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  1. #1
    Genervt Avatar von upperhigh
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    Standard Lydiard - Trainingsplan umbauen

    Hallo,

    ich trainiere aktuell nach dem, von mir leicht modifizierten, Trainingsplan für "erfahrene Marathonläufer" aus dem Buch 'Laufen mit Lydiard'.
    Mein "Problem" , Lydiard hat 4 Wochen vor dem Marathon eine Zeitkontrolllauf über die komplette Marathondistanz in seinem TP.
    Diesen möchte ich aber auf keinem Fall laufen !
    Stattdessen würde ich in Woche 5 und Woche 4 (vorm Marathon) die Woche 6 leicht modifiziert wiederholen und die letzten 3 Wochen wieder nach Original-Plan laufen.
    So sehen die entsprechenden Wochen aus.

    Woche 6 (orginal)
    Mo. Joggen 1,5h
    Di. alle 200m Sprints über 100m
    Mi. langer Dauerlauf 1,5h
    Do. Zeitkontrolllauf 3000m
    Fr. leichtes Fartlek 1h
    Sa. Joggen 0,5h
    So. Zeitkontrollauf 20000m (Wettkampf 20k)

    Woche 5 (modifiziert)
    Mo.Joggen 1h
    Di. alle 200m Sprints über 100m
    Mi. langer Dauerlauf 1,5h
    Do. Zeitkontrolllauf 5000m
    Fr. leichtes Fartlek 1h
    Sa. Joggen 0,5h
    So. langer Dauerlauf 2,5h (hier findet im Original der Zeitkontrolllauf auf Marathondistanz statt)

    Woche 4 (modifiziert)
    Mo.Joggen 1h
    Di. alle 200m Sprints über 100m
    Mi. langer Dauerlauf 1,5h
    Do. Zeitkontrolllauf 5000m
    Fr. leichtes Fartlek 1h
    Sa. Joggen 0,5h
    So. langer Dauerlauf 2,5h


    So könnte ich noch 2 lange Läufe unterbringen.
    Ich bin aber etwas unsicher ob das Sinn macht oder ob es bessere Alternativen gibt !?

    Vielleicht gibt es ja jemand hier der schon Erfahrungen mit diesem Plan gemacht hat und mir da eventuell einen Tipp geben kann.

    Gruß,
    Jürgen

  2. #2
    Avatar von TomX
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    Standard

    Durchgezogen habe ich den Plan noch nocht. Hab mir aber ein paar Anregungen geholt.

    In meinem Plan stehen aber da 35 km Zeitkontrolllauf drin (Running to the top).

    Das kann man wohl schon machen. Alternativ würde ich in der Woche einen HM voll durchziehen, was ich für die bessere Entscheidung halten würde.

    Ansonsten so lassen wie es ist.

  3. #3
    Chri.S
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    Standard

    In den letzten Wochen geht es ja um Koordinierung des bisher erarbeiteten, darum sich auf Wettkampftempo einzunorden (dafür die Zeitkontrollläufe) und um fit und spitz zu sein (sprint/float über 100/100 oder 200/200). Ich habe 2010 4 Wochen vor dem Marathon einen 30k-Wettkampf im MRT absolviert und bin nachher meinen besten Marathon gelaufen. 4 Wochen erlauben einen guten, sehr harten Trainingsreiz bei gleichzeitig genug Zeit, sich davon zu erholen. Meiner Meinung nach sollte man da nicht mehr als 30k oder 2 h machen, zumindest nicht, wenn man Laufen neben der Arbeit und nicht als Haupt-Event im Leben bestreitet ;-) Ich würde also eher den 20k Wettkampf in der Woche 4 machen, wenns ginge noch einen längeren, ansonsten mit viel einlaufen. Weiter würde ich die Zeitkontrolläufe von 3000 und 5000 zu richten TDL im Marathontempo machen, zumindest ein paar davon. Und sei vorsichtig mit den sprint/float-Dingern

    Schönen Gruß,
    Chris

  4. #4
    Genervt Avatar von upperhigh
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    Standard

    Danke schon mal für die Antworten.
    Den 20 Km Wetkampf statt dem 20000m Zeitkontrolllauf werd ich sowieso machen, findet nämlich im Nachbarort statt.
    Mal sehen ob ich noch einen HM für die Woche drauf finde. Mit 25 oder 30Km siehts hier eher mau aus in der Zeit.
    Für die Zeitkontrollläufe (ZKL) gegen Ende hab ich Marathontempo vorgesehen, die aktuellen ZKL laufe ich aber schneller.
    Ansonsten geh ich wie von Lydiard vorgeschlagen ab und an lieber nur 45 Joggen statt der Einheit im TP. 7 Einheiten die Woche sind mir (noch) zu viel. Mein Ziel für Frankfurt ist ja auch "nur" sub 3:15h.

  5. #5

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    Standard

    Hallo,

    auch ich moechte nach Lydiard's Trainingsplan trainieren, allerdings aus dem Buch "Running to the Top". Den 35 km-Zeitkontrolllauf wuerde ich schon gerne machen. Wenn dieser dran ist, ist auch in der Naehe ein Marathon (wobei dort auch ein 30 km Lauf angeboten). Ich gedenke von den 42,195 km einfach 35 km im MRT und 7,195 langsam zu laufen. Jetzt stellt sich mir die Frage, wie verteile ich die langsamen kilometer am besten? Lieber 2 km Einlaufen und dann ab km 37 wieder langsam, damit ich nicht gegen den Mann mit dem Hammer bei den schwersten Kilometern ankaempfen muss oder doch lieber am anfang 7 km langsam, so dass es wie ein Trainingslauf mit (sehr langer) Endbeschleunigung wirkt (diese Trainingseinheiten werden schliesslich auch ihren Sinn haben)?

    Fuer das Zweite spricht natuerlich, dass ich am Ende nicht so peinlich das Tempo abbrechen und mich gegebenenfalls noch ueberholen lassen muss und dann mit so einer seltsamen Ausrede "Trainingslauf" ankomme ;-)

    Welches Tempo macht fuer die langsamen Kilometer Sinn? Ich dachte an 4:30 min/km, wobei 3:50 min/km das geplante MRT ist.

    So, vielleicht hat ja jemand eine Meinung dazu.

    Viele Gruesse,

    Robert

  6. #6
    Chri.S
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    Standard

    Wie nah ist der Marathon am Haupt-Marathon? Ich denke generell, dass 30 km das Maximum darstellen sollten, alles andere erfordert zuviel Regeneration und kostet zuviel Körner. 35 km MRT nach 7 km Einlaufen - das ist von der Belastung her nicht viel weniger als der Hauptlauf selber... Ich würde die 30 km laufen, nicht mehr.

  7. #7

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    Standard

    Zwischen Marathon und Haupt-Marathon sind vier Wochen.

  8. #8
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    Hallo Pianostein,

    auch wenn du in einer anderen "Liga" läufst, würde ich gerne mal wissen in welchem Tempo du die langen DL , die ZKL und die 200er Wiederholungen (falls die im Plan überhaupt vorkommen) läufst um mal dein "Verhältnis" zu sehen.
    Ich habe nämlich am Tag nach den 200er Wiederholungen immer (bis jetzt erst 2mal gemacht) muskuläre Probleme und hab das Gefühl die 200er sind eventuell zu schnell (obwohl sie mir leicht fallen).

    Gruß,
    Jürgen

  9. #9

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    die lockeren aeroben Dauerlaufe mache ich in 4:18-4:30, den langen aber etwas langsamer 4:25-4:40. ZKL und 200er habe ich noch nicht gemacht, da ich noch in der Konditionsphase bin, plane den Neujahrsmarathon zu laufen (bin eben etwas verrückt was die Saisonplanung angeht, aber so kann es mit der Weltjahresbestzeit klappen ;-) ).
    Allerdings komme ich schon jetzt nicht klar mit dem Trainingsplan: Viel Müdigkeit, oft leichte übelkeit nach Trainingseinheit und zwischenzeitlich muskelverhärtung am Schienbein.
    Daher trainiere ich jetzt schon wieder anders. Die DL langsamer, dafür einen MRT-Lauf in der Woche. Insgesamt mehr Abwechlsung: mal sehr bergige Strecken (allerdings mit wenig Anstrengung), mal Barfuss mit vielen Koordinationsübungen.

    Ohnehin habe ich noch nicht so ganz verstanden, was Lydiard mit lockeren aeroben Dauerlauf meint. Das soll das schnellste Tempo sein, bei dem sich kein Laktat ansammelt? Ist das nicht in etwa MRT, oder wenige Sekunden darüber? Und das nach dem mir vorliegenden Plan mindestens 9 Stunden die Woche? Da komme ich dann ja vor lauter Müdigkeit zu nichts anderem mehr.

    Ansonsten denke ich, dass man Lydiards Pläne leichter absolvieren kann, wenn man möglichst viel davon Barfuss läuft.

    Aber ich trainiere jetzt mehr nach dem Konzept als nach dem Plan von Lydiard, das da wäre: nicht nach festen Plänen trainieren, immer nach Gefühl (und Lust) trainieren, lieber eine bestimmte Zeit als eine bestimme Distanz trainieren und das ganze fast ausschliesslich aerob (vielleicht mal 10x100m wegen der Schrittverbesserung und Spritzigkeit). Damit soll man wohl Verletzungen und schlechtes Gewissen vermeiden können. Ich hoffe nur, dass ich dennoch ausreichend trainiere, so ganz ohne Plan und nur nach Gefühl und Lust.

  10. #10
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Zitat Zitat von Pianostein Beitrag anzeigen
    Ansonsten denke ich, dass man Lydiards Pläne leichter absolvieren kann, wenn man möglichst viel davon Barfuss läuft.
    Wie kommst du darauf?

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
    "Training ist wie ein Medikament. Wenn ich es überdosiere, habe ich irgendwann auch die Nebenwirkungen." (R. Hambrecht, Kardiologe)

  11. #11

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    Standard

    Zum Teil eigene Erfahrung, allerdings schreibt Lydiard selbst, dass man Barfuss laufen solle. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es mal Probleme gegeben hätte, dass die Beine bestimmter Läufer die von Lydiard geforderten 160 km nicht mitmachten, was dadurch gelöst wurde, dass NIKE einen Barfussschuh entwickelte. Da kann man auch gleich Barfuss laufen, wirkt auf jeden Fall regenerativ (wenn man es einigermassen gewohnt ist) und verbessert den Schritt.

  12. #12
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    Zitat Zitat von Pianostein Beitrag anzeigen
    Allerdings komme ich schon jetzt nicht klar mit dem Trainingsplan: Viel Müdigkeit, oft leichte übelkeit nach Trainingseinheit und zwischenzeitlich muskelverhärtung am Schienbein.
    Daher trainiere ich jetzt schon wieder anders. Die DL langsamer, dafür einen MRT-Lauf in der Woche. Insgesamt mehr Abwechlsung: mal sehr bergige Strecken (allerdings mit wenig Anstrengung), mal Barfuss mit vielen Koordinationsübungen.
    ....
    Ich hoffe nur, dass ich dennoch ausreichend trainiere, so ganz ohne Plan und nur nach Gefühl und Lust.
    Das mit der Müdigkeit kommt mir bekannt vor. Habe daraufhin einen Tag/Woche gestrichen und ebenfalls das Tempo etwas reduziert. Bergige Strecken hab ich eigentlich jeden Tag, das geht bei mir schon vor der Haustür los
    Heftig finde ich die Kombination DL >2h ; 200er WDHL ; DL1,5h ; 5000 ZKL. Das habe ich für mich entzerrt, weil ich sonst die 5000 nicht gescheit hinbekomme.
    Halte mich also auch nicht mehr zu 100% an den Plan, trainiere aber trotzdem intensiver als die letzten 2 Jahre.
    Ob das reicht um mein Ziel zu erreichen wird der Marathon zeigen ....

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