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  1. #76
    Avatar von nniillss
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    @Turbito: noch zur Klarstellung: ich wollte nicht behaupten, dass 50 Minuten kein gutes Ziel für Dich sind oder dass Du es nicht schaffen kannst. Im Gegenteil: der Grundtenor hier ist doch, dass Du es eigentlich drauf hast und es derzeit nur etwas klemmt (z.T. wetterbedingt). Insofern ist das Ziel eigentlich genau richtig.

    Allerdings geht es (auch im Laufen) nicht immer vorwärts. Manchmal macht man den nächsten Schritt erst nach (oder in) einer Pause. Man kann es nicht erzwingen. Und 15 Monate Lauferfahrung sind ziemlich wenig - auch in Deinem Alter kannst Du noch mit mindestens 5 Jahren rechnen, in denen Du Dich jeweils verbesserst. Etwas Geduld schadet dabei nicht.

  2. #77
    Späteinsiedler Avatar von Turbito
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    @nniillss:

    Falls du mit 10 km die bestzeitfähige 10 km-Distanz meinst, dann waren es etwa die Hälfte alle Läufe, wobei man darüber streiten kann, ob ein 10er anhand seiner Höhenmeter noch als bestzeitfähig einzustufen ist oder nicht. So wie ich dich verstehe, hinterfragst Du, ob ich evtl. eine mentale Blockade durch das Sub-50-Ziel haben könnte.

    Das Sub-50-Ziel war ein Ziel für mich seit ich mich überhaupt voriges Jahr erstmals auf der 10 km-Distanz versucht habe. Es ist irgendwo unterschwellig auch eine Grenze zwischen einem langsamen und einem ordentlichen Hobbyläufer. Es ist die gängige Zeitzielgrenze zwischen A- und B-Läufen, quasi der ersten und der zweiten Liga des Volkslaufs. Und es erschien mir von Anfang an als erreichbar, wenn auch schwierig.

    Ich strebe keine HM oder Marathonläufe an, ich möchte für meine Verhältnisse einfach auf überschaubaren Distanzen schnell werden. Und schnell für meine Verhältnisse heißt eben in erster Linie Sub-50 auf 10 km. 10 km ist die Distanz, bei der mir erstens von der Länge her (um 1 Stunde) der Spaß noch nicht verloren geht und zweitens mir das erreichbare Tempo noch genügend Spaß vermittelt. Dagegen ist für mich 4 Stunden oder mehr Herumschlurfen keine Alternative, auch nicht, wenn ich mich danach mit einem Marathon-Finisher-Shirt schmücken kann.

    Während des 50:16-Laufs schien mir das Ziel gar nicht mal realistisch zu sein. Meine PB war zu der Zeit 51:19 und damit war ich restlos zufrieden. Für das 50er-Ziel hatte ich wesentlich mehr Zeit eingeplant. Und dann sehe ich plötzlich, daß ich es hier, heute und in diesem Lauf schaffen kann und scheitere knapp, nur weil ich es zu spät gemerkt habe.

    Es trifft zu, daß das danach nicht mehr wegzudiskutierende Ziel meine Wk-Strategie entscheidend beeinflußt hat. Nicht die PB oder die gute Zeit stand im Vordergrund sondern nur noch diese vermeintlich lächerlichen 16 Sekunden (netto handgestoppt waren es sogar nur 10), die noch fehlten und so schnell wie möglich geschafft werden mußten. Ich bin plötzlich nicht mehr meine z.T. sehr negativen Splits gelaufen, sondern plötzlich nur noch positive, weil das Ziel und das Angangstempo wie festgenagelt war. Schnelle Schlußkilometer und Zielsprints waren nicht mehr möglich. Ich war froh, angekommen zu sein und den Zeitverlust in Grenzen gehalten zu haben.

    Es ist aber auch anzumerken, daß ich nach dem 50:16-Lauf wegen erheblicher Knieschmerzen zwei Wochen pausieren mußte und danach bis heute (gefühlt) nur noch der Form von damals hinterhergerannt bin. Wobei aber eine dreimonatige 10 km-Pause (mangels attraktiver Wk-Gelegenheiten) und die gestiegenen Temperaturen in der zeit es unmöglich machten, die aktuelle Form mit der vorherigen zu vergleichen.
    M55 *** Läufer seit 05/2011
    PB: 5 km: 21:21 (10/2014); 10 km: 44:15 (11/2016); 15 km: 1:09:32 (12/2014); HM: 1:50:19 (02/2015)

  3. #78

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    Ich muss hier leider sehr oft den kopf schütteln. ich bin ganz frisch dabei (ca 1 1/2 monate am laufen) und bin schon jetzt erstaunt und genervt von dieser unart der läufer sich immer soviel um zeiten zu scheren.
    das problem der meisten sportler ist hier anscheined auch, dass sie sich mehr nach uhr als nach ihren eindrücken und empfindungen richten. aber diese zeitfixierung grenz schon an eine blockadehaltung, die auch psychisch problematisch werden kann.

    gut für die gesundheit und das training wäre es, diese zeiten erstmal ganz zu vergessen. lernt euren körper kenn, und das bitte richtig. dazu gehört z.b meiner meinung nach auch regelmäßig lange ohne musik zu laufen und sich auf die empfindungen des körpers beim laufen zu konzentrieren. freud euch immer wenn ihr rausgeht zum laufen und denkt niemals schlecht über das wetter. alles kopfsache. versucht euch zu merken wie der körper auf bestimmte trainingsabläufe, intensitäten und regenerationsphasen reagiert. wenn ihr euren körper kennt merkt ihr dann auch ganz ohne uhr was besser geht und was nicht. arbeitet an sache die auch nicht gefallen.

    trainingspläne für hobbysportler sind sinnlos in meinen augen. es wird etwas vorgegeben, was euer eigenens verständniss ersetzen soll. und wer trainingspläne als motivation braucht, der wird eh nie in geistig gutem zustand sport betreiben und auch nie wirkliche verbessrung erfahren.
    diese ganze diskussion geht also am ziel vorbei. die frage muss nicht lauten was trainiere ich?, sondern wie lerne ich meinen körper kennen.

  4. #79
    rono
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    Zitat Zitat von Arazul Beitrag anzeigen
    Hey, ich bin auch neu dabei. habe so vor 1 1/2 monaten angefangen regelmäßig zu laufen. bin aber noch junge 23 und habe bis vor 5 jahren professionell radsport betrieben. also mein körper verträgt einiges und ist schom immer zerschunden worden

    habe gestern zum ersten mal gemessen, weil ich jetzt auch eine gps uhr besitze. ich bin aus ner 16 km einheit 10 km in der mitte in 4,30/km-4,40/km gelaufen und mir ging es noch einigermaßen. ich laufe normal aber nicht nach zeit und versuche hauptsächlich über das gefühl zu trainieren. das geht auch sehr gut.
    Zitat Zitat von Arazul Beitrag anzeigen
    Ich muss hier leider sehr oft den kopf schütteln. ich bin ganz frisch dabei (ca 1 1/2 monate am laufen) und bin schon jetzt erstaunt und genervt von dieser unart der läufer sich immer soviel um zeiten zu scheren.
    das problem der meisten sportler ist hier anscheined auch, dass sie sich mehr nach uhr als nach ihren eindrücken und empfindungen richten. aber diese zeitfixierung grenz schon an eine blockadehaltung, die auch psychisch problematisch werden kann.

    gut für die gesundheit und das training wäre es, diese zeiten erstmal ganz zu vergessen. lernt euren körper kenn, und das bitte richtig. dazu gehört z.b meiner meinung nach auch regelmäßig lange ohne musik zu laufen und sich auf die empfindungen des körpers beim laufen zu konzentrieren. freud euch immer wenn ihr rausgeht zum laufen und denkt niemals schlecht über das wetter. alles kopfsache. versucht euch zu merken wie der körper auf bestimmte trainingsabläufe, intensitäten und regenerationsphasen reagiert. wenn ihr euren körper kennt merkt ihr dann auch ganz ohne uhr was besser geht und was nicht. arbeitet an sache die auch nicht gefallen.

    trainingspläne für hobbysportler sind sinnlos in meinen augen. es wird etwas vorgegeben, was euer eigenens verständniss ersetzen soll. und wer trainingspläne als motivation braucht, der wird eh nie in geistig gutem zustand sport betreiben und auch nie wirkliche verbessrung erfahren.
    diese ganze diskussion geht also am ziel vorbei. die frage muss nicht lauten was trainiere ich?, sondern wie lerne ich meinen körper kennen.

    Hast Du sie noch alle? Wer Trainingspläne nutzt, ist geistig in keinem guten Zustand? Zeitnahme eine Läuferunart? Viele Freunde wirst Du Dir mit dieser Einstellung in diesem Forum nicht machen. Von einem Ex-Profiradrennfahrer würde ich mehr Respekt für andere Sportler erwarten! Vielleicht solltest Du besser wieder auf's Rad steigen.

  5. #80
    Späteinsiedler Avatar von Turbito
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    Zitat Zitat von Turbito Beitrag anzeigen
    Mein Hausarzt hat mich neulich fast zur Weißglut gebracht mit der Aussage, es sei doch völlig egal, ob ich die 10 km nun in 50 oder 55 min liefe. Es ginge doch nur darum, etwas für meine Gesundheit zu tun. Wer sowas sagt, hat nicht im Ansatz verstanden, welche Motivation leistungsorientierter Sport freisetzen kann. Auf welchem Niveau auch immer.
    Ansonsten ohne Worte ... ***kopfschüttel***
    M55 *** Läufer seit 05/2011
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  6. #81

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    meine anregungen sind helfend gemeint, als alternativer weg für hobbysportler. man muss nicht gleicher meinung sein und kann gerne anderer sein. beleidigungen und ausrufe auf polemische art ohne substanz sind aber sicher nicht die richtige art zu diskutieren.

  7. #82
    Wirtschaftsflüchtling Avatar von aghamemnun
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    Zitat Zitat von Arazul Beitrag anzeigen
    meine anregungen sind helfend gemeint, als alternativer weg für hobbysportler. man muss nicht gleicher meinung sein und kann gerne anderer sein. beleidigungen und ausrufe auf polemische art ohne substanz sind aber sicher nicht die richtige art zu diskutieren.
    Danke. Schön, daß Du es nochmal dazuschreibst. Ich hatte es zwischenzeitlich ganz vergessen zwischen all den hilfreichen und gänzlich unpolemischen, aber substanzvollen Formulierungen wie z.B.
    Ich muss hier leider sehr oft den kopf schütteln.(...) bin schon jetzt erstaunt und genervt von dieser unart der läufer (...)
    das problem der meisten sportler ist hier anscheined auch (...) diese zeitfixierung grenz schon an eine blockadehaltung, die auch psychisch problematisch werden kann. (...) wer trainingspläne als motivation braucht, der wird eh nie in geistig gutem zustand sport betreiben (...)
    diese ganze diskussion geht also am ziel vorbei.
    Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!

  8. #83
    Avatar von ferbpen
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    Hi Turbito,

    mein Einstieg war mit 43J im Herbst 2010 mit über 100kg. Ich habe die 50min erst letztes Jahr im Sommer im Training geknackt. Abends wollte ich das auf meiner Hausstrecke, die ich bisher mit 51:xx im Griff hatte, schaffen und mir war den ganzen Tag vorher mulmig.

    Jeden km mit 4:5x zu laufen, evtl mal ein 5:xx Ausreißer kam mir utopisch vor.

    Dann bin ich es angegangen, mußte sogar bei km6 mal 10sec gehen und kam röchelnd über meine Ziellienie mit 49:51.
    Den nächsten Tag war ich auf einer Messe und meine Beine schmerzten. Meine Bestform erreichte ich im Januar diesen Jahres, damals dachte ich noch, eine 45 wäre in Reichweite. Meine selbstvermessene Bestzeit (47:15) erreichte ich vor meinem ersten Wettkampf umit km-Rundenzeiten, die ich nachwievor beeindruckend finde.

    Dieses Jahr habe ich vier 10er gemacht, hügelig und flach, kam aber nie über eine 47:56 hinaus. Am Samstag steht der nächste und letzte für dieses Jahr an. Dort will ich mit 4:45 reingehen und evtl. steigern.
    Bei dieser 4:45 dreht sich bei mir der Magen um, genau wie bei dir mit 5:00. Theoretisch habe ich das locker drauf, bloss ist das noch nicht in meinem Kopf angekommen.

    Ich denke, ähnlich ist das bei dir auch. Da ich die 10er-Strecke bezüglich der Belastungs mittlerweile gut abschätzen kann, habe ich schon ernsthaft überlegt, ganz ohne Uhr zu starten, um mich nicht künstlich zu bremsen.
    PB 5k: 21:21 10k: 45:11 HM: 1:38:13 M: 4:18:30

  9. #84
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von Turbito Beitrag anzeigen
    Ansonsten ohne Worte ... ***kopfschüttel***
    Das würde ich ignorieren, Turbito. Ich verstehe auch so manches Hobby anderer Leute nicht.

    Ganz ernsthaft gemeintes Angebot: ich bin jetzt eine Weile schon verletzt, hoffentlich bald gesund und muss überlegen, was ich so bis Jahresende noch laufe. Kann Dir anbieten, dass ich Dich beim Blumensaatlauf in Essen unter die 50er Marke mitziehe - und schiebe falls notwendig. Ist jetzt nicht so direkt meine PB aber ist ok für mich. Du lädst mich danach aber auf eine Wurst und ein Bier ein, das ist der Deal...


    Viele Grüße,
    Steffen

  10. #85
    Dr Papscht het z'Spiez s'Späck bschteck z'schpät bschtäut. Avatar von xBLUBx
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    Hallo Turbito

    Ich bin ein Welpen unter den Läufern und darf noch entsprechend viele Erfahrungen sammeln. Doch die eine oder andere nützliche Erfahrung betreffend Zeitverbesserung durfte ich auch schon machen: Ich dachte, nur schnelle Einheiten bringen mich da weiter. Weit gefehlt! Das Zusammenspiel von regenerativen langsamen Läufen mit Tempo- oder Intervalltraining hat mich deutlich verbessert und mich auch mental gestärkt. Und mehrmals durfte ich auch feststellen, dass ich bei Läufen, welche ich mit der Einstellung "Ergebnis egal, Hauptsache Spass" anging, bisher am besten verlief. Zudem laufe ich auch gerne mal über die WK-Distanz darüber hinaus. Ich verspreche mir damit, dass sich mein Körper besser mit der WK-Distanz zurecht kommt. Was aber kompletter Unsinn sein kann. Doch mental hilft es mir. Evtl. findest Du für Dich auch irgendeine Formel, welche Dich geistig stärkt. Eine weitere für mich beliebte Formel ist Try&Error; natürlich nur, wenn nicht gesundheitsschädigend!

    LG aus der Schweiz
    Blub

  11. #86
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Ein Argument für die langen Läufe ist ein psychologischer: Die 10 km kommen einem plötzlich recht kurz vor, wenn man öfter mal 15 km läuft. Evtl. kann man dann das höhere Tempo besser duchhalten, wenn man weiß, es ist nicht mehr so lange.
    Aber da du ja die langen Läufe nicht so gut verträgst, könntest du vielleicht auch mal 3h radfahren.
    Ok, die Zeit hast du wahrscheinlich nicht ...

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
    "Training ist wie ein Medikament. Wenn ich es überdosiere, habe ich irgendwann auch die Nebenwirkungen." (R. Hambrecht, Kardiologe)

  12. #87
    C Avatar von DerC
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    Nochmal was zur Klarstellung: Natürlich ist Tempotraining kein Allheilmittel. Viele würden auch von einer allgemeinen Umfangserhöhung profitieren. Aber viele wollen oder können nicht mehr als 4-5h /Woche trainieren, und dann ist eine größere Umfangserhöhung eben nicht drin. Wobei ich durchaus der Meinung bin, dass alle, die noch nicht jeden Tag trainieren und die Zeit haben, durchaus versuchen sollten, die Anzahl der Einheiten pro Woche zu erhöhen, da sollte man sich auch mal trauen und eben vorsichtig steigern.

    Mir ging es in erster Linie darum, die Mythen um langsames langes Laufen zu entkräften. Ein Lauf von 1h bei 80% HfMax hat isoliert betrachtet nicht weniger Trainingswirkung, sondern MEHR als ein Lauf von 1h bei 70% Hfmax – das gilt auch für das Marathontraining, falls der Marathonbei >= 80% HfMAx gelaufen werden soll. Es kann dennoch sinnvoll sein, sich zurückzuhalten, weil wir eben immer die Gesamtbelastung im Auge behalten müssen.

    Zum Training im Alter
    Grundsätzlich verträgt man im Alter nicht mehr ganz so viel Umfang, und auch nicht mehr eine hohe Frequenz von sehr harten Einheiten, weil die zu viel Erholung danach erfordern. Man muss also sehr gut auf die Progression und die Erholung achten.
    Wenn wir also noch 12 Wochen vom HauptWK über 10k entfernt sind, sollten wir nicht die härtestmöglichen Intervalle laufen. Sondern wir sollten eine sinnvolle Progression planen, bei der wir dann am Ende bei den härtesten Einheiten mehr Erholung einplanen als für die frühen Tempoeinheiten. (Das gilt für jüngere Läufer ähnlich, nur haben die etwas kürzere Erholungszeiten, sind also auch fehlertoleranter.)

    Dazu ist es so, dass (relativ!) große Umfänge im Alter auch nicht mehr so gut vertragen werden. Klar laufen viele auch im Alter hohe Umfänge, aber das kann eben nicht jeder und viele von denen liefen signifikant mehr, als sie noch jünger waren. Bei genügend Zeit steigen die Umfänge während einer Laufkarriere bis zu der Grenze, an der man dafür nicht mehr genug zurück bekommt, sondern nur höhere Verletzungswahrscheinlichkeit in Kauf nehmen muss. Nach ein paar Jahren mit nahezu maximalen Umfang kann der gesenkt werden, evtl zugunsten eines höheren Intensitätsanteils. (Die Form ist mittlerweile so gut, dass durch den Umfang alleine kaum noch Adaption erfolgen kann).

    Wenn wir jetzt einen älteren Läufer haben, der in seiner Zeit - wie die meisten hier - recht stark beschränkt ist - muss man Kompromisse machen und die Zeit gut nutzen. Da man nicht ständig extrem hart trainieren kann, aber auch nicht Also braucht man genau das, was viele in einer primitiven Trainingsphilosophie, die nur „hart und schnell“ oder „ganz langsam“ kennt, nicht akzeptieren wollen: Mittlere Intensitäten, zügiger DL, genau dosierte Tempoeinheiten, halbe Tempoeinheiten, 3/4 Tempoeinheiten etc.

    Bei einem langen langsamen Lauf besteht jetzt gerade beim Ziel 10km das Risiko, dass der Nutzen die folgende Ermüdung nicht rechtfertigt. Im konkreten Fall ist es glaube so, dass Turbito tendenziell Probleme hat mit dem langen Lauf, man da also vorsichtig sein muss. Und das heißt nicht, den möglich langsam zu laufen: Dadurch kann es sogar noch größere Probleme geben. In vielen Fällen haben Läufer die Beschwerden WEIL sie zu langsam laufen. Denn bei zu langsamem Tempo wird ihr Laufstil schlechter. Bei höherem Tempo laufen sie mit mehr Körperspannung schonender. Laufen ist den meisten nicht bei beliebig langsamem Tempo technisch sauber möglich.

    Ach so, in dem Zusammenhang: Dass man das am meisten Trainieren müsse, was man am wenigsten könne, wird auch immer wieder behauptet, ist aber Quatsch. Dann müsste Usain Bolt Marathontraining absolvieren, wo von er sicher nicht schneller über 200m würde.

    Natürlich sollten wir Stärken und Schwächen eines Läufers analysieren und berücksichtigen. Aber eine Schwäche kann nur im seltensten Fall zur Stärke gemacht werden, und auf dem Weg dazu wird dann möglicherweise noch die größte Stärke eliminiert. Meist kann man nur versuchen, Schwächen so weit auszugleichen, dass sie möglichst wenig behindern, sollte aber Stärken unbedingt erhalten und am besten ausbauen.

    Gruß

    C

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
    - Sir Roger Bannister

  13. #88

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    Hallo!

    noch eine Frage: irgendwo weiter oben habe ich (glaube ich) mal sinngemäß gelesen: Tempodauerlauf bringt eher etwas für die Ausdauer und Intervalltraining bringen eher etwas für 10er Training (kurze Distanzen), wenn man also schneller werden will.

    Kann ich das so aus diesem Thread mitnehmen?

  14. #89
    C Avatar von DerC
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    Zitat Zitat von Aqua Beitrag anzeigen
    Tempodauerlauf bringt eher etwas für die Ausdauer und Intervalltraining bringen eher etwas für 10er Training (kurze Distanzen), wenn man also schneller werden will.

    Kann ich das so aus diesem Thread mitnehmen?
    Nein, lieber nicht. der TDL bringt natürlich auch was für den 10er, und beide Methoden wirken positiv auf die Ausdauerleistung - sonst würden wir sie nicht anwenden.

    Kurz: Intervalltraining ist (neben vielen anderen positiven Auswirkungen) eine gute Möglichkeit das Wettkampftempo zu üben. 6-10km im10km-WkTempo sind im Training sehr hart bis nicht zu schaffen - aber Enheiten wie 6-10*1000 oder 4-6*1600 mit angemessenen Pausen etc schon.

    Im TDL habe ich den Vorteil, dass die kontinuierliche Belastung simuliert wird. Es gibt keine Pausen – wie im WK. Also auch gutes Mentaltraining. Man kann im 10k-Training einen TDL über Distanz (hier 10k) oder Dauer (hier 50min) des gesamten WK machen. Muss dann aber bei der Intensität etwas Abstriche machen, also langsamer als 10k Tempo laufen.

    Lang und kompliziert:
    Es gibt verschiedene Arten von Ausdauer und verschiedene Trainingseinheiten wirken auf diese unterschiedlich gut. Man kann die Ausdauer einteilen ein in:

    Sprintausdauer (<35s) : typische Strecken, die stark davon profitieren: 100-400m.
    Kurzzeitausdauer (35s -2min): 400- 1000m
    Mittelzeitausdauer (2min bis 10min): 800m bis 3000m
    Langzeitausdauer (>10min): 3000m bis Ulramarathon etc

    LZA wird dann nochmal unterteilt in
    LZA I (10-35min): 3000, 5000, 10000 und Cross Langstrecke für schnellere Läufer
    LZA II (35-90 mi): 10000, HM
    LZA III (90min-6h): Hm, Marathon, kürzere Ultraläufe
    LZA IV (>= 6h): 100km, Triathlon Langdistanz ...

    So teilen das manche Sportwissenschaftler ein. Je länger die Dauer des WKs, desto weniger intensiv ist die Belastung für das HKS, die man durchhalten kann: So schafft man es auf 3000m in 10min vielleicht noch, die zweite Hälfte bei etwa 100% HfMax zu laufen, bei 10k in 40min sind es dann um die 95%, in einem 3h Marathon um die 85% und in einem 5h Ultra vielleicht 75-80%. Weiter wird die Belastung aerober, je länger die Strecke ist, auch nimmt die bedeutung des FSW zu. Die Muskuläre Belastung unterscheidet sich natürlich auch.

    Man kann auch einfach von Zielstrecke und Zieltempo ausgehen und danach dann verschiedene Trainingsbereiche definieren und ansprechen. Meist spricht man bei Training, dass bei 95-105 % des WK-Tempos stattfindet, von spezifischem Training, also Training, dass genau auf die Erfordernisse des Wks abgestimmt ist und sich direkt und sehr stark auf die WK-Leistung auswirkt.

    Aber natürlich gibt es immer Transfereffekte von verschiedenen Trainingsbereichen auf einander:
    Läufer A über 5k 22min läuft und über 10km 47min.Wenn er dann seine seine Marathonzeit um 15min verbessert, wird durch diesen Gewinn an LZA (III) wahrscheinlich auch seine Leistung über die 10km, also im Bereich LZA II verbessern.

    Oder anders: Wenn A über 5k und HM deutlich schneller läuft al B, wird A auch über 10k der schnellere sein.

    Es gibt also massenhaft Parameter, die sich alle ständig wieder gegenseitig beeinflussen. Daher lässt sich das eben alles häufig nicht ganz so exakt berechnen und WK sorgen immer wieder für Überraschungen.

    Dann ist Intervalltraining eine Methode, die sehr variabel ist: Man kann das im 800mRenntempo durchführen, oder auch im Hm-Tempo. D. h. wir müssen nicht nur die Methode bzw Trainingsform, sondern auch die Intensität bzw das Tempo betrachten. Dazu gibt es dann extensive, intensive und wasauchimmer für Intervalle.

    Man muss sich also relativ intensiv damit befassen, oder einfach mit trial und error herausfinden, was einem selbst gut tut. Am besten ein wenig von beidem: Ganz ohne Trainingslehre geht es selten gut, aber ohne Ausprobieren geht es gar nicht. Die Wahrheit liegt auf dem Platz bzw. auf der Strecke, und wenn ich da nicht hingehe und laufe, komme ich ihr auch nicht näher. ;)

    Oder natürlich auf Trainingspläne bzw Trainer vertrauen. Das funktioniert ja häufig auch sehr gut – vor allem wenn die Pläne nicht schrottig sind.

    Gruß

    C

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  15. #90

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    Zitat Zitat von cojayar Beitrag anzeigen
    Bei seiner EINZIGE WK über 15 km. kann man nichts sagen. Einmal ist Keinmal.

    Ich laufe auf jede HM die erste oder letzte 10km. schneller als mein WK beste Zeit über 10 km.
    Klar könnte ich diese Zwischenzeit als mein PB über 10 km. nehmen.
    Aber die Realität ist dass ich kann meine 10 km. PB nicht für andere Kalkulationen benutzen.

    Ich bin einverstanden mit DerC das mehr als 90% GA1 ist mehr oder weniger als hätte man kein Plan.
    Und es ist nicht schlecht, nur dass es nicht optimal ist. Mir stört persönlich nicht einige Wochen nur "Easy" Einheiten zu laufen.
    Aber in der Fall, dass man so nah am eigenes Ziel ist, sollte man "optimaler" trainieren um es zu erreichen.
    Ich bin noch nicht einen 10km Wettkampf gelaufen. Das wäre mir viel zu kurz. Aber wenn ich im Halbmarathon die letzten 10km (ohne Rückenwind und auch nicht bergab) schneller als 48min laufe, ist wohl davon auszugehen, dass ich das auch in einem 10km Wettkampf laufe...wenn das bei dir nicht so ist, dann machst du wohl was falsch. Ich schaffe ja auch nicht während des Marathons eine Hälfte schneller als die 1:45 aus dem Halbmarathon zu laufen.
    Und natürlich brauche ich für 5km deutlich weniger als 24 Minuten. Alles andere wäre lächerlich. Und auf 1000m brauche ich sicher keine 4,8 Minuten;-)
    Der Zusammenhang zwischen den Distanzen wird wohl hier bekannt sein. Die Umrechnungsformeln auch.
    Die meisten hier raten zu den intensiven Einheiten und stempeln den längeren, langsamen Lauf quasi als Zeitverschwendung ab. Mag sein, nur mich habt ihr nicht überzeugt;-)
    Die Leute die ich kenne und die so ein bisschen schneller laufen (HM um die 1:20) sagen mir alle, dass Intervalltraining zwar effektiv ist, aber für Zeiten die nicht deutlich <40min auf 10km liegen nicht notwendig ist.Ich habe mich letztes Jahr dabei verletzt und seit dem sehe ich das für mich etwas kritisch. Ich mache es aber trotzdem. Dabei merke ich aber, dass 5x1000m noch am nächsten Tag in den Beinen zu spüren sind. 14km locker aber nicht...8x1000m und ich würde mich zu 100% wieder verletzen. Zumal ich eigentlich hauptsächlich einen ganz anderen Sport betreibe.
    Ich würde an Turbitos Stelle nichts an der Intensität drehen. Wenn du noch ein paar Jahre läufst, wird von ganz alleine die 50min Grenze purzeln und wahrscheinlich auch noch die 47min Grenze. Das wichtigste ist sowieso die Konstanz.
    @Turbito: wenn du dich mit dem Training wohlfühlst, dann mache so weiter.

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  16. #91
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    Zitat Zitat von Dude77 Beitrag anzeigen
    Die Leute die ich kenne und die so ein bisschen schneller laufen (HM um die 1:20) sagen mir alle, dass Intervalltraining zwar effektiv ist, aber für Zeiten die nicht deutlich <40min auf 10km liegen nicht notwendig ist.
    Effektiv, aber nicht notwendig bei gewissen Zeiten? Aber genau da am Ende liegt der Denkfehler, denn der eine muss effektiv trainieren, um unter 35 min zu kommen, und der andere, um unter 50 min zu kommen. Zu Schulzeiten beispielsweise waren wir alle quasi gleich untrainiert, und beim ersten 1000er kamen da Zeiten zwischen 3 und 5,5 Minuten raus.

    Meine Empfehlungen hier für Turbito sind auf der ersten Seite zu finden. Schematisch gesagt: wer (wie anscheinend Turbito) als Wenigtrainierer ein Plateau erreicht hat, und sich weiter verbessern will, muss praktisch eine Schippe drauflegen. Also entweder statt mittelharten IV-Einheiten harte laufen, oder statt sanften "TDLs" richtige TDLs, oder auch meinetwegen einen 4.-5. Lauf dazunehmen und den langen Lauf ausdehnen. Natürlich kann man sich über Details streiten, aber wenn Turbito jetzt noch sanfter/langsamer trainierte, würde er langsamer, nicht schneller.

  17. #92
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    Zitat Zitat von Dude77 Beitrag anzeigen
    Ich bin noch nicht einen 10km Wettkampf gelaufen. Das wäre mir viel zu kurz.

    Dazu kann ich nur sagen: Die 10er, so wie ich sie laufe, sind garantiert länger als das, was der durchschnittliche 5h-Läufer als Marathon abliefert. Mit zunehmender Länge streben sie gegen unendlich.
    Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!

  18. #93
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    Zitat Zitat von Dude77 Beitrag anzeigen
    Dabei merke ich aber, dass 5x1000m noch am nächsten Tag in den Beinen zu spüren sind. 14km locker aber nicht...
    Denk´ da noch mal drüber nach!
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  19. #94

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    Zitat Zitat von M@rtin Beitrag anzeigen
    Denk´ da noch mal drüber nach!
    Ui, wenn ich so an mein Training der letzten Wochen denke: ich habe am nächsten Tag eigentlich nur die ganz langen Kanten wie 25km am Stück in den Beinen gemerkt, aber nicht meine " "TDLs" ". Da bin ich wohl die "TDLs" zu lasch gelaufen.

  20. #95
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    Zitat Zitat von Aqua Beitrag anzeigen
    ich habe am nächsten Tag eigentlich nur die ganz langen Kanten wie 25km am Stück in den Beinen gemerkt, aber nicht meine " "TDLs" ". Da bin ich wohl die "TDLs" zu lasch gelaufen.
    Nö, das könnte bedeuten, dass Du bisher evtl. nur das trainiert hast, was Du gut konntest. Und jetzt trainierst Du auch noch die Sachen, die Du nicht so gut kannst

    Ok, ich muss mich zurückhalten. Hab zu wenig Ahnung.
    Nur der Satz von Dude77 ist mir einfach so ins Auge gesprungen, dass ich den noch mal rausstellen wollte.

    Ist doch logisch, dass 14km locker weniger Effekt haben als z.B. 5x1000 in angemessenem Tempo mit sagen wir mal 500m Pause und 2km Ein- bzw. Auslaufen.
    14km locker ist eine Fülleinheit und müssen immer gehen, ohne dass man sie am nächsten Tag in den Beinen spürt.

    Ich bin meine 5x1000 am Dienstag auch so gelaufen, dass ich sie sogar mit 1000m Pause am nächsten Tag gespürt habe... Ok waren auch 14km gesamt und dann auch noch schneller als meine derzeitige 10er Pace.
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  21. #96

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    Zitat Zitat von M@rtin Beitrag anzeigen
    Denk´ da noch mal drüber nach!
    Da gibt's nichts zu denken. Ich laufe die Intervalle nicht besonders schnell. Der letzte ist meist der schnellste. Jeder Läufer ist wohl anders und bei mir liegen die langen Läufe halt mehr. Und komme mir jetzt nicht mit fehlendem Trainingsanreiz.
    Mir kann keiner erzählen, dass man Talent braucht um die 10km unter 50 Minuten zu laufen. Vielleicht wenn man sie rückwärts läuft. Denke das packt jeder Mann, der keine Herzschwäche hat und einen BMI<30.
    Da Turbito sowieso eher schnell laufen will, soll er es machen.
    Ich finde nur lustig, dass z.B. DerC so ziemlich alles abbügelt, was ein Steffny sagt.
    Zitat Steffny:" Bei dem Glauben an die harten Tempoeinheiten sollte man nicht vergessen, dass der 10km Lauf zu 90% aus der aeroben Ausdauer, also aus dem Umfang von lockeren Kilometern gelaufen wird. Die Tempoeinheiten sind nur der letzte Schliff! Zur Absicherung einer schnelleren Zeit würde den meisten daher helfen, die Wochenkilometer zu erhöhen"

    Wenn ich nun die Wahl habe entweder dem Rat von DerC zu folgen oder Steffny, dann doch lieber dem letzt genannten. Der hat im Gegensatz zu dem Hobbyläufer DerC auch was vorzuweisen.

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  22. #97
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    Zitat Zitat von Dude77 Beitrag anzeigen
    Da gibt's nichts zu denken.
    Hat aber noch niemandem geschadet.

    Mir kann keiner erzählen, dass man Talent braucht um die 10km unter 50 Minuten zu laufen. ... Denke das packt jeder Mann, der keine Herzschwäche hat und einen BMI<30.
    Mein BMI ist genau 30. Hab´ ich jetzt wenigstens Talent?
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  23. #98

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    Zitat Zitat von M@rtin Beitrag anzeigen
    Hat aber noch niemandem geschadet.


    Mein BMI ist genau 30. Hab´ ich jetzt wenigstens Talent?
    Talent im Beleidigen auf jeden Fall.
    Bei Steffny sind die längeren Sachen eben keine Fülleinheit, sondern elementar wichtig. Man muss doch "gutes" Training doch nicht in den Beinen spüren. Was ist denn das für ein Quatsch?
    Wie in jeder Sportart, gibt es auch beim Laufen sinnvolle Belastungen, aber auch Überlastungen.

    Und ich sage nochmal: ich kann natürlich nicht behaupten, dass DerC unrecht hat. Ich finde es nur verbohrt, dass eine andere Meinung überhaupt nicht zugelassen wird. Darüber solltest z.B. auch du nachdenken.
    Es gibt immer mehrere Methoden um ans Ziel zu kommen. Das ist beim Radfahren so, beim Fußball, beim Schwimmen und auch beim Laufen. Am Schluss muss man dann den Weg finden, der am besten zu einem passt. Denken hilft da ganz sicher. Und wenn ich z.B. merke, dass 5x1000m sehr belastend für meinen Bewegungsapparat sind, werde ich es sicher nicht ausbauen. Schon gar nicht auf Anraten der Experten hier.

    Das ist nun alles off topic und nutzt Turbito nichts. Für mich ist und bleibt es nur wichtig festzuhalten, dass eben nicht nur die Tempoeinheiten effektiv sind. Das sagt Steffny und auch andere sagen dass. Das darf man dann doch auch mal hier erwähnen ohne gleich von den "profis" hier zurechtgewiesen zu werden.

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  24. #99
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    Zitat Zitat von Dude77 Beitrag anzeigen
    Talent im Beleidigen auf jeden Fall.

    Zitat Zitat von Dude77 Beitrag anzeigen
    Für mich ist und bleibt es nur wichtig festzuhalten, dass eben nicht nur die Tempoeinheiten effektiv sind.
    Hat jemand hier etwas in der Art behauptet?
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  25. #100
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    Zitat Zitat von Dude77 Beitrag anzeigen
    Das ist nun alles off topic und nutzt Turbito nichts. Für mich ist und bleibt es nur wichtig festzuhalten, dass eben nicht nur die Tempoeinheiten effektiv sind. Das sagt Steffny und auch andere sagen dass. Das darf man dann doch auch mal hier erwähnen ohne gleich von den "profis" hier zurechtgewiesen zu werden.
    Du eröffnest ständig Nebenkriegsschauplätze, ohne auf direkte Antworten auf deine Beiträge einzugehen. Hier hat doch keiner von einer Umfangserhöhung abgeraten, nur den vorhandenen Umfang sollte man auch ordentlich nutzen. Ist doch nicht die Frage, ob ich 40 km/Woche effektiv oder 60 km/Woche langsam laufe - natürlich wählt man da 60 km/Woche mit ordentlichen Tempoeinheiten, oder noch besser, 80 km/Woche.

    Guck dir mal an, was für Hammereinheiten bei über 200 km/Woche Steffny selber gelaufen ist.

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