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  1. #51

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    Zitat Zitat von sinchen Beitrag anzeigen
    Kyffhäuser und Harzquerung habe ich auch vorher mitgenommen (beide sind eigentlich viel schöner als der SM),... Beim SM bin ich damit gut durchgekommen (in 8:09).
    Hallo sinchen,
    das habe ich auch so gemacht und vor allem genauso empfunden. Die Harzquerung ist einfach herrlich. Dazu möchte ich demnächst noch einen Laufbericht schreiben. Den vom Kyffhäuser Berglauf Marathon findet man hier.
    Ansonsten habe ich es so gemacht, wie hier schon vorgeschlagen. Ich habe im Vorjahr den Berlin-M als Genusslauf gestaltet und war danach beim Röntgenlauf. Im Winter dann lange Läufe bis 21 km. Und 10 Wochen vorm Kyffhäuser Berglauf habe ich einen 3:15er M-Trainingsplan nach Steffny absolviert.
    Beim SM bin ich mit dieser Vorbereitung unter 8h geblieben und habe damit mein selbst gestecktes Idealziel erreicht. Möglicherweise hätte ich schneller oder zumindest genussvoller laufen können, wenn ich die Vorbereitungsläufe langsamer angegangen wäre. Zum Bericht vom Rennsteiglauf Supermrathon 2013 geht es hier.

    Viele Grüße,

  2. #52
    Unterwegs in neue Welten Avatar von 19joerg61
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    Zitat Zitat von JensR Beitrag anzeigen
    sehe ich nicht so. Januar und Februar wird die Grundlage gelegt, wenn man einen Rennsteig-SM ordentlich vorbereiten will. März und April wird spezifisch für den Lauf trainiert und Mai ist ja fast nur Tapering. Wenn man erst im März mit der Grundlage anfängt, wird man die Winterfaulheit wahrscheinlich Höhe Oberhof bereuen
    Gruss,
    Jens
    Hast recht und so war es auch nicht gemeint.
    Es ging darum, nicht vom Oktober an mit gleicher Intensität weiter zu trainieren. Ein Monat dem Körper mal Ruhe gönnen, hilft mehr als es schadet. Die letzten 12 Wochen vor dem Ultra sind vor allem das Feintuning, das Gerüst braucht viele Monate mehr.
    Neue Laufabenteuer im Blog

  3. #53
    Ich weiss du hast Recht, aber meine Meinung gefällt mir besser. Avatar von Raffi
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    Zitat Zitat von JensR Beitrag anzeigen
    Läufst du gar nicht in der Zeit? Langlaufen bringt dir natürlich ausdauerseitig sehr viel, das einzige was fehlt, ist eben die laufspezifische muskuläre Belastung. Kommt halt auch etwas darauf an, wie du dort laufen willst. Ich persönlich finde es jetzt recht kurz. Sind eben doch 73km mit ein paar Wellen.
    Sorry, dass ich mich erst jetzt melde.
    Ja, wenn Schnee liegt bin ich da nur auf den Skiern unterwegs. Laufe Klassisch und Skating. Da ich WK`s in beiden Techniken bestreite, Letzte WK`s 8.2 und 9.2.14 je 50km. Danach beginnt die Vorbereitung (April HM, 1 Mai HM und eben der Rest...) Hügel und Wellen habe ich bei uns zu Hause auch, sollte also zu trainieren sein. Nur die Distanz macht mir noch etwas Sorgen, da ich dieses Jahr nicht wirklich zum Laufen komme.

    Zitat Zitat von Rumlaeufer Beitrag anzeigen
    Genau!

    Übrigens ... es sind ja nur noch knapp 11 Monate und da wird es langsam Zeit, dass einer der thüringer Läufer ( Hallo Jörg!!!) nebenan endlich einen neuen Faden aufmacht für den Rennsteig-SM 2014.
    Faden habe ich bis jetzt noch keinen gefunden. Wäre aber schön wenn es einen gäbe.

    LG Raffi
    Ich weiß, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben so wahnsinnig gute Ideen
    Ein bisschen TRI schadet nie.


  4. #54
    Avatar von Sonnenschein Nr.1
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    So, der erste Event mit Blick auf den Rennsteiglauf steht fest. Habe mich gegen den Schlaubetal- Marathon entschieden (Sorry Anett ), aber da ich mir immer schonmal Heidelberg anschauen wollte, wird es der Heidelberg Marthon.
    Gelita Trail Marathon Heidelberg am 27. Oktober 2013 - Gelita Trail Marathon Heidelberg - Premiere am 27. Oktober 2013

    Ein bißchen Schiss habe ich ja vor dem Profil, aber irgendwie wird es schon gehen
    Liebe Güße

  5. #55
    Avatar von Sonnenschein Nr.1
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    Hallo Ihr Lieben,
    die Laufwettkampfsaison ist jetzt vorrüber. Der Berlinmarathon ist gelaufen und auch den ersten Bergmarathon habe ich gut gemeistert (27.10).
    Was nun? Nach zwei Wochen völliger Regeneration (ein wenig gelaufen bin ich schon) juckt es mir wieder in den Beinen. Aber wie jetzt weiter vorgehen. In den letzten Jahren bin ich ab Oktober immer nur drei mal die Woche laufen gewesen und auch nicht länger als 20km. Für was auch!
    Aber jetzt ist ja alles anders, angemeldet beim Supermarathon... Wie weiter trainieren? Ich weiß, dass ich jetzt öffters längere Läufe einfügen muss. Aber wie oft? Einmal im Monat? Alle zwei Wochen? Wie oft sollte ich laufen gehen? Reichen drei bis vier mal die Woche?
    Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich

    Übrigens bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, ob ich drei Wochen vor dem Rennsteig die volle Harzquerung laufen soll. Nach dem Heidelberg Marathon weiss ich jetzt, was Bergablaufen bedeutet AUA!!! Ich hatte noch nie so dolle und so lange Muskelkater. Und die Harzquerung geht ja auch ganz schön Bergab zum Schluss, weiß nicht, ob das so gut ist drei Wochen vor dem Rennsteig. Aber es ist ja noch viel Zeit mir alles zu überlegen, aber vielleicht habt ihr ja dazu eine Meinung.

    Liebe Grüße,
    Sonnenschein

  6. #56
    Nein, ich jogge nicht! Avatar von Rumlaeufer
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    Zitat Zitat von Sonnenschein Nr.1 Beitrag anzeigen
    Aber jetzt ist ja alles anders, angemeldet beim Supermarathon... Wie weiter trainieren? Ich weiß, dass ich jetzt öffters längere Läufe einfügen muss. Aber wie oft? Einmal im Monat? Alle zwei Wochen? Wie oft sollte ich laufen gehen? Reichen drei bis vier mal die Woche?
    Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich
    Hallo,

    wenn Du den Trail Marathon in Heidelberg überstanden hast und Dich inzwischen wieder gut fühlst, solltes Du ruhig im lockeren Tempo 4 - 5 x pro Woche laufen; allerdings jeweils nur 8 - 10 km und 1 x 15 - 20 km, jeweils im ruhigen Tempo. Dann wäre es sicher empfehlenswert, ab Anfang Januar die Umfänge wieder langsam hochzufahren, damit Du Mitte Februar, d.h. zum Einstieg in den Rennsteig Trainingsplan, wieder bei ca. 80 - 90 km pro Woche bist. Auch wenn es in Berlin schwer wird, solltest Du dann alles an Hügeln mitnehmen, was möglich ist.


    Zitat Zitat von Sonnenschein Nr.1 Beitrag anzeigen
    Übrigens bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, ob ich drei Wochen vor dem Rennsteig die volle Harzquerung laufen soll. Nach dem Heidelberg Marathon weiss ich jetzt, was Bergablaufen bedeutet AUA!!! Ich hatte noch nie so dolle und so lange Muskelkater. Und die Harzquerung geht ja auch ganz schön Bergab zum Schluss, weiß nicht, ob das so gut ist drei Wochen vor dem Rennsteig. Aber es ist ja noch viel Zeit mir alles zu überlegen, aber vielleicht habt ihr ja dazu eine Meinung.

    Liebe Grüße,
    Sonnenschein
    Nach 9 Wochen im Trainingsplan für den Rennsteig-SM brauchst Du vor der Harzquerung keine Bedenken zu haben und der Abstieg vom Poppenberg hat zwar einige steile Passagen, aber da kann man dann auch langsam laufen; insgesamt habe ich die Abstiege nicht soooo heftig in Erinnerung, es war letztes Jahr mehr die ungewohnte Hitze um 30°C bei Interesse hier nachzulesen.
    Tschüss, sportliche Grüße aus dem Bergischen Land

    Eckhard

    "Radsport ist Mannschaftssport, 60 km/h und 30 cm Abstand zum Vordermann" (Robert Bartko)

    Auch 2014 und danach wird weitergelaufen!

  7. #57
    Avatar von Sonnenschein Nr.1
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    Bei dem Bericht und diesen Bildern muss man ja quasi die ganzen 51 km laufen...

    Danke für die Tipps und Ratschläge...

  8. #58
    Wie schnell ist sofort? Avatar von sinchen
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    Zitat Zitat von Sonnenschein Nr.1 Beitrag anzeigen
    Noch was.
    Ich selber trainiere nach den Plänen von Andreas Butz, bisher bin ich immer super damit gefahren.
    Jetzt wurde hier in dem Thread ein Plan von Ihm für den Rennsteig vorgestellt:

    Rennsteigplan von Andreas Butz (http://www.d-u-v.org/_dateien/_servi..._Rennsteig.pdf)

    Den finde ich ganz schön heftig. Die anderen Pläne, die ich gefunden habe (nicht sehr viele), sind etwas netter. Was sagt Ihr??? Ist es sinnvoll den Plan von Butz so umzusetzen?
    Ich war gerade bei einem Trailrunningseminar mit Andreas Butz auf Mallorca und dort gab es auch Vorträge zum Thema Lauftraining. Da mir dort einiges an Widersprüchen im Vergleich zu dem Rennsteigplan aufgefallen ist, hab ich die Gelegenheit genutzt und ihn danach befragt. Sein Kommentar: Sofort wegschmeißen! Der Plan ist von 2006 und er würde ihn nie wieder so schreiben. Viel zu hart, der lange langsame Lauf ist ein Hügelfahrtspiel usw. Bei Gelegenheit will er mal einen neuen Plan für den Rennsteiglauf schreiben.

    LG
    Sinchen (im Erkältungstief)

  9. #59
    Avatar von Sonnenschein Nr.1
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    Zitat Zitat von sinchen Beitrag anzeigen
    Ich war gerade bei einem Trailrunningseminar mit Andreas Butz auf Mallorca und dort gab es auch Vorträge zum Thema Lauftraining. Da mir dort einiges an Widersprüchen im Vergleich zu dem Rennsteigplan aufgefallen ist, hab ich die Gelegenheit genutzt und ihn danach befragt. Sein Kommentar: Sofort wegschmeißen! Der Plan ist von 2006 und er würde ihn nie wieder so schreiben. Viel zu hart, der lange langsame Lauf ist ein Hügelfahrtspiel usw. Bei Gelegenheit will er mal einen neuen Plan für den Rennsteiglauf schreiben.

    LG
    Sinchen (im Erkältungstief)
    Klasse und jetzt???
    Was hat er dir für Tipps gegeben? Hat sich das Seminar gelohnt? Hatte auch schonmal darüber nachgedacht, da ich gerne nach seinen Plänen laufen.

    Aber jetzt bin ich etwas verwirrt, wie ändere ich geschickt den Plan. Denkst du, er antwortet auf eine Mail?

    Gute Besserung, damit du schnell wieder fit wirst
    Liebe Grüße

  10. #60
    Wie schnell ist sofort? Avatar von sinchen
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    Zitat Zitat von Sonnenschein Nr.1 Beitrag anzeigen
    Klasse und jetzt???
    Was hälst du davon?

    Zitat Zitat von hofnarr74 Beitrag anzeigen
    Bei der Suche nach Trainingsplänen zum Rennsteiglauf bin ich u.a. auf folgenden Plan gestossen: Trail von 70-80 km - Share the Experience - Raidlight

    Was hat er dir für Tipps gegeben?
    An dem Abend war leider nicht mehr viel mit persönlichen Tipps. Es fand in einem Raum mit sehr lauter Hintergrundbeschallung statt, so dass wir uns fast anschreien mussten und jeder wollte auch mal dran kommen... Jedenfalls sollten nicht mehr als 3 Schlüsseleinheiten in der Woche sein und diese auch nicht direkt hintereinander. Dazwischen ruhige Läufe. Als Höhepunkt sollte man versuchen, an drei Tagen hintereinander insgesamt die Laufzeit des Wettbewerbs zu laufen. Erster Tag Zügiger DL, zweiter Tag Supersauerstofflauf, dritter Tag Langsamer langer Lauf. Wenn ich da mal eine Zeit von 9 Stunden zugrunde lege, kommt mir das auch nicht sehr sinnig vor.


    Hat sich das Seminar gelohnt? Hatte auch schonmal darüber nachgedacht, da ich gerne nach seinen Plänen laufen.
    Ich würde es eher Laufurlaub nennen. Und der hat schon richtig Spaß gemacht. Leider musste ich an einigen Tagen aussetzen, da ich mir wohl schon im Flieger ne heftige Erkältung eingefangen hatte. Trainingstechnisch für mich daher eher kein Fortschritt und trotzdem war ich begeistert. Es gab ein abwechslungsreiches Programm: jeden Morgen vor dem Frühstück Yoga, dann ein Lauf, vor dem Abendessen Kraft oder Lauf-ABC und Abends verschiedene Vorträge rund ums Laufen. Dazu super Essen, nette Leute, perfekte Organisation.

    https://www.youtube.com/watch?v=0CNuNtVW3Kc



    Denkst du, er antwortet auf eine Mail?
    Ich weiß nicht, ob er jetzt Zeit hat. Sie sind wohl noch den ganzen März auf Mallorca für weitere Seminare. Er verdient ja damit sein Geld, auch mit dem Verkauf von Trainingsplänen. Er hat zu mir gesagt, dass er sich das notiert hat und bei Gelegenheit mal einen neuen veröffentlicht. Ob der dann kostenlos sein wird?

    Ich mach mich jetzt damit nicht mehr so verrückt. Ein langer Lauf am WE und in der Woche halt abwechslungsreiches Training mit allem was dazu gehört, dazu als Höhepunkt die Harzquerung.

    Gute Besserung, damit du schnell wieder fit wirst
    Dankeschön. Das ist sowieso die Hauptsache, dass man gesund am Start steht.

    LG
    Sinchen

  11. #61
    Avatar von Sonnenschein Nr.1
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    Konnte den Link nicht öffnen, habe den Plan aber im Netz gefunden. Werde ihn mir gleich mal ausdrucken und mir genauer anschauen und vergleichen. Werde dich auf dem Laufenden halten.

    "Als Höhepunkt sollte man versuchen, an drei Tagen hintereinander insgesamt die Laufzeit des Wettbewerbs zu laufen. Erster Tag Zügiger DL, zweiter Tag Supersauerstofflauf, dritter Tag Langsamer langer Lauf. Wenn ich da mal eine Zeit von 9 Stunden zugrunde lege, kommt mir das auch nicht sehr sinnig vor. http://forum.runnersworld.de/forum/i...gezeichen2.gif" (keine Ahnung wie man das anders einfügt

    Hört sich auf jeden Fall nicht sinnig an.... Würde ich nicht machen.

    Habe Ihm jetzt einfach mal geschrieben. Würde ja auch einen Plan kaufen, was ich auch schon getan habe. Habe mich im großen und ganzen immer an seine Pläne gehalten, daher war ich ja auch so begeistert, dass ich einen Plan für den Rennsteig von ihm gefunden habe....

    Heiße Zitrone mit Ingwer und Honig. Und von Weleda die Infludo Tropfen. Und was für die Nase, dann biste schnell wieder auf dem Damm

  12. #62
    Avatar von JensR
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    Hi Silvia

    erstmal schnelle Genesung!

    Zitat Zitat von sinchen Beitrag anzeigen
    Jedenfalls sollten nicht mehr als 3 Schlüsseleinheiten in der Woche sein und diese auch nicht direkt hintereinander. Dazwischen ruhige Läufe. Als Höhepunkt sollte man versuchen, an drei Tagen hintereinander insgesamt die Laufzeit des Wettbewerbs zu laufen. Erster Tag Zügiger DL, zweiter Tag Supersauerstofflauf, dritter Tag Langsamer langer Lauf. Wenn ich da mal eine Zeit von 9 Stunden zugrunde lege, kommt mir das auch nicht sehr sinnig vor.
    sind ja fundamentale Erkenntnisse

    Also vergiss den Supersauerstofflauf! Das gibt es nur in der Welt von van Aaken.. Vergiss auch die 9h und konzentriere dich auf die Distanz. Natürlich kann man den Rennsteig mit 2-3 Marathons auch schon brauchbar vorbereiten, aber besser wäre wirklich im Höhepunkt eine Kombination von Tag1 45k und Tag2 25k. Wenn man die Höhenmeter des Rennsteigs mitrechnet, fehlen dir dann noch 8km reine Distanz. Wenn du solch eine Kombination 2mal machst, hast du die Strecke locker im Sack. Den ersten Tag würde ich dabei möglichst im Tempo vom Rennsteig laufen (also lockerer DL) und den zweiten so gut es geht, aber nicht bewusst schleichen.. Naja und natürlich muss so ein Training vorbereitet werden, aber das weisst du ja auch selber.

    Auf 3 Tage dehnen würde nur Sinn machen, wenn der Lauf um die 100k wäre. 3x25k im Falle des RSL fände ich nicht sinnvoll.

    LG,
    Jens

    P.S. so wie du das planst mit der Harzquerung wird das schon passen!
    "Ultramarathons werden nicht von den stärksten Läufern gewonnen, sondern von denen, die am wenigsten Probleme haben." - K.Jornet, Lauf oder stirb

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  13. #63
    Avatar von Sonnenschein Nr.1
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    Zitat Zitat von JensR Beitrag anzeigen

    Also vergiss den Supersauerstofflauf! Das gibt es nur in der Welt von van Aaken.. Vergiss auch die 9h und konzentriere dich auf die Distanz. Natürlich kann man den Rennsteig mit 2-3 Marathons auch schon brauchbar vorbereiten, aber besser wäre wirklich im Höhepunkt eine Kombination von Tag1 45k und Tag2 25k. Wenn man die Höhenmeter des Rennsteigs mitrechnet, fehlen dir dann noch 8km reine Distanz. Wenn du solch eine Kombination 2mal machst, hast du die Strecke locker im Sack. Den ersten Tag würde ich dabei möglichst im Tempo vom Rennsteig laufen (also lockerer DL) und den zweiten so gut es geht, aber nicht bewusst schleichen.. Naja und natürlich muss so ein Training vorbereitet werden, aber das weisst du ja auch selber.

    Auf 3 Tage dehnen würde nur Sinn machen, wenn der Lauf um die 100k wäre. 3x25k im Falle des RSL fände ich nicht sinnvoll.

    LG,
    Jens

    P.S. so wie du das planst mit der Harzquerung wird das schon passen!
    Hallo Jens, also am besten den Kyffhäuser Marathon mit 700 Hm und am Tag drauf 25km. Und ein We später das gleiche Spiel noch mal??
    Und sollte man die Vorbereitungs WK im Rennsteigtempo laufen?

    Liebe Grüße

  14. #64
    Avatar von Sonnenschein Nr.1
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    Trainingsplan Trail von 70-80 km - Raidlight - Share the Trail-Experience

    @ Sinchen: finde ich schon interessant, der Plan ist auf jeden Fall abwechslungsreicher als der von Butz. Fand bei Butz die klaren Ansagen und die Folge der Ruhetage sehr angenehm. Hat bei mir gut gepasst. Jetzt muss ich erstmal schauen, wie ich hiermit zurande komme. Die MTB Tour fällt auf jeden Fall raus (fahre sowieso jeden Tag Rad)
    Ich werde mal versuchen den Plan umzusetzten. Ganz lieben Dank für den Tipp

  15. #65
    Unterwegs in neue Welten Avatar von 19joerg61
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    Zitat Zitat von JensR Beitrag anzeigen
    ... aber besser wäre wirklich im Höhepunkt eine Kombination von Tag1 45k und Tag2 25k. Wenn man die Höhenmeter des Rennsteigs mitrechnet, fehlen dir dann noch 8km reine Distanz. Wenn du solch eine Kombination 2mal machst, hast du die Strecke locker im Sack. Den ersten Tag würde ich dabei möglichst im Tempo vom Rennsteig laufen (also lockerer DL) und den zweiten so gut es geht, aber nicht bewusst schleichen..

    ach Sch..., was bin ich für Weichei.
    Neue Laufabenteuer im Blog

  16. #66
    Avatar von Sonnenschein Nr.1
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    Sorry für das viele Fragen, aber ich bin wirklich etwas unsicher. Will mich halt nicht über, aber auch nicht unterfordern. Ist es Ok, wenn ich diesen Samstag meinen ersten Marathon als Vorbereitung laufe? Laut dem Plan von Butz wäre es völlig ok gewesen, aber wenn er selber sagt, der ist Mist!

  17. #67
    Unterwegs in neue Welten Avatar von 19joerg61
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    Aus meiner Sicht gibt es gerade im Ultrabereich noch weniger allgemein verbindliche Trainingsanleitungen als für andere Strecken. Ein Bekannter bereitet sich für die ganz langen Läufe wie den Spartathlon mit einem schnellen 80 km Marathontraining vor, was er durch Ultrawettkämpfe als Trainingsläufe ergänzt und er ist erfolgreich damit.
    Udo und Kraxi sind in der Vorbereitung etliche Marathons gelaufen - Udo wohl eher moderat, Kraxi eher schnell.
    Letztlich hilft es nur Pläne anzuschauen, Tipps einzuholen und dann ein eigenes Konzept zu machen, was der Körper mitmacht und was die Zeit erlaubt.
    Wenn du die Suchfunktion nutzt, findest du Threads aus den Vorjahren von schnelleren Läufern.
    Übrigens ich habe selten jemand gefunden, der den ersten SM optimal gelaufen ist. Ausnahme ist Christian Seiler, der den SM als seinen ersten Ultra mit Streckenrekord gewann.
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  18. #68
    Läufer laufen
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    Da kann ich joerg nur recht geben, auf kaum einer anderen Distanz kannst, oder besser musst (!), du Training so variabel gestalten wie bei Ultras.
    Wo bei dem einen ein Marathontraining mit kaum wirklich langen Läufen reicht, brauche ich z.B. auf jeden Fall im Vorfeld Läufe mit 5h+.

    Ich laufe derzeit faktisch bereits an fast jedem WE die komplette SM Distanz oder länger. Auch in einer höheren Pace als ich dann plane. Ich kann ja die Pace über sagen wir 35 km, nicht auf 73 km halten.
    Was bei mir schon seit Monaten dabei ist sind möglichst viele Höhenmeter, da habe ich es wohl geografisch einfacher als du @Sonnenschein.

    Einziges Rennen im Vorfeld wird ein 6h Lauf in 4 Wochen, ich bin nicht so der Renntyp.

  19. #69
    Avatar von JensR
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    Zitat Zitat von 19joerg61 Beitrag anzeigen
    ach Sch..., was bin ich für Weichei.
    naja du quälst dich vielleicht im WK lieber mehr als im Training

    Zitat Zitat von 19joerg61 Beitrag anzeigen
    Übrigens ich habe selten jemand gefunden, der den ersten SM optimal gelaufen ist.
    zwischen gut vorbereitet und optimal liegen unter Umständen nochmal gehörige Abstände.. ich bin meinen ersten SM schlecht vorbereitet in 7:55 gelaufen, zwei Jahre später gut vorbereitet in 6:29, von optimal war der aber noch Lichtjahre entfernt.

    Zitat Zitat von Sonnenschein Nr.1 Beitrag anzeigen
    Hallo Jens, also am besten den Kyffhäuser Marathon mit 700 Hm und am Tag drauf 25km. Und ein We später das gleiche Spiel noch mal??
    Und sollte man die Vorbereitungs WK im Rennsteigtempo laufen?
    Also erstmal hast du einen Satz von mir unterschlagen "Sowas muss vorbereitet werden". Ich würde mal testen mit 25/20 oder 25/25 an einem ersten WE und dann den ersten Lauf langsam steigern. Wenn du das bisher noch nicht gemacht hast, dann würde ich damit jetzt eher vorsichtig agieren.

    Ich würde den Trainingsmarathon im Rennsteigtempo laufen, aber höhenbereinigt. Ich rechne den Rennsteig effektiv mit 78km, eventuell auch 80, je nachdem wie gut man Berge läuft. Nehmen wir an die Zielzeit ist 8:00, bei 80km wären das genau 6min/km. Ich bin allerdings auch schon deutlich schnellere Marathons in der Vorbereitung gelaufen, wichtig ist, dass dann die Zeit mindestens 4 Wochen noch bis zum SM selber ist...

    Ansonsten würde ich dir raten, mache keine Wissenschaft draus. Wenn du längere Läufe gemacht hast, wirst du den SM durchstehen und nimm dir für das erste mal einfach keine Zeit vor, dann kannst du das geniessen, obwohl du vielleicht nicht optimal vorbereitet bist. So ging es mir bei meinem ersten und mit Abstand schlechtesten SM auf jeden Fall

    Gruss,
    Jens
    "Ultramarathons werden nicht von den stärksten Läufern gewonnen, sondern von denen, die am wenigsten Probleme haben." - K.Jornet, Lauf oder stirb

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  20. #70

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    Ich komme eigentlich vom Radsport aber schreibe doch mal, wie ich auf den Supermarathon trainiere (3 exemplarische Wochen):

    Mo 25k Crescendo@10k M-pace + 2k T-pace
    Di vo: 18E, nm: 16E
    Mi -
    Do vo: 18E, nm: 16E
    Fr 35 inkl. Hügel
    Sa -
    So Rad, 7k Lauf-ABC

    Mo vo:18E, nm: 16E strides
    Di vo: 18E, nm: 16E
    Mi -
    Do vo: 16 TWL(5x(1M+1[10k-Pace]))
    Fr 36 flach
    Sa -
    So Rad, 7k Lauf-ABC

    Mo vo:18E, nm: 16 TDL (2x5k T-pace)
    Di vo: 18E, nm: 16E
    Mi -
    Do 25E
    Fr 35 inkl. Hügel
    Sa -
    So Rad

    Die nun anstehende Peak-Phase ist sicher am schwierigsten zu gestalten. An sich müsste man wettkampfspezifischer trainieren, also z.B. Bergabläufe machen. Andererseits steht man dann vielleicht gar nicht an der Startlinie. Deshalb habe ich mich entschlossen, auf eine solche Phase zu verzichten. Vorbereitungswettkämpfe mache ich gar nicht. Ob es reicht? Werde ich sehen, wird mein erster Ultra.

    @Sonnenschein, kaufe dir doch ein allgemeines Buch wie den Noakes "Lore of Running". Dort findest du genügend Ultramarathonpläne. Auch im Netz gibt es genügend Tipps, wie man trainieren kann, schaust du z.B: bei fellrnr.
    ABER: Was dein Körper verträgt, wirst du selbst herausfinden müssen.
    Zuletzt überarbeitet von Elefantino (11.03.2014 um 12:07 Uhr)

  21. #71
    Avatar von Sonnenschein Nr.1
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    Zitat Zitat von Elefantino Beitrag anzeigen
    Ich komme eigentlich vom Radsport aber schreibe doch mal, wie ich auf den Supermarathon trainiere (3 exemplarische Wochen):

    Mo 25k Crescendo@10k M-pace + 2k T-pace
    Di vo: 18E, nm: 16E
    Mi -
    Do vo: 18E, nm: 16E
    Fr 35 inkl. Hügel
    Sa -
    So Rad, 7k Lauf-ABC

    Mo vo:18E, nm: 16E strides
    Di vo: 18E, nm: 16E
    Mi -
    Do vo: 16 TWL(5x(1M+1[10k-Pace]))
    Fr 36 flach
    Sa -
    So Rad, 7k Lauf-ABC

    Mo vo:18E, nm: 16 TDL (2x5k T-pace)
    Di vo: 18E, nm: 16E
    Mi -
    Do 25E
    Fr 35 inkl. Hügel
    Sa -
    So Rad

    Die nun anstehende Peak-Phase ist sicher am schwierigsten zu gestalten. An sich müsste man wettkampfspezifischer trainieren, also z.B. Bergabläufe machen. Andererseits steht man dann vielleicht gar nicht an der Startlinie. Deshalb habe ich mich entschlossen, auf eine solche Phase zu verzichten. Vorbereitungswettkämpfe mache ich gar nicht. Ob es reicht? Werde ich sehen, wird mein erster Ultra.

    @Sonnenschein, kaufe dir doch ein allgemeines Buch wie den Noakes "Lore of Running". Dort findest du genügend Ultramarathonpläne. Auch im Netz gibt es genügend Tipps, wie man trainieren kann, schaust du z.B: bei fellrnr.
    ABER: Was dein Körper verträgt, wirst du selbst herausfinden müssen.
    Hallo Elefantino,
    leider verstehe ich deine Trainingsangaben nicht so genau.
    Habe mich aber wieder etwas gesammelt und werde mein Plan weiter durchziehen, muss halt hoffen, das ich auf mein Körpergefühl vertrauen kann.
    Ultra Bücher besitze ich sogar zwei aber das Rennsteigtraining ist halt doch etwas anderes, als für einen 100km Lauf zu trainiern. Ich werde das schon meistern, habe halt so als Frischling einige Ängste, die dann auch mal zur Panik werden kann

    Liebe Grüße aus Berlin

  22. #72
    Unterwegs in neue Welten Avatar von 19joerg61
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    Um dich völlig zu verwirren, kannst du ja mal in diesem Thread die Sammlung der Trainingspläne anschauen.
    Neue Laufabenteuer im Blog

  23. #73

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    @Sonnenschein,
    Buchstabencode ist nach Daniels, also E=easy, M=Marathontempo, T=Schwellentempo bzw. was Daniels als Schwelle betrachtet
    16 TWL(5x(1M+1[10k-Pace])) bedeutet Tempowechsellauf insgesamt 16km (ohne Trabpausen) und zwar 3km einlaufen+1km Marathontempo+1km 10km-Renntempo +1km Marathontempo+1km 10km-Renntempo usw. (also insgesamt 5km im Marathontempo und 5km im 10km-Renntempo), auslaufen
    25k Crescendo@10k M-pace + 2k T-pace bedeutet 25km Crescendolauf: einlaufen 11km, dann bis Kilometer 21 Marathonrenntempo, dann bis Kilometer 23 Schwellentempo, dann auslaufen.
    Mit den Ängsten bist du nicht allein. Geht mir auch so, vor allem wenn ich an die Hügel denke!
    Viele Grüße, Elefantino

  24. #74
    Avatar von Sonnenschein Nr.1
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    Zitat Zitat von 19joerg61 Beitrag anzeigen
    Um dich völlig zu verwirren, kannst du ja mal in diesem Thread die Sammlung der Trainingspläne anschauen.
    Ganz schön gemein Jörg aber nein, mir reichen meine Pläne die ich habe, jetzt heißt es nur, sie geschickt umzusetzen.

    Zitat Zitat von Elefantino Beitrag anzeigen
    @Sonnenschein,
    Buchstabencode ist nach Daniels, also E=easy, M=Marathontempo, T=Schwellentempo bzw. was Daniels als Schwelle betrachtet
    16 TWL(5x(1M+1[10k-Pace])) bedeutet Tempowechsellauf insgesamt 16km (ohne Trabpausen) und zwar 3km einlaufen+1km Marathontempo+1km 10km-Renntempo +1km Marathontempo+1km 10km-Renntempo usw. (also insgesamt 5km im Marathontempo und 5km im 10km-Renntempo), auslaufen
    25k Crescendo@10k M-pace + 2k T-pace bedeutet 25km Crescendolauf: einlaufen 11km, dann bis Kilometer 21 Marathonrenntempo, dann bis Kilometer 23 Schwellentempo, dann auslaufen.
    Mit den Ängsten bist du nicht allein. Geht mir auch so, vor allem wenn ich an die Hügel denke!
    Viele Grüße, Elefantino
    Ok, danke für die Aufklärung. Daniels Buch habe ich zwar irgendwann mal gelesen, aber die Abkürzungen sind nicht haften geblieben.
    Scheint aber recht Anspruchsvoll zu sein, wäre mir etwas zu viel.

    Liebe Grüße

  25. #75
    Wie schnell ist sofort? Avatar von sinchen
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    Jetzt haben wir ja reichlich verschiedene Tipps
    Ich hab auch noch mal nachgesehen, was ich sonst noch so zu Hause fand. Werner Sonntag hat in seinen "Mehr als Marathon" Büchern ja keine genauen Trainingspläne, aber Hinweise. Und die gestalten sich im Vergleich zu den hier gegebenen doch sehr moderat. Dann habe ich noch das "Große Buch vom Ultramarathon" von Hubert Beck, wo man sich die 100 km Pläne und z.B. den vom UTMB ansehen kann. Diese Pläne sind abwechslungsreich (nicht jede Woche ein langer Lauf) und sehen auch Alternativtraining wie schwimmen und radfahren vor. Zudem gibt es Ruhewochen, bei denen es am Ende mehr Tempo gibt. Bei keinem wird auch nur annähernd die Gesamtstrecke an zwei oder drei Tagen gelaufen.

    Weiterhin habe ich im Trailmagazin 3/2013 Trainingspläne für die letzten 6 Wochen für den Zugspitzlauf von Julia Böttger gefunden. Wenn man sich hier mal die Strecke vom Supertrail (68,8 km und 3120 Hm) nimmt, ist die Systematik ähnlich wie bei dem oben geposteten Plan von Raidlight. In der Woche abwechslungsreiche kurze Läufe (locker mit Stabi / Fahrtspiel / Bergsprints) ein langer Lauf (max 5-6 Std, was der Harzquerung entspricht) und eine lange Radeinheit.

    Bei dem Trailrunningcamp in Mallorca habe ich mit einem Finisher vom Ultratrail Mallorca (105 km) gesprochen und der meinte, dass er für Rennen bis 100 km nicht mehr als 70 bis 80 km die Woche läuft und mehr auf Qualität achtet (zusätzlich Stabitraining) Früher sei er viel mehr gelaufen und nicht besser gewesen.

    Ich persönlich möchte schon optimal trainieren - was für mich heißt, dass mein Körper es verträgt und das Laufen auch noch Spaß macht. Zwei lange Läufe hintereinander könnte ich mir in der Gipfelwoche vielleicht vorstellen, aber nicht dauerhaft. Das möchte ich weder mir noch meiner Familie zumuten. Wenn ich mich richtig an meine letztjährigen Harzquerungsbeine erinnere, wäre eine Radfahrt am nächsten Tag wohl angebrachter
    Optimal heißt für mich, dass ich nach dem Rennsteiglauf noch weiterlaufen kann und möchte, denn ich hab für den Sommer noch ein weiteres großes Ziel. Die Zeit spielt für mich eine untergeordnete Rolle (hauptsache, es sind noch genügend Läufer hinter mir

    LG
    Sinchen

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