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  1. #76

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    So, eigentlich wollte ich gestern schon schreiben, aber ich komme ja zu nix

    Also: Keppra zeigt bei mir momentan ziemliche Nw`s, vor allem Gleichgewichtsstörungen, die mir zu schaffen machen.

    Wir haben dann heute morgen (so wie es auf dem Arztbrief stand) 25 mg Lamotrigin abdosiert und Rums! hatte ich heute Morgen den Salat. war kein schlimmer Anfall, und auch total schnell wieder vorbei, von daher nicht sonderlich schlimm.

    Doof nur, dass ich, als ich wieder aufstehen wollte, sofort das Gleichgewicht verloren habe und mit dem Hinterkopf auf den Boden geknallt bin. Dann war ich erstmal weg. Lange rede, kurzer Sinn: ich murde mit RTW in die Klinik gebracht, die haben eine EKG gemacht und mir in die Augen geleuchtet und dann ging`s ab nachhause. Verdacht auf leichte Gehirnerschütterung, bla, bla und so weiter, kenen wir schon. Die 25 mg nehme ich morgen allerdings wieder, da ist es mir echt wurst was der Arztbrief sagt.

    Heute war also wieder ein kurzer Ausflug für nichts, denn mir geht es bis auf ein bisschen Kopfschmerzen wieder gut und morgen ist dann noch mal ein Tag lang faullenzen angesagt.

    Grüße
    Joeylea

  2. #77

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    So, heute gibt´s nichts neues von mir. Kopfschmerzen sind kaum mehr da und es gibt ein leichtes Krafttraining. Dazu noch ganz viel Deutsch lernen . Eigentlich liegt mir Deutsch recht gut, doch schreiben wir dieses Jahr pro HJ nur zwei Arbeiten und die erste war eine 3 . Wenn ich die Arbeit also nicht 1 schreibe (Und ich schätze das werde ich nicht können) und meine SoMi Note nicht auch 1 ist, (ich schätze das wird sie auch eher weniger sein, die Doppelstunde Deutsch liegt leider in dem Zeitraum, in dem die Medis ziemlich müde machen :/ ), werde ich die 1 aus dem letzten Jahr nicht halten können.

    Insgesamt wird mein Zeugnis dieses Halbjahr ganz bitter böse aussehen. Klar, Vieles könnte ich jetzt einfach auf die Krankheit schieben, aber das bringt mich auch nicht weiter. Der Uni ist es egal ob ich Epilepsie habe oder nicht. Numerus Clausus ist eben Numerus Clausus, egal ob krank oder nicht. Ja, ich besuche erst die 9.Klasse, aber auf längere Zeit gesehen, wird das auch nicht besser. Hatte ich in der 6ten Klasse, als es noch nicht so schlimm war wie momentan, noch einen Durchschnitt von 1,6 , so hatte ich im 1. HJ der 8 einen von 2,0 und im Zweiten einen von 2,6. Und das war nicht einmal das Jahr mit den meisten Fehlstunden! (Ende 7te Klasse ungelogene 321 Fehlstunden, aber einen Schnitt von 2,25) Eigentlich könnte ich beantragen wegen der ständigen Abwesenheiten bis zu der Hälfte der Zeit noch darauf zu bekommen (Wir schreiben 90 min, das wären also dann 135 min), aber ich möchte ja sonst auch (soweit möglich) wie alle anderen behandelt werden. So oder so, es kommt nicht viel bei rum. Ich schreibe dann diese Woche 3 Arbeiten (2 davon (Englisch & Mathe) sind Nachschreibe Arbeiten. Nächste Woche muss ich dann noch eine weitere Englisch nachschreiben)

    So, ich geh dann jetzt mal auch noch Englisch lernen, denn die schreibe ich am Montag. Da heißt es also Daumen drücken!

    Grüße
    Joeylea

  3. #78
    Avatar von Domborusse
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    Sind gedrückt!!!

    Gefällt mir sehr gut, dass du auf der einen Seite Verantwortung für deine Schulnoten übernimmst (und ja, bei den Fehlstunden könntest du auch eine andere Schiene fahren und es eben auf die Fehlstunden schieben!) und dabei klar und deutlich eine Sonderbehandlung verneinst (wobei ich das nicht ganz so hart sehen wie du, aber das ist deine eigene Sache!). Auf der anderen Seite aber schon im Hinterkopf behältst, dass es nun mal eben nicht nur an dir liegt, sondern da eben auch andere blöde Umstände deine Note beeinflussen!

    Daher ziehe ich meinen Hut und halt die Daumen gedrückt!!!

    LG
    Domborusse
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    "Das ist nicht schlimm"
    "Das haben viele"
    "Da kann man nix mehr machen"
    "Ja, wir werden alle nicht jünger!"
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    Von RennFuchs geklaut: "Das dürfte eigentlich garnicht wehtun"
    "...ja wenn das schon so lange weh tut, dann muss das eigentlich operiert werden"
    gefolgt von: ..."aber nehmen sie zur Sicherheit erstmal noch 14 lang Tage die Tabletten"

  4. #79

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    Danke für`s Daumen drücken ;)

    Also Englisch am Montag geschrieben und definitiv in den Sand gesetzt.

    Heute war dann Deutsch dran und ich erlaube es mir mal in dem heutigen Bericht mal "Klartext" zu reden.

    Da die gesamte Klasse heute Deutsch geschrieben hat (es war also keine Nachschreiberarbeit), habe ich in einem anderen Raum geschrieben, um zu vermeiden, dass meine Klassenkameraden dann darunter leiden sollte was passieren und so weiter. Das war an sich auch alles kein Problem. (Ich sehe das auch völlig ein und hatte sowieso vorgehabt da mal eine geeignete Lösung zu suchen, ich komme ja leider nur zu nix.) Ich wurde bei uns ins SLZ (Selbstlernzentrum. Dort sitzt auch immer ein Lehrer der beaufsichtigt und für Ruhe sorgt usw.) gesetzt, habe das Aufgabenblatt bekommen und habe Angefangen. Meine Lehrerin hat mich noch kurz gefragt ob die Aufgabenstellung klar war, und das war sie, somit ist sie dann hoch zu meiner Klasse und hat dort zeitgleich (Ich habe lediglich das Aufgabenblatt so ca. 5 min. Früher bekommen) die Arbeit geschrieben. Nach 45 min., also der Hälfte der Zeit kam sie noch einmal runter um zu sehen wie weit ich war, hat mir ein paar Fragen beantwortet und ist dann wieder hoch gegangen. Soweit okay, allerdings hatte ich dann später eine weitere Frage und der beaufsichtigende Lehrer hat dann eben eine Schülerin hoch geschickt die meine Lehrerin kurz herunter schicken sollte. Als die dann kam Hat sie mich erst mal angemacht, dass sie nicht ständig (Ist klar, das erste und einzige mal das ich sie habe runter holen lassen!!!) runter kommen könnte und ich froh sein sollte, dass gerade eine andere Lehrerin zufälligerweise kurz Zeit hatte die Klasse zu beaufsichtigen. (Unsere Schule hat um die 940 Schüler +/- ein paar und mindestens 90 Lehrer. Die kann mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass es da keinen gäbe der dort mal kurz hätte Aufsicht machen können, ohne groß Theater!) Ich habe ihr dann meine Frage gestellt und da kam dann nur zurück, dass ich das eigentlich selber wissen müsste und wenn ich an dem/den Tag(en) nicht da war hätte ich nachfragen müssen. Ich habe aber wirklich IMMER nachgefragt was gemacht wurde, und wenn man mir sagt wir haben in der Stunde eine Analyse geschrieben und besprochen, dann wird sich keiner mehr Wort für Wort an das Erinnern können. Wir haben auch einen Zettel mit Tipps und Regeln zur Analyse bekommen den ich tatsächlich komplett auswendig gelernt habe, und da stand auch nichts drauf, dass meine Frage hätte beantworten können. Als ich ihr dann gesagt habe, das ich keine Informationen darüber bekommen habe hat sie mit den Schultern gezuckt und ist gegangen. Ich wäre am liebsten aufgestanden und hätte ihr den Kopf an der Wand eingeschlagen (ja, manchmal würde ich gerne mit ein weenniigg Gewalt reagieren), aber ich habe dann eben meine Arbeit zu ende geschrieben und mich durchgehend über dieses Besch... Verhalten geärgert.

    Ich meine Hallo? Geht`s noch? Aus Rücksicht auf meine Klasse habe ich ohne murren und Theater in einem anderen Raum geschrieben, mich dahin gesetzt zu dem Lehrer der mich nicht kannte, und meine Arbeit geschrieben. Die hat im Vorhinein gesagt, wenn du eine Frage hast schick jemanden hoch, ich komme dann runter,und dann das? Was soll der Mist? Ich habe es mir nicht ausgesucht da unten zu schreiben und dann macht die mich noch blöd an? Irgendwo ist aber mal Schluss. Die gesamte restliche Zeit habe ich mich dann darüber geärgert und die Arbeit will ich glaube ich gar nicht zurück haben.

    Als sie am Ende der Zeit wieder runter kam um auch mein Heft mitzunehmen bin ich dann erst einmal kurz gestürzt, war aber sofort wieder wach gewesen. Ich bin mir nicht mal sicher ob es ein Sturzanfall, oder einfach nur das verlorene Gleichgewicht war. Die saß dann da neben mir und sagte erst mal fröhlich, dass das der kürzeste Anfall sei, den ich bei ihr bisher hatte. Abgesehen von den Absencen. Ich habe dann nur gesagt, das darf eigentlich nicht passieren und sie hat sich weiter gefreut, dass der Anfall nur so kurz war. Ich hätte sie erschlagen wollen! Die Tränen habe ich mir dann verkniffen und bin dann gegangen.

    Am Anfang des Schuljahres hatte ich eine ähnlich unangenehme Situation mit der Selben Lehrerin schon mal.
    Ich hatte mich gegen Ende des Unterrichts rausgesetzt weil mir der Kopf dröhnte und anschließend mehrmals die Augen verdreht. Am Stundenende kam sie dann an mir und meiner Freundin vorbei und meinte dann "Du musst das mal untersuchen lassen warum das so häufig ist." Darauf hin hatte ich natürlich erst einmal mit den Tränen zu kämpfen, denn in den letzten Jahren habe ich (auch Untersuchungstechnisch) echt ordentlich was durch gemacht und sie erlaubt sich dann, ohne mich halbwegs zu kennen, so einen Spruch zu bringen. Am Morgen darauf habe ich sie dann darauf angesprochen und da hieß es nur, dass sie keine Lust hat jetzt mit mir zu diskutieren.

    Leider bleibt mir sowas (gerade bei Personen die ich so häufig sehe und im Grunde genommen auch respektiere, bzw. ganz "okay" finde) lange im Kopf und setzt mir ziemlich zu. Auf der einen Seite weiß ich, dass ich mir sowas nicht allzu sehr zu Herzen nehmen sollte, auf der anderen bin ich aber eben auch nur ein Kind das mit dem ganzen Kram umgehen muss und ständig darauf angewiesen ist, dass im Notfall jemand hilft.

    Für Außenstehende mag sich das vielleicht wie eine kleine Lappalie anhören, die Jemandem der sich so oft damit herumschlägt und so offen damit umgeht nicht so schlimm sein sollte, doch finde ich es wesentlich schwieriger mit Leuten im eigenen Umkreis die dann so einen Mist bringen umzugehen. Vor allem dann, wenn die Leute nicht mal bereit sind darüber zu reden, obwohl sie schon so häufig gesehen haben wie dreckig es einem manchmal geht (Sie hat schon einen Anfall der für mich auf der ITS geendet hat miterlebt), wenn man da unten liegt und keine Ahnung hat wer, wie, wo, wann und was eigentlich ist.


    Mag sein, dass ich jetzt gerade schnell "emotional" werde, aber ich find`s einfach nur zum Heulen.


    Sich mit "Fremden" Leuten herum zu schlagen ist wesentlich einfacher, als sich mit Leuten herumzuschlagen auf deren Meinung man Wert legt. (oder die einem die Note geben müssen)

    Ich weiß noch nicht ob ich sie noch einmal darauf ansprechen werde (Ja, manchmal bin ich sehr sehr nachtragend, dass vom Anfang des Jahres habe ich auch noch nicht vergessen, da sie ja nicht mal bereit war darüber zu sprechen bzw. mal zuzuhören), oder ich es einfach wie bisher aus sich beruhen lassen werde. Aber sollte sie noch einmal so etwas bringen, kann ich versichern, dass mir definitiv der Kragen platzt, und bei Leuten auf dessen Meinung ich einen Wert lege ist das nicht witzig.

    Fremde Leute: okay,haben meistens keine Ahnung, wissen nicht wovon sie reden und sind manchmal eben dickköpfig, stur und evt. sogar einfach ein bisschen dumm.
    Aber Leute aus dem direkten Umfeld, die einen kennen und sehen wie sehr man manchmal kämpfen muss, sollten vor dem reden denken.


    Danke, dass ich mich hier auskotzen durfte (Ich hoffe ich habe mich nicht falsch ausgedrückt)

    Joeylea


    Ps: Ist es eigentlich verständlich das ich mich so aufrege, oder reagiere ich über?

  5. #80
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    "Ps: Ist es eigentlich verständlich das ich mich so aufrege, oder reagiere ich über? "

    Lea, das ist ganz normal, völlig in Ordnung und tut dir hoffentlich gut!


    LG Anke
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  6. #81
    Avatar von forrestine
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    Liebe Lea,

    voller von meiner Seite, wie gut Du mit diesen Situationen fertig wirst - ich wäre in Deinem Alter definitiv nicht so toll damit umgegangen. Es ist eine Sache, seine eigene Situation zu akzeptieren und daran zu arbeiten - und die andere, die richtig schwere Seite, ist die, wie die Umwelt damit umgeht.

    Nur weil einer Lehrer ist, heißt das nicht, daß dieser Mensch sozial besonders kompetent ist... Obwohl man gerade von solchen Menschen ein bisschen Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen erwarten sollte.

    Ich schließe mich Anke (alias DickeOma) an und hoffe, daß Dir das "Luft machen" ein bisschen geholfen hat. Deine Lehrer musst Du leider ertragen und meistens sitzen sie auch am längeren Ast. Allerdings ist es schon auch eine gute Schule mit solchen inkompetenten Individuen umgehen zu müssen - denn (ehrlich jetzt): das ändert sich dann im Uni- und Arbeitsleben NICHT ...

    Kopf hoch und ein Knuddelchen aus Wien
    Forrestine

  7. #82
    langsamer als ein Meerschweinchen Avatar von Mimimiie
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    Zitat Zitat von Joeylea Beitrag anzeigen
    Ps: Ist es eigentlich verständlich das ich mich so aufrege, oder reagiere ich über?
    Aber sowas von! Dass dich deine Lehrerin so "abfertigt" geht mal gar nicht und ihr netter Rat, dich mal untersuchen zu lassen, geht erst recht nicht. Ganz schlimm ist noch, dass sie dir eine Antwort schuldig bleibt. Vielleicht wäre es in dem Fall angebracht, wenn sich deine Eltern da mal einklinken und das Gespräch mit der Lehrerin suchen, denn scheinbar nimmt sie dich als Schülerin nicht wirklich ernst.
    Challenge:
    100 Liegestütze am Stück || 25 im Moment || nur noch 75 fehlen

  8. #83

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    Hallo,
    und danke für die aufmunternden Worte.

    Ich habe die Sache erst einmal auf sich beruhen lassen, am Ende bringt es ja doch nichts, sich es mit dem
    Lehrer zu verscherzen, und sich selbst damit unnötigen Stress zu machen. Vor allem dann nicht, wenn ich sie noch im
    nächsten halbjahr haben werde
    Ich schätze demnächst werde ich sie (wenn ich mal nicht so viel mit Arbeiten und lernen um die Ohren habe) aber trotzdem noch mal darauf ansprechen

    So, nun zu den letzten Tagen:

    Mittwoch habe ich außer im Bett zu liegen nicht viel gemacht, da ich dank Kopfschmerzen und ständiger zum Klo-Rennerei weil alles hoch kommt nicht viel machen konnte. Ich bin auf einige Sachen allergisch, bzw. vertrage sie einfach nicht und war so dumm am Dienstag Abend aus reiner Freundlichkeit (Ja ich kann das, also das mit dem Freundlich) ein Plätzchen von der Bekannten meiner Mutter anzunehmen die, warum auch immer, eine riesen Schüssel mitgebracht hat. Also erstens mag ich eigentlich gar keine Plätzchen, und zweitens bin ich allergisch auf Muskat. Leider war von dem Zeug aber ordentlich was drin (normalerweise riecht man das ja,aber ich hab`s einfach nicht mitbekommen. Vielleicht war die Nase einfach zu zu?) und ich hatte dann eben den Salat. Naja, gut dass das schnell vorbei war.

    Donnerstag: Dank der wahnsinnig heißen Temperaturen draußen, hat sich die Laufrunde nachdem ich mit Jo gassi war auf ein Stabi-Training reduziert. Eigentlich bin ich, was Temperaturen anbelangt, ja nicht sooooo zimperlich, aber bei gefühlten - 78°C war es mir dann doch zu kalt. Da hat das raus gehen mit dem Hund auf ein mal (gerade wenn ich so selten wie momentan zum Laufen komme bin ich total (über)motiviert) doch gereicht. Dafür war lernen für die Mathearbeit angesagt, die ich dann heute wahrscheinlich auch in den Sand gesetzt habe. Diese Woche ist einfach nicht meine Woche, aber was soll`s? Das Leben geht weiter und ab nächstem HJ muss ich mich wirklich auf den Hintern setzen.

    Freitag/heute: Heute Morgen hatte ich einen Termin beim HA (dank der Wartezeit war mir ein "bisschen" langweilig. Und zwar so langweilig, dass ich mich damit:Anhang 13954Anhang 13955 beschäftigt habe)


    und durfte neben einer Lufu (Ich liege Gott sei dank im Norm-Bereich) auch noch Blut abzapfen lassen. Die hälfte ging natürlich wieder daneben ich glaube beim nächste mal mache ich das selbst! Als er dann den BZ gemessen hat, habe ich dann gleich wieder eine Predigt a la "Du musst auf`s Essen und trinken achten, bla,bla" zu hören bekommen. Im Vergleich zu anderen Predigten der Art muss ich aber sagen, ist und bleibt meine Lehrerin (die mich an den Haaren Nachhause ziehen würde) die ungeschlagene Spitze, sowohl was Ausdruck, als auch Ausführung anbelangt. Dann ging es ab in die Schule um Mathe zu versauen. Ach ist das schön!

    Da dieses Tagebuch ja auch das Thema Familie mit einschließt, erzähle ich gleich noch mal vom Schlittenfahren.
    Bei uns liegt wunderschöner *hust* Schnee und meine kleinen Geschwister wollten natürlich Schlitten fahren gehen. Nett wie ich bin (sprich meine Mutter hat gesagt ich soll mitgehen, oder meine Laufschuhe sind einkassiert) habe ich mich dann dazu bereit erklärt mit meinem Bruder (5) auf`s Feld zu gehen und ihn auf dem Schlitten hinter mir her zu ziehen, denn bis zu den "Bergen" auf denen man gut herunterfahren kann dauert es ein Stück. Jo ist dann natürlich mit gekommen (was auch sonst?) und ich fand es ziemlich witzig, wie die Schwester von Max`s Freundin die Freundin stöhnend durch den Schnee ziehen durfte, während ich einen "Hilfsantrieb" a la Jo hatte Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	DSC_0451.jpg 
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Größe:	821,7 KB 
ID:	13957, der sich irgendwie auch noch einen ziemlichen Spaß daraus gemacht hat, richtig los zu laufen. Ich habe zwar immer mitgezogen, aber als mir die Leine aus der Hand gerutscht ist, war ich doch verblüfft was das kleine Hündchen (ca. 45cm Rückenhöhe und irgendwas um die 12kg herum) so schafft. Sie ist dann mal eben so weiter gelaufen und mein Bruder fand es natürlich toll sofort mal "Lauf" zu rufen und hatte Spaß als Jo dann mit ihm über die Feldwege gedüst ist. Ich war dann auch erst mal ein bisschen perplex, aber die Große Schwester von Max`s Freundin hat dann das Zugseil, oder wie immer man es benennen möchte, fallen lassen und "nö" gesagt. Ich habe die beiden dann zurückzitiert und den Schlitten weiter mit festgehalten, aber da hat Joey mir doch tatsächlich, trotz des ausgefallenem Lauf (es war später einfach schon zu dunkel), den Tag versüßt. Nur davon, dass ich Fotos gemacht habe war sie DEM Gesichtsausdruck nach nicht so begeistert.


    So, das für heute von mir und für mich heißt es morgen Früh ausschlafen und Laufen gehen

    Grüße
    Joeylea
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  

  9. #84

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    Also, wieder neues von mir

    Die letzten Tage waren Gott sei dank recht ruhig und somit ist alles okay.
    die letzten Läufe hingegen kann man allerdings nicht als okay bezeichnen.
    Knappe 40 min auf 6,5km

    Ich weiß nicht ob es am Schnee, oder den Temperaturen, oder an mir liegt, aber meine Leistungen sind echt im Keller. Dienstag war ich dann mal wieder beim Leichtathletik-Training, was im Winter in der Halle stattfindet, was ich mir ehrlich gesagt auch hätte Sparen können. Wirklich sinnvolles haben wir nicht gemacht :/

    Das für heute von mir
    Grüße
    Joeylea

  10. #85
    Avatar von Domborusse
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    Zitat Zitat von Joeylea Beitrag anzeigen
    die letzten Läufe hingegen kann man allerdings nicht als okay bezeichnen.
    Knappe 40 min auf 6,5km

    Hach, die Jugend von heute
    Ist für mich auf Schnee ein vollkommen akzeptabler Lauf - ich hab es gestern geschafft (auf Schnee) für 7 km 45 Minuten zu brauchen
    - und ich habe keine solche Odysee hinter mir wie du! Immerhin hast du einige Tage so was von flach gelegen - was erwartest du!!!???

    Aber deine Schneefotos sind absolut klasse - ich kann mir bestens vorstellen, das dein Bruder einen Heidenspass hatte (und Joey sieht auch ziemlich zufrieden aus!)
    LG
    Domborusse
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  11. #86
    wieder da Avatar von Lauf Bubi lauf!
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    Hi Lea,

    wie lange ich heute für 6,5 km gebraucht habe, das willst Du gar nicht wissen, das war so schlecht....

    Ich freu mich, dass Du wieder laufen kannst, Zeiten sind doch erst einmal egal.

    Tolle Bilder übrigens, Deine Fellnase ist ja echt ein Süßer.

    Grüsse Bubi.
    PB: 5 km 26:27 (2013) 10 km 54:54 (2013) HM 2:11:xx (2015)

    in 2017/2018 gelaufen, geradelt und geschwommen:
    04.17 3h-Benefizlauf Seligenporten - 13 Runden -
    05.17 RTF 110 km - 4 h -
    06.17 Sprinttriathlon Feuchtwangen - 1:31 h -
    07.17 Sprinttriathlon Nittenau - 1:25 h -
    07.17 Sprinttriathlon Velburg - 1:30 h -
    04.18 3h-Benefizlauf Seligenporten - 12 Runden -
    05.18 RTF 100 km - 3:45 h -
    06.18 Sprinttriathlon Feuchtwangen - 1:31 h -
    Sportpause und Geduld seit ca. Ende Juli

  12. #87

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    Danke, Ja, ich finde auch das sie eine Süße ist, aber das sagt wohl jeder vom eigenen Hund

    Zu den Läufen der letzten Tagen: Definitiv doof. A) ist es Schweine kalt und B) sind die Zeiten zum Erbrechen.
    Hoffentlich ist der blöde Schnee bald weg! Gestern habe ich es bei einem 10 km Lauf glatt geschafft mich auf die Nase zu legen, oder besser gesagt mich auf den Hintern zu setzten, als ich auf einer Fahrspur ausgerutscht bin. Ist nix passiert, aber auf 10 km eine Zeit von 1:25 ist schon echt übel. Die laufe ich normalerweise gemütlich in 56-59 min. Und der arme, arme Hund (wer`s glaubt wird seelig) musste ausnahmsweise mal langsamer laufen und ist nicht die ganze Strecke über ohne Leine geblieben, bzw. durfte nach Lust und Laune über die Wege traben, weil uns einige Läufer entgegen gekommen sind. (Ich nehme sie für gewöhnlich an die Leine wenn uns jemand entgegen kommt, oder lasse sie zum Mindest "bei Fuß" gehen, auch wenn sie nichts tun würde. Ich denke es ist einfach eine Sache des Respektierens, denn wenn jemand Angst vor Hunden hat, und Hunde werden von Vielen, ja gerade bei Läufern oft verteufelt, muss man es nicht ausreizen) Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Zu Jo:
    Freitag war Tierarzt angesagt, der sich noch einmal ihre Augen angesehen hat. Die PRA schreitet zwar voran, aber sie findet sich trotzdem im Hellen gut zurecht, auch wenn sie Nachts wahrscheinlich so gut wie nichts mehr sieht. Gerade Nachts, oder am späten Abend, bzw. überhaupt wenn es dunkler wird findet sie sich an unbekannten Orten nur noch ganz schlecht zurecht und klebt mir am Bein wie eine Klette, aber das Kletten stört mich nicht großartig. So lange sie sich Zuhause und auf unseren "üblichen Runden" auch im Dunklen noch gut zurechtfindet ist das aber auch alles kein Problem. Dazu hieß es auch noch Impfungen abholen und dann ging es wieder ab nach Hause. Und weil sie ja so lieb war hat sie auch ein Stück Pansen bekommen, worüber meine Mutter nicht besonders Fröhlich war.

    Zu heute: Nachher geht es für mich wieder in die Kletterhalle und ich mache (insofern ich nicht durch die Prüfung rassle) den ersten Kletterschein. Klettern ist für mich eine gute alternative zum normalen Krafttraining (auch wenn die Bauchmuskeln eher weniger beansprucht werden^^) und bevor da wieder etwas kommt: Ich bin beim Klettern gesichert, trage Helm und Schutzkleidung und selbst wenn ich einen Anfall bekomme (was Gott sei dank noch nicht passiert ist) hänge ich im Grunde ja auch nur zuckend, aber gesichert in der Luft und man kann mich langsam abseilen. Ja, das könnte jetzt wieder zum Streitthema werden, aber wie auch immer.
    Hauptsache Daumen drücken für die Prüfung, Ich werde Berichten ;)

    Grüße
    Joeylea

  13. #88
    Das Forum ist kein Müllabladeplatz! KEINE LUST MEHR AUF DEN KACK HIER !!! Avatar von Hennes
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    Dort, wo die Erft den Rhein begrüßt ...
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    Zitat Zitat von Joeylea Beitrag anzeigen
    Ich nehme sie für gewöhnlich an die Leine wenn uns jemand entgegen kommt, oder lasse sie zum Mindest "bei Fuß" gehen, auch wenn sie nichts tun würde. Ich denke es ist einfach eine Sache des Respektierens, denn wenn jemand Angst vor Hunden hat, und Hunde werden von Vielen, ja gerade bei Läufern oft verteufelt, muss man es nicht ausreizen)
    Absolut toll, dass das eine 15jährige rafft & macht, aber viele doppelt und dreifach so alte (sog.) "Erwachsene" nicht kapieren.

    Ja, das könnte jetzt wieder zum Streitthema werden, aber wie auch immer.
    Nö, ich kenne versch. Kletterhallen und die sind m.E. absolut sicher - selbst wenn mal was passiert... Ich würde dich viel lieber lklettern lassen, als auf dem Rennrad sehen

    Hauptsache Daumen drücken für die Prüfung, Ich werde Berichten ;)



    gruss hennes

  14. #89

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    Naja, als toll würde ich das heran holen vom eigenen Hund nicht bezeichnen. Eigentlich eher als Selbstverständlichkeit, was viele Hundebesitzer nur leider nicht so sehen

    Mit dem Kletterschein ist es am Samstag leider nichts mehr geworden. Der Trainer welcher den Schein abnimmt war nicht da, also hieß es nur normal klettern. Dafür war ich mal wieder freundlich (das häuft sich in letzter Zeit irgendwie) und habe Jemand anderen brav ordentlich gesichert und mir dabei das Seil durch die Hände gezogen. Das das Thema Gewicht kein sonderlich beliebtes ist, war mir klar, aber der Typ hat um knappe zehn Kilo untertrieben und meine Hände sehen entsprechend aus. Wegen der leichten Verbrennungen muss ich jetzt bis morgen noch Verbände tragen und danach soll ich die Stellen noch weiter mit Brandsalbe einschmieren. Nix schlimmes also, aber momentan habe ich echt keine Glückssträhne und der Schein muss noch mindestens 2 Wochen warten. Darf man mit Verbrennungen eigentlich laufen? Sind ja keine Schweren und ich glaube nicht, dass das etwas ausmacht, aber ich habe da keine Ahnung von.

    Grüße
    Joeylea

  15. #90

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    Hallo, leider hatte ich ein paar Tage lang keine Zeit zum Schreiben.

    Die letzten Läufe waren so in der mittleren Leistungsschicht, also nicht gut, aber auch nicht schlecht.
    Zeiten der letzten Läufe:
    5 km: 28:22
    7 km: 36:49
    10 km: 01:05:22

    Es hält sich also in Grenzen.

    Das, dass heranholen vom Hund wohl (leider) doch keine Selbstverständlichkeit (mehr) ist, habe ich dann heute erfahren, Als ich mit Joey heute morgen laufen war kam mir ein Läufer mit Hund entgegen. Ich habe Jo dann wie immer ran gerufen und man sollte doch wohl meinen können, das der Mann der mir mit seinem Hund entgegen kommt das gleiche tun würde, und den Hund NICHT weiter ca. 10 m vorlaufen lässt. Ich persönlich bin ja überhaupt kein Fan davon den Hund mehr als 7-8 m vorlaufen zu lassen (beim normalen Gassie gehen und laufen. Beim Ballspielen oder dergleichen ist das für mich noch mal was ganz anderes) , aber das kann ja jeder Hundebesitzer selbst entscheiden, von mir aus sollen sie ihren Hund ruhig vorlaufen lassen wie sie wollen, Hauptsache er hört und die haben ihn im Blick. Beim Laufen jedenfalls erwarte ich aber schon, dass man seinen Hund zu sich ruft, gerade wenn einem ein anderer Läufer mit Hund entgegen kommt und meiner Meinung nach ist das auch wirklich nicht zu viel verlangt. Er hat seinen Hund (bzw. eigentlich sollte man ihn/sie keine Ahnung was es jetzt war eher als Fußhupe bezeichnen (ja das hört sich jetzt böse an, ich weiß. Ist aber nicht so gemeint. Mögen die Besitzer von Fußhupen mich steinigen)) allerdings nicht zu sich gepfiffen und das wurde dann nicht so schön. Als der Hund so ca. 15 m von uns entfernt war, ist er dann kläffend auf uns zu gerannt und hat Joey die Zähne gezeigt. Eigentlich ist Jo ja recht verträglich, bzw. interessiert sich nicht für andere Hunde, wenn wir ganz normal dran vorbei kommen und der Hund nicht gerade versucht Zähnefletschend nach ihr zu schnappen (wenn der Hund an der Leine ist, ist das auch kein Problem), aber ich hatte sie nur zu mir heran gerufen und nicht angeleint, da das ja sonst auch kein Problem ist, und ich bei einem Läufer mit Hund eher weniger davon ausgehen muss, dass er Angst vor Hunden hat. Wie dem auch sei, Joey hat sich eben zu Wehr gesetzt und die beiden haben sich erst mal geprügelt. Jetzt im Nachhinein bin ich ganz froh, dass ich sie nicht angeleint hatte, weil sie sonst wohl eher schlechter hätte ausweichen können und der Besitzer war ja auch noch ein Stückchen weiter weg und hat dann immer wieder "komm her!" geschrien (was natürlich nichts bringt wenn sich gerade zwei Hunde prügeln. Manchmal frage ich mich wirklich wie blöd manche Menschen sind (tut mir leid, das ist jetzt etwas vulgär ausgedrückt) und wieso sie sich Hunde anschaffen, wenn sie doch offenbar keine Ahnung haben, bzw. in solchen Situationen nicht darüber nachdenken wie der Hund reagieren könnte/wird.) und hat dann mal nen Gang hoch geschaltet. Ich muss ganz ehrlich sagen, das war erste (und hoffentlich einzige) Mal, dass ich zwischen sich fetzende Hunde (m)eine Flasche auf den Boden geschmissen habe und die beiden an den Halsbändern, bzw. Joey am Geschirr, da ist glücklicherweise ein "Griff" dran, (ich bin immer wieder froh, dass ich für Joey ein Geschirr (Julius K9) habe, bei dem ich mir im Notfall eher weniger Gedanken machen muss ob ich sie verletzen würde, wenn ich sie mal ruckatig zurück ziehen muss) zurückgezogen und auseinander gerissen habe. Der Besitzer ist dann derweilen mal angekommen und hat seinen Hund an die Leine genommen und ich war erst mal heilfroh, dass sich Jo nichts groß getan hat (keiner der Beiden hat geblutet oder so, nur ich habe einen kleinen Kratzer abbekommen.) und ich die beiden so schnell auseinander bekommen habe. Den Besitzer habe ich dann erst mal gefragt was das sollte, der meinte dann, das der Hund nicht so verträglich sei, wo ich mir nur dachte: ach echt? wäre ich jetzt nicht drauf gekommen!
    Warum in Gottes Namen ruft man seinen Hund nicht früh genug zurück, wenn jemand anderes mit Hund entgegen kommt und der eigene Hund nicht sonderlich verträglich ist. Klar, gibt es immer wieder Hunde die sich nicht riechen können, egal wie verträglich sie eigentlich sind, aber wenn ich weiß, dass mein Hund so oder so nicht richtig verträglich ist, dann nehme ich ihn in solchen Situationen doch an die Leine! Also irgendwann hört mein Verständnis dann auch auf und in solchen Situationen stehe ic dann auch schon mal kurz davor zu explodieren. Eigentlich hätte ich die Flasche nicht zwischen die Hunde, sondern dem Besitzer an den Kopf werfen sollen. Ich hab ihm dann gesagt er soll seinen Hund gefälligst an die Leine nehmen und bin Nachhause gegangen, da mir die Lust zum Laufen dann auch vergangen war und eine Predigt von einer 15-Jährigen auch eher selten wirkt.
    Das ist wirklich sowas, was einem den Tag ziemlich vermiesen kann.

    So, und da gestern bei uns ein einziges Mistwetter geherrscht hat, habe jetzt nach langer Zeit mal wieder die Malsachen herausgekramt. Ist zwar kein Monet, aber ich denke mal, dass das klar ist.

    Grüße
    Joeylea
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  16. #91

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    So, heute schaffe ich es endlich mal wieder zu berichten:

    Zu den letzten Läufen: Die letzten Läufe waren soweit ganz in Ordnung, wenn auch eher langsamer als sonst. Durch die eiseskälte läuft mir ständig die Nase und der Hals sitzt mir schnell zu, aber ich werd`s überleben.

    Mein Zeugnis sieht wie vermutet bitter böse aus, und dieses HJ muss ich mich wirklich reinhängen.
    Wir müssen in Deutsch ein Berufsbild vorstellen, worauf ich natürlich unglaublich viel Lust habe (an Hustanfall verreck) und
    meine Begeisterung hält sich für den gesamten Lehrplan dieses Halbjahres so ziemlich in Grenzen. Die Präsentation des Berufsbildes müssen wir bis zur Woche um den 18.2. herum fertig machen, und abgesehen davon, dass ich mir ausgesucht habe welchen Beruf ich präsentieren möchte, habe ich noch nichts gemacht.

    Für die Karnevals tage bin ich jetzt mit Joey weggefahren und wir genießen hier die gemeinsamen Läufe, dazu schreibe ich dann morgen noch mehr und stelle auch ein paar Fotos rein

    Grüße
    Joeylea

  17. #92
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    Viele Hundebesitzer bleiben mir ein Rätsel – aber ist beim Mensch an sich nicht anders. Beim Laufen sind wir alle mit Hundebesitzer und deren 4-Beiner konfrontiert. Da kann wohl jeder ein Lied siegen... aber zum Glück nicht nur negatives!

    Freut mich zu hören, dass es Dir wieder besser geht!

    Was für ein Berufsbild hast Du denn für Deine Präsi ausgesucht ? Evtl. hat es hier jemand im Forum, der/die diesen ausführt. So könntest Du die nötigen Inputs aus erster Hand holen.

    LG aus Bern
    Blub

  18. #93
    Avatar von Domborusse
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    Zitat Zitat von xBLUBx Beitrag anzeigen
    Was für ein Berufsbild hast Du denn für Deine Präsi ausgesucht ? Evtl. hat es hier jemand im Forum, der/die diesen ausführt. So könntest Du die nötigen Inputs aus erster Hand holen.

    LG aus Bern
    Blub
    Gute Idee - schreib doch mal, was du dir herausgesucht hast! Dann machste Deine normale Präsentation des Berufsbildes und überlegst dir noch ein paar prägnante Fragen und lässt die von jemanden, der diesem Beruf nachgeht beantwortet (muss ja nicht nur die typischen Fragen nach Vor- und Nachteile des Berufs, was man besonders gut können sollte, was nicht, sondern auch nach der lustigsten Begebenheit im Kontext des Berufs usw.)

    Wie ist es dir denn über Karneval ergangen? Ruhige Zeit gehabt und mal ein bisschen Nerven geschont?
    Grüße!
    Domborusse
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    gefolgt von: ..."aber nehmen sie zur Sicherheit erstmal noch 14 lang Tage die Tabletten"

  19. #94

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    Hallo,
    Über die Karnevalstage und auch über die letzten Tage ist es mir ganz gut ergangen (Ich bin leider nur nicht zum Schreiben gekommen), ich war aber auch nicht feiern, dafür aber mit Joey laufen. Ich meine, mal ehrlich, wer kann sich bei strahlend blauem Himmel denn schon das laufen verkneifen? Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Die Läufe waren eherso "Lala", aber das war schon okay, schließlich hatte ich wieder ein paar sehr schöne Tage mit meinem Hund




    Heute war dann mein Termin beim Neurologen (Ich bin gerade eben zurück) und der war mal wieder ziemlich ernüchternd. Er will die Medikamente erst nach einem neuen EEG hochdosieren und der ist erst in 3 WOCHEN!!!!
    Ich könnte Kot zen!!! Ich darf dann also am 8.3. noch mal hin, nur damit ich wieder 20 min. mit Elektroden auf dem Kopf da sitzen kann und der wieder sagt, ja da ist was. Gott, bin ich froh, dass ich im April endlich zum neuen Neurologen kann! (Leider war da vorher nichts frei oder so. wie auch immer)
    Mein Hausarzt hat es dann verpennt beide Medikamentenspiegel an den Neurologen weiter zu leiten(er hat nur einen gefaxt), und das war natürlich der vom Lamo, und nicht vom Keppra

    Gott, das ist alles zum Kotzen, oder heulen. Ich weiß grad nicht was.

    Ich habe dann gleich mal neue Tabletten mitbekommen: Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Das Lamotrigin davon reicht für ca.14, das Levetiracetam/ Keppra für 40 Tage, um mal einen Vergleich zu geben. Für das Lamotrigin habe ich auch noch ein weiteres Rezept mitbekommen,welches ich nachher abholen muss.

    Für das nächste Mal sollte ich wirklich dafür sorgen, dass ich nicht mehr all zuviel Hoffnung in irgendwelche Ärzte lege, denn momentan geht mir das ziemlich an die Nieren. Ich kann nur hoffen, dass die mir beim EEG nicht irgendein Flacker-Licht oder dergleichen vorsetzten,denn wenn ich davon schon wieder einen Anfall bekomme, muss ich denen leider die Praxis in Einzelteile zerlegen!

    Fazit: Die Karnevalstage und die gemeinsame freie Zeit mit meinem Hund war super (ich muss zusehen wieder mehr Zeit zu haben, aber mit Schule etc. ist das einfach schwierig. Nicht, dass ich zu wenig Zeit mit Jo verbringen würde, aber ich würde mir noch mehr wünschen.) und der Neurologe ist ein Ar* ch.


    Zu meinem Deutschreferat:
    Ich habe mir das Berufsbild: Bundeswehrsanitäter ausgesucht.
    Die Websites habe ich mir schon von oben bis unten durchgelesen, aber wie ich das in eine 5-10 min. Präsentation rein bekommen kann, weiß der Geier.

    Bei Ideen usw. immer her damit

    Grüße
    Joeylea
    (die sich jetzt erstmal bei einem Lauf mit Hund abreagieren wird)

  20. #95

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    So, heute mal wieder ein neuer Bericht von mir.

    Der Lauf von heute Morgen (10 km in 49:32) war eine neue PB, bei der ich aber auch so ziemlich an meine Grenzen gegangen bin. Ich hatte mehr oder weniger das Gefühl mir würde bald das Herz aus der Brust springen und mir war so schlecht, dass ich froh war noch nichts wirklich gegessen zu haben, aber das tolle Gefühl einer neuen PB hat es für mich heute wieder raus gehauen. Gelaufen bin ich übrigens auf dem Platz.
    Da meine Eltern mich am Freitag Abend vor vollendete Tatsachen gestellt haben, dass ich nun nicht nur Nachts, sondern auch Tagsüber mit einem Pulsoximeter (misst Puls und Blutsauerstoff) "überwacht" werden soll (Wenn du tagsüber einen Anfall hast wissen wir nicht ab wann du einen O2 Mangel hast, bla bla, wir müssen ja nicht immer warten bis du rot oder blau wirst und in der Schule, bla, bla, bla...), trage ich dann jetzt 24h am Tag eine Pulsoximeter-Uhr mit mir herum. Zuvor hatte ich ein Pulsoxi von Nellcore (wir haben das auf eigene Kosten anschaffen müssen), welches wir jetzt an eine Bekannte gegeben haben, deren Sohn auch Epi hat,aber vorher noch keines für ihn hatte.
    Die "Uhr" hat eine Schnittstellen für den Computer, und somit habe ich die Werte nicht nur am Arm, sondern Nachtsüber auch noch am Computermonitor. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen.

    Beim meinem Lauf heute Morgen habe ich die Uhr gezwungener Maßen auch getragen und habe mich dann doch etwas erschrocken. Ich hatte den Alarm ausgestellt, da die Uhr eingestellte PR (unter 55 und über 120 piepst es) und SpO2 (ab unter 85 piepst es) Werte hat (werte gelten für Nachts), und ich zu faul (Okay, ich habe null Ahnung von Technik und war zu faul die Anleitung zu lesen ^^) war die Einstellungen für`s Laufen zu ändern. Das Ergebnis am Ende meines Laufes war ein Puls von 197 und einen SpO2 Wert von 72, was echt erschreckend war. Gut, hoher Puls bei dem Tempo völlig normal, aber eine solche Sättigung, damit hätte ich nicht gerechnet, da ich eigentlich die ganze Zeit das Gefühl hatte mich gut konzentrieren zu können. Der Sättigungsabfall ist bei der Anstrengung natürlich auch normal, aber ich war halt überrascht.


    Freitag Nacht hatte ich dann einen "stillen" Anfall (eine rein Atonische Phase, meistens dauert die so 5-30 sek. und dann folgt das zucken, manchmal aber auch nicht), welcher über etwas mehr als 2 min. andauerte. Diese stillen Anfälle, wie ich sie nenne, sind nichts wirklich schlimmes, sofern sie nicht lange andauern, nur Atme ich da manchmal nicht so wie ich sollte: (Bild unten. Leider sieht man da die Diagramme nicht, aber meine Schwester ist in so einem Moment nicht die beste Fotografin. Das Bild wurde ganz kurz vor Anfallsende gemacht, und die Sättigung ist nicht weiter gefallen)
    Meine Mutter hat sich ganz schön erschrocken, weil der neue Piepston von dem Monitorprogramm viel Lauter und aufdringlicher war und sich nur an der Uhr ausstellen lässt und meine kleine Schwester wurde dann auch davon wach. Diese tiefe Sättigung ist über einen kurzen Zeitraum nicht schlimm, nur über längeren Zeitraum wäre das dann gefährlich. Um euch da mal ein paar "Vergleiche" zu geben:

    GM (Großer Anfall): Puls steigt an & Sättigung singt (meistens ziemlich weit, manchmal (selten) aber auch nur ein wenig)
    Absence: Werte bleiben gleich, nur selten fällt der Puls ab oder steigt
    Sturzanfall: Puls steigt meistens erst nach dem Anfall an, da Kopfschmerzen....
    "Stiller" Anfall: Puls geht runter, steigt etwas an, oder bleibt gleich (je nachdem) Sättigung fällt bei längerer Dauer ab.

    Das kann natürlich immer mal wieder variieren, aber so als groben überblick kann ich das zum Mindest bei mir so sagen

    In den Nächsten Tagen sehe ich mal zu, dass ich die Frequenzen und Diagramme vom Training mal aufnehme und hier hereinstelle. mal sehen ob das was interessantes ergibt.

    Grüße
    Joeylea
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  21. #96

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    Durch Schulstress etc. habe ich es leider nicht vorher geschafft zu schreiben.

    Alles in einem war das Training in den letzten Tagen eher dürftig. Außerdem finde ich die eiskalte Luft unangenehm beim Laufen, daher sind meine Laufrunden zur Zeit ein wenig abgespeckt. Z.Z. versuche ich auch mit Intervalltraining mein Tempo zu verbessern, aber das bringt momentan nichts (was etv. vllt. ... auch an meinen RIESEN Laufrunden und meiner Motivation liegen könnte^^)

    Positiv ist aber zu sagen, dass ich jetzt seit über einer Woche nicht einen Anfall hatte . Nicht mal einen "kleinen". Nächste Woche Freitag geht es dann noch mal zum Neuro und mal sehen was der sagt.

    Ich weiß noch nicht ob ich es diese und nächste Woche schaffe weiter zu berichten und eine Puls-oxy Kurve rein zu stellen, da jetzt noch einige Arbeiten usw. auf mich zu kommen, aber eine kurze Zusammenfassung wird es zum Mindest jeweils gegen Ende der Woche geben.

    Grüße
    Joeylea

  22. #97
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    Zitat Zitat von Joeylea Beitrag anzeigen
    Positiv ist aber zu sagen, dass ich jetzt seit über einer Woche nicht einen Anfall hatte . Nicht mal einen "kleinen".
    das hört sich ja schon fast nach Glückssträhne an, lass es uns besser mal nicht beschreien!


    gruss hennes

  23. #98
    Avatar von Domborusse
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    Ähm, lese ich da richtig??
    Du hattest ein SpO2 von 57%???
    Wie lange ist denn ein solcher Wert bei dir gegeben? Und wie schnell hat sich denn der Wert nach dem Lauf wieder auf über 90% heraufgeschraubt?
    LG
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  24. #99

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    Ja, das darf mit der Anfallsfreiheit auch so bleiben

    Die Werte oben sind die von einem "stillen" Anfall gewesen, der sich länger hingezogen hat als "normal". Meine Kleine Schwester hat das Foto gemacht, habe ich aber weiter oben schon erwähnt. Wahrscheinlich habe ich mich (wieder mal) falsch ausgedrückt. Wie dem auch sei, die Sättigung steigt nach einem Anfall i.d.R. relativ schnell wieder auf über 90, aber man muss eben bedenken, dass der Körper bei so einem Anfall einmal tief ausatmet und die gesamte Muskulatur (ausgenommen das Herz) erschlaft usw. usf.

    Wie gesagt/ geschrieben ich werde, sobald ich Zeit habe mal eine Kurve vom Training reinstellen.

    Grüße
    Joeylea

    PS: Der tiefste Trainings-SpO2 Wert den ich bisher im gesamten hatte war 64 und danach hatte ich auch wirklich derbe Kopfschmerzen

  25. #100

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    So, nun habe ich schon über 2 Wochen hinweg permanente Ruhe, auch wenn es mir zwischendrin ziemlich dreckig ging.

    Da ich Schulmäßig momentan viel um die Ohren habe ist es mit dem Schreiben ein bisschen kurz gekommen, aber in so ca. 2 Wochen hat sich dass dann hoffentlich wieder. Dann müssten alle Arbeiten geschrieben sein und es gibt ja auch schon wieder Ferien. ^^

    Also...
    Das Training in letzter Zeit (hauptsächlich Intervall) bringt nicht sonderlich viel und ich habe momentan einen generellen Leistungseinbruch. Das ist bei dem schönen Wetter draußen natürlich blöd, denn das Laufen macht mir bei einem derartigen Leistungseinbruch nicht halb so viel Spaß wie sonst.
    Das Training heute war auch entsprechend ernüchternd und der Pollenflug kommt auch wieder. Schniefnase also Vorprogrammiert, aber ich bin froh dass endlich wieder so gutes Wetter herrscht, dass man auch ohne Laufjacke laufen gehen kann.

    Weniger schön waren dann die Blutergerbnisse, welche ich heute abgeholt habe. Da ich sichergehen wollte, dass der Neurologe die Spiegel am Freitag auf jeden Fall hat, habe ich eben eine Kopie von dem Wisch abgeholt und auch direkt mal rein gesehen. Neben den Medi-Spiegeln werden die Üblichen Werte auch mit hereingebracht. Also, die Leucos waren erhöht (Normwerte liegen so bei 4000-10 000, meine Waren bei 19 500, also im Grunde nichts schlimmeres (wahrsch. eine Entzündung), aber schön ist anders.) Monozyten etwas zu niedrig (nicht weiter schlimm aber eben nicht in der Norm) HBE Niedrig und HB auch. Die Abweichungen sind nicht im "schlimmen" Bereich, aber als ich mir das Durchgelesen habe und die Medi-Spiegel gesehen habe war natürlich erst mal Weltuntergangsstimmung (Lamotrigin-Spiegel bei 15,9, der letzte War noch bei 10,7 (ist schon zu hoch, der "übliche" Wert (falls man das so sagen kann) liegt zwischen 3.0 - 14,0. Der Neuro sagte so ein Wert um die 7, sollte für mich am besten sein, da ich zu der Zeit wirklich gar keine Nebenwirkungen hatte) und diese Schwankung kann ich mir nicht erklären, da ich seither nicht wirklich richtig krank war oder dergleichen. Und Levetiracetam (Keppra) bei 2.9 (Norm zwischen 20-40 laut Labor).

    Im Grunde habe ich im ersten Moment nur kapiert: Leucos (wie ich dachte viel) zu hoch, Rote Blutkörperchen zu niedrig (Ich hatte nur die Groben Referenzwerte daneben stehen, von daher wusste ich noch nicht ab wann das als "schlimm" gilt) und der eine Spiegel spinnt rum und der andere ist viel zu niedrig.
    Sprich: über 2 Wochen Anfallsfrei und dann muss evt. irgendetwas am alten Medikament reduziert werden usw. usf.
    Mir war das dann einfach zu viel und irgendwann sind mir dann auch die Tränen gekommen. Als ich mich wieder beruhigt hatte, bzw. von meinen Freunden wieder beruhigt worden war habe ich in einer 5 min. Pause zwischen einer Doppelstunde noch mal in den Bericht gesehen mit dem gleichen Ergebniss wie vorher und durfte mich dann mit zwei Freunden für die zweite Stunde nach draußen setzten, wo ich mich nach so ca. 20min auch wieder eingekriegt habe und versuche es locker zu nehmen. Ich meine, was solls? 2 Wochen komplett Ruhe und wenn der Neuro wieder was daran ändern wird (und das wird er bei dem Lamotrigin Spiegel mit Sicherheit tun, da es ab (ich glaube) 14 toxisch sein kann. irgendwie sowas) und ich wieder Anfälle bekommen könnte und u.U. wieder auf der Intensiv liege mit Schlauch im Hals, oder Beatmungsmaske im Gesicht oder dergleichen. Pfff, passt schon .
    Ich bin ja im Grunde auch dafür das Keppra herauf zu dosieren, aber Momentan ist doch alles okay, also warum eine Änderung vornehmen? Manche Leute tolerieren auch einen Lamo-Spiegel um die 20.

    Ach was weiß ich! Ich will einfach nur Anfallsfrei bleiben, so wie momentan und nicht riskieren das wieder irgendwas passiert. Vielleicht ist der hohe Lamo-Quatsch nicht das optimalste, und klar, auch die momentanen NW sind nicht der Hammer, aber es geht mir nicht durchgehend schlecht und ich bin Anfallsmäßig seit über 2 Wochen stabil. Selbst bei hoher Lautstärke und Hitze, was mir sonst meistens doch ziemlich was ausgemacht hat. (Ich war am Fr. in einem lauten, heißen, stinkendem und generell unangenehmen Maschienenraum, und auch wenn es mir nicht so gut ging, es ist nichts passiert!)

    Wegen der Anderen Werte habe ich gleich noch mal Blut abgenommen bekommen (sie haben sage und schreibe schon beim ersten Versuch getroffen!) und die Werte sollten Donnerstag da sein. Mal sehen ob die sich mittlerweile wieder gelegt haben.


    Momentan stecke ich also in einem ziemliche Wirrwarr, aber Freunde und Familie helfen mir da wieder ganz gut durch, auch wenn ich glaube, dass insgeheim Joey den größten Beitrag dazu leistet, aber für mich ist sie eben kein Haustier sondern Familie.

    Seltsam, dass ein Wesen welches nicht mal unsere Sprache spricht/versteht und nicht ansatzweise weiß wovon wir sprechen, manchmal mehr Sicherheit und Trost spenden kann, als Freunde (Und ich habe wirklich tolle Freunde) und restliche Familie zusammen. Vielleicht liegt es daran das sie nicht Sprechen und somit nicht versehentlich falsche Worte verwenden. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie einem nicht erzählen sie wüssten wie man sich fühlt, oder dass sie sich das gut vorstellen können. Und vielleicht ist es auch einfach diese Fähigkeit jenen Zuspruch und Beistand, genau wie wir ihn brauchen, auszudrücken ohne ihn in Worte fassen zu müssen.
    Ich glaube manchmal so ein "kleiner" Hund besitzt mehr Einfühlungsvermögen und Sozialkompetenz (den Menschen gegenüber) als ein lebenserfahrener Mensch. Schon allein deshalb weil Sie Dinge ausdücken können die wir nicht in Worte zu fassen vermögen.

    Gut, das ist jetzt ein wenig wirr ausgedrückt, aber wer selbst einen solchen Hund hat wie ich ihn habe, wird wissen wie das gemeint ist. Gerade jetzt wird mir auch wieder Bewusst, wo die PRA wieder ziemlich schnell voranschreitet, was für ein Geschenk Joey eigentlich ist. Klar, dass klingt jetzt mit Sicherheit schnulzig, aber wie schon geschrieben.


    Wenn ich es schaffe stelle ich später noch mal ein Bild von den Werten rein, aber jetzt ist erst mal schlafen angesagt. Ich berichte dann spätestens Freitag noch mal

    Grüße
    Joeylea


    PS: Ja, das ist jetzt alles wieder ein wenig komisch/verwirrend geschrieben, aber ihr werdet`s überleben

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