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  1. #26

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    Standard Entrapment Syndrom

    Hallo zusammen,
    bei mir ist auch beidseitig das Entrapment Syndrom festgestellt worden. Gibt es noch ähnliche Leidensgenossen hier? Wie macht ihr das Gehtraining? Habt ihr Tipps für mich. Vielen Dank vorab.

  2. #27

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    Standard

    Hallo,
    lebe in Niedersachsen und habe auch die Diagnose Entrapment Syndrom und halte den operativen Eingrif bei mir für alternativlos.
    Leider betrreffen die Klinikempfehlungen(München, Kusel) eher den Süddeutschen Raum.
    Hat hier jeman Erfahrungen mit einer Klinik in Nordeutschland?

  3. #28

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    Standard Entrapment

    Hi
    hast du das Syndrom auch beidseitig? Ich habe mich rechts auch operieren lassen, das wollte ich nicht auf die lange Bank schieben und habe innerhalb einer Woche einen OP Termin bekommen, Glück gehabt. Alles gut gelaufen. Links hatte ich nicht so viel Glück, hier habe ich einen Verschluss. Mein Körper hat allerdings vorgesorgt und bereits eine Umgehung gebildet. Diese gilt es nun auszubauen. Tipps für Norddeutschland habe ich keine, Berlin hatte ich noch Kontakt.
    alles gute

  4. #29

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    Standard Iin welcher Klinik wurdest Du operiert?

    Hallo Speedy,
    auch wenn es nicht in Norddeutschland war, wäre es schön zu wissen wo man mit so einer OP schon erfahrungen hat. Vielen Dank
    Wünsche Dir alles Gute
    LG
    speedisneed

  5. #30

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    Standard

    Hi speedisneed
    Es gibt nicht den Spezialisten, der das täglich macht. Dazu ist das Krankheitsbild zu selten. Ich habe nach der OP diverse Angiologen in Deutschland angeschrieben um über die Diagnose mehr zu erfahren. In der Regel sind sie offen, weil wir Exoten sind.



    Schreib mal
    an sdcalifornia at gmx Punkt net, alles zusammen. Grüße

  6. #31

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    Hallo zusammen,

    habe mich gerade hier nur deshalb registriert um Euch meine Erfahrung zum Entrapment Syndrom mitzuteilen. Wie mein Username schon verrät ist bei mir nix mit Running, schon seit über 20 Jahren nicht mehr. Ihr glaubt gar nicht wie gerne ich mal wieder laufen würde, dass kann ich aber knicken. Ich könnte jetzt einen seitenlangen Roman schreiben, mache aber die Kurzfassung.

    "Diagnostiziert" mit 16 Jahren. Damals aber noch gar nicht bekannt, sodass die Ärzte im Dunkeln herumgestochen haben bzw. in mir .... (Katheter). Mehrere Intensivstationsaufenthalte und am Ende von einer Koryphäe der Gefäßchirurgie operiert. 6 h lang .... "habe da Sehnen gefunden die da nicht hingehören und durchgeschnitten" ... hielt 1,5 Jahre. Wieder zu, nochmal OP, zu noch bevor Klammer draußen.

    20 Jahre lang zu, eine Kollaterale läßt mein Bein überleben. 2017 neue Hoffnung, eine neue Angiologie-Koryphäe kann das beheben. Moral von der freiwilligen hoffungsvollen Geschichte: 4 x Krankenhaus, 2 x Notaufnahme, 1 x Intensivstation, 1 zusätzliche Gefäßchirurgische OP und Bein wieder zu - die gesetzten Stens ebenso. "Experiment abgebrochen". Allgemeinzustand schlimmer als zuvor. Zweitmeinung im Nachgang bei weiterem Uniklinikum mit einer weiteren Koryphäe eingeholt.

    Diagnose:
    Entrapment wurde im dritten Anlauf NICHT gelöst! Entrapment-Syndrom erstmalig im anderen Bein nachgewiesen (anders gelagert, deshalb bisher "kein Ausbruch". Zusätzlich im weiteren Nachgang Gendefekt bzgl. Gerinnung diagnostiziert. Jetzt Doppelblutverdünner.

    Zusammenfassung von mir für Euch.
    Ich habe so viel Kacke erlebt und im Laufe vieler Jahre so viele unterschiedlich lautende Meinungen von Ärzten gehört, dass ihr Euch nur auf Euch selbst verlassen könnt. Klar ihr könnt auch Glück haben, aber wenn die Arterie mal zu ist wirds blöd.
    Mit nur einer Kollateralen ist an Laufsport nicht mehr zu denken, aber man kommt damit klar, wenn man sich täglich bis zur Schmerzgrenze quält und seine Gefäße trainiert. Ich lasse mich nicht ausbremsen, gehe wandern und mache Extremsport .... brauche halt ab und an Pausen zum Durchbluten.

    Eine "Empfehlung" für die Klinik bei ich die Zweitmeinung eingeholt habe kann ich natürlich nicht aussprechen, da ich dort nur eine Zweitmeinung eingeholt habe. Das Problem ist auch, die Koryphäen sind in der Regel die Chefärzte .... als GKV kommt ihr aber nicht in den Genuss (2017 durfte Oberarzt mal machen) .... und das war schon der erste Schritt in die falsche Richtung. Wer trotzdem die Klinik wissen will oder weitere zu konkrete Fragen hat - PN, nicht das sich noch einer der Koryphäen "ertappt" fühlt und sein Anwalt mir nen schönen Brief schreibt.

    Grüße
    NeverRunning

  7. #32

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    Hallo,
    ich hab das gleiche Problem und bin auch aus Niedersachsen. Kannst du mir was empfehlen?

  8. #33

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    Hallo zusammen,

    gibt es mittlerweile weitere Personen, welche unter dem Entapment Syndrom leiden und ein bisschen darüber berichten könnten?

    Ich habe trotz Logenspaltung für das Kompartmentsyndrom noch immer belastungsabhängige Unterschenkelschmerzen innenseitig sowie im Bereich der Wade. Nun bin ich auf das Popliteal Artery Entrapment Syndrom (PAES) gestossen und habe den Verdacht, dass ich auch darunter leiden könnte. Leider findet man nur vereinzelt Infos dazu im Internet. In 6 Wochen habe ich einen Termin bei einem weiteren Sportarzt /Orthopäde für eine Zweitmeinung und wollte mich deshalb ein bisschen Vorbereiten und "Argumente" sammeln welche für bzw. gegen das Entrapment Syndrom sprechen, dass ich diese dann dem Arzt präsentieren kann, falls er nicht von selbst auf diese Diagnose kommt.

    Mich würde deshalb interessieren, welche Beschwerden ihr genau hattet, also:
    - bei welchen Belastungen sind die Schmerzen aufgetreten ?
    - wie hat sich der Schmerz angefühlt ?
    - wie lange blieben die Schmerzen (auch am nächsten Tag oder in Ruhe?) ?
    - hattet ihr sonst irgendwelche Auffälligkeiten? (kalte /weisse Füsse etc.)

    Bei mir ist es nämlich so, dass ich oftmals auch noch 1-2 Tage nach der Belastung ein "reissen, ziehen und brennen" in der Wade verspüre, wenn ich den Schmerz bei Belastung ignoriere und nicht sofort stoppe. Ich bin mir nun nicht sicher ob das nicht eher gegen das PAES spricht?
    Schmerzen und Druckgefühl beginnen bei mir ca nach 3 min Joggen (Pace von 7.30), weiterlaufen wäre aber noch möglich, jedoch habe ich dann nachher wie beschrieben einige Tage lang Schmerzen. Seilspringen (kaum mehr möglich), Treppensteigen und aufwärts gehen finde ich auch extrem anstrengend in der Wade. MRT wurde bereits gemacht ohne Auffälligkeiten.

    Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir weiterhelfen könnt.
    Liebe Grüsse
    Winterblume

  9. #34

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    Hallo Winterblume,

    ich war vor 1 Wochen bei einem Phlebologen (Gefäßchirurg) nachdem ich nun ca 2 Jahre mit wiederkehrenden Krämpfen (Muskelfaserriss) zu kämpfen habe. Im Grunde war immer die selbe Stelle betroffen und wurde von Sportmedizinern immer eher als Muskelfaserriss interpretiert. Dies ist aber wohl auch meine Schuld gewesen, nachdem es sich für mich so angefühlt hat und ich in diese Richtung untersucht worden bin.

    Noch habe ich keine endgültige Diagnose sondern nur einen hinreichenden Verdacht. Dieser Verdacht wird Üblicherweise mittels Blutfluss (Ultraschall?) Untersuchung festgestellt. Liegend, im Ruhezustand ist bei mir alles unauffällig, bei Streckung des Fußes (Zehen gehen nach unten), wird die Arterie bei mir Komplett abgedrückt, sodass kein Blutfluss mehr zu erkennen ist. Bei anziehen der Zehen Richtung Körper ist bei mir weiterhin Blutfluss zu erkennen (kann wohl in beide Richtungen auftreten).

    Eine endültige Diagnose ist Mittels DSA (Digital Substraction Angiographie + Kontrastmittel) möglich, hierbei wird eine Röntgenaufnahme einmal ohne Anspannung und einmal mit Anspannung durchgeführt. Im letzteren Fall wird die Arterie zusammengedrückt und die betroffene Stelle ist eindeutig identifizierbar.

    Ein MRT ist meines Erachtens in der Regel unauffällig, wenn die Person im Ruhezustand verweilt. Ein funktionales MRT zur Untersuchung des Muskelfaserrisses war bei mir ebenfalls unauffällig.

    Das Syndrom ist bei mir beidseitig ausgeprägt (angeboren), wie stark, kann ich nicht beurteilen. In der Regel treten bei mir Einseitig die Krämpf nach ca 1.5-2 Km auf, manchmal aber auch erst nach 4 km. "Schmerzen" (eher harter Muskel, leichter Muskelfaserriss) hatte ich ebenfalls 2-3 Tage lang.

    Nach Rücksprache mit meinem Arzt, erlaubt er mir aber weiter joggen zu gehen, eine Operation ist vorraussichtlich aber trotzdem nötig. Um die Krämpfe zu vermeiden, bleibe ich nach 1 km stehen ohne weiterzulaufen (20 sec?) - ich bleibe stehen bevor ich etwas in der Wade merke. Die Beine bizzeln dann kurz (fühlt sich in etwa wie leicht eingeschlafen an). Die lokale Unterversorgung wird hierdurch behoben und mir wird es ermöglicht mein "Training" fortzusetzen.
    Andere Sportarten wie z.B. Wandern und Radfahren oder Training auf dem Cross-Trainer (~6km) rufen bei mir keine Symptome hervor, was Sinn ergibt, da hier bei mir der Winkel nicht aussreichend ist um die Arterie abzudrücken.

    Der Verdacht wurde vor 1 Woche gestellt. Im Anschluss war ich 7 km joggen, die weiteste Distanz der letzten 2 Jahre. Inwiefern das clever ist sei mal dahingestellt, aber die leicht depressive Laune die sich im Laufe der Zeit breit gemacht hat, ist zumindest verschwunden.
    Alles weiter folgt in den nächsten Wochen.

    VG CJ

  10. #35

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    Hallo CJ,

    Danke für deine Nachricht. Ich wäre sehr froh, wenn du mich auf dem Laufenden halten könntest. Mein Arzttermin hatte ich vor wenigen Tagen und ich muss in einigen Wochen noch einmal die Druckmessung durchführen lassen, um sicher zu gehen, dass es sich nicht mehr um das Kompartmentsyndrom handelt. (Eigentlich kaum mehr möglich aber sicher ist sicher.) Wie es nachher weiter geht bei mir, weiss ich noch nicht. Ich werde den Arzt aber sicherlich noch einmal auf das PAES ansprechen, sofern die Logendruckmessung negativ ist. Beim Radfahren oder Crosstrainer habe ich auch keine Beschwerden, deine Theorie mit dem Winkel macht aber Sinn....
    Wie gesagt, wäre toll, wenn du weiterhin Berichten könntest.

    Liebe Grüsse
    Winterblume

  11. #36

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    Also bei mir wurde der Verdacht auf Entrapment Syndrom nun mittels DSA überprüft.
    D.h. mir wurde Kontrastmittel über die Leiste zugeführt und ich musste die Muskelkontraktionen zu geeigneten Zeitpunkten durchführen. Anschließend hat man gesehen, wie die Kontraktion dazu führt, dass kein Bluttfluss bzw kein Kontrastmittel mehr die Arterie durchfließt.
    Operation ist nun für das erste Bein auf Ende Oktober geplant. Der Operateur ist nach Ansicht der Bilder guter Dinge und meint das es voraussichtlich einer der weniger komplizierten Fälle ist (gibt wohl 5 unterschiedliche Möglichkeiten wie die Arterie verlaufen kann).

  12. #37

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    Hallo CJ

    Danke, dass du dich wieder gemolden hast. Meine Logendruckmessung war negativ, d.h. es handelt sich nicht mehr um das Kompartmentsyndrom. Ich habe nächste Woche nun einen Termin bei einem Angiologen und hoffe, dass er mir weiterhelfen kann. Ein bisschen Angst habe ich einfach davor, dass er das Entrapment Syndrom nicht kennt oder die falschen Untersuchungen macht und es übersehen wird, sofern ich es überhaupt habe. Falls du magst, würde ich micht freuen, wenn du weiterhin berichten könntest bezüglich Operation und Heilungsverlauf.

    LG Winterblume

  13. #38

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    Hallo Winterblume,

    wie ist deine Untersuchung gelaufen? Gibt es einen hinreichenden Verdacht auf Entrapment Syndrom?

    Meine Operation verlief sehr gut - ohne natürlich abschließend sagen zu können ob die Beschwerden nun weg sind oder nicht. Insgesamt waren es 15 Stiche die diese Woche entfernt werden.
    Der Operateur meinte, dass er die Arterie gar nicht anfassen musste. Urächlich für meine Beschwerden ist vermutlich ein Akzessorischer (zusätzlicher?) Sehnenansatz am Wadenmuskel, der neben der gewöhnlichen Anbringung am Knochen, einen zusätzlichen Strang zur anderen Seite besitzt. Sobald die Arterie unter diesen Ansatz wandert, wird sie stark verengt. Das kann man sich Bildlich wie einen Flaschenhals vorstellen.
    Die Sehne wurde vom Operateur entfernt und die Arterie frei gelegt. Laur seiner Aussage sollte sich auch die Veränderte Form wieder zurückbilden.

    Vollbelastung des Beines war bereits am nächsten Tag wieder möglich. Ich hoffe dadurch werden meine Beschwerden beseitigt.
    Die zweite OP ist mitte Dezember geplant.

    LG CJ

  14. #39

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    Hallo Cj,

    Meine Diagnose wurde nun bestätigt. Ich habe an beiden Beinen ein Entrapment. Dies wurde mit Dopplerultraschall und MRA bestätig. Das Problem ist nun, dass es sich bei mir um das funktionelle Entrapment handelt, das heisst anatomisch ist alles normal (zumindest laut MRA). Anscheinend ist das funktionelle Entrapment nicht ganz einfach zu operieren bzw. kann man nicht garantieren, dass die OP erfolgreich wird. Hattest du manchmal auch Symptome in den Oberschenkeln? Dies passt ja nicht wirklich zum Entrapment am Unterschenkel, ist bei mir aber der Fall. Ich muss jetzt zuerst noch andere Untersuchungen machen um andere Krankheiten auszuschliessen. Anschliessend entscheiden wir ob operiert wird oder nicht.

    Wäre schön, wenn du weiterhin von deinem Heilungsverlauf berichten könntest.

    Liebe Grüsse
    Winterblume

  15. #40

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    Hallo Winterblume,

    tut mir leid zu hören, dass es bei dir nicht so einfach zu sein scheint.

    Was ich nicht genau verstehe:
    Es wurde eine MRA gemacht, welche unauffällig war. Wie lief das genau ab? Die Aufnahme dauert doch ca 20 Minuten nehme ich an?
    Was kam beim Dopplerultraschall raus ? Wie wurde das durchgeführt?

    Zu deiner Frage, im Oberschenkel hatte ich zu keiner Zeit Probleme.

    VG CJ

  16. #41

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    Hallo CJ,

    Der Dopplerultraschall wurde einmal in neutraler Position (liegend) gemacht und einmal als ich im Zehenspitzenstand war. Im Zehenspitzenstand hat man dann gesehen, dass die Arterie abgedrückt wird bzw. der Blutfluss nicht stimmt. In neutraler Position war alles normal.

    Beim MRA wurden Aufnahmen in Ruhe sowie unter Belastung gemacht. Bei den Aufnahmen mit Belastung musste ich mit den Füssen gegen die Hände einer Pflegerin drücken. Dadurch konnte trotz liegender Position eine gewisse Belastung provoziert werden. Bei den Aufnahmen unter Belastung hat man dann gesehen, dass die Arterie um 70% zusammengedrückt wird. In Ruhe waren alle Bilder unauffällig, deshalb habe ich sehr wahrscheinlich auch das funktionelle Entrapment. Dieses ist insofern schwierig zu operieren, da ich unter Narkose den Muskel ja nicht kontrahieren kann und der Arzt somit nicht genau sieht wo zu viel Muskel ist und die Arterie abgedrückt wird.

    Es gibt auch die anatomische Form eines Entrapment. Dies würde man dann aber im MRA auch in Ruhe erkennen, da dazu der Wadenmuskel / die Arterie etc. falsch gewachsen ist bzw. Strukturen ersichtlich wären, die dort nicht sein sollten. Bei mir ist laut MRA anatomisch gesehen aber alles normal. Einfach unter Belastung ist der Muskel sozusagen zu gross und drückt deshalb die Arterie ab. Der Arzt meine aber, dass es auch sein könnte, dass während der OP doch noch falsche Strukturen zum Vorschein kommen. Dies muss aber nicht sein.

    Noch eine Frage: Hattest du nach der Operation Krücken und hast du Physiotherapie?

    Liebe Grüsse Winterblume

  17. #42

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    Hallo Winterblume,

    ok ähnlich lief es bei mir auch ab. Allerdings wurde anstatt einer MRA eine DSA durchgeführt.
    Ansonsten war die Durchführung und Diagnose identisch. In Ruhelage unauffällig und in Zehenspitzenstand war kein Blutfluss mehr zu identifizieren.

    Zur Veranschaulichung habe ich hier mal zwei Gif Dateien der DSA hochgeladen.

    Entrapment in Ruhelage (Blutflussnormal):
    https://gfycat.com/welloffoccasionalcottontail

    Und Zehenspitzenstand (kaum Blutfluss solange Wadenmuskulatur angespannt):
    https://gfycat.com/incompatiblebitteramericanlobster

    Laut Arzt ist die Behandlungsweise erst erkennbar sobald man es vor sich sieht. Bei mir war es ein zusätzlicher Muskelstrang welcher in der Kniekehle zur anderen Seite ausgeprägt war. Optisch war auch eine Veränderung der Arterie zu erkennen, an der Stelle, wo die Arterie unter den Muskel wandert.
    Der Muskel wurde entsprechend durchtrennt und ist jetzt nur noch mit der Stelle verwachsen, welche anatomisch korrekt / bzw vorgesehen ist.

    Am Gefäß selbst wurde nicht angefasst. Ich habe eine relative lange Narbe würde ich sagen. Vollbelastung war Stunden nach der OP wieder möglich. Die Fäden wurden nach 14 Tagen gezogen und am Nachmittag des Fädenziehens war ich wieder joggen.

    Physio oder Krücken waren nicht notwendig.

    Zumindest einseitig ohne Probleme

  18. #43

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    Hallo CJ,

    Woow, das tönt ja vielversprechend. Freut mich sehr, dass die Heilung so gut voranschreitet. Ich hoffe, dass auch das zweite Bein so gut verheilt und du bald wieder völlig beschwerdefrei joggen kannst. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn du weiterhin von deinem Genesungsverlauf berichten könntest. Die Informationen im Internet sind so rar und deine Bericht gibt mir noch einmal die Sicherheit, dass die Operation erfolgreich sein kann.
    (Natürlich ist es von Person zu Person anders, aber es hilft trotzdem deine Erfahrung zu hören.) Ich warte momentan auf meinen nächsten Arzttermin um zu entscheiden, ob ich mich operieren lassen möchte oder nicht. Wobei ich ganz klar zur OP tendiere, da ich mittlerweile kaum mehr eine Sportart uneingeschränkt ausführen kann.


    Liebe Grüsse
    Winterblume

  19. #44

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    Hallo Winterblume,

    aufgrund von Corona wurde meine zweite Operation im Herbst auf unbestimmte Zeit verschoben. Letzte Woche habe ich nochmals Rücksprache mit meinem Operateur gehabt und nochmals den Blutfluss im nicht operierten Bein gemessen.
    Natürlich ist der Effekt des Abschnürens weiterhin vorhanden, allerdings war der Effekt in diesem Bein von vornherein nicht so ausgeprägt.
    Letzten Endes war ich seit November jede Woche 3 mal joggen, und neuerdings sogar jeweils ca 10 km, was natürlich eine riesen Steigerung von den 2 km ist. Weitere Beeinträchtigungen hatte ich ja nicht.

    Das operierte Bein zeigt keinerlei Reaktion, das andere Bein ebenfalls nicht, sodass wir die zweite Operation erst einmal nicht durchführen. Ich bin zufrieden mit dem Status und der Operateur meinte auch, dass es aus seiner Sicht nicht notwendig ist, wenn der Zustand so gut ist und ich zufrieden bin.

    Was ist bei dir passiert und wie ist dein Status?

    LG CJ

  20. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von CJ811:

    U_d_o (27.02.2021), Wurkhorse (01.07.2021)

  21. #45

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    Hallo CJ,

    Manchmal hat Corona auch seine Vorteile, so wie deine Geschichte auf mich wirkt und die zweite OP nach dem Verschieben momentan schon gar nicht mehr nötig ist
    Ich wurde vor genau 6 Wochen operiert. Der Chirurg hat die Arterie so gut es geht befreit, wobei er aber leider keinen eindeutigen Auslöser für die Einengung gefunden hat. Dementsprechend unsicher bin ich nun auch, ob die OP erfolgreich war, da es gut sein kann, dass einfach mein Muskel grundsätzlich zu gross ist... In 4 Wochen habe ich aber einen Kontrollultraschall, danach sollte ich dann auch etwas schlauer sein
    Momentan beginnt mein Bein immer wieder zu krampfen, sobald ich mehr als 10 min gehe, ich hoffe aber, dass es noch ein "Heilungsschmerz" ist und nichts mit dem Entrapment zu tun hat. Sofern die OP erfolgreich war und ich meine Beschwerden los bin, würde dann noch das zweite Bein operiert werden. Wie du siehst ist mein Heilungsverlauf aber um einiges langsamer als er bei dir war. An Joggen ist bei mir noch überhaupt nicht zu denken.....

    LG Winterblume

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Winterblume:

    Wurkhorse (01.07.2021)

  23. #46

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    Hallo CJ und Winterblume,

    ich habe vor 2 Wochen die Diagnose Entrapment in beiden Beinen bekommen. Eure Geschichten, vor allem CJs, machen mir jedoch Hoffnung! Würdet ihr mir sagen, in welcher Klinik ihr euch operieren lassen habt? Ich möchte für den Fall einer OP auf jeden Fall einen Arzt finden, der Erfahrung mit diesem Krankheitsbild hat, und vor allem bei dir CJ hat der Operateur ja gute Arbeit geleistet, oder? Wie geht es euch beiden jetzt? Ich muss schon sagen, dass mich die Diagnose insgesamt ziemlich mitgenommen hat..
    Vielen Dank schon mal für eure Antworten!

    Beste Grüße
    Lukas

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