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  1. #326
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Lieber Chris,
    Plantarfasziitis muss man nicht im MRT sehen, das ist wie alles andere auch keine 100%ige Methode. Das heißt aber nicht, dass es keine gute Idee ist, der evtl. neurologischen Sache nachzugehen!
    Alles Gute!

    Catwoman: Der Rotwein hilft wohl ... eher nicht ;) Lass das Knie röntgen!
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  2. #327
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    Aber der Rotwein sorgte dann für die nötige Bettschwere und ließ mich die Schmerzen für ein paar Stunden vergessen.
    Morgen Nachmittag gehe ich ja zum Hausarzt und von ihm hängt es dann ab ob er es für nötig hält das Knie zu röntgen. In Holland ist dies alles etwas anders als in Deutschland. Der Hausarzt entscheidet was gemacht wird.
    Wenn ich Pech habe sagt er nimm ein paar Paracetamol und wachte noch ab.

    Wir werden sehen.

  3. #328
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Zur Not würd ich dann die Untersuchung auch selbst zahlen, wenn ich befürchte, dass die Kniescheibe gebrochen (!) ist ... kenne mich mit dem niederländischen System nicht aus, aber das wärs mir wert
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  4. #329
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    Mein Hausarzt meint das die Kniescheibe nicht gebrochen ist sondern das ich eine schwere Prellung habe.
    Kühlen und nicht zuviel belasten und wegen der Schmerzen ab und zu eine Schmerztablette einwerfen.
    Laufen ist vorläufig nicht drin.
    Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken im wahrsten Sinne des Wortes.
    Habe auch keine Ahnung wie lang so was dauert.

  5. #330
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    Lasse mein Knie morgen röntgen für eine Prellung sind die Schmerzen dann noch zu stark und bisher auch keine Besserung in Sicht.
    Morgen weiß ich dann mehr.

  6. #331
    Avatar von Catwoman
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    Jetzt ist es amtlich ich habe einen kleinen Riss in der Kniescheibe. Darum habe ich immer noch Schmerzen. Laufen kann ich vorläufig vergessen. Keine Ahnung wie lange so etwas dauert. Der Typ vom Röntgen wusste es auch nicht.

    Hat irgend jemand hier Erfahrungen mit sowas und kann mir sagen wann ich denn wieder mit dem Lauftraining anfangen darf. Schätze das bis Anfang April Funkstille ist.

    Boah echt ätzend habe jetzt echt den totalen Frust.

  7. #332

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    Hallo Sandrina,

    ich bin's nochmal mit meinen Achillessehnenproblemen. Sie sind (s.o.) grundsätzlich chronisch. Akut (wieder)verletzt hatte ich mich aber vor 4 Wochen. Ich bin mittlerweile (seit 2-3 Wochen schon) im Alltag schmerzfrei, kann auch schmerzfrei MTBiken.

    Meine Frage: Darf ich wieder vorsichtig laufen? Hier im Forum wird es allgemein - nach der Akutphase - empfohlen. Meine (neue) Physio hat heute aber strikt abgeraten, noch bevor sie den Fuß überhaupt angeschaut hatte. Auch Mtbiken würde sie mir gern verbieten. Mein Orthopäde wiederum hält nix vom Ruhigstellen...

    Dazu muss ich sagen, dass ich schon 3x gelaufen bin seit der Verletzung: kurz, langsam, mit Gehpausen - aber schmerzfrei, auch am Folgetag ohne Beschwerden.

    Was meinst Du?

    Mein Befund (laut MRT) ist Entzündung der Sehnenhülle, außerdem ist die Sehne kolbig verdickt, ansonsten unauffällig im Aufbau. Im MRT wurde außerdem ein mäßiger Gelenkerguss und Synovagitis (??? heißt nur ungefähr so) gesehen... was aber bei der Behandlung irgendwie gar kein Thema ist...

  8. #333

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    Hallo Sandrina,

    muss Dich nun leider noch fragen, was Du von Elektrotherapie hältst. Hatte gestern eine erste Anwendung - und es scheint heute, als wäre die Entzündung danach erneut etwas aufgeflammt.
    Ich bin auch deshalb skeptisch, weil die Physio MICH gestern gefragt hat, ob ich wirklich Elektotherapie möchte (der Arzt hatte es aufgeschrieben).

    War überhaupt ein seltsamer Physiobesuch: Sie hat immer nur mich gefragt, was mit guttut, hat selbst gar keine Empfehlung gegeben, außer der, das Laufen wieder einzustellen (s.o.), ohne den Fuß überhaupt gesehen zu haben. Auch (z.B.) Blackroll - da war ihre Empfehlung: Können Sie machen, wenn es Ihnen guttut...

    Weiß nicht, was ich davon halten soll, vor allem ob ich noch eine Elektrobehandlung riskieren soll.

  9. #334
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    @Rotbäckchen ich hatte letztes Jahr erstmals Probleme mit der Achillessehne bekommen (nachdem mir Einlagen gegen meine Knick-, Senkfüße und damit einhergehender Überpronation verschrieben worden sind).
    Mir tat die Elektrotherapie gefühlt sehr gut. Ebenso die kräftige Massage bzw Querfriktion der Achillessehne. Ich habe das Laufen nur reduziert. Ungefähr auf 30-50% des normalen Umfangs. Mein Physio riet mir explizit von einer Laufpause ab. Sonst würde die Achillessehne "einrosten" und gar nicht mehr "geschmiert".
    Die Einlagen habe ich dann sofort entfernt.

  10. #335
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Hallo Rotbäckchen,
    also wenn Du es bereits versucht hast und schmerzfrei bist, seh ich das nicht so kritisch (auch danach/am Tag danach beobachten!)
    Radfahren ist meistens problemlos, beim MTBiken kommts drauf an, wie intensiv, und ob auch Gehpassagen (bergauf?) dabei sind. Solange Du den Schmerz nicht durch Infiltrationen oder sonstwie medikamentös unterdrückst, sagt Dir Dein Körper ganz gut, was problematisch ist und was nicht.
    Schmerzfreie Bewegung ist aber prinzipiell positiv für die Heilung. Leider verstehen nicht alle dasselbe unter "schmerzfrei" wie ich ("spüren" ist halt auch nicht normal!)
    Die Nebenbefunde im MRT können durch Schonhaltung entstehen, sehe ich wenig kritisch.
    Jeden 2ten Tag mal 10min ganz locker joggen, vorher gehend oder am Ergometer aufwärmen - beobachten.
    Elektrotherapie direkt an der Sehne wird vermutlich die Entzündung verstärken. Besser kühlen nach Belastung und die Wade mit lockerer Elektrotherapie behandeln.
    BlackRoll Mini für die Wade vor Belastung und immer wieder zwischendurch ist super.
    Ich fürchte, was Du machst, ist eine physikalische Therapie und keine Physiotherapie? Zumindest nennen wir das in Ö so und da kommts auch immer zu Verwechslungen.
    Viele Grüße
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  11. #336
    Avatar von bastig
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    Zum Radfahren noch kurz: ich hab damals meinen Sattel etwas tiefer gestellt. Dann ist nicht ganz so viel Zug auf der Sehne, wenn das Bein etwas angewinkelter ist.

  12. #337

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    Danke Sandrina und bastig!

    Ja, die Elektrotherapie war direkt an der Sehne :(

    Es ist wohl eine Kombi von Physiotherapie und Physikalischer Therapie, die mir verschrieben wurde: nachdem die erste Einheit nur mit 'Abfragen' und Elektro aufgebraucht wurde, will sie beim nächsten Mal 'Verklebungen' an der Sehne durch Massieren lösen - Elektro dann auf Wunsch. Bei mir ist durch den 'Erfolg' der Elektrotherapie allerdings viel Vertrauen verlorengegangen. Weiß jetzt nicht, ob ich sie nochmal an die Sehne lassen soll. Dabei ist die Praxis an ein Studio 'angeschlossen', das auch Laufbewegungsanalysen durchführt. Ich hatte mir deshalb besonders viel Kompetenz bei Laufverletzungen versprochen.

    Radfahren war mittlerweile wirklich unproblematisch. Bin bei der letzten Fahrt auch ein bisschen berghoch gegangen - das tat dem Fuß nix.
    Frage: Wie kritisch siehst Du wandern/evtl. in den Bergen? Nach meinem letzten Achillesfall, allerdings Monate nach der Akutphase, bin ich regelmäßig, am Anfang kurz und flach, zum Schluss steil und mittellang in die Berge gegangen - und konnte förmlich zusehen, wie der Knubbel an der Sehne dünner wurde. Ich weiß, dass das den gängigen Ratschlägen bei Achillesproblemen widerspricht, aber das kontrollierte Dehnen der Sehne durch das Bergwandern hat ihr gut getan. Und - wie gesagt - ein paar Höhenmeter Fahrrad schieben hat sie jetzt schon gut verkraftet. Deshalb wollte ich bald mit SPAZIERGÄNGEN von ca. 1 Std. mit am Anfang vielleicht 100-150hm anfangen.... Was hältst Du davon? Solche Belastungen für die Sehne natürlich anstelle einer Joggingeinheit und mit einem Tag Regenerationpause.

    Unsicher macht mich Deine Schmerzdefinition: 'Spüren' tue ich beim Laufen nämlich fast immer alles mögliche und das an wechselnden Stellen.

  13. #338
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Radfahren und Sitzhöhe: Das stimmt, bissl tiefer kann helfen (ich spreche hier von rund 5mm) - nicht zu tief, das geht aufs Knie und die Stabilität der Beinachse (meistens).

    Man kann bei chronischen Sehnengeschichten schon auch mal an der Sehne selbst vorsichtig (!) arbeiten. Ein Physio, der aber ausschließlich die Sehne, nicht aber den dazugehörigen Muskel anschaut und behandelt, würde ich persönlich (so hart es klingt) - wechseln.

    Wandern: Da gibts halt das Problem, was Du machst, wenns doch wehtut. Wenn ich Dir zu 10min Laufen rate, dann wird wohl schon 5km Wandern unter Umständen zu viel sein ... von mehr und viel bergauf/bergab + unruhigem Untergrund zu schweigen. KANN funktionieren, aber die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dir damit schadest, ist groß. Also solang Du noch nicht ohne Probleme Deine gewohnten Laufumfänge verträgst, würde ich das Thema hintanstellen.
    Wenn Du allerdings aus Erfahrung weißt, dass Bergaufstrecken helfen (!) (bei vielen sind gerade sie der Auslöser, aber wenn es zu einer Dehnung und Lockerung der Wadenmuskelanteile führt, die Sehne nicht mehr akut entzunden ist, dann wirkt das wie eine exzentrische Wadenübung - dosiert eingesetzt bei Dir möglicherweise hilfreich). Das Wort "kontrolliert" gefällt mir dabei gut

    Ich würd mit einem Bergaufstück von 10min mit vorher 10min flach und 10min zurückgehen anfangen - und dann langsam ausdehnen.

    Viele Grüße
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  14. #339

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    Danke, so mach' ich es!

  15. #340
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    Hallo,

    ich sitze wieder auf meinem Rennrad und es geht super. Fahre noch nicht die dicken Gänge da werde ich noch ein wenig mit warten.
    Laufen werde ich vorläufig nicht mehr. Habe doch noch ein wenig Angst mit dem Knie.
    Für mich ist die Radsaison eröffnet 5 bis 6 Tage in der Woche ist radeln angesagt Tag 7 ist Ruhetag. Zum laufen habe ich dann keine Energie mehr.
    Bin aber ganz froh das das schlimmste nun endlich überstanden ist.

  16. #341

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    Hallo Sandrina,

    ich habe mir grade mal das Thema durchgelesen und bin begeistert von deinem Fachwissen vielleicht kannst du mir ja auch helfen?

    Ich bin 23 Jahre und habe vor ziemlich genau einem Jahr mit dem Laufen angefangen. Im November 2015 habe ich mir neue Laufschuhe mit Pronationsstütze (New Balance 860 v5) gekauft. Mit denen bin eigentlich auch echt gut klar gekommen. Im Dezember habe ich mein Pensum erhöht und war dann so 30-40km die Woche laufen. Mitte Januar habe ich dann zum ersten Mal Probleme bemerkt, auf der Innenseite meines Knöchels und innen hoch am Schienbein hatte ich ein Ziehen und Stechen. Ich habe dann immer mal wieder eine Woche Laufpause gemacht, aber nach ein paar Läufen kam es immer wieder. Im Alltag hatte ich aber keine Probleme, nur bei Absprungbewegungen, z.B. beim schnellen Treppen runtergehen.
    Dann hatte ich Mitte Februar Klausurenphase und habe 2 Wochen Pause gemacht. Die Beschwerden sind auch besser geworden, aber waren trotzdem noch etwas da. Zur Sicherheit bin ich dann mal zum Orthopäden gegangen, der mir eine Sehnenscheidenentzündung diagnostiziert hat und mir Diclofenac Gel empfohlen hat.
    Diese stechenden Beschwerden sind jetzt auch komplett verschwunden, aber seit dem 6. März sind auf einmal neue Beschwerden da: ein komisches Kribbeln/Zwicken unterhalb des linken Innenknöchels, das sich schwer definieren und eingrenzen lässt.
    Seitdem war ich nochmal beim Orthopäden, der mich mit Schmerztabletten und "abwarten" abgespeist hat und jetzt im Urlaub ist.
    Dann war ich noch bei einem Allgemeinmediziner, der selber Läufer ist und mehrere Marathons gelaufen ist. Er hat auch mal meine Beinlängen etc ausgemessen, die wohl nur minimal unterschiedlich sind und meine Hüfte und Wirbelsäule ist wohl auch grade.
    Mein linker Fuß ist jedoch im Stand und auch beim Gehen leicht nach innen geknickt, während der rechte ganz normal und grade ist. Der Arzt hat mir jetzt neutrale Einlagen, die sich dem Fuß anpassen empfohlen und auf Schuhen mit leichtem Absatz zu gehen, um den Fuß anders zu belasten.
    Gestern war ich bei Runner's Point, um mir Einlagen zu kaufen und habe jetzt "currexSole low Profile", welche aber anscheinend eher für platte Füße sind, obwohl der Arzt ja neutrale meinte? Die hatte ich gestern und heute in normalen Alltagsschuhen an und hatte das Gefühl das sich die Beschwerden eher noch verschlimmern.

    Insgesamt hat mir das alles bisher nicht geholfen, ich habe dieses Kribbeln auch in Ruhe und es wird unter Belastung (selbst leichtes Gehen) nur noch stärker. Laufen war ich seit 3 Wochen gar nicht mehr. Wenn ich ganz normal gehe, habe ich das Gefühl, dass sich irgendwas in meinem Fuß hin und herverschiebt.

    Jetzt bin ich einfach total ratlos was genau das ist und vor allem wer mir dabei helfen kann. Ein anderer Orthopäde, ein Chiropraktiker, ein Physiotherapeut, ein Osteopath, oder sieht man sowas im MRT? Ich habe das Gefühl die Ärzte haben alle keine Zeit und viel zu viel zu tun, um meine Beschwerden ernst zu nehmen.

    Hatte jemand schon mal sowas? Bin langsam wirklich verzweifelt :(

    Ich habe mal ein Bild angefügt, wo man sieht wo die Beschwerden ungefähr lokalisiert sind.
    http://forum.runnersworld.de/forum/a...324_140019.jpg

  17. #342

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    Hallo missrunner,
    Das klingt nach Tibialis posterior tendinitis. Sandrina hat das Thema hier schon mal behandelt:
    http://forum.runnersworld.de/forum/g...endinitis.html

    Ich hatte das selbe Problem und hab es mit Diclo-Gel, Kytta-Salbe zur Akutversorgung, Training der Füße insbesondere der Großzehenbeuger, Yoga, Beinachsentraining und Umstellung auf flachere und härtere Schuhe gelöst. Das ist ein zäher Prozeß, wobei ich da zeitweise auch vorgefertigte Einlagen als Unterstützung hergezogen habe - aber nur, um eine Laufpause zu vermeiden. Mittelfristig sind Einlagen eher kontraproduktiv, da so die "Schwäche" der Füße nur kaschiert wird. Schienbeinkantensyndrom ist da nur ein Folgefehler. Die natürliche Kraft und Spannung im Fußlängsgewölbe ist hier der Schlüssel.

    Die "Hilfe" der Ärzte ist Standard und treibt mir immer wieder die Tränen in die Augen. Besser, man hilft sich selbst. Sandrinas Tips sind da sehr hilfreich. Ich hoffe, ich liege mit meiner laienhaften Fernrätseldiagnose nicht zu arg daneben. ..

    Gute Besserung!

  18. #343
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    Liebe Missrunner,
    ich tippe jetzt auch mal auf Tibialis posterior.
    Tibialis Posterior Trigger Point: Runner's Achilles Tendonitis | TriggerPointTherapist.com
    Die Diagnose vom Arzt ist bestimmt richtig, passt zu deiner Beschreibung, Schmerztabletten sind aber für mich ein absolutes No-Go und tragen Null zur Heilung bei. Diclofenac Gel äußerlich ist ok, hilft ähnlich wie Kühlen gegen die Symptome.
    Als Behandlung reicht mir das nicht ganz, wenn es schon ein paar Wochen geht (wenns ganz akut ist, kann man es mit 10-20 Tagen Pause manchmal auskurieren, bei Dir ists schon bissl chronisch geworden)
    Also beim Physiotherapeuten Triggerpunkte und Fascien lockern lassen, Selbstbehandlung der ganzen Wade mit der kleinen BlackRoll an der Wade, Dehnen bei gebeugtem Knie leicht ins X-Bein gehen und die Schmerzstelle kühlen.
    Im Alltag aufpassen, dass Du keine kippeligen Schuhe trägst, eher bissl steifere Sohle ist vermutlich angenehmer.
    Leichte innseitige Stütze an Sporteinlagen kann helfen, aber keinesfalls als Dauerlösung. Wenns Dir eh unangenehm ist - weglassen. Dein Körper sagt Dir am Besten was funktioniert und was nicht.
    MRT würde wahrscheinlich - wenn überhaupt - die Sehnenscheidenentzündung zeigen.
    Also - nach meinem Schema vorgehen, dann sollte sich rasch Besserung einstellen! Training der Fußmuskulatur erst, wenn der Akutschmerz weg ist und der Fuß gut belastbar ist (manche Therapeuten lassen in meinen Augen zu früh trainieren - zunächst passive, dann aktive Therapie hat sich in meinen Augen bewährt!)
    Viele Grüße
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  19. #344

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    Vielen Dank euch beiden für die Antworten!! Ich hatte heute einen echten Tiefpunkt, weil ich mal wieder nach den Symptomen gegooglet hab und irgendwie total Panik habe, dass das operiert werden muss...
    Die Symptome in der Wade sind übrigens schon seit 3 Wochen komplett verschwunden, ich habe jetzt wirklich nur noch am Innenknöchel Beschwerden, bzw. irgendwo "dadrinnen". Das mit der Tibalis posterior klingt plausibel, wobei die Beschwerden jetzt nur noch sehr lokal am Knöchel sind.
    Ich verstehe den Verlauf auch ehrlich gesagt selber nicht so ganz, ich war am 2.März beim Orthopäden, der mir Diclofenac verschrieb, habe das draufgemacht und weitergeschont und am 6. März kam dann auf einmal dieses komische Kribbeln/Zwicken unterm Knöchel, was ich davor gar nicht hatte. Ich habe den Fuß aber überhaupt nicht besonders belastet. Und dieses Gefühl habe ich jetzt seit 3 Wochen eigentlich die ganze Zeit, selbst wenn ich den ganzen Tag nur auf dem Sofa liege. Habe mal gegooglet und was von Tarsaltunnelsyndrom gelesen? Das möchte ich auf keinen Fall haben

    Also sollte ich aber insgesamt auf jeden Fall zu einem Physiotherapeuten? Ich war noch nie bei einem, sollte ich dann zum Hausarzt und mir eine Überweisung geben lassen? Sonst ist das doch bestimmt total teuer, oder?
    Ich bin euch so dankbar für jegliche Hilfe

  20. #345
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    Regel Nr. 1: NICHT googeln, außer, man ist vom Fach. Bei fast allen Problemen gibts schwere Verläufe. Und die Unproblematischen werdn nicht ins Netz gepostet. Eine leichte Sehnenscheidenentzündung wie bei Dir muss ausgeheilt, aber nicht operiert werden. Erst, wenn man lange drübertrainiert hat, kann es so weit kommen.
    Der Verlauf, den Du beschreibst, ist völlig üblich. Das gehört therapiert, glaub mir! Natürlich kann man übers Internet nicht das Tarsaltunnelsyndrom ausschließen, aber der Physio schaut sich das sowieso nochmal an. Ist aber selten und Tibialis posterior Sehnenscheidenentzündung besonders bei Läufern häufig - zusätzlich wurde das jetzt schon von mehreren Ärzten auch noch diagnostiziert.
    Teuer, etc.: Ich bin auch Österreich, kann dazu nicht viel sagen. Nur so viel: Wenn man nicht gerade nicht mehr weiß, wie man Miete und Essen bezahlen soll, dann sollte es einem die Gesundheit schon wert sein!
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  21. #346

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    Vielen Dank für Deine Hilfe!!! Dann werde ich nächste Woche auf jeden Fall einen Physiotherapeuten aufsuchen das ist es mir auf jeden Fall wert!
    Nur eine Frage habe ich noch, du hast mir ja jetzt z.B. empfohlen mit der BlackRoll die Waden zu rollen. Mein Problem ist ja aber momentan unterm Innenknöchel und nicht mehr an der Wade (hatte ich im ersten Beitrag irgendwie nicht so gut dargestellt :()
    Bringt die Black Roll denn auch irgendwas am Knöchel, bzw. gibt es irgendwelche Übungen/Dehnungen, die ich jetzt grade zuhause machen könnte? Könnte tapen irgendwas bringen?

    Vielen Dank und einen schönen Abend noch

  22. #347
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    Schau Dir den verlinkten Artikel an - mit der Rolle lockers Du die Triggerpunkte im Muskel. Am Knöchel direkt kühlen. Ich habs schon richtig verstanden - aber jede Sehne hat einen dazugehörigen Muskel. Auch der Therapeut soll den Muskel lockern und die entzundene Sehnenscheide in Ruhe (!) lassen.
    Dehnübung hab ich bereits geschildert, Tapen am Innenknöchel kann bei der Heilung helfen - vom Therapeuten machen/zeigen lassen
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  23. #348

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    Alles klar, dann werde ich das mal alles ausprobieren vielen Dank für deine schnelle und kompetente Hilfe

  24. #349

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    Hallo Sandrina,

    Was hältst Du von Kinesiotapes bei Achilles? Ich habe Taping immer als deutliche Entlastung und Stabilisierung der Sehne empfunden. Dann erzählt mir der Physio, bei dem ich mir eine Triggerpunktmassage gegönnt habe, dass das Tape nur eine größere Belastbarkeit der Sehne vorgaukele, als tatsächlich gegeben ist. Was meinst du dazu?

    Grüße und allen Foris Frohe Ostern!

  25. #350
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Taping kann eine gute Ergänzung sein! Schlüssel zur Abheilung bei Sehnenproblemen ist aber immer (!) der dazugehörige Muskel!

    Die Theorie der Therapeutin kann ich nicht ganz nachvollziehen - die Kräfte, die im Inneren des Körpers in der Sehne auftreten, können durch das Tape, das ja nur über die Haut wirkt, nicht annäherend verringert/erhöht werden, aber über die Wahrnehmung von Zug an der Haut kann der Bewegungsablauf stabilisiert werden.
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