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  1. #351
    Avatar von LiOnViDa
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    Hallo Sandrina,

    wie hälst du es mit Muskelfaserrissen im hinteren Oberschenkel?

    Ich hatte am 11.02. eine erste schwere Laufeinheit drin, mit 2*3km im HMRT + 10sec. Hatte danach extrem schwere Beine und Schmerzen im rechten Hamstring. Selber ging ich von einer Zerrung aus, es hat nichts geknallt, gestochen oder gezogen bei dem Lauf.

    Ich hatte dann 10 Tage Pause gemacht und war fast schmerzfrei, dann 5km in 6 Minuten pace, danach waren die Schmerzen wieder leicht da, habe dann erneut Pause gemacht bis zum 14.3.

    Seitdem 14.3. 4,35km, 17.3. 5,8km , 20.3. 3,3km, 21.3. 6,5km ... bei den Läufen keine Probleme gehabt, jedoch arbeite ich nebenbei als Zeitungsbote, dort hatte ich teilweise Schmerzen nach dem arbeiten, manchmal aber auch nicht.

    Ich war jetzt am Mittwoch beim Arzt, laut Ultraschall Muskelfaserriss im rechten Hamstring, beim drücken auf die Stelle schmerzte es auch und er meinte 4-6 Wochen Pause.

    Was hältst du von der Diagnose wenn ich bei den Laufeinheiten keinerlei schmerzen hatte und auch danach nicht?

    Ist die Pause wirklich nötig? Ich frage deshalb, weil die Meinungen generell extrem weit auseinander gehen, manche sagen solange komplett Pause, andere sagen wenn es geht dann geht es oder nach 10 Tagen leichtes laufen wieder probieren.

    Zusätzlich noch die Frage, was du von Cryolight hältst, um die Heilung zu beschleunigen? Ich hatte jetzt eine Behandlung am Donnerstag, musste Mittwoch, Donnerstag und Samstag arbeiten, hatte Do keinerlei schmerzen vor der Behandlung und auch seitdem keinerlei Beschwerden im Hamstring.

    Ich frage mich daher, ist eine 4 Wochen Pause wirklich nötig? Ich hatte schon mal einen Muskelfaserriss im rechten Hamstring, Ende 2014, damals zog sich das ganze aber über Monate hin und es war nicht ansatzweise an Training zu denken und ich hatte auch im Alltag starke Einschränkungen, diesmal ist es komplett anders.

    Schöne Grüße und noch schöne Ostern
    PBs 2015:
    5 km: 21:19 / 10 km: 44:52 / HM: 1:44:28


    Ziel-Wettkämpfe 1 - 2016:
    5 km am 30.04 Moers Schlossparklauf = sub 21
    10 km am 22.05. VIVAWEST Marathon Gelsenkirchen = sub 43
    HM am 04.06. Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg = sub 1:38

    Hauptziel 2016:
    Verletzungsfrei bleiben

  2. #352
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Hi
    Die Muskelverletzungen reichen von leichtem Muskelkater bis zum totalen Abriss des Muskels, leichte und schwere Zerrungen, kleine und größere Risse liegen dazwischen. Die Abgrenzung ist dementsprechend auch Interpretationssache. Wenn man wirklich im Ultraschall etwas sieht, dann war schon eine gröbere Geschichte, aber Deine Vorerfahrung mit einer ähnlichen Diagnose zeichnet nochmal eine schwerere Verletzungsstufe - das ist nicht unplausibel!
    Generell ist der Schmerz ein guter Ratgeber. Bist Du schmerzfrei, dann schadet die Belastung nicht. Manchmal weiß man das aber erst hinterher :(
    Ein seriöser Arzt wird immer auf der vorsichtigen Seite sein, denn eine Vernarbung im Muskel, die nicht wieder durch gezielte Massagen (nicht zu früh nicht zu intensiv) geschmeidig gemacht wird, behindert die Muskelfunktion nachhaltig und kann zu Folgeproblemen zb an Sehnen führen.
    Ob Du wirklich komplette Pause brauchst, kann weder ich noch jemand anderer mit Sicherheit sagen - bissl Fingerspitzengefühl, gut Aufwärmen, Kompression beim Sport am Oberschenkel und langsam an die Belastung herantasten ...
    Die von Dir angesprochene Therapie ist wohl durchblutungsfördernd und damit sicher kein Fehler.
    Viele Grüße
    http://www.sandrina-illes.at/buchprojekt
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  3. #353
    Avatar von runningknacki
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    Hi Sandrina,

    Es wäre supernett, wenn du mir mal eine kurze Einschätzung und mir deine Erfahrungswerte liefern könntest.

    Bei mir wurde von einem Fußchirugen (am Mittwoch werden es 5 Wochen) dorsal ein Morton Neurom entfernt.

    Die Beschwerden tauchten relativ ad hoc auf und ließen sich konservativ nicht reduzieren (ich konnte gar nicht mehr laufen).

    Laut Arzt darf ich moderaten Sport betreiben (biken und schwimmen); neige allerdings im privaten Leben eher zu Überaktivität...

    Um zu meiner Frage zu kommen, ist eine deutliche Schwellung am Fußballen unter dem operierten Zeh normal und welche Erfahrungen hast du mit operierten Morton Neurom Patienten. Ich habe ein wenig Bedenken, dass sich die Schwellung nicht gibt...

    Vielen Dank im Voraus und einen sonnigen Ostermontag 🌷🐰🐣
    Nicole

  4. #354
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Hi Nicole,
    ab zum Physiotherapeuten mit Dir! Ich kann nicht beurteilen, ob die Schwellung noch "normal" ist oder nicht. Bei manchen dauert es wirklich lang, bis sich Schwellungen zurückbilden, aber das heißt ja nicht, dass so lange auch Schmerzen bestehen.
    Beim Radfahren würde ich eine dämpfende orthopädische Sporteinlage mit Metaleiste tragen (an Dich angepasst), beim Laufeinstieg in Rücksprache mit dem Therapeuten nur dann, wenn Du ohne noch ein ungutes Gefühl oder sogar bisschen Schmerzen hast. Wenn Du die Einlage beim Laufen auch verwenden möchtest, sollte sie keine Gewölbestütze (für das Längsgewölbe) haben, nur die Metaleiste für das Quergewölbe (je nach dem Ort des Neuroms sieht die bisschen anders aus)
    Im Alltag halt nicht allzu viel herumgehen und bei Schmerzen wirklich Ruhe geben, Fuß hochlagern, bis sich das beruhigt. Wenn Du keine Schmerzen hast und vom Arzt die Freigabe zur Belastung hast, musst Du natürlich nicht so vorsichtig sein - das Neurom ist ja auch entfernt worden. Wichtiger ist, dass die verspannte Fußmuskulatur aufgelockert wird und möglichst keine Belastung unter Schmerzen passiert, denn dann gibts wieder Ausgleichsbewegungen, welche zu anderen Überlastungen führen können.
    Alles Gute!
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  5. #355
    Avatar von runningknacki
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    Hihi, vielen Dank schon mal 😊! Physiotherapie ist in Arbeit, der Orthopäde meinte, ich solle noch 2 Wochen warten.

    Laufen werde ich definitiv erst nach Physio und absoluter Beschwerdefreiheit. Ich melde mich wieder...

    Schönen Abend noch

  6. #356
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Zum Thema Physio hab ich zb den direkten Vergleich zweier Verläufe von Schlüsselbeinbrüchen ... beim Ersten selbst Null Ahnung gehabt, Arzt geglaubt, einfach ruhiggestellt. Ist knöchern verheilt, aber ich hatte ein gutes halbes Jahr Bewegungseinschränkungen + dementsprechend Schmerzen. An Schlafen auf dieser Seite war nicht zu denken, Rad kritisch, Laufen kein Problem.
    Beim zweiten Bruch nach ein paar Tagen bei der Physiotherapeutin, sie schimpft mich, dass ich so spät komme, man müsste da intensiv gegen die Verklebungen durch die Ruhigstellung vorgehen. Nach 4 Wochen konnte ich 1,5km problemlos schwimmen ...
    Zu einer OP wurde mir übrigens bei beiden Brüchen geraten, das ist allerdings wenn man sich Studien ansieht, völlig korrekt (Drittel-Regel bei Schlüsselbeinbrüchen). Beide Male gabs aber entsprechend seriöse Aufklärung und ich hab mich dagegen entschieden. Im Zweifel würd ich bei sowas mit mehreren Ärzten sprechen und erst, wenn ich mich gut informiert fühle, eine Entscheidung treffen.
    Damit will ich sagen: Ärzte sind keine Dödeln und wissen sehr viel, State oft the Art aus diversen Studien, Erfahrungen, etc. Leider ist aber die spezielle medizinische Ausbildung hinsichtlich funktioneller Zusammenhänge recht schlecht - das wird umfangreich in der Ausbildung der Physiotherapeuten behandelt. Leider gibts da wenig Austausch und auch die Krankenkassen stehen da bissl auf der Bremse, weil die Finanzierung dieser Therapien halt ein großes Fragezeichen darstellt.
    Die guten Physios sind sowieso ausgebucht, das heißt, man kann ihnen vertrauen, wenn sie sagen "komm dann und dann, da ist es nötig". Kenne keine Physio in Ö, der Patienten früher und öfters sehen will, als nötig/sinnvoll. Eher im Gegenteil - man ist ja froh, wenn jemand wegen Heilung nimmer kommt
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  7. #357

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    Hallo Sandrina,
    Eine Frage in Stellvertretung: die Meinige läuft dreimal die Woche regelmäßig, vor allem Trails. Sie trägt Schuhe mit 4mm Sprengung und nicht allzu weich. Die Füße sind bei der Lauferei nicht der limitierende Faktor.
    Seit ein paar Wochen hat sie schwere Arbeit im Garten verrichtet - so richtig mit Steinen und Säcke schleppen (ich bin unschuldig, weil nicht anwesend) - und ist dabei in diesen Gummi-Garten-Pantoffeln in der Kälte rumgelaufen. Die üblichen Yoga- und Dehnübungen sind zu der Zeit auch ausgefallen.
    Gestern hat sie beim Dehnen und Fußsohlenrollern Knubbel an der Fußsohle kurz vorm Fersenbein festgestellt. Die Knubbel sind druckempfindlich, beidseitig vorhanden aber nicht entzündet. Sie kann schmerzfrei Dehnen und auch Laufen.
    Bei meinen Recherchen bin ich auf Muskelverhärtungen / Myogelosen an der Plantarsehne gestoßen.
    Die Frage ist: wie vorgehen? Welche Hausmittel und Behandlungsmethoden haben sich bewährt?
    Ich würde in meinem lauenhaften Verständnis massieren, die Füße aktiv halten (Eiswasserflaschen und Stachelball rollen, dehnen, Magnesiumfußbad).... Was kann sie noch tun?
    Ist mein Verdacht überhaupt richtig?
    Ist ein Arztbesuch in diesem Stadium ratsam?

    Danke für einen Tip,
    Andante

  8. #358

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    Hallo Sandrina,

    hier die Achillessehnenentzündung nochmal...

    Meine Physiotherapeutin hat möglicherweise etwas Wichtiges entdeckt, nämlich dass ich zu einer Art O-Beinhaltung neige (ich übertreibe etwas...), dass jedenfalls wohl die Innenseiten von Wade und/oder Fußsohle verkürzt sind.

    Frage: erklärt das vielleicht meine wiederkehrenden AS-Probleme trotz bescheidener Laufumfänge? Und kann die Verkürzung von viel Fahrradfahren kommen? Und was mache ich dagegen?

    Die Physio sagt nichts weiter dazu, ihr Engagement hält sich leider sehr in Grenzen. Eine Bewegunganalyse möchte ich im Moment noch nicht machen, um mit der verletzten Sehne nicht barfuß aufs Laufband zu müssen, würde aber gern die Verletzungszeit für gezielte Dehnungs- und Kräftigungsübungen nutzen.

    Danke schonmal!

  9. #359

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    Hallo Sandrina,

    nach langer Zeit melde ich mich hier mal wieder.
    Mehr als 3 Jahre ist es her dass ich mit dem "sehr aktiven" Laufen aufgehört habe. Grund dafür waren Schmerzen an beiden Sitzhöckern.
    Anfangs war ich bei Sportärzten, Orthopäden, Neuraltherapeuten (Triggerpunktauflösung), Physiotherapeuten, Osteopathen und v.m..
    Nach unzähligen Behandlungen (Ultraschall, Stoßwelle, MT, Eltektrotherapie, Cortisonspritzen etc.) habe ich aufgegeben.
    Anfangs fuhr ich noch Rad und schwamm, bei beidem hatte ich aber ebenso wie beim Laufen starke Schmerzen.
    Dann ließ ich den Sport ganz sein und beschränkte mich aufs Gehen - was auch weh tat. Besonders bergiges Gelände.
    Inzwischen habe ich einen Hund und gehe rund 50km pro Woche durch die Natur. Mit Schmerz....

    Laufen tue ich 2x pro Woche 3-4km auf dem Band. Bis 2011 war ich Marathonläuferin.Die wenigen Km sind jetzt reine Seelenpflege und ich brauch das.
    Meine Schmerzen sind nach wie vor da. Mehr links, aber auch rechts.Ob ich laufe oder nicht.
    Beim Sitzen, beim Gehen (vor allem bergauf) - ganz egal.
    Es betrifft direkt den Sitzknochen und den Sehnenansatz vom Oberschenkel. Es zieht nicht weit runter, aber das Stück was beiderseitig weh tut ist schon höllisch.
    Ein wunder, ziehender - fast beißender Schmerz.
    Beim Setzen und wieder Aufstehen habe ich das Gefühl die Sehnen sind völlig unflexibel und das Dehnen und wieder Zusammenziehen geht fast schwierig - und ist immer mit Schmerzen verbunden. Manchmal denke ich es wird gleich was reißen...
    Das MRT was 2012 gemacht wurde zeigte ein kleines Ödem am Sitzknochen. Auf der schlimmeren Seite.


    Ich gehe davon aus dass inzwischen die Beinrückseite total verkürzt ist (war auch Vorfußläufer), allerdings hat Dehnen die beschriebenen Stellen auch oft gereizt. Es ist ein blöder Kreislauf.
    Eigentlich habe ich gedacht (wie auch Ärzte sagten) dass der Schmerz mal irgendwann weg geht, aber nun sind es mehr als 3 Jahre die ich damit lebe und es einfach hinnehme.
    Früher waren oft ISG-Probleme und Pseudoischias an der Tagesordnung. Damals hatte ich Umfänge von 80km pro Woche - mit Verletzungspausen. _Alles war aber immer temporär und nicht so dauerhaft vorhanden wie das jetzige Problem.

    Wenn Du noch eine Idee für mich hast bin ich dankbar.
    Liebe Grüße
    Marion

  10. #360

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    Liebe Sandrina,
    nach einer längeren Pause bin ich nun wieder mitten in das Lauftraining eingestiegen. Dieses Jahr möchte ich wieder einen Halbmarathon laufen und 2017 soll endlich mein Marathon-Traum Wahrheit werden. Ich habe nun aber eine kurze Frage an euch. Habe seit mehreren Tagen Schmerzen an der Knie-Innenseite. Es ist nur ein einziger Schmerzpunkt, der auf Druck weh tut, aber nicht geschwollen ist. Nach 2 km einlaufen spüre ich dann auch nichts mehr. Kennst Du so etwas? Ich spüre es nur bei Druck oder wenn ich das Knie eindrehe. Kreuzbänder und Meniskus sind aber top in Schuss. Ist einfach nervig.

  11. #361
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Zitat Zitat von Andante Beitrag anzeigen
    Hallo Sandrina,
    Eine Frage in Stellvertretung: die Meinige läuft dreimal die Woche regelmäßig, vor allem Trails. Sie trägt Schuhe mit 4mm Sprengung und nicht allzu weich. Die Füße sind bei der Lauferei nicht der limitierende Faktor.
    Seit ein paar Wochen hat sie schwere Arbeit im Garten verrichtet - so richtig mit Steinen und Säcke schleppen (ich bin unschuldig, weil nicht anwesend) - und ist dabei in diesen Gummi-Garten-Pantoffeln in der Kälte rumgelaufen. Die üblichen Yoga- und Dehnübungen sind zu der Zeit auch ausgefallen.
    Gestern hat sie beim Dehnen und Fußsohlenrollern Knubbel an der Fußsohle kurz vorm Fersenbein festgestellt. Die Knubbel sind druckempfindlich, beidseitig vorhanden aber nicht entzündet. Sie kann schmerzfrei Dehnen und auch Laufen.
    Bei meinen Recherchen bin ich auf Muskelverhärtungen / Myogelosen an der Plantarsehne gestoßen.
    Die Frage ist: wie vorgehen? Welche Hausmittel und Behandlungsmethoden haben sich bewährt?
    Ich würde in meinem lauenhaften Verständnis massieren, die Füße aktiv halten (Eiswasserflaschen und Stachelball rollen, dehnen, Magnesiumfußbad).... Was kann sie noch tun?
    Ist mein Verdacht überhaupt richtig?
    Ist ein Arztbesuch in diesem Stadium ratsam?

    Danke für einen Tip,
    Andante
    Passt das hier:
    Morbus Ledderhose - DocCheck Flexikon

    Ist aber sehr selten.

    Aber ich schätze, das ist über längere Zeit entstanden. Der Physiotherapeut würde das vermutlich mit Querfriktion der Plantarfascie und Wadenlockerung/-dehnung behandeln. Wenns schmerzfrei ist, auch nicht allzu dramatisch.
    Muskelverhärtungen der Plantarfascie (!) sind nicht möglich, denn das ist kein Muskel. Quadratus plantae zb könnte schon zu fest sein.
    Selbst Rollen mit Golfball zb (mit Gefühl, nicht, dass dadurch erst Schmerzen entstehen, Dosis langsam steigern).
    Wenn kein Schmerz, normal belasten.
    Vom Arztbesuch kann ich natürlich nicht abraten, im Worst Case ist dort irgendeine Hauterkrankung oder sonstwas, das ich natürlich übers Netz nicht beurteilen kann. Wenn sie sich unsicher ist, lieber abklären lassen.
    Wenns was rein Orthopädisches ist - harmlos, solange schmerzfrei!
    Liebe Grüße
    http://www.sandrina-illes.at/buchprojekt
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  12. #362
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Zitat Zitat von rotbaeckchen Beitrag anzeigen
    Hallo Sandrina,

    hier die Achillessehnenentzündung nochmal...

    Meine Physiotherapeutin hat möglicherweise etwas Wichtiges entdeckt, nämlich dass ich zu einer Art O-Beinhaltung neige (ich übertreibe etwas...), dass jedenfalls wohl die Innenseiten von Wade und/oder Fußsohle verkürzt sind.

    Frage: erklärt das vielleicht meine wiederkehrenden AS-Probleme trotz bescheidener Laufumfänge? Und kann die Verkürzung von viel Fahrradfahren kommen? Und was mache ich dagegen?

    Die Physio sagt nichts weiter dazu, ihr Engagement hält sich leider sehr in Grenzen. Eine Bewegunganalyse möchte ich im Moment noch nicht machen, um mit der verletzten Sehne nicht barfuß aufs Laufband zu müssen, würde aber gern die Verletzungszeit für gezielte Dehnungs- und Kräftigungsübungen nutzen.

    Danke schonmal!
    O-Beine sind im Gegensatz zu X-Beinen (fehlende Außenrotation in der Hüfte) oft wirklich knöchern (O-Bein-förmige Knochen). In jedem Falle passen sich Muskeln und Sehnen(länge) an die Beinstellung an, dadurch kommts aber nicht per se zu Verkürzungen, die Probleme machen, aber es kann natürlich sein, dass bei Dir, wie bei vielen, die hintere Muskelkette des Beines verkürzt ist.
    Reihenfolge: Zuerst Triggerpunkte lösen lassen, dann intensiver Dehnen, dann wieder Belastung steigern.
    Radfahren führt bei mir zu deutlichen Verkürzungen der hinteren Muskelkette, wenn ich nicht viel dehne.
    Wenn Du zum aktuellen Therapeuten kein Vertrauen hast - wechseln, privat zahlen ... macht ja keinen Sinn, wenn die Vertrauensbasis nicht stimmt.
    Liebe Grüße
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  13. #363
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    Zitat Zitat von Magimaus Beitrag anzeigen
    Hallo Sandrina,

    nach langer Zeit melde ich mich hier mal wieder.
    Mehr als 3 Jahre ist es her dass ich mit dem "sehr aktiven" Laufen aufgehört habe. Grund dafür waren Schmerzen an beiden Sitzhöckern.
    Anfangs war ich bei Sportärzten, Orthopäden, Neuraltherapeuten (Triggerpunktauflösung), Physiotherapeuten, Osteopathen und v.m..
    Nach unzähligen Behandlungen (Ultraschall, Stoßwelle, MT, Eltektrotherapie, Cortisonspritzen etc.) habe ich aufgegeben.
    Anfangs fuhr ich noch Rad und schwamm, bei beidem hatte ich aber ebenso wie beim Laufen starke Schmerzen.
    Dann ließ ich den Sport ganz sein und beschränkte mich aufs Gehen - was auch weh tat. Besonders bergiges Gelände.
    Inzwischen habe ich einen Hund und gehe rund 50km pro Woche durch die Natur. Mit Schmerz....

    Laufen tue ich 2x pro Woche 3-4km auf dem Band. Bis 2011 war ich Marathonläuferin.Die wenigen Km sind jetzt reine Seelenpflege und ich brauch das.
    Meine Schmerzen sind nach wie vor da. Mehr links, aber auch rechts.Ob ich laufe oder nicht.
    Beim Sitzen, beim Gehen (vor allem bergauf) - ganz egal.
    Es betrifft direkt den Sitzknochen und den Sehnenansatz vom Oberschenkel. Es zieht nicht weit runter, aber das Stück was beiderseitig weh tut ist schon höllisch.
    Ein wunder, ziehender - fast beißender Schmerz.
    Beim Setzen und wieder Aufstehen habe ich das Gefühl die Sehnen sind völlig unflexibel und das Dehnen und wieder Zusammenziehen geht fast schwierig - und ist immer mit Schmerzen verbunden. Manchmal denke ich es wird gleich was reißen...
    Das MRT was 2012 gemacht wurde zeigte ein kleines Ödem am Sitzknochen. Auf der schlimmeren Seite.


    Ich gehe davon aus dass inzwischen die Beinrückseite total verkürzt ist (war auch Vorfußläufer), allerdings hat Dehnen die beschriebenen Stellen auch oft gereizt. Es ist ein blöder Kreislauf.
    Eigentlich habe ich gedacht (wie auch Ärzte sagten) dass der Schmerz mal irgendwann weg geht, aber nun sind es mehr als 3 Jahre die ich damit lebe und es einfach hinnehme.
    Früher waren oft ISG-Probleme und Pseudoischias an der Tagesordnung. Damals hatte ich Umfänge von 80km pro Woche - mit Verletzungspausen. _Alles war aber immer temporär und nicht so dauerhaft vorhanden wie das jetzige Problem.

    Wenn Du noch eine Idee für mich hast bin ich dankbar.
    Liebe Grüße
    Marion
    Liebe Marion,
    nachdem Du die Tipps, die ich geben würde, schon alle umgesetzt hast und wohl selbst schon sehr viel über Deinen Körper weißt - leider nicht. Hier in Wien hätte ich für so schwierige "Fälle" eine Spitzen-Therapeutin zur Hand, aber das ist wohl bissl weit.
    Nachdem der Leidensdruck groß ist - vielleicht findets Du irgendwo einen Dry-Needling-Therapeuten. Anscheinend zieht Deine Muskulatur immer noch zu stark am Sitzbeinhöcker (deshalb auch das Ödem).
    Alles gute trotzdem von meiner Seite!
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  14. #364
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    Zitat Zitat von PG_Kupfi Beitrag anzeigen
    Liebe Sandrina,
    nach einer längeren Pause bin ich nun wieder mitten in das Lauftraining eingestiegen. Dieses Jahr möchte ich wieder einen Halbmarathon laufen und 2017 soll endlich mein Marathon-Traum Wahrheit werden. Ich habe nun aber eine kurze Frage an euch. Habe seit mehreren Tagen Schmerzen an der Knie-Innenseite. Es ist nur ein einziger Schmerzpunkt, der auf Druck weh tut, aber nicht geschwollen ist. Nach 2 km einlaufen spüre ich dann auch nichts mehr. Kennst Du so etwas? Ich spüre es nur bei Druck oder wenn ich das Knie eindrehe. Kreuzbänder und Meniskus sind aber top in Schuss. Ist einfach nervig.
    Hi,
    das ist nicht einfach "nervig", das ist eine Überlastung. Wichtig: NICHT weiterlaufen, wenn es schmerzt. Woher weißt Du, dass Kreuzbänder und Menisci in Ordnung sind (auch, wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass daher das Problem kommt)?
    Ersthilfe wäre, Selbsmassage und Rollen des Oberschenkels vor allem vorne und innenseitig. Nach 2-3 Tagen, an denen der Schmerz nicht aufgetreten ist, intensiv vorne und innen dehnen. Vor dem Laufen immer (!) Rollen, evtl. auch Dehnen, auch beim Laufen, falls Schmerz auftritt, probieren, ob Dehnen hilft.
    Wenns nicht besser wird: Therapeuten aufsuchen.
    Alles Gute!
    http://www.sandrina-illes.at/buchprojekt
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  15. #365

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    Hallo Sandrina,

    danke! O-Beine habe ich allerdings nicht, das war wohl missverständlich formuliert. Es werden die Fußsohlen irgendwie nach außen gezogen, besser kann ich es nicht beschreiben. Dass Radfahren die Beinrückseiten verkürzt, war mir bekannt. Ich hatte jetzt aber den Eindruck gewonnen, als wäre an den Waden/Füßen auch seitlich etwas verkürzt, was ich entsprechend auch anders rausdehen müsste.
    Grüße!

  16. #366

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    Hallo Sandrina,

    Zunächst einmal will ich sagen, dass ich es großartig finde, was du hier machst. Es müsste mehr Menschen wie dich auf der Welt geben!

    Zu meinem Problem:
    Meine 12-jährige ist begeisterte Sportlerin und ist auch in einem Leistungskader. Seitdem sie letzten Herbst in die Pubertät gekommen ist, hat sie leichte Probleme mit den Knien. Eigentlich nur beim steilen Bergabgehen, aber nur wenn unmittelbar zuvor schon eine sportliche Betätigung erfolgte. Also wenn wir z.B. 1h wandern und dann geht sie auch nur 2-3 Schritte steil bergab, schmerzen ihr beide Knie (hinter der Kniescheibe), nur während der Belastung für ~1-2 Sekunden. Aber nur das macht Probleme. Laufen, Radfahren, usw. alles völlig problemlos.
    Wir waren deswegen schon im Herbst bei einem Orthopäden, welcher eine Kniescheibenfehlstellung um ~5mm feststellte, außerdem stellte er eine Verkürzung der hinteren Oberschenkelmuskulatur fest und einen minimalen Senkfuss, für die sie auch Einlagen bekam. Er verwies uns weiter zu einem Physiotherapeuten.
    Dieser meinte dann aber, dass die Kniescheiben keine Fehlstellungen hätten und meinte, dass die Schmerzen von einer Verkürzung der Oberschenkelvorderseite kommen würden. Er hat uns super Übungen gezeigt, sowohl für vorderen als auch hinteren Oberschenkel.

    Nachdem wir über den Winter fleissig gedehnt haben und selbst der Vorbeugetest jetzt bis ganz nach unten möglich ist, haben wir vergangenes Wochenende die erste Wanderung gemacht. Da es die erste der Saison war und wir es ruhig angehen wollten, haben wir nur eine kleine 10km Runde im Flachen gemacht, in einem sehr langsamen Tempo (über 3h).

    Nach ca. 1h flach durch den Wald, kam ein kurzer aber sehr steiler Abstieg (7-8 Höhenmeter). Ich glaube, es waren keine 3 Schritte, die sie gemacht hat, als sie sagte, sie hätte schon wieder diese Knieschmerzen in beiden Knien :( Als würde man auf die Kniescheibe draufdrücken.
    Sie ging dann verkehrt herunter. 5min später war nach einem Hügel ein weiterer solcher Abstieg, den musste sie auch verkehrt runter gehen. Danach ging die Wanderung noch 2h weiter, alles völlig problemlos. Und da ging es laufend ein wenig auf- und ab, nur eben nichts extrem steiles mehr.

    Ein Telefonat mit dem ursprünglichen Physiotherapeuten brachte: Er ist sich sehr sicher, dass es eine minimale "Chondro Patellae" (Knorpelerweichung) ist, welche sehr wahrscheinlich durch die Hormonumstellung in der Pubertät zugrunde liegt. Da soll das Bindegewebe weicher werden und auch die Knorpel können eine Zeit lang weicher werden. Zufällig haben die Knieschmerzen letzten Herbst wirklich um die Zeit begonnen, als ihre erste Monatsblutung einsetzte. Wie lange diese hormonbedingte Erweichung andauern kann weiss er nicht. Im Internet habe ich dazu nichts gefunden.
    Er meinte weiter: Es reicht, wenn er einfach nur die Kniescheiben ein wenig mobilisiert. Danach sollte alles wieder passen und wandern sollte uneingeschränkt möglich sein.

    Für mich klingt das ein wenig zu schön um wahr zu sein. Kann es wirklich so einfach sein? Oder soll ich lieber doch auch nochmal zu einem Orthopäden? Ein Bekannter meinte, die Symptome könnten auch auf einen Knorpelschaden hinweisen. Aber ich kann mir das nicht vorstellen, es ist ja wirklich nur beim steil bergab gehen, und auch da nur, wenn vorher schon eine Zeit lang belastet wurde.

  17. #367
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    Hallöchen!
    Erstmal find ichs super, dass Du Dich so bzgl. Deiner Tochter engagierst und am Thema dranbleibst.
    Leider sind in diesem Alter Knieschmerzen sehr häufig, weil oft die Beinachse nicht passt - warum? Das Knie wird über die Hüftrotatoren stabilisiert und jedesmal, wenn das Kind wächst, müssen sich die Muskeln neu anpassen - kraftmäßig und (!) koordinativ. Da entsteht dann oft die Chondropathie patellae, also eine "Beleidigung" des Knorpelbelags der Kniescheibe. Knorpelschaden entsteht über die Zeit, wenn man das ignoriert.
    Der Ansatz mit den Einlagen ist in meinen Augen fast immer der Falsche, weil dadurch das Einfedern im Fuß verhindert wird - mit Physiotherapeut besprechen, man muss sich natürlich den Fuß auch anschaun!
    Das, was Du übern Therapeuten geschrieben hast, erscheint mir schlüssig - ich würde es durch passive Behandlung durch ihn (vorderer Oberschenkel als Schwerpunkt), Rollen des vorderen Oberschenkels mit der Massagerolle vor allen Belastungen und Beinachsentraining ergänzen. Physiotherapie ist jedenfalls der richtige Ansatz, da kannst schonmal dankbar für die Empfehlung des Orthopäden sein!
    Allerdings möchte ich ergänzend anmerken, dass man ja diese Wanderungen auch nicht erzwingen muss. Nachdem andere Sportarten problemlos gehen, kann man ja den Therapieaufwand auch bissl einschränken und das eine oder andere Jahr abwarten, bis sich das auch teilweise von selbst und durch die Übungen stabilisiert hat - um einfach keinerelei Risiko für den Knorpel einzugehen
    Viele Grüße,
    Sandrina
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  18. #368

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    Hallo Sandrina,

    Vielen lieben Dank für deine rasche Antwort!

    Das heisst, wenn sie einfach nichts macht, was Schmerzen verursacht, dann kann auch nichts passieren? Also Sport wie gehabt, nur eben kein Wandern und nach z.B. einem Jahr wieder probieren, bis sich das Problem von selbst gelöst hat?
    Ich hatte nur irgendwie Angst, dass es jetzt bei jeder Bewegung des Knies zu einer Abnützung des Knorpels kommen würde, weil ich irgendwo gelesen habe, dass im Knorpel selber keine Nerven drin sind und man so auch nichts spürt, wenn er degeneneriert wird.

    Und wie hoch schätzt du die Erfolgsaussichten ein, dass das Wandern durch das vom Physiotherapeuten vorgeschlagene mobilisieren der Kniescheibe und durch Blackroll der vorderen Oberschenkelmuskulatur sowie Beinachsentraining kurzfristig wieder funktionieren wird? Weil du von "dem ein oder anderen Jahr" schreibst, nicht so hoch, oder?

    PS: Von den Einlagen hat uns der Physiotherapeut bereits im Herbst abgeraten. Er meinte, besser das Fussgewölbe trainieren, was für mich auch irgendwie schlüssig war, daher hat sie die nie benutzt

  19. #369
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    Der Körper zeigt eigentlich sehr gut, was ok ist und was nicht (sofern man keine Schmerzmittel nimmt/infiltiert)
    In dem Alter ist der gesamte Körper noch in der Entwicklung und wenn sie nicht übergewichtig ist + viel Bewegung macht, dann spricht reicht gar nix für die Entwicklung einer Arthrose.
    Ich denke schon, dass Wandern wieder klappen wird, aber wie gesagt, sie wird halt jetzt ziemlich in die Höhe schießen und der Körper braucht bissl Zeit. Kann sein, dass es in 6 Monaten problemlos geht, kann sein, dass sie bis zum Abschluss des Wachstums braucht - aber mit Physiotherapie unwahrscheinlich.
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  20. #370

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    Sandrina, ich danke dir!
    Wir werden deine Tipps beherzigen und es einfach erst im Herbst wieder mal ausprobieren, ob Wandern geht. Bzw. können wir bis dahin ja auch nur flache Wanderungen machen.

    Ach ja. Eine Frage fällt mir diesbzgl. jetzt doch noch ein:
    Wir haben bemerkt, dass sie keine Schmerzen hat, wenn sie bei den sehr steilen Stücken einen Watschelschritt macht (Füsse weit nach aussen gedreht). So haben wir uns im Herbst von einem Gipfel herunterbeholfen.
    Wäre das bei einer Wanderung, die zwar flach aber lang ist ein Problem? Also könnte sie sich ein zusätzliches orthopödisches Problem mit dieser Schonhaltung zuziehen, wenn sie das z.B. auf eine ganze Wanderung aufgeteilt, sagen wir mal 20-30 Minuten lang macht?
    Sonst bliebe noch rückwärtsgehen

  21. #371
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    Mit dem Fuß-nach-Außen-Drehen erzeugt sie eine leichte Außenrotation im Hüftgelenk (also erzwingt sie praktisch). So ist das aber nicht gedacht und destabilisiert auch den Fuß - deshalb Beinachsentraining! Da lernt man, die Außenrotatoren der Hüfte korrekt einzusetzen, ohne sich Folgeprobleme einzuhandeln.
    Rückwärtsgehen seh ich weniger kritisch
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  22. #372

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    OK, verstanden. Also werden wir das mit dem Watschelgang mal sein lassen
    Vielen lieben Dank nochmals für deine super Hilfe!!!

  23. #373
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    Zitat Zitat von trifeminine Beitrag anzeigen
    Hi Nicole,
    ab zum Physiotherapeuten mit Dir! Ich kann nicht beurteilen, ob die Schwellung noch "normal" ist oder nicht...
    Hallo liebe Sandrina,

    Mittlerweile habe ich einige KG Sitzungen hinter mir und es wird wirklich (wenn auch sehr langsam) besser. Der Widerstand im Fuß lässt vorsichtig nach...

    Grund zur Euphorie besteht leider nicht, wahrscheinlich kann ich das Laufen wohl echt aufgeben, da sich seit Montag nun trotz der langen Laufpause der zweite Fuß meldet. Die Beschwerden sind eindeutig und mein Physiotherapeut hat mir meine Vermutung bestätigt! Ich bin echt verzweifelt, da ich ja weiß, was auf mich zukommt und ich keine Ahnung habe, ob ich überhaupt wieder laufen und wandern und normal gehen kann!

    Ich bin ein total positiver Mensch, doch mir kommt es so vor, dass mir jetzt sämtliche Stecker gezogen werden.

    Auch wenn du mir vielleicht nicht helfen kannst, danke ich zumindest für dein Ohr (bzw. deine Augen).

    Ganz lieben Gruß
    Nicole

  24. #374
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Wegen eines Morton Neuroms musst vermutlich nicht das Laufen an den Nagel hängen - behandeln muss man sowieso, weil Du ja dann auch im Alltag Probleme haben wirst und wenn das Problem auf welchem Wege auch immer behoben ist, steht auch dem Laufen nix im Wege
    Kann aber auch gut sein, dass sich der "neue" Problemfuß beruhigt, wenn der ursprünglich Problematische sich beruhigt hat und wieder normal Belastung aufnehmen kann
    Alles Gute!
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  25. #375

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    Liebe Sandrina,

    Wir waren vergangene Woche beim Physiotherapeuten, welcher sich alles nochmal genau ansah. Er meinte, die langen Adduktoren sind verkürzt, was höchstwahrscheinlich auf die Kniescheibe ausstrahlt und so machten wir seit Donnerstag 2x täglich spezielle Dehnübungen dafür. Gestern, also Sonntag, waren wir nochmals wandern: Die Schmerzen waren völlig weg und wir haben extra steile Passagen ausprobiert

    Aber: Weil sich meine Tochter am Vortag leider den Knöchel leicht aufgeschürft hat, haben wir auch einen anderen Schuh verwendet (Geländelaufschuh). Jetzt wissen wir natürlich nicht, ob es am Schuh lag, oder an der verbesserten Dehnung.

    Meine Tochte meinte, dass sie beim Wanderschuh mit der Fußschaufel nur eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit hätte, also sich z.B. nicht auf die Zehenspitzen stellen kann und der Geländelaufschuh ist da doch deutlich flexibler. Ist das denn normal? Oder müsste dieser Bewegungsfreiraum auch mit Wanderschuhen möglich sein?

    Ich habe es bei meinen Wanderschuhen ausprobiert: Nach vorne/hinten hat meine Fußschaufel vollen Bewegungsfreiraum, kann auch auf Zehenspitzen gehen, nur nach links/rechts habe ich einen eingeschränkten Bewegungsraum, was das Umknicken ja verhindern soll.

    Oder ist es wirklich realistisch, dass es an der Dehnung lag? Kann es denn sooo schnell gehen, von Donnerstag Abend bis Sonntag Vormittag?

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