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  1. #376
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Hi,
    Dehnung ist eine Möglichkeit, die Triggerpunkte und Verkürzungen zu beeinflussen - bei mir zb funktioniert das ohne vorherige Behandlung der Punkte (Therapeut/selbst) leider sehr schlecht, weil der Muskel "zu" macht. Aber Menschen sind unterschiedlich - und je jünger, desto leichter ist der Muskel mobilisierbar. Das kann gut sein, dass das schon geholfen hat.
    Schuhe: Generell find ich Wanderschuhe, die recht steif sind, schwierig. Wenn die Sohle auch noch hoch ist, ist die Gefahr des Umknöchelns größer, was dann wieder den Gedanken ins Spiel bringt, man bräuchte diesen hohen Schaft um den Knöchel zu stabilisieren ...
    Ich selbst würd so viel wie möglich mit leichteren (Trail?)Laufschuhen mit möglichst flacher Bauweise unterwegs sein. Nur, wenns hochalpin wird und man vielleicht auch Steigeisen braucht, braucht man stabilere Wanderschuhe.
    Fußschaufel - was genau meinst Du damit? Ich denke, es geht Dir um die Beweglichkeit im Sprunggelenk. Die kann natürlich durch den Schuh eingeschränkt sein, man darf auch nicht vergessen, dass Schuhe für Kinder oft (fast) gleich wie Erwachsenenschuhe aufgebaut sind, das Gewicht und die Kraft aber bei Kindern viel geringer sind ...
    http://www.sandrina-illes.at/buchprojekt
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  2. #377
    Avatar von runningknacki
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    Zitat Zitat von trifeminine Beitrag anzeigen
    Wegen eines Morton Neuroms musst vermutlich nicht das Laufen an den Nagel hängen...
    Kann aber auch gut sein, dass sich der "neue" Problemfuß beruhigt, wenn der ursprünglich Problematische sich beruhigt hat und wieder normal Belastung aufnehmen kann
    Alles Gute!
    Liebe Sandrina, vielen Dank für deine Einschätzung! Ich hoffe wirklich sehr, dass du recht hast und tröste mich weiter mit Radfahren und Schwimmen.

    Schön, dass es so Menschen wie dich hier im Forum gibt!

    LG
    Nicole

  3. #378

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    Hallo Sandrina,

    ich betreibe schon seit vielen Jahren Sport. Primär fahre ich Fahrrad, dann halte ich mich mit Eigenkörpergewichtsübungen (Kniebeugen, Liegestütze ...) fit und hin und wieder jogge ich.

    Jetzt habe ich mir vor inzwischen drei Monaten, wohl nach Kniebeugen (ich kanns aber nicht mehr ganz genau eingrenzen!), irgendwelche Oberschenkelprobleme zugezogen, die nicht weggehen, egal, was ich mache. Ich wurde vom Orthopäden abgetastet, es wurden Muskelverhärtungen festgestellt, die Ultraschalluntersuchung ergab nichts Auffälliges. Also Physiotherapie. Da es nicht besser wurde, wurde das Blut auf Entzündungswerte überprüft. Alles ok. Also musste ich in die Röhre, was für mich ein kleines Abenteuer war, da ich Platzangst habe. Festgestellt wurde ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule. Erneut Physiotherapie.

    Jetzt wurde ich gezielt massiert und gedehnt. Ich sollte selbst dehnen und mit einer Rolle arbeiten. Es wurde nicht besser.

    Dann wurden mir gezielte Übungen für den unteren Rücken wegen dem Bandscheibenvorfall gezeigt. Diese mache ich auch seitdem und weiterhin zu Hause. Es wird nicht besser.

    Die Schmerzen sind besonders schlimm, wenn ich mein Bein ruckartig bewege oder beim Beinbewegen die Hüfte nach innen rotiere. Mal piekst es richtig toll im Po, dann tut es weh direkt unterhalb des Pos. Wenn ich rolle, dann schmerzt besonders die Stelle unterhalb des Pos, wo man dann beim Oberschenkelknochen reingreifen kann. Ich hoffe, ihr wisst, welche Stelle ich meine. ;-) Wenn ich da reingreife und rolle, dann könnte ich an die Decke gehen. Ich bin echt am Verzweifeln und der Orthopäde und der Physiotherapeut auch, glaube ich.

    Jetzt habe ich so Vieles gemacht und ausprobiert, aber nichts hilft.

    Der Orthopäde und auch der Physiotherapeute grummelten was von einem Priformis oder so. Der Physiotherapeut hat auch da mal "angesetzt", auch leichte Verhärtungen gespürt, aber Schmerzen sind noch immer da! Wenn ich den Po rolle oder massieren lasse, dann piekst es auch so mittig von der Pobacke.

    Die Schmerzen ziehen runter bis zur Außenkante der Wade.

    Ich könnte echt heulen!

    Was könnte das noch alles sein?

    Hast du damit Erfahrungen, Ähnliches gehabt? Was hat dir geholfen oder hilft dir?

    Kommt es vielleicht doch von dem Bandscheibenvorfall und die Bandscheibe drückt so auf einen Nerv, sodass diese Schmerzen ausgelöst werden? Was hilft denn da, außer noch diese ganzen Übungen?

    Ich hoffe, du kannst mir bitte ein wenig helfen und irgendwelche Hinweise geben.

    Lieben Dank und liebe Grüße

    Olga

  4. #379
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Hi,
    ich fürchte, da kann ich echt nicht weiterhelfen.
    Es kann vom Oberschenkel ausgehen, aber auch mit der Wirbelsäule zu tun haben. Wenns vom Oberschenkel kommt und lokale Fascien-/Triggerpunktbehandlungen nicht weiterhelfen, würde meine Therapeutin in der Muskelkette weiterbehandeln, weil vielleicht woanders ein Problem liegt, das den Oberschenkel immer wieder zum "zumachen" bringt.
    Wenns die Bandscheibe ist - da fühl ich mich leider nicht dazu berufen, Tipps zu geben, damit hab ich keine Erfahrung. Wirbelsäule ist nicht mein Spezialgebiet.
    Einzig bzgl. Wahrscheinlichkeiten kann ich Dir mitgeben, dass sehr viele Leute kaputte Bandscheiben haben, die Probleme aber eigentlich von woanders kommen und - weil man halt außer der Bandscheibe nix anderes Kaputtes in der bildgebenden Diagnostik findet - die Probleme halt allein der Bandscheibe zugeordnet werden. Kommen die dann mehr oder weniger durch Zufall an einen Therapeuten, der das "anders" angeht als bisher, ist ihnen oft geholfen.
    Vielleicht hat ja auch Dein Therpaeut - wenn er selbst ned weiter weiß - einen Tipp, zu wem Du gehen kannst.
    Alles Gute!
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  5. #380

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    Hallo Sandrina,

    vor knapp 3 Monaten habe ich mir (zum wiederholten Mal) Probleme mit dem Achilles eingefangen - vielleicht erinnerst du dich.

    Ich hab's gemacht, wie du mir geraten hast, laufe alle 2 Tage, am Anfang 10 Minuten, mittlerweile 20 Minuten, schmerzfrei. Auch die Schwellung am Knöchel ist schon fast verschwunden. Habe in der Zeit auf Schuhe mit deutlich weniger Sprengung und Dämpfung umgestellt (von 8 und 12mm Sprengung auf 4 und 6 mm). Das läuft sich viel besser, ganz unabhängig von Achilles Durch die homöopathischen Laufumfänge haben die Füße auch gar nicht gemeckert über die Umstellung, auch wenn das Laufen dadurch anders ist, die Füße mehr arbeiten müssen.

    Frage: wie mache ich weiter? Wie belastend ist Lauf-ABC, kann ich das schon wieder riskieren? Unsicher bin ich mir auch, in welchem Tempo ich die Umfänge nun erweitere. Kann ich es riskieren, einfach mal einen km dranzuhängen und in der nächsten Woche wieder einen, wenn die Füße mitspielen? Oder ist es vielleicht sogar besser, es vorerst bei den Kurzumfängen zu belassen und noch häufiger zu laufen? Und ist Physiotherapie (vorsichtiges Massieren der Sehne) in dem Stadium noch nötig/sinnvoll?

    Danke schon mal!

  6. #381
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    Hi,
    also in der Physiotherapie sollte nicht allzu viel an der Sehne gemacht werden, sondern die drei dazugehörigen Muskelbäuche aufgelockert/getriggert werden.
    Mit höheren Belastungen wie Hügelläufe, Intensität/Wettkämpfe und Lauf-ABC-Schnellkraftübungen würd ich warten, bis Du 3-4 Wochen mind. wirklich schmerzfrei Deine Läufe jeden 2. Tag verkraftest.
    Du kannst jetzt 10-15% des Laufumfanges pro Woche steigern, das sollte klappen
    Physiotherapie macht weiterhin dann Sinn, wenn Du merkst, dass die Wade immer wieder hart wird und damit mehr an der Sehne zieht.
    Viele Grüße
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  7. #382

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    Standard Problemfuß

    Hallo Sandrina,

    die unendliche Geschichte… Neuer Stand zu meinem Problemfuß:

    nach Nichtbestätigung der Plantarfasziitis im ersten MRT wurde der Verdacht auf Tarsaltunnelsyndrom gestellt. Die Nervenleitmessung mit Klopfzeichendings;-) war ohne Befund bzw. bestätigte sich keine deutliches Tarsaltunnelsnydrom.
    Danach neues MRT in einer anderen Praxis. Auch hier keine Plantarfasziitis und Fersensporn, keine Entzündung. Leichter Erguss am Sprunggelenk, leichte Schwellung am Großzehengelenk. Nix Großes.

    Nun 5 Tage Kortisontabletten, Sprunggelenksbandage, Empfehlung für Einlagen.
    Hatte „gehofft“, dass sich das Tarsaltunnelsyndrom bestätigt und operiert wird.
    Ich habe eine Laufpause für über 7 Wochen gemacht und die Schmerzen (Kribbeln im gesamten Fuß, leichte Schmerzen am Großzehengelenk und Fußsohle, Ziehen in der Wade) wurden eher stärker - wie schon in der Vergangenheit bei Laufpausen.
    Habe deshalb nun wieder mit langsamen kurzen (bis 5 km) Läufen angefangen.
    Was meinst Du? Hast Du noch Ideen;-)

    Danke und liebe Grüße
    Chris

  8. #383
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    Hi,
    hab jetzt nicht mehr alles Dich betreffend im Kopf - aber das MRT ist Fluch und Segen zugleich. Das heißt, nicht alles, was man erkennen kann und von der Norm abweicht, löst auch zwingend den Schmerz aus und umgekehrt. Es kann schon sein, dass man eine Plantarfasciitis hat, diese nicht so stark/akut ist, dass man sie am MRT sieht. Das heißt nicht, dass es nicht weh tun kann!
    Umgekehrt haben 80% der beschwerdefreien Läufer Knochenmarksödeme im Fuß - demzufolge kann man auch beim schmerzenden Fuß nicht zwingend auf Knochenmarksödem als Schmerzursache schließen, nur weil ein Knochenmarksödem vorhanden ist. Ein guter Arzt (meist ein guter Therapeut) kann zwischen Bildern und Symptomen "abgleichen".
    Ich kann Dir da aus der Ferne nur raten - such weiter nach einem Therapeuten, der Dir hilft. Allein aufgrund der Häufigkeit (!) der Plantarfasciitis ist diese sehr wahrscheinlich, wenn auch die Symptome dazu passen.
    Ist es eine: Querfriktion der Fascie, Triggerpunktbehandlung am Fuß (Flexor abductor hallucis und quadratus plantae) sowie der Wade (meist medialer Gastrocnemius) und Rollen/Dehnen/Rollen/Dehnen/Kühlen/Rollen/Dehnen/Kühlen
    Bzgl. medikamentöser Behandlung: Solange die Ursache nicht klar ist, find ich das schwierig. Bei einer Plantarfasciitis wäre das keine Behandlung, welche ich mir wünsche.
    5km Laufen ist nicht kurz - 10min ist kurz
    Alles Gute!
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  9. #384

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    Hallo Sandrina,

    danke für Deine Einschätzung.

    Therapeuten habe ich schon so einige "durch". Die aktuelle Physiotherapeutin ist schon richtig gut, macht auch Triggerpunktbehandlung usw. Stellt jedes mal fest, dass am Prblemfuß bzw. -Bein irgendwie alles verspannt ist und noch mehr gedehnt werden müsste. Nur besser wird es eben trotz der Dehnerei nicht...

    Ich bleibe dran, werde vermehrt Fahrrad fahren und mich bemühen, nicht mehr wie 5 km zu laufen:-)

    LG
    Chris

  10. #385

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    Hi Sandrina,

    ich noch mal. Du hattest in einem Deiner Beiträge geschrieben, dass Du auch selber mal eine ordentliche Plantarfasziitis hattest. http://forum.runnersworld.de/forum/g...ndrina-13.html

    Wie hast Du diese damals eigentlich wieder los bekommen?

    LG
    Chris

  11. #386
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    Du wirst es nicht glauben - ziemlich genau so, wie im letzten Posting von mir hier beschrieben
    Ich hab eine sehr gute Physiotherapeutin hier, die auch mit Dry Needling gearbeitet hat. Dazu eben Behandlung von Plantarfascie selbst und der Wade. Subjektiv würd ich sagen, Kompressionsstrümpfe für die Wade haben auch beim Sport bissl was gebracht. Und ich hab so ein Elektrotherapiegerät daheim (ähnlich wie Compex), das hab ich mir auf Wade und Fußsohle draufgetan zum Lockern. Kühlen / Rollen / Dehnen wie beschrieben (Zweites und Dritteres nicht nur am Fuß sondern auch Wade) und weiters hab ich darauf geachtet, was mir an Belastung und welche Schuhe mir guttun. Ich hab keinerlei Druck vertragen, ich konnte 100km+/Woche am Vorfuß laufen, aber auf die Ferse nicht auftreten. Deshalb auch Hügelig oder uneben nicht möglich, sowie keine Schuhe, welche das Vorfußlaufen erschweren.
    Dazu muss ich aber dringlichst anmerken, dass das keine allgemeine Empfehlung ist, weil sich vermutlich fast jeder andere Läufer damit gravierende Achillessehnenprobleme eingefangen hätte. Ich war eben in engmaschiger physiotherapeutischer Behandlung, um auch diese Laufstilveränderung (temporär) überhaupt aushalten zu können. Hätt ich ganz pausiert, wärs evtl. auch schneller gegangen, aber beim Vorfußlaufen hatte ich null Schmerzen (atypisch, war aber so).
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  12. #387

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    Standard Patellaspitzensyndrom

    Hallo Sandrina,

    ich habe schon öfter hier mitgelesen und finde es toll,wie du hier mit Ratschlägen und Tipps unterstützt.

    Da ich seit Einiger Zeit selbst Kniebeschwerden habe würde ich mich über deine Einschätzung zu meinem Problem freuen.
    Ich hatte vergangenen Sommer bis Ende September viel Trainiert um einen Marathon zu laufen. Dabei hatte ich keinerlei Probleme.
    Nach einer Pause bin ich langsam wieder ins Training eingestiegen und habe ab Dezember auch wieder höhere Umfänge trainiert.
    Es fing dann an mit unspezifischen Beschwerden im Knie. Nicht währen des Trainings sonder in Ruhephasen. Auf der Couch oder auch im Büro am Schreibtisch. Es waren keine Schmerzen, ich habe nur mein Knie ständig gespürt. Lokalisieren konnte ich es auch nicht richtig. Mal dachte ich es ist außen mal innen mal unterhalb der Kniescheibe.
    Im Januar hatte ich dann Krankheitsbedingt eine dreiwöchige Pause und hatte den Eindruck dass es schlimmer wurde. Nach dem Wiedereinstieg wurde es immer besser bis ich dann im März beim Treppensteigen nach einem langen Lauf einen Scherz verspürte.


    • WO GENAU tut es weh



    Von da an konnte ich den Schmerz auch lokalisieren. Ich konnte durch drücken auf den Sehnenansatz einen Schmerz herforrufen und wenn bei gebeugtem Knie Druck auf die Kniescheibe wirkt.



    • WOBEI tut es weh (Anlaufschmerz, beim Training, ...)

    Immer nur nach dem Training



    • WIE LANGE besteht das Problem schon

    siehe oben



    • Welche subjektiven KORRELATIONEN kann man feststellen

    Ich hatte einen neuen Schuh gekauft den ich gerne und daher häufig gelaufen bin, allerdings schon seit Oktober. Den hab ich seit März vorsichtshalber nicht mehr benutzt.



    • Was wurden schon dagegen unternommen


    Ich hab den Triningsumfang etwas reduziert und alle Tempoläufe gestrichen. Zusätzlich habe ich meinen Oberschenkel mit der Blackroll regelmäßig massiert und gedehnt. Nach dem Laufen kühle ich das Knie und trage später noch Voltarensalbe auf.
    Der Druckschmerz am Sehnenansatz ist mittlerweile Weg, aber nach längeren Einheiten habe ich immer noch leichte Schmerzen wenn ich den Oberschenkelmuskel bei gebeugtem Knie anspanne.
    Mein Arzt hat ein Patellaspitzensyndrom diagnostiziert. Als Therapie bekam ich eine Kniebandage und Einlagen gegen meinen Spreiz- und Knickfüße.
    Jetzt könnte ich eigentlich zufrieden sein, da es ganz langsam besser wird, allerding ist mir die Ursache nicht klar. Schließlich bin ich viele Jahre ohne Beschwerden gelaufen. Den einzigen Hinweis den ich vom Arzt bekommen habe ist dass auf dem Röntgenbild meine Kniescheibe etwas zu weit außen steht.


    Mich interessiert deine Einschätzung wo die Ursache liegen könnte.

    Bei einer Bewegungsanalyse (vor 3 Jahren) wurde mir eine gerade Beinachse, bescheinigt. Gegen die leichte Überpronantion trage ich entsprechende Schuhe. Zusätzlich war meine Hüfte nicht stabil. Dagegen mach ich entsprechende Übungen.

  13. #388
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    Standard

    Hi,
    ich würde es als "vorderen Knieschmerz" (im Bereich Kniescheibe, ob es jetzt eher Patella-/Quadricepssehne oder Kapsel um das Kniescheibengelenk herum ist, ist für die (Triggerpunkt-/Stabilitäts-)Behandlung eigentlich egal) bezeichnen.
    Manchmal entstehen Verletzungen völlig ohne erkennbaren/bewussten Zusammenhang. Das muss man akzeptieren, wenn einen die Überlegungen nicht weiterführen.
    Eigenbehandlung mit Rollen + Dehnen und Weglassen der Schmerzauslöser hast Du schon gemacht. Wenns nicht besser wird, physiotherapeutisch weiterarbeiten.
    Bzgl. Einlagen bin ich sehr vorsichtig, da möchte ich übers Internet keine Empfehlung gezielt Deinen Fall betreffend abgeben. Allerdings sehe ich eine starke Überversorgung mit Einlagen, welche die natürliche (Dämpfungs-!)Funktion des Fußes deutlich negativ beeinflussen und somit insbesondere bei Kniebeschwerden von mir als kritisch angesehen werden.
    Da würde ich aktiv mittels Therapeut an Beinachse und Fußfunktion arbeiten, um das Knie zu stabilisieren.
    Demnächst kommt auch ein Artikel von mir zu dem Thema raus, dieser wird dann auf meiner Website zu finden sein (gern auch hier nochmal nachfragen, entweder Juni oder August wird er vorraussichtlich erscheinen).
    Kniebandage und Voltarensalbe sind ok, wenn es Dir subjektiv hilft.
    Viele Grüße,
    Sandrina
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  14. #389

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    Hallo Sandrina,

    vielen Dank für deine Einschätzung.

    Viele Grüße

    Manuel

  15. #390

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    Standard Langjährige Probleme im Bereich des rechten Sitzhöckers

    Hallo Sandrine,

    ich habe soeben angefangen deine Beiträge hier zu lesen und schreib dir nun auch einfach mal mein Problem. Vielleicht hast du ja einen guten Tipp für mich.
    Ich habe schon länger Probleme mit dem rechten Sitzhöcker. Aber am Besten die ganze Geschichte von vorne:

    Bis vor einigen Jahren war ich begeisterter Triathlet. Jede Disziplin hat mir Spaß bereitet und ich hatte einige Erfolge.

    Alles fing aus meiner Sicht mit einem Bänderriss im Frühjahr 2013 im linken Fuß an. Dieser wurde vom Orthopäden leider erst nicht als einer erkannt und daher habe ich das Training danach ein wenig zu schnell wieder aufgenommen. Ich war wohl ein wenig zu Erzeig.Bei einem Sprinttraining auf der Bahn zog ich mir eine Zerrung oder einen leichten vielleicht auch schweren Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel zu.
    Dieser wurde mit Massage behandelt. Leider ergab sich keine Besserung.
    Ich verspüre seit dem einen Schmerz im auf der Innenseite des rechten Sitzhöckers. Dieser Schmerz kann sich bis in die rechte Kniekehle ziehen. Die passiert aber nicht immer.
    Das Auslösen des Schmerzes gelingt nicht immer. Manchmal bin ich fast Schmerzfrei und ich kann leicht Joggen oder auch leicht Fahrradfahren. Sobald ich mich aber anfange ein wenig zu belasten kommt der Schmerz und ich muss das Training abbrechen.

    Es folgten weitere Arztbesuche.

    Neurologische Untersuchung ergab zum Glück keinen Befund.
    Auch die Blutwerte sind in Ordnung.
    Danach wurde eine ausführliche, mit über 10 Sitzungen, Fastien Therapie durchgeführt. Besserung leicht spürbar. Ich habe mir daraufhin eine eigenen Fastienrolle gekauft und rolle seit dem fleißig. Leider mit nur mäßigem erfolg.
    Auch zum Orthopäden bin ich weitergegangen. Der verweis mich zu einem Chiropraktiker. Der hat meine Lendenwirbel bearbeitet auch leichte Erfolge, aber die Probleme waren nie ganz weg.

    Verschiedenen Behandlungen mit Stoßwellen, Akupunktur und Massagen im Kiefer- und Wirbelsäulenbereich brachten auch keinen Erfolg.
    Ein weiterer Physiotherapeut hat dann versucht über Triggerpunkte den Schmerz zu lindern. Füllt sich meist gut an. Aber die Schmerzen blieben.
    Weiterhin ging ich zu meinem Orthopäden um die Problematik weiter zu besprechen. Ein Bandscheibenvorfall wurde durch mehrere CDs ausgeschlossen Danach wurde mit Traumelspritzen versucht eine eventuell Entzündung des Ischias Nerven zu beruhigen. Leider ohne Erfolg.
    Ein weiterer Versuch mit Cortisonspritzen brachte auch keinen Erfolg.



    Ich versuche es zu Hause mit Dehnübungen. Die empfinde ich auch als angenehm. Jede große Muskelbeanspruchung führt aber zu negativen Auswirkungen und Schmerzen im Bereich des Sitzhöckers.
    Joggen und Schwimmen kann ich zur Zeit nur ohne Ansteckung. Fahrradfahren ist eher nicht so gut.
    Zur Zeit bin ich bei einem Ostheopathen in Behandlung. Diese finde ich sehr angenehm aber ich komme einfach nicht auf den grünen Zweig.
    Früher habe ich jeden Tag Sport gemacht und nun schaffe ich es max einmal die Woche mich zu bewegen, weil ich den Rest der Zeit mit Schmerzen im Bereich des Sitzhöckers zu tun habe.
    Ich habe schon viel versucht zu finden und bin vom Ischias Schmerz über das Harmstring Problem bis hin zum S.I. Joint Pain Problem gehört und gelesen.

    Meine Muskulatur um den rechten Sitzhöcker oder rechtes Hüftgelenk ist ständig stark angespannt und kann sich schlecht entspannen. Die Tobaken sind auch unterschiedlich hart.
    Durch die ständige Muskelanspannung kommt es häufig in dem Bereich des Becken zu knack Geräuschen. Kommen diese Geräusche wirklich von der Anspannung?


    Du siehst, ich habe einen Haufen von Fragen. Können meine Probleme von dem oben angesprochenen Muskelfaserriss oder Zerrung kommen oder ist das ganze vielleicht noch ganz anders.
    Ich wohne in Hamburg. Vielleicht hast du ja auch eine gute Adresse, an die ich mich wenden kann.

    Ich danke schonmal im Voraus für deine Antwort und Daumen hoch =)

  16. #391
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    Lieber Freddy,

    das ist keine schöne Geschichte :( Ich würde den Schmerzverlauf schon sehr stark mit der Oberschenkelzerrung assoziieren, ob der Bänderriss (durch evtl. einseitige Belastung infolgedessen) dieses Oberschenkelproblem begünstigt hat - das kann man im Nachhinein wohl nicht mehr sagen, hilft Dir aber ohnehin nicht weiter. Wichtiger ist - der Fuß/das Sprunggelenk ist tatsächlich völlig schmerzfrei? Jegliche Vermeidungshaltung könnte nämlich an anderer Stelle wieder zu einer Überlastung führen.

    Davon abgesehen: Der Oberschenkel - ich denke, Du hast Dir wahrscheinlich nicht nur eine leichte Zerrung, sondern zumindest einen leichten Einriss mit entsprechender Vernarbung zugezogen, wenn das so schnell zu so starken Problemen geführt hat. Das führt dann zu erhöhtem Muskelzug am Sehnenansatz und zudem versuchen andere Muskeln, dann die Aufgabe des geschädigten Muskels "mitzuerfüllen". Infolgedessen und auch aufgrund des Schmerzes kommt es dann zu diesen massiven Verspannungen, Du darfst auch nicht vergessen, dass diese Muskeln zu den Kräftigsten des Körpers zählen (Gesäß, Hüftbeuger, Oberschenkel vorne/hinten). Das Hüftknacken kann damit zu tun haben.
    Den Schmerz beschreibst Du nach wie vor als sehr lokal - also nicht wandernd, immer dieselbe Stelle?

    Behandlung: Mit Faszien- und Triggerpunkttherapie, sowie dem Lösen von Blockaden an der Wirbelsäule, welche diese einseitigen Verspannungen zusätzlich begünstigen können (wenngleich sie vielleicht eher Folge, denn Auswirkung der ursprünglichen Verletzung sein können!), sowie Selbstbehandlung mittels Rollen+Dehnen machst Du alles völlig richtig. Solange die gesamte Muskulatur nicht wirklich locker ist, wird die Schmerzstelle immer wieder gereizt und da hilft dann auch keine lokale Cortisonspritze, wenn der Muskel nachher immer noch zu sehr am Ansatz zerrt.
    Das Schwierige sind zwei Punkte: Zum Einen erkennt man bei so langwierigen Problemen (chronisch) nicht gleich, welcher Therapieansatz wirklich nützt. Schmerzen korrellieren dann oft nicht direkt mit der eigenlich positiven Behandlung, sondern verändern sich stark verzögert oder überhaupt scheinbar ohne jeglichen Zusammenhang. Dasselbe gilt auch für Belastungen, viele mit chronsichen Überlastungen beschreiben, dass ein Mehr an Belastung nicht direkt zu mehr Schmerz führt und überlasten dann trotzdem weiterhin. Das vor allem psychisch Schwierige in dieser Zeit ist, sich trotzdem weiter an den Behandlungsplan zu halten - was die Therapie, aber auch die Belastung(sreduktion) betrifft.
    Wie sieht Dein Sportprogramm derzeit aus, wenn Du etwas machst?
    Der zweite schwierige Punkt ist, den richtigen Therapeuten zu finden. Das hat nicht rein mit Qualifikation zu tun, sondern ist auch manchmal bissl ein Glück, ob der Therapeut die richtigen Punkte in der richtigen Intensität behandelt. Ein guter Therapeut probiert aber unterschiedliche Ansätze und hat bei wenig zufriedenstellendem Erfolg auch (fast) immer einen Plan B - und wenns die Empfehlung ist, zu einem anderen Kollegen zu gehen.
    Triggerpunkte begünstigen sich in der Muskelkette oft gegenseitig - das heißt, ist ein Muskel fest, nimmt er andere mit und diese entwickeln auch Triggerpunkte aufgrund der Überlastung. Das Schwierige ist, den primären Triggerpunkt zu finden und zu lösen. Bei Dir kommt auch die Behandlung des evtl. vorhandenen Narbengewebes bei der ursprünglich muskulären Verletzung hinzu.

    Bezüglich Lösen der Triggerpunkte bin ich extrem vom Dry Needling begeistert - leider in D und Ö schwer zu finden. Bei so langwierigen Problemen und wirklich großem Leidendruck würde ich aktiv danach suchen.

    Noch ein kleiner Tipp bzgl. Lockern des hinteren Oberschenkels, falls Du es nicht eh schon so machst: Im Sitzen bei eben automatisch locker abgewinkeltem Knie einen Ball (mit Tennisball beginnen, kleiner werdend, Blackroll zb bietet auch unterschiedliche Größen an) unter den hinteren Oberschenkel legen und warten, bis die Spannung nachlässt. Auch Bewegung quer zur Muskelrichtung tut mir da oft gut - einfach ausprobieren und von Kniennähe bis zum Gesäß alles lockern. Danach lässt sich die hintere Muskelkette zumeist auch gut dehnen. Dabei auch nicht auf die Adduktoren vergessen! Dort kann man mit der Hand selbst auch ganz gut nach Triggerpunkten suchen.
    Bei allem Konkreteren muss Dir halt der Physiotherapeut weiterhelfen, nur der kennt Deine individuelle Beweglichkeit und Dysbalancen.

    Viel Erfolg und gute Besserung!
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  17. #392

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    Moin,

    danke für deine Ausführliche Antwort.
    Der Schmerz wandert nicht. Das könnte also ein Zeichen sein, dass es sich um die ursprüngliche Verletzung handelt.
    Im Fuß bin ich schmerzfrei.
    Mein Sportprogramm ist recht stark zurückgefahren. Wenn es der Schmerz zulässt, dann gehe ich schwimmen oder jogge kleine Strecken. Meist ohne Anstrengung. Manchmal packt mich das Adrenalin dann aber und ich versuche doch die Intensität zu erhöhen. Meist geht das aber nach hinten los, weil im Nachhinein dann die Schmerzen wieder zunehmen. Na ja also heißt die Device besser ruhig als gar nix.
    Wenn die Ursache tatsächlich der Riss im hinteren Oberschenkelmuskel war/ist. Wie kann man das vernarbte Gewebe behandeln? Könnte man die Narbe durch eine Diagnose sehen?
    Der Tipp mit dem Ball ist gut. Mach ich häufig und hilft auch. Leider immer nur temporär. Aber wenigste etwas.

    Ich werd mal nach der Dry Needling Behandlungsmethode in Hamburg suchen. Was hältst du von Rollfing? Die Behandlung ist auch recht kostspielig. Könnte Sie mir aber eventuell helfen?

    Um noch mal auf den eventuellen Vernarbten hinteren Oberschenkel zu kommen, gibt es Möglichkeiten solche Narben zu behandeln?

    Danke schon mal
    Grüße Freddy

    Aufgeben is nich ;-)

  18. #393
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    Hallo Sandrina,

    ich habe seit ca. 2 Wochen Schmerzen an der Achillessehne vom rechten Fuß. Mein Hausarzt meint ich muss noch ca. 6 Wochen warten und wenn es dann noch nicht besser ist bekomme ich eine Überweisung zum Sportarzt (lebe in den Niederlanden). Auf meine Frage wie lange ich denn nicht mehr laufen darf konnte sie mir keine Antwort geben.
    Meine Frage ist wie lange darf ich denn nun nicht mehr laufen?
    Laufe übrigens auf Schuhen mit 0 Dämpfung und im Haus immer nur barfuß. Wenn ich zum Supermarkt muss immer nur auf Flipflops.
    Auch mache ich immer meine Dehnübungen auf der Treppe. Wegen der Schmerzen kühle ich mit Icepacks.
    Muss ich jetzt wieder mit Schuhen mit dicker Sohle und viel Sprengung laufen? Da bekam ich immer Schmerzen in beide Knie.

    Zu meiner Person, ich bin 54 Jahre alt, 1,63 m groß und wiege 52 kg. Unsportlich bin ich auch nicht habe ein Rennrad und mache pro Jahr ca. 8000 km.

  19. #394
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Die Vernarbung sollte manuell (Physiotherapie) behandelt werden, damit der Muskel wieder weicher wird. Je nach Dauer/Schwere der Verletzung kann eine Einschränkung bleiben - dies kann der Therapeut besser abschätzen, als ich übers Netz
    Je nach Ausmaß kann man die Narbe gut tasten, da brauchts keine weitere bildgebende Diagnostik.
    Ich lese heraus, dass niedrige Intensität gut geht. Damit solltest Du fürs Erste happy sein und langsam den Umfang steigern, wenn beschwerdefrei. Intensität immer mit gutem Auf-/Abwärmen und Rollen/Dehnen davor/danach verbinden. Mit kleiner Dosis beginnen (mal 1km zügiger).
    Mit Rolfing habe ich keine Erfahrungen, mit Triggerpunktbehandlungen sehr, sehr gute (eine besonders effiziente Methode ist das Dry Needling).
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  20. #395
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    Hallo Sandrina,

    hast du denn eine Idee wie lange ich denn nun nicht laufen darf?
    Oder bin ich dann doch im falschen Thread gelandet.

  21. #396
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    @Catwoman: Ich hab Deine Nachricht leider nicht gesehen, im Firefox Browser funktioniert bei mir das Forum im Moment nicht korrekt. Die Antwort war zum vorigen Postig von Freddy.

    Dein Problem Achillessehne: Undbedingt manuell (physiotherapeutisch) die Wade behandeln lassen. Die beleidigte Sehne erstmal nicht malträtieren, nur kühlen.
    Wenn Du bei der Umstellung auf flache Schuhe die Probleme bekommen hast, würde ich vorübergehend wieder auf mehr Sprengung (aber keine weiche Dämpfung!) wechseln oder halt Keile beidseits in die Schuhe legen.
    Dauer Laufpause: Das ist praktisch unmöglich, so übers Netz abzuschätzen. Wenn Du Glück hast (ist mir schon so passiert bei akuten Problemen), dann ists ein Knoten in der Wade, nach einer Physio-Einheit weg und dann kannst uneingeschränkt sofort wieder laufen.
    Hast Du die Probleme schon lange und ist wirklich die Sehne selbst betroffen (verdicktes Gleitgewebe, geschwollen zb) oder haben sich die Verhärtungen in der Muskulatur schon sehr festgesetzt, kann das viel länger dauern.
    Ich fürchte, viel mehr kann ich Dir nicht mitgeben, da ich Deine Fußfunktion/-stabilität, Deinen Laufstil, Deine Schuhe/-abnutzung in Kombination nicht kenne.
    Wichtig ist, dass Du die Wade lockerbekommst. Täglich und vor allem vor dem Sport Verwendung der kleinen Rolle (zb Blackroll Mini) ist essentiell. Wenn es ein paar Tage nicht mehr akut wehtut, Dehnen, Dehnen und nochmals Dehnen - bei gestrecktem und (!) gebeugtem Knie.
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  22. #397
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    Die Wade ist okay man sieht wohl am rechten Fuß am Knöchel das es da dicker ist.
    Habe heute mit dem Rennrad eine Tour von 103 km gemacht und da merke ich nichts weder von der Wade noch vom Fuß.
    Aber sobald ich irgendwo hingehen muss z.B. absteigen und mein Bidon mit Wasser zu füllen fühle ich dies verdammt gut.
    Fürchte dies wird eine Never ending Story. Was ich nämlich so in den anderen Threads über dieses Thema lese dann werde ich mutlos.
    Gott sei Dank kann ich noch radfahren.

  23. #398
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    Hi!
    Glaub mir, Achillessehnenprobleme gehen von Triggerpunkten in der Wade aus - außer, es ist traumatisch passiert (zb durch einen Tritt auf die Sehne und selbst da können ja durch die VErletzung dann Triggerpunkt ein der Wade entstehen, die dann wiederum die Achillessehne fehlbelasten).
    Rad geht üblicherweise problemlos.
    Mutlos brauchst nicht werden, aber geh das Thema wie beschrieben an (Eigenverantwortung ist dabei auch ein wichtiges Thema!)
    Liebe Grüße und gute Besserung
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  24. #399
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    Liebe Sandrina,
    Allerherzlichsten Glückwunsch zum fantastischen 5. Platz bei der Duathlon-WM!!!!
    Und vielen Dank, dass du dir neben all dem auch noch Zeit nimmst, um bei Problemen zu beraten!

    LG Lilly

  25. #400
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    WOW - DANKE!
    Das ist aber echt lieb von Dir, freue mich sehr!
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