Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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  1. #26
    Avatar von rantanplan
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    @Mhim
    ich bin auch kein Fan der Bremsermentalität hierzulande..... aber er hat da was von 10 km in 58 Minuten geschrieben und das er im März angefangen hat zu trainieren...... also hat er gerade mal einen Monat Training hinter sich und kein ganzes Jahr und Ausnahmeathleten dürften da eher schneller sein.

    Da brauch man eigentlich kaum noch Zahlen um da was zu beurteilen... interessant wäre es natürlich trotzdem!

  2. #27

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    @Alle
    Keiner will hier wissen wieso es nicht geht, sondern Tips wie es zu schaffen ist in zwei Jahren auf diesen Wüsten-Jog zu trainieren.
    Klar sind es ein Haufen Kilometer jeden Tag, es ist sandig, es ist heiß, die Füße haben Blasen, aber was solls, die Sonne scheint.

    Und mal ganz unter uns, zwei Jahre ist eine wirklich lange Zeit für ein Trainig. Marathontrainigspläne sind auf 12 Wochen ausgelegt und versprechnen einen guten Erfolg. Klar braucht der Körper Regeneration, vielleicht kommt auch eine Verletzungspause von 1-2 Monaten dazu. Aber wenn jemand schon einmal 10 km in 45 min gelaufen ist, und sonst auch sportlich war fängt er nicht bei Null an, oder?

    Nichts ist unmöglich und alles ist möglich!

    Um mir mal selber ein Bild zu machen hab mir mal die Mühe gemacht den 2012 Mds grob auszuwerten.


    Des Sables 27th 2012

    Etappe 1 - 33,8 km
    Schnellster: 2h27Min (13,85 Km/h) Langsamster: 10H34Min (3,21 km/h)

    Etappe 2 - 38,5 km
    Schnellster 2h50Min(13,73 km/h) Langsamster: 9h07 Min (3,26 km/h)

    Etappe 3 - 35 km
    Schnellster: 2h35Min (13,47 Km/h) Langsamster: 11H45Min (3,13 km/h)

    Etappe 4 - 81,5 km
    Schnellster: 7h23Min (11,11 Km/h) Langsamster: 31H37Min (2,59 km/h)

    Etappe 5 - 42,2 km
    Schnellster: 3h08Min (13,39 Km/h) Langsamster: 13H13Min (3,18 km/h)

    Etappe 6 - 15,5 km
    Schnellster: 1h13Min (13,06 Km/h) Langsamster: 6H30Min (2,46 km/h)



    INSGESAMT 246,5 km

    Schnellster: 19h59Min (12,41 Km/h) Langsamster: 76H19Min (3,25km/h)


    Das Mittelfeld bewegt sich um die 5,5 km/h und 45h

    Mein Fazit:

    Der Lauf ist kein Run, sondern ein Jog oder Walk.
    Die größte Herausforderung sind Hitze und Blasen, der Rest sieht eher nach Weitwandern aus und ist mit einer brauchbaren Kondition und mentalen Fitness auch zu schaffen.


    Hier noch ein blog eines "Untrainierten!" der nach zwei jahren und drei Monaten Training den Mds mit Platz 556 gefinisht hat.
    Marathon Des Sables Training: Marathon des Sables 2008 - My Story

    The pessimist sees difficulty in every opportunity. The optimist sees the opportunity in every difficulty.
    Zuletzt überarbeitet von norse (19.04.2013 um 14:03 Uhr)

  3. #28
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    Ich bin, warum auch immer, davon ausgegangen das März 2012 gemeint war

    @norse
    "Und mal ganz unter uns, zwei Jahre ist eine wirklich lange Zeit für ein Training. Marathontrainingspläne sind auf 12 Wochen ausgelegt und versprechen einen guten Erfolg."
    Wie naiv kann man sein? Selbstverständlich geht ein Marathonplan immer davon aus das du bereits eine gewisse Vorleistung hast!
    Und wenn du dir durchliest was er die letzten 10 Jahre gemacht hat...da ist nichts mehr von sportlichkeit übrig.

    Interessant ist allerdings die Aufstellung des MdS 2012!

    Wobei ich für mich persönlich niemals irgendwelche Zeiten von "gerade noch durchgekommen" als Kriterium nehme!
    Ich trainiere nicht so hart um letzter zu werden

  4. #29
    Avatar von BuffaloBill
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    Jog4life möchte ja auch unter den Top100 finishen.
    Die Zeiten sind aber schon interessant.
    10km: 44:48 (13. Mitteldeutscher Marathon) 20km: 1:35:51 (Training) HM: 1:38:59 (Training) 25km: 1:58:15 (Training) M: 3:57:06 (Leipzig 2013) 50km: 5:55:53 ( )

  5. #30
    Avatar von BuffaloBill
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    Zitat Zitat von Mhim Beitrag anzeigen
    Ich bin, warum auch immer, davon ausgegangen das März 2012 gemeint war
    Meinst du den Trainingsstart?
    Dann wären bei 60-70km die Woche eine Zeit von 58min auf 10km eher sehr mäßig.

    Für mich klingt die ganze Geschichte danach, als hätte wieder jemand Spaß am Sport gefunden, was ja auch gut ist.
    Dann informiert man sich etwas, sieht die tollen Bilder aus der Wüste und ist begeistert.
    Man überschätzt halt schnell die eigene Steigerungsfähigkeit.
    Das soll auf keinen Fall eine Bremsermentalität sein. Vielmehr soll es den Läufer davor schützen, zu schnell zu viel zu wollen.
    Er soll ja trainieren. MDS kann auch als großes Ziel vor den Augen bleiben.
    Aber von Null auf MDS in 2 Jahren?

    Lieber geordneter Aufbau. Lange Läufe und schauen, wie man die verträgt. Gerade jetzt im Sommer kann man gut schauen, wie man mit hohen Temperaturen umgeht. Auf lange Sicht ist ein kontrollierter Aufbau wichtig und schützt vor ungeliebten Verletzungen.

    Ziele soll man sich setzen. Die Zwischenziele sollte man dabei aber nicht vergessen.
    10km: 44:48 (13. Mitteldeutscher Marathon) 20km: 1:35:51 (Training) HM: 1:38:59 (Training) 25km: 1:58:15 (Training) M: 3:57:06 (Leipzig 2013) 50km: 5:55:53 ( )

  6. #31
    Avatar von ThomasDD
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    Innerhalb von 2 Jahren kann man sicher viel erreichen. Ich selbst habe mich innerhalb von 26 Monaten von nahezu Null (bin vorher nur viel Rad gefahren) bis zum Zugspitz Ultratrail gesteigert.

    Ich habe mich aber von Herausforderung zu Herausforderung gehangelt. Wenn ich mir das von Anfang an alles vorgenommen hätte, wäre ich nie so weit gekommen.

    Erst wollte ich nur den Rennsteiglauf Supermarathon schaffen. Nachdem das geschafft war, wollte ich die 100 km voll machen und bin 6 Wochen später meinen ersten Thüringen Ultra gelaufen. Danach habe ich mir wieder eine neue Herausforderung gesucht und bin den ZUT gelaufen ...

    In dieser Zeit habe ich 20 kg (Übergewicht) verloren, habe 6 Tage die Woche trainiert und praktisch meine gesamte freie Zeit mit laufen und allem was damit zusammen hängt verbracht.

    Aus meiner Sicht ist der MDS machbar. Ich würde aber an deiner Stelle 3 Jahre und Milestones/Aufbauwettkämpfe einplanen. Das ist bedeutend realistischer und birgt weniger die Gefahr Überlastungsverletzungen zu riskieren.

    Man sollte den Kilometerumfang nicht zu schnell steigern. Das musste ich gerade auch wieder am eigenen Körper erfahren ... :-(
    geplante Läufe 2015:
    09.05. Rennsteiglauf Supermarathon
    20.06. Zugspitz Ultratrail
    13.08. Swiss Irontrail T201

  7. #32

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    Also es ist schon hier zu sehen wie viele sich melden und viele gute Gründe diskutieren dazu viel erfahrene Leute . ABER ich glaube wir haben das Pfad verloren . Wann ihr meine erste Post liest da steht drin ich will Leute die sich schon teilgenommen habe oder sich in momentan für zukünftige Mds trainieren um Erfahrung auszutauschen oder sonstige datei. Da steht nicht drin ich bin total Anfänger und weiß überhaupt nicht was ich tue hilf mir oder ? Jede hat sein Meinung klar . Ich bin auch kein Anfänger ich habe fast mein ganze leben Ausdauer Sport geübt ich weiß was ich mache und wie Schell ich kann mein Körper pushen und es gibt tatsachlich Leute die innerhalb 1 Jahr oder sogar 45 Tage von 0 bis Mds und es Geschäft habe. Es geht nicht um zeit und wie viel Ultras hast du gelaufen es geht um anderes da verstehen ein par nicht . Mir egal ich suche die Leute die sowas schon gemacht habe oder dabei sind. Es geht nicht nur um trainieren sondern ich wurde das gern für ein guten Zweck tun . Wie kann ich sowas auf die Beine stellen das ich für ein guten Zweck laufe hat jemand solche Erfahrung ?

  8. #33

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    Standard Zur Einstimmung

    Um Dich schon mal ein wenig auf den Marathon des Sables einstimmen zu können, kommt am 09.05 um 16:05 Uhr auf Discovery Channel (SKY) eine, mit dem Titel "Das härteste Rennen der Welt", 66minütige Reportage über diesen Lauf.

    Aus dem Programmheft:

    "Atlantiküberquerungen im Ruderboot, zu Fuß zum Südpol oder mit bloßer Muskelkraft von L.A. nach New York: James Cracknell ist ein echter Ausnahme-Athlet. In seiner Paradedisziplin, dem Rudern, gewann der Brite zu Profi-Zeiten sechs Weltmeistertitel und sogar zweimal olympisches Gold. Jetzt stellt sich Cracknell seiner nächsten übermenschlichen Herausforderung: einem 250 Kilometer langen Ultramarathon mitten durch die Sahara. Der legendäre "Marathon des Sables" findet bereits zum 25. Mal statt und verlangt seinen Teilnehmern alles ab. Zerschundene Füße, Temperaturen über 40 Grad Celsius und giftige Schlangen sind nur einige der Hürden, die auf sechs Etappen genommen werden müssen. Von der Trainingsphase bis zum Ziel: Diese Dokumentation begleitet Cracknell bei seinem Höllentrip quer durch die marokkanische Wüste. Ist für den ehrgeizigen Extremsportler am Ende sogar eine Top-Platzierung drin?"

    Grüße typolos

  9. #34
    Avatar von Bretzelwetzer
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    Zitat Zitat von typolos Beitrag anzeigen
    Um Dich schon mal ein wenig auf den Marathon des Sables einstimmen zu können, kommt am 09.05 um 16:05 Uhr auf Discovery Channel (SKY) eine, mit dem Titel "Das härteste Rennen der Welt", 66minütige Reportage über diesen Lauf.

    Aus dem Programmheft:

    "Atlantiküberquerungen im Ruderboot, zu Fuß zum Südpol oder mit bloßer Muskelkraft von L.A. nach New York: James Cracknell ist ein echter Ausnahme-Athlet. In seiner Paradedisziplin, dem Rudern, gewann der Brite zu Profi-Zeiten sechs Weltmeistertitel und sogar zweimal olympisches Gold. Jetzt stellt sich Cracknell seiner nächsten übermenschlichen Herausforderung: einem 250 Kilometer langen Ultramarathon mitten durch die Sahara. Der legendäre "Marathon des Sables" findet bereits zum 25. Mal statt und verlangt seinen Teilnehmern alles ab. Zerschundene Füße, Temperaturen über 40 Grad Celsius und giftige Schlangen sind nur einige der Hürden, die auf sechs Etappen genommen werden müssen. Von der Trainingsphase bis zum Ziel: Diese Dokumentation begleitet Cracknell bei seinem Höllentrip quer durch die marokkanische Wüste. Ist für den ehrgeizigen Extremsportler am Ende sogar eine Top-Platzierung drin?"

    Grüße typolos
    Boah, was ein Hype. Ich war bei der 25. Auflage auch dabei, habe keine Schlange gesehen und hatte Füsse wie ein Babypopo. Ich kann dieses "härteste Rennen der Welt" und "Höllentripp" Geschwätz echt nicht hören. OK, es ist ein echt hartes Rennen, je nachdem mit welchem Anspruch man es angeht. Aber das war es dann auch. Es ist nicht die Hölle und auch mit Sicherheit nicht das härteste Rennen der Welt.

  10. #35

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    Zitat Zitat von Bretzelwetzer Beitrag anzeigen
    Boah, was ein Hype. Ich war bei der 25. Auflage auch dabei, habe keine Schlange gesehen und hatte Füsse wie ein Babypopo. Ich kann dieses "härteste Rennen der Welt" und "Höllentripp" Geschwätz echt nicht hören. OK, es ist ein echt hartes Rennen, je nachdem mit welchem Anspruch man es angeht. Aber das war es dann auch. Es ist nicht die Hölle und auch mit Sicherheit nicht das härteste Rennen der Welt.
    Manche brauchen dieses Geschwätz wohl um danach mit stolz geschwollener Brust herumzurennen........................... ...

    Und...........................ein ganz klein wenig fallen wir alle mal drauf rein (ich sag nur "Irontrail")
    Zuletzt überarbeitet von KN (08.05.2013 um 15:04 Uhr)

  11. #36
    Avatar von Canumarama
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    Neuling kam ein kurzer Bericht zum MDS 2013 im TV, da hieß es O-Ton: "Es geht ums Überleben!"

  12. #37

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    Standard Wie laufen ohne Blasen?

    Hallo Achim
    kannst Du mir bitte sagen, was Du gemacht hast, dass Du keine Blasen bekommen hast?
    Ich werde auch im 2015 den MdS laufen. Habe 4x Biel (100km) gefinisht (PB 11:57), 2x Thewayve (111km, 2222 Hm, PB14:10). Bin ohne grosse Schmerzen ins Ziel gekommen - aber leider sind meine Zehen meine Schwachstelle!!! Jedes Mal bekomme ich dort Blasen. Habe meine Einlagen schon optimiert, hat leider nichts gebracht. Wenn ich schon auf festem Boden so Probleme habe, wie soll das in der Wüste funktionieren?
    Werde dieses Jahr evtl. wieder im Juni nach Biel gehen und im Juli den K78 wagen. Im Oktober werde ich dann mit dem Training für den MdS beginnen. Das sollte eine gute Planung sein. Was meinst Du?
    Merci für Deine Antwort

  13. #38
    Avatar von Bretzelwetzer
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    Zitat Zitat von ultraschnecke Beitrag anzeigen
    Hallo Achim
    kannst Du mir bitte sagen, was Du gemacht hast, dass Du keine Blasen bekommen hast?
    Ich werde auch im 2015 den MdS laufen. Habe 4x Biel (100km) gefinisht (PB 11:57), 2x Thewayve (111km, 2222 Hm, PB14:10). Bin ohne grosse Schmerzen ins Ziel gekommen - aber leider sind meine Zehen meine Schwachstelle!!! Jedes Mal bekomme ich dort Blasen. Habe meine Einlagen schon optimiert, hat leider nichts gebracht. Wenn ich schon auf festem Boden so Probleme habe, wie soll das in der Wüste funktionieren?
    Werde dieses Jahr evtl. wieder im Juni nach Biel gehen und im Juli den K78 wagen. Im Oktober werde ich dann mit dem Training für den MdS beginnen. Das sollte eine gute Planung sein. Was meinst Du?
    Merci für Deine Antwort
    Hallo, zunächst muss ich sagen, dass ich generell nicht zu großer Blasenbildung neige. Ich habe mir in jahrelangem Training genug Hornhaut angelaufen. Nach dem MdS hatte mir mein Bruder spaßigerweise eine Fusspflege geschenkt Die wollte mir meine Hornhaut wegraspeln. Da habe ich gerufen "Finger weg, die brauche ich noch". Sie meinte dann, sie könne mich auch einfach ein wenig massieren :-).
    Meistens bekomme ich nur Blasen an der Aussenseite der grossen Zehen. Aber das ist auch nicht weiter tragisch. Beim Wibolt hatte ich nach 250 km Blasen an der Fersenkante, die habe ich dann entsprechend behandelt und das war auch ausreichend.
    Zum MdS: Ich bin mit Injinji Zehensocken gelaufen, ein Paar für 7 Tage hat gereicht. Dadurch bleiben die Zehenzwischenräume schön trocken. Ausserdem habe ich meine Füsse schön sauber gehalten und morgens mit Hirschtalg eingecremt. Ganz wichtig ist, dass Du sorgsam mit deinen Gamaschen umgehst. Die Raidlightteile gehen schon vom Anschauen kaputt. Und da die Wüste ja fast nur aus Stein und Geröll besteht, zerreissen die bei jedem Stein, gegen den Du trittst. Da musst Du sofort mit Tape reparieren. Morgens beim Anziehen auch schön schauen, daß alles dicht ist und nicht mit Tape geizen. Wenn Du Dir die Klettbänder auf die Schuhe nähen lässt, empfehle ich, vorne über die Kappe zu gehen und nicht aussen herum. Meine waren aussen herum genäht und bei jedem Stein, gegen den man tritt, gehen die Dinger kaputt. Ausserdem tust du dem Schuster einen Gefallen.
    Eine interessante Methode der Blasenbehandlung habe ich beim Tor des Geants kennengelernt. Faden durch Nadel, mit Nadel durch Blase stechen und dann den Faden abschneiden und in der Blase lassen. Dann Blasenpflaster drüber. Der Faden wirkt dann als Docht und hält die Blase trocken.
    Aber im Doc-Zelt behandeln sie ja auch die Blasen. Aber Ich war ja nie da, also weiß ich nicht genau, was die machen. Auf jeden Fall arbeiten die großzügig mit Desinfektionsmitteln, was wohl nicht sooo angenehm ist.
    Ein paar Erfahrungen mit Ausrüstung habe ich in meinen Blog geschrieben, als ich noch die Muße hatte, zu schreiben:
    Achims Ultra-Lauf-Blog: MdS Nachlese Teil 1: Ausrüstung oder “Wichtig is auf’m Platz”
    Falls du Interesse an meiner Packliste hast, schick mir ne PN.
    Gruß
    Achim

  14. #39
    Hobbyjoggerin
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    "endurance Athleten"

    Ich hatte zwar nach drei Jahren meine ersten hundert Marathonläufe eingetütet, an 100 KM teilgenommen und auch an 24 Stundenläufen, aber ich kannte bisher noch nicht einmal den Begriff "endurance Athlet". Danke für die Aufklärung. Ich werde wohl echt alt.

    Mich würde doch mal interessieren, wie es dem Threaderöffner in der Zwischenzeit ergangen ist. Gibt es ihn überhaupt noch? So langsam sollte dann ja auch der erste Marathon anstehen, falls er nicht auf die komplette Vorbereitung verzichtet und den MDS aus der Hosentasche heraus läuft. Mich wundert nichts mehr.

    Ach ja, mich hat der MDS damals auch interessiert, allein weil Joey die Strecke vollgekotzt hatte und ich das gern ohne geschafft hätte. Die Temperaturen kommen mir entgegen, nur leider nicht der Untergrund. Und drei km/h hat für mich tatsächlich rein gar nichts mehr mit Joggen zu tun. Und für eine Wanderung fand ich ihn dann doch zu teuer. Ich habe jedenfalls vor dem Spartathlon mehr Respekt und habe mir dort eine Zielankunft auch zu meinen besten Zeiten nicht zugetraut.

  15. #40
    Avatar von Bretzelwetzer
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    Zitat Zitat von Hobbyjoggerin Beitrag anzeigen
    Ich habe jedenfalls vor dem Spartathlon mehr Respekt und habe mir dort eine Zielankunft auch zu meinen besten Zeiten nicht zugetraut.
    Spartathlon ist auch ne ganz andere Hausnummer

  16. #41

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    Hey ich spiele mit dem selben Gedanken. Möchte auch den mds2015 mitlaufen.
    Gruss

  17. #42

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    Wir sind ja hier in der Kategorie "Ultralauf", was kann man sich den darunter vorstellen?
    Ist Ultralauf über einer gewissen Kilometeranzahl?

  18. #43
    Avatar von kodiak
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    Zitat Zitat von Harry01 Beitrag anzeigen
    Wir sind ja hier in der Kategorie "Ultralauf", was kann man sich den darunter vorstellen?
    Ist Ultralauf über einer gewissen Kilometeranzahl?
    Hallo

    Wikipedia: "Ein Ultramarathon ist eine Laufveranstaltung über eine Strecke, die länger als die Marathondistanz von 42,195 km ist."

    Ob nun Ultralauf oder Ultramarathon: Die Grenze ist wohl jenseits der 42-er Strecke. Für die einen müssen es mindestens 50 km sein. Für andere ist ein Bergmarathon über 42 km mit 2000 Höhenmetern ebenfalls Ultra.
    Ich glaube, einig ist man sich, dass eine Strecke, die kürzer als 42 km ist, keine Ultra Strecke ist.

    Gruss Hans

  19. #44

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    Gibt es eine Aufzählung von den verschiedenen Marathonarten mit der jeweiligen Kilometeranzahl?
    Ich habe im Internet und im Forum noch mal nachgeguckt, aber nichts in der Art gefunden.

  20. #45
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    Ich versteh die Frage nicht!
    Es gibt genau EINE Marathondistanz, alles andere trägt nur den Namen, weil er halt so gut klingt, in der jeweiligen Bezeichnung mit.

    Ultra ist alles über 42,195 km. So einfach ist das

  21. #46
    Avatar von Bretzelwetzer
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    Zitat Zitat von Harry01 Beitrag anzeigen
    Gibt es eine Aufzählung von den verschiedenen Marathonarten mit der jeweiligen Kilometeranzahl?
    Ich habe im Internet und im Forum noch mal nachgeguckt, aber nichts in der Art gefunden.
    Gibt es eigentlich eine Aufzählung von verschiedenen Kühlschrankarten mit dem jeweiligen Stromverbrauch? Ja gibt es, hat nur nix mit Marathon des Sables 2015 zu tun.

  22. #47

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    Na es gibt die Frage noch was ist passiert mit mir in die letzten Monaten ?
    ja ich trainiere noch für Mds . Nein ich habe kein Offiziale marathon gelaufen und werde es vielleicht tun in october oder auch nicht .
    Ich habe aber öfter Mals back to back Runs gemacht von distanzen uber 40 km back to back. Bin jetzt auch mit längere distanzen
    mit Cross bike unterwegs . Unter die Woche leichte Laufe mit Cross Bike training und am Wochenenden lange laufe da ich Berufs
    tätig bin muss ich am Wochenenden lange und harte trainieren. So ja ich bin immer noch da und laufe weiter und weiter und hab noch Spaß dabei über meine Entwicklung .

  23. #48
    Trailjunkie Avatar von ET
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    Der Thread ist schon ein Bisschen älter. Ich bn nicht (mehr) so oft hier unterwegs, möchte aber gerne ein paar Sachen dazu schreiben. Damit Du meine Antwort einschätzen kannst: ich war in 2001 bei der MdS (124. von 630) dabei und war sonst noch auf verschiedenste Mehrtagesläufe dabei, entweder als "Single-Start" oder als Etapenlauf. Mein Bericht vom MdS findest Du hier: Eric Tuerlings

    Ich denke, Du sollst die Antworten von Achin "Bretzelwetzer" noch mal durchlesen! Er hat viele wahre Sachen geschrieben. In meinem Bericht findest Du auch einige Tips.

    Zu den Blasen: teste doch mal die Wasserdichte Strümpfe von SealSkins! Die werden vor Allem von MTBler genützt. Wo kein Wasser durchkommt, kommt auch kein Sand durch. Mir hat's damals gut geholfen. Die Strümpfe sind immer noch erhältlich.

    Der MdS ist mit Sicherheit NICHT "das härteste Rennen der Welt". Da sei doch gelacht. Du kannst es wirklich vom Anfang bis Ende abwandern und giltst als "Finisher". Die Berichterstatter sind doch nur interessiert an die Spitze und an das große Leiden am Ende des Feldes. Der normale läufer/Jogger (mir egal) tappt irgend wie dazwischen und wirst Du wohl kaum zur Gesicht bekommen bei den Fernsehberichte.

    Noch einen Tip: nimm Dein Laufrucksack voll Wettkampfmäßig bepackt im Flugzeug als Handgepäck und ziehe Deine Laufschuhe dabei an. Es gb öfter mal Probleme mit dem Gepäck. Blöd wäre dann, wenn Du deswegen nich laufen kannst. Alles Ander läßt sich (irgendwie) organisieren.

    Und noch einen Tip: gehh' dort möglichst nicht zu "Doc Trotter", denn deren Blasenbehandlung ist legendair. Die holen immer die ganze Haut von den betroffenen Stellen ab. Von unserem Zelt war es immer wieder interessant zu sehen, wie langsam die Arztbesucher sich dahin bewegt haben, ... um dann nach der Behandluch mit der halbe Geschwindigkeit zurückzukehren. Nein, mach's lieber selbst oder vertraue einen Zeltkollegen! ... Soweit Du blasenbehaftet sein wirst. Ich hatte nun wirklich keine Probleme. *schweißabwisch*

    So, jetzt gehe ich joggen :-)

    Behalt den Spaß am Laufen!
    Jede Freude ohne Allohol ist Kuenstlich.

  24. #49

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    Standard Marathon des sables 2015

    Hi, freut mich dich hier zu treffen!! Ich selbst bin fast blind und habe auch schon einige Kilometer hinter mich gebracht. Mich interessiert auch dieser Marathon des Sables und ich würde das Ding gern mit jemandem gemeinsam machen, gerade wegen der Augen und überhaupt kann das nicht schaden wenn man da nicht ganz allein ist.

    Die Frage ist wo wohnst du und kann man zusammen trainieren? Sich austauschen kann man sicher. Ich bin selbst neu auf dem Gebiet, kann dir was über Gebirgsläufe erzählen aber die Wüste, das ist Neuland für mich. Ob wir 2015 schon soweit sind ist auch die Frage. Ich weiß momentan nicht mal wie ich da bestenfalls drauf trainieren sollte. Du kannst mir auch gern mailen: harrylange@arcor.de

    Liebe Grüße
    Harry Lange

  25. #50

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    Standard Distanzen am Marathon Des Sables

    Also wenn ich das richtig gelesen habe dann ist dad eine 80km Strecke dabei und zwar am Tag 4 was wohl der härteste Tag sein sollte. Das sind doch 5 Tage. die haben ja die Seite: www.marathondessables.com wo das zu finden ist. Wenn man schwere Rennen auf die leichte Schulter nimmt, sieht man beim Zugspitzlauf 2008 was dann passieren kann... Nämlich Sachen die nicht passieren hätten müssen und deshalb gehe ich in solch ein Unternehmen nie blauäugig rein. Die Frage ist halt immer welche Information hier im Forum taugt was und was ist Mist. Die Distanzen ist eine Sache, aber das Wetter eine andere.

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