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  1. #1

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    Standard Laufanfängerin sucht ihre Motivation

    Zunächst einmal Hallo an alle.
    Nachdem hier eben mein kompletter Beitrag verschwunden war, weil ich während des Schreibens automatisch ausgeloggt wurde, versuche ich es nun erneut und hoffe, ich bekomme es noch einmal so hin. Also:

    Ich bin 33 Jahre alt, habe zwei Kinder und würde mich als...hm...semi-sportlich bezeichnen. Generell bin ich ein sehr bewegungsfreudiger Mensch, allerdings wurde mir speziell das Laufen durch meine Schulzeit sehr verleidet. Radfahren, spazieren gehen, Pilates, etwas Krafttraining, Crosstrainer etc. sind alles keine Fremdworte für mich, aber liegen auch schon ein paar Jährchen zurück. Habe ich es nach der ersten Geburt wenigstens noch ab und zu ins Fitnessstudio geschafft, so ist seit der Geburt des zweiten Kindes daran zeitlich und organisatorisch nicht zu denken.

    Auf's Laufen bin ich nun aus unterschiedlichen Gründen gekommen. Zunächst ist da mein Partner, der vor etwa einem halben Jahr begonnen hat zu joggen und mittlerweile drei Mal die Woche 16 Kilometer abreißt, was ich mit einer Mischung aus Neid und Bewunderung beobachte. Außerdem wohnen wir hier sehr prädestiniert mitten in der Natur und es gibt sehr viele schöne Strecken um Seen und durch Wälder. Ich mache also die Tür auf und kann theoretisch in jede Richtung loslaufen. Der größte Faktor ist aber der Gedanke an ein bis zwei Stunden nur für mich, so ganz ohne Kindergeschrei, Haushaltsdiskussionen und Telefongeklingel.

    Womit wir eigentlich auch schon beim Thema wären, denn ich frage mich, ob das ausreicht oder ob ich "vernünftige" Ziele brauche. Überall lese ich von Trainingsplänen, Zeitvorgaben, Kilometerverbeserungen oder Halbmarathonvorbereitung, aber das juckt mich im Moment ehrlich gesagt gar nicht. Ich will raus in die Natur, mir den Wind durch den Kopf pusten und ein bisschen die Gedanken wandern lassen, aber ich will auch nicht, dass die Motivation verschwindet, weil mir ein besseres Ziel fehlt. Also was meint ihr? Meditative Lauferfahrung als Ziel? Reicht das? Oder brauche ich was Griffiges, Kontrollierbares? Wenn ja, was könnte das sein?

  2. #2
    Brotkastenfan Avatar von Snaily
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    Zitat Zitat von holistic Beitrag anzeigen
    ...Ich mache also die Tür auf und kann theoretisch in jede Richtung loslaufen. Der größte Faktor ist aber der Gedanke an ein bis zwei Stunden nur für mich, so ganz ohne Kindergeschrei, Haushaltsdiskussionen und Telefongeklingel. [...]Ich will raus in die Natur, mir den Wind durch den Kopf pusten und ein bisschen die Gedanken wandern lassen, aber ich will auch nicht, dass die Motivation verschwindet, weil mir ein besseres Ziel fehlt. Reicht das? Oder brauche ich was Griffiges, Kontrollierbares?
    Hallo holistic und im Forum
    Das hört sich doch alles ganz prima an. Man kann durchaus auch laufen, ohne sich um Zeiten, Streckenlängen oder den Puls zu kümmern. Probier's einfach aus. Tür auf und ab in die Natur. Als ich angefangen habe zu laufen, hätte ich nie gedacht, dass ich mal an Laufversanstaltungen teilnehme. Das hat sich mit der Zeit einfach ergeben, aber das ist absolut kein Muss. Genieß es einfach den Kopf frei zu bekommen, an der frischen Luft zu sein und Zeit und Ruhe für dich zu haben. Ob das als Motivation für länger / immer reicht, kann ich natürlich nicht sagen. Fang einfach an und überleg nicht so viel!
    Viel Spaß!
    The exception kills (Amerikanisches Sprichwort)


  3. #3

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    Zitat Zitat von Snaily Beitrag anzeigen
    Fang einfach an und überleg nicht so viel!
    Viel Spaß!
    Danke für die nette Begrüßung und deine Antwort.

    Oh, meinen Beitrag bitte nicht falsch verstehen, ich habe schon angefangen. Gestern war ich das zweite Mal laufen, was nicht weltbewegend ist, aber es ist auch nicht so, dass ich hier rein theoretisch eruiere, wie ich es am besten anfange, bevor ich überhaupt den ersten Schritt gemacht habe.

    Festgestellt habe ich übrigens, dass ich derzeit nicht in der Lage wäre zu laufen und mich dabei zu unterhalten. Ich bin im Moment noch sehr auf meine Atmung (und den Beckenboden ) konzentriert, so dass mich jedes Gespräch total überfordern würde und ich vermutlich sofort Seitenstiche bekäme. Mich irritiert, dass überall eine lockere Unterhaltung als Kriterium für das richtige Tempo gewertet wird und frage mich, ob ich etwas verkehrt mache, wenn das bei mir (noch) nicht funktioniert.

    Außerdem habe ich beim ersten Mal versucht, in Etappen zu laufen, also abwechselnd gehen und laufen. Das hat leider überhaupt nicht funktioniert, es hat mich total erschöpft und meine Beine wollten nach dem Gehen nicht wieder ins Laufen kommen.
    Gestern bin ich dann einfach locker losgelaufen und dachte, ich schaue mal, wie weit ich komme. Ich habe 3,7 Kilometer geschafft und war ziemlich genau 30 Minuten unterwegs. Davon war ich weitaus weniger kaputt als von dem Geh-Lauf-Versuch drei Tage zuvor. Kann es sein, dass einem bestimmte Dinge einfach nicht liegen? Ich hatte es eigentlich gut mit mir gemeint und dachte, es sei einfacher, zwischendurch Gehpausen zu machen. Etwas verwirrend...

  4. #4
    Avatar von Stamper
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    Das sind doch beste Voraussetzungen, zieh einfach deine Klamotten an und lauf los, ab in die Natur, ein paar mal ohne großen Plan und Vorgaben, dann wirst du ganz von alleine rausfinden, was am Laufen so toll ist. Es ist einfach das Zusammenspiel von in der Natur sein und körperlicher Anstrengung, du wirst begeistert sein.
    Ich würde mir an deiner Stelle einen Anfängerplan suchen mit vielen Gehpausen, so das du erstmal viele Erfolge feiern kannst.
    Eine Minute gehen, eine Minute laufen, abwechselnd 10 mal zum Beispiel.... ist sehr einfach und macht Spaß, nach 2 Wochen kannst du schon über eine halbe Stunde laufen...so habe ich es gemacht,
    Ich würde nur nicht den Fehler machen zuviel von mir zu verlangen, gerade in der Anfangszeit wirst du schnell einen roten Kopf haben und denken, ist das Anstrengend...dann einfach nicht übertreiben, das wird schon...
    Wenn du erstmal übern Berg bist, kannst du das Laufen richtig genießen und dabei entspannen....

  5. #5

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    Zitat Zitat von Stamper Beitrag anzeigen
    Ich würde mir an deiner Stelle einen Anfängerplan suchen mit vielen Gehpausen, so das du erstmal viele Erfolge feiern kannst.
    Eine Minute gehen, eine Minute laufen, abwechselnd 10 mal zum Beispiel.... ist sehr einfach und macht Spaß, nach 2 Wochen kannst du schon über eine halbe Stunde laufen...so habe ich es gemacht,
    Oh, jetzt haben sich die Beiträge überschnitten. Ja, so wie du beschreibst sah mein erster Versuch aus und ich bin kläglich gescheitert. Mich strengt das abwechselnde Gehen und Laufen viel mehr an als durchzulaufen und ich wundere mich auch darüber. Vielleicht liegt es daran, dass meine Laufstrecke recht hügelig ist? Wenn man dann in der Steigung aufhört, geht und wieder anfangen muss zu laufen, schlaucht das mehr, als einfach den kleinen Hügel im Lauf durchzuhalten? Ich weiß es nicht.

    Lustig, dass du den roten Kopf erwähnst, den hatte ich allerdings. Und meine Beine fühlten sich merkwürdig an, als ich stoppte. Ein wenig wie Wackelpudding, der von alleine weiterlaufen möchte.

  6. #6
    Avatar von Isse
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    Hallo holistic, ein herzliches Willkommen im Forum,

    ich schließe mich da voll Snaily an. Viele Jahre lief ich, einfach nur mal um den Kopf frei zu bekommen. Um einmal abzuschalten und einfach einmal Ruhe zu haben. Einige Jahre später habe ich erst für Wettkämpfe trainiert.

    Du stehst am Anfang. Den ganzen Alltag einmal kurzfristig zu vergessen, kein Kindergeschrei, sich mal mit sich selbst beschäftigen und einmal etwas für sich selbst tun. Dafür benötigt man auch keinen Trainingsplan. Wenn du kein Zeitziel hast, wenn du keine Wettkämpfe laufen magst, ziehe deine Laufsachen an und laufe einfach los. Da treibt dich nichts.

    Wichtig finde ich hierbei, dass du eine gewisse Regelmäßigkeit bekommst. Versuche doch - so du es zeitlich schaffst - 3 Trainingsläufe kontinuierlich in die Woche einzubauen. Muss ja nicht lang sein. Abwechslung erhälst du auch, wenn du mal um den See läufst, dann dir wieder ein Waldstück aussuchst, mal auf Asphalt, mal weicher Boden, mal hügelig, mal flache Strecke. Zu sehen gibt es immer wieder neues. Langweilig wird es so vermutlich auch nicht.

    Dir wünsche ich ganz viel Spaß und LG
    Highlights bisher:
    2012: 100MC Brocken Berlin -
    22.12.2012 - Bergmarathon - insgesamt 1.570 hm und 42,195 km
    2013/2014/2015/2016/2017/2018/2019: Majors in Boston, New York, Chicago, Tokio und Berlin
    15.+16. Juni 2018 - 24 h Burginsellauf = 121,74 km






  7. #7
    Avatar von Aufziehmann
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    Willkommen holistic!

    Ich habe auch zwei kleine Kinder (2,5J +5J) - da würde es mir mir an deiner Stelle Motivation genug sein drei Mal wöchentlich 60 Minuten für mich alleine laufen zu können :-)

    Wenn du es doch noch mal mit Gehpausen versuchen willst, dann würde ich mich beim Timing am Gelände orientieren und nicht an strikten Zeitvorgaben (also bergauf gehen und erst nach dem Gipfel wieder anlaufen, egal was die Uhr sagt). Wenn deine Kondition, dein Gewicht und die Belastbarkeit deiner Knochen, Bänder und Gelenke es hergeben, spricht aber auch nichts dagegen, ohne Gehpausen anzufangen. Ich könnte jetzt nach ein paar Wochen die 30 Minuten durchlaufen, aber baue immer noch zwei Gehpausen von 3 Minuten ein. Einmal nach fünf Minuten um mich warm zu laufen und einmal nach der Hälfte. Ist zwar uncool :-) aber ich bin während und nach dem Laufen weniger angestrengt.

    Gutes Gelingen!

  8. #8
    Laufschlaffi
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    Standard

    Meine Motivation (die reicht fuers restliche Leben) ist, dass ich 8 Monate Achillessehnenbeschwerden hatte, dann die Schweinegrippe mit Komplikation (Lunge) und danach 2 Monate Wadenzerrungen hatte, in denen ich nicht Laufen konnte.

    Jetzt fuehle ich mich wie ein Krebspatient, der jedes Tag bewusst geniesst, bez. ich geniesse bewusst den beschwerdefreien Lauf.

    Vielleicht muss man so eine Phase hinter sich haben, um wirklich jeden Trainingstag als was nicht-selbstverständliches begreifen zu können.

    Wenn Du dann noch 50 J. geworden bist, die restliche noch mögliche Trainingszeit (15-20 Jahre?) Dir durch die Finger rennt wie Sand, dann bist Du motiviert wie ein bruenstiges Karnickel, das mit Viagra gefuettert wurde..

    MfG

  9. #9
    Avatar von neusser
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    Neuss
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    Standard

    Hi,

    ich habe auch jahrelang versucht regelmäßiig zu laufen, ich habe es nie geschafft. Letztes Jahr im Februar habe ich mich dann über einen Kollegen zu einem 10km Lauf anmelden lassen. Das habe ich überall rum erzählt, ich habe ab da via runtastic alle meine Läufe auf facebook gepostet. Es wäre mir zu peinlich gewesen, mit dem Laufen wieder aufzuhören, weil dann alle fragen würden warum ich nix mehr mache - das war meine Motivation ;-)

    Mittlerweile machts Spaß und ich freu mich drauf. :-)

    LG
    Peter

    Nachtrag: Ach ja: Kinder sind auch ein Grund möglichst lange fit zu bleiben. Und überhaupt lange zu leben :-)

  10. #10
    Plattfuß
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von holistic Beitrag anzeigen
    Zunächst einmal Hallo an alle...
    Hallo und herzlich willkommen.

    .. Ich will raus in die Natur, mir den Wind durch den Kopf pusten und ein bisschen die Gedanken wandern lassen, aber ich will auch nicht, dass die Motivation verschwindet, weil mir ein besseres Ziel fehlt. Also was meint ihr? Meditative Lauferfahrung als Ziel? Reicht das? Oder brauche ich was Griffiges, Kontrollierbares? Wenn ja, was könnte das sein?
    Einfach raus und laufen.

    Fertig.

    Zitat Zitat von holistic Beitrag anzeigen
    Festgestellt habe ich übrigens, dass ich derzeit nicht in der Lage wäre zu laufen und mich dabei zu unterhalten. Ich bin im Moment noch sehr auf meine Atmung (und den Beckenboden ) konzentriert, so dass mich jedes Gespräch total überfordern würde und ich vermutlich sofort Seitenstiche bekäme. Mich irritiert, dass überall eine lockere Unterhaltung als Kriterium für das richtige Tempo gewertet wird und frage mich, ob ich etwas verkehrt mache, wenn das bei mir (noch) nicht funktioniert.
    Du machst Nichts verkehrt.
    Laufen ist eine natürliche und einfache Form der Bewegung.
    Der Körper paßt sich automatisch an die richtige Belastung an.

    Deshalb kannst Du einfach loslaufen und so lange weiterjoggen, bis Du erschöpft bist.
    Mit der Zeit wirst Du immer weiter kommen und es wird immer leichter gehen.


    Außerdem habe ich beim ersten Mal versucht, in Etappen zu laufen, also abwechselnd gehen und laufen. Das hat leider überhaupt nicht funktioniert, es hat mich total erschöpft und meine Beine wollten nach dem Gehen nicht wieder ins Laufen kommen. Gestern bin ich dann einfach locker losgelaufen und dachte, ich schaue mal, wie weit ich komme. Ich habe 3,7 Kilometer geschafft und war ziemlich genau 30 Minuten unterwegs. Davon war ich weitaus weniger kaputt als von dem Geh-Lauf-Versuch drei Tage zuvor.
    Na eben!

    Du hast es ja schon selbst bemerkt: es ist wirklich am Besten einfach locker so lange zu laufen wie es geht.

    Das ist Alles.

    Kann es sein, dass einem bestimmte Dinge einfach nicht liegen? Ich hatte es eigentlich gut mit mir gemeint und dachte, es sei einfacher, zwischendurch Gehpausen zu machen. Etwas verwirrend...
    Laß Dich nicht verunsichern: ich selbst bin auch nie mit Gehpausen klar gekommen.
    Du kannst bereits recht lange am Stück laufen, warum solltest Du Dich dann durch Gehpausen künstlich bremsen?

    Warum über ein "Problem" nachdenken, das gar nicht besteht?
    Du brauchst weder Gehpausen machen noch eine bestimmte Atmung oder das Reden beim Laufen anstreben.
    Einfach so weiter wie bisher: 2- 3x/ Woche locker laufen ohne Vorgaben.

  11. #11
    Avatar von Selbstläufer
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    Genau. Nix verkomplizieren

    „Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft.“
    Emil_Zátopek

  12. #12

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    Danke für eure Mut machenden Worte. Dann werde ich mich nicht weiter davon irritieren lassen, dass ich (noch) nicht gemütlich reden kann während des Laufens und die Sache mit dem Gehen zwischendurch vergesse ich auch. Es sind ja auch nicht alle Menschen gleich und vielleicht passt dieser Tipp für viele, aber für mich eben nicht.

    Eines noch: Wie lange dauert es, bis der Muskelkater weniger wird? Ich war vorgestern Abend laufen und habe gestern und heute ganz schön gelitten. Ich bilde mir aber ein, dass es seit heute Abend wieder besser wird und möchte gerne morgen früh eine kleine Runde drehen. Gewöhnt sich der Körper relativ schnell daran oder muss ich noch viele Wochen mit Muskelkater rechnen?

  13. #13
    Avatar von Isse
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    Zitat Zitat von holistic Beitrag anzeigen
    Eines noch: Wie lange dauert es, bis der Muskelkater weniger wird? Ich war vorgestern Abend laufen und habe gestern und heute ganz schön gelitten. Ich bilde mir aber ein, dass es seit heute Abend wieder besser wird und möchte gerne morgen früh eine kleine Runde drehen. Gewöhnt sich der Körper relativ schnell daran oder muss ich noch viele Wochen mit Muskelkater rechnen?
    Wie dein Körper reagiert, kann ich natürlich nicht sagen.

    Auch ich hatte am Anfang Muskelkater. Heute nach 10 Jahren kommt dieser auch hin und wieder, vor allem, wenn ich Umfangsteigerungen bei langen Läufen habe oder wenn ich einen Wettkampf bestreite, der schneller gelaufen wird als meine Trainingsläufe über die Woche. Ist aber nicht schlimm. Man kann auch gut mit Muskelkater laufen. Der dauert nur kurze Zeit.

    Probiere es doch einfach mal aus. LG
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    15.+16. Juni 2018 - 24 h Burginsellauf = 121,74 km






  14. #14
    Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft.
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    Lauf doch einfach erstmal los!
    Du sagst ja, dass du momentan die Motivation in der Ruhe, ohne Kindergeschrei, Haushalt etc,, siehst - Das reicht doch fürs Erste.
    Die nächsten Ziele kommen ganz von alleine.

  15. #15

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    So, ein kleiner Zwischenbericht: nachdem sich der Muskelkater heute nach dem Aufwachen in einem erträglichen Rahmen bewegte, mein Mann zu Hause und die Kinder somit versorgt waren, habe ich die Gunst der Stunde genutzt, mir den Hund geschnappt und bin losgelaufen.

    Die ersten zwei Kilometer waren grenzwertig und ich dachte kurz, ich müsse abbrechen, als ich Seitenstechen bekam, aber dann habe ich offenbar den richtigen Rhytmus gefunden und bin letztlich etwas über 5 Km durchgelaufen. Zwar habe ich dafür knappe 42 Minuten benötigt, was offenbar nicht berauschend ist, aber davon will ich mich erstmal nicht irritieren lassen.

    Unterwegs habe ich mein Telefon dabei und lasse runtastic laufen, daher die Infos. ;-)
    Darüber habe ich heute auch festgestellt, dass ich von Kilometer zu Kilometer schneller geworden bin - was meinem Empfinden entsprach, dass mir das Laufen mit der Zeit einfacher fiel.

    Ich fühle mich jedenfalls toll und habe außerdem den Eindruck, dass mir das Laufen morgens leichter fällt. Total spannend, diese ganzen neuen Erkenntniss!

  16. #16

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    Im wunderschönen Köln...
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    Huhuu,

    also ich glaube hier ist der Weg das Ziel, aus der verbesserung ergibt sich sicher automatisch irgendwann die Lust an Laufveranstaltungen. Zumindestens gehe ich davon aus, allerdings die Sorge die du hast kenne ich. Ich habe auch sorge die Motivation oder die Lust zu verlieren.. Ich finde aber das gerade laufen ein so unabhängiger Sport ist den man ja überall machen kann. Man muss nicht erst in ein Fitnessstudio oder Schwimmbad fahren um sportlich etwas zu tun, sondern kann aus der Haustüre raus und loslegen.

    Ich möchte auch meinen Kopf frei laufen, brauche zeit für mich nach Arbeit, Haushalt und Kindern. Und es tut mir einfach nur gut, danach bin ich die Ruhe selbst und fühle mich toll.

    Na gut ein paar mehrpfunde sollen auch purzeln aber das gebe ich natürlich nicht so schnell zu

    LG Alex

  17. #17

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    Hallo Alex,
    ja, diese Unabhängigkeit ist Fluch und Segen zugleich. Feste Termine können manchmal wirken wie der buchstäbliche Tritt in den Po und das Laufen erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Andererseits ist man tatsächlich unabhängiger. Wenn ich mich beispielsweise verspäte, so kann ich einfach eine halbe Stunde später starten, bei einem Fitnesskurs ist das dagegen unmöglich. Entscheidend ist vermutlich, dass man sich der Problematik bewusst ist und sich ihr stellt. Nach ein paar Wochen oder Monaten des Durchhaltens ist das Laufen dann hoffentlich ein fester Bestandteil des Alltags und genau dahin möchte ich gern.

    Im Moment habe ich Dienstag, Donnerstag und Samstag/Sonntag (je nach Gefühl, im Wechsel oder beide Tage) als Lauftage eingeplant. Heute war ich erneut laufen, dieses Mal übrigens in anderen Schuhen. Ist es möglich, dass durch andere Schuhe auch andere Muskelgruppen angesprochen werden? Mein Eindruck ist nämlich, dass der Muskelkater morgen woanders sitzen wird als vergangenes Mal. ;-)

    Strecke waren wieder 5 Kilometer und dabei bleibe ich vorerst. Ich habe übrigens das erste richtige Ziel gefunden: ich möchte diese 5 Kilometer in unter 30 Minuten schaffen, aber das ist noch ein langer Weg befürchte ich.

  18. #18
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von DAdam Beitrag anzeigen
    Wenn Du dann noch 50 J. geworden bist, die restliche noch mögliche Trainingszeit (15-20 Jahre?)
    Was bist Du denn für ein Pessimist? Ne, da hoffe ich doch noch auf ein paar Jährchen mehr - sonst hätte ich ja gar nicht erst anfangen müssen.

    Also, Holi, Dir bleiben noch viele Jahrzehnte, in denen sich dann sicher auch Deine Ziele verändern werden.
    Gruß vom NordicNeuling

  19. #19

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    Zitat Zitat von holistic Beitrag anzeigen
    Ich habe übrigens das erste richtige Ziel gefunden: ich möchte diese 5 Kilometer in unter 30 Minuten schaffen, aber das ist noch ein langer Weg befürchte ich.
    Hallo,

    seine Ziele darf ja jeder selbst festlegen - ich würde mir aber an Deiner stelle als erstes Ziel eher "Ich möchte die 5 Kilometer mit Genuss und ohne Muskelkater danach laufen" nehmen und dann als nächstes Teilziel "Ich möchte 10 Kilometer am Stück laufen können". Geschwindigkeit kommt doch von ganz allein bzw. wirst Du gezielt trainieren, wenn Du ein paar Monate dabei bist.

    Das mit den Schuhen ist richtig, es wird daher ja auch empfohlen, die gleiche Anzahl an Laufschuhen zu besitzen, als man Tage pro Woche trainiert. Diese dann möglichst von unterschiedlichen Herstellern bzw. Schuhtypen und jewels im Wechsel.

    Grüßle
    Tom

  20. #20

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    seine Ziele darf ja jeder selbst festlegen - ich würde mir aber an Deiner stelle als erstes Ziel eher "Ich möchte die 5 Kilometer mit Genuss und ohne Muskelkater danach laufen" nehmen und dann als nächstes Teilziel "Ich möchte 10 Kilometer am Stück laufen können". Geschwindigkeit kommt doch von ganz allein bzw. wirst Du gezielt trainieren, wenn Du ein paar Monate dabei bist.
    Anders als befürchtet, blieb der Muskelkater heute fast gänzlich aus, das ist also das geringere Problem. Was die Geschwindigkeit angeht, so sehe ich das zwiespältig. Ich glaube, ich laufe für meinen Geschmack zu langsam, um entspannt zu sein. Gestern habe ich das Tempo auf dem letzten Kilometer bewusst etwas angezogen, größere Schritte gemacht und auch die Beine mehr vom Boden gehoben. Das empfand ich persönlich entspannter, weil sich die Füße dabei leichter anfühlten und die Schrittlänge natürlicher. Um aber 5 Kilometer so durchzuhalten, reicht meine Kondition nicht aus, zumal die Strecke recht hügelig ist.

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