Hallo,

ich bin vor längerer Zeit auf folgenden Blog-Eintrag gestoßen:
On Overpronation and Neutral Running Shoes: Guest Post by Anders Torger | Runblogger

Aus diesem geht u.A. hervor, dass eine Überpronation bei einer weicheren Dämpfung sich stärker auswirkt, als bei weniger gedämpften Schuhen.

Meiner Persönliche Erfahrung hierzu:
Ich habe eine mittlere Überpronation. Mein Schuhsortiment umfasst den Merrell Road Glove 2 (Minimal-Schuh - neutral kaum Dämpfung), den Brooks Pure Cadence (Weniger minimaler Natural Running-Schuh - leicht gestützt, wenig Dämpfung) und den Saucony Guide 6 (Support-Trainer mit mittlerer Dämpfung).
Mein eigentlicher Ansatz war, den Guide 6 für die längeren Strecken zu verwenden, für die Mittleren und die schnellen den Cadence und als Ergänzung 1 - 3 mal die Woche ne kleinere Runde mit dem Road-Glove.
Nun hat sich aber gezeigt, dass ich im Guide 6 eher Reizungen des Sprunggelenks und im Bereich der Achillessehne spüre als im Cadence (Im Vergleich auf 12km). Habe mich aber mit dem Cadence und dem Road-Glove noch nicht auf Strecken über 13km getraut.
Den Guide trage ich öfters auf >20km. Hier merke ich aber am nächsten Tag schon deutlich, eine Reizung der Sehnen an der innenseite des Sprunggelenks.

Nun bin ich am Überlegen, ob es sinnvoll wäre mich eher mit Schuhen wie dem Cadence oder dem Saucony Mirage 3 (weniger gedämpft aber auch weniger gestützt) an längere Strecken zu gewöhnen oder ob ich einfach auf den Guide 7 warte, bei dem die Pronatinosstütze etwas stärker ausfallen wird als beim 6er. Eine alternative wären auch Wettkampfschuhe für längere Strecken zu testen (z.B. Fastwitch). Dieses Modell wäre auch leicht gestützt aber mit einer härteren Dämpfung.

Hat von euch hierzu jemand Erfahrungen oder gar wissenschaftliche Studien zu dem Thema?