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Thema: Trainingspuls

  1. #1
    Avatar von Vögelchen
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    Standard Trainingspuls

    Da ich ja jetzt auch einigermaßen ernsthaft Laufen trainieren, habe ich mal 2 Fragen zum "Maximalpuls":

    -Heute habe ich zum ersten Mal Intervalle 3x3 min probiert, und bin dabei so schnell gelaufen, dass es ziemlich anstrengend war, aber natürlich nichtso, dass ich gleich zusammenklappe, ich muss ja auch noch weiterlaufen. Ich habe noch keine Pulsuhr, aber habe danach mal kurz den Puls pi mal daumen gezählt, der war höchstens 150. Mein Trainigsplan sagt nun, ich sollte im Intervall mind. 170 LaufenWie soll das gehen? Ich habe auch in Ruhe einen sehr niedrigern Puls, kaum über 60, manchmal auch darunter. Kann es sein, dass der auch nicht so hoch geht, wenn ich mich sehr anstrenge?

    - Außderdem möchte ich mir gerne einen Pulsmesser mit GPS anschaffen. Hat jemand eine Empfehlung? Sollte nicht sehr teuer sein, mir scheint der Garmin Forerunner ganz gut. Ist so ein Brustgurt ein großer Vorteil, weil das stelle ich mir unangenehm vor. Oder ist das am Handgelenk ebenso gut? Allerdings habe ich sehr schmale Handgelenke, kann da so ein Gerät vernünftig messen? (Also ich kenn das von automatischen Blutdruckmanschetten, die wollen das nicht immer so).

    Puh, viele Fragen. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen

  2. #2
    mit einem riesen Grinsen
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    Mein Trainigsplan sagt nun, ich sollte im Intervall mind. 170 Laufen
    weshalb? Woher kommt der Wert?

    Kann es sein, dass der auch nicht so hoch geht, wenn ich mich sehr anstrenge?
    kann sein, kann aber auch nicht sein ... kennst Du Deinen Maximalpuls? Und zwar ermittelt, NICHT nach Formel errechnet...

    weil das stelle ich mir unangenehm vor.
    .. nö, ist es nicht (zumindest für mich nicht).


    Mach Dir mal die Mühe, geh hier im Forum mal einige der etwa drölfzig Puls-Themen alleine in diesem Jahr durch und dann - falls dann noch Fragen offen sind - kannst Du ja nochmal fragen ;-)
    Lieben Gruß
    Sabine


    **** Ich soll mit ein Ziel setzen, habe ich gehört ... also gut: ich will endlich den A... hochbekommen und wieder mit Spaß laufen können. Und nicht nach 5km völlig fertig sein. Also runter vom Sofa und raus geht's ... ****

  3. #3
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Und wieder ein Opfer der Pulsmesserei.....

  4. #4
    Avatar von Chancentod
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    Da studieren sie alle die optimale Trainingsgestaltung, aber keiner geht mehr einfach mal Laufen...

  5. #5
    Avatar von Vögelchen
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    Doch doch, ich war ja laufen. Dabei ist mir das aufgefallen. Aber es kann auch gut sein, dass es ohne Pulsmesserei ebenso gut wird. Meint ihr ich sollte einfach nach Gefühl so weitermachen mit Intervallen, und das Pulsmessen ist nicht so wichtig?
    Wäre mir auch recht, ich bin eh noch nicht so überzeugt, mir so ein Ding anzuschaffen.

  6. #6
    Avatar von Chancentod
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    Naja, eine Pulsuhr kannst Du dir später auch jederzeit kaufen. Als Anschaffungs-Vorhaben kann die ja auf dem Merkzettel bleiben. Wenn Du tatsächlich regelmäßig richtige Trainingseinheiten nach Pulsvorgabe absolvieren möchtest, ist so ein Ding ja auch nicht falsch. Aber vorher müsstest Du die Fragen oben von Rennschnecke beantworten können: Kennst Du überhaupt deinen korrekten Maximalpuls? Und: Sind die Vorgaben überhaupt sinnvoll, bzw. ist der Trainingsplan auf Dich abgestimmt?

    Frohes Rennen!

  7. #7
    Läufer Avatar von Sergej
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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    -Heute habe ich zum ersten Mal Intervalle 3x3 min probiert, und bin dabei so schnell gelaufen, dass es ziemlich anstrengend war, aber natürlich nichtso, dass ich gleich zusammenklappe,
    Und wie willst du deinen maximalen Puls ermitteln, wenn du dich submaximal belastest?
    In deinem Profil steht, dass du er seit wenigen Monaten läufst. Anfänger sind tlw. nicht in der Lage, sich ausreichend zu belasten, um einen brauchbaren Wert zu erreichen.


    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Mein Trainigsplan sagt nun, ich sollte im Intervall mind. 170 LaufenWie soll das gehen?
    Geht nicht. In einem brauchbaren TP steht deshalb auch kein absoluter Wert, sondern es wird eine Vorgabe in Prozent von der individuellen maximalen Herzfrequenz gemacht.


    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Ich habe auch in Ruhe einen sehr niedrigern Puls, kaum über 60, manchmal auch darunter. Kann es sein, dass der auch nicht so hoch geht, wenn ich mich sehr anstrenge?
    Es gibt meines Wissens keinen Zusammnhang zwischen dem Ruhepuls und dem Maximalpuls.
    Es gibt eine bekannte, aber nicht für alle zutreffende Formel, wie man den Maximalpuls berechnen kann: 220-Alter.
    Nach dieser Formal müssten alle gleich alten Menschen den gleich hohen Maximalpuls haben. Das ist nicht so. Deutliche Abweichungen nach oben und unten sind möglich. Dies hat aber keine Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit. Und ob du mit deinem Maximalpuls nach unten abweichen solltest, kann man nicht sagen.



    Zitat Zitat von Chancentod Beitrag anzeigen
    Aber vorher müsstest Du die Fragen oben von Rennschnecke beantworten können: Kennst Du überhaupt deinen korrekten Maximalpuls?
    Wenn man sich dein Eingangsbeitrag nochmal durchliest, kann man sich die Frage doch selbst beantworten: Nein!
    Weil: nicht maximal belastet & Pi mal Daumenmessung.
    Profis sind berechenbar, die Amateure sind wirklich gefährlich. E.A. Murphy

  8. #8
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Und noch zu Deiner Frage mit dem Brustgurt:

    Die (guten) Pulsuhren messen alle mit Brustgurt, nicht am Handgelenk. Das ist also gar nicht mit derselben Uhr möglich (und auch nicht sinnvoll). Garmin ohne Brustgurt mißt eben auch gar keinen Puls (und so ist es bei Polar und anderen auch).
    Gruß vom NordicNeuling

  9. #9
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Ich habe noch keine Pulsuhr, aber habe danach mal kurz den Puls pi mal daumen gezählt, der war höchstens 150. Mein Trainigsplan sagt nun, ich sollte im Intervall mind. 170 LaufenWie soll das gehen? Ich habe auch in Ruhe einen sehr niedrigern Puls, kaum über 60, manchmal auch darunter. Kann es sein, dass der auch nicht so hoch geht, wenn ich mich sehr anstrenge?
    Der Puls geht nach der Belastung schneller wieder runter, als du die halbe Minute zählen kannst, der Wert taugt also zu gar nichts. Außer du misst, den zeitlichen Abfall des Pulses, denn die Schnelligkeit, in der der Puls wieder abflaut ist auch ein Maß der Fitness.

    Weiterhin hat der Ruhepuls nichts mit deinem möglichen Maximalpuls zu tun. Beispiel: Du hast Maximalpuls 200 und Ruhepuls 60. nach Monatelangem Training sinkt dein Ruhepuls (wird nur gemessen gleich nach dem Aufwachen und noch im Bett liegend) auf 50. Dein Maximalpuls dagegen bleibt bei 200.

    Bevor du dir einen Pulsmesser anschaffen willst, informiere dich erst einmal gründlich über pulsgesteuertes Training (und dazu benötigst du deinen realen Maximalpuls, also den musst du erlaufen). Sonst ist sein Nutzen gleich NULL oder sogar negativ, da du dich von den Werten nur verwirren lässt.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  10. #10
    Laufschlaffi
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Außer du misst, den zeitlichen Abfall des Pulses, denn die Schnelligkeit, in der der Puls wieder abflaut ist auch ein Maß der Fitness.

    Genauso ist es.
    Und ein - selten gehörtes - Argument fuer Pulsuhren, auch wenn man seine HFmax nicht kennt.
    Ausserdem zuverlässiger als die Herzfrequenzvariabilität.

  11. #11
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Der Puls geht nach der Belastung schneller wieder runter, als du die halbe Minute zählen kannst, der Wert taugt also zu gar nichts. Außer du misst, den zeitlichen Abfall des Pulses, denn die Schnelligkeit, in der der Puls wieder abflaut ist auch ein Maß der Fitness.
    Naja... Uralte Methode ist gerade am Handgelenk. Mit 2 Fingern den Puls über 10s zählen und dann x6 multiplizieren. Frage mal die Kollegen, die etwas dabei sind. Genauer muss die Messung nicht sein und so schnell fällt der Puls auch nicht ab, weil der Körper etwas träge ist. nach 30s müsste man noch ziemlich genaue Ergebnisse bekommen.

    Beispiel: Du hast Maximalpuls 200 und Ruhepuls 60. nach Monatelangem Training sinkt dein Ruhepuls (wird nur gemessen gleich nach dem Aufwachen und noch im Bett liegend)
    Stimmt. Ein Ruhepuls von 60/min ist nicht gerade mal niedrig. Nach ein Paar Monaten Lauftraining wird man da schnell 4x sehen. Aber in unsere Gesellschaft ist das schon unter dem Schnitt.

    Übrigen, die niedrigsten Werte erreiche ich immer vor dem Schlafengehen und nicht vor dem Aufstehen.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  12. #12
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von Laufschlaffi Beitrag anzeigen
    Und ein - selten gehörtes - Argument fuer Pulsuhren, auch wenn man seine HFmax nicht kennt.
    Und das auch:

    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Der Puls geht nach der Belastung schneller wieder runter, als du die halbe Minute zählen kannst, der Wert taugt also zu gar nichts.
    Man kann ja auch verschiedene Tempi laufen, dabei mal auf die Temperaturen, das Höhenprofil achten, evtl. noch daran denken, was die letzte Trainingseinheit war (wie erging es mir dabei). Und dabei "mal locker" schauen, was der Puls dazu zu sagen hat. Sich so, ich schreibe mal "spielend", Erfahrung aneignen.

    Knippi

  13. #13
    Wirtschaftsflüchtling Avatar von aghamemnun
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Übrigen, die niedrigsten Werte erreiche ich immer vor dem Schlafengehen und nicht vor dem Aufstehen.
    Puuuh... Und ich dachte schon, mit mir stimmt was nicht.
    Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!

  14. #14
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Bevor du dir einen Pulsmesser anschaffen willst, informiere dich erst einmal gründlich über pulsgesteuertes Training (und dazu benötigst du deinen realen Maximalpuls, also den musst du erlaufen). Sonst ist sein Nutzen gleich NULL oder sogar negativ, da du dich von den Werten nur verwirren lässt.
    Lieber Tommi,

    alle paar Monate greife ich bei solchen Thesen ein, um sie als Blödsinn zu charakterisieren. Jetzt trifft es zufällig 'mal Dich (mit dem ich sonst meistens einer Meinung bin). Fast alle Pulsuhren-Skeptiker oder -Gegner in diesem Forum gehen davon aus, daß der (einzige) Sinn einer Pulsuhr sei, nach den Pulsbereichen, die vom Maximalpuls abgeleitet sind, pulsorientiert zu trainieren. Da das für Anfänger aber sinnlos ist (und der Maximalpuls oft auch gar nicht festzustellen ist), wird als Folge postuliert, wenn überhaupt, dann seien solche Pulsuhren nur für Fortgeschrittene oder Profis sinnvoll einsetzbar. (Gleichzeitig wird dann oft auf das Körpergefühl verwiesen: Ein totaler Quatsch, weil das erst viel später einschätzbar ist als zB. die HFmax und selbst dann oft täuschen kann; siehe Faden mit "Sportsucht").

    Nur um nicht mißverstanden zu werden: Ich will hier kein Plädoyer dafür halten, daß man eine Pulsuhr braucht. Aber daß man sie nicht gebrauchen könne, das ist allerdings falsch. Ich selbst habe einen Garmin FR 305 bekommen, als ich gerade 2 Monate mit dem Training begonnen hatte (Das war vor gut vier Jahren). Seitdem bin ich drei oder vier Mal ohne Pulsmessung gelaufen, weil ich entweder den Gurt vergessen hatte oder weil er defekt war. Mir hat gerade am Anfang die Pulsmessung besonders gut geholfen!! Warum und wie?

    1. Körpergefühl hat man als Neuling nicht. Pulswerte aber sind objektiv. Wenn ich also (zB.) merke, daß ich eine Strecke im gleichen Tempo wie vor 2 Monaten, aber mit 10 Schlägen weniger absolviere (resp. mit gleich viel Schlägen schneller), dann kann ich Fortschritte objektivieren. Dazu ist es natürlich nötig, seine Trainings zu dokumentieren. Wie oft ist es mir schon passiert, daß ich dachte, meine Leistung ginge zurück. Und wenn ich dann nachgeschaut habe, war es nur mein Gedächtnis, das mich getäuscht hatte (leider manchmal auch anders herum). Das wird ja vielleicht manchen egal sein. Mich motivieren solche Zahlen. Insofern war die Pulsmessung von Anfang an gut für mich.

    2. Die schon angesprochene Erholung! Ganz egal, wie hoch meine HFmax ist: Wenn ich nach einem halben Jahr Training in der ersten Minute (oder den ersten zwei- egal) 15 Schläge mehr verliere als vorher, dann ist das eine Aussage! Und die motiviert mich.

    3. Das Körpergefühl. Wie gesagt, das kann sehr täuschen. Aber man lernt seinen Körper mit Pulsuhr sehr viel besser und vor allem schneller kennen. Wie reagiere ich auf Hitze, Wassermangel, Tempo, Kälte und, und, und .... Wenn man seine aktuellen Empfindungen mit der Anzeige vergleicht, versteht man manches/vieles besser. Bei mir war das jedenfalls so. Das gilt für mich auch heute noch zB. für außergewöhnliche Situationen, bei aufziehenden Infekten oder neuartigen Belastungen.

    4. Der Ruhepuls. Wie meßt Ihr bitte schön den denn? Bei mir gibt es beim morgendlichen Messen zwei Probleme: Erstens kann ich kaum meinen Puls fühlen (schon gar nicht, wenn ich noch müde bin). Zweitens bin ich durch den Wecker so hochgeschreckt, daß mein Puls höher ist als zB. tagsüber beim Autofahren. Nützt also wenig. Ich lassen alle halbe Jahr über Nacht meinen FR laufen und habe so eine wunderschöne Dokumentation meiner nächtlichen Pulsverhaltens.

    5. Kommen wir fünftens und (zunächst) letztens auf das Training selbst. "Sinnlos, wenn Du deine HFmax nicht kennst!"? Ich behaupte, das ist Nonsense. Der Profi, der das letzte aus sich herauskitzeln will, der sollte sich natürlich genau an den für ihn gültigen Grenzen orientieren. Für den Anfänger ist das doch gar nicht wichtig. Er soll/will sich verbessern. das macht man u.a. durch Training in verschiedenen Bereichen. Ich nehme mich selbst wieder als Beispiel: Irgendwann zu Beginn meiner Messungen hatte ich bei einem steilen Anstieg und schwülem Wetter einen Puls von 157. Den habe ich als HFmax gesetzt und entsprechend trainiert. Mein wahrer Maxilmalpuls liegt höher, also habe ich "zu lasch" trainiert. Gut so! Denn ein beliebter Anfängerfehler ist das zu schnelle Training. Trotz dieser falschen Frequenzbereiche habe ich gute Fortschritte gemacht. Vielleicht hätte ich das mit den richtigen etwas schneller erreicht: Ist das wichtig? Zwei Monate später hatte ich meinen ersten 10-er. Einen Kilometer vorm Ziel ging es richtig heftig aufwärts - und vor mir waren vier Teilnehmer, die ich packen konnte! Ich habe alles aus mir herausgeholt, habe sie wirklich auch überholt und war oben (ca. 700 Meter vorm Ziel) richtig platt. Puls: 167 ! Und jetzt kommen gleich zwei Dinge, deretwegen ich den Pulser weder als Anfänger noch (wie von vielen apostrophiert) in WKs missen möchte: Ich habe mein Tempo abwärts ein klein wenig herausgenommen und war ruckzuck auf Werten unter 150. Also volle Pulle weiter. Meine beiden Erkenntnisse: Meine HFmax ist min. 167 (Ich habe also meine Bereiche ab jetzt angepaßt) und ich kann mich auch während eines Laufes schnell erholen.

    Heute trainiere ich kaum mehr nach Pulszonen, sondern entweder nach Tempobereichen oder laß es frei laufen (Fahrtspiel). Aber ich habe meine Pulsmessung permanent laufen, schaue oft kurz drauf, wenn ich steile Anstiege hochjage, mich unwohl fühle oder einfach aus Neugier. Ich weiß inzwischen auch, daß ich wohl Hochpulser bin, da ich trotz Ü60 inzwischen bei einer gemessenen HFmax von 178 angekommen bin (vor 2 Jahren). Ob sie nun wirklich derzeit 177 oder 181 beträgt, ist für die Trainingsbereiche eines Nichtprofis völlig egal. Ich nehme sie sowieso erst hinterher zur Kontrolle: Habe ich wirklich bei Intervallen/Tempotraining alles herausgeholt oder soll ich nächstes Mal noch ne Schippe drauflegen?

    Mein (ganz persönliches) Fazit aber lautet: Gerade für Anfänger kann eine Pulsuhr enorm sinnvoll sein. Zumal, wenn er - wie ich - fasziniert ist von technischen Spielereien. Deshalb mußte es bei mir ja auch eine GPS-Uhr sein. Ob ich ohne meine Garmin a) so sehr dran geblieben wäre und b) so schnelle Fortschritte gemacht hätte, weiß ich nicht. Übrigens hat sie mir vor einem Jahr noch einmal gute Anfängerdienste geleistet: Da bin ich vom Nordic-Walking zum ersten Mal ins gezielte und regelmäßige Lauftraining eingestiegen (zusätzlich, nicht anstatt). Und auch da habe ich wieder die gleichen Vorteile genutzt, meinen Körper schneller kennen zu lernen - jetzt aber mit meinen ganzen Vorerfahrungen.

    Eines zum Schluß: Wie bei jeder technischen Apparatur ist ihr Einsatz nur sinnvoll, wenn man die Möglichkeiten und Grenzen der Technik kennt. Wenn man - wie viele Anfrager und Ensteiger es hier tun - völlig ohne Wissen um Technik und Puls einfach nur so eine Uhr einsetzen will, ist sie wirklich sinnlos. Ich kenne aber auch Kollegen, die konnten nicht einmal ihren Videorekorder programmieren. Das kann man aber weder dem Rekorder noch denen vorwerfen, die so ein Ding bedienen können. Ähnlich ist das auch hier. Man sollte sich ausgiebig mit seinem Gerät und mit den Möglichkeiten der Pulsmessung auseinandersetzen. Dann aber kann eine Pulsuhr gerade für Anfänger sinnvoll sein, auch ohne die HFmax zu kennen.
    Gruß vom NordicNeuling

  15. #15
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Nach ein Paar Monaten Lauftraining wird man da schnell 4x sehen. Aber in unsere Gesellschaft ist das schon unter dem Schnitt.
    Naja, auch das ist individuell. Aber ne 5x sollte schnell möglich sein.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Übrigen, die niedrigsten Werte erreiche ich immer vor dem Schlafengehen und nicht vor dem Aufstehen.
    Bei mir ist es in der Tiefschlafphase, also mitten in der Nacht. Da gibt es immer eine Phase von ca. 30-60 Minuten, in der mein Puls deutlich niedriger ist als wann auch immer. Läßt sich natürlich nur mit Pulsuhr feststellen!
    Gruß vom NordicNeuling

  16. #16
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    @NordicNeuling, du hast meinen Umgang mit der Pulsuhr sehr gut beschrieben.

    Allerdings fehlt ein Punkt: Als ich mit der sportlichen Betätigung anfing hatte ich einen BMI > 40 und bekam auch sehr schnell hypertone Krisen.
    Die bemerkte ich an der Druckveränderung in den Ohren, aber nur wenn ich die Hörgeräte trug.
    Dann bemerkte ich beim Tragen der Pulsuhr, das der Blutdruckanstieg mit einer bestimmten Pulshöhe einherging. Also konnte ich mit Pulsuhr meinen Blutdruck steuern.

    Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen dies als med. Problem zu sehen. Ich fühlte mich gesund und hatte grünes Licht vom HA für Sport.
    Ich liebe meine Pulsuhr , aber ich bin ihr Boss, nicht umgekehrt

    LG Anke
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  17. #17
    Avatar von Murks
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    alle paar Monate greife ich bei solchen Thesen ein, um sie als Blödsinn zu charakterisieren.
    Dazu aber dann auch noch ein paar Anmerkungen eines „Pulsuhren-Skeptikers“:

    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Körpergefühl hat man als Neuling nicht. Pulswerte aber sind objektiv.
    Die Messung der aktuellen Herzfrequenz ist ziemlich genau, das mag wohl stimmen. Das war’s dann aber auch mit der Objektivität. Der Puls ist von zig Faktoren abhängig, wie du ja selbst schreibst. Ein einzelnes Messergebnis kann also ohnehin nichts aussagen, du kannst allenfalls anhand mehrerer Messungen einen Trend herleiten. Den kann man dann aber mit Sicherheit auch ohne technische Hilfe erkennen.

    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Der Ruhepuls. Wie meßt Ihr bitte schön den denn?
    Ganz einfach: gar nicht. Wozu auch?


    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Mein wahrer Maxilmalpuls liegt höher, also habe ich "zu lasch" trainiert. Gut so! Denn ein beliebter Anfängerfehler ist das zu schnelle Training.
    Dass das ein beliebter Anfängerfehler ist, wird oft behauptet. Ich glaube nicht, dass es wirklich viele Anfänger gibt, denen das passiert. Was dagegen häufig zu sehen ist, ist der Fehler, dass viele sich nach einem vermeintlich auf sie abgestimmten Plan richten und feststellen, dass die vorgegebenen Pulswerte so niedrig sind, dass sie damit nicht einmal locker laufen können. Es ist zwar, wie du schreibst, nicht schädlich, aber sinnvoll ist es eben auch nicht. Dabei wundere ich mich sowieso, warum offenbar sehr viele Leute gar nicht auf die Idee kommen, einfach ein paar Mal pro Woche zu laufen, ohne sich von irgendwem (schlimmstenfalls vom in der Pulsuhr integrierten Trainingsplaner) vorgeben zu lassen, wie oft und wie schnell sie das zu tun haben – gerade als Anfänger.

    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Einen Kilometer vorm Ziel ging es richtig heftig aufwärts - und vor mir waren vier Teilnehmer, die ich packen konnte! Ich habe alles aus mir herausgeholt, habe sie wirklich auch überholt und war oben (ca. 700 Meter vorm Ziel) richtig platt. Puls: 167 ! Und jetzt kommen gleich zwei Dinge, deretwegen ich den Pulser weder als Anfänger noch (wie von vielen apostrophiert) in WKs missen möchte: Ich habe mein Tempo abwärts ein klein wenig herausgenommen und war ruckzuck auf Werten unter 150. Also volle Pulle weiter. Meine beiden Erkenntnisse: Meine HFmax ist min. 167 (Ich habe also meine Bereiche ab jetzt angepaßt) und ich kann mich auch während eines Laufes schnell erholen.
    Willst du damit sagen, dass du ohne den Pulsmesser nicht bemerkt hättest, dass es dir wieder besser ging?

    Gruß
    Markus
    Zuletzt überarbeitet von Murks (06.09.2014 um 22:28 Uhr)

  18. #18
    Avatar von Chancentod
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    Zitat Zitat von Sergej Beitrag anzeigen
    Wenn man sich dein Eingangsbeitrag nochmal durchliest, kann man sich die Frage doch selbst beantworten: Nein!
    Schon verstanden. Und genau das gälte es zu ändern. ;)

  19. #19
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    1. Körpergefühl hat man als Neuling nicht
    Warum nicht? Herz, Lunge, Muskeln etc - alle senden ununterbrochen über die Nervenbahnen Zustandsberichte ins Gehirn. Wer die ohne technische Hilfsmittel nicht wahrnimmt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.

  20. #20
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    @ murks:

    Deine Gegenworte treffen mich und meine Ausführungen nicht, da ich sie ja nicht apodiktisch "vorschreibe", sondern meine Erfahrungen und den Sinn für mich beschreibe. Ob Du Deinen Ruhepuls kennen willst oder nicht, spielt dabei ja keine Rolle. Und nein: So drastisch und objektiviert hätte ich in diesem (meinem zweiten WK und meinem ersten richtig harten) WK meine Erholung gar nicht feststellen können. Ich habe mittels der Pulsuhr mich und meine Körperreaktionen sehr viel schneller kennengelernt, als es mir ohne möglich gewesen wäre.

    Mir geht es wie der Oma: Ich bin der Boss meiner Geräte (auch der Pulsuhr), nicht umgekehrt.

    @ Oma: Zum Glück hatte ich einen relativ normalen BMI und keinerlei Herz-Kreislauf-Probleme; deshalb war Dein Punkt für mich unwesentlich.
    Gruß vom NordicNeuling

  21. #21
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Murks Beitrag anzeigen
    Dass das ein beliebter Anfängerfehler ist, wird oft behauptet. Ich glaube nicht, dass es wirklich viele Anfänger gibt, denen das passiert.
    Das entnehme ich aus vielen Beiträgen von Anfängern hier und einigen Beobachtungen "draußen".

    Zitat Zitat von Murks Beitrag anzeigen
    Was dagegen häufig zu sehen ist, ist der Fehler, dass viele sich nach einem vermeintlich auf sie abgestimmten Plan richten und feststellen, dass die vorgegebenen Pulswerte so niedrig sind, dass sie damit nicht einmal locker laufen können. Es ist zwar, wie du schreibst, nicht schädlich, aber sinnvoll ist es eben auch nicht.
    Davon rede ich ja auch nicht. Ich habe ja jeweils meinen höchsten Puls als HFmax genommen und damit die Bereiche nach und nach angepaßt. Bei mir hat das gut funktioniert und war sinnvoll; denn meine Fortschritte im ersten Jahr waren sehr gut; und danach war ich sowieso im richtigen Bereich.

    Zitat Zitat von Murks Beitrag anzeigen
    Dabei wundere ich mich sowieso, warum offenbar sehr viele Leute gar nicht auf die Idee kommen, einfach ein paar Mal pro Woche zu laufen, ohne sich von irgendwem (schlimmstenfalls vom in der Pulsuhr integrierten Trainingsplaner) vorgeben zu lassen, wie oft und wie schnell sie das zu tun haben – gerade als Anfänger.
    Das verstehe ich auch nicht. Ich habe zu Anfang ganz ohne Pläne trainiert (wüßte gar nicht, daß in meinem Garmin TPs drin wären) und habe mir dann meine Pläne selbst gemacht - natürlich erst nach ausführlicher Lektüre über Trainingsgestaltung und unter Verwendung bestehender Pläne - man muß das Rad ja nicht neu erfinden.
    Gruß vom NordicNeuling

  22. #22
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Mir geht es wie der Oma: Ich bin der Boss meiner Geräte (auch der Pulsuhr), nicht umgekehrt.
    Die überwiegende (hier schreibende) Mehrheit der Anfänger eben nicht. Sie bremsen sich aus bis zum Gehen, weil ihnen die Pulsuhr das so befielt und wundern sich, dass sich ihre Leistung über Wochen nicht verbessert.

    Mein Laufbeginn war einige Monate ohne Pulsuhr und ohne Probleme. Dann käufte ich mir eine solche und auch ich wunderte mich über "zu Hohe" Werte bei gefühlt lockerem Tempo. Ein paar mal bremste ich mich und ja ich legte sogar Gehpausen ein, damit der Puls wieder runter kommt. Bis ich das für mich als Schwachsinn einordnete und wieder nach Gefühl lief. Ich lief dann noch Jahrelang mit Pulser, aber die Aufzeichnungen nahm ich nur noch für statistische Zwecke. Selbst mein Marathontraining steuerte ich ausschließlich übers Tempo und nicht nach Puls und war glücklich damit.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  23. #23
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Die überwiegende (hier schreibende) Mehrheit der Anfänger eben nicht.
    Da gebe ich Dir ja recht. Aber das ist nicht der Fehler der Geräte, sondern der Anwender. Ist wie bei so vielem heutzutage (oder früher auch schon?). Siehe auch der Parallelthread, in dem ich auch dem TE von der Uhr abrate, da sie der Boss ist, nicht er.
    Gruß vom NordicNeuling

  24. #24
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Selbst mein Marathontraining steuerte ich ausschließlich übers Tempo und nicht nach Puls und war glücklich damit.
    Na klar: Erstens ist Tempo eine mögliche Trainingssteuerung, wie Puls- und/oder Laktatmessung auch. Und wie ich oben schon schrieb, trainiere ich zur Zeir auch vor allem nach Pace, benutze den Puls also vor allem zur Kontrolle - meist sogar erst zu Hause am Computer. Aber ist das deshalb sinnlos?

    Noch einmal ganz klar: Ich habe nie gesagt, daß irgendjemand zwingend eine Pulsuhr braucht (einige medizinische Fälle vielleicht ausgenommen). Damit ist sie aber noch kein Unsinn; denn man KANN sie vielfältig sinnvoll einsetzen. Das aber bestreiten hier viele, die meiner Meinung nach den Fehler machen, die Mängel des Anwenders der Pulsuhr anzulasten.
    Gruß vom NordicNeuling

  25. #25
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    Okay, das war wohl zu allumfassend. Sinnlos unter den Vorraussetzungen, dass der/die PulsuhrträgerIn nicht damit umzugehen weiß.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

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