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  1. #1
    Der Yeti Lebt ! Avatar von Kasrwatzmuff
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    Frage Bügelwachse oder Flüssigwachse?

    Hallo Langlauffreunde!

    Ende September war ich auf einem Wachsvortrag der Fa. Zipps Skiwachse. Die Firma produziert in erster Linie Flüssigwachse. Das Wachs wird auch von verschiedenen LL-Nationalmannschaften verwendet.

    Grundsätzlich ist die Handhabung auf den ersten Blick eine ganze Ecke einfacher als bei den herkömmlichen Bügelwachsen von Herstellern wie Toko, Swix, Holmenkol oder HWK. Grundsätzlich läuft eine Präparation wie folgt: ausbürsten, Flüssigwachs auftragen, trocknen lassen, verkorken und ausbürsten. Das geht notfalls auch ganz ohne Strom.

    Hat schon jemand einschlägige Erfahrungen mit Flüssigwachsen? Gibt es wirklich so gut wie keinen Unterschied zu den althergebrachten Bügelwachsen? Und letztendlich würde mich interessieren, wieviel Aufwand Ihr so betreibt, damit im Winter das Material stimmt.
    Grüße
    Martin

  2. #2
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    Hallo Martin,

    bin hier nur zufällig drüber gestolpert...

    Zitat Zitat von Kasrwatzmuff Beitrag anzeigen
    Das Wachs wird auch von verschiedenen LL-Nationalmannschaften verwendet.
    ??? Na hier sollte man zumindest unterscheiden, was für's Training und die Wettkampfski verwendet wird... Wobei das Wachs wohl eine untergeordnete Rolle spielt. Auf den Schliff kommt es an. Der muss zudem noch zu den Schneeverhältnissen passen...

    Aber natürlich ist das doch für Hobbyskifahrer egal. Eine einfache Handhabung ist da wohl praktisch gesehen viel wichtiger.

    Hoffe, dass der Winter auch noch in den Mittelgebirgen mal ankommt.

    Grüße Matthy
    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  3. #3
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    Hallo Matthy,

    ich denke, für perfekt präparierte Langlaufski gibt es 3 wichtige Komponenten, welche erst im perfekten Zusammenspiel auch den perfekten Ski ergeben: Schliff, Präparierung (Wachsen) und Struktur.

    Sicher ist es für den Hobbyskifahrer am einfachsten beim Wachsen die größten Verbesserungen rauzuholen. Wenn man aber mehr als einen Ski sein eigen nennt, dann sollten diese Skier nach Möglichkeit schon einen unterschiedlichen Schliff haben. Ich denke, dass viele Hobbylangläufer noch nicht einmal wissen, was der Schliff überhaupt ist. Und was die Struktur angeht, so ist das mMn das i-Tüpfelchen. Kostet relativ viel Geld und wieviel es bringt kann ich nicht beurteilen, da ich kein Strukturgerät habe.

    P.S. Der Winter ist IMMER noch nicht da...
    Grüße
    Martin

  4. #4
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    Martin,

    Deine Unterscheidung zwischen Schliff und Struktur verstehe ich nicht. Beim Schleifen wird die Oberfläche des Wachsski strukturiert. Grobe Strukturen brauchst Du bei nassem Schnee und feine bei trockenem. Ein regelmäßig neuer Schliff ist wesentlich.

    Perfomance:
    70% - Skiauswahl
    20% - Schliff
    10% - Wachsen

    ...und alle 3 Komponenten spielen für mich kaum eine Rolle, da der Spass im Vordergrund steht und die Geschwindigkeit durch meine bessere Hälfte vorgegeben wird. Zudem haben Sie natürlich gar keinen Einfluß, ob nun endlich auch mal in den Mittelgebirgen etwas Schnee ankommt.

    Ohne Wachs geht natürlich gar nicht..., aber viel holt man da nicht raus.

    Grüße Matthy
    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  5. #5
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    Hallo,

    der Schliff ist quasi die Grundstruktur des Skis. Die wird bei der Herstellung in den Belag gefräst bzw geschliffen. Nach jedem Wachsen gilt es, den Schliff wieder freizulegen, damit das Wachs den Schliff nicht "verstopft". Ist der Ski ausgelaugt, kann der versierte Fachmann dem Ski nochmals einen neuen Schliff verpassen.

    Die Struktur wird mit speziellen Strukturgeräten nach dem Wachsen auf den Ski gepresst und ist demnach sehr vergänglich. Mit der Struktur kann man im Finish noch die Gleiteigenschaft des Skis verbesser. Auch hier gilt: kalt=feine Struktur, warm=grobe Struktur.

    Was das Wachsen angeht, so hab ich zu Beginn meiner LL-Leidenschaft die Skier mit Universal-Flüssigwachsen präpariert (ich hatte ja keine große Ahnung). Später kamen dann Bügelwachse (mit und ohne Fluor, für die verschiedenen Temperaturbereiche) und die entsprechenden Werkzeuge (z.B. Nylon-/Stahlbürsten oder Kork) zum Einsatz. Und ich kann Dir sagen, dass war ein Quantensprung. Deswegen sollte man nicht unterschätzen, welche Wirkung im richtigen Wachsen steckt. Für mich haben sich die Ausgaben für Wachs und Service-Produkte definitiv gelohnt.
    Grüße
    Martin

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