Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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  1. #1

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    Standard Familie - Zeit zum trainieren

    Hallo!

    Ich habe eine 21-monate alte Tochter, und trainiere 5x die Woche. Wochenumfang etwa 70km. Dabei sind ein Intervall-Training, ein langer DL, ein flotter DL und normale, ruhige Dauerläufe.

    Ich trainiere immer gleich nach der Arbeit, so dass ich die Zeit danach für meine Tochter und meine Frau nutzen kann.

    Und jetzt kommt das Problem:

    Ich werde ca. 30-45min. nach dem Training total müde und gereizt. Würde am liebsten in Ruhe auf der Couch liegen und mich ausruhn.

    Stattdessen "muss" ich dann mit meinen 2 Mädels zum einkaufen gehen, oder mit meiner Tochter am Boden rumtollen. Das mach' ich im Normalfall schon sehr gerne - aber nach dem Training muss ich mich dazu immer überwinden, und dann macht das auch weniger Spaß.

    Hab mir schon überlegt, statt 5x pro Woche nur noch 4x zu trainieren - und die Wochenkilometer etwas runterzufahren, aber ich möchte auf der anderen Seite auch nicht an Form verlieren.

    Bin da echt im Gewissenskonflikt mit mir selber. Einerseits ist mir die Familie total wichtig, andererseits ist mir das Laufen, und auf Wettkämpfen vorne dabei zu sein - schon auch wichtig. - Manchmal frage ich mich auch - für was/wen? Ich muss zugeben, das Laufen ist eine Sucht geworden. Ohne geht's mir nicht gut...

    Deswegen meine Frage: Wie macht ihr das mit dem Laufen und Familie? Musstet ihr das Laufen auch einschränken?

    Wenn jetzt noch ein 2. Kind dazukommt, ist wohl eine Trainingsreduzierung unvermeidlich. Deswegen möchte ich wahrscheinlich auch kein 2. Kind... Eigentlich schon egoistisch meiner Frau gegenüber, die sich ein 2. Kind wünscht....

  2. #2
    Das böse Mädel zum 2. Mal Avatar von BadGirl
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    leider kann ich dir zu Kind keinen Rat geben. Aber ich bin beruflich sehr stark ein gespannt und hatte ein ähnliches Problem, sofern ich abends gelaufen bin. Durch einen dummen Zufall - abends den Lauf abgebrochen und mir selber auf erlegt zur Strafe am anderen Morgen ganz früh zu laufen - habe ich das Laufen in den frühen Morgenstunden für mich entdeckt und im Gegenteil zum Abendslaufen, macht mich das Morgenslaufen fit für den Tag und ich merke das Laufen überhaupt nicht.

    Vielleicht ist das Verlegen der Trainingszeit auch für dich etwas.

    Selbstverständlich ist natürlich, das man(n) dann ein bisschen früher auf stehen muss und auch dem Körper morgens ein bisschen Zeit zum Auuwachen geben muss.
    Ich selber stehe ca 2 Stunden eher auf, um in Ruhe einen Kaffee zu trinken, um dann 1 -1, 5 Stunden zu laufen und komme dann zu der Zeit zuhause an, wo ich vorher auf gestanden bin. Abends bin ich komischerweise aber nicht mehr müde als sonst.

  3. #3
    Avatar von Isse
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    Hi lotfai,

    ich halte es ähnlich wie Bad Girl. Die Zeit nachmittags zu trainieren habe ich nicht, somit geschieht alles vor der Arbeit. Mir macht es zumeist nichts aus, da ich an das frühe Aufstehen gewöhnt und morgens aktiv bin.

    Wenn du Kleinkinder hast, wirst du eh nicht solange schlafen können. Somit probiere doch einfach mal, alles vor der Arbeit zu erledigen. Die LaLas mache ich dann am WE, ziemlich früh und kann dann in Ruhe mit der Fam. frühstücken, so sie dann irgendwann aus der Kiste kommen

    Um des Laufens Willen nun auf ein Kind in der Familienplanung zu verzichten, da will ich mir kein Urteil erlauben. Das ist einzig eure Sache. Aber du kannst mit einer guten Planung, Umschichtung und gutem Willen organisieren. Andere schaffen das auch. Beste Grüße
    Highlights bisher:
    2012: 100MC Brocken Berlin -
    22.12.2012 - Bergmarathon - insgesamt 1.570 hm und 42,195 km
    2013/2014/2015/2016/2017/2018/2019: Majors in Boston, New York, Chicago, Tokio und Berlin
    15.+16. Juni 2018 - 24 h Burginsellauf = 121,74 km






  4. #4

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    Hallo,

    ich versuche zu "familienfreundlichen" Zeiten zu laufen. Entweder elend früh vor der Arbeit und dem gemeinsamen Frühstück oder sehr spät, ab dem Moment in dem meine Frau unser Töchterchen ins Bett bringt. Eine Ausnahme mache ich am Wochenende und im Urlaub, da einfach mehr Netto-Zeit vom Tag für die Family übrig ist.

    Grüße
    Tom

  5. #5
    Avatar von coldfire30
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    Zitat Zitat von lotfai Beitrag anzeigen
    Wenn jetzt noch ein 2. Kind dazukommt, ist wohl eine Trainingsreduzierung unvermeidlich. Deswegen möchte ich wahrscheinlich auch kein 2. Kind... Eigentlich schon egoistisch meiner Frau gegenüber, die sich ein 2. Kind wünscht....
    Meinst Du das wirklich ernst ???

    Ich meine mit 70 WKM bist Du ja nun wahrscheinlich kein Spitzenläufer bei dem es darum geht Läufe zu gewinnen. Ein zweites Kind haben zu wollen oder nicht ist eine Entscheidung die das ganze weitere Leben beeinflusst, im Vergleich dazu ist es doch wirklich unwichtig ob unsereins als 08/15 Hobbyläufer dann mit 4x Training im Vergleich zu 5 x Training ein bißchen an Form verliert. Irgendwie stimmt da meiner Meinung nach die Gewichtung der Präferenzen nicht ganz....

    Damit wir uns nicht falsch verstehen..ich bin kein glühender Verehrer der Großfamilie und habe auch nur eine Tochter, aber wenn ich diese Entscheidung an der Rennerei fest gemacht hätte, dann hätte mir meine Frau mit Macht in den Hintern getreten...und sie hätte verdammt Recht damit gehabt

    Grüsse

  6. #6
    läuft im Mittelfeld Avatar von chillie_
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    Man kann im Leben nicht alles haben. Die Entscheidung für das eine bedingt irgendwo den Verzicht auf etwas anderes. Ganz oft tut das nicht weh ... manchmal eben schon, wie in Deinem Fall.

    Eine Lösung wäre z.B. die Prioritäten so zu verschieben, dass man dort verzichtet wo es nicht so weh tut - z.B. beim Schlaf oder bei unproduktiven Dingen.

    Ich habe 5 Jahre nebenberuflich studiert (2 davon mit Kind) und laufe inzwischen neben dem Job der selten 40h hat. Meine Frau und mein Sohn sind mir wichtig, also stecke ich das Maximum an Trainingseinheiten in Zeitbereiche, die der Familie dann nicht fehlen (das habe ich so im Fernstudium gelernt...ging nicht anders)
    Als mein Sohn noch Mittagsschlaf machte, bin ich am Wochenende eben Mittags gelaufen. Ansonsten laufe ich wenn er im Bett ist. Gerade im Winter ist es ja egal ob man um 17:00 oder um 20:00 läuft.
    Andere Alternative ist der schon erwähnte Morgenlauf oder Du packst Deinen Zwerg in einen Jogger und drehst mit Deiner Tochter auch mal eine Runde. Wenn Du in Deiner Arbeit duschen kannst, wäre auch noch ein Lauf in der Mittagspause drin... oder Du läufst zur Arbeit bzw. zurück.

    Die Entscheidung pro Laufen und contra einem zweiten Kind, lasse ich mal unkommentiert. Nur vielleicht so viel: wie lange muss man auf leistungsorientiertes Laufen verzichten und wie lange kann man als gesunder Mann leistungsorientiert laufen?
    Wenn man kein zweites Kind will ist das so eine Sache ... am Laufen festmachen... naja
    mein Sportblog : Endurange | road - trail - bike

    WK-Planung Run:

    22.03.2015 - 10K - Citylauf Dresden / 12.04.2015 - HM - Obermain Marathon / 03.05.2015 - HM - Weltkulturerbelauf Bamberg / 10.05.2015 - 10,5K - Maisels Fun Run / 20.06.2015 - 36km - Zugspitz Basetrail XL / 27.09.2015 - MRT - Berlin Marathon

    WK-Planung Bike:

    17.05.2015 - 70km - Rund um die Altstadt Nürnberg / 31.05.2015 - 300km - Mecklenburger Seenrunde / 26.07.2015 - 170km - Arber Radmarathon / 02.08.2015 - 165km - Frankenwald Radmarathon

  7. #7
    Wirtschaftsflüchtling Avatar von aghamemnun
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    Man wächst ja an seinen Aufgaben. Also versucht am besten erst einmal, ein zweites Kind zu bekommen. Wenn es da ist, wirst Du schon sehen, wie Du das, was Dir dann wichtig ist, unter einen Hut bekommst. Denkbar wäre ja vielleicht, das reine Grundlagentraining aufs Fahrrad zu verlegen und die Kinder hinten dranzuhängen, wenn Dir dafür einigermaßen ebene und wenig befahrene Strecken zur Verfügung stehen.

    Ansonsten ist es natürlich immer schwierig, jemandem brauchbare Ratschläge zu erteilen, der sich als reiner Hobbyläufer vor eine Entscheidung zwischen Laufen und Kind gestellt sieht und nicht spontan nachvollziehbare Prioritäten setzt. Aber Du äußerst Dich ehrlich und vorbehaltlos, und das verdient immerhin Anerkennung.
    Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!

  8. #8

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    @all: Danke für eure Tips!

    In der Früh zu laufen werd' ich mal ausprobieren. Dass man danach gar nicht k.o. ist, kann ich mir allerdings nicht vorstellen... aber ich werd's mal testen...

    @coldfire: Ja, du hast recht. Es ist eine falsche Gewichtung der Präferenzen. Das ganze nennt sich "Sucht". Man "hütet" die hart erarbeitete Form.
    Außerdem ist die 2.Kind-Entscheidung ja nicht NUR von der Rennerei abhängig. Es fehlen mir dazu die Nerven.
    Was sind Deine Gründe gegen ein 2. Kind?
    Wie viel trainierst du?

    @tomtoi: Genauso mach' ich es am Wochenende auch: Sobald sich meine Tochter Mittags hinlegt, lauf' ich los. Wenn ich wiederkomme, ist sie wach, und will bespaßt werden. :-)

  9. #9
    Avatar von coldfire30
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    Zitat Zitat von lotfai Beitrag anzeigen
    @coldfire: Ja, du hast recht. Es ist eine falsche Gewichtung der Präferenzen. Das ganze nennt sich "Sucht".
    Außerdem ist die 2.Kind-Entscheidung ja nicht NUR von der Rennerei abhängig. Es fehlen mir dazu die Nerven.
    Was sind Deine Gründe gegen ein 2. Kind?
    Wie viel trainierst du?
    4x die Woche wenn alles glatt geht. Mehr eigentlich fast nie, eher lasse ich mal eine Einheit ausfallen wenn es eben zeitlich nicht passt.
    Das mit den Nerven kann ich schon eher verstehen Ich persönlich finde ein Kind groß zu ziehen ist eine Sache die man im Leben einfach mal gemacht haben muss weil sonst etwas entscheidendes fehlen würde, aber damit war es für mich halt auch gut.
    Bei einem Kind zu bleiben ist halt auch irgendwo ein Zugeständniss an den eigenen Egoismuss noch etwas Zeit für sich zu haben, daß gebe ich ganz offen zu...

  10. #10

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    Natürlich hat das Suchtpotenzial
    Aber du siehst es dann wahrscheinlich auch als Pflicht, weil du sonst zuviel "verlierst"
    und nach der Pflicht sollte die Ruhe kommen !
    Geht aber nicht.............
    Ganz ehrlich, Laufen ist sooooo toll.
    Und ist es nicht sch...egal, ob du ein paar Minuten später ins Ziel kommst ?
    Gewinnen wirst ja sowieso nicht ?!
    Wenn du dann noch beruflich Stress hast, sind schnell Übertrainingsymtome da !!!
    Reduzier auf 4x (Ev. auch an der Intensität) und gut ist`s für alle Beteiligten.
    LG Andi

  11. #11

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    @coldfire:
    Danke für Deine Antwort!
    Ja, Deine Ansicht mit dem Kind sehe ich genauso. Zeit für sich.
    Ich frage mich oft was ich sage, wenn mich meine Tochter später mal frägt, warum sie keine Geschwister hat...
    Die Frage ist auch, ob ich die Entscheidung mit 50,60 bereue...? Andersrum genauso...

  12. #12

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    @canan: Danke auch Dir für Deinen Tip.
    Und ja, eigentlich ist es sch' egal. Es ist nur für einen selbst eine Überwindung. Ja, ich werd's mit 4x Training/Woche probieren - und vielleicht auch das ein oder andere Training in der Früh zu machen.

  13. #13
    Avatar von Stützredli
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    Wie wärs mit 2 Trainings über den Mittag? Wenn Du dann natürlich auch so gereizt bist, dass Deine Arbeitsleistung wirklich darunter leidet natürlich keine gute Idee. Immerhin hast Du so 2 Tage mehr, an denen Deine Familie gar nicht merkt, dass du trainierst. Umgekehrt dürften es Deine Arbeitskollegen überleben, wenn Du 2mal wöchentlich ein Egoprogramm durchziehst (falls sich keine Arbeitskollegen zum Laufen finden).

  14. #14
    Avatar von coldfire30
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    Zitat Zitat von lotfai Beitrag anzeigen
    Die Frage ist auch, ob ich die Entscheidung mit 50,60 bereue...? Andersrum genauso...
    Tja wenn man das immer so wüsste, dann wäre das Leben ja einfach

  15. #15
    Avatar von xx21
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    Ich selbst habe 3 Kinder und bin auch entsprechend durch Familie beansprucht. Allerdings ist die Jüngste auch bereits 8 Jahre, also keine ganz kleinen Kinder.
    Ich regele das so, dass ich möglichst viel in Zeiten trainiere, die die Familie nicht belastet, also am WE früh, wenn die Kinder schlafen, nach der Arbeit nach Hause laufen (20 km) oder im Sommer früh zur Arbeit laufen. Notfalls auch abends um 9, wenn die "Familienaufgaben" erledigt sind.
    Wenn ich nach dem Sport keine Ruhe habe bin ich auch leicht reizbar.
    Da aber nicht immer nur trainiert werden kann, wenn es für die Familie passt ist vereinbart: : Wenn ich vom Sport komme, dann lasst mich bitte 20 min in Ruhe. Danach habe ich dann dafür umso mehr Zeit und Geduld für Euch! Also in Ruhe etwas trinken, duschen, umziehen. Das klappt nicht immer, aber oft.

    Ich liebe meinen Sport, aber die Entscheidung mehr Sport ODER Kinder wäre bei mir so ausgefallen, dass ich lieber meine restliche Freizeit bewegungslos verbracht hätte als auf meine Kinder zu verzichten. Bereuen werde ich das sicher nie! Ich kenne auch niemanden, der die Entscheidung für Kinder bereut hätte.

    Gruß,
    XX21

  16. #16
    Avatar von gero
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    Es wurden wahrscheinlich alle wichtigen Tipps genannt. Ich habe zu Hause zwei Kinder (19 Monate und 3 Jahre) und habe alles ausprobiert:
    - früh morgens
    - abends, sobald die Kinder im Bett sind
    - mitten in der Nacht, wenn ich nicht Schlafen kann
    - am Wochenende, während des Mittagsschlafs der Kinder (leider hat der Ältere sich den Mittagsschlaf sehr früh abgewöhnt;-)
    - mit dem Laufkinderwagen
    - auf dem Weg zur Arbeit

    Meine aktuelle Lösung:
    Das regelmäßige Training findet bei mir auf dem Arbeitsweg statt. Zusätzlich wird spontan jede Lücke genutzt, in der die Familie anderweitig beschäftigt ist. Das erfordert ein hohes Maß an Spontanität (manchmal ahnt man nicht, dass die nächste Trainingseinheit bereits in 20 Minuten stattfindet) und ist mit starren Trainingsplänen nicht so leicht vereinbar, aber es funktioniert für mich ganz gut.

    Und ja: Kinder großziehen ist anstrengend. Es gibt auch Situationen, da sehnt man wieder die Zeit ohne Kinder herbei. Aber auf Kinder wegen eines Hobbies zu verzichten,...

    Gruß,
    Gero

  17. #17

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    Hallo lotfai,

    meine Frau und ich kriegen gerade unser zweites Kind. Unser erster Sohn ist mittlerweile vier. Wir waren (wie coldfire) lange Zeit auch der Meinung, dass wir nur ein Kind wollen, damit uns mehr Zeit für uns bleibt. Da wir uns meistens beide um das Kind gekümmert haben, ist er jetzt extrem verwöhnt und wir haben Probleme mal Zeit für uns zu finden. Das Laufen versuche ich, wenn mich meine AS nicht nervt, früh morgens einzubauen. Aber was andere schon geschrieben haben, es ist wichtig flexibel zu bleiben, denn wenn unbedingt mal Winne Pooh geschaut werden muss, so muss ich ja nicht dabei sein, also schnell rein in die Klamotten und mal eben 40 Minuten gelaufen.

    Es muss jeder selbst wissen, wieviele Kinder man möchte, aber das von einem Hobby abhängig zu machen halte ich persönlich für falsch, obwohl es sehr häufig geschieht. Unsere Entscheidung für ein zweites Kind fiel in dem Moment - ich weiß jetzt wird es pathetisch - als wir an spätere Familienfeiern gedacht haben. Mit nur einem Kind erschien uns das etwas trostlos. Daher haben wir gesagt, lieber nochmal fünf bis zehn Jahre sich zurücknehmen und dafür den Rest des Lebens davon zehren dürfen.

  18. #18
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Wenn du nach den Läufen so ko und gereizt bist, vielleicht liegt es ja auch nur an der Ernährung? Solltest dir vielleicht sofort nach dem Training KH rein werfen um im wahrsten Sinne wieder Energie für die Familie zu tanken.

    Ansonsten sehe ich es wie viele Vorschreiber. Außerdem, Zeiten in Wettkämpfen sind Schall und Rauch und irgendwann wirst du, dem voranschreitendem Alter geschuldet, eh langsamer werden. Gewöhn dich schonmal dran

    Gruss Tommi

  19. #19
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Außerdem, Zeiten in Wettkämpfen sind Schall und Rauch und irgendwann wirst du, dem voranschreitendem Alter geschuldet, eh langsamer werden. Gewöhn dich schonmal dran
    Was?
    Das hat mir keiner gesagt.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  20. #20
    Avatar von Rimaro
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    Diese Anfrage von der *Mama* eines 21 Monate alten Kindes hätte ich 100 % nachvollziehen können. Aber von einem Papa, der ohnehin schon 70 Wochenkm läuft........ also in meinen Augen hast du ein Luxusproblem!
    Ansonsten ist das Zauberwort schon umschrieben worden: Zeitfenster nutzen, wo immer sie sich auftun. Viel Erfolg.

  21. #21

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    Hallo Lotfai,

    ich laufe nicht annähernd soviel wie Du (20 - 30km, 2-3xWoche, 2 Kinder: 9 und knapp 3), das Problem ist jedoch im Prinzip das Gleiche. Alle Lösungsvorschläge wurden eh schon gebracht. Ich laufe immer zwischen 20:30 und 21:00 Uhr los, wenn die Kleine dann endlich schläft. Morgens kann ich keinen Sport machen.

    2. Kind: Nach einer Durstrecke werden sich die Kinder (sofern sie sich verstehen) irgendwann auch mal nur mit sich selbst beschäftigen können und benötigen weniger bzw. auch fast keine Erwachsenen-Aufsicht mehr. Der "Wartungsaufwand" wird mit der Zeit einfach geringer. Mit einem Einzelkind hast Du auch immer ein Bespassungsproblem, welches potentiell an den Nerven zerrt. Ich fange mit einer 3jährigen auch wieder von vorne an. Missen möchte ich sie um keinen Preis der Welt.

    Viele Grüße
    cheers

  22. #22
    Avatar von Snitro
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    unser Kleiner ist 2.5 Jahre alt und wir schaffen es 5 bzw.3 mal die Woche zu trainieren. Alles eine Frage der Organisation. Bei uns ist es üblich, dass wir jeden Sonntagmittag mit dem Kleinen im Babyjogger 1-2h laufen gehen. Der Kleine macht dann meistens sein Mittagsschlaf und meine Frau hat dann jeweils ihren langen Lauf absolviert. Ansonsten hat meine Frau ihre fixen Trainingstage welche Dienstag und Donnertag sind. Da geht sie je nach Jahreszeit entweder ins GYM, Laufen oder Radfahren. Bei mir kommt es öfters situationsbedingt vor, dass ich bereits um 05:00h morgens oder abens nach 21:00 laufen geh.

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