1. #37851
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Jetzt ist mein Weltbild wieder gerade gerückt
    Genau die beschriebene These hätte ich auch vertreten. Und sie entspricht auch meiner eigenen Trainings- und Wettkampferfahrung. Das wird vielen hier ähnlich gehen.
    Das stand aber auch nie zur Debatte, dass grundsätzlich gilt: je besser man auf den Marathon vorbereitet ist, desto geringer der angerichtete muskuläre Schaden. Alles andere wäre tatsächlich erstaunlich. Das hat aber trotzdem erstmal nichts mit der Zeit zu tun, in der man den Marathon absolviert.

    Hypothetisches Beispiel: zwei unterschiedlich talentierte Läufer mit den genau gleichen Lebenslaufkilometern in den Beinen bereiten sich mit dem exakt gleichen auf Distanzen beruhenden Plan auf einen Marathon vor. Läufer A absolviert alle Einheiten 20% schneller als Läufer B, am Ende sind sie aber natürlich genau gleich weit gelaufen (wenn sie auch unterschiedlich lang dafür gebraucht haben). Auch den Marathon absolviert Läufer A um 20% schneller als Läufer B (was bei beiden dem Maximum der Leistungsfäihigkeit zu dem Zeitpunkt entspricht). Warum sollte bei Läufer A der muskuläre Schaden jetzt grundsätzlich geringer sein, nur weil er schneller war?

    Zitat Zitat von dkf Beitrag anzeigen
    En Miniature hat dkf aka Kampfhoppel ähnliches beim Rennsteig SM auch "ausgelebt" ...
    Das hat sowohl positive als auch negative Aspekte, wenn jemand zugunsten von Leistung fähig ist, die Warnsignale des Körpers bis zu einem gewissen Grad zu ignorieren (siehe die von leviathan verlinkte Doku).
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

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  2. #37852
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Hypothetisches Beispiel: zwei unterschiedlich talentierte Läufer mit den genau gleichen Lebenslaufkilometern in den Beinen bereiten sich mit dem exakt gleichen auf Distanzen beruhenden Plan auf einen Marathon vor. Läufer A absolviert alle Einheiten 20% schneller als Läufer B, am Ende sind sie aber natürlich genau gleich weit gelaufen (wenn sie auch unterschiedlich lang dafür gebraucht haben). Auch den Marathon absolviert Läufer A um 20% schneller als Läufer B (was bei beiden dem Maximum der Leistungsfäihigkeit zu dem Zeitpunkt entspricht). Warum sollte bei Läufer A der muskuläre Schaden jetzt grundsätzlich geringer sein, nur weil er schneller war?
    Natürlich nicht weil er schneller war. Ich bin überzeugt, daß er weniger Schaden erlitten hat, weil er 20% weniger bei nahezu identischer Intensität gelaufen ist. Das ist bezogen auf einen 10km Lauf sicher nicht so relevant. Beim Marathon schlägt das aber ordentlich ins Kontor.

    Edit: Natürlich ist die Intensität etwas höher. Aber je länger die Strecke am Limit, umso größer ist der Regenerationsbedarf. Und ich bin überzeugt, daß hier die Dauer die bessere Vergleichsgröße wäre.
    nix is fix

  3. #37853
    Avatar von farhadsun
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    Vico Merklein, Elite Handbiker, sagt auf die Frage, wie er so viele Marathons im knappen Abstand fahren kann, dass er sich eben deutlich kürzer (1 bis1 1/2 Stunden) im Grenzbereich auslastet und deswegen sich rascher erholen kann als ein Eliteläufer, der über 2 Stunden braucht. Natürlich sind die Belastungen beim Fahren ganz anderes, dennoch ist die Aussage interessant.
    Ein 35 km Lauf ist aus meiner Sicht für einen langsamen Läufer wie ich deutlich anstrengender als für einen schnellen Läufer wie Heiko, und so sehe ich es auch beim Vergleich von 2-Stunden zu 2:20-Stunden Marathonläufer.

  4. #37854
    Avatar von bastig
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    Zum Thema Runalyze und Prognose:
    Bei mir passt das relativ gut bis sogar sehr gut
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Prognose.jpg 
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Größe:	102,8 KB 
ID:	68331

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bastig:

    Peters (28.09.2018)

  6. #37855
    Avatar von bastig
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    So ein Mist, jetzt hab ich mich doch zu Hause angesteckt. Halskratzen und Schnupfen. Eigentlich steht am Sonntag ein 35er an. Mal sehen, ob ich den dann lieber ausfallen lasse und evtl auf den Feiertag lege.

  7. #37856
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht weil er schneller war.
    Missverständlich (bzw. falsch) formuliert von mir: meinte "weil er weniger lang unterwegs war".

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ich bin überzeugt, daß er weniger Schaden erlitten hat, weil er 20% weniger bei nahezu identischer Intensität gelaufen ist. Das ist bezogen auf einen 10km Lauf sicher nicht so relevant. Beim Marathon schlägt das aber ordentlich ins Kontor.
    Er ist nicht weniger gelaufen, sondern genau gleich viel, nämlich 42.195 km. Er hat dafür nur weniger lang gebraucht. Er hat ziemlich sicher auch weniger Schritte gebraucht - es könnte durchaus sein, dass die 20% Tempounterschied allein durch die Schrittlänge zustande kommen bei gleicher Schrittfrequenz. Die 20% längeren Schritte werden aber die wirkenden Kräfte um mehr als 20% erhöhen. Die Frage wäre jetzt: wie viel machen die 20% mehr Schritte aus bezüglich Muskelschaden, die der langsamere Läufer benötigt.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Edit: Natürlich ist die Intensität etwas höher. Aber je länger die Strecke am Limit, umso größer ist der Regenerationsbedarf. Und ich bin überzeugt, daß hier die Dauer die bessere Vergleichsgröße wäre.
    Ok, bezüglich Regenerationsbedarf sind wir uns einig, dass die Dauer eine Rolle spielt. Das liegt dann aber nicht am Muskelschaden, sondern hauptsächlich an anderen Faktoren.


    edit: Im Endeffekt ist die Frage, was nun genau für den erhöhten Regenerationsbedarf sorgt, natürlich eher akademischer Art. Viel interessanter wäre meines Erachtens zu sehen, ob und welche Auswirkungen (z.B. auf das kurz- und langfristige Verletzungsrisiko) verschiedene Protokolle hinsichtlich Belastungsintensitäten und Umfänge in den Tagen und Wochen direkt nach dem Marathon haben.
    Zuletzt überarbeitet von alcano (28.09.2018 um 14:05 Uhr)
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

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  8. #37857
    Avatar von Tvaellen
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    Zitat Zitat von farhadsun Beitrag anzeigen
    ,...Wolfgangs Rennsteignummer nach Hamburg Marathon ist ja legendär.

    Legendär war auch der Lauf mit über 8 Stunden Laufzeit als solcher. Eigentlich war ich bei km paarundfünfzig, oben auf dem Großen Beerberg fertig. Ein Sani wollte mich aus dem Rennen nehmen, ließ nich dann aber doch noch weiterlaufen.
    Das anhängende Foto zeigt mich ein paar km später, bei km 64 (Rennsteig Eingeweihte erkennen den VP Schmücke) mit einem "bemerkenswerten" Gesichtsausdruck und einer ebensolchen Körperhaltung
    Wie ich die dann noch folgenden 8 km bis ins Ziel überstanden habe, lässt sich rational nicht erklären; daran habe ich auch nur noch späriliche Erinnerung. Jeder Gutachter in einem Strafprozess würde auf völlige Unzurechnungsfähigkeit plädieren....
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  

  9. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Tvaellen:

    Dartan (28.09.2018), jonny68 (28.09.2018), leviathan (28.09.2018)

  10. #37858
    Avatar von farhadsun
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    Ja Wolfgang, du wurdest bei diesem lauf live verfolgt und es war nicht zu übersehen, wie du gelitten hast, aber du bist hast dich durchgekämpft, wie man auf dem Bild sieht.

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    Tvaellen (28.09.2018)

  12. #37859
    Avatar von farhadsun
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    Zitat Zitat von bastig Beitrag anzeigen
    So ein Mist, jetzt hab ich mich doch zu Hause angesteckt. Halskratzen und Schnupfen. Eigentlich steht am Sonntag ein 35er an. Mal sehen, ob ich den dann lieber ausfallen lasse und evtl auf den Feiertag lege.
    Gute Besserung.

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    bastig (30.09.2018)

  14. #37860
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Tvaellen Beitrag anzeigen
    Das anhängende Foto zeigt mich ein paar km später, bei km 64 (Rennsteig Eingeweihte erkennen den VP Schmücke) mit einem "bemerkenswerten" Gesichtsausdruck und einer ebensolchen Körperhaltung
    Den Ausdruck hast Du sehr charmant umschrieben
    Dieses Bild sagt in der Tat mehr als tausend Worte. Und ich hatte bis zu diesem Bild tatsächlich damit geliebäugelt irgendwann auch mal den langen Kanten zu laufen.

    Noch eine kleine Anmerkung zum Wiedereinstieg. Bei meinem 17er am Mittwoch habe ich mich großartig gefühlt. Wahrscheinlich hätte ich ohne Problem noch 10km dranhängen können. Regeneration hat es trotzdem gebraucht. Gestern konnte ich gar keinen Druck beim Laufen aufbauen. Ich war bei gleicher Intensität 10s/km langsamer unterwegs. Danach noch 4 kurze Bergsprints. Auch hier ist der Stand faszinierend. Ich laufe die immer so schnell wie möglich. Das fällt mir aktuell selbst über 8s sehr schwer. Diese Fähigkeit ist noch arg im Keller. Dafür haben die den Druck zurückgebracht. Der lockere Lauf heute war einfach super. Irritiert bin ich von meinem Gewicht. Das wird mehr statt weniger. Laufen hat mir bei diesem Thema eigentlich immer in die Hände gespielt. Freunde oder Verwandte, die keinen Sport betreiben, äußern sich bereits wohlwollend, daß ich sehr gesund und erholt aussehe - ein Warnsignal für fortgeschrittene Adipositas
    Ich denke wirklich über das letzte und härteste Gegenmittel nach... weniger essen.
    Unglücklicherweise bereitet sich voxel wohl gerade nicht intensiv auf einen Wettkampf vor. Sonst würde er eine Hammerdiät einlegen und wir könnten eine Selbshilfegruppe gründen.

    @Basti: gute Besserung. Vielleicht sieht es ja morgen schon besser aus.
    Zuletzt überarbeitet von leviathan (28.09.2018 um 15:55 Uhr)
    nix is fix

  15. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    bastig (30.09.2018), jonny68 (28.09.2018), movingdet65 (28.09.2018), Tvaellen (28.09.2018), voxel (28.09.2018)

  16. #37861
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Das würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn der muskuläre Schaden bei einem schnellen Läufer geringer wäre, zumal der doch die gleiche Distanz zurücklegen muss. Man könnte sogar eher umgekehrt argumentieren: Je schneller man eine bestimmte Distanz zurücklegt, desto länger braucht man, um sich davon zu erholen.
    Naumann und Pfützner schreiben auch bei ihren Angaben zur Regeneration nach Marathon "2-5 Wochen" den Vermerk "Bei Spitzenläufern länger". Freilich werden weder Daten genannt, noch wo die "Spitze" anfängt.

    Zum Körpergefühl nach Marathon zum Abschätzen der Regeneration hatte ich mal eine schöne Untersuchung gelesen, muss mal sehen, ob ich die noch finde. Kern war, dass es doch sehr trügerisch ist, weil die vollständige muskuläre Erholung innerhalb von 7-10 Tagen zusammen mit den hormonellen Verläufen einem eine Topform vorgaukelt, während das ganze System in Wirklichkeit sowohl von der hormonellen als auch der immunologischen Achse in einem sehr labilen Zustand ist. Da waren subjektive Selbstbeurteilungen mittels Skala gut den tatsächlichen physiologischen Werten gegenübergestellt im zeitlichen Verlauf und klar war, dass die hormonelle Achse deutlich hinterher hinkt.

    Das entspricht dann auch gut diversen Erfahrungen, wenn man da in die Kerbe dann reinhaut, dass die nächsten Monate erst mal sehr labil sein können.

    Ich erinnere mich noch gut an einen Triathleten aus einem Forum, der sich die Hawaiquali vergurkt hat, weil er in Frankfurt kurz vor dem Ziel falsch abgebogen ist. Dann hat er nur 3 oder 4 Wochen später die nächste Langdistanz gefinished und sich die Quali geholt.

    Auf Hawaii selbst und auch die Monate danach ging dann aber erstmal wenig bis gar nicht. Oft bezahlt man solche Aktionen. Manche offenbar auch nicht, wie z.B. Daniela Ryf, die ja auch zwei LDs auf höchstem Niveau innerhalb von 8 Tagen gerissen hat.



    Aber da kommen wir dann zur "Faltbootlogik": Ja, man kann natürlich mit dem Faltboot den Atlantik überqueren, aber ob es wirklich die beste Möglichkeit ist ?

  17. #37862
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Naumann und Pfützner schreiben auch bei ihren Angaben zur Regeneration nach Marathon "2-5 Wochen" den Vermerk "Bei Spitzenläufern länger".
    Ich glaube trotzdem nicht, daß der Grund nur der Marathon ist. Vielmehr geht es um die Summer einer harten Vorbereitung und des Marathons. Das hohe Trainingsvolumen insbesondere im MRT auf Asphalt hinterlässt böse Spuren.

    Ich erinnere mich noch gut an einen Triathleten aus einem Forum, der sich die Hawaiquali vergurkt hat, weil er in Frankfurt kurz vor dem Ziel falsch abgebogen ist. Dann hat er nur 3 oder 4 Wochen später die nächste Langdistanz gefinished und sich die Quali geholt.
    Ein Ironman ist aber eine ganz andere Sportart. Da ist die muskuläre Belastung viel geringer. Dafür sind die Auswirkungen auf den Hormonhaushalt und das Immunsystem verheerend. Die Müdigkeit hält auch deutlich länger an.
    nix is fix

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Antracis (28.09.2018)

  19. #37863
    Avatar von Edd Laddix
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    Darf ich - zumindest halbwegs zum Thema passend - kurz in die Runde fragen, ob ihr euch genau eine Woche nach einem am Anschlag gelaufenen flachen Halbmarathon generell als genügend regeneriert einschätzen würdet, um einen ebenso flachen 10er in starker körperlicher Verfassung zu laufen? (Vorausgesetzt die Woche zwischen beiden Wettkämpfen bestünde lediglich aus Dauer- und Rekomläufen sowie einigen Steigerungen als schnellste Komponente)

  20. #37864

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    Hallo zusammen,
    super interessante Diskussion hier. Ich kann mich leider nicht beteiligen, da ich voll in den Urlaubsvorbereitungen bin, morgen früh geht es für zwei Wochen weg!
    Melde mich dann mal ab. Haut rein :-)

  21. #37865
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Edd Laddix Beitrag anzeigen
    ...ob ihr euch genau eine Woche nach einem am Anschlag gelaufenen flachen Halbmarathon generell als genügend regeneriert einschätzen würdet, um einen ebenso flachen 10er in starker körperlicher Verfassung zu laufen?
    Das ist individuell unterschiedlich. Bei den meisten würde es wohl ausreichen, um einen wirklich guten 10er zu laufen. Der HM und der 10er vollgelaufen würden aber in Summe eher auf der Habenseite stehen. Wenn der 10er der letzte wichtige WK ist, kann man das mal machen. Wenn Du in der Vorbereitung auf einen Marathon sein solltest, würde ich das eher lassen.

    @voxel: Schönen Urlaub! Falls Du in die Heimat fährst, genieße alles und vor allem das Essen. Ich brauche einen Mitstreiter für die Diät
    nix is fix

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Edd Laddix (28.09.2018)

  23. #37866
    Avatar von Tvaellen
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    Zitat Zitat von Edd Laddix Beitrag anzeigen
    Darf ich - zumindest halbwegs zum Thema passend - kurz in die Runde fragen, ob ihr euch genau eine Woche nach einem am Anschlag gelaufenen flachen Halbmarathon generell als genügend regeneriert einschätzen würdet, um einen ebenso flachen 10er in starker körperlicher Verfassung zu laufen? (Vorausgesetzt die Woche zwischen beiden Wettkämpfen bestünde lediglich aus Dauer- und Rekomläufen sowie einigen Steigerungen als schnellste Komponente)
    stark ja, perfekt nein. Der olle Papa Greif, Gott habe ihn selig, hat mal geschrieben: ein "Halbmarathon macht nichts kaputt".
    Dennoch ist das natürlich was anderes als 3 x 1000 m als Intervalle. Komplett erholt biste bei dem 10er sicher nicht, aber für eine gute Zeit, wenn auch unterhalb Bestzeit, wird es schon reichen. Mein kürzester Abstand betrug mal weniger als 24 h (Samstag MIttag Halber, Sonntag früh 10er). Muss man aber nicht nachmachen.

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Tvaellen:

    Edd Laddix (28.09.2018)

  25. #37867

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    Levi ja wir haben einen Deal. Ich genieße guten Gewissens die sardische Küche und dann machen wir auf weight watching ☺

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    leviathan (28.09.2018)

  27. #37868
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Levi ja wir haben einen Deal. Ich genieße guten Gewissens die sardische Küche und dann machen wir auf weight watching ☺

    Ich arbeite derweil schon mal an Körperfettanteil und Gewicht, damit ihr nicht mehr beide in meinen Schatten passt.

    PS: Schönen Urlaub.

  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    leviathan (28.09.2018)

  29. #37869
    Avatar von B2R
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    super interessante Diskussion hier. Ich kann mich leider nicht beteiligen, da ich voll in den Urlaubsvorbereitungen bin, morgen früh geht es für zwei Wochen weg!
    Melde mich dann mal ab. Haut rein :-)
    Schönen Urlaub Voxel.
    Falls du es noch liest: ich komme eben von meinem 15 km „flotten Dauerlauf“ (a lá Steffny) heim und hab mir bei km 10 das von dir empfohlene Maurten Gel rein gezogen. Hat um Längen besser geschmeckt (und das ist schon mal die halbe Miete) als diese (für mein Empfinden) ekelhaften PowerGels. Vertragen hab ich es auch... werde es nochmal nächsten Sonntag bei meinem MRT Lauf testen. Falls das gut geht, könnte das echt was für den Marathon sein... mal gucken.

    @ all: schönes Wochenende!!
    It ain't about how hard you hit, it's about how you can get hit and keep moving forward.
    - Rocky Balboa -

  30. #37870
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Dieses Bild sagt in der Tat mehr als tausend Worte. Und ich hatte bis zu diesem Bild tatsächlich damit geliebäugelt irgendwann auch mal den langen Kanten zu laufen.
    Ich dachte, den wollten wir alle "zusammen" nächstes Jahr laufen (da wir zu langsam für die kürzeren Strecken sind)?

    @Muskelschaden/Erholung: bedenkt zusätzlich, dass der schnellere Läufer meist auch technisch sauberer läuft.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  31. #37871

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    Zitat Zitat von farhadsun Beitrag anzeigen
    Vico Merklein, Elite Handbiker, sagt auf die Frage, wie er so viele Marathons im knappen Abstand fahren kann, dass er sich eben deutlich kürzer (1 bis1 1/2 Stunden) im Grenzbereich auslastet und deswegen sich rascher erholen kann als ein Eliteläufer, der über 2 Stunden braucht. Natürlich sind die Belastungen beim Fahren ganz anderes, dennoch ist die Aussage interessant.
    Der Hauptunterschied ist aber nicht die Dauer, sondern dass Laufen viel belastender ist als fast alle anderen Ausdauersportarten, selbst wenn dort die Belastungen ähnlich lang dauern, weil man bei denen allen entweder "gleitet" oder das Körpergewicht unterstützt hat oder beides. Eine Tour de France mit Laufen oder die Vielstarterei der nordischen Skiläufer wäre beim Langstreckenlauf unmöglich bzw. würde die Gesundheit der Läufer in sehr kurzer Zeit ruinieren. Auch wenn eine Etappe "nur" täglich HM wäre (also eine gute Stunde bei Eliteläufern), nicht 30km oder Marathon.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  32. #37872
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Ich dachte, den wollten wir alle "zusammen" nächstes Jahr laufen (da wir zu langsam für die kürzeren Strecken sind)?
    Lust hätte ich schon. Aber ich will unbedingt nochmal bei der kürzeren Distanz vorn mitlaufen. Ein schneller flacher 10er und guter Marathon im schönsten Ziel der Welt. Das reizt mich momentan noch mehr. Aber erst mal schauen wie es trainingsseitig weitergeht. Es ist auch noch nicht klar, ob ich die schnelleren Sachen wieder gut wegstecken kann. Aber träumen darf man ja
    nix is fix

  33. #37873
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Der Hauptunterschied ist aber nicht die Dauer, sondern dass Laufen viel belastender ist als fast alle anderen Ausdauersportarten, selbst wenn dort die Belastungen ähnlich lang dauern, weil man bei denen allen entweder "gleitet" oder das Körpergewicht unterstützt hat oder beides.
    Was Du schreibst ist richtig. Die Belastung scheint bei einem Marathon gegenüber einem HM aber nicht zweimal größer zu sein, sondern mit einem Faktor deutlich über 2. Diese Kurve wird aber auch wieder flacher. Ich kann nur nicht sagen an welchem Punkt.

    Edit: Der Zerstörung von Muskelzellen widmet Tim Noakes in The Lore of Running einige Seiten und beschreibt das auch mit Beispielen.
    Zuletzt überarbeitet von leviathan (28.09.2018 um 19:04 Uhr)
    nix is fix

  34. #37874
    Avatar von Antracis
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    Ich war übrigens mal wieder laufen nach 2 Tagen Kursgehoppel. Diese Woche sind ja 4 x laufen und ca. 50km angepeilt, heute wollte ich mal wieder was flotteres machen. LaufABC und danach 6 x 30s locker schnell mit 2:30 Trab-Pause. GPS-Gemessen im Schnitt 3:22 mit größerer Streuung. Da die Messung bei nur 30s nicht sehr genau ist, gehen wir mal lieber von 3:30 aus. Naja, immerhin unter 4:00, darauf lässt sich doch aufbauen.

    Bei noch einigen Treppensprüngen hab ich den Mehlsackkadaver dann sogar mal wieder über 3 Stufen katapultiert.

    Never Stopp!

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    farhadsun (28.09.2018)

  36. #37875
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    Ich bin 2008 3 Wochen nach dem Berlin Marathon Bestzeit über HM gelaufen. Die Zeit steht immer noch.

    Orthopädisch grenzwertig. Aber vom Kopf echt gut; gute Gruppe und das Wissen das nach 80min alles vorbei ist und man nicht noch 100min on Top benötigt.
    Dazu noch ohne Stress gewesen ich Lauf auf sub80 an und schau was passiert.
    Schlimmster Moment bei km20 als Marco Diehl gesagt hat; lasst den mal vorbei der läuft den HM. Und ich ganz blau...

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