1. #26176
    Ja wo laufen sie denn? Avatar von gecko
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    Dartan: Geil, trotzdem oder gerade deswegen.. such Dir was aus, passt Beides

    Glückwunsch auch an alle Anderen Finisher des heutigen Tages!
    Tonic ohne Alkohol ist Ginlos...
    Mein Blog: GinFit.de
    Gabelstapler Glukose // Wie man NICHT auf Sub3 trainiert // Geckoanalysis Die bekanntesten FORENBANANEN // Guter Laufstil vs. schlechter Laufstil
    Ewige Bestenliste Saison 2016/2017 : 5km: 19:24 ---- 10km: 40:20 --- HM: 1:29:02 --- M: 3:25:52
    Ziele 2019: Zunehmend abnehmen...

  2. #26177
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    Ich schreibe hier nicht viel und es ist nicht besonders beliebt wenn man kurz vorm WK das Zeitziel in Frage stellt. Außerdem wollte ich keine Grundsatzdiskussion anfangen und dich verunsichern.
    Ich hatte gehofft, dass der ein oder andere Etablierte hier deine Zielzeit hinterfragt. Holger hat es mit seiner 3:0x auf wohl durch die Blume getan.
    Wieso hier sonst fast alle eine 3:05 für möglich hielten, einige dich sogar noch schneller sahen verstehe ich nicht so ganz.
    Aber egal, du sagst ja selber du möchtest deine Lehren aus dem WK ziehen.
    Korrekt, ich wollte Matthias weder verunsichern, noch mit einer 4:20 Pace loslaufen lassen.

    An seinem Wunschplan, 2x pro Jahr PB zu laufen, und dabei der Reihe nach sub-3:20, sub-3:15, sub-3:10, sub-3:05 zu laufen, habe ich schon des öfteren Zweifel geäußert. Erfahrungsgemäß werden nicht nur die Sprünge von Jahr zu Jahr kleiner, sondern bleiben auch gerne mal aus. Been there, done that. Du ja auch, Manfred.

    Spezifisch zu dieser Saison: ich habe lange an eine PB geglaubt, nicht nur wegen der Umfangserhöhung, sondern auch, da - trotz Umfangserhöhung - etliche Einheiten schneller als im Frühjahr weggingen. Dass die eine oder andere Einheit langsamer als geplant verlief, störte mich eher wenig, da das auch im Frühjahr so war, und dort zu einer deutlichen PB (etwa vier Minuten) reichte.

    So um den HM rum merkte man doch, dass es leider nur eine Frühform war. Auch so eine Erfahrung muss man erst mal machen. Zu viel zu früh gewollt, m. E. Again, been there, done that.

    P.S. Schön, mal wieder von dir zu hören, Manfred.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  3. #26178
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    P.S. Schön, mal wieder von dir zu hören, Manfred.
    +1. Und gute Besserung!

  4. #26179
    Avatar von JBl
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    @Dartan: Glückwunsch zu der starken Leistung und Zeit!

    Du hast dein Bestes gegeben und das ist im Endeffekt alles was zählt. Und auch wenn du jetzt verständlicherweise etwas enttäuscht bist, weil du im Bezug auf die Zeit nicht erreicht hast, was du dir vorgenommen hast: manchmal läuft es halt einfach nicht so perfekt, wie man das gerne hätte. Das passiert jedem (und jeder) und ist völlig normal.

    Was du ganz sicher nicht musst, ist dich hier bei irgend jemandem zu entschuldigen! Du hast niemanden enttäuscht - wir hätten uns einfach alle für dich (und mit dir) gefreut, wenn du ein Resultat erreicht hättest, mit dem du selbst glücklicher gewesen wärst. Aber vielleicht kommt das auch noch, wenn du es erstmal etwas hast sacken lassen (und siehst, wie es anderen - Profis und Amateuren - heute bei definitiv nicht optimalen Bedingungen ergangen ist).
    da kann ich mich nur voll anschließen


    .... und hallo Eckhard herzlichen Glückwunsch
    Viele Grüße

    Jürgen

    "... its aint over till
    it's over ..."
    "... es ist nicht vorbei,
    bevor es vorbei ist ..."

    -Zitat: Rocky Balboa-

  5. #26180
    Nein, ich jogge nicht! Avatar von Rumlaeufer
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    Hallo,

    ich danke Euch für die Anerkennung!

    Es ist bei mir heute einfach gut gelaufen, und entsprechend bin ich mit dem heutigen Marathon auch rundum zufrieden.
    Tschüss, sportliche Grüße aus dem Bergischen Land

    Eckhard

    "Radsport ist Mannschaftssport, 60 km/h und 30 cm Abstand zum Vordermann" (Robert Bartko)

    Auch 2014 und danach wird weitergelaufen!

  6. #26181
    Avatar von schnellerwerden
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    Hallo Eckhard, klasse Ergebnis!

    Hallo, Matthias, du hast viel in dein Ziel investiert, du hast wie im Training auch heute wieder alles gegeben. Ich bin mir sicher du hast hier niemanden enttäuscht! Das was hier im Faden gelaufen wird sind alles sensationelle Zeiten, auch wenn es mal keine PB geworden ist.

  7. #26182
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Nur kurz: Mit 3:13:09h ein komplett indiskutabel desolates Ergebnis. Nicht nur meine Zielzeit, sondern sogar meine PB klar verfehlt. Den einen klaren Grund für das Ergebnis kann ich so auf die Schnelle nicht finden, irgendwie war heute einfach nicht mein Tag und die Beine wollten nicht schneller. Ein großes sorry an alle die hier mitgefiebert haben.
    Mal ehrlich... ärgern würde ich mich auch. Du hast einfach mehr drauf
    Man muß aber gelegentlich mal tief ins Klo greifen. Das ist in dem Moment zwar im wahrsten Sinne des Wortes Kacke, bringt aber auch weiter. Versuche gar nicht erst diesen einen wichtigen Grund zu finden. Den gibt es sowieso nicht. Die Vorbereitung und das Rennen selbst haben Dich einen ordentlichen Schritt weiter unter die 3h Marke gebracht. Diese ist letztendlich eine Frage der Zeit und wird eh kommen. Da bin ich fest von überzeugt und würde wahrscheinlich sogar drauf wetten

    Aber hey, um das positive zu sehen: Zumindest habe ich mich mit einer klaren sub3:20 für den Verbleib im Faden hier qualifiziert und immerhin ist ein neuer persönlicher Streckenrekord abgefallen.
    Das nun wieder ist ja nur die Hälfte der Wahrheit. Im zweiten Absatz steht etwas von 3 bis 4 mal Training die Woche. Naja auf der anderen Seite hält sich da eh kein Schwein in diesem Faden dran

    @Eckhard: der nächste Umzug geht dann wohl noch etwas nach Süden in die Schweiz. Deren Uhrwerke laufen ungefähr so wie Du. Oder verwechsle ich hier Ei und Henne

    Wie auch immer. Das war eine tolle Leistung

  8. #26183
    Avatar von McAwesome
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    Wurde ja schon fast alles gesagt. Von mir auch noch Glückwünsche an Eckhard und Matthias für das heutige Rennen!

    Matthias, ich hab deine Zeiten am Rechner verfolgt und nebenbei den Marathon im Fernsehen geschaut. Als ich sah, dass es regnete, dachte ich nur "igitt, optimal ist das jetzt nicht". Erstmal aber nochmal Dankeschön fürs Mitaufdenwegnehmen deines Trainings, so hatte ich heute morgen ordentlich was zum Daumendrücken. Schade, dass es nicht nach deinen Vorstellungen verlief, aber wie alcano schon sagte, musst du dich für gar nichts entschuldigen, das wäre ja noch schöner. Die Gründe, warum es heut nicht so lief, kann man ja hinterher noch rausfinden, obs die große Schraube Trainingsplan und -umsetzung war oder eher Kleinigkeiten vor und während des Laufs - du wirst es am besten einschätzen können, denke ich und hier gibt es ja auch immer hilfreiche Hinweise. Um es aber mal ganz klar zu sagen: Deine Zeit ist ja nun wirklich keine schlechte und wenn man deine Splits sieht, erkennt man auch gleich, dass es für dich ziemlich schnell schwierig wurde und dafür hast du dich super geschlagen und gekämpft - deshalb bist du am Ende auch nochmal schneller geworden, das muss man erstmal hinkriegen. Von daher: Weiter gehts!

    (Läufst du eigentlich auch in Frankfurt mit? Fänd ich super!)

    Ansonsten, mein Training: 103km, vorhin noch 34,5km mit 7km EB, allerdings bewusst nicht übertreibend in 4:35-4:25. Am Freitag 12km TDL in 4:10 im Schnitt - bisschen flotter als MRT, aber ging ganz gut. Ich liebäugle ein wenig mit 4:12min/km, mal schauen. Am Dienstag 4x2000m in 7:49, 7:45, 7:42, 7:34. Sicher nicht das cleverste, so auf den Pudding zu hauen, ich muss aufpassen, nicht zu überziehen. Nächsten Sonntag steht der HM in Aschaffenburg an, kenne leider die Strecke nicht, soll in der sechsmal zu absolvierenden Runde einen fetten Hügel drin haben, je nach dem wie fett, wird die Zielzeit angepasst. Ansonsten wird nächste Woche nix Flottes gemacht, außer vielleicht ein paar Minutenintervalle am Mittwoch (vielleicht nach Steffen-Art), damit ich mir nicht wieder wehmach.

    Allen eine gute Woche!

  9. #26184
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    @Manfred
    Vielen Dank für den ausführlichen Post der mich durchaus zum Nachdenken anregt und in dem sicherlich sehr viel Wahres steckt. Da ich morgen eh noch eine lange Zugfahrt vor mir habe, werde ich mich zu den Punkten und generell zu meiner Sicht der Dinge dann noch mal ausführlicher rückmelden.


    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Versuche gar nicht erst diesen einen wichtigen Grund zu finden. Den gibt es sowieso nicht
    Ja, das meinte ich auch exakt so, dass es eben nicht diesen einen Grund gibt auf den ich das Ergebnis schieben könnte. Es waren keine unlaufbaren Wetterbedingungen, ich habe bestimmt keine 5min "im Stau" verloren, ich habe mich nicht irgendwo im Rennen verletzt und bin dann den Rest gehumpelt, etc. Ich hatte heute schlicht und ergreifend das erhoffte Tempo nicht drauf, alles andere wären doofe Ausreden.


    Zitat Zitat von McAwesome Beitrag anzeigen
    (Läufst du eigentlich auch in Frankfurt mit? Fänd ich super!)
    Da bin ich immer noch unentschlossen und werde wohl erstmal noch abwarten, wie die Regeneration so verläuft und generell wie die nächsten 2-3 Wochen lauf-technisch so verlaufen. Ich spiele noch immer mit den Gedanken, mal einen Marathon komplett gemütlich als reine Spaßlauf anzugehen, und da würde sich Frankfurt eventuell anbieten. Ich würde mal sagen aktuell stehen die Chancen dass ich irgendwie dort laufe so bei 60%, dass ich dort einen neuen Bestzeit-Versuch starte vielleicht bei 20%.

  10. #26185
    Avatar von RennFuchs
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    Habe vorhin auf SpiegelTV einen Bericht über den Besenwagen in Berlin gesehen. Eieiei was für Gestalten.
    Wünsche unseren Startern jedenfalls beste Regeneration.

    Kurz meine Trainingswoche:

    3xLaufen 41wkm
    1xBoxen
    1xSchwimmen

    Erkältung halbwegs unter Kontrolle, muskulär nicht nur beim Laufen zunehmend problematisch.
    Nach Batteriewechsel ab morgen immerhin wieder mit HR-Messung.

  11. #26186
    Avatar von kappel1719
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    @ Matthias

    Zunächst einmal, herzlichen Glückwunsch zur mehr als respektablen Zeit und dem Durchbeißen. Ich kann deine Enttäuschung natürlich nachvollziehen, mir würde es genau so gehen. Vieles richtige wurde hier bereits geschrieben. Was ich aber nochmal heraus stellen möchte: An deinen Splits sieht man, dass du (sagst du ja auch selbst) schon sehr früh die PB verworfen hast. Allerdings bist du keinesfalls eingebrochen, sondern hast immer nur verhältnismäßig wenig verloren. Das zeugt von deinem Kampfgeist und ist in meinen Augen eine super Willensleistung, zu der nicht jeder im Stande ist, das zu wuppen. Da spielt sich im Kopf dann so viel ab und man muss erst mal die Motivation aufbringen, wenn man so Bestzeiten-orientiert ist, dann noch einen so super Marathon abzuliefern. Von daher wirklich, meinen größten Respekt dafür.
    Ansonsten finde ich ein paar ehrliche Worte wie von Manfred mal sehr erfrischend hier. Das tut in diesem Friede-Freude-Eierkuchen Faden (keinesfalls despektierlich gemeint) echt gut und da sollten wir uns vielleicht alle mal ein Beispiel dran nehmen.

    @ Eckhard
    Das ist einfach die pure Erfahrung. Fantastische Leistung. Die Geschichte mit dem Dixie können wir jetzt glauben oder nicht
    PB's:

    10 km: 36:57 min (März 2018: Hördt)
    Halbmarathon: 01:19:47 (März 2016: Kandel)
    Marathon: 02:58:54 (Oktober 2016: Frankfurt)


  12. #26187
    Avatar von kappel1719
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    @ me

    Mich hat es gestern beim langen Lauf auch ordentlich zerlegt und heute fühle ich mich als ob ich in Berlin gelaufen wäre.
    Die Zahlen:

    Mo: 13.5 km @ 04:53 wellig
    Di: 12.5 km @ 04:27 mit 8 Strides (Hügel-Fahrtspiel)
    Mi: 10.4 km @ 04:46
    Do: 11 km @ 04:33
    Fr: 15.3 km @ 04:43 hügelig
    Sa: 6.9 km @ 05:11
    So: 31.8 km @ 04:56

    Gesamt: 101 km (~ 1.000 Höhenmeter)

    Am Anfang fühlte es sich wirklich noch locker an und ich bin wie empfohlen auch gemächlich angegangen und das Vorhaben hat sich auch bis km 23 in etwa gut bewährt. Dann habe ich aber beide Oberschenkel bereits gespürt und die linke Wade machte immer wieder zu. Die Pace ist dann ordentlich abgesackt und ich lief immer unrunder. Gegen Ende musste ich dann auch Gehpausen einlegen. Sicher der Gesamtumfang ist schon an meiner oberen Grenze der Belastbarkeit, aber dafür habe ich sonst weitestgehend auf Qualität verzichtet. Daher lässt mich das ganze schon etwas rätselhaft zurück. Nun, jetzt werde ich wohl notgedrungen die Regenerationswoche vorziehen und bereits diese Woche einschieben. Das wollte ich eigentlich vermeiden, weil wir ab Sonntag im Urlaub sind und ich selbige gerne in dieser Woche machen wollte. Jetzt werde ich dann wohl oder übel im Urlaub etwas mehr Gas geben müssen als geplant. Aber das ist dann halt so.
    PB's:

    10 km: 36:57 min (März 2018: Hördt)
    Halbmarathon: 01:19:47 (März 2016: Kandel)
    Marathon: 02:58:54 (Oktober 2016: Frankfurt)


  13. #26188
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    Ich hatte gehofft, dass der ein oder andere Etablierte hier deine Zielzeit hinterfragt.
    Ich hatte das vor einigen Wochen getan: "Du trainierst über Deinem Niveau", war mein Satz (oder so ähnlich), nachdem Matthias eine Weile lang keine seiner QTE sauber durchbringen konnte. Gründe fanden sich zu dem Zeitpunkt viele und ich hatte das Gefühl, dass sich die Form danach schon in die richtige Richtung bewegt hatte. Eine 3:05 fand ich aber auch sehr optimistisch, da hätte schon einiges zusammenkommen müssen. Was ich von anderen Berlin-Startern aus meinem Umfeld gehört habe, war das Wetter nicht hilfreich und hat bestimmt einige Minuten gekostet. Von daher: knappe Kiste und die wird Matthias auf jeden Fall gut weiterbringen in Richtung 3:0x. Er hat das Beste daraus gemacht.

  14. #26189
    Avatar von Antracis
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    Sehen wir doch das Positive: Die Bedingungen waren nicht optimal, über die Periodisierung kann man streiten ( Aus meiner Sicht war der Greif-"Tempoblock" zu VO2max-lastig zu früh im Aufbau), das Verhältnis zwischen lockeren DLs und Q-Session ist ebenfalls optimierbar und es kämpft sich auch noch leichter Richtung PB als gegen den Niedergang. Also hat Matthias jede Menge Optimierungsspielraum, Alter Umfänge und Lauferfahrung sprechen sowieso noch für gute Entwicklung.

    Weiterhin hat Darth wieder mal Durchaltevermögen für einen langen Zeitraum bewiesen und auch orthopädische Robustheit. Spricht also viel dafür, 2018 die unteren 3:0x Regionen zu erkunden.

  15. #26190

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    Guten Morgen,

    zuallererst:

    @Eckhard, auch von mir noch herzliche Glückwünsche zu deinem tollen Marathon. Bewunderswert, wie gleichmäßig du gelaufen bist und deine Punktlandung, trotz Zwischenstop, geschafft hast. Super! Gute Erholung.

    @Holger: Glückwunsch zu deinem absolvierten 1/4 Marathon und zu deiner hübschen Medaille!

    @Anti: Dein langsamer Aufbau wird sich auszahlen. Also weiter so, dann wird das was.

    @Manfred: Auch von mir gute Besserung!

    @Steffen: Deine Wochen lesen sich immer toll! So viel Verschiedenes in einer Woche finde ich echt super!
    Wenn ich viel laufe, dann fehlt mir leider immer die Zeit, die Kraft und auch die Motivition für anderes. Somit .

    @Jürgen: Deine Woche liest sich doch ganz gut. Schau nach vorne und nicht zuviel zurück (ist für den Kopf besser ). Weiter so! Das wird was .


    Zitat Zitat von McAwesome Beitrag anzeigen
    Ansonsten, mein Training: ....
    Das ist der Punkt, wo ich wegschauen muss und lieber nicht weiterlese...!

    Nicht falsch verstehen Jan, du trainierst super!

    Nur wenn ich dann dran denke , dass du ja auch für Frankfurt trainierst, dann kommt bei mir immer seit einiger Zeit das doofe Gefühl auf, dass ich ja viel zu wenig trainiere...!
    Seit Wochen lese ich immer von deinen 30+ Lalas teilw. mit Endbeschleunigung und deinen schnellen QE.
    Und mein längster Lauf war bis jetzt ein einziges Mal 29 km.

    Zum Glück schaltet sich dann aber doch immer mein Verstand ein , der mir sagt:
    Jan ist in einer anderen Liga unterwegs und kann somit auch andere Umfänge laufen und ist in der Lage die QE anders abzuliefern. Alles ist gut! Das wird schon!

    Somit bitte weiterhin so tolle Woche absolvieren. (Ich schau dann halt wieder weg.) Aber du hast es ja selbst schon angesprochen: bitte nicht überziehen. Es sind schließlich noch 5 Wochen! Ich freu mich schon auf auf Frankfurt und auf ein eventuelles Treffen .


    @Dennis: Deine Erschöpfung ist für mich nachvollziehbar. 101 km mit 1000 Hm an 7 Tagen ohne einen einzigen Tag Pause!
    Das ist ja auch nicht ohne. Somit glaube ich auch, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Regenerationswoche ist. Gute Erholung!


    @Meine letzte Woche:

    Leider hat mich ja die Erkältung ausgebremst. Aber ich hab´s trotzdem geschafft, einige km (wenn auch langsame) zusammen zubringen. Da ich Mittwoch- Freitag nur hügelige Schotterwege gelaufen bin, kamen wenigstens auch ein paar Hm zusammen, so dass das für eine Erkältungswoche doch noch recht okay war (auch wenn es fast nur langsames Geschlurfe war).

    Woche 7 von 12:

    Montag: 12 km in 5:52
    Dienstag: -
    Mittwoch: 6,4 km in 6:20
    Donnerstag: 9 km in 6:13
    Freitag: 13 km in 5:59 + Steigerungsläufe
    Samstag: 20,34 km in 5:44
    (6km 5:49/ 5km 5:29/ 6km 5:16/ AL)
    Sonntag: 9,5 km Recovery in 6:14 + Strides
    insg. 70 km


    Ich wünsche euch allen eine gute Woche beim Trainieren oder auch beim verdienten Faulenzen und Regenerieren.

    Liebe Grüße

    Sandra

  16. #26191
    Avatar von McAwesome
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    Zitat Zitat von diagonela Beitrag anzeigen
    Zum Glück schaltet sich dann aber doch immer mein Verstand ein , der mir sagt:
    Jan ist in einer anderen Liga unterwegs und kann somit auch andere Umfänge laufen und ist in der Lage die QE anders abzuliefern. Alles ist gut! Das wird schon!
    Ob ich das kann, ist die Frage. So viele Wochen mit 100+km hab ich in meinem Leben noch nicht gehabt und sowas wie die letzte ist auch mit den Q-Einheiten das Maximum, was ich mir mit meiner mehr als wackeligen Grundlage gerade so noch zumuten möchte. Wenn man vorher faul und dann verletzt ist und dann nicht richtig in die Gänge kommt, hat man sich nagende Gefühl des "Na, irgendwann muss doch was kaputtgehen" aber auch verdient. Dein Training sieht übers Jahr hinweg schon strukturierter und fleißiger aus. Ich kann relativ fix in Form kommen, es ist aber in den Regionen, in denen ich jetzt laufe, grenzwertig und da beginnt nach dem Marathon die eigentlich herausfordernde Arbeit: das heißt, weiterlaufen, ohne wieder ins Loch zu fallen.
    Ansonsten bin ich jetzt 5 30er gelaufen. 2x 30, 1x31, 2x34. Ich denke, ich werde nur noch einen weiteren 30er machen, 3 Wochen vor Frankfurt. Danach werde ich runterfahren. Oder ist das zu früh?

    Zitat Zitat von diagonela Beitrag anzeigen
    Somit bitte weiterhin so tolle Woche absolvieren. (Ich schau dann halt wieder weg.) Aber du hast es ja selbst schon angesprochen: bitte nicht überziehen. Es sind schließlich noch 5 Wochen! Ich freu mich schon auf auf Frankfurt und auf ein eventuelles Treffen .
    Jau, das wäre ne feine Sache, kriegen wir bestimmt hin.

  17. #26192
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Ich hatte das vor einigen Wochen getan: "Du trainierst über Deinem Niveau", war mein Satz (oder so ähnlich),
    Das sollte man vielleicht differenzieren. Das Niveau der einzelnen Einheiten war zu dem Zeitpunkt vielleicht nicht zu hoch. Die Reizdichte war hingegen schon ein Problem. Es war für Darth auch nicht messbar, ob er on track ist. Er hatte zu diesem Zeitpunkt keine einzige QTE im ausgeruhten Zustand absolviert. Ich fand es nicht nur mutig, sondern auch richtig in Richtung 3:05 zu trainieren. An verschiedenen Punkten wäre es sehr hilfreich gewesen, wenn der Körper die Chance gehabt hätte ein vernünftiges Feedback bzgl. der Leistungsfähigkeit zu geben.

    Ab und zu ist es auch wichtig mit Vollgas an die Wand zu fahren. Ok, man muss sich nicht den Marathon aussuchen. Das geht auch weniger schmerzhaft. Ich bin sehr gespannt, welche Schlüsse Darth zieht und noch vielmehr, ob der dann auch die Kraft und Disziplin aufbringt, diese in der Realität zumindest einigermaßen umzusetzen

  18. #26193
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das sollte man vielleicht differenzieren. Das Niveau der einzelnen Einheiten war zu dem Zeitpunkt vielleicht nicht zu hoch.
    Ja und Nein. Ist im Nachhinein auch schwierig zu sagen. Ich glaube, der Grundpegel war aber in Summe zu hoch. Mit etwas relaxteren Vorgaben - und ohne Überziehen der Halb-QTEs - wäre das Bild vielleicht klarer gewesen.


    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ich fand es nicht nur mutig, sondern auch richtig in Richtung 3:05 zu trainieren. An verschiedenen Punkten wäre es sehr hilfreich gewesen, wenn der Körper die Chance gehabt hätte ein vernünftiges Feedback bzgl. der Leistungsfähigkeit zu geben.
    Drum reift bei mir auch immer mehr die Erkenntnis, dass die Goal-Pace Geschichte von Pfitzinger nicht gut ist und die Tuneup-Races viel zu spät kommen.

    Trotzdem: super gemacht, Matthias.

  19. #26194
    Avatar von kappel1719
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    @ Jan
    Ich finde mich hier und generell in sehr vielem, was du schreibst wieder. Wir scheinen relativ ähnliche Läufertypen zu sein. Ich bin sehr gespannt auf deinen Lauf in Frankfurt und ich halte deine avisierten 04:12 min/km für sehr gut gewählt.
    PB's:

    10 km: 36:57 min (März 2018: Hördt)
    Halbmarathon: 01:19:47 (März 2016: Kandel)
    Marathon: 02:58:54 (Oktober 2016: Frankfurt)


  20. #26195
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, der Grundpegel war aber in Summe zu hoch.
    Das wollte ich damit auch sagen

    Mit etwas relaxteren Vorgaben - und ohne Überziehen der Halb-QTEs - wäre das Bild vielleicht klarer gewesen.
    Das ist auch für uns gut, um mal drüber nachzudenken. Bei mir waren die Leistungen immer dann sehr gut, wenn die Einheiten (auch die QTE) etwas mit Training und nicht mit Wettkampf zu tun hatten. Letztendlich hat ein Steffny Weichei Training immer besser funktioniert als ein Daniels mit dem Messer am Hals.

    Drum reift bei mir auch immer mehr die Erkenntnis, dass die Goal-Pace Geschichte von Pfitzinger nicht gut ist und die Tuneup-Races viel zu spät kommen.
    Wahrscheinlich ist das so, insbesondere bei Läufern, die ihre Vorgaben voll ausloten oder nach oben korrigieren.

    Trotzdem: super gemacht, Matthias.
    Sollte es ein stärkes Wort als genau geben, bitte hier reindenken. Das finde ich auch

  21. #26196
    Avatar von marco1983
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    Moin Matthias,

    auch von mir trotz allem Glückwunsch zu deiner Leistung. Das muss man unter den Umständen auch erstmal durchziehen. Ich kann aber auch gut nachvollziehen, dass du nicht zufrieden bist, da mögen die ganzen Glückwünsche und Ratschläge nur ein kleiner Trost sein. Andererseits denke ich mir, dass sowas immerhin weiterhin anspornt, und du einige Lehren ziehen kannst. Es hat halt leider nicht alles zusammengepasst gestern. Das ist das Gemeine, man quält sich über Wochen und Monate, und dann ist man abhängig davon, dass am Tag X jede Kleinigkeit funktioniert.

    Auch für mich ist deine Erfahrung sehr hilfreich, und bremst mich vielleicht gerade zur rechten Zeit in meinem Optimismus. Ich habe uns leistungsmäßig immer auf Augenhöhe gesehen, wenn auch mit verschiedenen Voraussetzungen und Zielsetzungen. Ehrlich gesagt schiele ich auch in Richtung 3:05 für mein Debüt. Aber das dann umzusetzen ist dann eine ganz andere Geschichte, und plötzlich komme ich mir total überambitioniert vor. Vor allem wenn ich deine Umfänge sehe. Ein Freund von mir wollte gestern sub3 laufen, war meiner Meinung nach gut vorbereitet, und am Ende wurde es 3:09. Ich werde mein Ziel deswegen nochmal intensiv überdenken.

    Vielleicht sehen wir uns ja in Frankfurt, wäre schön sich mal wieder mit dir auszutauschen

    Gruß
    Marco

  22. #26197

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    Es ist doch eher eine Frage, wie man mit Glückwünschen umgeht. Klar ist Feedback immer eine schöne Sache allerdings freut man sich doch meist mehr über Auszeichnungen, Preise etc. Zudem bin ich der Meinung, dass man nicht ambitioniert genug sein kann. Sport ist nur etwas für die Ehrgeizigsten

  23. #26198

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    @Dartan

    Zunächst Glückwünsche für die starke Kampfleistung im Rennen und v.a. auch für dein kontinuierliches Training in den letzten Monaten, also den „Weg nach Berlin“. Ich hoffe, der Spaß, den du auf diesem Weg hattest, überwiegt die letztlich ja kurze Erfahrung des Rennens. Warum sollten jetzt 4 schöne Monate durch vielleicht eine suboptimale Lauferfahrung von gut 3 Stunden getrübt werden…?

    Ich habe dein Training hier auch länger verfolgt, jedoch wenig dazu geschrieben. Das haben kundigere Experten übernommen. Ich finde deine Art, mit Feedback umzugehen übrigens sehr gut und erfrischend, trotzdem es sich ja sehr auf dich konzentriert hat. Manch einer (ich sicher auch) wäre da eher in Verteidigungshaltung gegangen.

    Interessant finde ich die Bewertungen deines Trainings und letztlich des Rennens durch die anderen sowie auch durch dich selbst. Grob zusammengefasst ließen sich das bisherige Feedback und deine eigenen Eindrücke von Training und Rennen zusammenfassen:

    1. Deine Zielzeit war etwas zu ambitioniert, daher hättest du nach deinen Trainingserfahrungen und v.a. den Vorabrennen langsamer angehen sollen und von vornherein eine Zeit, wie du die auch jetzt gelaufen bist, anpeilen sollen.

    2. Von 1.) ausgehend hättest du deine Zeit auch laufen können, wenn du im Vorfeld „weniger“ (bezogen auf Speed sowie Umfang) Training investiert hättest.

    Dies vor Augen ist das Rennergebnis an sich also eigentlich keine Enttäuschung- dass du jetzt so fühlst (bzw. fühltest, dein zweites Post klang schon wieder optimistischer) resultiert eigentlich nur aus den im Vorfeld zu hohen Erwartungen.

    Für dich, mich und andere bleibt eine Erkenntnis, die Leviathan in seinem letzten Post auch gut auf den Punkt bringt: Realistische Erwartungen, gepaart mit einer „aus wenig viel machen“ Einstellung führt in diesem Sport zu deutlich weniger subjektiv empfundenen Enttäuschungen.

    Um bei dem Beispiel von Leviathan zu bleiben: Ich nehme auch wahr, dass diejenigen, die eher mit vglw. belächelten Plänen a la Steffny (nur ein Beispiel) knapp an ihrer Zielzeit scheitern, meist dann deutlich weniger enttäuscht (und verletzt…) sind als diejenigen, die mit umfang- und temporeichen Pläne a la Greiff („mit Messer am Hals“) nicht ihr Ziel erreichen.

    Vielleicht liegt das auch daran, dann einem diese Pläne quasi versprechen: Wenn du diesen Plan laufen kannst, hast du die Zielzeit in jeden Fall drauf! Dazu kommen on Top stark mathematisierte Herangehensweisen (Pfitzinger,Daniels…), die quasi wissenschaftlich-empirisch, im Sinne von „wenn-dann“ Hypothesen, gedeutet werden: Laufe über Wochen XY Einheiten, erreiche Wert Z (z.B. „vdot“) und du erreichst die gewünschte Zeit. Wie gesagt: Gedeutet WERDEN! Denn diese Autoren weisen m.E. schon auch deutlich darauf hin, dass ihre Pläne und Trainingshinweise eher als solche zu verstehen sind – und aufgrund nicht kalkulierbarer individueller Variablen wie Talent, Erfahrung, uvw. eben keine „Versprechen“ auf eine bestimmte Zeit sind.

  24. #26199
    Avatar von bastig
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    @Dartan: Glückwunsch zu der starken Leistung und Zeit!

    Du hast dein Bestes gegeben und das ist im Endeffekt alles was zählt. Und auch wenn du jetzt verständlicherweise etwas enttäuscht bist, weil du im Bezug auf die Zeit nicht erreicht hast, was du dir vorgenommen hast: manchmal läuft es halt einfach nicht so perfekt, wie man das gerne hätte. Das passiert jedem (und jeder) und ist völlig normal.

    Was du ganz sicher nicht musst, ist dich hier bei irgend jemandem zu entschuldigen! Du hast niemanden enttäuscht - wir hätten uns einfach alle für dich (und mit dir) gefreut, wenn du ein Resultat erreicht hättest, mit dem du selbst glücklicher gewesen wärst. Aber vielleicht kommt das auch noch, wenn du es erstmal etwas hast sacken lassen (und siehst, wie es anderen - Profis und Amateuren - heute bei definitiv nicht optimalen Bedingungen ergangen ist).
    sehr treffend geschrieben!

    @Matthias, ich gratuliere dir zu deinem richtig guten Ergebnis! Auch wenn du dir sicherlich mehr ausgerechnet hattest, ist das beileibe keine schlechte Zeit! Du wirst sicherlich bis zum Frühjahr noch eine gute Entwicklung durchlaufen, um dann nochmal deine PB zu verbessern!

    @Eckhard: ich gratuliere zu absoluten Puntklandung!

  25. #26200
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    So, da ich jetzt eh ein paar Stunden Zugfahrt vor mir habe, hier mein Versuch der Bewertung des Ganzen und meine Sicht der Dinge (ist irgendwie ein wenig länger geworden, vielen Dank schon mal an alle die sich das alles bis zum Ende durchlesen )

    Und ach ja, voraus noch der runalyze-Link zu den Marathon: https://runalyze.com/shared/1n913
    Einen echten Rennbericht wird's wohl eher nicht geben, da ich das komplette Rennen ziemlich mit mir selbst beschäftigt war und sich der Lauf eigentlich mit "ohne akute Probleme kontinuierlich immer langsamer geworden" ganz gut zusammenfassen lässt.

    Zielsetzung
    Ja, die Zielsetzung 3:05h, und der "Masterplan" "5min pro halbes Jahr" sowieso, war extrem ambitioniert und im Nachhinein betrachtet wohl zu ambitioniert. Aber prinzipiell stehe ich zu der Entscheidung. Nach der 3:11h im Frühjahr und der Bereitschaft noch mal ein ganzes Stück mehr Zeit ins Training zu investieren, denke ich, dass die Zielsetzung zumindest nicht vollkommen utopisch war. Und man muss auch sagen, dass zumindest ich selbst wirklich niemals von schneller als 3:05h gesprochen habe und sogar fast immer von "nahe 3:05h", was ich auch wirklich so gemeint habe und z.B. mit einer 3:07h auch mehr als zufrieden gewesen wäre.

    Natürlich kann man drüber streiten, ob es sinnvoll ist sich solche ambitionierten Ziele zu setzten und sich somit selbst unter Druck zu setzten. Letztlich muss das wohl jeder für sich selbst entscheiden, aber es liegt wohl einfach in meiner Natur das so zu machen anstelle "auf Nummer sicher zu gehen". Das Risiko dabei grandios zu scheitern nahe ich dabei bewusst in kauf. Ich will auch noch mal klar stellen, dass ich über das Ergebnis natürlich enttäuscht bin, aber letztlich gut damit leben kann. Zum läuferischen Werdegang gehören eben auch Rückschläge, und außerdem ist und bleibt das ganze letztlich ein Hobby von dem ich mir meine Laune nicht dauerhaft vermiesen lasse.

    Die nächste interessante Frage ist dann, wie ich hätte reagieren sollen als sich nach den ersten Wochen des Plans deutlich abzeichnete, dass die 3:05h wohl zu ambitioniert sind. Letztlich habe ich mich für die "Augen zu und auf's beste hoffen" Methode entschieden. Keine Ahnung ob das wirklich sinnvoll war, aber was wären meine Alternativen gewesen? Kurzfristig auf einen komplett anderen Plan wechseln wäre schon sehr extrem gewesen. Und einfach die Zielzeit zu korrigieren hätte wohl letztlich kaum einen Unterschied gemacht, da ich die Pace-Vorgaben in den ganzen QTEs ja eh nie getroffen habe und ich somit den Plan in gewisser Weise sowieso schon entschärft habe. Dazu kommt dann noch, dass es in den beiden vorherigen Vorbereitungen effektiv auch nicht besser gelaufen ist, ich dann aber am Ende die Zielzeit trotzdem (annähernd) erreicht habe. Somit war ich eigentlich schon noch guter Hoffnung, dass es mit der 3:05h vielleicht nichts wird, aber trotzdem zumindest noch eine klare Verbesserung der PB drin sein sollte.


    Ursachen des Scheiterns
    Der Punkt an den bei mir die meisten natürlich sofort denken werden, ist das regelmäßige überziehen der langsameren Trainingsläufe. Keine Frage, Ihr habt alle vollkommen recht dass das dämlich, ein vollkommen unnötiges Risiko und kontraproduktiv ist und habt mit den regelmäßigen Ermahnungen absolut recht. Aber – auf die Gefahr hin gleich heftigsten Widerspruch zu ernten – ich glaube bis heute nicht, dass das das Hauptproblem war. Sprich ich bin nicht davon überzeugt, dass der Marathon signifikant anders gelaufen wäre hätte ich weniger überzogen. Sicherlich wird die erhöhte Grundbelastung zu den Problemen bei den misslungen QTEs beigetragen haben, aber ich glaube nicht dass ich anders die Einheiten signifikant besser gemeistert hätte. Sprich ich war bei den QTEs nicht etwa zu langsam weil ich zu erschöpft war, sondern weil ich schlichtweg das Tempo nicht drauf hatte. Der ultimative "Beweis" dafür war letztlich der Marathon selbst, vor dem habe ich wohl wirklich ausreichend getapert und letztlich konnte ich mein "MRT" trotzdem keine 20km halten.

    Die entscheidende Frage ist nun natürlich, warum ich das Tempo nicht drauf habe? So genau kann ich das leider nicht sagen, aber es wird wohl darauf hinauslaufen dass ich in Zukunft viel mehr Richtung Schnelligkeit/Grundschnelle/was-auch-immer trainieren muss. Vor allem wohl vor der akuten Marathon-Vorbereitung, vermutlich auch während der Vorbereitung.

    Mit der aeroben Ausdauer (also Atmung, Puls, Energiebereitstellung etc. ; sorry falls der Begriff so nicht korrekt sein sollte) hatte ich während des Marathons wirklich null Probleme, das war eh schon immer meine Stärke und in der Hinsicht hat der Pfitzinger-Plan auch wieder super funktioniert. Der Mann mit den Hammer war weit und breit nicht zu sehen, mit ~85% HFmax war der Puls vollkommen unkritisch und viel im Rennverlauf analog zur Pace sogar stetig und war gegen Ende auf so ~81%. Auch orthopädisch hatte ich ich keine nennenswerte Problem. Das einzige Problem war "nur", dass meine Muskeln einfach nicht in der Lage waren das Tempo zu halten. Das entspricht ja auch exakt meiner Erfahrung aus dem Training. Ich bin in der Lage problemlos "ewig" mit MRT+[10-15]% zu laufen, aber sobald ich mih dem Ziel-MRT annähere bekomme ich nach kürzester Zeit große Probleme.

    Lehren aus dem Ganzen
    Vieles muss da im Kopf wohl erst noch reifen, aber zumindest schon mal der Versuch aus dem ganzen Lehren zu ziehen:

    Positiv kann man sagen, dass ich den Plan mit den für mich klaren Rekordumfängen gut weg gesteckt habe, ohne orthopädische Probleme und ohne dass ich mich signifikant erschöpfter als während den vorherigen Vorbereitungen gefühlt habe. Negativ muss man dann aber sagen, dass mir die Umfangerhöhung letztlich absolut nichts gebracht hat. Wie Manfred schon ganz treffen festgestellt hat, bin ich effektiv auf grob den selben Leistungsniveau wie im Frühjahr. Somit nehme ich mit, dass ich offenbar in der Lage bin, erhöhte Umfänge ganz gut wegzustecken, die Umfangs-Stellschraube aber aktuell bei mir nur wenig Effekt zeigt.

    Eine Frage war ja auch, was in dieser Vorbereitung anders / schlechter als vor Hamburg gelaufen ist. Da würde ich sagen: Nichts, im großen und ganzen ist die Vorbereitung ziemlich identisch verlaufen, mit - nun ja - eben auch ähnlichen Endresultat. Somit nehme ich mit, dass die Zeit in der ich mich durch "einfach nur irgendwie Laufen" trotzdem kontinuierlich verbessere nun endgültig vorbei ist und es nun wichtiger denn je ist, gezielt an meinen Schwächen zu arbeiten.

    Natürlich sollte ich auch in Zukunft weiterhin daran arbeiten, die Plan-Vorgaben in beide Richtungen einzuhalten und ständiges Überziehen weiterhin vermeiden. Auch wenn da bei mir sicherlich immer noch viel im Argen liegt, habe ich mich in diesen Punkt die letzten Wochen aber wohl schon wirklich ein ganzes Stück gebessert.

    Die wichtigste Erkenntnis ist wohl, dass ich - wie weiter oben schon geschrieben - deutlich mehr "Tempo" trainieren muss. Die Frage ist nur wie genau? Was genau muss man trainieren, wenn die Muskeln einfach nicht in der Lage sind ein Tempo ausreichend lange zu halten, obwohl das ganze "drumherum" noch kein Problem mit dem Tempo hat?

    Vielen Dank noch mal an alle die sich bisher durchgekämpft haben,
    Matthias

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