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  1. #44251

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    H Pace entspricht bei Daniels I Pace.

    Je nach Beschaffenheit der Strecke (Steigung, Untergrund), Wind, Temperatur,..., kann es jedoch sinnvoll sein statt Pace + Distanz bei I eher Effort + Zeit bei H zu nehmen.

    Anstrengung und Reiz sollen aber möglichst identisch sein bei beiden Formen

  2. #44252
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Nun ja, die Einheit wird ja spezifischer: länger und schneller (goal-pace). In der 2. Auflage der Laufformel gibt es übrigens ein Kapitel, warum Daniels mittlerweile gerne m-Pace zeitnah laufen lässt.
    Da steht aber nicht, warum man die schon so weit vor dem Marathon in einem langen Lauf laufen sollte.

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Das stimmt. Aber ich bin ja recht gut in Form im Moment, muss nicht ganz neu aufbauen.
    Das kann ein Vor- aber auch ein Nachteil sein -> längere Zeit am Stück relativ hartes Training möglich (aber auch nötig, um die Form zu halten bzw. zu verbessern).

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Warum ich das machen will (nur, dass du meinen Gedankengang vllt besser nachvollziehen kannst): Jede zweite Woche kann ich außer einem nüchternen LaLa (montags) nur in der Mittagspause laufen, d.h. keine mittellangen Läufe. Der LaLa am Montagnachmittag in der Freiwoche ist auch nicht wirklich ausgeruht, da geht nicht viel Qualität. Und um das beides irgendwie zu kompensieren, würde ich gerne jede zweite Woche einen QTE-LaLa laufen. Morgens pünklich ein leichtes Frühstück, 9:30 Uhr starten, um etwas in WK-Modus zu kommen. Ist halt auch ne Kopfsache, falls du das irgendwie nachvollziehen kannst.
    Nicht ausgeruht = höhere Belastung = Qualität. Dem Körper ist egal ob wir eine Einheit als QTE bezeichnen. Entscheidend ist, wie hart sie sich anfühlt. Das gilt meiner Meinung nach übrigens auch für Läufe @easy. Wenn sie sich "easy" anfühlen – ohne dass man sich selber etwas vormacht – dann sind sie das auch. Deshalb bin ich auch kein Freund von Tempoangaben, weder bei schnellen noch bei langsamen Einheiten.

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Ja, das habe ich ähnlich vor. Ganz harte IV-Einheiten mache ich aber (auch später) nicht, dann lieber Daniels' H-Pace. In den ersten Wochen will ich öfters 10x 200 m uphill laufen. Und irgenwas zwischen t-und m-pace. Und ja, kurze schnelle Sachen.
    Bin gespannt. Klingt für mich in Kombination mit den geplanten Umfängen relativ hart über einen langen Zeitraum. Aber das kann natürlich auch täuschen. Und falls es tatsächlich zu viel sein sollte weißt du es zumindest für nächstes Mal.

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Schön, dass es gut läuft bei dir, bin sehr auf Frankfurt gespannt. Aber ja, man kann dann natürlich voreingenommen sein. Beispiel ich: Ich habe gerade einen super Abdruck; ich bilde mir ein, das kommt (u.a.) vom Beinkrafttraining. Aber vllt. komm ich auch nur in Form, da ich seit Monaten viel laufe.
    Woran machst du das fest, dass du einen "super Abdruck" hast? Das ist ja sowieso immer so ein Thema: wie kann ich messen, was wie viel bringt? Ist nicht ganz einfach, da schon sehr viele Faktoren mit reinspielen.

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Ich hab mir überlegt, ~130-135 km als Peak zu nehmen. Dann würde ich monatlich 100-, 90-, 80- und 70% laufen. Jede zweite Woche zumindest ein Ruhetag.
    Was waren bisher so deine normalen und höchsten Umfänge?

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Heute in der Mi-Pa übrigens 15x 1' @≤5k / 1 off. Hatte nach dem Ruhetag gestern (Reiserei) mega frische Beine. Einlaufen (6k) "ungewollt" in <4:20 min/km.
    Ein Thema, mit dem ich mich irgendwann wirklich noch ausführlicher auseinandersetzen muss: sorgt man durch zu "berechenbares" und vorsichtiges Training dafür, dass der Körper "fragil" (nach Taleb, im Gegensatz zu "antifragil") wird?
    „Antifragilität ist mehr als Resilienz oder Robustheit. Das Resiliente, das Widerstandsfähige widersteht Schocks und bleibt sich gleich; das Antifragile wird besser […]
    Das Antifragile steht Zufälligkeit und Ungewissheit positiv gegenüber, und das beinhaltet auch – was entscheidend ist – die Vorliebe für eine bestimmte Art von Irrtümern. Antifragilität hat die einzigartige Eigenschaft, uns in die Lage zu versetzen, mit dem Unbekannten umzugehen, etwas anzupacken – und zwar erfolgreich –, ohne es zu verstehen.“ (Antifragilität, S. 21/22)
    Ist es umgekehrt also wichtig, dass wir den Körper von Zeit zu Zeit mit etwas Unerwartetem überraschen, um ihn antifragil zu machen? Denn Wettkämpfe sind ja eigentlich auch immer eine unerwartete Belastung.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  3. #44253
    Avatar von Antracis
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    Spannende MRT-Trainingsdiskussion.

    Ich hab ja einmal versucht, streng nach Pfitzinger zu trainieren, was 16 Wochen vor WK 13km Goal-MRT in einem 24er und 2 Wochen später 16km in einem 26er bedeutete. Das waren dann letztlich auch mit die besten Trainingseinheiten in dieser Vorbetreitung, der 19er TDL war schon langsamer und den 23er hab ich nach wenigen KM abgebrochen, weil ich mental total leer war. Das lag sicher nicht nur an den frühen harten MRT-Einheiten, aber bei mir waren das zu diesem Zeitpunkt halt harte TDL im HMRT und das war mir rückblickend zu hart. Auch finde ich 19km MRT für mich ausreichend, zumal in einem Lala.

    In meiner letzten Vorbereitung wollte ich es dann anders machen und plante mit einem Goal-MRT von 4:20 und deshalb mit

    - 11 Wochen vor WK 24km mit 13km @4:30

    - 8 Wochen vor WK 27km mit 16km @4:25

    - 3 Wochen vor WK 29 mit 19km @4:20

    Letztlich hab ich immer drauf gedachtet, dass es sich nach MRT-Effort anfühlte, letztlich liefen alle Läufe sehr gut und gingen letztlich in 4:29, 4:25 und 4:13 weg, fühlte sich gegen Ende immer noch so an, dass noch mehr gegangen wäre. Speziell beim 19er fühlte ich mich sehr stark und jederzeit kontrolliert. Im WK fühlten sich dann zwar schon die ersten 10km deutlich schwerer an, als im Training, prinzipiell hat die Entwicklung aber gut funktioniert, so dass ich mir vorstellen könnte, dass wieder so zu machen.

    Goal-Pace würde ich in großem Zeitlichen Abstand zum WK eher in Intervallen laufen, weil es dann ja eher nahe HMRT ist.

  4. #44254
    Avatar von Tvaellen
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    heute letzter schnellerer Lauf und dabei amüsiert festgestellt, wie gut es war, dass ich nicht versucht habe, Naturwissenschaften oder BWL zu studieren. Damit wäre ich gnadenlos gegen die Wand gefahren, denn Mathe ist wirklich nicht meine Stärke.
    Es standen zwei Einheiten zu Auswahl, einmal der Plan von Stryd, der als schnellen Lauf in der letzten Woche 3 x 1 km im Schwellentempo vorsieht. Alternative war der Plan von McMillan der 10 x 1 min schnell, 1 min langsam vorsieht. Ich entschied mich für McMillan, vor allem deshalb, weil ich in meiner Weisheit annahm, dass die Trainingseinheit weniger hart ist als die 3 x 1 km von Stryd. Als ich dann meine Runden im völlig leeren Steigerwald Stadion (schon ein komisches Gefühl: ein Stadion für 20.000 Zuschauer, also eine Kleinstadt, und du bist ganz alleine unterwegs; geradezu unheimlich) drehte, ging mir auf: mmmhhh, 1 min, in der Zeit läufst du etwa 300 m, das mal 10 .... macht 3.000 m und das sind ... ja genau so viel wie 3 x 1 km, nur dass du jetze ... im VO2max und nicht im Schwellentempo unterwegs bist. SCHEEIIII*** das ist ja härter als das andere

    Naja, es ging dann trotzdem alles gut und in der Summe fühlte ich mich danach zufrieden, denn das Minutentempo war schon ganz ansprechend. Die Pace lag zwischen 3:3x und 3:50, ohne dass ich mich einmal am Anschlag fühlte. Die vorletzte Einheit war die schnellste, danach kam die letzte als zweitschnellste, was dafür spricht, dass ich nicht gleich am Anfang alle Körner verballert habe. Außerdem ist bei der Generalprobe heute auch die Entscheidung gefallen, welche Schuhe ich am Sonntag anziehe (Hoka Evo Carbon). Ab jetzt nur noch traben bis Sonntag.

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    JBl (24.10.2019)

  6. #44255
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Goal-Pace würde ich in großem Zeitlichen Abstand zum WK eher in Intervallen laufen, weil es dann ja eher nahe HMRT ist.
    Eine Frage der Philosophie: Ist es mir wichtiger, dass die Bewegung möglichst genau so wie im Zielwettkampf ausgeführt wird (-> Fokus auf Biomechanik und motorisches Lernen und somit auch Laufökonomie) oder lege ich mehr Wert darauf, dass die Energiebereitstellung möglichst spezifisch ist. Es gibt Argumente für beides, wobei beim Laufen im aktuellen MRT natürlich entweder mehr Umfang in diesem Tempo gelaufen werden kann oder bei gleichem Umfang die Belastung geringer ist.

    Das ist meines Erachtens Geschmacksache und deshalb hauptsächlich von Vorlieben sowie Stärken/Schwächen des Athleten abhängig. Wenn es also jemandem ein gutes Gefühl gibt, schon früh in der Vorbereitung Einheiten im Zieltempo zu laufen, dann spricht nichts dagegen – wenn man das Volumen entsprechend ein wenig nach unten fährt (oder wie du vorschlägst Pausen einbaut).
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  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    Antracis (23.10.2019)

  8. #44256
    Avatar von RennFuchs
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    Servus,

    kurz die vergangene Woche nachgereicht. Ähnlich unspektakulär wie die beiden Vorwochen:
    12km Laufen
    2:15h Schwimmen
    50min Rudern
    wieder viel Kraft/Stabi/Stetch/Roll etc Lauf ABC..XYZ

    beim Krafttraining habe ich mich inspiriert durch die Diskussion im Faden gestern mal wieder an den Kasten gewagt, entgegen meines Vorsatzes es behutsam angehen zu lassen (allerdings bin ich diesmal nicht runtergesprungen).
    Wurden 10x60cm, 10x90cm und vier klägliche Fehlversuche bei 105cm - wieder meine psychische Blockade + tatsächlich ziemlich hoch ;-) Danach mein normales Bein Programm absolviert, was spürbar anstrengender war als ohne "Plyo-Vorermüdung". Heute kann ich jedenfalls vor Muskelkater kaum Laufen.
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    was willste machen, nützt ja nichts

  9. #44257
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Da steht aber nicht, warum man die schon so weit vor dem Marathon in einem langen Lauf laufen sollte.
    Hab ich auch nicht behauptet.

    Das kann ein Vor- aber auch ein Nachteil sein -> längere Zeit am Stück relativ hartes Training möglich (aber auch nötig, um die Form zu halten bzw. zu verbessern).
    Vorher hab ich ja auch nicht hart trainiert. Oder findest du McMillan besonders hart?

    Ich weiß nicht, vielleicht kommt das bei dir alles anders an, als es von mir von gemeint ist (wenn ich Peakwochen oder einzelne Einheiten rausschreibe). Ich möchte gar nicht hart trainieren, sondern eher umfangorientiert (ja, auch das hart sein, ist aber so nicht gemeint). Ich versuche einen gangbaren Weg für meine Lebensumstände zu finden. Und meine generelle Idee war:

    Woche 1:
    - kurz und schnell
    - ~T-pace
    - LaLa

    Woche 2:
    - LaLa
    - LaLa mit Tempo

    Da finde ich deine Idee aber besser, MRT vom LaLa abzukoppeln und erst später zusammenzufügen.

    Nicht ausgeruht = höhere Belastung = Qualität. Dem Körper ist egal ob wir eine Einheit als QTE bezeichnen.
    Da sollte man schon zwischen muskulärer und gesamtkörperlicher/mentaler Ermüdung unterscheiden. Muskulär gebe ich dir Recht. Aber nach einer langen Diestwoche, ist der Akku aufgebraucht - und dem Körper ist deine Gleichung dann egal. Sie wird nicht aufgehen.

    Entscheidend ist, wie hart sie sich anfühlt. Das gilt meiner Meinung nach übrigens auch für Läufe @easy. Wenn sie sich "easy" anfühlen – ohne dass man sich selber etwas vormacht – dann sind sie das auch. Deshalb bin ich auch kein Freund von Tempoangaben, weder bei schnellen noch bei langsamen Einheiten.
    Du schmeißt alles in einen Topf. Bei easy bin ich völlig bei dir, so mache ich das auch. Ich laufe Recovery meist ohne Uhr. Aber bei einer Q-Einheit, mag ich einen Richtwert, auch, um z. B. nicht zu überziehen. Aber wie ich bereits schrieb: man darf sich dem nicht sklavisch unterwerfen. Auch hier gilt das alte Paradoxon: Der Mensch braucht Gesetz und Ordnung um frei zu sein. Mit zu viel Freiheit, komme ich nicht klar - das habe ich probiert. Wenn es bei dir klappt, gut.

    Bin gespannt. Klingt für mich in Kombination mit den geplanten Umfängen relativ hart über einen langen Zeitraum. Aber das kann natürlich auch täuschen.
    Wie gesagt, ich glaube, das kam falsch rüber.

    Und falls es tatsächlich zu viel sein sollte weißt du es zumindest für nächstes Mal.
    Man kann aber auch (rechtzeitig) gegensteuern; man muss für Erkenntnis nicht erst gegen die Wand gefahren sein.

    Woran machst du das fest, dass du einen "super Abdruck" hast?
    Kurze Bodenkontaktzeit und kraftvoller Abstoß. Gute Kontraktion.

    Das ist ja sowieso immer so ein Thema: wie kann ich messen, was wie viel bringt? Ist nicht ganz einfach, da schon sehr viele Faktoren mit reinspielen.
    Absolut. Bei dem was nicht funktioniert, sind die Rückmeldungen (meist) eindeutiger.

    Was waren bisher so deine normalen und höchsten Umfänge?
    In Freiwochen komme bei einer Einheit/Tag problemlos auf ~115-120 km. Mit ewas Jogging sind 130-135 gut machbar. Dafür fahre ich den Dienstwochen runter.

    Ein Thema, mit dem ich mich irgendwann wirklich noch ausführlicher auseinandersetzen muss: sorgt man durch zu "berechenbares" und vorsichtiges Training dafür, dass der Körper "fragil" (nach Taleb, im Gegensatz zu "antifragil") wird?
    Ja, das ist spannend. Das hatten wir auch mal, und da gibt es interessante Sachen. Boxen z.B. ist - entgegen hinglänglicher Meinung - ein Sport mit einem geringen Verletzungsrisiko, da der Körper permanent unter Spannung steht / auf etwas vorbereitet ist.

    Ist es umgekehrt also wichtig, dass wir den Körper von Zeit zu Zeit mit etwas Unerwartetem überraschen, um ihn antifragil zu machen? Denn Wettkämpfe sind ja eigentlich auch immer eine unerwartete Belastung.
    Glaube ich schon. WKs sind sicher in vielerlei Hinsicht wichtig. Leider kosten sie Wkm, wenn man sie ordentlich laufen will. Das ist dann halt eine Gratwanderung und auch Typenfrage: Laufe ich gerne WK?; gibt ein WK mir selbstbewusstsein?; brauche ich WK um meinen Leistungsstand realistisch einschätzen zu können? usw. MMn sollte Jüngere öfters WK laufen als Ältere, weil diese durch die bessere Regenerationsfähigkeit mehr davon profitieren. Aber ja, Rolli sieht das sicherlich anders.

    Zitat Zitat von knorki Beitrag anzeigen
    H Pace entspricht bei Daniels I Pace.

    Je nach Beschaffenheit der Strecke (Steigung, Untergrund), Wind, Temperatur,..., kann es jedoch sinnvoll sein statt Pace + Distanz bei I eher Effort + Zeit bei H zu nehmen.

    Anstrengung und Reiz sollen aber möglichst identisch sein bei beiden Formen
    Hatte die Definition jetzt nicht vor Augen (ich hatte "angenehm hart" in Erinnerung), kommt aber ungefähr hin. Ich laufe nicht auf der Bahn, sondern auf teils unbefestigten Wegen bei meist viel Wind.
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  10. #44258
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Vorher hab ich ja auch nicht hart trainiert. Oder findest du McMillan besonders hart?
    Kommt drauf an. "Hart" ist ja immer relativ und hängt unter anderem davon ab, was man während der letzten Wochen so gemacht hat, was man während der letzten Jahre gemacht hat, ob man sich dazwischen auch mal erholen kann und wie lange man etwas durchzieht. Training ist ja im Prinzip erstmal Stress für den Körper und wie gut er damit umgehen kann bzw. ob man dadurch stärker wird hängt von ganz vielen Faktoren ab, wie der Höhe und Dauer sowie der Regenerationsfähigkeit (und den Möglichkeiten zur Regeneration).

    Kann aber durchaus sein, dass das bei mir etwas falsch ankommt, was du planst, v.a. im Bezug auf die Härte einzelner Einheiten.

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Da sollte man schon zwischen muskulärer und gesamtkörperlicher/mentaler Ermüdung unterscheiden. Muskulär gebe ich dir Recht. Aber nach einer langen Diestwoche, ist der Akku aufgebraucht - und dem Körper ist deine Gleichung dann egal. Sie wird nicht aufgehen.
    Die Belastung (bzw. der Stress) wird dadurch aber nicht geringer. Der Körper ist erstaunlich schlecht darin, zwischen unterschiedlichen Quellen des Stress zu unterscheiden. Unabhängig davon, ob er eher psychischer oder physischer Art ist, die körperliche Reaktion darauf ist relativ ähnlich.

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Du schmeißt alles in einen Topf. Bei easy bin ich völlig bei dir, so mache ich das auch. Ich laufe Recovery meist ohne Uhr. Aber bei einer Q-Einheit, mag ich einen Richtwert, auch, um z. B. nicht zu überziehen. Aber wie ich bereits schrieb: man darf sich dem nicht sklavisch unterwerfen. Auch hier gilt das alte Paradoxon: Der Mensch braucht Gesetz und Ordnung um frei zu sein. Mit zu viel Freiheit, komme ich nicht klar - das habe ich probiert. Wenn es bei dir klappt, gut.
    Es klappt auch bei mir nicht immer gleich gut. Ich halte es aber für sinnvoll zu lernen möglichst auf den Körper zu hören. Dass man dafür am Anfang gewisse Richtwerte braucht ist klar. Genauso wie dass man von Zeit zu Zeit mal überzieht oder eine Einheit zu vorsichtig angeht. Dadurch lernt man (bewusst und unterbewusst) aber auf Dauer immer besser einzuschätzen, wie sich der "richtige" Effort anzufühlen hat.

    Mir fiel das aber ehrlich gesagt auch lange sehr schwer. Das lag in meinem Fall vor allem daran, dass ich die Tendenz habe, unbedingt immer alles genau richtig machen zu wollen. Und wenn ich mich nicht genau an irgendwelche (wenn auch relativ willkürliche) Vorgaben halte, wie weiß ich denn dann, ob das nun so wirklich richtig war, was ich gemacht habe?

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Man kann aber auch (rechtzeitig) gegensteuern; man muss für Erkenntnis nicht erst gegen die Wand gefahren sein.
    Ja klar. Das habe ich dann wohl einfach etwas unglücklich formuliert.

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Kurze Bodenkontaktzeit und kraftvoller Abstoß. Gute Kontraktion.
    Misst du das oder spürst du es? BKZ veränderten sich bei mir während der letzten Jahre erstaunlich wenig. Könnte mir aber gut vorstellen, dass die bei genug Kraft- und Sprinttraining noch etwas runtergehen würden. Oder vielleicht werden auch einfach die Schritte länger bei (Maximal-)Krafttraining und die BKZ kürzer bei Sprinttraining (und plyometrischem Training). Wäre zumindest aus theoretischer Sicht am wahrscheinlichsten.

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    In Freiwochen komme bei einer Einheit/Tag problemlos auf ~115-120 km. Mit ewas Jogging sind 130-135 gut machbar. Dafür fahre ich den Dienstwochen runter.
    Was planst du eigentlich sonst noch an Sport neben dem Laufen?
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  11. #44259
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Was planst du eigentlich sonst noch an Sport neben dem Laufen?
    Jan macht doch quasi alles: Laufen, Schwimmen, Radeln, Kraft. Gymnastik?
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  12. #44260
    Avatar von JBl
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    Hallöle ,

    ich fang schonmal langsam an meine Daumen für die Frankfurter zu drücken : (wird dann zum Sonntag immer fester)
    Sandra, Dennis, Matthias, Basti, Alcano, Catch, und natürlich auch Wolfgang: Alles Gute, viel Erfolg, nochmehr Spaß (zumindest auf den ersten 20km ) und natürlich die nötige Portion Glück .
    Ihr kriegt das hin

    --------------------------

    Mein Sehnenproblem scheint aktuell erstmal wieder Geschichte zu sein. Ich wills nicht zu laut sagen. Aber ich bin jetzt 4 Läufe (weiter meist alle 2 Tage, einmal 2 hintereinander) absolut beschwerdefrei gelaufen. Darunter sogar einer mit einer guten Portion Höhenmetern (das darf ich aber nicht mehr übertreiben). Werd jetzt erstmal so ähnlich auf eher niedrigerem Niveau weiter machen (weniger ist wahrscheinlich tatsächlich manchmal mehr). Jetzt hab ich ja Zeit. Die Wohlfühl-Durchschnittspace liegt derzeit meist bei um 4:45 (flach, das geht ganz gut recht locker-flockig) bei ca. 8-12km.

    Allen Verletzten weiter gute Besserung
    Viele Grüße

    Jürgen

    "... its aint over till
    it's over ..."
    "... es ist nicht vorbei,
    bevor es vorbei ist ..."

    -Zitat: Rocky Balboa-

  13. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von JBl:

    bastig (25.10.2019), McAwesome (25.10.2019), Tvaellen (24.10.2019)

  14. #44261
    Avatar von kappel1719
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    So, die km werden immer weniger bis zum Marathon. So langsam macht man sich auch Gedanken. Bin tatsächlich so optimistisch wie noch vor keinem Marathon, aber ich weiß nicht ob ich das gut finden soll.
    Ist eine Mischung aus Vorfreude und Lockerheit, das hatte ich in der Form noch nie. Auch neu ist, dass mein Gewicht so gering wie noch nie ist. Muss ja aber auch kein Nachteil sein.

    Die Strategie steht auch. 04:00er Schnitt und ab km 30 gibts für die Mainzer einen Kick-Ass. So der Plan zumindest.

    Wer ist denn Samstag schon am Start? Komme erst kurz nach 15:00 Uhr an und könnte dann 16:00 Uhr auf der Messe sein um die Startunterlagen zu holen. Falls wer Interesse hat.

  15. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von kappel1719:

    bastig (25.10.2019), Tvaellen (25.10.2019)

  16. #44262
    Avatar von JBl
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    Hallo Det , ich gratulier auch nochmal herzlich zu dem super Ergebnis. Ich denke, du hast gerade wirklich die Zeit Deines Lebens
    Viele Grüße

    Jürgen

    "... its aint over till
    it's over ..."
    "... es ist nicht vorbei,
    bevor es vorbei ist ..."

    -Zitat: Rocky Balboa-

  17. #44263
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    So, die km werden immer weniger bis zum Marathon. So langsam macht man sich auch Gedanken. Bin tatsächlich so optimistisch wie noch vor keinem Marathon, aber ich weiß nicht ob ich das gut finden soll.
    Klar, genieß es, so lange es anhält.

    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Die Strategie steht auch. 04:00er Schnitt und ab km 30 gibts für die Mainzer einen Kick-Ass. So der Plan zumindest.
    Ich werde in letzter Sekunde entscheiden, abhängig vom Wetter. Aktuell sieht es ja sehr danach aus als wäre es zumindest nicht sonnig. Ob bzw. so wie es mittlerweile aussieht eher ab wann es am Sonntag regnen wird und wie warm es wird ist aber noch ziemlich offen, wird spannend. Ich tendiere für mich momentan zu einem eher konservativen Angehen mit 4:10 min/km.

    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Wer ist denn Samstag schon am Start? Komme erst kurz nach 15:00 Uhr an und könnte dann 16:00 Uhr auf der Messe sein um die Startunterlagen zu holen. Falls wer Interesse hat.
    Bin ab morgen Nachmittag in Frankfurt und werde mir dann auch gleich die Unterlagen holen. Die Unterkunft ist aber sowieso nur 500 m von der Messe entfernt, von daher könnte ich auch einfach am Samstag nochmal da hin kommen.


    Andere Frage: war eigentlich schon mal wer von euch beim Brezellauf am Samstag morgen (Matthias?)? Bevor ich eine halbe Stunde lang die Europa-Allee auf und ab jogge...
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  18. #44264

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    Wollte euch auch schon einen Treffpunkt vorschlagen, aber bin noch nicht dazu gekommen. Passt bei mir ganz gut, wir sehen uns dann dort.

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von diagonela:

    Tvaellen (25.10.2019)

  20. #44265
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Andere Frage: war eigentlich schon mal wer von euch beim Brezellauf am Samstag morgen (Matthias?)? Bevor ich eine halbe Stunde lang die Europa-Allee auf und ab jogge...
    2016 bin ich dort mal mitgelaufen. War glaub ich ganz ok, wenn auch ein paar Nummern kleiner und unspektakulärer als der Berliner Frühstückslauf. (Der Frühstückslauf dort dürfte alleine mehr Teilnehmer haben, als die meisten anderen deutschen Marathons insgesamt... ) Die Strecke damals waren gut 5.5km, einmal vom Messegelände über den Main und zurück: https://connect.garmin.com/modern/activity/1425139554 Interessant fand ich, dass es dort - im Gegensatz zu Berlin - mangels Bremsläufer tatsächlich möglich war, auch einigermaßen flott zu laufen. Kann aber auch sein, dass es vorne Arne Gabius, der da als "Stargast" mitlaufen ist, einfach zu kalt wurde und er deswegen das Tempo mal etwas etwas angezogen hat. Die "Zielversorgung" hat mich jetzt vom Hocker gehauen (eine Brezel halt ), und die Medaille war ein recht lumpiges Blechteil. Aber gut, deswegen läuft man da ja auch nicht mit. Solange man keine großen Ansprüche stellt und gerne eine lockere Runde in Gesellschaft läuft, also absolut ok. Wenn ich Samstag früh vor Ort wäre, würde ich vermutlich auch wieder mitlaufen. Aber die Folgejahre bin ich immer erste Samstag Nachmittag angereist, daher blieb das eine bisher einmalige Aktion.

  21. #44266
    Avatar von Tvaellen
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    bin den Brezellauf auch zweimal mitgelaufen, die Strecke ist ja teilweise identisch mit der Laufstrecke am Folgetag, da kann man sich schon mal einstimmen.
    Als Fan von Laugengebäck fand ich die Zielversorgung auch ganz lecker, außerdem war im Anschluss an den Lauf die Messe noch schön leer, da hatte man nach 5 min seine Startnummer.

    Ich habe heute nur aktive Regeneration betrieben, 45 min mit 6er Pace machten die Beine schön locker. Morgen ist kein Laufen angesagt, eventuell gehe ich noch eine Runde schwimmen, aber bestimmt keine Intervalle, sondern allenfalls "baden mit Schwimmbrille". Samstags gehts es dann rüber zu den Soxen, da gibt es auch so einen kleinen warmup Lauf am Ufer der Elbe, den will ich mitmachen, und dann rollen wir am Sonntag ein bisschen durch die Innenstadt.

  22. #44267
    Coxarthrose Avatar von tt-bazille
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    Moinsen!

    @Sandra, Catch, Dennis, Alain, Matthias und Basti - Ich wünsche euch viel Erfolg und vor Allem viel Spaß am Sonntag in Frankfurt. Drücke die Daumen, dass sich das Wetter so entwickelt, dass es für euch alle passt. Haut alle einen raus und überquert hoffentlich zufrieden die Ziellinie.
    Gibt es ein Live-Tracking in Frankfurt? Wenn ja, mögt ihr vielleicht noch eure Startnummern mitteilen?

    @Wolfgang und David - Ich wünsche euch auch viel Erfolg und Spaß in Dresden. Haut einen raus beim HM!

    @all - Wünsche euch ein schönes Wochenende! Trainiert, genest und erholt euch gut. #neverstop

    5km (2019): 18:21 || 10km (2019): 37:16 || HM (2019): 01:22:06 || M (2019): 02:51:35

  23. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von tt-bazille:

    bastig (25.10.2019), Catch-22 (26.10.2019), Gaertda (27.10.2019), Tvaellen (25.10.2019)

  24. #44268
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Kann aber durchaus sein, dass das bei mir etwas falsch ankommt, was du planst, v.a. im Bezug auf die Härte einzelner Einheiten.
    Ich bin iirc in diesem Jahr keine richtig harte Einheit gelaufen, außer: 32 k mit 10 k EB. Und wenn ich nach Vorlaufzeit einen LaLa mit gestückeltem MRT-Anteilen 2 VDOT-Punkte über Goalpace plane, finde ich das auch nicht sonderlich hart. Die Idee dahinter ist ja, im zunehmenden Verlauf die Stückelung zu verringern bzw. aufzuhenen und das Tempo anzuziehen. Aber wie gesagt, deine Idee (Entkoppelung vom LaLa + später zusammenführen) gefällt mir besser. Insbesondere, da ich dann später eine QTE am Tag vor dem LaLa laufen kann; Holger hatte das auch schonmal angedacht.

    Die Belastung (bzw. der Stress) wird dadurch aber nicht geringer. Der Körper ist erstaunlich schlecht darin, zwischen unterschiedlichen Quellen des Stress zu unterscheiden. Unabhängig davon, ob er eher psychischer oder physischer Art ist, die körperliche Reaktion darauf ist relativ ähnlich.
    Das bezweifel ich stark. Kannst du das belegen?

    Ich halte es aber für sinnvoll zu lernen möglichst auf den Körper zu hören. Dass man dafür am Anfang gewisse Richtwerte braucht ist klar. Genauso wie dass man von Zeit zu Zeit mal überzieht oder eine Einheit zu vorsichtig angeht. Dadurch lernt man (bewusst und unterbewusst) aber auf Dauer immer besser einzuschätzen, wie sich der "richtige" Effort anzufühlen hat.
    Das eine schließt das andere ja nicht aus. Ich laufe nach Gefühl, und bin dann meist erstaunt, wie gut ich das Tempo getroffen hab. McMillan hat ja auch ne Spanne vorgegeben.

    Mir fiel das aber ehrlich gesagt auch lange sehr schwer. Das lag in meinem Fall vor allem daran, dass ich die Tendenz habe, unbedingt immer alles genau richtig machen zu wollen. Und wenn ich mich nicht genau an irgendwelche (wenn auch relativ willkürliche) Vorgaben halte, wie weiß ich denn dann, ob das nun so wirklich richtig war, was ich gemacht habe?
    Das ist bei mir nicht so. Ich brauche einen Rahmen (siehe Signatur), der mir gewisse Freiräume lässt.

    Misst du das oder spürst du es? BKZ veränderten sich bei mir während der letzten Jahre erstaunlich wenig. Könnte mir aber gut vorstellen, dass die bei genug Kraft- und Sprinttraining noch etwas runtergehen würden. Oder vielleicht werden auch einfach die Schritte länger bei (Maximal-)Krafttraining und die BKZ kürzer bei Sprinttraining (und plyometrischem Training). Wäre zumindest aus theoretischer Sicht am wahrscheinlichsten.
    Sowohl als auch. Meine durchschnittliche Schrittfrequenz ist z.B. von 158 auf 162 gestiegen. Die anderen Werte müsste ich nachschauen. Ich gebe da allerdings nicht so viel drauf, "verlasse" mich lieber auf mein Gefühl.

    Was planst du eigentlich sonst noch an Sport neben dem Laufen?
    Ähnlich wie jetzt: Da mein Motor für meine Verhältnisse ganz gut ist, arbeite ich am Chassis (um die gesteigerten Umfänge zu vertragen): Kraft, Gymnastik (nach Fitzgerald), Stretching, Sauna, Blackroll. Etwas locker Rad statt einem Lauf und ab und an ein Bahnen paar ziehen, würde ich auch gern wieder. Nur dann hätte Holger recht:
    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Jan macht doch quasi alles: Laufen, Schwimmen, Radeln, Kraft. Gymnastik?
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  25. #44269
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Den Farnkfurt-Startern wünsche ich gaaaanz viel Erfolg! Möget ihr gute Beine, gutes Wetter und auch ein wenig Glück haben. Sprich: einen Sahnetag erwischen!
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  26. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Ethan:

    bastig (25.10.2019), Catch-22 (26.10.2019)

  27. #44270
    Avatar von farhadsun
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    Zitat Zitat von tt-bazille Beitrag anzeigen
    @Sandra, Catch, Dennis, Alain, Matthias und Basti - Ich wünsche euch viel Erfolg und vor Allem viel Spaß am Sonntag in Frankfurt. Drücke die Daumen, dass sich das Wetter so entwickelt, dass es für euch alle passt. Haut alle einen raus und überquert hoffentlich zufrieden die Ziellinie.
    Gibt es ein Live-Tracking in Frankfurt? Wenn ja, mögt ihr vielleicht noch eure Startnummern mitteilen?

    @Wolfgang und David - Ich wünsche euch auch viel Erfolg und Spaß in Dresden. Haut einen raus beim HM!

    @all - Wünsche euch ein schönes Wochenende! Trainiert, genest und erholt euch gut. #neverstop
    +1, schließe mich gerne an, ich wünsche allen Wettlämpfer gute Beine und viel Spaß.

  28. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    bastig (25.10.2019), Catch-22 (26.10.2019)

  29. #44271
    Avatar von kappel1719
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    Zitat Zitat von farhadsun Beitrag anzeigen
    +1, schließe mich gerne an, ich wünsche allen Wettlämpfer gute Beine und viel Spaß.
    Dito, alle miteinander. Wünsche euch auch schon mal ganz viel Erfolg, egal ob Dresden oder Frankfurt, Hauptsache Bestzeit

    @ Jens
    Ja, gibt ein Tracking. Meine Startnummer ist wohl die 7581.

    Bzgl. Treff: Wäre super, wenn das klappt. Werde mal versuchen um 16:00 Uhr beim Asics-Stand zu sein. Dort ist dann wohl Jan Frodeno. Aber da wird natürlich bestimmt auch gut was los sein, dann.
    PB's:

    10 km: 36:57 min (März 2018: Hördt)
    Halbmarathon: 01:19:47 (März 2016: Kandel)
    Marathon: 02:58:54 (Oktober 2016: Frankfurt)


  30. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von kappel1719:

    bastig (25.10.2019), McAwesome (25.10.2019)

  31. #44272
    Avatar von Christoph83
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    Zitat Zitat von tt-bazille Beitrag anzeigen
    Moinsen!

    @Sandra, Catch, Dennis, Alain, Matthias und Basti - Ich wünsche euch viel Erfolg und vor Allem viel Spaß am Sonntag in Frankfurt. Drücke die Daumen, dass sich das Wetter so entwickelt, dass es für euch alle passt. Haut alle einen raus und überquert hoffentlich zufrieden die Ziellinie.
    Gibt es ein Live-Tracking in Frankfurt? Wenn ja, mögt ihr vielleicht noch eure Startnummern mitteilen?

    @Wolfgang und David - Ich wünsche euch auch viel Erfolg und Spaß in Dresden. Haut einen raus beim HM!

    @all - Wünsche euch ein schönes Wochenende! Trainiert, genest und erholt euch gut. #neverstop
    +1

    Allen Wettkämpfern viel Erfolg und gute Beine. Haut raus, was geht.

  32. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Christoph83:

    Catch-22 (26.10.2019)

  33. #44273

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    Liebe Leute, ich habe ein wenig den Überblick verloren, wünsche aber dennoch allen WettkämpferInnen des WEs alles Gute.
    Dennis, ich wünsche Dir, dass Du Dein Potential mal auf den M umsetzen kannst! Das wird was.
    Ebenso alcano, wobei es bei Dir ja erst der zweite sein wird. Das Wetter scheint ja etwas angenehmer zu werden als in Hannover.
    Sandra, auch Dir sind die Daumen gedrückt, dass Du Deine Ziele erreichst. Aus meiner Sicht neigst Du dazu, Dich und Dein Training immer etwas zu negativ zu sehen. Es ist also vermutlich mehr drin als Du denkst.
    Catch-22 (falls ich das richtig aufgeschnappt habe), ebenfalls viel Erfolg!
    Matthias, Dir zumindest viel Spaß. Und bei ernsthafteren Ambitionen natürlich auch viel Glück beim Erreichen dieser.
    Bastig, Du hattest doch ganz ordentlich mit Verletzungen zu kämpfen, oder? Oder verwechsel ich grad jemanden? Jedenfalls Arch Dir viel Spaß in Frankfurt!
    Wolfgang, viel Erfolg beim Halben in DD! Auch bei Dir wird das was, ganz sicher!

    @me:
    starte morgen ebenfalls im HM, musste die letzten Wochen aber auf die Kerneinheiten reduzieren. Viel mehr als die Greiftreppen bin ich wegen (in dieser chronologischen Abfolge) kurzem Oberschenkelgezwicke/etwas längerwieriger Schniefnase/Umzug nicht gelaufen, und die dann dementsprechend nicht ganz in dem Pace-Bereich, den ich eigentlich angreifen wollte.

    Naja, mal schauen, was morgen möglich ist. Never stop

  34. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von lespeutere:

    bastig (25.10.2019)

  35. #44274
    Coxarthrose Avatar von tt-bazille
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    @les - Dir wünsche ich natürlich auch alles Gute für deinen morgigen HM. Hab einen schönen und spaßigen Wettkampf!

    5km (2019): 18:21 || 10km (2019): 37:16 || HM (2019): 01:22:06 || M (2019): 02:51:35

  36. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von tt-bazille:

    lespeutere (25.10.2019)

  37. #44275
    Avatar von Tvaellen
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