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  1. #43276
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Ist es nicht das Messer zwischen den Zähnen
    Wie willst Du denn da vernünftig atmen? Und ein bisschen Motivation von außen ist schon hilfreich. Probier's mal aus. Dann sind die TDLs auch schnell

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Dann können wir zusammen wieder einsteigen. Ich hätte ja fast gehofft, dass Dir der Valencia Termin auch passen könnte...
    Dann fehlt mir die Vorbereitungszeit für den Rennsteig. Und da habe ich noch etwas gut zu machen. Wäre schon super, mal am Tag x wirklich zu zeigen, was geht. Das ist mir, aus welchen Gründen auch immer, diesmal wieder nicht gelungen. Da bist Du schon ein echtes Vorbild. Ich komme zwar meistens in exzellenter Verfassung zum Wettkampf, kann aber irgendwie nicht abrufen, was da ist. Und Du kommst meistens nicht ordentlich vorbereitet an und rufst aber wirklich alles ab. Das ist schon wirklich imposant

    Danke für Deine Idee für die Steigerung. Das hört sich ganz gut an. Allerdings müsste ich zunächst erstmal schaffen 90min in 10% langsamer als MRT zu laufen.
    Du müsstest als Einstieg die gleiche Phase mit MRT + 20% setzten. Das wäre eh ein guter Wiedereinstieg. Dann sollte das ganz gut flutschen. Wenn Du diese Einheiten durch hast, sollten längere TDLs im MRT oder lange EBs kein Problem sein. Zumindest ist das meine These.

    Ich muss mein Radexperiment bald beenden, damit ich rechtzeitig in die Laufform komme. Aber es macht schon Spaß, insbesondere wenn sich Fortschritte einstellen. Muskulär hat sich beim Radeln schon was getan. Der Puls geht immer höher, die Durchschnittsgeschwindigkeit auch.
    Das ist schon irre, was nach wenigen Wochen möglich ist. Ein wenig pedalieren im Spaziermodus reicht da schon aus. Wenn dann noch ein paar kleine Spitzen dazukommen, überlegt man schon, ob man das Teil wieder gegen die Laufschuhe eintauscht.
    nix is fix

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    voxel (13.08.2019)

  3. #43277
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Anstatt die TDL so zu laufen wie wir das gern machen, also immer mit dem Messer am Hals, scheint mir die Steigerung über die Distanz viel leichter. Ich habe das irgendwo zwischen Canova und Lydiard angesiedelt. Die TDLs haben den Namen eigentlich gar nicht verdient, weil sie dafür viel zu langsam sind. Den Effekt fand ich aber beachtlich. Ziel war einen moderaten Lauf (ca. 10% langsamer als MRT) von 90min in Richtung 2:30 zu entwickeln.
    Ich weiß nicht genau wo meine MRT zurzeit liegt, aber MRT+10% ist nicht gerade was ich als TDL bezeichnen würde, vor allem, wenn man das 4-5 Woche laufen kann. Gar nicht viel von der Vorgabe entfernt... bei jedem DL.

    (aktuell 2:28 = 3:30/km
    3:30 + 10% = 3:51/km)

    Oder mache ich da Denkfehler?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  4. #43278
    Avatar von Tvaellen
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    @Jan das mit der Vorwoche kann schon sein, in den letzten Wochen habe ich die Beiträge doch meist nur überflogen, dieses Wochenende hatte ich mal mehr Zeit und da fiel ich dann doch schon fast vom Stuhl, als ich das las. Ich will weder dir noch Sven hier irgendwas verbieten, so ist das echt nicht gemeint, aber bevor ich Bauchschmerzen habe, sie aber nicht äußere, ihr euch dann verletzt und ich mir dann vorwerfe, nichts gesagt zu hahen, muss es lieber raus,
    auch wenn es vielleicht unnötig ist. DFann kam noch hinzu, dass ich unlängst (endlich mal ) das Buch von Vance https://www.coachvance.com/about/ über wattgesteuertes Lauftraining gelesen habe und mir dort das Kapitel 8 über CTL, ATL, usw, siehe auch https://pushing-limits.de/triathlon/ctl-atl-tsb-erklaert-metriken-fuer-fitness-ermuedung-und-form/ nachdrücklich im Gedächtnis haften blieb, insbesondere, dass man es mit der ATL nicht (dauerhaft) übertreiben darf, wenn man formmäßig vorankommen will, nicht zuletzt diese Grafik hier https://photos.app.goo.gl/kHjfctVzTgB2txdR7 .
    Wenn das aber alles Teil eines Konzept ist, dann hoffe ich, dass es passt.

    @ Levi
    ne, das war ich nicht. Bin nur Rad gefahren am Sonntag und nicht an der Bachstelze. Gestern war ich dort allerdings unterwegs.

    @Sandra
    ja, sehr schade, aber es bringt nichts. Hätte Frankfurt einen Halben, würde ich da vielleicht starten, aber die volle Dosis ist mir dieses Jahr zu viel. Da müsste ich mein Tria Training fast wieder komplett wieder auf null runter fahren und das will ich im Hinblick auf 2020 nicht. Vielleicht starte ich in Dresden, da haben sie auch 21.1 im Programm, aber auch das ist noch unsicher.
    Zuletzt überarbeitet von Tvaellen (13.08.2019 um 15:38 Uhr)

  5. #43279
    Avatar von kappel1719
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    Interessant, in dem Bereich MRT + 10% (bei einem angenommenen MRT von 04:10) bin ich aktuell meistens auch unterwegs. Und erstaunlicherweise flutscht das einfach so weg. Gestern waren das 70 Minuten bei einem Durchschnittspuls von 142 bpm. Heute dann 50 Minuten bei einem Pulsschnitt von 134 bpm. Letztere Einheit liefert dann auch einen VO²max von 62.42. Diese Läufe in der Mittagspause tun aktuell echt gut und es ist ein cooles Gefühl zu beobachten, wie viel leichter es fällt in dieser Pace zu laufen.

    Wenn die Entwicklung so weiter geht, könnte man auch darüber nachdenken, das Ziel-MRT etwas näher an die 04:00-Marke zu setzen. Aber ich bin natürlich auch weit davpn weg, Umfänge von (teils deutlich) über 100 km pro Woche abzuspulen. Im Peak werde ich vielleicht 1-2 Mal über 100 km kommen. Aber das hilft sicher dabei, mich nicht abzuschießen.
    PB's:

    10 km: 36:57 min (März 2018: Hördt)
    Halbmarathon: 01:19:47 (März 2016: Kandel)
    Marathon: 02:58:54 (Oktober 2016: Frankfurt)


  6. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von kappel1719:

    hepp78 (14.08.2019), leviathan (13.08.2019), voxel (13.08.2019)

  7. #43280
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht genau wo meine MRT zurzeit liegt, aber MRT+10% ist nicht gerade was ich als TDL bezeichnen würde, vor allem, wenn man das 4-5 Woche laufen kann. Gar nicht viel von der Vorgabe entfernt... bei jedem DL.

    (aktuell 2:28 = 3:30/km
    3:30 + 10% = 3:51/km)

    Oder mache ich da Denkfehler?
    Nein, machst Du grundsätzlich nicht. Aber ich könnte das nicht 5x die Woche laufen. Ich habe sogar überlegt, ob ich in dieser Zeit anstelle 2 QTEs pro Woche nur drei in zwei Wochen laufe. Lass uns als Beispiel die 3:50/km nehmen:

    1:30 = 23,5km
    1:45 = 27,4km
    2:00 = 31,3km
    2:15 = 35,2km
    2:30 = 39,2km

    Ich hatte das jetzt probiert, war aber leider ein wenig schneller. Allerdings bin ich von einer Ziel Pace von 2:25 ausgegangen, was wiederum das Zieltempo von 3:46 ergeben hatte. War bei dem Profil und Wetter wohl auch nicht angemessen. Auf jeden Fall waren die 1:45 schon ganz ordentlich fordernd. Die 2h hätte ich mir auch noch so zugetraut, daß ich mich danach noch an die Vornamen meiner nächsten Verwandten erinnert hätte. Dann wäre es aber schon fordernd geworden. Und ich hätte schon bei den kurzen Einheiten meine 2 Tage easy oder besser 3 in Anspruch nehmen müssen bzw. wollen. Nun brauche ich prinzipiell etwas mehr Regeneration als andere. Weichei eben... muss ich aber mit umgehen

    5 Läufe davon pro Woche traue ich übrigens nicht mal Dir zu
    nix is fix

  8. #43281
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Interessant, in dem Bereich MRT + 10% (bei einem angenommenen MRT von 04:10) bin ich aktuell meistens auch unterwegs. Und erstaunlicherweise flutscht das einfach so weg.
    Das ist auch ein tolles und wichtiges Tempo. Allerdings sehe ich das auch als QTE an. Und man kann sich natürlich daran gewöhnen die Pace immer zu laufen. Ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht. Das Training war in Summe viel härter und die Ergebnisse nicht besser. Für mich ist es wichtig einen großen Anteil meiner Läufe sehr locker zu absolvieren. Das liegt eher bei MRT + 20% oder sogar noch ein paar Sekündchen langsamer. Bei den QTEs helfen die TDLs wirklich immens, um Ausdauer und Lockerheit aufzubauen. Außerdem bin ich dann viel besser für schnellere Sachen vorbereitet. Und von denen darf ich mir nur sehr wenig gönnen. Da leide ich an einer Unverträglichkeit. Allerdings werde ich schnell high
    nix is fix

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    kappel1719 (14.08.2019)

  10. #43282
    Coxarthrose Avatar von tt-bazille
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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Interessant, in dem Bereich MRT + 10% (bei einem angenommenen MRT von 04:10) bin ich aktuell meistens auch unterwegs. Und erstaunlicherweise flutscht das einfach so weg. Gestern waren das 70 Minuten bei einem Durchschnittspuls von 142 bpm. Heute dann 50 Minuten bei einem Pulsschnitt von 134 bpm. Letztere Einheit liefert dann auch einen VO²max von 62.42. Diese Läufe in der Mittagspause tun aktuell echt gut und es ist ein cooles Gefühl zu beobachten, wie viel leichter es fällt in dieser Pace zu laufen.
    Dann sieht das bei uns derzeit relativ ähnlich aus, Dennis. Letzte Woche Montag bin ich 11 km @04:37 mit durchschnittlich 136 gelaufen (ergab VO2max von 62,92).

    Danke für deinen Vorschlag bzgl. der M-Pace (und voxels Bestätigung). Ich warte mal den HM am Sonntag ab und überlege mir dann, wie ich den Marathon angehen will. Derzeit bin ich da einfach zu schissig und würde eher die defensive Variante mit 04:15 wählen. Aber vielleicht bringt mir der HM ja a bissl mehr Zutrauen.

    Die Mittagspause habe ich heute für 4x 2 km @HMRT genutzt (mit 400m TP): 07:45, 07:46, 07:44, 07:43
    Das lief sehr gut und kontrolliert.


    5km (2019): 18:21 || 10km (2013): 37:35 || HM (2019): 01:22:06 || M (2018): 03:17:28 || Hermannslauf (31,1km; +568m/-774m) (2013): 02:14:40

  11. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von tt-bazille:

    hepp78 (14.08.2019), kappel1719 (14.08.2019), movingdet65 (13.08.2019), voxel (13.08.2019)

  12. #43283
    Avatar von kappel1719
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das ist auch ein tolles und wichtiges Tempo. Allerdings sehe ich das auch als QTE an. Und man kann sich natürlich daran gewöhnen die Pace immer zu laufen. Ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht. Das Training war in Summe viel härter und die Ergebnisse nicht besser. Für mich ist es wichtig einen großen Anteil meiner Läufe sehr locker zu absolvieren. Das liegt eher bei MRT + 20% oder sogar noch ein paar Sekündchen langsamer. Bei den QTEs helfen die TDLs wirklich immens, um Ausdauer und Lockerheit aufzubauen. Außerdem bin ich dann viel besser für schnellere Sachen vorbereitet. Und von denen darf ich mir nur sehr wenig gönnen. Da leide ich an einer Unverträglichkeit. Allerdings werde ich schnell high
    Wobei die Einheit heute bei 72% HF max sehr weit weg von einer QTE war. Und ich weiß wie sich TDL anfühlen. Da liegen vom subjektiven Empfinden auch Galaxien dazwischen.

  13. #43284
    Avatar von kappel1719
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    Zitat Zitat von tt-bazille Beitrag anzeigen
    Dann sieht das bei uns derzeit relativ ähnlich aus, Dennis. Letzte Woche Montag bin ich 11 km @04:37 mit durchschnittlich 136 gelaufen (ergab VO2max von 62,92).

    Danke für deinen Vorschlag bzgl. der M-Pace (und voxels Bestätigung). Ich warte mal den HM am Sonntag ab und überlege mir dann, wie ich den Marathon angehen will. Derzeit bin ich da einfach zu schissig und würde eher die defensive Variante mit 04:15 wählen. Aber vielleicht bringt mir der HM ja a bissl mehr Zutrauen.

    Die Mittagspause habe ich heute für 4x 2 km @HMRT genutzt (mit 400m TP): 07:45, 07:46, 07:44, 07:43
    Das lief sehr gut und kontrolliert.

    Also wenn das dein HMRT ist, dann solltest du die 04:15 aber endgültig zu den Akten legen.

  14. #43285
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Wobei die Einheit heute bei 72% HF max sehr weit weg von einer QTE war. Und ich weiß wie sich TDL anfühlen. Da liegen vom subjektiven Empfinden auch Galaxien dazwischen.
    Das finde ich schon irre. Du läufst MRT + 10% @ 72% HR max? Wo liegt denn dann Dein MRT Puls?
    Bei mir liegt MRT + 10% eher bei 80% HR max bzw. 75% HRR. Da muss ich schon konzentriert laufen. Das wäre definitiv nicht das Tempo, daß sich von selbst einstellt. Da ist aktive Mitarbeit nötig.

    Also wenn das dein HMRT ist, dann solltest du die 04:15 aber endgültig zu den Akten legen.
    Das liest sich in der Tat nach seeeeeeehr viel Puffer
    nix is fix

  15. #43286
    Avatar von kappel1719
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das finde ich schon irre. Du läufst MRT + 10% @ 72% HR max? Wo liegt denn dann Dein MRT Puls?
    Bei mir liegt MRT + 10% eher bei 80% HR max bzw. 75% HRR. Da muss ich schon konzentriert laufen. Das wäre definitiv nicht das Tempo, daß sich von selbst einstellt. Da ist aktive Mitarbeit nötig.



    Das liest sich in der Tat nach seeeeeeehr viel Puffer
    Nun wie schon angedeutet, ist das dann wohl eher theoretischer Natur mit dem MRT. Habe wie gesagt 04:10 zugrunde gelegt und bin mit 04:35 unterwegs. In dem Bereich ist das wirklich sehr entspannt.
    Ich müsste das MRT dann wohl schon ordentlich nach unten korrigieren. Wollte am Freitag mal etwas MRT antesten. Das muss ich aber früh morgens machen, was dann auch wieder etwas schwerer wird als wenn ich mittags laufen könnte.
    Die nächste Standortbestimmung ist dann Freitag in einer Woche bei den Pfalzmeisterschaften über 10 km geplant. Da sollte dann schon eine PB drin sein mit der Form.

    Dir weiterhin gute Besserung. Hoffe du kannst es bald wieder rollen lassen.

  16. #43287
    Avatar von Tvaellen
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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Interessant, in dem Bereich MRT + 10% (bei einem angenommenen MRT von 04:10) bin ich aktuell meistens auch unterwegs. Und erstaunlicherweise flutscht das einfach so weg. .....
    Wobei mir nicht ganz klar ist, ob dieser Bereich MRT +10% -wenn man die Lehre vom polarisierten Training ernst nimmt- gerade der Bereich ist, der ineffektiv sei, für Ausdauer zu schnell, für richtiges Tempotraining zu langsam.
    https://www.runnersworld.de/lauftrai...ining-bringen/
    http://holgerluening.de/2019/02/01/p...ausdauersport/

    oder bin ich da auf dem falschen Dampfer?

  17. #43288

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    Levi, ein perfektes Rennen mit optimaler Vorbereitung und optimaler Leistung am Tag X wünscht sich natürlich jeder.
    Aber sehe es mal so. So lange das noch nicht geschafft ist haben wir die perfekte Motivation immer weiter zu machen.
    Ich werde dann mal langsam mit MRT +20% anfangen. Allerdings weiß ich nicht ob so ein sanfter Aufbau bei mir wirklich das Beste ist. Manchmal hab ich das Gefühl, dass mein Körper extrem faul ist und sich ungern anpasst. Er braucht schon harte Reize um sich gemüssigt zu fühlen, doch mal eine Anpassung zu machen. Jedenfalls hatte ich nie das Gefühl, dass mir Läufe mit dem "Messer am Hals" geschadet hätten.
    Vielleicht ist das auch psychisch bedingt und ich traue unbewusst der sanften Methode nicht. Wie auch immer, ich probier es mal mit mehr Diszipliniertheit.

    @Dennis: Deine Form macht eine hervorragende Entwicklung. Du hast das Zeug für einen schnellen Marathon. Bitte nur etwas aufpassen, dass Du nicht zu früh in Topform kommst.

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    kappel1719 (14.08.2019)

  19. #43289

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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Levi, ein perfektes Rennen mit optimaler Vorbereitung und optimaler Leistung am Tag X wünscht sich natürlich jeder.
    Aber sehe es mal so. So lange das noch nicht geschafft ist haben wir die perfekte Motivation immer weiter zu machen.
    Ich werde dann mal langsam mit MRT +20% anfangen. Allerdings weiß ich nicht ob so ein sanfter Aufbau bei mir wirklich das Beste ist. Manchmal hab ich das Gefühl, dass mein Körper extrem faul ist und sich ungern anpasst. Er braucht schon harte Reize um sich gemüssigt zu fühlen, doch mal eine Anpassung zu machen. Jedenfalls hatte ich nie das Gefühl, dass mir Läufe mit dem "Messer am Hals" geschadet hätten.
    Vielleicht ist das auch psychisch bedingt und ich traue unbewusst der sanften Methode nicht. Wie auch immer, ich probier es mal mit mehr Diszipliniertheit.

    @Dennis: Deine Form macht eine hervorragende Entwicklung. Du hast das Zeug für einen schnellen Marathon. Bitte nur etwas aufpassen, dass Du nicht zu früh in Topform kommst.
    Das war jetzt aber ziemlich extremes "Wasser predigen und Wein saufen", oder?

    Ich freu mich jedenfalls schon auf Deine Vorbereitung (und die der Mitstreiter hier natürlich weiterhin).

  20. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von lespeutere:

    leviathan (13.08.2019), voxel (14.08.2019)

  21. #43290
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Also wenn das dein HMRT ist, dann solltest du die 04:15 aber endgültig zu den Akten legen.
    +1

    Aber das zeigt das Problem mit dem sog. MRT. Bei dir und Jens ist das (geplante) so weit weg von der 10er RT, dass MRT + 10% locker sind. Logisch, dass sich das an der HF zeigt.

    Wenn du aber, ähnlich wie Heiko oder meinetwegen Daniels, mit dem 4,6-Umrechnungsfaktor arbeitest, dann ist das 10er RT grade mal 4,6 x 10 / 42,195 = 1,09 mal so schnell, also nur 9% schneller als MRT. Bei 4,7 als Faktor entsprechend 11% schneller. Somit MRT + 10% etwa = 10er RT + 20%. Und das ist Monate vorm Haupt-WK je nach Formaufbau nicht soo einfach.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  22. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    hepp78 (14.08.2019), JoelH (14.08.2019), kappel1719 (14.08.2019), leviathan (13.08.2019), tt-bazille (14.08.2019)

  23. #43291
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von Tvaellen Beitrag anzeigen
    Wobei mir nicht ganz klar ist, ob dieser Bereich MRT +10% -wenn man die Lehre vom polarisierten Training ernst nimmt- gerade der Bereich ist, der ineffektiv sei, für Ausdauer zu schnell, für richtiges Tempotraining zu langsam.
    Ich denke, das lohnt sich nur als Q-Einheit weit vorm Ziel-WK. Bei Greif findest du das auch entsprechend, unter der Bezeichung "intensive Dauerlauf" von November bis Dezember oder Januar, wenn Ende April der Hamburg-Marathon gelaufen werden soll. Später geht der dann schrittweise in den TDL über.
    Als ich da eine 39:30-Steuerzeit hatte, wollte Greif im Dezember als Q-Einheit 15 - 16 km @4:48 sehen, also 10er RT + 21,5%.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    Tvaellen (14.08.2019)

  25. #43292
    Avatar von Christoph83
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    Zitat Zitat von tt-bazille Beitrag anzeigen
    Die Mittagspause habe ich heute für 4x 2 km @HMRT genutzt (mit 400m TP): 07:45, 07:46, 07:44, 07:43
    Das lief sehr gut und kontrolliert.
    Schöne Einheit, Jens

    4x2km standen bei mir heute auch im Plan.
    Allerdings ist Steffny ja kein Schleifer und gönnt einem daher 5 Minuten TP.
    Vorgabe war auch (theoretisches) HMRT, sprich 7:25min.
    Ist dann mit 7:12 7:17 7:06 7:01 wohl eher Richtung 10k-pace gegangen. Pause so bei 5:00min/km.

  26. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Christoph83:

    leviathan (14.08.2019), movingdet65 (14.08.2019), tt-bazille (14.08.2019), Tvaellen (14.08.2019), voxel (14.08.2019)

  27. #43293
    Avatar von kappel1719
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    +1

    Aber das zeigt das Problem mit dem sog. MRT. Bei dir und Jens ist das (geplante) so weit weg von der 10er RT, dass MRT + 10% locker sind. Logisch, dass sich das an der HF zeigt.

    Wenn du aber, ähnlich wie Heiko oder meinetwegen Daniels, mit dem 4,6-Umrechnungsfaktor arbeitest, dann ist das 10er RT grade mal 4,6 x 10 / 42,195 = 1,09 mal so schnell, also nur 9% schneller als MRT. Bei 4,7 als Faktor entsprechend 11% schneller. Somit MRT + 10% etwa = 10er RT + 20%. Und das ist Monate vorm Haupt-WK je nach Formaufbau nicht soo einfach.
    Gut, das macht dann natürlich absolut Sinn. Wären bei mir so 04:22-04:24 und das laufe ich eigentlich nie als Dauerlauf. Von daher passt das.

    @ Christoph
    Bomben 2000er, vor allem im letzten dann nochmal so zulegen zu können. Sehr stark
    PB's:

    10 km: 36:57 min (März 2018: Hördt)
    Halbmarathon: 01:19:47 (März 2016: Kandel)
    Marathon: 02:58:54 (Oktober 2016: Frankfurt)


  28. #43294
    Coxarthrose Avatar von tt-bazille
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Aber das zeigt das Problem mit dem sog. MRT. Bei dir und Jens ist das (geplante) so weit weg von der 10er RT, dass MRT + 10% locker sind. Logisch, dass sich das an der HF zeigt.
    Bei mir fehlen einfach die Erfahrungswerte. Das ist jetzt die erste M-Vorbereitung, die ich absolviert habe.
    (Noch mal zur Erinnerung die Monats-km: Juli 2018: 143 km, August 2018: 164 km | Juli 2019: 414 km, August 2019 (bisher): 197 km)

    Daher tue ich mich schwer, das "richtige" MRT abzuschätzen. Zumal ich immer noch glaube, dass ich Defizite auf längeren Distanzen habe und dementsprechend nicht einfach von 10k-RT auf MRT umrechnen kann.

    Dazu noch ein paar Zahlenspielereien:

    Marathon 2018: Pace = 04:40, ø-HF 168 (88%)
    LaLa am Sonntag (35km): Pace = 04:41, ø-HF 146 (77%)

    und der Lauf (15 km @MRT) vor 2 Wochen:

    Name:  15k@MRT.png
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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Also wenn das dein HMRT ist, dann solltest du die 04:15 aber endgültig zu den Akten legen.
    Ich hoffe, dass das HMRT bei 03:55 liegen wird am Sonntag. Vielleicht überschätze ich mich da auch. Aber das wird sich dann ja zeigen und dann kann ich mir wie bereits geschrieben Gedanken über das mögliche MRT machen.

    Zitat Zitat von Christoph83 Beitrag anzeigen
    Schöne Einheit, Jens

    4x2km standen bei mir heute auch im Plan.
    Allerdings ist Steffny ja kein Schleifer und gönnt einem daher 5 Minuten TP.
    Ebenfalls starke Einheit, Christoph.
    Die TP habe ich so gewählt, damit die Einheit in die Mittagspause passt. Die TPs waren bei mir 02:08 min, 02:22 min und 02:18 min.
    Zuletzt überarbeitet von tt-bazille (14.08.2019 um 09:15 Uhr)

    5km (2019): 18:21 || 10km (2013): 37:35 || HM (2019): 01:22:06 || M (2018): 03:17:28 || Hermannslauf (31,1km; +568m/-774m) (2013): 02:14:40

  29. #43295
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Nein, machst Du grundsätzlich nicht. Aber ich könnte das nicht 5x die Woche laufen. Ich habe sogar überlegt, ob ich in dieser Zeit anstelle 2 QTEs pro Woche nur drei in zwei Wochen laufe. Lass uns als Beispiel die 3:50/km nehmen:

    1:30 = 23,5km
    1:45 = 27,4km
    2:00 = 31,3km
    2:15 = 35,2km
    2:30 = 39,2km

    Ich hatte das jetzt probiert, war aber leider ein wenig schneller. Allerdings bin ich von einer Ziel Pace von 2:25 ausgegangen, was wiederum das Zieltempo von 3:46 ergeben hatte. War bei dem Profil und Wetter wohl auch nicht angemessen. Auf jeden Fall waren die 1:45 schon ganz ordentlich fordernd. Die 2h hätte ich mir auch noch so zugetraut, daß ich mich danach noch an die Vornamen meiner nächsten Verwandten erinnert hätte. Dann wäre es aber schon fordernd geworden. Und ich hätte schon bei den kurzen Einheiten meine 2 Tage easy oder besser 3 in Anspruch nehmen müssen bzw. wollen. Nun brauche ich prinzipiell etwas mehr Regeneration als andere. Weichei eben... muss ich aber mit umgehen

    5 Läufe davon pro Woche traue ich übrigens nicht mal Dir zu
    Das widerspricht sich etwas:
    Und man kann sich natürlich daran gewöhnen die Pace immer zu laufen.
    Und... ich kann zwar meine MRT zur Zeit nicht, ich denke so um 4:10, und somit könnte ich die 4:35 immer laufen. Nur eben nicht so lange.
    Am Samstag habe ich MRT-Tempo über 12km getestet. Es ist 4:10 geworden, ohne LLDL und ohne spezifische Trainingseinheiten (leider leicht erkältet, sonst könnte ich vielleicht bis 15km ziehen)
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  30. #43296
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Das widerspricht sich etwas:
    Das widerspricht sich dann, wenn es aus dem Zusammenhang gerissen wird. Bei Dennis bezog sich das auf die normalen Dauerläufe. Und die Ermüdung kommt durch die Dauer. Und diese gibt es bei Dennis nicht. Von daher ist das sicher auch machbar. Es ist ein völlig anderes Trainingskonzept, das bei Dennis exzellent funktioniert. Im Prinzip erinnert es ein wenig an die Marokkanische Schule. Die QTEs sind ordentlich hart und die lockeren Läufe sehr schnell, aber kurz. Das scheint bei einigen auf den kürzeren Distanzen gut zu funktionieren. Für den Marathon bin ich etwas skeptisch, lass mich aber gern positiv überraschen.

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Ich denke, das lohnt sich nur als Q-Einheit weit vorm Ziel-WK. Bei Greif findest du das auch entsprechend, unter der Bezeichung "intensive Dauerlauf" von November bis Dezember oder Januar, wenn Ende April der Hamburg-Marathon gelaufen werden soll. Später geht der dann schrittweise in den TDL über.
    Das kann man gut vergleichen. Diese Läufe sollen einen befähigen die wettkampfspezifischen Einheiten leichter und besser vorbereitet laufen zu können. Wobei ich hier sogar weiter gehen würde. Durch die Verlängerung der Läufe fällt der Umstieg auf die TDL wahrscheinlich leichter. Die Progression kommt nur sehr langsam über das Tempo. Das verhindert (so meine Hoffnung) einen schnellen Peak. Drei harte TDL und das Plateau ist erreicht. Dieser Weg erscheint mir einfach eine interessante Alternative.
    nix is fix

  31. #43297
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Bei Dennis bezog sich das auf die normalen Dauerläufe. Und die Ermüdung kommt durch die Dauer. Und diese gibt es bei Dennis nicht.
    Das hat sich ja mittlerweile geklärt. Dennis müsste vom 10er-RT ausgehend rechnen, nicht vom (u.a. aufgrund mangelnder Ausdauer) viel zu tief angesetzten MRT. Die Dauerläufe um 4:35 - 4:40 min/km sind für jemanden, der 36 min auf 10 km laufen kann (grobe Schätzung) zwar immer noch relativ schnell aber gehen definitiv als "normal" durch.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das kann man gut vergleichen. Diese Läufe sollen einen befähigen die wettkampfspezifischen Einheiten leichter und besser vorbereitet laufen zu können. Wobei ich hier sogar weiter gehen würde. Durch die Verlängerung der Läufe fällt der Umstieg auf die TDL wahrscheinlich leichter. Die Progression kommt nur sehr langsam über das Tempo. Das verhindert (so meine Hoffnung) einen schnellen Peak. Drei harte TDL und das Plateau ist erreicht. Dieser Weg erscheint mir einfach eine interessante Alternative.
    Bin gespannt, wie das bei dir aussehen wird. Meiner Einschätzung nach wären die 2:30 h @ MRT+10% für die meisten hier die härteste und spezifischste Einheit der gesamten Vorbereitung (bzw. vermutlich teilweise sogar eher zu hart). Was soll danach noch kommen, was härter und spezifischer ist? Und will man überhaupt noch härtere Einheiten laufen? Vielleicht, aber die müssten dann wahrscheinlich über mehrere Vorbereitungen hinweg vorbereitet werden.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently."
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  32. #43298
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Bin gespannt, wie das bei dir aussehen wird. Meiner Einschätzung nach wären die 2:30 h @ MRT+10% für die meisten hier die härteste und spezifischste Einheit der gesamten Vorbereitung (bzw. vermutlich teilweise sogar eher zu hart). Was soll danach noch kommen, was härter und spezifischer ist?
    Es muss ja nicht härter sein. Spezifischer sollte es aber werden. Die 2:30 h habe ich mir auch einfach so überlegt. Das war einfach eine Idee. Vielleicht merke ich ja nach 2h, daß es vollkommen ausreicht oder der Rekombedarf so stark steigt, daß das übrige Training stark negativ beeinträchtigt wird.

    Und will man überhaupt noch härtere Einheiten laufen?
    Intensiver ja, härter nein. Wobei man immer unterscheiden muss, was für jeden Läufer hart bedeutet.

    Vielleicht, aber die müssten dann wahrscheinlich über mehrere Vorbereitungen hinweg vorbereitet werden.
    Sehe ich ganz genauso. Jetzt ist halt ein guter Zeitpunkt mal zu testen wie man auf so eine Vorbereitung reagiert. Beim Wiederaufbau vor einem Jahr bin ich ja ähnlich vorgegangen. Allerdings hatte ich da die Intensität erhöht, wenn ich 60min in einem definierten Pulsbereich ohne Abkackfaktor laufen konnte. Jetzt würde ich die 60min gern deutlich ausweiten. Ob es dann sinnvoll ist, sich am Puls, Pace oder Leistung zu orientieren, weiß ich noch nicht. Den Wattmesser habe ich noch nicht. Und in der Hitze wäre ein Laufen nach Puls völliger Unsinn gewesen. Daher bin ich auf die Pace ausgewichen.

    Nicht sicher bin ich mir über den richtigen Zeitpunkt der schnellen Sachen. Eigentlich würde ich am liebsten die geplanten Fartlek Einheiten aus der letzten Vorbereitung 1:1 wiederholen. Wobei ich diesmal am Ende nicht mehr steigern würde, sondern sachter laufen.
    nix is fix

  33. #43299
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Es muss ja nicht härter sein. Spezifischer sollte es aber werden.
    Das würde dann aber höchstwahrscheinlich bedeuten deutlich kürzer, da die Einheit ansonsten auch härter (im Sinne von größerer Belastung für den Körper) würde. Da stellt sich dann wiederum die Frage, wie spezifisch eine solche Einheit ist. Oder anders gefragt, was ist für dich härter, was spezifischer:

    20 km @ MRT (ca. 1:10 h)+ je 3 km Ein-/Auslaufen
    30 km @ MRT+10% (knapp 2 h)

    Und was wären für dich äquivalente Einheiten? Und als Folgefrage: wie sähe eine mögliche (spezifische) Progression nach 35 km @MRT+10% aus?

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Nicht sicher bin ich mir über den richtigen Zeitpunkt der schnellen Sachen. Eigentlich würde ich am liebsten die geplanten Fartlek Einheiten aus der letzten Vorbereitung 1:1 wiederholen.
    So was sollte immer davon abhängen, wo man sich selber aktuell sieht, woran man arbeiten will und wo man mittel- bis langfristig hin will. Das genau gleiche aus einer vorhergehenden Vorbereitung zu wiederholen würde somit eigentlich bedeuten, dass man sich seither nicht verändert hat (und somit das Training relativ wenig gebracht hat).

    Etwas böse formuliert: eine schon mal durchgezogene Vorbereitung (und mag sie noch so gut funktioniert haben) zu wiederholen ist eigentlich fast immer einfach die faule Variante, weil man keinen Bock hat, sich intensivere Gedanken zu machen.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Wobei ich diesmal am Ende nicht mehr steigern würde, sondern sachter laufen.
    Was verstehst du darunter?
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  34. #43300
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Oder anders gefragt, was ist für dich härter, was spezifischer:

    20 km @ MRT (ca. 1:10 h)+ je 3 km Ein-/Auslaufen
    30 km @ MRT+10% (knapp 2 h)
    Die erste halte ich ganz klar für spezifischer. Von der Härte würde ich hier auch sagen, daß die erste deutlich härter sein wird.

    Und was wären für dich äquivalente Einheiten?
    20km @ MRT ist schon mega hart. Das wäre meines Erachtens eher 35km+ @ MRT + 10%.

    Und als Folgefrage: wie sähe eine mögliche (spezifische) Progression nach 35 km @MRT+10% aus?
    Da bin ich mir noch nicht so sicher. Das könnten vielleicht 15km @ MRT oder vielleicht eher 25km @ MRT + 5% sein. Vielleicht auch ein Mix oder lange Intervalle. So weit habe ich noch nicht gedacht.

    Etwas böse formuliert: eine schon mal durchgezogene Vorbereitung (und mag sie noch so gut funktioniert haben) zu wiederholen ist eigentlich fast immer einfach die faule Variante, weil man keinen Bock hat, sich intensivere Gedanken zu machen.
    Das ist grundsätzlich richtig. Wenn man aber eine Säule des Trainings neu formiert, kann man doch zumindest eine (zumindest erstmal) bewahren. Ich habe mir diesbezüglich aber tatsächlich viele Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, daß es einfach gut gepasst hat. Die Progression war aber am Ende ein wenig zu hart.

    Was verstehst du darunter?
    Genau das. Ich würde die Progression sanfter gestalten.
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