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  1. #52626

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    Zitat Zitat von Hagenthor Beitrag anzeigen
    Also die TP war immer kummuliert auf die vorherige Distanz. Also nach den 200m gabs 30s nach den 400m 60s, nach 600m 90s usw.
    Immer nach 200 Metern pausieren wäre etwas kurios bei einer Pyramide
    ah, war wohl zu spät für mich - ich hatte es so gelesen, dass du in der TP 200m in 30sec gelaufen bist

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    Hagenthor (12.05.2021)

  3. #52627
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Hagenthor Beitrag anzeigen
    Intervall-Dienstag heute auf der Bahn verbracht mit der Laufgruppe. Eine Pyramide stand auf dem Programm: 200-400-600-800-1000-1200-1000-800-600-400-200 TP 30s pro 200m

    Heute lief es mal wieder sehr gut. Ich bin bewusst relativ langsam angegangen. Die 400er bis zum 1200er waren alle in praktisch derselben Pace. Da habe ich mich noch nicht so richtig getraut schnell zu laufen zumal ich die Intervalle oft eher etwas schnell angehe. Aber danach wurde ich immer schneller und habe mich in den Pausen super erholt:
    200: 36s @3.00
    400: 1.19 @3.17
    600: 1.59 @3.18
    800: 2.39 @3.19
    1000: 3.21 @3.21
    1200: 3.59 @3.191000: 3.16 @3.16
    800: 2.33 @3.11
    600: 1.51 @3.04
    400: 1.10 @2.55
    200: 30 @2.30

    Ich hoffe mal es geht in diesem Stil weiter

    Grüsse
    Nicolas
    Das sieht großartig aus Nicolas

    Wo siehst Du Dich denn selbst im Moment auf 10k. Das sollte doch schon gut im 33er Feld liegen. Oder fehlt da noch der Feinschliff auf der Ausdauerseite. Deine schnellen Einheiten lesen sich auf jeden Fall in Reihe sehr überzeugend.
    nix is fix

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    Hagenthor (12.05.2021)

  5. #52628
    Avatar von Hagenthor
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das sieht großartig aus Nicolas

    Wo siehst Du Dich denn selbst im Moment auf 10k. Das sollte doch schon gut im 33er Feld liegen. Oder fehlt da noch der Feinschliff auf der Ausdauerseite. Deine schnellen Einheiten lesen sich auf jeden Fall in Reihe sehr überzeugend.
    Das kann ich nicht so genau einschätzen. Momentan gelingen mir einige Intervalle 5-10s/km besser als das letztes Jahr vor den 34.15 der Fall war. Insofern traue ich mir auch zu nochmals eine Minute schneller zu laufen. Aber momentan habe ich noch relativ starke Leistungsschwankungen von Intervall zu Intervall. Ob das mental oder physiologisch ist weiss ich nicht so genau. Vermutlich eine Mischung aus beidem. Insofern ist es mir wichtig erstmal Konstanz ins Training zu bringen. Dann sollte ich auch in der Lage sein diese Trainingsleistungen auf den Asphalt zu bringen.

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    leviathan (12.05.2021)

  7. #52629
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Ich guck mir alles von weitem an, iss ja Saisonpause.
    Hast Du es gut, bei mir ja nicht. Ich muss mir so langsam überlegen, wo ich denn vielleicht ein bisschen Ernte für meine Körner einsacken könnte:

    Ironman war ja für dieses Jahr nie geplant, da wäre aber der Vorteil, das finishen ein Ziel wäre. Das die Mitteldistanz in Polen Anfang August stattfindet, finde ich sehr fraglich. Das ich aber bis dahin nicht mehr schwimmen lernen werde, ist sicher, also fällt das auch weg.

    Berlinmarathon bin ich zwar gemeldet, aber nach der quasi Radsaison sehe ich da keine Chance auf eine gute Zeit und hab ehrlich gesagt auch keinen Bock, die nächsten Monate wieder schwerpunktmäßig aufs Laufen zu setzen.

    Gemeldet bin ich auch, alles verschobene Wettkämpfe, für einen 10er Ende Juni (schnelle Strecke, aber wegen Hitze sicher keine schnelle Zeit möglich, da waren bisher immer +30 Grad, der Lauf ist abends) und den verschobenen Berliner Halbmarathon. Der ist Anfang September. PB-Chancen sehe ich da keine, aber mal wieder unter 1:30 zu laufen wäre ein Ziel, mit dem ich leben könnte. Also zumindest als B -WK.

    Dann gibt's noch den besagten Duathlon Ende September. Distanz wie gesagt 18km flacher Lauf auf breiten Waldwegen, 84km flach Radfahren und nochmal 5km flach laufen. Erscheint von der aktuellen Ausdauer seitens der Distanz machbar (machbar meint hier nicht finishen, sondern das Umsetzen eines WK-Tempos).

    Hab mir dann aber mal die Ergebnislisten angeschaut, ist halt Duathlon, d.h. im Vergleich zu einem "Volkslauf" oder "Volkstriathlon" sind da wenig bis keine Schlümpfe am Start. Auf der Distanz haben letztes Jahr knapp 100 Starter gefinished, in meiner Ak nur 15 Starter, d.h. Top 10 geht's ist quasi schon ein Ziel, um nicht Gefahr zu laufen, letzter zu werden.

    Bei den Leistungen streut der abschließende 5k Lauf wenig, so dass denke ich die erste 18km Laufstrecke (2020 16km, aber vergleichbare Strecke vom Profil) und die 84km das Wichtigste sind.

    Wenn ich mich da mal mit möglichen Ergebnissen auseinandersetze: AK1 ging unerreichbar mit 3:37er Pace und 39,5er Schnitt weg. Selbst AK3 mit Pace 4:22 und 37er Schnitt werd ich nie im Leben schaffen. AK 4er ist 4:23 gelaufen und einen 32er Schnitt gefahren. Würde ich jetzt auch nicht schaffen, aber ist zumindest mal deutlich langsamer. AK10 ging in 4:39 und 30er Schnitt weg, das sollte realistisch drin sein.

    Also A-Ziel neben an die Startlinie kommen und finishen irgendwo MidOfthePack, um nicht letzter zu werden. Perspektivisch mit der Frage, obs noch mit mehr Radtraining (IE über die nächsten Jahre) und vor allem mehr Aerodynamik weiter nach vorne gehen kann in der AK-Mitte perspektivisch.

    Wirklich schade ist, ich hätte echt Bock, an so Sachen rumzutüfteln, aber da spielt einem die aktuelle Fahradmarktlage nicht gerade entgegen. Und mir fehlt da das Improvisationsfreude und das Talent von voxel.

    Und das Grail bekomme ich nicht schneller, weil kein Aerolenker draufpasst und schnelle Laufräder fürs CAAD12 bin ich irgendwie zu geizig. TT-Räder gibt's nicht zu kaufen. Nicht einfach also, vermutlich dann also doch nicht letzter werden mit Grail. Ist man zumindest im Gespräch.

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    Steffen42 (12.05.2021)

  9. #52630

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    Anti, ich denke bei der Aeroydyamik ist bei Dir noch enorm viel zu holen. So viel kannst Du gar nicht durch Training schaffen. Wenn ich sehe, dass manche die 40km/h mit deutlich unter 3 Watt pro KG schaffen, dann geht doch noch einiges. Ich gehöre leider auch noch nicht dazu. Bei meiner 40km Runde habe ich gefühlt immer mit 4 Watt pro KG reingehauen. Realistisch werden es wohl über 3,5 gewesen sein. Aber da haben wir ja eine gemeinsame Baustelle.

  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    Steffen42 (12.05.2021)

  11. #52631
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Anti, ich denke bei der Aeroydyamik ist bei Dir noch enorm viel zu holen. So viel kannst Du gar nicht durch Training schaffen. Wenn ich sehe, dass manche die 40km/h mit deutlich unter 3 Watt pro KG schaffen, dann geht doch noch einiges. Ich gehöre leider auch noch nicht dazu. Bei meiner 40km Runde habe ich gefühlt immer mit 4 Watt pro KG reingehauen. Realistisch werden es wohl über 3,5 gewesen sein. Aber da haben wir ja eine gemeinsame Baustelle.
    Ja, vielleicht unterschätze ich das auch. Bei dem Triathlonszene-Zeitfahren über 180km hat der Sieger ja auch im Video dazu erzählt, das er über mehrere Jahre mit Position und Equipment fast 50 Watt rausgeholt hat. Das ist natürlich schon ein Brett. Ich denke ja auch, dass bei mir 3,5W/Kg FTP nicht das Ende der Fahnenstange sind, sondern dass ich da schon noch was drauflegen kann.

    Aerodynamik wäre aber natürlich das größte Potential. Ist bei Dir denn der Unterschied zwischen Auflieger und gekröpfter Sattelstütze so spürbar gewesen beim CAAD gegenüber Unterlenker ? Ich muss ja gestehen, ich scheue ein bisschen Aufwand und Geldeinsatz, vor allem auch für die Laufräder (und das hab ich echt nochmal bei mir und meiner Frau gemerkt, wieviel das bringt), das würde ich halt lieber in ein Triathlonrad stecken.

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    Steffen42 (12.05.2021)

  13. #52632

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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Ja, vielleicht unterschätze ich das auch. Bei dem Triathlonszene-Zeitfahren über 180km hat der Sieger ja auch im Video dazu erzählt, das er über mehrere Jahre mit Position und Equipment fast 50 Watt rausgeholt hat. Das ist natürlich schon ein Brett. Ich denke ja auch, dass bei mir 3,5W/Kg FTP nicht das Ende der Fahnenstange sind, sondern dass ich da schon noch was drauflegen kann.

    Aerodynamik wäre aber natürlich das größte Potential. Ist bei Dir denn der Unterschied zwischen Auflieger und gekröpfter Sattelstütze so spürbar gewesen beim CAAD gegenüber Unterlenker ? Ich muss ja gestehen, ich scheue ein bisschen Aufwand und Geldeinsatz, vor allem auch für die Laufräder (und das hab ich echt nochmal bei mir und meiner Frau gemerkt, wieviel das bringt), das würde ich halt lieber in ein Triathlonrad stecken.
    Gute Frage. Es ist immer die Summe aller kleiner Optimierungen. Ich kann im Unterlenker sehr tief gehen und auch aggressiver fahren.
    Im Verkehr, bei technischen Kurven und bei starkem Wind wechsele ich auch immer wieder in den Unterlenker. Daher kann ich den Unterschied zum Auflieger nicht so genau bewerten. Aber bei freier Strecke ist der Auflieger schon besser und das macht schon mindestens 1km/h aus und die Kombination mit der Sattelstütze ermöglicht erst das bessere Treten in der Kombination.

    Ich finde folgendes Bild ganz gut. Aerobars und Position machen wohl zusammen 176 Sekunden aus. Dann kommt der Suit, der Helm und die Shoe Cover.
    Erst danach die Disc hintern. Immerhin ist die Trispoke vorne besser als die Schuhkondome :-). An letzter Stelle kommt der Rahmen. Das ist der einzige Grund warum ich noch an meinem Rennrad festhalte
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  14. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    Antracis (12.05.2021), Steffen42 (12.05.2021)

  15. #52633
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Hast Du es gut, bei mir ja nicht. Ich muss mir so langsam überlegen, wo ich denn vielleicht ein bisschen Ernte für meine Körner einsacken könnte:
    Ist doch ein guter Vorsatz. Aber mach Dich doch bitte nicht so viel kleiner als Du bist. Nicht schwimmen und so ein bullshit... Da rollert man schon beim Lesen die Augen. Und klar 3W/kg FTP? Hast Du auf 90kg zugelegt

    Mal im Ernst: Im Feld kann fast keiner richtig schwimmen. Mit einem Neo und der reinen Konzentration auf den Armzug ist man da schon mal gar nicht so mies unterwegs. Beim Laufen musst Du Dich eh nicht verstecken. Und was soll dieses AK erster, zweiter oder dritter. Keiner hier wird dort mal etwas reißen, wenn nicht nur Fallobst am Start ist. Dafür sind wir alle zu wenig ausgeglichen. Wir treten gegen uns selbst an. Und das ist richtig.

    Übrigens sind die MDs häufig deutlich besser besetzt als so ein Ironman. Seit letzterer in den CVs bei einer Manager Bewerbung als Hygienefaktor und damit Voraussetzung gilt, ist die Leistung sicher nochmal deutlich nach unten gegangen

    Also Jung... ran an den Speck
    nix is fix

  16. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Steffen42 (12.05.2021), voxel (12.05.2021)

  17. #52634
    Avatar von heikchen007
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    ...den verschobenen Berliner Halbmarathon. Der ist Anfang September.
    Nur mal als Anmerkung, falls es wichtig für deine Terminplanung ist: der Generali-Halbmarathon in Berlin soll/wird am 22. August stattfinden..

    Gruß Heike

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von heikchen007:

    Antracis (12.05.2021)

  19. #52635
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Und was soll dieses AK erster, zweiter oder dritter. Keiner hier wird dort mal etwas reißen, wenn nicht nur Fallobst am Start ist. Dafür sind wir alle zu wenig ausgeglichen. Wir treten gegen uns selbst an. Und das ist richtig.
    Naja, die meisten hier landen bei Lauf-Wettkämpfen schon mal in ihrer AK weit vorne, das sollte man auch nicht kleinreden. Und das meine ich jetzt gar nicht an Dich persönlich adressiert, aber meist höre ich das "Wir treten gegen uns selbst an" genau von den Leuten, die genau das nicht tun, sondern im Gegenteil um den Sieg mitfahren. Dann sagt sich das auch immer leicht. Meine Trainingskompagnera sagt auch immer, iss doch egal, Hauptsache Du gibst alles...und gewinnt dann Ihre
    Wettkämpfe.

    Mir gings doch auch gar nicht um einen Ironman. Ich bin nicht so hirnrissig zu einem WK wie Ironman Frankfurt oder so anzutreten und mir Gedanken um eine AK-Platzierung zu machen. Und natürlich schon gar nicht beim Debut. Ich hab auch nie das Projekt Hawaii oder so in den Mund genommen, weil das nicht meine Kragenweite ist.

    Aber wenn ich bei einem Regionalen Wettkampf hier in der Gegend mit kleinem Teilnehmerfeld mit ernsthafter Vorbereitung starte, brauche ich schon irgendwie einen Fokus, der über "bestthatican" hinausgeht, auch für die Trainingsfokussierung. Und wenn nur knapp 10 Leute in der AK antreten, möchte ich da nicht letzter werden, sondern schon gerne etwas weiter vorne. Und da wette ich, dass das hier in dem Thread den meisten so gehen würde.


    Und meine Radperformance darf man halt auch nicht größer machen, als sie ist. Ich trainiere seit über 10 Jahren strukturiert und viel Ausdauersport und seit 2 Jahren auch Rad. Meine Radumfänge sind hier mit Abstand die höchsten und das Training ist nicht unstrukturiert. Trotzdem wirst Du hier wenige im Thread finden, die eine schlechtere FTP haben. und wenn ja, fahren sie weniger Rad und/oder sind älter. Und sind eher noch aufs laufen fokussiert.

    Also ich bin da nicht überzeugt, dass die Bäume in den Himmel wachsen, nicht mal dass sie irgendwo im Mittelgebirge rumdümpeln. Aber es geht noch besser, soviel ist klar. Aber dabei sind für mich konkrete kleine Zwischenziele im WK hilfreicher, als ein abstraktes "Ich will einfach das bestmögliche aus mir rausholen, auch wenn halt nicht so viel geht wie gewünscht".

    Das Leben ist leider kein Wunschkonzert, aber man kann hart arbeiten. Dafür brauche aber ich zumindest Motivation.
    Zuletzt überarbeitet von Antracis (12.05.2021 um 12:39 Uhr)

  20. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    movingdet65 (12.05.2021), Steffen42 (12.05.2021)

  21. #52636
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Ich finde folgendes Bild ganz gut. Aerobars und Position machen wohl zusammen 176 Sekunden aus. Dann kommt der Suit, der Helm und die Shoe Cover.
    Worauf beziehen sich denn die Sekunden? Auf ein 1-Stunden-Zeitrennen?
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  22. #52637
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Worauf beziehen sich denn die Sekunden? Auf ein 1-Stunden-Zeitrennen?
    Und im Vergleich zu was genau? Im Vergleich zu einem TT-Fahrer mit schlechterer Ausrüstung? Im Vergleich zu einem normalen Rennrad mit üblicher Ausrüstung? Im Vergleich zu jemanden im Schlabberlook auf einem Holland-Rad?

  23. #52638
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von heikchen007 Beitrag anzeigen
    Nur mal als Anmerkung, falls es wichtig für deine Terminplanung ist: der Generali-Halbmarathon in Berlin soll/wird am 22. August stattfinden..

    Gruß Heike
    Danke, hatte ich durcheinander gebracht, steht aber richtig in meinem Kalender!

  24. #52639
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Das Leben ist leider kein Wunschkonzert, aber man kann hart arbeiten. Dafür brauche aber ich zumindest Motivation.
    Kenne ich. Deswegen arbeite ich auch nicht hart.

    Leider muss ich im Mai noch mal ran mit meinem zweiten Duathlon meines Lebens. Zum Glück ist das Radeln drinnen*, so dass ich mit meinem lahmen Rad nicht so auffallen werde. Ohnehin werde ich meinen letzten Platz dort halbwegs mit meiner Saisonpause erklären können.

    Die WK-Serie in der Juli-Hitze (5x 5 km in 10 Tagen ) benutze ich dann als Tempoblock zum Einstieg in die Herbstsaison - zum Glück ist da kein Radfahren dabei, wo ich ja noch schlechter aussehe.

    Ach ja, Intervalldienstag: bin also die Alpen hoch* mit drei Bergintervallen:
    31' @203 - 4' @137 - 14' @203 - 3,5' @143 - 13' @209

    Das waren dann insgesamt 66' @198 W (88% ftp), und der Belastungsteil 58' @204 W (91% ftp). Nicht mal 3 W/kg.
    Jetzt bin ich mal total dreist und optimistisch und leg als WK-Ziel die Latte mal hoch auf 200 W, obwohl ich dann nach dem Halbmarathon fahren muss. Somit werde ich also wohl noch vor der Hälfte aussteigen müssen.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  25. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    Antracis (12.05.2021), Steffen42 (12.05.2021)

  26. #52640
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    An letzter Stelle kommt der Rahmen. Das ist der einzige Grund warum ich noch an meinem Rennrad festhalte
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    Für den Rahmen würde ich mir auch kein TT-Bike kaufen wegen der Aerodynamik, der besser einzustellende Hüftwinkel ist da aber sicher ein Argument fürs laufen danach. Mir geht's aber primär um die Einstellbarkeit, da ist man doch mit Auflieger und Sattelstütze gegenüber den modernen Topbikes sehr schlecht aufgestellt. Mancher findet da dennoch eine relativ günstige Position, aber viele auch nicht. Aber da stehen halt wenige 100 Euro gegen mehrere bis viele Tausend Euro. Muss man schon abwägen.

    Ich hab mich theoretisch auch viel mit Aerodynamik beschäftigt und mein Fazit ist: Position (und zwar eine, die man möglichst lange fahren kann), Anzug, Laufräder/Reifen und (unspektakulärer) Aerohelm sind die Baustellen, aus denen man richtig viel rausholen kann. Dann wird's zäh, aber immer noch lohnenswert.

    Bei den Werten muss man ja immer bedenken, dass die Standardmässig bei 42km/h ermittelt werden, die wird hier auf der LD auch so schnell keiner fahren. Aber es lohnt sich.

    Und Training hilft, ich bin da vielleicht optimistischer, als es sich anhört. Aber ich brauche schon irgendwie konkrete Zwischenziele, sei es Trainingsleistungen oder Wettkämpfe. Sowas wie "einfach irgendwie schneller werden wäre schön" triggert mich nicht zur Leistung.

    Bei einer Langdistanz reicht mir erstmal die Finisheraufgabe, die war mir zum Beispiel beim Marathon schnurz. Aber wenn das so ist es hilfreich zu wissen, mit Radschnitt 3x.y landete man in den letzten Jahren da und da. Das ist dann Motivation, mit einer passenden Form an die Startlinie zu gehen oder auch über mehrere Jahre mal darauf hinzuarbeiten. Einfach immer mehr machen oder sich sagen "ich will schneller werden" ist da echt die zweite Wahl. Mag bei anderen funktionieren.

  27. #52641
    Avatar von alcano
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    @Anti: Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege. Ich versuche einfach mal ganz nüchtern zu betrachten was dir wichtig zu sein scheint und was meiner Meinung nach die logischen Konsequenzen daraus sein könnten.

    Wenn ich dich richtig verstehe, ist dir:
    - die Platzierung wichtig (insofern du zumindest im Mittelfeld landen möchtest)
    - dabei eigentlich relativ egal, wie viel Aufwand (Training, Geld) deine Mitkonkurrenten in ihre Leistung gesteckt haben und wie "talentiert" diese sind
    - bis zu einem gewissen Punkt auch egal, wie sehr du dich selbst verbessert hast und welche Voraussetzungen ("Talent", zeitliche Möglichkeiten, etc.) du mitbringst und ob deine eigene Leistung aufgrund von Training oder Material besser wurde
    - als Schlussfolgerung aus obigen drei Punkten im Endeffekt nur der Vergleich mit anderen wichtig, weitestgehend unabhängig davon wer diese anderen sind und wie deine Platzierung zu Stande gekommen ist (natürlich so lange legal, ethisch, usw. )

    Daraus ergeben sich folgende Fragen in Bezug auf Wettkämpfe:
    - Wie viel bist du bereit finanziell (v.a. in Material) zu investieren, um im Vergleich zu anderen besser zu werden?
    - Gibt es auch Wettkämpfe mit einem etwas tieferen Durchschnittsniveau? Weil dich scheint es deutlich mehr zu motivieren, in einem "durchschnittlichen" Feld 10. von 50 zu werden als in einem Spitzenfeld 40. von 50. Da tickt jede*r anders, also wieso solltest du deine Wettkampfplanung nicht daraus ausrichten, was dich persönlich antreibt? Es ist ja nicht so, dass die eine Platzierung mehr wert wäre als die andere, das ist eine ganz individuelle Beurteilung.

    Und allgemeiner:
    - Macht dir das Training Spaß oder absolvierst du es hauptsächlich, um im Vergleich zu anderen nicht "zu schlecht" dazustehen? Falls zweiteres: wie lange motiviert dich das?
    - Wie passt es zusammen, dass du bereit bist in Hinblick auf die Leistung im Wettkampf gewisse Zugeständnisse im Training zu machen, um a) mehr Spaß im Training zu haben, b) das Gefühl von Fortschritt zu haben und evtl. c) "besser dazustehen" im Vergleich zu anderen, mit denen du dich im Training vergleichst, wenn dir doch die Platzierung (bzw. der Vergleich) im Wettkampf so wichtig ist? Weil irgendwie sabotierst du dich hier ja selbst ein bisschen.

    Am Ende musst du halt entscheiden, was dir wie wichtig ist und was dich glücklich macht (und was nicht). Und einfach nochmal, damit das nicht falsch rüberkommt: Ich werte/beurteile überhaupt nicht. Aber so ganz zufrieden scheinst du aktuell nicht zu sein und da frage ich mich, ob das was du aktuell tust wirklich in Einklang mit deinen Motiven steht.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  28. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    Antracis (12.05.2021), leviathan (12.05.2021), Steffen42 (12.05.2021), voxel (12.05.2021)

  29. #52642
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen

    Wenn ich dich richtig verstehe, ist dir:
    - die Platzierung wichtig (insofern du zumindest im Mittelfeld landen möchtest)
    - dabei eigentlich relativ egal, wie viel Aufwand (Training, Geld) deine Mitkonkurrenten in ihre Leistung gesteckt haben und wie "talentiert" diese sind
    - bis zu einem gewissen Punkt auch egal, wie sehr du dich selbst verbessert hast und welche Voraussetzungen ("Talent", zeitliche Möglichkeiten, etc.) du mitbringst und ob deine eigene Leistung aufgrund von Training oder Material besser wurde
    - als Schlussfolgerung aus obigen drei Punkten im Endeffekt nur der Vergleich mit anderen wichtig, weitestgehend unabhängig davon wer diese anderen sind und wie deine Platzierung zu Stande gekommen ist (natürlich so lange legal, ethisch, usw. )
    Ich würde nicht sagen, das es so eindimensional ist. Ansonsten hätte ich wohl kaum 10 Jahre Laufsport strukturiert betrieben, ohne jemals in der AK etwas gerissen zu haben.

    Daraus ergeben sich folgende Fragen in Bezug auf Wettkämpfe:
    - Wie viel bist du bereit finanziell (v.a. in Material) zu investieren, um im Vergleich zu anderen besser zu werden?
    - Gibt es auch Wettkämpfe mit einem etwas tieferen Durchschnittsniveau? Weil dich scheint es deutlich mehr zu motivieren, in einem "durchschnittlichen" Feld 10. von 50 zu werden als in einem Spitzenfeld 40. von 50. Da tickt jede*r anders, also wieso solltest du deine Wettkampfplanung nicht daraus ausrichten, was dich persönlich antreibt? Es ist ja nicht so, dass die eine Platzierung mehr wert wäre als die andere, das ist eine ganz individuelle Beurteilung.
    Material investiere ich prinzipiell gerne, aber einfach weiß schön ist, das zu haben. Und ich hab mir in den letzten Jahren zumindest nie bewusst WK ausgesucht, wo meine Chancen, was in einer AK zu reißen, besser waren. Als mir aber mal aufgefallen ist, dass ich prinzipiell Chancen hätte, zumindest aufs Podium zu kommen, hat mich das motiviert.

    Ich glaube, ich brauche halt Ziele, nach denen ich mich strecken muss. Das ist schon eine große Motivation neben dem Spaß am Sport. Und der ist durchaus vorhanden, ich hab zumindest in den letzten 10 Jahren keine Einheit gemacht, die mir NICHT(!) überwiegend Spaß gemacht hätte. Ich würde nie 1000km in einer Woche aus Pflichtgefühl Radfahren.

    Und allgemeiner:
    - Macht dir das Training Spaß oder absolvierst du es hauptsächlich, um im Vergleich zu anderen nicht "zu schlecht" dazustehen? Falls zweiteres: wie lange motiviert dich das?
    - Wie passt es zusammen, dass du bereit bist in Hinblick auf die Leistung im Wettkampf gewisse Zugeständnisse im Training zu machen, um a) mehr Spaß im Training zu haben, b) das Gefühl von Fortschritt zu haben und evtl. c) "besser dazustehen" im Vergleich zu anderen, mit denen du dich im Training vergleichst, wenn dir doch die Platzierung (bzw. der Vergleich) im Wettkampf so wichtig ist? Weil irgendwie sabotierst du dich hier ja selbst ein bisschen.
    Ich glaube, es ist halt nicht so streng. Wenn ich sehe, da gewinnt einer die AK mit einem Schnitt 3:47 über 16km und fährt hinterher einen 40er Schnitt Rad, kratzt mich das so wenig, wie Kipchoges Leistungen. Wenn mir die Leistungen aber prinzipiell erreichbar scheinen, triggert mich das schon.

    Am Ende musst du halt entscheiden, was dir wie wichtig ist und was dich glücklich macht (und was nicht). Und einfach nochmal, damit das nicht falsch rüberkommt: Ich werte/beurteile überhaupt nicht. Aber so ganz zufrieden scheinst du aktuell nicht zu sein und da frage ich mich, ob das was du aktuell tust wirklich in Einklang mit deinen Motiven steht.
    Ich bin ja im Laufen mit meinen Leistungen über 10km und HM zufrieden, weil die aus viel Arbeit und sehr guten WK resultierten. Mit der Marathonleistung nicht, weil ich da halt an einem Ziel gescheitert bin, dass mir aufgrund meines ersten Marathons erreichbar schien und scheint. Aber ich hab es für meine Bedürfnisse oft genug versucht.

    Allerdings fand ich es schon schade, dass für mich halt die Sub3 eine Schwelle waren, und nicht, wie bei anderen die 2:50 oder 2:40. Das mag dann den 2:40er auch ärgern, dass es nicht 2:30 sind, aber bei mir war es so. Deshalb und noch aus einigen anderen Gründen jetzt Triathlon und Duathlon.

    Und vielleicht klingt da jetzt hier etwas die Enttäuschung der Erkenntnis durch, das ich halt auf dem Rad im Vergleich mit Talent und Möglichkeiten eher schlechter dastehe, als beim Laufen. Ich hatte da schon etwas anderes erhofft erhofft, aber wie gesagt, das Leben ist kein Wunschkonzert. Nur nach 2 Jahren strukturiertem Training kann man schon, wie beim Laufen auch, relativ gut einschätzen, wohin die Reise geht. Und damit setze ich mich wohl gerade auseinander.

    Oder anders formuliert und vielleicht verständlicher: Wenn ich beim Laufen festgestellt hätte, das die Schwelle für mich bei 50min über 10k liegt oder Marathon von 3:30 eine Herausforderung, hätte ich mir wahrscheinlich eine andere Wettkampf-Sportart gesucht. Ich will damit solche Leistungen gar nicht abwerten, im Gegenteil. Ich kann halt aber auch viele andere Sportarten nicht, aber würde sie halt deshalb auch nicht als Wk-Sport betreiben.

  30. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    alcano (12.05.2021), Steffen42 (12.05.2021), voxel (12.05.2021)

  31. #52643
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    Ok, dann habe ich deine Frustration falsch (zu hoch) eingeschätzt. Freut mich.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Und ich hab mir in den letzten Jahren zumindest nie bewusst WK ausgesucht, wo meine Chancen, was in einer AK zu reißen, besser waren. Als mir aber mal aufgefallen ist, dass ich prinzipiell Chancen hätte, zumindest aufs Podium zu kommen, hat mich das motiviert.
    Ich sehe überhaupt nichts verwerfliches darin, sich auch mal bewusst Wettkämpfe zu suchen, bei denen man eine Chance hat etwas zu reißen – sei das in der AK oder gesamt. Im Gegenteil, wenn das für zusätzliche Motivation sorgt und man dadurch im Endeffekt eine absolut gesehen bessere Leistung erzielt (und auch noch glücklicher damit ist) ist das doch umso positiver.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Und vielleicht klingt da jetzt hier etwas die Enttäuschung der Erkenntnis durch, das ich halt auf dem Rad im Vergleich mit Talent und Möglichkeiten eher schlechter dastehe, als beim Laufen. Ich hatte da schon etwas anderes erhofft erhofft, aber wie gesagt, das Leben ist kein Wunschkonzert. Nur nach 2 Jahren strukturiertem Training kann man schon, wie beim Laufen auch, relativ gut einschätzen, wohin die Reise geht. Und damit setze ich mich wohl gerade auseinander.
    Hier musst du aber auch berücksichtigen wer diese Sportarten (wettkampfmäßig) betreibt. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die "Einstiegsschwelle" beim Rad gleich tief ist wie beim Laufen. Was automatisch dafür sorgt, dass man im Radfahren eine deutlich höhere Leistung erbringen muss als im Laufen um "durchschnittlich" zu sein, einfach weil die Grundgesamtheit eine ganz andere ist.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Oder anders formuliert und vielleicht verständlicher: Wenn ich beim Laufen festgestellt hätte, das die Schwelle für mich bei 50min über 10k liegt oder Marathon von 3:30 eine Herausforderung, hätte ich mir wahrscheinlich eine andere Wettkampf-Sportart gesucht. Ich will damit solche Leistungen gar nicht abwerten, im Gegenteil. Ich kann halt aber auch viele andere Sportarten nicht, aber würde sie halt deshalb auch nicht als Wk-Sport betreiben.
    Falls ich mit meiner Überlegung oben richtig liege, würde das bedeuten: deine Leistung im Radfahren entspricht auch eher einer Zeit um 45 min. Da aber erst gar niemand an Wettkämpfen teilnimmt, der länger als 50 min für 10 km benötigt, wirkt die Leistung im Vergleich zu den anderen natürlich deutlich bescheidener. Ich vermute die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

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  32. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    voxel (12.05.2021)

  33. #52644
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Ok, dann habe ich deine Frustration falsch (zu hoch) eingeschätzt. Freut mich.
    Also irgendwie bin ich doch mit diesen Issues schon ein Kauz... Zum Glück ja hier sonst keiner.

    Letztlich gibt's immer mal wieder Jammer-Posts, aber doch viele überwiegend vom Spaß am Training zeugende, oder ? Ansonsten muss ich da was ändern.


    Ich sehe überhaupt nichts verwerfliches darin, sich auch mal bewusst Wettkämpfe zu suchen, bei denen man eine Chance hat etwas zu reißen – sei das in der AK oder gesamt. Im Gegenteil, wenn das für zusätzliche Motivation sorgt und man dadurch im Endeffekt eine absolut gesehen bessere Leistung erzielt (und auch noch glücklicher damit ist) ist das doch umso positiver.
    Sehe ich auch so.


    Hier musst du aber auch berücksichtigen wer diese Sportarten (wettkampfmäßig) betreibt. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die "Einstiegsschwelle" beim Rad gleich tief ist wie beim Laufen. Was automatisch dafür sorgt, dass man im Radfahren eine deutlich höhere Leistung erbringen muss als im Laufen um "durchschnittlich" zu sein, einfach weil die Grundgesamtheit eine ganz andere ist.
    Klar, im Gegenzug könnte man sogar sagen, dass ich bei einem lokal nicht schlecht besetztem Duathlon (das ist ja wirklich eine Nischensportart) gewisse Chancen sehe, am AK-Podium zu schrammen, ist gar nicht so Midofthepack.


    Falls ich mit meiner Überlegung oben richtig liege, würde das bedeuten: deine Leistung im Radfahren entspricht auch eher einer Zeit um 45 min. Da aber erst gar niemand an Wettkämpfen teilnimmt, der länger als 50 min für 10 km benötigt, wirkt die Leistung im Vergleich zu den anderen natürlich deutlich bescheidener. Ich vermute die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
    Ja, das Beispiel ist gar nicht schlecht. Also stelle Dir vielleicht den Radfahrer vor, der immer um 4,0W/Kg FTP kämpft, aber irgendwie ist immer bei 3,5W/Kg Schluss. Dann denkt er sich, hm...ich bin eh eher schwächlich und dünne, könnte gut beim Laufen werden. Schaut hier ins Forum und stellt fest, OK...die Spanne ist breit, aber irgendwie spielt die Musik z.B. schon um die Sub3 oder tiefer und die Sub40 interessiert auch viele. Und nach zwei Jahren Lauftraining stellt er fest, wenns mal ne 42 auf 10k wird, wäre er hochzufrieden.


    Wie gesagt, ich muss mich einfach mal damit aueinandersetzen. Ich halte es ja hier in dem Faden auch schon lange aus, obwohl ich mit meinen Wettkampfergebnissen hier sehr weit hinten stehe.

    Irgendwie ist ja auch noch der Reiz da, doch zu schauen, was so geht. Aber eine gewisse Ernüchterung ist halt da und die setzt mir zu.

    Aber ist wie mit dem Wetter, ich fahre ja auch bei Regen gerne Rad. Bei Sonne zwar lieber, aber man kann sich halt das Wetter nicht aussuchen. Also wie Levi sagt, ran...

  34. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    alcano (12.05.2021), Steffen42 (12.05.2021), voxel (12.05.2021)

  35. #52645
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Schaut hier ins Forum und stellt fest, OK...die Spanne ist breit, aber irgendwie spielt die Musik z.B. schon um die Sub3 oder tiefer und die Sub40 interessiert auch viele.
    Ich kann deine Gedankengänge absolut nachvollziehen und oft geht es mir ja auch nicht anders. Aber das hier ist glaube ich z.B. ein Punkt, bei dem der Blick ins Forum hier und ganz besonders in den Faden hier stark verzerrt. Wenn ich z.B. die Ergebnisliste vom Berlin Marathon 2019 durchschaue, der ja gerade in der Spitze wirklich überdurchschnittlich dicht besetzt ist, liefen da unter 6% der Starter unter 3 Stunden. Wenn man also auch nur in die Nähe von 3h kommt, ist man klar überdurchschnittlich unterwegs. Und die aller meisten Läufer haben ganz andere Ziele.

  36. Folgenden 7 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Dartan:

    alcano (12.05.2021), Antracis (12.05.2021), dkf (12.05.2021), leviathan (12.05.2021), movingdet65 (12.05.2021), Steffen42 (12.05.2021), voxel (12.05.2021)

  37. #52646
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Also irgendwie bin ich doch mit diesen Issues schon ein Kauz... Zum Glück ja hier sonst keiner.

    Letztlich gibt's immer mal wieder Jammer-Posts, aber doch viele überwiegend vom Spaß am Training zeugende, oder ? Ansonsten muss ich da was ändern.
    Vielleicht sagt das auch mehr über mich aus als über dich, dass mir v.a. die "Jammer-Posts" auffallen bzw. dass ich auf diese reagiere. So hat halt jede*r so ihre/seine Rolle hier. Ich glaube mittlerweile nähme mir das hier auch niemand mehr ab, wenn ich plötzlich zum "Cheerleader" würde. Was nicht heißt, dass ich nicht daran arbeiten sollte, auch öfter auf positive Beiträge zu reagieren. Denn zur Kenntnis nehme ich diese durchaus und freue mich auch immer darüber!
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  38. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    Antracis (12.05.2021), dkf (12.05.2021), leviathan (12.05.2021), Steffen42 (12.05.2021), voxel (12.05.2021)

  39. #52647
    Avatar von Steffen42
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    Yeah, hab heute früh Krafttraining gemacht und war eben bei herrlichem Sonnenschein 18km joggen.
    Später hole ich die gestern ausgefallene Zwift-Session nach.

    ^^ Das war jetzt recht ausgewogen zwischen positiv und negativ. Finde ich.

  40. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Steffen42:

    Antracis (12.05.2021), dkf (12.05.2021), Hagenthor (12.05.2021), leviathan (12.05.2021), movingdet65 (12.05.2021), voxel (12.05.2021)

  41. #52648
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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Ich kann deine Gedankengänge absolut nachvollziehen und oft geht es mir ja auch nicht anders.
    Wenigstens mindestens einer.


    Aber das hier ist glaube ich z.B. ein Punkt, bei dem der Blick ins Forum hier und ganz besonders in den Faden hier stark verzerrt. Wenn ich z.B. die Ergebnisliste vom Berlin Marathon 2019 durchschaue, der ja gerade in der Spitze wirklich überdurchschnittlich dicht besetzt ist, liefen da unter 6% der Starter unter 3 Stunden. Wenn man also auch nur in die Nähe von 3h kommt, ist man klar überdurchschnittlich unterwegs. Und die aller meisten Läufer haben ganz andere Ziele.

    Klar, bei meinem letzten Hamburg-Marathon, der nach meiner ganz persönlichen Bewertung einerseits die bisher beste Vorbereitung hatte (in dem Sinne von Planung, keiner Verletzung und resultierender guter Form) und andererseits den bisher schlechtesten Marathon-Wettkampf (zweitschlechtestes Ergebnis, falsche Selbsteinschätzung und dann aus Enttäuschung fehlende Kampfbereitschaft) war ich sogar unter den besten 3%. War mir aber nicht wichtig bzw. nicht tröstlich, das ist ja auch bezeichnend. Obwohl ich aber immer noch wegen dem WK enttäuscht bin, bin ich doch auf die gelungene Vorbereitung stolz.

    Letztlich denke ich einerseits, das Leben ist halt nicht gerecht. Manche laufen aus dem Stand Sub40 oder treten 4W/Kg ohne Training. Oder noch schlimmer: Überziehen ständig den Trainingsplan, ballern rum, ignorieren alle Standards und sind am Ende doch unverletzt vorne.

    Andererseits ist der Sport schon ziemlich gerecht, und der Ausdauersport eigentlich im besonderen Maßen. Kontinuierliche harte und zielorientierte Arbeit wird ja eigentlich immer irgendwann belohnt.

  42. #52649
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Vielleicht sagt das auch mehr über mich aus als über dich, dass mir v.a. die "Jammer-Posts" auffallen bzw. dass ich auf diese reagiere. So hat halt jede*r so ihre/seine Rolle hier. Ich glaube mittlerweile nähme mir das hier auch niemand mehr ab, wenn ich plötzlich zum "Cheerleader" würde. Was nicht heißt, dass ich nicht daran arbeiten sollte, auch öfter auf positive Beiträge zu reagieren. Denn zur Kenntnis nehme ich diese durchaus und freue mich auch immer darüber!
    Naja, das sagt schon was über uns beide aus. Aber Deine Reaktion liegt natürlich auch daran, dass Du vor allem das Problem siehst und dann sachlich lösungsorientiert rangehst. Ist ja durchaus auch hilfreich.

    Steffen beispielsweise liest das, hat in den Jahren gelernt und akzeptiert, dass es eh nix bringt, da drauf groß einzugehen, weiß das es eh bald wieder für Wochen bis Monate besser ist und versucht den Faden mal wieder subtil in die produktive Trainingsreport-Richtung zu lenken. Und weil er ein netter Kerl ist, schreibt er auch nicht, wie Ihn das nervt.

    Ich finde, beide Ansätze haben Ihre Berechtigung.

  43. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    dkf (12.05.2021), leviathan (12.05.2021), Steffen42 (12.05.2021), voxel (12.05.2021)

  44. #52650
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Klar, bei meinem letzten Hamburg-Marathon, der nach meiner ganz persönlichen Bewertung einerseits die bisher beste Vorbereitung hatte (in dem Sinne von Planung, keiner Verletzung und resultierender guter Form) und andererseits den bisher schlechtesten Marathon-Wettkampf (zweitschlechtestes Ergebnis, falsche Selbsteinschätzung und dann aus Enttäuschung fehlende Kampfbereitschaft) war ich sogar unter den besten 3%. War mir aber nicht wichtig bzw. nicht tröstlich, das ist ja auch bezeichnend.
    Das nennt sich relative Armut. Gibt es in vielen Lebensbereichen

    Letztlich denke ich einerseits, das Leben ist halt nicht gerecht. Manche laufen aus dem Stand Sub40 oder treten 4W/Kg ohne Training. Oder noch schlimmer: Überziehen ständig den Trainingsplan, ballern rum, ignorieren alle Standards und sind am Ende doch unverletzt vorne.
    Manche erben ein Vermögen. Die geben aus als gäbe es kein morgen. Und am Ende haben sie mehr.
    "Manchen" geht es übrigens auch anders.

    Steffen beispielsweise liest das, hat in den Jahren gelernt und akzeptiert, dass es eh nix bringt, da drauf groß einzugehen, weiß das es eh bald wieder für Wochen bis Monate besser ist und versucht den Faden mal wieder subtil in die produktive Trainingsreport-Richtung zu lenken. Und weil er ein netter Kerl ist, schreibt er auch nicht, wie Ihn das nervt.
    Wenn Steffen mal etwas anstinkt, dann macht er das sehr deutlich. Manchmal subtil, aber sehr deutlich. Er ist hier aber deutlich resilienter. Das ist auch ein Talent
    nix is fix

  45. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Antracis (12.05.2021), dkf (12.05.2021), Steffen42 (12.05.2021), voxel (12.05.2021)

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