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  1. #55126
    Avatar von Antracis
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    Mal wieder zum Training: Gestern hatte ich einen 70 minütigen DL, gegen Ende 10 Minuten EB. Die Beine waren nicht gut und die Dunkelheit hat auch nicht gerade geholfen. Ich bin dann auch vor der EB sogar etwas langsamer geworden, der DL ging so in 5:12 weg, in der EB war 1km 4:22 anstrengend, der zweite dann über 4:30 und ich hab mich schon angestrengt. Gesamt 70min @5:06. War sicher die Vorermüdung durch die harte Radeinheit 24h vorher.

    Heute Morgen war ich schon vor der Arbeit schwimmen, 1100m mit viel Technikfokus, heute Abend noch kurz locker laufen und kurz locker Rolle. Langeweile habbich nicht.

  2. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    Dartan (15.10.2021), dkf (15.10.2021), Steffen42 (15.10.2021)

  3. #55127
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ein Punkt davon ist, dass man weiß, was für Jugendlichen besser ist.

    [...]

    Schlicht und überspitzt gesagt: die Jugendlichen wissen gar nicht so richtig was sie wollen, weil sie das nicht kennen. Und das ist eben zu steuern.

    Vielleicht klingt das für Dich befremdet, aber stelle Dir einfach mal eine Frage: soll der Couch das Beste für sein Schützling planen oder nur das, was Vorstellung der Eltern/Nachbarn entspricht.
    Das ist finde ich, sorry, eine fürchterlich arrogante Einstellung. Bei Kindern / Jugendlichen, die wirklich massiv unter den Einfluss ihren Eltern stehen, mag das im Ansatz eventuell vielleicht noch stimmen, aber selbst da sehe ich das kritisch. Und spätestens bei mündigen, erwachsenen Athleten, um die es hier eigentlich primär geht, finde ich diese Einstellung total daneben.

    Es stellt sich doch schon die Frage, wie man überhaupt "das Beste" definiert, bzw. warum sich ein Trainer das Recht herausnehmen sollte "das Beste" nach seinen eignen Vorstellungen zu definieren? Wenn z.B. jemand - aus welchen Grund auch immer - das Ziel hat einen Marathon möglichst schnell zu laufen, dann ist "das Beste" ihn eben genau dabei zu unterstützen. Und sicher nicht, ihn auf eine andere Distanz zu zwingen auf die er eigentlich gar keine Lust hat, nur weil man selbst denkt dass das irgendwie "besser" / "sinnvoller" / was-auch-immer wäre. Natürlich kann man anfangs mal kurz darauf hinweisen, dass andere Ziele eventuell erstmal sinnvoller wären, aber wenn der Athlet dies nicht will, dann hat der Trainer das auch zu respektieren. Ich sehe die Aufgabe des Trainers nicht darin anderen irgendwelche Ziele aufzuzwingen, sondern anderen bei der Erfüllung ihrer vorhandenen Ziele bestmöglich zu unterstützten,

    Soll der Coach das beste zur Erreichung der Ziele seiner Schützlinge planen, oder nur das was exakt seinen eigenen Vorstellungen und Zielen entspricht?

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Dartan:

    Steffen42 (15.10.2021)

  5. #55128
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Das ist finde ich, sorry, eine fürchterlich arrogante Einstellung. Bei Kindern / Jugendlichen, die wirklich massiv unter den Einfluss ihren Eltern stehen, mag das im Ansatz eventuell vielleicht noch stimmen, aber selbst da sehe ich das kritisch. Und spätestens bei mündigen, erwachsenen Athleten, um die es hier eigentlich primär geht, finde ich diese Einstellung total daneben.

    Es stellt sich doch schon die Frage, wie man überhaupt "das Beste" definiert, bzw. warum sich ein Trainer das Recht herausnehmen sollte "das Beste" nach seinen eignen Vorstellungen zu definieren? Wenn z.B. jemand - aus welchen Grund auch immer - das Ziel hat einen Marathon möglichst schnell zu laufen, dann ist "das Beste" ihn eben genau dabei zu unterstützen. Und sicher nicht, ihn auf eine andere Distanz zu zwingen auf die er eigentlich gar keine Lust hat, nur weil man selbst denkt dass das irgendwie "besser" / "sinnvoller" / was-auch-immer wäre. Natürlich kann man anfangs mal kurz darauf hinweisen, dass andere Ziele eventuell erstmal sinnvoller wären, aber wenn der Athlet dies nicht will, dann hat der Trainer das auch zu respektieren. Ich sehe die Aufgabe des Trainers nicht darin anderen irgendwelche Ziele aufzuzwingen, sondern anderen bei der Erfüllung ihrer vorhandenen Ziele bestmöglich zu unterstützten,

    Soll der Coach das beste zur Erreichung der Ziele seiner Schützlinge planen, oder nur das was exakt seinen eigenen Vorstellungen und Zielen entspricht?
    Verstehe Deine "Arroganz-Keule" nicht. Es ist eine so von mir (und nicht nur von mir) verstandene Rolle eines Trainers.
    Glaubst Du wirklich, dass hier um meine Ziele geht? Welche Ziele sollten das denn sein?

    Diese Diskussionen werden auch selten auf dem Platz geführt eigentlich nur hier in einem Diskussionsforum. Auf dem Platz kommen eigentlich zu einem LD-Trainer die LD trainieren wollen und zu einem MD-Trainer die, die MD trainieren. In Jugendbereich ist das anderes, weil man automatisch die Kinder zu einem Trainer schickt, die mit Jugendlichen arbeitet.

    Ich spreche kaum mit den Eltern was und wie, weil dann oft die Arroganz-keulen kommen könnten, sondern steuere ich es einfach. Schon nach 6 Monaten spricht keiner von LD. Besser noch, nach 12 Monaten wollen sie gar nicht 10km und nur noch 800. (aber auch dann gewinnen sie alle 10km Volksläufe in der Gegend... so beiläufig) Wessen Ziele und Vorstellungen wurden dann erreicht? Meine?

    Komischerweise kommt keiner zu einen Finanz/Gesundheits/wie-auch-immer-Berater und seine Vorschläge als arrogant betrachtet.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  6. #55129
    Avatar von Jogging-Rookie
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    Ich glaube, dass ihr zwei Rollen, die beide ihre Berechtigung haben, vermischt. Es gibt Trainer und es gibt Coaches und natürlich verschiedene Graustufen dazwischen. Die Graustufen mal weglassend und ganz platt: Alcano ist ein Coach, Rolli ist ein Trainer. Ich persönlich würde mir meine Freizeit auch nicht von einem Rolli diktieren lassen. Heißt aber nicht, dass ich mein jugendliches Kind nicht voller Vertrauen zu ihm auf die Bahn schicken würde, solange es dort gerne hingeht.

  7. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Jogging-Rookie:

    dkf (15.10.2021), Steffen42 (15.10.2021)

  8. #55130
    Avatar von Albatros
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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Wenn z.B. jemand - aus welchen Grund auch immer - das Ziel hat einen Marathon möglichst schnell zu laufen, dann ist "das Beste" ihn eben genau dabei zu unterstützen. Und sicher nicht, ihn auf eine andere Distanz zu zwingen auf die er eigentlich gar keine Lust hat, [...]
    Möglicherweise ist es ja "das Beste" zunächst auf den Unterdistanzen eine Geschwindigkeit zu entwickeln, um seinem eigentlichen Ziel - den Marathon möglichst schnell zu laufen - zu individuell maximalem Erfolg zu verhelfen...

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Albatros:

    Steffen42 (15.10.2021)

  10. #55131
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    OK, es ist etwas aus dem Ruder gelaufen. Eigentlich geht es nicht um die Unterscheidung zwischen Couch oder Trainer sondern um die Frage:

    Soll ein Trainer/Couch im Plan 5x200 in 34s schreiben obwohl er weiß, dass 5x200 in 28s für sein Schützling besser ist? Ihn dafür überzeugen, oder doch nur seine Seelenfrieden mit Lari-Fari befriedigen?

    Wahrscheinlich genug zum Thema, sonst werde ich noch noch erwürgt...
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  11. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    leviathan (15.10.2021), RunSim (15.10.2021), thrivefit (15.10.2021)

  12. #55132
    Avatar von Steffen42
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    Da es passt: heute Ruhetag wegen familiärer Verpflichtungen. Aber kein Sofatag

  13. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Steffen42:

    Antracis (15.10.2021), leviathan (15.10.2021)

  14. #55133
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Möglicherweise ist es ja "das Beste" zunächst auf den Unterdistanzen eine Geschwindigkeit zu entwickeln, um seinem eigentlichen Ziel - den Marathon möglichst schnell zu laufen - zu individuell maximalem Erfolg zu verhelfen...
    Ist natürlich ein interessantes Vorgehen bei einem 40jährigen, der die Lust am Laufen gefunden hat und in erste Linie diese befriedigen will. Was Ihr schreibt, mag ja in Teilen völlig richtig sein. Nur muss der Köder dem Fisch schmecken und nicht dem Angler

    Angenommen ich will morgen Meine Eltern besuchen. Dann könnte ich:

    1. in einer Stunde über die Autobahn dort sein.
    2. 90min über Land fahren.
    3. 3h mit dem Rad über durch wirklich tolle Gegenden fahren.

    Wenn das Ziel darin besteht, möglichst schnell und effizient von A nach B zu gelangen, wähle ich A. Variante 2 und 3 haben aber auch ihren Reiz. Die haben vielleicht gar nichts mit dem offensichtlichen Primärziel (ich will von A nach B gelangen) zu tun. Und dennoch finden viele daran Gefallen. Und ganz ähnlich kann man auch das Vorgehen beim Sport betrachten. Auch wenn ich hier stark vereinfacht habe.
    nix is fix

  15. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    dkf (15.10.2021), joda (19.10.2021), RunSim (15.10.2021), Steffen42 (15.10.2021)

  16. #55134
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ist natürlich ein interessantes Vorgehen bei einem 40jährigen, der die Lust am Laufen gefunden hat und in erste Linie diese befriedigen will. Was Ihr schreibt, mag ja in Teilen völlig richtig sein. Nur muss der Köder dem Fisch schmecken und nicht dem Angler
    Meine Aussage bezog sich auf keinen speziellen Läufertyp, sondern auf diese Aussage...
    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Wenn z.B. jemand - aus welchen Grund auch immer - das Ziel hat einen Marathon möglichst schnell zu laufen, dann ist "das Beste" ihn eben genau dabei zu unterstützen.
    Es wurde auch kein Zeitraum definiert, in der ein bestimmtes Ziel (Zeit oder was auch immer) erreicht werden soll - insofern passt der Vergleich mit dem elterlichen Besuch nicht so wirklich. Jedenfalls nicht zu meiner Aussage/Frage...

  17. #55135
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ist natürlich ein interessantes Vorgehen bei einem 40jährigen, der die Lust am Laufen gefunden hat und in erste Linie diese befriedigen will. Was Ihr schreibt, mag ja in Teilen völlig richtig sein. Nur muss der Köder dem Fisch schmecken und nicht dem Angler

    Angenommen ich will morgen Meine Eltern besuchen. Dann könnte ich:

    1. in einer Stunde über die Autobahn dort sein.
    2. 90min über Land fahren.
    3. 3h mit dem Rad über durch wirklich tolle Gegenden fahren.

    Wenn das Ziel darin besteht, möglichst schnell und effizient von A nach B zu gelangen, wähle ich A. Variante 2 und 3 haben aber auch ihren Reiz. Die haben vielleicht gar nichts mit dem offensichtlichen Primärziel (ich will von A nach B gelangen) zu tun. Und dennoch finden viele daran Gefallen. Und ganz ähnlich kann man auch das Vorgehen beim Sport betrachten. Auch wenn ich hier stark vereinfacht habe.
    Und wozu braucht man da einen Couch?
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  18. #55136
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Und wozu braucht man da einen Couch?
    Das liegt doch klar auf der Hand. Der Coach kann einem dabei helfen:

    - die Konsequenzen zu verstehen, welche die Wahl des Weges hat
    - dafür zu sorgen, daß man nicht vergisst, daß man letztendlich trotzdem ankommen will
    - die eigene Entwicklung besser einschätzen zu können und das Training darauf anzupassen
    - je nach Typ den Athleten ausbremsen oder motivieren
    - gemeinsam zu erkunden wie der Athlet auf verschiedene Trainingsformen reagiert und diese ggf. anpasst
    - bei den Umwegen auf Sehenswürdigkeiten hinweisen
    - etc.
    nix is fix

  19. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Antracis (15.10.2021), Steffen42 (15.10.2021)

  20. #55137
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das liegt doch klar auf der Hand. Der Coach kann einem dabei helfen:

    - die Konsequenzen zu verstehen, welche die Wahl des Weges hat
    - dafür zu sorgen, daß man nicht vergisst, daß man letztendlich trotzdem ankommen will
    - die eigene Entwicklung besser einschätzen zu können und das Training darauf anzupassen
    - je nach Typ den Athleten ausbremsen oder motivieren
    - gemeinsam zu erkunden wie der Athlet auf verschiedene Trainingsformen reagiert und diese ggf. anpasst
    - bei den Umwegen auf Sehenswürdigkeiten hinweisen
    - etc.
    Also brauchst doch nur einen Begleiter.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  21. #55138
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das liegt doch klar auf der Hand. Der Coach kann einem dabei helfen.
    Entspricht in etwa dem Typus Führungskraft, der in fortschrittlichen (agilen) Organisationen gesucht ist.

    Manche versuchen es zwar noch mit Command&Control, scheitern aber damit recht schnell oder die Firmenkultur will das explizit. Bis sie halt merkt, dass erst Mitarbeiter und dann Kunden weg sind.

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Steffen42:

    leviathan (15.10.2021)

  23. #55139
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Entspricht in etwa dem Typus Führungskraft, der in fortschrittlichen (agilen) Organisationen gesucht ist.
    Meinst Du die Couchs, die beim BER, Elphi in Hamburg und Stuttgart21 dabei sind/waren?
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  24. #55140
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Meinst Du die Couchs, die beim BER, Elphi in Hamburg und Stuttgart21 dabei sind/waren?
    Ich kenne deren Führungskultur nicht. Du aber anscheinend, dann berichte doch mal bitte.

    Deren Einrichtung ist mir aber auch nicht bekannt.

  25. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Steffen42:

    Albatros (15.10.2021)

  26. #55141
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Ich kenne deren Führungskultur nicht. Du aber anscheinend, dann berichte doch mal bitte.

    Deren Einrichtung ist mir aber auch nicht bekannt.
    Starre Projektvorgaben, starre Ausschreibeverfahren, reine Wasserfallstrukturen... Was soll einen guten Coach dort hinziehen? Das sind übrigens auch typische Beschreibungen ehemaliger Trainer in der DDR. Der Athlet, der da reinpasst und den Weg überlebt, hat gute Möglichkeiten. Die Collateralschäden sind da nicht so relevant. Ich sehe da irgendwie Parallelen

    Edit: vielleicht irre ich mich, aber mündige Athleten werden sich da nicht wohl fühlen. Ist aber auch nicht schlimm. Sowohl im Arbeits- als auch Sportlerleben gibt es auch sehr viele Menschen, die sehr eng geführt werden wollen. Die finden sich aber nicht in diesem Faden. Ein wichtiger gemeinsamer Nenner und verbindender Faktor ist ja genau das. Wer dazu eine andere Einstellung hat - was völlig legitim ist - wird hier nur den Kopf schütteln.
    nix is fix

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Steffen42 (15.10.2021)

  28. #55142
    Avatar von Christoph83
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    Start-Infos für Rotterdam kamen gerade per Mail rein: Startwelle 1

    So, und jetzt weiter Koffer packen. Morgen früh geht's zurück ins Flachland (der Progression Graph der Höhenmeter in Runalyze sieht jetzt sehr lustig aus...)

  29. Folgenden 7 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Christoph83:

    Antracis (15.10.2021), dkf (15.10.2021), leviathan (15.10.2021), movingdet65 (15.10.2021), RunODW (16.10.2021), Steffen42 (15.10.2021), voxel (15.10.2021)

  30. #55143
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Starre Projektvorgaben, starre Ausschreibeverfahren, reine Wasserfallstrukturen... Was soll einen guten Coach dort hinziehen?
    Ich kenne mich nicht in der Branche aus, hab sie aber früher für ihre Projektmanagementfähigkeiten bewundert. Bis eben zur Häufung der Fails. Mir sagte dann ein Projektleiter aus dem Gebiet, dass es weniger ein Problem der Methodik oder Führung gab, sondern einfach unerfüllbare Erwartungen und ein Versagen im Umgang mit diesen. Vereinfacht: wenn ich das Projekt mit dem halben Preis kalkuliere, den ich brauche, als -50% Puffer habe, befinde ich mich an Tag 1 schon im Krisenmodus. Sowas bindet jede Menge Brainpower, das überhaupt wieder zu versuchen, in einen eingeschwungen Zustand zu bringen. Auf dem Weg werden dann viele schlechte Entscheidungen getroffen, und die kosten noch mehr Geld und Zeit. Dann dreht man sich immer tiefer in dieser Spirale nach unten. Kompletten Reset traut sich keiner.

    Auf den Sport gemünzt kennen wir das auch - ich zumindest. Unrealistische Ziele und System Brechstange.

  31. #55144
    Avatar von Hagenthor
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    Heute gabs bei mir eine 50 Minütige Zwift-Ausfahrt @186w. Das hat sich sehr locker angefühlt und eigentlich habe ich eine etwas längere Ausfahrt geplant, also habe ich spontan noch den Ramp FTP Test angehängt. Dabei hat sich herausgestellt, dass meine Beine wohl doch nicht mehr so frisch waren. Die 300w Stufe habe ich noch knapp geschafft und bei 320w war ziemlich schnell fertig. Gab dann eine FTP von 230w (3.8 w/kg). Ich muss das demnächst wiederholen mit frischen Beinen. Ich bin überzeugt, dass ich die nächste Stufe auch noch packe

  32. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Hagenthor:

    Antracis (15.10.2021), dkf (15.10.2021), Steffen42 (15.10.2021)

  33. #55145
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Edit: vielleicht irre ich mich, aber mündige Athleten werden sich da nicht wohl fühlen.
    Sind mündige Athleten erfolgreicher? Sind erfolgreiche Trainer nur Begleiter?
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  34. #55146
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ist natürlich ein interessantes Vorgehen bei einem 40jährigen, der die Lust am Laufen gefunden hat und in erste Linie diese befriedigen will. Was Ihr schreibt, mag ja in Teilen völlig richtig sein. Nur muss der Köder dem Fisch schmecken und nicht dem Angler

    Angenommen ich will morgen Meine Eltern besuchen. Dann könnte ich:

    1. in einer Stunde über die Autobahn dort sein.
    2. 90min über Land fahren.
    3. 3h mit dem Rad über durch wirklich tolle Gegenden fahren.

    Wenn das Ziel darin besteht, möglichst schnell und effizient von A nach B zu gelangen, wähle ich A. Variante 2 und 3 haben aber auch ihren Reiz. Die haben vielleicht gar nichts mit dem offensichtlichen Primärziel (ich will von A nach B gelangen) zu tun. Und dennoch finden viele daran Gefallen. Und ganz ähnlich kann man auch das Vorgehen beim Sport betrachten. Auch wenn ich hier stark vereinfacht habe.
    Ich finde der Vergleich hinkt ein wenig.
    Gerade bei dir habe ich oft den Eindruck, dass du zu viel überschüssige Energie, die genutzt werden will, brach liegen lässt. Leider führt dies oft dazu, dass du dich beim Sport außerhalb des Laufens verletzt.
    Frage mich daher, ob es dir auch so erginge, wenn dein Lauftraining nicht immerwährende Rekonvaleszenz wäre sonder dich auslasten täte. Wärst du dann in der "Freizeit" immer noch so verletzungsanfällig, wenn du im Training ausgelastet wärst? (einfach weil man dann Freizeit etwas anders gestaltet, vielleicht weniger Risiko bereit ist, grenzen anders setzt).
    Wäre hier nicht auch ein Trainer/Coach in der Pflicht seinen Schützling in der Spur zu halten, damit dieser seine Ziele dann auch irgendwann erreicht? In der Spur halten bezieht sich dann sowohl auf die mentale Ebene als auch natürlich auf die Trainingsgestaltung. Schließlich probierst du außerhalb des Laufentrainings auch gern neues aus und riskierst dabei auch gerne mal mehr als du solltest. Beim Laufen könntest du das jedoch auch haben, das (verletzungs) Risiko wär dir sicher deutlich kalkulierbarer.

  35. #55147
    Avatar von feu92
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    Training heute:
    1,5h Hallenfußball

    Das 1. Mal wieder seit 1,5 Jahren, endlich geht es wieder! Geil wars!

    Morgen: 3-4h Haus abreißen
    Sonntag: LaLa

    Wird ein super Wochenende! Und ein solche wünsche ich euch auch!
    Über mich:

  36. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von feu92:

    Antracis (16.10.2021), Steffen42 (15.10.2021)

  37. #55148
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Gerade bei dir habe ich oft den Eindruck, dass du zu viel überschüssige Energie, die genutzt werden will, brach liegen lässt. Leider führt dies oft dazu, dass du dich beim Sport außerhalb des Laufens verletzt.
    Frage mich daher, ob es dir auch so erginge, wenn dein Lauftraining nicht immerwährende Rekonvaleszenz wäre sonder dich auslasten täte. Wärst du dann in der "Freizeit" immer noch so verletzungsanfällig, wenn du im Training ausgelastet wärst?
    Hier irrst Du Dich gewaltig.Ich kann und will ja nicht immer nur mit Ablehnung glänzen, wenn meine Frau und/oder unsere Jungs mal etwas vorhaben. Klar schaue ich mit den dreien auch gern Video oder wir gehen ins Kino. Die wollen aber auch mal klettern, wandern, Skifahren, usw. Soll ich mich jetzt immer ausklinken, weil Verletzung droht? Ich versuche das ja sogar in Teilen. Mich aber völlig auszuklinken ist einfach keine Option.
    nix is fix

  38. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    dkf (16.10.2021), joda (19.10.2021), Steffen42 (15.10.2021)

  39. #55149
    Avatar von Catch-22
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    Es war von mir auch gar nicht so gemeint, dass du ablehnen solltest.

    Vielleicht trifft es das Sprichwort "Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht dasselbe" wenn auch etwas Sinn entfremdet.
    Man kann ein und die selbe Sache mit unterschiedlichen Ambitionen und Haltung machen. Auf mich wirkt es oft so, dass du gerade bei sportlicher Betätigung im Eifer des Gefechts einen gewissen Ehrgeiz entwickelst, der dann in Verletzungen endet. (Vielleicht mag ich mir dich aber auch nur nicht so tollpatschig vorstellen, was die andere Alternative wäre ) Und dann stellt sich mir als außenstehende einfach die Frage, ob es deine Verletzungsanfälligkeit nicht minimieren würde, wenn du diesen Ehrgeiz mit deinen Hauptsportarten befriedigen würdest.

  40. #55150
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Man kann ein und die selbe Sache mit unterschiedlichen Ambitionen und Haltung machen. Auf mich wirkt es oft so, dass du gerade bei sportlicher Betätigung im Eifer des Gefechts einen gewissen Ehrgeiz entwickelst, der dann in Verletzungen endet.
    Unglücklicherweise ist genau das Gegenteil der Fall. Ich bin eher so gepolt, daß ich zwar nur wenige Dinge mache, dort aber mit allem, was ich habe. Das gilt im Job und im Sport. Entweder ich gebe mein bestes oder ich lass es. Das funktioniert übrigens sehr gut.

    (Vielleicht mag ich mir dich aber auch nur nicht so tollpatschig vorstellen, was die andere Alternative wäre ) Und dann stellt sich mir als außenstehende einfach die Frage, ob es deine Verletzungsanfälligkeit nicht minimieren würde, wenn du diesen Ehrgeiz mit deinen Hauptsportarten befriedigen würdest.
    Daß Problem, daß ich bei den anderen "Alternativen" habe, ist folgendes. Ich versuche mich dann wirklich zurückzuhalten, um mich auf die anderen anzupassen. Dabei bin ich aber eben nicht mehr so fokussiert. Konzentration und Körperspannung sind dann nicht so ausgeprägt wie es der Körper sonst kennt. Und hier liegt das Problem, daß ich noch nicht lösen konnte.

    Ich finde ein schwarz/weiß Leben deutlich weniger komplex und für mich bei weitem angenehmer. Das ist aber sozial nicht so der Brüller. Ich werde ja so schon als Nerd wahrgenommen. Wenn ich mich jetzt so bewegen und verhalten würde wie es mir wirklich liegt, wäre ich wohl allein
    nix is fix

  41. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Antracis (16.10.2021), Catch-22 (16.10.2021), dkf (16.10.2021), RedDesire (17.10.2021)

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