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Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    Avatar von RennFuchs
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    Standard Interpretationshilfe Leistungsdiagnostik (bzw Ergebnis anfechten?)

    Ich habe kürzlich eine Leistungsdiagnostik machen lassen (Ergospirometrie).

    Die Ergebnisse (insbesondere die VO2max) sind nicht nur deutlich schlechter als im letzten Test vor ca 1 1/2 Jahren (bei welchem ich, sowohl was die Laufumfänge als auch Wettkampfergebnisse angeht, definitiv weniger leistungsfähig war), sondern passen auch nicht mit den kürzlich erzielten Wettkampfergebnissen zusammen. Meine daraus abgeleiteten Trainigszonen wären demensprechend unbrauchbar.

    Stellt sich die Frage, ob ich den Test ignorieren soll (dumm gelaufen, Teurer Spaß, abhaken) oder den Arzt auf die ja im Grunde nachweisbar nicht realsitischen Messwerte hinweisen und evtl auf Kulanz um eine kostenlose Wiederholung des Test bitten sollte.
    ... Zudem bin ich der Meinung, dass man nicht ambitioniert genug sein kann. Sport ist nur etwas für die Ehrgeizigsten

  2. #2
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Na, wenigstens deine Fragen und Zweifel zu klären, sollte doch wohl Bestandteil seiner Beratung zum aktuellen Testergebnis sein. Das hat nichts mit Kulanz zu tun, sondern mit vollständiger Erbringung einer teuer bezahlten Leistung.

  3. #3
    Avatar von ruca
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    Die Leistungsdiagnostik misst Deine Leistungsfähigkeit in diesem Moment. Gut möglich, dass Du vor einem Jahr einen guten Tag hattest, diesmal aber nicht...

    Ob es sinnvoll ist, seine Trainingszonen an einer einmaligen Tagesform auszurichten, musst Du selbst entscheiden...

    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra:
    67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)



  4. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    JoelH (16.07.2019), klnonni (17.07.2019)

  5. #4

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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Na, wenigstens deine Fragen und Zweifel zu klären, sollte doch wohl Bestandteil seiner Beratung zum aktuellen Testergebnis sein. Das hat nichts mit Kulanz zu tun, sondern mit vollständiger Erbringung einer teuer bezahlten Leistung.
    Sehe ich auch so. Zuletzt waren meine Blutwerte völlig verändert und der Arzt schlug Alarm, was sich als unbegründet herausstellte, da das Gerät im Labor offensichtlich die falschen Werte ausspuckte. Insofern den Arzt ansprechen, wie er sich - angesichts der eigentlich positiven Begleitumstände - deine (schlechten) Werte erklärt.

  6. #5
    Avatar von RennFuchs
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Ob es sinnvoll ist, seine Trainingszonen an einer einmaligen Tagesform auszurichten, musst Du selbst entscheiden...
    Ist es sicher nicht, zumal mann als etwas erfahrenerer Läufer ja eh eine Ahnung wo diese sich ungefähr ansiedeln.

    Aber andererseits macht man eine Leistungsdiagnostik (präziser Ergpospirometrie) aus dem Grund exakte Werte zu bekommen. Wenn man diese dann nicht guten Gewissens zur Ermittlung der Trainingszonen verwenden würde, wozu überhaupt der Test?


    Bzgl Tagesform weiß ich nicht, ob der Energiestoffwechsel einen guten oder schlechten Tag haben kann.
    Diese spielt ejer eine Rolle beim reinen Output (z.B. Cooper-Test).

  7. #6
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von RennFuchs Beitrag anzeigen
    Bzgl Tagesform weiß ich nicht, ob der Energiestoffwechsel einen guten oder schlechten Tag haben kann.
    Die direkte chemische Reaktion wahrscheinlich kaum. Aber das ganze drumherum kann man natürlich beeinflussen. Durch (falsche) Ernährung (z.B. übermäßig Alkohol), Vorbelastung. Auch ein leichter, unbemerkter Infekt kann die Leistung schmälern.

    Nicht umsonst soll man bei einem Test ausgeruht (ohne Trainings davor) erscheinen, des Weiteren nicht nüchtern, aber auch nicht zugedröhnt mit Nikotin, Koffein, Teein etc.

  8. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (17.07.2019)

  9. #7
    Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von RennFuchs Beitrag anzeigen
    Wenn man diese dann nicht guten Gewissens zur Ermittlung der Trainingszonen verwenden würde, wozu überhaupt der Test?
    Exakt.

    Bei Profi-Sportlern wird die Leistungsdiagnostig regelmäßig gemacht, das 1x bis maximal 2x im Jahr mancher Hobbysportler ist nicht mehr und nicht weniger als eine Stichprobe.

    Bzgl Tagesform weiß ich nicht, ob der Energiestoffwechsel einen guten oder schlechten Tag haben kann.
    Klar geht das. Was meinst Du, wie morgen bei mir eine Leistungsdiagnostik aussähe? Ich gehe nachher Blutspenden.

    Im Ernst: Bei der Leistungsdiagnostik wird ja nicht nur der Stoffwechsel gemessen es wird ja immer in Relation zu den geleisteten Watt gebracht. Wenn du an dem Tag z.B. aufgrund müder Muskeln oder eines minimalen Infekts die Leistung nicht bringen kannst, siehst Du das hinterher in den Zahlen. Nur weißt Du dann nicht, ob das nach 3 Tagen, 3 Wochen oder 3 Monaten anders wäre.

    Meine "Leistungsdiagnostik" ist die Vo2Max-Kurve von Runalyze. Und auch wenn ich es manchmal nicht wahrhaben will, kommt die meist verdammt gut hin. Mein einziges echtes "Leistungsloch" ist da auch richtig schön zu sehen und bestätigte sich dann in einem schlechten Marathon...

    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra:
    67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)



  10. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    HTS (16.07.2019), klnonni (17.07.2019)

  11. #8
    Avatar von RennFuchs
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    Standard

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Exakt.

    Bei Profi-Sportlern wird die Leistungsdiagnostig regelmäßig gemacht, das 1x bis maximal 2x im Jahr mancher Hobbysportler ist nicht mehr und nicht weniger als eine Stichprobe.



    Klar geht das. Was meinst Du, wie morgen bei mir eine Leistungsdiagnostik aussähe? Ich gehe nachher Blutspenden.

    Im Ernst: Bei der Leistungsdiagnostik wird ja nicht nur der Stoffwechsel gemessen es wird ja immer in Relation zu den geleisteten Watt gebracht. Wenn du an dem Tag z.B. aufgrund müder Muskeln oder eines minimalen Infekts die Leistung nicht bringen kannst, siehst Du das hinterher in den Zahlen. Nur weißt Du dann nicht, ob das nach 3 Tagen, 3 Wochen oder 3 Monaten anders wäre.

    Meine "Leistungsdiagnostik" ist die Vo2Max-Kurve von Runalyze. Und auch wenn ich es manchmal nicht wahrhaben will, kommt die meist verdammt gut hin. Mein einziges echtes "Leistungsloch" ist da auch richtig schön zu sehen und bestätigte sich dann in einem schlechten Marathon...
    Genau aus den genannten Gründen soll man ja auch ausgeschlafen, gut hydriert 48h keinen intensiven Sport, 24h keinen Sport, 24h keinen Alkohol 8h kein Koffein und Nikotin idealerweise 14Tage keinen Infekt und keinen harten Wettkampf... you name it

    Zumindest diese Rahmenbedingungen konnte ich schaffen (mit Ausnahme 10k 9Tage vorher).

    Ich habe aus den Tests (war ein Kombitest - erst Laufband, kurze Erholung dann Fahrradergometer) eine interessante Erkenntnis gewonnen, die eigentlich alles sagt:

    Ich bin mit nicht einmal 500 Radkilometern in 2019 (in Summe MTB und Rennrad) ein im Verhältnis besserer Radfahrer als Läufer mit ca 1200 km.
    Gut zu wissen, oder? 😂

  12. #9
    Avatar von Bockwuchst
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    Es wimmelt hier vor solchen Threads.
    Wenn Hobbysportler eine solche Leistungsdiagnostik machen kommt so gut wie nie was brauchbares raus. Rausgeschmissenes Geld leider.

  13. #10
    Avatar von Truman
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    Poste doch mal die 9 Felder Grafik und die Auswertung. Dann kann man vielleicht mehr sagen. So ist das ja eh nur reine Spekulation.

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