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  1. #44076
    Coxarthrose Avatar von tt-bazille
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Aber wir können dennoch gerne mal zusammen eine Runde drehen oder uns aktiv über Ernährung und Flüssigkeitssubstitution austauschen. Meld Dich einfach beizeiten.
    Da werde ich drauf zurückkommen. Ich reise am 24.11. an und bleibe bis zum 29.11. Vielleicht finden wir da die passende Zeit.

    @Heiko - Ich finde es auch schön von dir zu lesen und freue mich, wenn du dem Thread erhalten bleibst. Verstehen kann ich es, wenn du derzeit wenig Lust darauf hast, weil eventuell ein wenig Wehmut mitschwingt. Aber es freut mich, dass du eine Sportart gefunden hast, die dir Spaß macht und zu deinem Verständnis von Training passt. Schreib doch gerne darüber.

    @voxel - Ich drücke die Daumen, dass du das Training in den nächsten 8 Wochen bis Valencia noch in die richtigen Bahnen bekommst und der Körper wieder richtig mitspielt.

    5km (2019): 18:21 || 10km (2019): 37:16 || HM (2019): 01:22:06 || M (2019): 02:51:35

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    Antracis (11.10.2019)

  3. #44077
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Tee geht grundsätzlich immer, ist halt die Frage wie da das Mischverhältnis (und somit der KH-Anteil) aussieht – aber das weiß man sowieso selten so ganz genau.
    Diese Instant Tees bestehen hauptsächlich aus Zucker, um die 95% oder so. Anleitung ist meist um die 4 Teelöffel auf eine Tasse, das ist dann jedoch eine sehr süße Plörre. Ich würde davon ausgehen, dass sie es etwas mehr verdünnen, also ehr 2-3 Teelöffel pro Tasse. An einem kalten Herbsttag finde ich es schon nett, wenn es noch was warmes, sei es nun nur warmes Wasser oder eben diese Tees gibt, da ich bei kaltem Wasser Magenkrämpfe bekomme. Ich hatte jedoch bisher nie den Eindruck, dass da auf exakte Mischverhältnisse geachtet wurde. Kam mir nur nie so süß vor wie nach Anleitung. Ich würde mich noch nicht mal wundern, wenn es von VP zu VP etwas anders verdünnt ist.

  4. #44078
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Diese Instant Tees bestehen hauptsächlich aus Zucker, um die 95% oder so. Anleitung ist meist um die 4 Teelöffel auf eine Tasse, das ist dann jedoch eine sehr süße Plörre. Ich würde davon ausgehen, dass sie es etwas mehr verdünnen, also ehr 2-3 Teelöffel pro Tasse. An einem kalten Herbsttag finde ich es schon nett, wenn es noch was warmes, sei es nun nur warmes Wasser oder eben diese Tees gibt, da ich bei kaltem Wasser Magenkrämpfe bekomme. Ich hatte jedoch bisher nie den Eindruck, dass da auf exakte Mischverhältnisse geachtet wurde. Kam mir nur nie so süß vor wie nach Anleitung. Ich würde mich noch nicht mal wundern, wenn es von VP zu VP etwas anders verdünnt ist.
    Gehe auch davon aus, dass da (deutlich) weniger Pulver drin ist als die Herstellerangaben vorgeben. Das ist wirklich saumäßig süß und die Tees bei Wettkämpfen fand ich immer relativ angenehm.

    Dass es unterwegs warmen Tee gibt kann ich mir irgendwie fast nicht vorstellen. Fände ich auch alles andere als hilfreich, ehrlich gesagt. Schließlich will ich den Körper nicht noch zusätzlich erwärmen, das passiert ja schon von alleine durch das schnelle Laufen und ist der Leistung nicht gerade zuträglich.
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  5. #44079
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ein Comeback ist aber gewünscht
    Du musst den Rennsteiglauf schließlich auch mal noch zu 100% aus "eigener Kraft" gewinnen.

    Wie schnell bist du eigentlich mit den Rollerskis unterwegs?
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  6. #44080
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Dass es unterwegs warmen Tee gibt kann ich mir irgendwie fast nicht vorstellen. Fände ich auch alles andere als hilfreich, ehrlich gesagt. Schließlich will ich den Körper nicht noch zusätzlich erwärmen, das passiert ja schon von alleine durch das schnelle Laufen und ist der Leistung nicht gerade zuträglich.
    Warm ist relativ. Ideal ist lauwarm. Ich habe damit positive Erfahrungen gemacht, gerade wenn es besonders kalt war. Die angebotenen kalten Getränke sind dann eiskalt. Normal kaltes kann man zwar im Mund etwas aufwärmen vor dem Schlucken, bei eiskaltem geht das dann jedoch auch nicht mehr. Warme Getränke verträgt mein Körper unter Last deutlich besser, da ist die Gefahr für Magenkrämpfe beim Trinken verschwindend gering. Bei entsprechenden Wetter frage ich sogar immer, ob das angebotene Warm ist, bevor ich zugreife.
    Deine Logik ist auch nicht ganz richtig. Wenn man kaltes trinkt, glaubt der Körper auszukühlen und heizt daher mehr auf, drum trinken die Menschen in warmen Regionen auch mehr Tee und Kaffee statt kalte Getränke.

  7. #44081
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Dass es unterwegs warmen Tee gibt kann ich mir irgendwie fast nicht vorstellen. Fände ich auch alles andere als hilfreich, ehrlich gesagt. Schließlich will ich den Körper nicht noch zusätzlich erwärmen, das passiert ja schon von alleine durch das schnelle Laufen und ist der Leistung nicht gerade zuträglich.
    War in Berlin leider auch so. Da es ja an der Verpflegungsstellen recht oft passiert, dass Leute an den Wasserstellen plötzlich abstoppen, und man so ein Sturz- oder Krampfrisiko hat, hab ich mir angewöhnt, immer etwas später an der Verpflegungsstelle einzuscheren, in der Regel stehen da ja doch über 20 -30 Meter Helfer mit Wasser.

    Als ich das dann machte, musste ich aber feststellen, das ich schon beim Tee gelandet war und fand die ziemlich warme süße Plörre alles andere als hilfreich, konnte ich weder trinken, noch mir über den Körper kippen. Sieht man vielleicht als Jemand, der 5h unterwegs ist, anders. Im Ziel hab ich mich auch über warmen Tee gefreut.



    Noch eine Ergänzung zu meinem WK:

    Rückblickend glaube ich auch, dass die außergewöhnlich frühen Wadenkrämpfe, die ersten Probleme gab es ab HM, der erste Krampf bei Km23, vielleicht mit meinen Schuhen zusammenhängen. Ich bin ja die letzten Jahre immer schwere Stabilschuhe gelaufen und hab diesen Sommer tatsächlich zum ersten Mal mit dem NB 1500 einen leichteren Schuh gefunden, mit dem ich zurecht kam. Ich hab Ihn eher aus der Not gleich bei einem MLR von 20km ausprobiert und war gewappnet, ggf. nach 5km umzudrehen, aber es ging erstaunlich gut. Darauf hab ich Ihn dann über 8 Wochen Training bei allen langen Läufen, allen MLR und allen QTEs getragen und nie Probleme gehabt, auch bei den MRT-Läufen. Deshalb hab ich mich entschieden, Ihn auch beim Marathon zu tragen.

    Die Waden sind jetzt immer noch ziemlich im Eimer, aber ich merke halt, dass es schon ein frappierender Unterschied ist, ob ich in einem Stabilschuh wie dem Brooks Adrenalin oder im 1500er trotte, bei letzterem hab ich noch deutlich muskuläre Probleme.

    Das ist wie gesagt keine Erklärung dafür, dass ich die Pace nicht über die Strecke bringen konnte, da war ab Km 32-35 auch die Oberschenkel einfach durch, das sprach klar für muskuläre Defizite. Aber bei den Waden kam die kurze Eingewöhnungszeit für die Muskulatur vermutlich noch erschwerend hinzu, ich hab ja auch einmal bei einem 1200er-Intervall an einer Bodenwelle einen Krampf bekommen, dass ist mir ehrlich gesagt so ohne Vorermüdung bisher nie passiert. Wie auch immer, aber auch ein Ansatz bzw. werde ich sicher weiterhin auch mehr in leichteren Schuhen laufen und der Körper wird sich weiter anpassen.
    Zuletzt überarbeitet von Antracis (10.10.2019 um 12:41 Uhr)

  8. #44082
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Deine Logik ist auch nicht ganz richtig. Wenn man kaltes trinkt, glaubt der Körper auszukühlen und heizt daher mehr auf, drum trinken die Menschen in warmen Regionen auch mehr Tee und Kaffee statt kalte Getränke.
    Die Frage ist tatsächlich, ob das auch zutrifft, wenn der Körper selbst im hohen Leistungszustand bereits extrem viel Wärme produziert.

    In einem Langzeitausdauerwettkampf, vor allem bei Hitze, liegt die Körpertemperatur ja in der Regel über dem Sollwert. Der Körper würde also nicht gegen eine Abkühlung des Körperkerns gegenregeln, sondern die Abkühlung tolerieren, da er ja selbst durch Schwitzen bereits versucht, Wärme abzuleiten.

    Der Hintergrund des Genusses lauwarmer (!) koffeinhaltiger Getränke in heissen Gegenden ist meines Wissens ja gerade der, den Körper bereits frühzeitig in Ruhe (!), eben durch eine geringe Anhebung der Körperkerntemperatur, quasi kontrolliert zum leichten Schwitzen zu bringen, was durch die Verdunstungskälte dann als angenehme Kühlung empfunden wird, bevor man selbst so erhitzt wird, dass man sich überwärmt fühlt und stark zum Schwitzen anfängt.

    In der Praxis dürfte eher relevant sein, dass man den Körperkern gar nicht sehr effektiv mit Flüssigkeitsaufnahme kühlen kann, weil viele Magenprobleme bekommen wenn sie wirklich kalte Getränke in größeren Mengen trinken. Und 2-3 Schlucke Tee werden vermutlich auch nichts mehr schaden, wenn man eh schon bei 38,5 ist, aber psychisch fand ich einfach die lauwarme Flüssigkeit, wo mir eh schon warm war, nicht schön -abgesehen davon, dass ich mir das dann nicht über den Kopf kippen wollte.

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    Catch-22 (10.10.2019)

  10. #44083
    Avatar von McAwesome
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    War in Berlin leider auch so. Da es ja an der Verpflegungsstellen recht oft passiert, dass Leute an den Wasserstellen plötzlich abstoppen, und man so ein Sturz- oder Krampfrisiko hat, hab ich mir angewöhnt, immer etwas später an der Verpflegungsstelle einzuscheren, in der Regel stehen da ja doch über 20 -30 Meter Helfer mit Wasser.

    Als ich das dann machte, musste ich aber feststellen, das ich schon beim Tee gelandet war und fand die ziemlich warme süße Plörre alles andere als hilfreich, konnte ich weder trinken, noch mir über den Körper kippen. Sieht man vielleicht als Jemand, der 5h unterwegs ist, anders. Im Ziel hab ich mich auch über warmen Tee gefreut.
    Mach ich auch immer so, und in Berlin habe ich mich etwas gewundert, dass die Verpflegungsstellen doch recht kurz waren, zumindest der Wasserbereich war nicht übermäßig lang. Nicht immer waren die Stände auch an beiden Straßenseiten aufgestellt. Ich finde es auch immer echt interessant, die unterschiedlichen Strategien der gar nicht so langsamen Läufer zu beobachten. Da wird wirklich reihenweise direkt zu Beginn der Stationen hingestürmt, dann abrupt angehalten und im Gehen getrunken. Wenn ich das machen würde, hätte ich arge Probleme, wieder in den Rhythmus zu kommen. Ich guck immer, dass ich das Wasser aus der Hand eines Helfers greife und trinke dann bei vollem Tempo, was dann aber dazu führt, dass ich den Becher immer recht lang, vielleicht so 200m, mit mir rumschleppe.


    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Noch eine Ergänzung zu meinem WK:

    Rückblickend glaube ich auch, dass die außergewöhnlich frühen Wadenkrämpfe, die ersten Probleme gab es ab HM, der erste Krampf bei Km23, vielleicht mit meinen Schuhen zusammenhängen. Ich bin ja die letzten Jahre immer schwere Stabilschuhe gelaufen und hab diesen Sommer tatsächlich zum ersten Mal mit dem NB 1500 einen leichteren Schuh gefunden, mit dem ich zurecht kam.

    Die Waden sind jetzt immer noch ziemlich im Eimer, aber ich merke halt, dass es schon ein frappierender Unterschied ist, ob ich in einem Stabilschuh wie dem Brooks Adrenalin oder im 1500er trotte, bei letzterem hab ich noch deutlich muskuläre Probleme.

    Das ist wie gesagt keine Erklärung dafür, dass ich die Pace nicht über die Strecke bringen konnte, da war ab Km 32-35 auch die Oberschenkel einfach durch, das sprach klar für muskuläre Defizite. Aber bei den Waden kam die kurze Eingewöhnungszeit für die Muskulatur vermutlich noch erschwerend hinzu, ich hab ja auch einmal bei einem 1200er-Intervall an einer Bodenwelle einen Krampf bekommen, dass ist mir ehrlich gesagt so ohne Vorermüdung bisher nie passiert. Wie auch immer, aber auch ein Ansatz bzw. werde ich sicher weiterhin auch mehr in leichteren Schuhen laufen und der Körper wird sich weiter anpassen.
    Bin den gleichen Schuh gelaufen. Meine Wadenprobleme wähnte ich ja eigentlich im Griff, aber da ist bei mir auch einiges im Argen. Was, außer der klassischen Treppenübung, kann man da noch tun? Ich hab seit ein paar Monaten die Übung in diesem Video mit eingebaut, mach ich häufig auch vor den Läufen als ne Art Aufwärmprogramm. Seitdem war ich die ganz schlimmen Wadenprobleme los. Aber du wirst ja sicherlich übungsmäßig gut versorgt sein.

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von McAwesome:

    Antracis (10.10.2019)

  12. #44084
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Dass es unterwegs warmen Tee gibt kann ich mir irgendwie fast nicht vorstellen. Fände ich auch alles andere als hilfreich, ehrlich gesagt. Schließlich will ich den Körper nicht noch zusätzlich erwärmen, das passiert ja schon von alleine durch das schnelle Laufen und ist der Leistung nicht gerade zuträglich.
    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Wenn man kaltes trinkt, glaubt der Körper auszukühlen und heizt daher mehr auf, drum trinken die Menschen in warmen Regionen auch mehr Tee und Kaffee statt kalte Getränke.
    Jetzt war ich mir tatsächlich nicht mehr sicher, was denn nun stimmt und wie das überhaupt genau funktioniert, deshalb habe ich mal ein wenig rumgesucht. Fazit der schnellen Suche: wir hatten beide nicht ganz recht.

    Grundsätzlich funktioniert es so (und wie immer: korrigiert mich bitte, falls das nicht stimmen sollte), dass sich die Temperatur des Getränks primär auf die Schweißrate auswirkt (https://www.physiology.org/doi/full/...l.01059.2013):
    - kaltes Getränk (< Körperkerntemperatur, also unter ~37°C, in der Studie 1.5°C) -> man schwitzt weniger stark
    - warmes Getränk (> Körperkerntemperatur, in der Studie 50°C) -> man schwitzt stärker
    - die Temperatur des Getränks hat aber trotzdem keine Auswirkungen auf die Körperkern- und Hauttemperatur [ich weiß nicht wieso: vielleicht heben sich die Effekte auf?]

    Was bringt uns dieses Wissen? Bei tiefen/normalen Temperaturen und nicht allzu hoher Luftfeuchtigkeit eher wenig (in der Studie: Lufttemperatur 23.7 ± 1.3°C, relative Feuchtigkeit 32 ± 10%.). Es läuft also mal wieder darauf hinaus, dass man das machen sollte, was man selbst als am angenehmsten empfindet, da die Details vermutlich einfach nicht wirklich viel ausmachen.

    Bei Hitze sieht das etwas anders aus (https://www.frontiersin.org/articles...9.00039/full):
    - Hohe Luftfeuchtigkeit: kühle Getränke sorgen für geringeres Schwitzen, was wiederum tendenziell hilfreich ist, da durch den geringeren Flüssigkeitsverlust das Blutplasmavolumen etwas langsamer abnimmt und das Schwitzen bei zu hoher Luftfeuchtigkeit sowieso relativ ineffizient ist (Schweiß der zu Boden tropft hilft nicht beim Körper runterkühlen).
    - Tiefe Luftfeuchtigkeit (noch verstärkt durch Wind): Verdunstung des Schweiß funktioniert gut und hilft beim Runterkühlen. Weniger Schwitzen (durch kühle Getränke) -> weniger Kühlung. Wobei das natürlich wiederum ausgeglichen werden kann, indem man sich Wasser über den Kopf und Körper schüttet (was bei hoher Luftfeuchtigkeit wenig bringt), das dann ebenfalls verdunstet. Man will ja trotzdem verhindern, dass man zu viel Flüssigkeit verliert und hier helfen die kühlen Getränke weiterhin.

    Auch hier gilt natürlich wieder, dass das sehr individuell ist und stark von Schweißrate und Hitzetoleranz abhängt.
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  13. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    Antracis (10.10.2019), Catch-22 (10.10.2019)

  14. #44085
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Die Frage ist tatsächlich, ob das auch zutrifft, wenn der Körper selbst im hohen Leistungszustand bereits extrem viel Wärme produziert.
    interessante Frage.
    In einem Langzeitausdauerwettkampf, vor allem bei Hitze, liegt die Körpertemperatur ja in der Regel über dem Sollwert. Der Körper würde also nicht gegen eine Abkühlung des Körperkerns gegenregeln, sondern die Abkühlung tolerieren, da er ja selbst durch Schwitzen bereits versucht, Wärme abzuleiten.
    Da bin ich mir nicht ganz sicher und würde ehr davon ausgehen, dass es auf die Temperaturunterschiede ankommt, sprich dass es sowohl ein zu kalt als auch ein zu warm gibt. Heißen Tee würde ich beim laufen auch nicht trinken wollen, fände ich genauso kontraproduktiv wie eben eiskaltes Wasser. Lauwarm (= handwarm = ca. Körpertemperatur ) ist keine zusätzliche Hitze, gerade auch wenn der Körper schon aufgeheizt ist, gibt daher auch keinen Grund gegenzusteuern.

    In der Praxis dürfte eher relevant sein, dass man den Körperkern gar nicht sehr effektiv mit Flüssigkeitsaufnahme kühlen kann, weil viele Magenprobleme bekommen wenn sie wirklich kalte Getränke in größeren Mengen trinken. Und 2-3 Schlucke Tee werden vermutlich auch nichts mehr schaden, wenn man eh schon bei 38,5 ist, aber psychisch fand ich einfach die lauwarme Flüssigkeit, wo mir eh schon warm war, nicht schön -abgesehen davon, dass ich mir das dann nicht über den Kopf kippen wollte.
    Unter Last genügt bei mir schon ein Schlückchen kaltes Wasser damit der Magen zu macht. Ich bin da tatsächlich sehr dankbar, wenn es auch was warmes gibt. Bei warmen Witterungen hab ich auch schon mal lieber den Becher in der Sonne genommen als den im Schatten, da das Wasser trotz Hitze meinem Magen zu kalt war. Da ist aber wohl jeder anders. Mein Mann bekommt auch nichts warmes beim WK runter.

    (Edit: alcanos Beitrag hab ich erst nach dem Post gesehen.)
    Zuletzt überarbeitet von Catch-22 (10.10.2019 um 13:30 Uhr)

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Antracis (10.10.2019)

  16. #44086
    Avatar von alcano
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    Ach so, ich war natürlich nebenbei auch noch laufen. Geplant waren ja für Montag 3x 5 km @MRT und für Dienstag 35 km mit 10 km EB @MRT.

    Das sah am Montag dann so aus (+ Ein-/Auslaufen):
    5 km (hm: +0/-8) @ 4:03/km, ⌀ HF: 80%, max. HF: 83%
    1 km @ 4:37/km
    5 km (hm: +16/-17) @ 4:05/km, ⌀ HF: 81%, max. HF: 84%
    1 km @ 4:29/km
    5 km (hm: +15/0) @ 4:05/km, ⌀ HF: 82%, max. HF: 85%

    Die schnellen Abschnitte liefen sehr gut, ich musste erst bei den letzten 5 km langsam ein wenig drücken, davor fühlte sich das für MRT sehr locker an. Die Einheit sollte aber auch nicht sonderlich hart werden, schließlich war für den nächsten Tag der lange Lauf geplant. War insbesondere gegen Ende trotzdem ganz leicht schneller als vorgesehen, da war der Kopf irgendwie im "jetzt ist gleich fertig, also sollte es hart werden"-Modus. Die beiden langsamen Kilometer waren natürlich auch etwas zu schnell, fühlten sich aber wirklich easy an (beim zweiten gings leicht runter), von daher passt das schon.


    Am Dienstag ging sich der lange Lauf dann allerdings nicht aus, woran ich selbst Schuld war, hatte den Tag einfach doof geplant. Stattdessen bin ich eine gute Stunde easy gelaufen (bewusst nicht zu langsam).


    Demzufolge stand der lange Lauf gestern an. Da nun aber die Vorermüdung geringer war, beschloss ich, die EB ein wenig zu verlängern (auf 15 km). Also die ersten 20 km ganz easy gelaufen (ca. @ 4:50 min/km) und dann die EB gestartet. Wie die lief habe ich hier mal im Höhenprofil eingetragen (die untere Tempoangabe ist das Tempo grob auf eine flache Strecke umgerechnet):

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	plot.png 
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Größe:	13,1 KB 
ID:	72462

    Geplant war wie am Montag ein Tempo von ca. 4:05 min/km. Habe mich anfangs relativ stark an der Uhr orientiert, um ein Gefühl für das Tempo zu bekommen. Wie man sieht hat das am Anfang auch relativ gut geklappt. Irgendwie habe ich es aber nicht so richtig hingekriegt, das Tempo an die Steigung anzupassen. Die 6-10 Höhenmeter pro Kilometer (km 26-30) waren wohl einfach zu wenig, als dass ich das so richtig bewusst wahrgenommen hätte. Natürlich wurde es ein wenig anstrengender, aber das war auch nur schon aufgrund der Dauer der Einheit und des Tempos zu erwarten. So richtig anstrengend waren eigentlich nur km 31 aufgrund der Steigung und der allerletzte Kilometer, bei dem die Beine dann doch langsam sehr schwer wurden. Ansonsten fühlte sich das gut machbar und weniger hart als erwartet/befürchtet an.

    Im Moment tendiere ich mittlerweile dazu – optimale Bedingungen vorausgesetzt – mit ca. 4:05 min/km loszulaufen. Das scheint mir weder übertrieben optimistisch noch unnötig defensiv zu sein.
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  17. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    bastig (11.10.2019), Dartan (10.10.2019), diagonela (11.10.2019), McAwesome (10.10.2019), tt-bazille (10.10.2019), Zemita (11.10.2019)

  18. #44087

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    @alcano: also ich habe im Kopf, dass in Frankfurt ungesüßter Tee gereicht wird - für mich war der jedenfalls ungenießbar. Vielleicht hat sich das aber geändert. Bei meinem letzten Frankfurt Marathon in 2016 habe ich nur zu iso gegriffen und gegen Ende dann Iso und Cola zum Mund ausspülen.
    Du scheinst ja in blendender Verfassung zu sein. Glaube aber du solltest dich eher bremsen. Das Training ist ja jetzt fast im Kasten und nun kommt die Zeit bei der die Chance einen Reiz zu setzen nicht mehr in so einem guten Verhältnis zum Risiko sich zu überbelasten steht, wie noch vor ein paar Wochen.

    Zu mir: zum ersten mal seit 2 Jahren mal wieder draußen gelaufen. Yippieeeh - was haben wir für ein schönes Hobby! 9km@5:30 min/km. Nur fliegen ist schöner.

    edit:

    @voxel: ich sehe du bist heute schon wieder gelaufen. Ich drücke dir die Daumen, dass du die Schmerzen in den Griff bekommst. Aus der Ferne würde ich aber auch hier sagen: weniger ist mehr.
    @Wolgang: AK gewonnen. Du wirst mir immer unheimlicher.
    Zu den anderen kann ich nicht viel sagen, weil ich deren Ziele nicht kenne.

    PB: HM: 1:27:40(04/2017; mit Dixie)
    M: 2:58:58 (4/2017)
    5k: 19:45 (02/2015) Training
    10k: 40:36 (06/2015)
    Aktuell: 10k: 54:50

  19. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Dude77:

    alcano (10.10.2019), Antracis (10.10.2019), Dartan (10.10.2019), diagonela (11.10.2019), jonny68 (14.10.2019), Zemita (11.10.2019)

  20. #44088

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    Richtig stark alcano!

    Hey Dude . Ich freue mich sehr. dass Du wieder schreibst, hab gestern ganz vergessen Dich willkommen zu heißen!
    Ja ich bin heute wieder gelaufen, aber nur 4 km. Dann habe ich es wieder sein gelassen.

    Mit einer Mischung aus Trotz und Wut bin ich heute einfach mal auf die Bahn. Ich wollte probiere zu ballern was das Zeug hält und der Achillessehne zeigen wer hier das Sagen hat. Dann wird sich die Sehne entweder den gestiegenen Anforderungen anpassen oder ich bin richtig außer Gefecht.

    Na ja, so verrückt war ich dann doch nicht. Nachdem ich mich 1km warm gemacht habe, habe ich gemerkt, dass ich gar nicht schneller laufen kann und bin noch 3km im Aufwärmtempo weiter gelaufen und habe es beendet.
    Wenn ich langsam laufe und über die ganze Ferse abrolle, geht es. Schnelleres laufen und Vorfuß benutzen kriege ich nicht hin.
    Ich habe den Eindruck, dass leichtes joggen die Probleme nicht verschlimmert. Daher probiere ich die nächsten Tage weiter zu joggen, damit verlier ich nicht so viel Fitness und mache (hoffentlich) auch nicht so viel kaputt.

    Schade eigentlich, mein Fitnessgrad in runalyze war noch niemals so hoch gewesen....

  21. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    Antracis (10.10.2019), bastig (11.10.2019)

  22. #44089
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    @voxel:

    Dein vorletztes Post war so ziemlich das erste, was ich nicht liken wollte, auch wenn Du mit Deinem sonnigen Gemüt gleich wieder positive Stimmung in den Thread gebracht hast.

    Sehr schade, dass es aktuell bei Dir so läuft, ich leide da mit. Been there, done that.

    Ratschläge brauchst Du aus meiner Sicht keine, man wird sehen, was geht. Ich drücke die Daumen und wünsche Dir das Beste.


    Ich genieße derweil meine zweite Lotterwoche, ab nächster Woche finde ich mich dann langsam wieder ins Training zurück.

    @McJan: Danke für das Video. Die Übung kannte ich schon, man kann aber nie genug Übungen sammeln.

    Ich baue vor allem darauf, dass weitere Monate in weniger gestützten Schuhen , eine weitere Anpassung der Waden fördern.

    Dann werde ich ab November sicherlich wieder mehr Krafttraining machen, wahrscheinlich mal einen längeren Block nach Friel, also mit Kraftausdauertraining als Vorbereitung für einen Maximalkraftblock und dann effiziente Erhaltung. Primär für das Radfahren, aber für das Laufen sicher nicht hinderlich. Die Waden werde ich da zumindest stark mit einplanen.

    Unschlüssig bin ich über plyometrische Übungen. 2016 habe ich da viel gemacht und fand es sehr effektiv, andererseits ist das Verletzungsrisiko (heute ist mein 45ter Geburtstag ) doch ziemlich hoch, also wenn nur sehr langsam rantasten. Und dann wird es mit Bergsprints und Co auch schnell wieder zu viel, also eher nicht oder nur wenig.

    Letztlich fand ich auch interessant, was ich in einem Interview von Daniel Unger gehört habe, der als schwerer Athlet guten Erfolg hatte, innerhalb hoher Trainingsumfänge weniger zu polarisieren, sondern mehr auf Kraftausdauer zu setzen. Also statt 10 x 1000 @3:00, was seinem 10er WK-Tempo oder etwas schneller entsprach, ist er dann lieber 5-7 x 2000m oder 3-5 x 3000m @3:20 gelaufen. Brachte für Ihn den Vorteil schnellerer Regeneration bei noch hohem Kraftausdauerreiz und die aerobe Puste hatte er zum Großteil vom Radfahren. Fände das in Volumenmäßig etwas entschärfter Version auch mal einen interessanten Ansatz, da bei mir eigentlich auch immer Kraftausdauer oder Verletzungsresistenz ein Begrenzer ist. Und für eine geplante Mitteldistanz, also einen HM mit Vorermüdung laufen, ist so ein Training sicher auch nicht schlecht.

    Aber alles noch Glaskugel, ich konkret werd ich erst von Monat zu Monat basteln, aktuell steht nur ein grobes Trainingskonzept.
    Zuletzt überarbeitet von Antracis (10.10.2019 um 17:16 Uhr)

  23. Folgenden 7 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    alcano (10.10.2019), bastig (11.10.2019), diagonela (11.10.2019), hepp78 (11.10.2019), McAwesome (10.10.2019), tt-bazille (10.10.2019), voxel (10.10.2019)

  24. #44090
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    Happy Birthday, Sascha! Alles Gute wünsche ich dir.

    Dieser Thread ist doch auch ein Beleg dafür, dass das Alter kein Grund ist, um nicht weiterhin ambitioniert Sport zu treiben.

    #neverstop

    5km (2019): 18:21 || 10km (2019): 37:16 || HM (2019): 01:22:06 || M (2019): 02:51:35

  25. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von tt-bazille:

    Antracis (10.10.2019)

  26. #44091
    Avatar von alcano
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    Alles Gute zum Geburtstag, Anti!

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Ich baue vor allem darauf, dass weitere Monate in weniger gestützten Schuhen , eine weitere Anpassung der Waden fördern.
    Davon gehe ich auch aus. Was mir auch hilft: auf unebenem Gelände (z.B. Waldwege, die optimalerweise auch mal in Richtung Trail gehen) mit vielen Höhenmetern laufen. Ist schon nochmal eine ganz andere Belastung als auf Asphalt oder gepflegten Wegen in Parks. Ich vermute allerdings, dass das für dich eher schwierig wird in Berlin.

    Und grundsätzlich gilt natürlich (auch wenn dir das selbstverständlich klar ist): Radfahren, Schwimmen, etc. macht zwar fit, kann aber den Bewegungsapparat nicht auf die Belastung durch das (schnelle) Laufen vorbereiten.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Dann werde ich ab November sicherlich wieder mehr Krafttraining machen, wahrscheinlich mal einen längeren Block nach Friel, also mit Kraftausdauertraining als Vorbereitung für einen Maximalkraftblock und dann effiziente Erhaltung. Primär für das Radfahren, aber für das Laufen sicher nicht hinderlich. Die Waden werde ich da zumindest stark mit einplanen.
    Ich vermute, dass der Nutzen (bzw. Transfereffekt) – zumindest wenn es um die "Belastungsresistenz" beim Laufen geht – hier nicht sonderlich groß ist. Vielleicht überschätze ich aber auch, was du bisher an Krafttraining für die Waden gemacht hast.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Unschlüssig bin ich über plyometrische Übungen. 2016 habe ich da viel gemacht und fand es sehr effektiv, andererseits ist das Verletzungsrisiko (heute ist mein 45ter Geburtstag ) doch ziemlich hoch, also wenn nur sehr langsam rantasten. Und dann wird es mit Bergsprints und Co auch schnell wieder zu viel, also eher nicht oder nur wenig.
    Hopserläufe beim Aufwärmen vor QTEs sind auch plyometrisches Training, es müssen ja nicht gleich Drop Jumps aus 2 m Höhe mit 200 kg auf dem Rücken sein. Und "effektiv" bezieht sich ja immer auf ein bestimmtes Ziel.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Letztlich fand ich auch interessant, was ich in einem Interview von Daniel Unger gehört habe, der als schwerer Athlet guten Erfolg hatte, innerhalb hoher Trainingsumfänge weniger zu polarisieren, sondern mehr auf Kraftausdauer zu setzen. Also statt 10 x 1000 @3:00, was seinem 10er WK-Tempo oder etwas schneller entsprach, ist er dann lieber 5-7 x 2000m oder 3-5 x 3000m @3:20 gelaufen. Brachte für Ihn den Vorteil schnellerer Regeneration bei noch hohem Kraftausdauerreiz und die aerobe Puste hatte er zum Großteil vom Radfahren. Fände das in Volumenmäßig etwas entschärfter Version auch mal einen interessanten Ansatz, da bei mir eigentlich auch immer Kraftausdauer oder Verletzungsresistenz ein Begrenzer ist. Und für eine geplante Mitteldistanz, also einen HM mit Vorermüdung laufen, ist so ein Training sicher auch nicht schlecht.
    Nachdem ich in dieser Vorbereitung eine typische Lydiard-Grundlagenphase hinter mir habe, muss ich sagen: den mittelschnellen Lauf am Tag vor dem langen Lauf finde ich da ziemlich genial. Einerseits gewöhnt man sich (physisch und psychisch) daran, jede Woche ein Tempo in der Nähe des MRT zu laufen, andererseits ist das auch eine schöne (muskuläre) Vorermüdung für den langen Lauf am Folgetag.

    Wie man das dann aufbaut ist letztendlich egal. Bei mir waren es von Anfang an ca. 10 km, die ich zu Beginn meist einfach progressiv bis MRT oder HMRT gelaufen bin und die ich dann Woche für Woche leicht verschärft habe, indem der schnelle Anteil immer länger wurde. Erst ganz am Ende waren es dann 11 km etwas schneller als MRT. In der nächsten Vorbereitung werde ich voraussichtlich etwas schneller steigern, so dass ich am Ende bei ca. 1 h @MRT sein dürfte. Man kann aber natürlich auch von Anfang an ein bestimmtes Tempo laufen und die Distanz steigern. Oder von Anfang an 1 h aber von Woche zu Woche das Tempo leicht steigern. Ich glaube das hat mir muskulär echt was gebracht. Und psychologisch ist es auch gar nicht so schlecht, wenn man weiß, dass man zu Beginn der spezifischen Vorbereitung 15 km @ MRT problemlos drauf hat.

    Was auch helfen könnte (da habe ich nicht mehr im Kopf, wie viel davon du gemacht hast) ist Schnelligkeitstraining (Sprints), einfach weil dabei deutlich mehr Muskelfasern rekrutiert werden als sonst beim Laufen und es schwer fällt zu sprinten, ohne auf dem Vorfuß zu laufen. Und viel spezifischer geht nicht, wenn es um plyometrisches Training fürs Laufen geht. Da kommt dann natürlich aber der Aspekt zum Tragen, dass beim Sprinten die Technik wichtig ist und idealerweise jemand mit Ahnung dabei sein sollte, der gegebenenfalls Feedback geben kann.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  27. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    Antracis (10.10.2019), bastig (11.10.2019), voxel (11.10.2019)

  28. #44092
    Avatar von farhadsun
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Mit einer Mischung aus Trotz und Wut bin ich heute einfach mal auf die Bahn. Ich wollte probiere zu ballern was das Zeug hält und der Achillessehne zeigen wer hier das Sagen hat. Dann wird sich die Sehne entweder den gestiegenen Anforderungen anpassen oder ich bin richtig außer Gefecht.

    Na ja, so verrückt war ich dann doch nicht. Nachdem ich mich 1km warm gemacht habe, habe ich gemerkt, dass ich gar nicht schneller laufen kann und bin noch 3km im Aufwärmtempo weiter gelaufen und habe es beendet.
    Wenn ich langsam laufe und über die ganze Ferse abrolle, geht es. Schnelleres laufen und Vorfuß benutzen kriege ich nicht hin.
    Ich habe den Eindruck, dass leichtes joggen die Probleme nicht verschlimmert. Daher probiere ich die nächsten Tage weiter zu joggen, damit verlier ich nicht so viel Fitness und mache (hoffentlich) auch nicht so viel kaputt.

    Schade eigentlich, mein Fitnessgrad in runalyze war noch niemals so hoch gewesen....
    Also du bist doch ein Mensch aus Fleisch und Blut und hast irgendwo ein Limit, ab dem du mehr Aufwand betreiben musst, bzw. es langsamer angehen lassen musst, um heil durch das Training zu kommen. Ich erinnere mich noch an deine Knieprobleme, die du mit Wektrekordversuch auf Ellipsentrainer umgehen woltest, auch das hast du aber irgendwann überstanden.

    Das voxel'sches Training und deine stetigen Erfolge haben uns alle hier über die Jahre erfreut und motiviert. Aber das next level Training bei dir erfordert offenbar von dir mehr Geduld und ortrhopädische Pflege. Ich wiederhole mich abermals aber die Achillessehne (PS. Das Problem ist natürlich weiter oben an der Wademuskulatur und Faszien und steigert sich je weiter man auf dem Vorfuß läuft) kann gut behandelt und gepflegt werden, so dass die Heilung beschleuningt werden kann, trotz Training. Schnellere Läufer wie du oder bastig oder Sven merken diese Ecke mehr und müssen dementsprechend mehr tun.

    @Heiko: Sorry, dich kann ich ebenfalls nicht davon kommen lassen, du hast nach dem grandiosen comeback und Beschwerdefreiheit deine Übungen immer seltener gemacht (Übrigens wie ich momentan auch, und ich weiß gar nicht, wann ich mich das letzte mal getapet habe, aber ich weiß ganz genau, dass ich jeden Abend 60 min ran muss, sollte ich wieder ernsthaft laufen wollen), ich bin sicher, das wird wieder.

    Gute Besserung für alle, die es brauchen
    Never stop
    Farhad

  29. Folgenden 7 Foris gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    Antracis (10.10.2019), bastig (11.10.2019), diagonela (11.10.2019), hepp78 (11.10.2019), leviathan (10.10.2019), McAwesome (10.10.2019), voxel (10.10.2019)

  30. #44093

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    Nur noch schnell heute abend, bevor ich ins Bett muss, um ausreichend Schlaf ab zu bekommen:

    Gute Besserung Voxel. Ich drück dir die Daumen, dass ein paar Tage locker ausreichen.

    Happy Birthday Sascha. Lass dich schön feiern.

  31. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von diagonela:

    Antracis (10.10.2019)

  32. #44094
    Avatar von Tvaellen
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    ZUr Frage von Alcano: also ich bin mir ziemlich sicher, bei meinen 4 FFM Maras (14-17) jeweils ganz normales Iso ohne Kohlensäure bekommen zu haben. Die Rosbacher Limo gab es zwar auch, is nun mal einer der Hauptsponsoren, aber es gab auch normales Iso in ordentlicher Mischung.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Danke für die Rückmeldungen
    Auf die Straße will ich eigentlich gar nicht. Die Teile sind wirklich für´s Gelände gemacht. Ich versuche viel auf Radwegen unterwegs zu sein und auf Schotter oder auch Waldwegen laufen die super. Wie beim Mountainbike habe ich mich auch hier für die langsamere Variante entschieden. Rennrad und richtige Skiroller bringen einen auf so hohe Geschwindigkeiten, daß ich das eher meide. Spaß habe ich ja dennoch, der Trainingseffekt ist auch super und das Risiko ist deutlich kleiner.

    Das ist natürlich richtig. Auf dem Rad cruise ich eigentlich nur noch herum. Mit den Cross Skatern kann man gerade im Gelände schöne Fartleks machen und damit ungeplant ein tolles Kraftausdauertraining hinlegen. Und durch den Stockeinsatz belastet man die gesamten Rotatoren rund um die Wirbelsäule. Ich überlege schon, ob das nicht per se ein guter Ausgleich zum Laufen sein könnte.
    falls du vernünfitige asphaltierte Radwege rund um Erfurt als Alternativen suchst, melde Dich. Ich kenne sie alle
    Zum Thema Cross Training: heute hat das tri-mag auf seiner HP ein Video mit Sebi Kienle veröffentlicht. Fokus ist natürlich das Rennen am Wochenende, aber er erzählt auch ein bisschen über sein Training, gerade im Laufbereich. Irgendwo sagt er sinngemäß: "... so 2-3 Trainingswochen mit über 100 km Laufen waren auch dabei" und sinngemäß "ich muss gar nicht so viel laufen, meine Grundlage ist über Jahre aufgebaut, die hole ich mir woanders [vermutlich über Rad]". Wenn ich mir dann anschaue, wie viele in diesem Thread hier regelmäßig über 100 km/Woche laufen und er ist Langdistanz Tria mit einer Laufzeit deutlich unter 3 h (wohlgemerkt nach swim und bike), dann spricht doch ganz viel dafür, dass man sich seine Laufform -selbst in diesen Leistungsbereichen- zu großen Teilen auch über Sportarten holen kann und man dann auch ein kürzeres sportartspezifisches Training reicht, um richtig in Laufform zu kommen.
    Daher: dont worry, be happy. Fahre weiter Skiroller und Rad, kommt alles wieder.

    @ Voxel: sehr, sehr ärgerlich und schade. ich hoffe, du findest eine schnelle Lösung für das Problem. Aber Brechstange ist sicher die falsche Lösung. Mein Vorschlag wäre (wieder mal) Physio, der kann dir am schnellsten sagen, ob und was hilft.

    @all
    irgendwie scheint diese Woche hier die Woche der TempoDL zu sein, bei mir stand heute auch einer auf dem Plan.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	stryd tempodl 101019.JPG 
Hits:	17 
Größe:	111,8 KB 
ID:	72467

    der Stryd PC Ausschnitt des Tempoabschnitts von 25 min, gelaufen auf der Bahn im Stadion, zeigt schön gleichmäßige Kurven, bei Watt, bei der Pace und vor allem auch bei der Herzfrequenz. Auch subjektiv war ich im "noch angenehm hart" Bereich unterwegs. Klar, 6 km sind keine 21 und eine DM -geeignete 400 m Bahn ist kein winkliger Stadtkurs mit Kopfsteinpflaster. Dennoch: mit einer Pace von 4:20 kann ich, glaube ich, grob kalkulieren, zumindest mal für den Anfang. Wenn es dann doch zu hart wird, kann immer noch ein paar Sek/km zugeben. Das wäre dann doch etwas schneller als die bislang geplanten 1:35.

    @Anti
    nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Ich hoffe, du hast schön gefeiert.
    Das hier https://tri-mag.de/trainingsplan/
    könnte für nächstes Jahr auch was für dich sein. Der dazugehörige Podcast, wo man sich über allgemeine Grundsätze und ein paar Details unterhält, ist jedenfalls sehr vielversprechend. Ich werde mir das sicher ab Ende Oktober ansehen. Soll dann im Nov 19 starten.

  33. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Tvaellen:

    bastig (11.10.2019), diagonela (11.10.2019), hepp78 (11.10.2019), voxel (11.10.2019)

  34. #44095

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    Bezügl. Getränkefrage:
    Spontan hätte ich auch gedacht, dass es Iso ohne Kohlensäure gab, an Tee hatte ich mich gar nicht erinnert. Eure Diskussion bezüglich warm und kalt fand ich ganz interessant. Ich hab eigentlich nie Magenprobleme beim Laufen, aber wenn das Wasser so eiskalt ist, dann muss ich ich aufpassen, ein paar Schluck zuviel und es macht sich negativ bemerkbar. Und das, obwohl ich versuche im Mund vorzuwärmen. Ich glaube, was lauwarmes würde mir auch gut tun. Beim Vasaloppet (Skilanglaufrennen) in Schweden wird warme Blaubeersuppe gereicht. Lecker süß und warm. Die war dort wirklich gut und ist dort das übliche Verpflegungsgetränk. Ich hab es auch problemlos vertragen, obwohl das, gemeinsam mit Gels und Tee über 10 Stunden hinweg die einzige Verpflegung war.

    @Heiko: Ich wusste gar nicht, dass man mit den kleinen Rädern der Rollski auch Feldwege fahren kann. Wir hatten uns vor Jahren für die Skikes entschieden, weil man mit den großen luftgefüllten Reifen eben genau das kann. Obwohl ich finde, dass es da nur schwer rollt. Wenn man technisch nicht so fit ist wie ich, dann ist es auf Teer schon wesentlich leichter. Scheinbar hat es inzwischen bei den Rollski technisch auch gute Weiterentwicklungen gegeben. Find ich auch jeden Fall echt cool, auch wenn es für dich derzeit natürlich nur einen Ersatz darstellt.

  35. #44096

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    Guten morgen zusammen
    Danke an Euch für die lieben und motivierenden Worte und für das mit-leiden Anti!
    Farhad, ja ich musste beim Lesen deines Posts selbst schmunzeln über meine Crosstraining-Versuche im Fitness-Studio bei der Knieverletzung.
    Crosstraining wäre auch jetzt vielleicht keine schlechte Idee. Mein Rennrad hatte ich eigentlich schon eingemottet, das könnte ich wieder benutzen, obwohl ich ein wenig zögere zu dieser Jahreszeit. Meine Rippenprellung ist erst seit kurzer Zeit wieder verheilt. Außerdem kann ich nach zwei Wochen Rennrad nicht mehr richtig laufen, weil sich das ganze System bei mir umstellt. Aber das ist das kleinste Problem, richtig laufen kann ich ja jetzt auch nicht.

    Mein Hauptproblem ist eigentlich der Druck durch den anstehenden Marathon, in dem ich die 2:39 erreichen will.
    Und das hat mich auch erst in die jetzige Situation gebracht. Und ich kann die Zeit realistischerweise nur erreichen, wenn ich in den nächsten 7 Wochen und 2 Tagen das harte Training durchziehen kann. Das ist derzeit mehr als fraglich, zumal die letzte Woche schon schlechter lief und die Woche gar keine Qualität möglich war.

    Wenn der Marathon nicht anstehen würde, würde ich jetzt einfach ein paar Tage Laufpause machen und Rad fahren bis sich die Sehne wieder beruhigt. Und ich bin schon überzeugt, dass sie das tut, wenn ich ihr ein paar Wochen Zeit gebe. Das wäre vernünftig, aber dazu müsste ich den Marathon begraben und irgendwie bin ich noch nicht bereit dazu.
    Ich mache nun fleißig die Treppenübung und es klappt ganz gut. Es tut auch nicht weh. Das macht mich stutzig. Vielleicht ist es auch gar nicht die Achillessehne - aber der linke Fuß tut beim Laufen im Bereich der Achillessehne und des Knöchels/Sprunggelenks und der Bänder weh und ich kann ihn nicht voll belasten.
    Ich werde mal schauen was die nächsten so Tage so bringen. Vielleicht wäre ein Physio nicht schlecht, aber ich hab gerade bei so Verletzungen keine guten Erfahrungen mit Ärzten, Physios oder Orthopäden. Nach den Besuchen war ich immer genauso schlau wie vorher - im Endeffekt haben es die Selbstheilungskräfte immer gerichtet.
    Soweit meine jetzigen Gedankenspiele.
    #never stop

  36. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    bastig (11.10.2019)

  37. #44097
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    ....
    Ich mache nun fleißig die Treppenübung und es klappt ganz gut. Es tut auch nicht weh. Das macht mich stutzig. Vielleicht ist es auch gar nicht die Achillessehne - aber der linke Fuß tut beim Laufen im Bereich der Achillessehne und des Knöchels/Sprunggelenks und der Bänder weh und ich kann ihn nicht voll belasten.
    Ich werde mal schauen was die nächsten so Tage so bringen. Vielleicht wäre ein Physio nicht schlecht, aber ich hab gerade bei so Verletzungen keine guten Erfahrungen mit Ärzten, Physios oder Orthopäden. Nach den Besuchen war ich immer genauso schlau wie vorher - im Endeffekt haben es die Selbstheilungskräfte immer gerichtet.
    Soweit meine jetzigen Gedankenspiele.
    #never stop
    Dann hast du noch nicht den richtigen (besser: die richtige, die Frauenquote in diesem Beruf ist ja exorbitant hoch) gefunden. Ein guter Physio sagt dir, was es ist - und bei den rein muskulären Geschichten kennt er sich meist besser als als Allgemeinmediziner - oder auch, was es nicht ist, bzw. dass du besser zum Arzt gehen sollst, weil er mit seinen Fähigkeiten da überfordert ist. Er muss halt einen Sportbezug haben und möglichst auch Leistungssportler betreuen, mit einem, der nur 70 jährigen Omis die Beine massiert oder sich auf Neurologiepatienten spezialisiert hat, kommst du nicht weit. Ein guter tipp ist meist, sich bei den Topvereinen umzuhören, die haben oft Rahmenverträge mit Physioeinrichtungen und da findest du dann auch die Spezialisten. In deiner Region würde mir die LA Abteilung von Eintracht Frankfurt oder Mainz 05 spontan einfallen. Auf der Geschäftsstelle anrufen, fragen, wer sie betreut und dann dort versuchen, einen Termin zu bekommen.

  38. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Tvaellen:

    Antracis (11.10.2019)

  39. #44098
    Avatar von McAwesome
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    @Voxel: Wenn wie von Wolfgang vorgeschlagen der Weg nach Mainz für dich nicht zu umständlich ist, kann ich das Physioteam Florian Gündel sehr empfehlen. Die haben mich 2015/2016 mit meiner Hüfte behandelt. Die betreuen zum Teil auch Fußballer von Mainz 05 und ich hab denen klar gesagt, dass es mir wichtig ist, schnell und nachhaltig fit fürs Marathonlaufen zu werden, was die mit super Übungen, detaillierten Untersuchungen und Tests sowie Gesprächen über die Beschwerden (anstatt nur Berichte zu lesen oder Röntgenbilder anzugucken) sehr gut hinbekommen haben. Danach war ich fitter als vorher.

    Ich drück dir jedenfalls die Daumen, dass du schnell wieder beschwerdefrei unterwegs bist! Mit deiner Mentalität habe ich da aber keine Zweifel.

  40. #44099
    Avatar von Tvaellen
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    Das Video zum Wochenende
    https://www.instagram.com/p/B3crNAMB...d=gvd50zdq8a32
    ich mag Sanders, das ist eine coole Socke.

    Das Event in Kona interessiert mich deutlich mehr als dieser künstliche sub2 Versuch in Wien. Kipchoges Versuch ist, bei allem Respekt vor ihm als Person, genauso ein künstlich gehypter Sch*** wie damals dieser Sprung aus dem Weltraum. Echter Sport ist anders, auch wenn die Ironman Veranstalter ebenfalls keine Musterschüler sind und sehr gut wissen, wie man mit Sport Geld verdient.

  41. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Tvaellen:

    McAwesome (11.10.2019)

  42. #44100
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, dass leichtes joggen die Probleme nicht verschlimmert. Daher probiere ich die nächsten Tage weiter zu joggen, damit verlier ich nicht so viel Fitness und mache (hoffentlich) auch nicht so viel kaputt.
    So haben sich meine Posts vor 11 Wochen auch gelesen. Und dann war der Ofen aus. Mach nicht den gleichen Fehler.
    nix is fix

  43. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Antracis (11.10.2019), Zemita (11.10.2019)

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