1. #40626
    Avatar von Zemita
    Im Forum dabei seit
    03.01.2014
    Ort
    Südniedersachsen
    Beiträge
    1.095
    'Gefällt mir' gegeben
    178
    'Gefällt mir' erhalten
    105

    Standard

    82,2 kg

  2. #40627
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.590
    'Gefällt mir' gegeben
    436
    'Gefällt mir' erhalten
    1.459

    Standard

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Als Außenstehender hatte ich das sehr klar so verstanden, ob Du an Ultimo so ab km 30 bis 35 in der Lage sein wirst vom gemütlichen alcano Cruise Intervalle zum bösen all out voxel zu werden. Ob Du bei km 37 bewusstlos wirst, aber erst im Ziel umfällst
    Heute habe ich eine Einheit absolviert, bei der ich tatsächlich mal wieder testen konnte, wie es um meine Quälbereitschaft bestellt ist: 6x ~(4'40" fast, 2'40" jog down). Das fand auf einer Runde statt, die zu 95% aus sehr gut laufbarem Waldweg und 5 % Asphalt (der steilste bergauf-Abschnitt) bestand. Hier das Profil (rot = schnell: 1.18 km, +23/-5 Höhenmeter, grün = Erholung: 0.52 km, +5/-23 Höhenmeter):

    Name:  profil.png
Hits: 455
Größe:  3,8 KB

    Ich wollte einfach die schnellen Abschnitte möglicht gleichmäßig von der Anstrengung her laufen, außerdem alle möglichst gleich schnell und insgesamt so schnell wie möglich (von der Anstrengung her insgesamt aber knapp unter WK-Anstrengung bleiben). Das hat eigentlich ganz gut funktioniert. Die Rundenzeiten: 4:40, 4:34 (2 oder 3 Sekunden zu spät gestartet), 4:38, 4:44, 4:41, 4:40. Ins Flache umgerechnet dürfte das wieder so ungefähr ein Tempo von 3:40 min/km oder leicht schneller sein.

    Die vierte Wiederholung war dabei tatsächlich etwas zu langsam, weil mir bei der ein wenig die Quälbereitschaft gefehlt hat. Das war bei Nummer 5 und insbesondere der letzten Wiederholung dann aber wieder deutlich besser. Trotzdem ist das natürlich immer ein Faktor, der mitentscheidend ist. Letztendlich läuft es dabei (zumindest bei mir) jeweils darauf hinaus, wie groß meine Motivation ("how bad do you want it?") in einer bestimmten Einheit (oder einem Wettkampf) ist und wie groß die Anstrengung ist. Überstreigt die Anstrengung die Motivation, nehme ich Tempo raus. Diesbezüglich für mich funktionierende Methoden/Taktiken zu entwickeln, daran arbeite ich noch und da ist auch noch einiges an Luft nach oben.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    bastig (07.03.2019)

  4. #40628

    Im Forum dabei seit
    24.11.2015
    Beiträge
    681
    'Gefällt mir' gegeben
    280
    'Gefällt mir' erhalten
    104

    Standard

    Ich denke im Wettkampf sieht die Welt ganz anders aus. Da wird alcano schon "ohne Probleme" richtig beißen. Seine Einstellung, im Training nicht so zwingend an die Grenze zu gehen (was auch immer das für den einzelnen bedeutet) würde ich nur eingeschränkt teilen. Für mich hat es einen enormen mentalen Trainingseffekt, wenn ich bei einem Trainingslauf mal richtig lange an der k...grenze aushalten muss. Dass man sowas aber vielleicht nicht unbedingt in jeder Q-Einheit machen sollte -
    Rolli darf mir gerne widersprechen :-) - steht auf einem anderen Blatt.

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von thrivefit:

    Tvaellen (07.03.2019)

  6. #40629
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    6.289
    'Gefällt mir' gegeben
    2.104
    'Gefällt mir' erhalten
    3.115

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Letztendlich läuft es dabei (zumindest bei mir) jeweils darauf hinaus, wie groß meine Motivation ("how bad do you want it?") in einer bestimmten Einheit (oder einem Wettkampf) ist und wie groß die Anstrengung ist.
    Genau an dieses Buch habe ich auch gedacht. Übrigens mache ich mir keine Sorgen, daß Du nicht an diesen Part denken könntest. Dafür bist Du viel zu perfektionistisch veranlagt
    Ich habe lediglich Jans Vorlage übersetzt.

    Heute habe ich eine Einheit absolviert, bei der ich tatsächlich mal wieder testen konnte, wie es um meine Quälbereitschaft bestellt ist: 6x ~(4'40" fast, 2'40" jog down).
    Starke Einheit

    Und natürlich ist die etwas für den Willen. Dennoch ist der Einwurf von Jan nicht unberechtigt. Der Erschöpfungszustand beim Marathon ist ein anderer als beim 10k Lauf. Er ist sicher nicht härter oder softer. Er ist schlichtweg anders. Und die beste Strategie damit umzugehen, ist zumindest annähernd mit so etwas konfrontiert zu werden. Da sind lange Läufe mit langer EB gut geeignet. Man muss sich auch im ermüdeten Zustand lange darauf konzentrieren eine bestimmte Pace zu halten. Bei Intervallen denkt man einfach anders: "So die 400m noch durchdrücken und dann ist Sense". Da braucht man andere Botschaften. Und es ist hilfreich, wenn man mal getestet hat, ob man sich in einem blöden Moment selbst glaubt. Klingt blöd, ist es wahrscheinlich auch. Aber Du weißt, was ich schreiben will

    Zitat Zitat von thrivefit Beitrag anzeigen
    Für mich hat es einen enormen mentalen Trainingseffekt, wenn ich bei einem Trainingslauf mal richtig lange an der k...grenze aushalten muss. Dass man sowas aber vielleicht nicht unbedingt in jeder Q-Einheit machen sollte -
    Rolli darf mir gerne widersprechen :-) - steht auf einem anderen Blatt.
    Rolli ist an der Stelle ein schlechtes Beispiel. Bezogen auf seine Fokus Distanzen kann das schon sinnvoll sein. Es gibt sicher nicht nur diesen Weg, könnte aber einer sein.

    Beim Marathon ist eine solche (Zitat Magness) "see god session" vielleicht noch ganz nützlich. Zuviel davon werden Dich sehr sicher nicht in Bestform an den Start gehen lassen. Da gilt es abzuwägen, welcher Weg sinnvoll ist.
    nix is fix

  7. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    bastig (07.03.2019), Ethan (07.03.2019), movingdet65 (07.03.2019)

  8. #40630
    Friesisch herb Avatar von Ethan
    Im Forum dabei seit
    22.07.2012
    Ort
    Genf des Nordens
    Beiträge
    6.332
    'Gefällt mir' gegeben
    1.030
    'Gefällt mir' erhalten
    1.560

    Standard

    Alcano, Heikos martialische Interpretation trifft es sehr genau. ;)

    Du schriebst ja auch mal - iirc -, dass du dich im Training nicht gerne quälst (was deinem langfristigen Ansatz sicher entgegen kommt). Sich mit QTEs abzuschießen ist zwar nicht erstrebenswert, aber so ein Mentaltraining a la voxel hier und da (im Sinne von Wettkampfsimulation), kann, wie von Heiko schön beschrieben, entscheidend sein. Du wirst - da bin ich sicher - ein tolles Debut hinlegen, so oder so. Aber am Ende musst du dich mit deiner Stimme im Kopf auseinandersetzen, wenn es die letzten 1-2 Minuten rauszuholen gilt. Das wird ein netter Dialog. ;) ... Während voxel einfach sagen würde: "Halt's Maul, ich bin beschäftig."

    Und, lieber alcano, um deine Nachfrage mit einem Satz zu beantworten: Ich wollte dich halt ein bisschen kitzeln.
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  9. #40631

    Im Forum dabei seit
    25.04.2013
    Beiträge
    2.860
    'Gefällt mir' gegeben
    1.245
    'Gefällt mir' erhalten
    2.292

    Standard

    Interessant was hier so über meine inneren Dialoge (oder ist das noch ein Monolog) gemutmaßt wird :-)

    Da ist schon was dran und es ist wirklich unglaublich was man mit Willenskraft erreichen kann. Ich habe aber festgestellt, dass nicht nur die Quälbereitschaft in dem Moment zählt, sondern es ist auch intensive Vorbereitung notwendig. Das können harte Einheiten sein, aber mindestens genauso wichtig ist das wiederholte Visualisieren der Wettkampfsituation und das Einüben der Handlungsmuster im Training. Ich habe mir vor dem Mannheim Marathon letztes Jahr immer wieder die Strecke und die Bedingungen vor Augen geführt, ich habe Leitsätze ausgesucht und auswendig gelernt und im Vorhinein mein Verhalten mental festgelegt. Das krasse war, dass es im Rennen, dann genauso lief wie "vorgesehen". Fast schon ein wenig unheimlich. Ich hatte das alles in meinem längeren Bericht geschrieben, der leider versehentlich gelöscht wurde.

    "If you want to be a top athlete you have to be a little bit wild, not be an accountant."Renato Canova

  10. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    alcano (07.03.2019), B2R (07.03.2019), bastig (07.03.2019), movingdet65 (07.03.2019)

  11. #40632
    Avatar von B2R
    Im Forum dabei seit
    03.05.2012
    Ort
    Nürnberg
    Beiträge
    1.700
    'Gefällt mir' gegeben
    328
    'Gefällt mir' erhalten
    501

    Standard

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ich würde wohl eher sowas wie 3x10min @MRT mit 5min locker machen.
    So ähnlich hab ich das nun gestern gemacht, allerdings dann sogar noch etwas weniger mit 3 x 2000 m @ MRT, was genau 3 x 9 min ergab. Ob ich im Juni das Tempo von 4:30 nehme steht auf einem anderen Blatt, aber als Streuzeit hat es sich richtig gut angefühlt und ich werde mal mein Training danach ausrichten.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Bzgl. der Steigerung bei den langen Läufen bin ich hin- und hergerissen. Den sachten Aufbau kann ich auch nichts abgewinnen. Die besten Erfahrungen habe ich gemacht, wenn ich in Woche 1 ca. 15km gelaufen bin, Woche 2 ca. 25 und in Woche 3 gab es dann die 35. Die haben die ersten 2 bis 3 Einheiten ordentlich angestrengt, um dann eine völlig normale Einheit zu werden.
    Das finde ich ganz interessant. Ich hatte bisher nie mehr als 3 bis max. 4 km bei den langen pro Woche drauf gelegt. Steffny ist da ja sehr behutsam und auch beim Pfitzinger Plan ist der Aufbau der langen nicht sonderlich krass. Bei 15 - 25 - 35 würde ich wohl auseinander fallen wie der T-1000 in Terminator 2 nach dem berühmten "hasta la vista Baby". Oder ist es doch nur Kopfsache?
    It ain't about how hard you hit, it's about how you can get hit and keep moving forward.
    - Rocky Balboa -

  12. #40633
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.590
    'Gefällt mir' gegeben
    436
    'Gefällt mir' erhalten
    1.459

    Standard

    Lehrbuchmäßiges Vorgehen, voxel.

    Eigentlch weiß man ja genau, dass man im Wettkampf gewisse negative Gedanken haben wird, die der Leistung nicht unbedingt förderlich sind. Man weiß auch genau, wie diese Gedanken aussehen werden, da sie sich von Wettkampf zu Wettkampf nicht sonderlich unterscheiden (der Klassiker, den vermutlich alle in mehreren Formen kennen: "warum tue ich mir das an?"). Hierauf kann man sich aber tatsächlich gut vorbereiten, indem man diese Fragen, die man sich stellt, antizipiert und sich die passenden Antwen zurecht legt. Wenn man nämlich zulässt, dass einen diese Gedanken unvorbereitet überfallen, ist die Gefahr deutlich größer, dass man ihnen nachgibt und man (bewusst oder unbewusst) ein wenig rausnimmt, um die Schmerzen erträglicher zu gestalten.

    Deshalb sollte man sich ein Script schreiben (im Kopf oder auf Papier), bei dem man sehr genau verschiedene Szenarien durchgeht mit den Gedanken, die einem so durch den Kopf gehen und wie man darauf reagieren wird. Man kann sich auch vornehmen, worauf man den Fokus während bestimmter Streckenabschnitte legen will (z.B. eher auf die Mitläufer, das Publikum, die Umgebung, den Laufstil) und ob man die Gedanken schweifen lassen will oder ob man sich stark konzentriert. Bei einer Strecke (und Distanz), die man kennt, fällt das natürlich deutlich leichter. Wenn man dann dieses Script hat kann man vieles davon auch im Training üben und testen und gegebenenfalls noch abändern, wenn man merkt, dass das für einen selbst so nicht funktioniert. Genauso nach einem Wettkampf.

    Warum es eine gute Idee ist, sich vorher Gedanken zu machen, habe ich übrigens auch gestern im Training gemerkt. Ich hatte kurz vergessen, warum es mir wichtig ist, dass ich auch im Training nicht nur 99% (die schon genug schmerzen) sondern 100% (die sich dann wirklich nicht mehr gut anfühlen) gebe. Das wirkte sich dann sofort in der Zeit (der vierten Wiederholung) aus.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  13. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    bastig (07.03.2019), movingdet65 (07.03.2019)

  14. #40634
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.590
    'Gefällt mir' gegeben
    436
    'Gefällt mir' erhalten
    1.459

    Standard

    Zitat Zitat von B2R Beitrag anzeigen
    Bei 15 - 25 - 35 würde ich wohl auseinander fallen wie der T-1000 in Terminator 2 nach dem berühmten "hasta la vista Baby". Oder ist es doch nur Kopfsache?
    Nein, Übungssache. Wenn du so viele 35er (und Wochen mit weit über 100 km) in den Beinen hättest wie leviathan, fiele dir das auch relativ leicht.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  15. #40635
    Avatar von Tvaellen
    Im Forum dabei seit
    18.03.2013
    Ort
    Thüringen
    Beiträge
    2.592
    'Gefällt mir' gegeben
    1.448
    'Gefällt mir' erhalten
    2.363

    Standard

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Interessant was hier so über meine inneren Dialoge (oder ist das noch ein Monolog) gemutmaßt wird :-)

    Da ist schon was dran und es ist wirklich unglaublich was man mit Willenskraft erreichen kann. Ich habe aber festgestellt, dass nicht nur die Quälbereitschaft in dem Moment zählt, sondern es ist auch intensive Vorbereitung notwendig. Das können harte Einheiten sein, aber mindestens genauso wichtig ist das wiederholte Visualisieren der Wettkampfsituation und das Einüben der Handlungsmuster im Training. Ich habe mir vor dem Mannheim Marathon letztes Jahr immer wieder die Strecke und die Bedingungen vor Augen geführt, ich habe Leitsätze ausgesucht und auswendig gelernt und im Vorhinein mein Verhalten mental festgelegt. Das krasse war, dass es im Rennen, dann genauso lief wie "vorgesehen". Fast schon ein wenig unheimlich. Ich hatte das alles in meinem längeren Bericht geschrieben, der leider versehentlich gelöscht wurde.
    Der Kopf macht schon viel aus, die einschlägigen Bücher dazu (inbs. Ufer, Mentaltraining) sind ja nichts neues. Ich stelle bei mir immer wieder fest, dass es zumindest zwei "Tvaellens" gibt, den vom Training und dem vom Wettkampf. Quälbereitschaft im Training ist zwar schon vorhanden und -nach meinem Gefühl- in den letzten Jahren eher mehr als weniger geworden. Früher habe ich doch öfter bei Tempovorgaben, der Anzahl der Wiederholungen, optionalen Einheiten usw. den chicken way genommen; das ist besser geworden, auch wenn ich gewisse Schmerzgrenzen im Training einfach nicht überschreite und ich bin mir auch nicht sicher, ob das gut ist oder wäre. Eine Bestzeit im Training zu laufen wird es bei mir vermutlich nie geben.

    Im Wettkampf konnte ich dagegen schon immer an den Anschlag gehen. Wenn ich morgens mal das Gefühl habe, heute habe ich echt keinen Bock, schenke ich es mir lieber als zu starten, und Wettläufe mit angezogener Handbremse bis ins Ziel zu laufen, gehört für mich zu den schwierigsten Aufgaben überhaupt. Als Zugläufer für jemand anderes ist es okay, aber solo tue ich mir da echt schwer.

    Mein Problem ist eher, die Übermotivation am Anfang oder auf halber Strecke in den Griff zu bekommen. Wenn ich merke, es läuft nicht so wie gewünscht, tendiere ich dazu, die Brechstange rauszuholen (siehe meine letzten beiden Hamburg "Experimente", aber auch am Rennsteig schon passiert) und mich dann endgültig ins "off" zu manövrieren statt mit einer 1b Lösung vorlieb zu nehmen. New York war jetzt mal eins der positiven Beispiele, da habe ich ab der Brücke von Queens nach Manhattan rüber und dann auf der ewig langen Geraden hoch zur Bronx gemerkt, die letzten paar Sekunden, die ich gerne pro km schneller laufen würde, sind heute nicht da. Anders als in HH habe ich irgendwann damit abgefunden dun dann ging es auch bis zum Ende der 5th Avenue gut, erst im Central Park stand dann der Mann mit dem Hammer, aber da war es nicht mehr weit. Ich bin mir sicher, dass ich am Ende viel mehr eingebrochen wäre, wenn ich die 1st Ave hoch weiter Tempo gemacht hätte. Da muss man schon auch aufpassen, dass der Kopf einem keinen Strich durch die Rechnung macht, denn wenn die Beine fertig sind, sind sie fertig, Mentaltraining hin oder her.

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Tvaellen:

    movingdet65 (07.03.2019)

  17. #40636
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    6.289
    'Gefällt mir' gegeben
    2.104
    'Gefällt mir' erhalten
    3.115

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Nein, Übungssache. Wenn du so viele 35er (und Wochen mit weit über 100 km) in den Beinen hättest wie leviathan, fiele dir das auch relativ leicht.
    Ja definitiv richtig. Die Antwort war auch nicht an Martin gerichtet.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Ich habe aber festgestellt, dass nicht nur die Quälbereitschaft in dem Moment zählt, sondern es ist auch intensive Vorbereitung notwendig. Das können harte Einheiten sein, aber mindestens genauso wichtig ist das wiederholte Visualisieren der Wettkampfsituation und das Einüben der Handlungsmuster im Training.
    Ich übersetze an der Stelle mal Steve Jones (nicht wörtlich, aber inhaltlich ziemlich genau):

    "Ich brauche diesen ganzen Mental Quatsch nicht. Ich laufe immer hart und im Wettkampf ist es nicht anders."

    Diese Worte kommen von dem wohl besten Frontrunner der Geschichte. Ähnliches hat Yobes Ondieki gesagt, nachdem er als erster Mensch die 27min Marke auf 10.000m geknackt hat. Er sagte:

    "Meine Trainingseinheiten waren so hart, daß mir der Weltrekordlauf wie eine Erholung vorkam."

    Als ich selbst noch alle meine TDLs voll am Limit gelaufen bin, war es auch kein Problem im Wettkampf hemmungslos zu überziehen. Es hat einfach nicht mehr oder weniger weh getan wie im Training. Die mentale Vorbereitung ist erst wichtig geworden, als ich verlernt hatte, was Schmerz und Anstrengung überhaupt bedeuten. Ich will damit nicht sagen, daß ein sachteres Training nicht mehr bringt. Diese Aussagen beziehen sich ausschließlich auf die Fähigkeit lange zu leiden.
    nix is fix

  18. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Dirk_H (07.03.2019), movingdet65 (07.03.2019), thrivefit (07.03.2019)

  19. #40637
    Avatar von B2R
    Im Forum dabei seit
    03.05.2012
    Ort
    Nürnberg
    Beiträge
    1.700
    'Gefällt mir' gegeben
    328
    'Gefällt mir' erhalten
    501

    Standard

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ja definitiv richtig. Die Antwort war auch nicht an Martin gerichtet.
    Weiß ich doch, fand es generell nur interessant.
    BTW: Wenn ich mal groß bin will ich das auch können.
    It ain't about how hard you hit, it's about how you can get hit and keep moving forward.
    - Rocky Balboa -

  20. #40638
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.590
    'Gefällt mir' gegeben
    436
    'Gefällt mir' erhalten
    1.459

    Standard

    Was man nie vergessen darf: diese extrem erfolgreichen Sportler sind "Outlier" unter Outliern. Wenn alle Extremwerte auf physiologischer Ebene aufweisen, dann werden psychologische Faktoren immer wichtiger. Und vermutlich muss das dann teilweise sogar krankhafte Züge annehmen, wenn man auf höchster Stufe erfolgreich sein will. Es ist auch kein Zufall, dass viele Spitzensportler eine alles andere als leichte Kindheit/Jugend hatten. Die Frage, die sich dann natürlich stellt: inwiefern ist das überhaupt wünschenswert, so etwas auf sich selber anzuwenden? Das gleiche gilt auch beim Training: viele sind auch einfach so gut geworden, weil eines ihrer Talente darin besteht, ein unglaubliches Trainingspensum nicht nur unbeschadet zu überstehen, sondern dadurch sogar noch besser zu werden.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Als ich selbst noch alle meine TDLs voll am Limit gelaufen bin, war es auch kein Problem im Wettkampf hemmungslos zu überziehen. Es hat einfach nicht mehr oder weniger weh getan wie im Training. Die mentale Vorbereitung ist erst wichtig geworden, als ich verlernt hatte, was Schmerz und Anstrengung überhaupt bedeuten. Ich will damit nicht sagen, daß ein sachteres Training nicht mehr bringt. Diese Aussagen beziehen sich ausschließlich auf die Fähigkeit lange zu leiden.
    Da ist es wie so oft so, dass jede*r für sich selber herausfinden muss, was die optimale Mischung darstellt. Ich halte es übrigens durchaus für möglich, dass ich irgendwann an einen Punkt komme, an dem ich sage: ok, wenn ich mich jetzt noch weiter verbessern will, muss ich öfter "härter" trainieren. Das ist dann aber eine sehr rationale Entscheidung. Bei anderen wiederum sind die Emotionen sicherlich wichtiger und dem sollte auch Rechnung getragen werden – natürlich ohne dabei physiologische Prinzipien außer Acht zu lassen.

    Ich glaube übrigens auch fest daran, dass die Disziplin im Training mindestens genauso wichtig ist, wie von Zeit zu Zeit am Limit zu laufen. Damit meine ich so was wie sich an Tempovorgaben halten (schneller ist nicht besser), sich immer aufwärmen, an der (nötigen) Beweglichkeit und Kraft arbeiten, auf die Ernährung und genügend Schlaf achten, usw. Denn wenn man bei solchen Dingen Ausreden findet, warum sollte man dann nicht auch im Wettkampf Ausreden finden, um sich nicht an den Plan zu halten oder um im entscheidenden Moment etwas langsamer zu werden? Da muss ich auch jeden Tag wieder bewusst darauf achten: plane ich eine Einheit so, weil ich die gerne laufe oder weil sie zum aktuellen Zeitpunkt am sinnvollsten ist? Und mache ich meinen langen Lauf im Wald und hügeligen Gelände, weil mir das mehr Spaß macht als auf Asphalt zu laufen oder aus trainingstechnischen Gründen? Und: ist das jetzt wichtig, auf welchem Untergrund ich heute laufe oder ist es wichtiger, dass mich das Training langfristig motiviert?
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    movingdet65 (07.03.2019)

  22. #40639
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.467
    'Gefällt mir' gegeben
    178
    'Gefällt mir' erhalten
    1.935

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Ich glaube übrigens auch fest daran, dass die Disziplin im Training mindestens genauso wichtig ist, wie von Zeit zu Zeit am Limit zu laufen.
    +1

    Bzgl. der Lalas sehe ich das etwas anders. Trotz (oder wegen) viel Erfahrung mit 35+-Läufen setze ich auch da lieber auf die sanfte Methode. Bsw. in diesem Jahr von Woche zu Woche:
    26,3 - 27,2 - 20,2 mit 6x (1k @4:23/4:53) - 20,4 - 28,1 - 30,5 - 24,4 - 32,1 - 34,3
    Vermutlich gehe ich hoch bis ca. 45 km.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  23. #40640
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    6.289
    'Gefällt mir' gegeben
    2.104
    'Gefällt mir' erhalten
    3.115

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Bzgl. der Lalas sehe ich das etwas anders. Trotz (oder wegen) viel Erfahrung mit 35+-Läufen setze ich auch da lieber auf die sanfte Methode. Bsw. in diesem Jahr von Woche zu Woche:
    26,3 - 27,2 - 20,2 mit 6x (1k @4:23/4:53) - 20,4 - 28,1 - 30,5 - 24,4 - 32,1 - 34,3
    Vermutlich gehe ich hoch bis ca. 45 km.
    Ich glaube, daß wir hier viel näher beieinander liegen als die Kilometer vorkaukeln. Ich rechne einfach mal, daß Dein Ziel MRT bei 4:20 liegt. Mein MRT liegt ´bei ca. 3:30. Behaupten wir jetzt mal, daß wir erstmal langsam in die langen Läufe einsteigen. Dann schauen wir uns Deinen ersten Lauf von 26,3 km an. Dafür würdest Du bei MRT + 20% ca. 2:17h benötigen. Bei mir sind das bei gleicher Anstrengung (MRT + 20%) 32,5km. So hoch steige ich aber gar nicht ein. Ganz im Gegenteil. Meine Progression ist zwar schneller, setzt aber viel tiefer an und wird erst am Ende auf ein Niveau gehoben, an dem Du bereits einsteigst. Oder mache ich hier einen Denkfehler? (ernstgemeinte Frage )

    @alcano: Was Du geschrieben hast, sehe ich gar nicht als Widerspruch zu meinem Post. Ganz im Gegenteil.

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Wenn alle Extremwerte auf physiologischer Ebene aufweisen, dann werden psychologische Faktoren immer wichtiger. Und vermutlich muss das dann teilweise sogar krankhafte Züge annehmen, wenn man auf höchster Stufe erfolgreich sein will. Es ist auch kein Zufall, dass viele Spitzensportler eine alles andere als leichte Kindheit/Jugend hatten. Die Frage, die sich dann natürlich stellt: inwiefern ist das überhaupt wünschenswert, so etwas auf sich selber anzuwenden?
    Hier beschreibst Du genau das, was ich oben sagen wollte. Sorry, wenn das nicht richtig rüber kam. Es ging mir darum aufzuzeigen, daß man sich eben andere Strategien suchen muss, wenn der Hammer an der Eingangspforte abgegeben wurde. Das sollte überhaupt nicht aufzeigen, daß die Hammermethode die beste ist. Ich bin sogar überzeugt, daß sie das nicht ist. Nur ganz selten sollte man mal in die Richtung arbeiten, einfach um den Körper daran zu erinnern, was kommt und sich selbst mit den zu erwartenden Unannehmlichkeiten eines Rennens vertraut zu machen. Wie Du weißt, mache ich an der Stelle eher zu wenig als zu viel. Das liegt auch daran, daß ich gelernt habe, wieviel mit sehr sachten Training möglich ist. Klar... irgendwann sind alle low hanging fruits abgeerntet. Aber das dauert sehr lange.
    Zuletzt überarbeitet von leviathan (07.03.2019 um 16:30 Uhr)
    nix is fix

  24. #40641
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.467
    'Gefällt mir' gegeben
    178
    'Gefällt mir' erhalten
    1.935

    Standard

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Meine Progression ist zwar schneller, setzt aber viel tiefer an und wird erst am Ende auf ein Niveau gehoben, an dem Du bereits einsteigst. Oder mache ich hier einen Denkfehler? (ernstgemeinte Frage )
    Ja - denn ich stieg ja nicht bei 26 km ein. Das war nur der erste Lala im Jahr 2019, was ich leider missverständlich ausgedrückt habe.
    Kompletter, ab Mitte November 2018:
    21,4 - 23,6 - verletzt - verletzt - 16,4 - 15,1 -
    26,3 - 27,2 - 20,2 mit 6x (1k @4:23/4:53) - 20,4 - 28,1 - 30,5 - 24,4 - 32,1 - 34,3

    Zum anderen beziehst du dich auf die Zeit, obwohl du dich (theoretisch/beispielsweise) auf ein Rennen in 2:25 vorbereitest, und ich in 3:10. Eine klassische Methode ist, die längsten Langen etwa in der Zeit des Zielmarathons zu laufen.

    (Abgesehen davon, dass ich keine Marathons mehr laufe, sondern mich nur halbwegs auf eine längere Wanderung vorbereiten möchte.)
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  25. #40642
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    6.289
    'Gefällt mir' gegeben
    2.104
    'Gefällt mir' erhalten
    3.115

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Zum anderen beziehst du dich auf die Zeit, obwohl du dich (theoretisch/beispielsweise) auf ein Rennen in 2:25 vorbereitest, und ich in 3:10. Eine klassische Methode ist, die längsten Langen etwa in der Zeit des Zielmarathons zu laufen.
    Das stimmt natürlich. Wenn man jetzt die Wettkampf Pace betrachtet, ist natürlich die Intensität im 3:30er Tempo bei mir höher (Tempo, daß 2,5h am Stück gelaufen werden kann) und der 4:20 bei Dir (Tempo, daß 3,1 h am Stück gelaufen werden kann). Das lockere Tempo ist aber vom Anstrengungsgrad viel näher bei einander. Und da interessiert den Körper nicht, ob man 2,5h oder 3,1h am Stück laufen will. Da seht einfach 2h lockeres Tempo vs. 2,5h lockeres Tempo.

    (Abgesehen davon, dass ich keine Marathons mehr laufe, sondern mich nur halbwegs auf eine längere Wanderung vorbereiten möchte.)
    Willst Du wirklich nur noch Ultras laufen? In der Vorbereitung wären doch auch mal ein paar kürzere Sachen interessant. Die sind sicher hilfreich für die langen Kanten.
    nix is fix

  26. #40643
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.467
    'Gefällt mir' gegeben
    178
    'Gefällt mir' erhalten
    1.935

    Standard

    Hmmm – ehrlich gesagt, habe ich in dieser Saison bisher alles auf mich zu kommen lassen. Zudem ist die Form schlecht, so dass ich derzeit wenig Lust zu WKs habe.
    Aber schau’n wir mal, wie das maximal aussehen könnte. Vermutlich wird das eine oder andere nicht klappen, aber egal.
    Von Woche zu Woche, jeweils Sa/So:
    21 / 34 (letztes Wochenende)
    24 / 36
    27 / 39
    30 / 42
    20 / 10 (Dienstreise ab Sa-mittag)
    32 / 44
    5k + 8k-WK (volles Rohr) / 32
    15 / 46 (Dienstreise bis Sa-abend)
    10 / 42,2 (welliger Landschaftsmarathon, Training)
    10 / 21,1 (schneller Halbmarathon, volles Rohr)
    50 / 20 Trail-Ultra am Sa)
    15 / 25
    164 / 0 (Ziel-WK)
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    leviathan (07.03.2019)

  28. #40644
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    6.289
    'Gefällt mir' gegeben
    2.104
    'Gefällt mir' erhalten
    3.115

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Vermutlich wird das eine oder andere nicht klappen, aber egal.
    Von Woche zu Woche, jeweils Sa/So:
    Ordentliches Pensum
    Ziemlich heftige back to back Einheiten. Ich gehe mal davon aus, daß diese in Kombination mit den Wettkämpfen der Dreh- und Angelpunkt der Vorbereitung sind. Das sieht interessant aus. Nun sieht man die Wochen nicht und kann nur mutmaßen. Aber es sieht ein wenig nach dem völligen Kontrastprogramm zur letzten Vorbereitung aus. Ich bin sehr gespannt wie sich das entwickelt. Mein Bauch sagt aber, daß wird richtig gut
    nix is fix

  29. #40645
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.467
    'Gefällt mir' gegeben
    178
    'Gefällt mir' erhalten
    1.935

    Standard

    Vermutlich nach dem Muster von 2017:
    Mo: regenerativ, 8 - 10 km
    Di: locker, 14 - 16 km
    Mi: 20 - 24 km mit Hügeln oder Tempo;
    oder morgens Bahntraining + abends regenerativ 8 km
    Do: regenerativ, 8 - 10 km
    Fr: locker, 14 - 16 km
    Sa/So: Doppeldecker

    Siehe Peakwochen von 2017:
    Spezifischer Block, Woche 1: 130 Wkm
    Mo: langsame 8,2 km
    Di: lockere 15,1 km
    Mi: hügelige 20,4 km @5:04
    Do: langsame 7,8 km
    Fr: 16,1 km @5:09, darin 2 Steigerungen + 10 x 30'' @3:42 – Laufband (wohl letzter Schnee/Eisregen-Sturm)
    Sa: hügelige 32,5 km @5:36 - Waldlauf
    So: hügelige 30,1 km @5:22

    Spezifischer Block, Woche 2: 143 Wkm
    Mo: langsame 8,5 km
    Di: lockere 15,1 km
    Mi: hügelige 22,2 km @4:53, darin 12 km @4:36
    Do: langsame 9,2 km
    Fr: lockere 16,8 km
    Sa: wellige 40,2 km @5:13
    So: hügelige 31,2 km @5:27

    Spezifischer Block, Woche 3: 154 Wkm
    Mo: langsame 8,5 km; + 20' Gymnastik
    Di: lockere 14,9 km, darin 6 Steigerungen; + 60' Hanteln
    Mi: 15,1 km, darin 5 Steigerungen + 10x 400 @3:49; + langsame 7,9 km
    Do: lockere 21,1 km; + 20' Gymnastik
    Fr: langsame 9,5 km; + nada
    Sa: 45,6 km @5:29, darin 26 km Trail; + Reitstunde
    So: 31,1 km @5:26, darin 13 km Trail; + Reitstunde

    Spezifischer Block, Woche 4: 116 Wkm
    Mo: langsame 8,5 km
    Di: lockere 15,1 km, darin 6 Steigerungen; + 20' Gymnastik
    Mi: Hügelfartlek 22,2 km @4:50; + 60' Hanteln
    Do: langsame 8,5 km; + 20' Gymnastik
    Fr: lockere 12,1 km, darin 6 Steigerungen
    Sa: 5,2 km @5:12; + Reitstunde
    So: 44,4 km, darin welliger Landschaftsmarathon in 3:24:48; + Reitstunde
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  30. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    leviathan (07.03.2019)

  31. #40646
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    6.289
    'Gefällt mir' gegeben
    2.104
    'Gefällt mir' erhalten
    3.115

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Vermutlich nach dem Muster von 2017:
    Das sieht interessant aus. Eine Tempoeinheit und dann am Wochenende einen Doppeldecker. Zwischendrin erholen und ein paar Kilometer sammeln. Damit bist Du immer ganz gut gefahren. Steigerungen sind auch dabei, um die Grundgeschwindigkeit aufrechtzuhalten. Mich würden die Doppeldecker am Wochenende mental belasten. Aber wahrscheinlich steckst Du das besser weg. Schade, daß die 72 von Eisenach nach Schmiedefeld nicht reichen und Du mehr als verdoppeln musst
    nix is fix

  32. #40647
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.467
    'Gefällt mir' gegeben
    178
    'Gefällt mir' erhalten
    1.935

    Standard

    Ja, ich ziehe die Doppeldecker den extrem langen Läufen vor. Nachtzeche z. B. wollte ja über 100 km als Lala in seiner Vorbereitung gehen; mir wäre das zu hart.

    Vor zwei Jahren hast du mir übrigens empfohlen, am Mittwoch mehr zu laufen... glaube kaum, dass ich das schaffe.

    Ach ja, bin eben zu -20 Grad aufgewacht, und hab dann gesehen, dass es am Sonntag stürmisch-regnerische +6 Grad werden sollen.

    P.S. Der Rennsteig klappt zeitlich leider nicht, aber ich hoffe, zusammen mit Susi und Markus, im September @4:50 durch Münster joggen zu können.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  33. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    d'Oma joggt (08.03.2019)

  34. #40648
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    6.289
    'Gefällt mir' gegeben
    2.104
    'Gefällt mir' erhalten
    3.115

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Vor zwei Jahren hast du mir übrigens empfohlen, am Mittwoch mehr zu laufen... glaube kaum, dass ich das schaffe.
    Und das in Kombination mit den Doppeldeckern? Das würde ich definitiv nicht mehr empfehlen. Da kann ich in der Retrospektive nur den Kopf schütteln.

    Ach ja, bin eben zu -20 Grad aufgewacht, und hab dann gesehen, dass es am Sonntag stürmisch-regnerische +6 Grad werden sollen.
    Und ich habe die letzten Tage schon wegen des starken Windes gejammert. Der kam allerdings mit zweistelligen Plusgraden.

    P.S. Der Rennsteig klappt zeitlich leider nicht, aber ich hoffe, zusammen mit Susi und Markus, im September @4:50 durch Münster joggen zu können.
    Schade. Ich hoffe noch auf Susi

    Ist eigentlich sonst noch jemand von hier am Start?
    nix is fix

  35. #40649
    Avatar von Derfnam
    Im Forum dabei seit
    11.03.2005
    Ort
    Münsterland
    Beiträge
    2.054
    'Gefällt mir' gegeben
    32
    'Gefällt mir' erhalten
    32

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen

    P.S. Der Rennsteig klappt zeitlich leider nicht, aber ich hoffe, zusammen mit Susi und Markus, im September @4:50 durch Münster joggen zu können.
    Moin Holger,

    da würde ich mich gerne anschließen, obwohl 4:50 schaffe ich nicht mal mehr beim HM.
    Ich kann es mir eigentlich nicht erklären, wenn ich so sehe, dass du locker 2 x 5 in 4:15 laufen kannst. Ich bin nicht mehr in der Lage die Pace bei 6 x 1000 zu laufen.
    und 3500 km bin ich letztes Jahr auch gelaufen, also an den Umfängen liegt es nicht

    Manfred

  36. #40650
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.467
    'Gefällt mir' gegeben
    178
    'Gefällt mir' erhalten
    1.935

    Standard

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Und das in Kombination mit den Doppeldeckern? Das würde ich definitiv nicht mehr empfehlen. Da kann ich in der Retrospektive nur den Kopf schütteln.
    Ja. Gesucht, gefunden (siehe auch den Beitrag davor):
    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Die Wochenenden sind ganz schön fett
    Auf der schnellen Seite der Skala sind aber nur 3 Trainingseinheiten dabei. Das finde ich arg wenig. Und einige der Mittwochseinheiten wirken zumindest für einen Außenstehenden im Vergleich zu den Wochenendknallern wie Alibieinheiten. Was würdest Du davon halten Mittwoch immer etwas schneller ranzugehen und dafür am Donnerstag etwas lockeres mittellanges zu machen. Mo, Di und Fr wären dann Regenerationstage.
    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Und ich habe die letzten Tage schon wegen des starken Windes gejammert. Der kam allerdings mit zweistelligen Plusgraden.
    Im Winter? Ihr habt's gut.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Schade. Ich hoffe noch auf Susi
    +1, das tun wir alle, immer.

    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    Moin Holger,

    da würde ich mich gerne anschließen, obwohl 4:50 schaffe ich nicht mal mehr beim HM.
    Ich kann es mir eigentlich nicht erklären, wenn ich so sehe, dass du locker 2 x 5 in 4:15 laufen kannst. Ich bin nicht mehr in der Lage die Pace bei 6 x 1000 zu laufen.
    Echt jetzt, Manfred? Mal abgesehen davon, dass meine letzten 2x 5k @4:24/4:18 waren. Gut, du bist ja auch in Farhads Alter.
    So oder so, würde mich freuen, wenn du auch kämest. 8.9., wenn ich mich nicht irre.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 3 (Registrierte Benutzer: 1, Gäste: 2)

  1. ToPoDD

Ähnliche Themen

  1. HM in 1:30 mit nur 5x die Woche Training?
    Von Darice im Forum Trainingsplanung für Halbmarathon
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 25.06.2012, 19:26
  2. Training für mehr Tempohärte im WK (sub 1:20h)
    Von runnning-rob im Forum Trainingsplanung für Halbmarathon
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 27.04.2012, 16:01
  3. Suche Trainingsplan für HM mit 3 mal Training die Woche
    Von Klaucki 86 im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 31.05.2010, 23:09
  4. HM mit nur 2x Training pro Woche machbar?
    Von Schmopfkerz im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 14.08.2009, 10:19
  5. Wa ist machbar mit 4x Training/Woche?
    Von Spencer im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 18.10.2007, 16:44

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •