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  1. #44101
    Avatar von bastig
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    @Anti: herzlichen Glückwunsch!

    @Voxel: bei mir sieht/sah es ähnlich aus. Schnelleres Tempo gefällt der Achillessehne rechts so gar nicht. Langsam geht aber ganz gut. Dabei eher über die Ferse abrollen. Meine Strategie war dann: einfach mehr Umfang machen und weniger Tempo. Ob das dann auch in einem guten Marathonergebnis mündet wird man sehen. Meine Maximaltherapie: Treppenübung (einbeinig absenken und und dezent mit beiden Beinen anheben), Achillessehne mit Traumeel massieren, vorsichtig mit der Rolle bearbeiten und grundsätzlich die gesamte Wade gut Dehnen. Ebenso tape ich mit den Kinesios meine Achillessehne und Wade (Farhad wäre stolz auf mich :-). Zusätzlich nehme ich jeden morgen einen Teelöffel Ackerschachtelhalm.

    Wenn ich jetzt am Sonntag noch den 35er laufe, habe ich meine absolute Peakwoche ever erreicht mit 120 WKM. Meine Oberschenkel sind jetzt dermaßen platt, dass ich mich abstütze, wenn ich mich aufs Klo setze :-)

    @Levi: ich hoffe sehr, dass du wieder zum Laufen kommst. Du bist darin so gut, das wäre jammerschade!

    @Farhad: schön, mal wieder von dir zu hören und ich hoffe auch du kommst wieder richtig zum Laufen.

    @Alcano: das sieht top aus für den Marathon!

  2. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von bastig:

    Antracis (11.10.2019), diagonela (13.10.2019), McAwesome (11.10.2019)

  3. #44102

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    Danke für die Tipps.
    Levi, ja bei mir klingelt es.
    Wolfgang ich hab genau das gemacht was Du gesagt hast und nach Sportphysios gegoogelt. Die arbeiten aber nur nach Überweisung oder Rezept.
    Also habe ich versucht einen Termin bei einem Orthopäden zu bekommen. Das ging ganz fix. Ich war dort.
    Abtasten ergab nix auffälliges, außer Schmerz an einer Stelle. Ultraschall zeigt an den Gelenken nix. Aber eine Verdickung der Sehne mit Entzündungsreaktionen.
    Der Orthopäde hat mir Arnika auf beide Seiten der Sehne in die Sehnenscheide gespritzt und ich habe ein Rezept für Wobenzym und 10x Physiotherapiebehandlung bekommen.

    Basti (jetzt erst gesehen): Danke für Deine Tipps, ja das klingt ähnlich. Hat Traumeel und Ackerschachtelhalm was gebracht?

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    Antracis (11.10.2019)

  5. #44103
    Avatar von farhadsun
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    Wie Wolfgang und Mc Jan sagen, du brauchst die richtige Physiotherapie. Und wie Heiko sagt, die Verletzung könnte deutlich schlimmer werden, wenn du stur weiter trainierst. Die von dir beschriebene Verletzung kommt mir sehr bekannt vor, der Bereich muss insgesamt betrachtet werden, es sind ja alle Muskeln dran beteiligt, auch die seitlichen, da über Faszien verbunden, und so muss man auch alle therapieren. Bis du einen guten Physio hast, kannst du selber was tun, und ich meine nicht die Treppenübung (wenn sei schmerzfrei geht ist das OK, aber nicht übertreiben) Bei diesem Beschwerdebild würde ich Hardcore Kältetherapie machen, und Mobilisierungs-, Massage- und Dehnungsübungen so oft es geht, ein Gummiball mit 3-4 cm Durchmesser hilft, um den Knöchel herum rein zu kommen, tapen kann man hier auch ganz gut, bringt viel, seitlich und auch über der Sehne bis hoch auf die Wadenmuskeln, ein Top Physio kann dies alles. Ich konnte bei solchen Beschwerden die Hand von mir nicht lassen, jede freie Minute wurde zur Therapie genutzt, und abends eben 5 Gels aus dem Tiefkühlfach für Langzeit Kältetherapie und mehr. Wenn du noch nicht aufgeben willst, probiere mal ob du mit der Therapie und mit Tapes besser laufen kannst, ich konnte an sich immer irgendwie weiter trainieren und nach 2 bis 3 Wochen auf Normalniveau kommen. 2:39, was selbstverständlich dein Ziel sein sollte, ist aber the next Level, und so musst du zeitig genug die Bremse ziehen, wie Heiko sagt.
    Gute Besserung
    PS: Welche Schuhe läufst du im Training?
    PPS. Ich bin im Urlaub auf Balkonien und bin deswegen weniger gestresst momentan.
    Zuletzt überarbeitet von farhadsun (11.10.2019 um 12:48 Uhr)

  6. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    McAwesome (11.10.2019), voxel (11.10.2019)

  7. #44104
    Avatar von farhadsun
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    Zitat Zitat von bastig Beitrag anzeigen
    @Anti: herzlichen Glückwunsch!

    @Voxel: bei mir sieht/sah es ähnlich aus. Schnelleres Tempo gefällt der Achillessehne rechts so gar nicht. Langsam geht aber ganz gut. Dabei eher über die Ferse abrollen. Meine Strategie war dann: einfach mehr Umfang machen und weniger Tempo. Ob das dann auch in einem guten Marathonergebnis mündet wird man sehen. Meine Maximaltherapie: Treppenübung (einbeinig absenken und und dezent mit beiden Beinen anheben), Achillessehne mit Traumeel massieren, vorsichtig mit der Rolle bearbeiten und grundsätzlich die gesamte Wade gut Dehnen. Ebenso tape ich mit den Kinesios meine Achillessehne und Wade (Farhad wäre stolz auf mich :-). Zusätzlich nehme ich jeden morgen einen Teelöffel Ackerschachtelhalm.

    Wenn ich jetzt am Sonntag noch den 35er laufe, habe ich meine absolute Peakwoche ever erreicht mit 120 WKM. Meine Oberschenkel sind jetzt dermaßen platt, dass ich mich abstütze, wenn ich mich aufs Klo setze :-)

    @Levi: ich hoffe sehr, dass du wieder zum Laufen kommst. Du bist darin so gut, das wäre jammerschade!

    @Farhad: schön, mal wieder von dir zu hören und ich hoffe auch du kommst wieder richtig zum Laufen.

    @Alcano: das sieht top aus für den Marathon!
    Schön Basti, ich bin beeindruckt, wir haben gleichzeitig geschrieben, ich sehe deine Post jetzt und finde die Ergänzungen klasse, wollte vorhin nicht zu viel schreiben, aber die Salbe und tatsächlich Ackerschachthalm habe auch ich in den schlechten Zeiten eingesetzt.

  8. #44105
    Avatar von farhadsun
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    Wow, du bist aber schnell voxel. Physio ist sicher gut, ob ich mir Arnica so einsetzen würde weiß ich nicht, aber wenn es hilft ist gut. Wobenzym ist ja so eine Art Allheilmittel, um irgendwelche Abbauprodukte wegzuschwemmen, habe ich auch genommen, sogar auch mal gleichzeitig mit Ackerschachthalm und Salben wie Diclofenac oder Traumeel, je nach Leidensdruck und nach dem Ziel. Mein Training konnte ich immer durchziehen, allerdings ging mein Training wie du dich erinnerst immer über 16 Wochen und mit viel Umfang und so konnte ich einiges zeitlich ausgleichen. Mach gleich die Physiotermine und tue alles und entscheide in 2 Wochen.

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    voxel (11.10.2019)

  10. #44106
    Avatar von bastig
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    Ich habe das Gefühl mir bringt das was. Mag natürlich aber auch die Kombination aller eingesetzten Mittel sein. Wenn der Lauf dann doch etwas flotter war, habe ich danach Kühlpacks aufgelegt, bis zu einer Stunde.

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    voxel (11.10.2019)

  12. #44107
    Avatar von JBl
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    Erstmal nachträglich herzlichen Glückwunsch und alles Gute, Sascha

    Nur kurz, Spätschicht wartet ...

    Bei mir denke ich, zuviel dran rumzudoktorn bringt mir nix, bzw. macht es eher schlimmer. Letztes Jahr, als ich mit dem Faszienball rumgemacht hatte, wurde es nur schlimmer. In den Griff hab ich es nur durch kürzere Komplett-Pausen, Airdyne-Alternativ-Tagen, dann auch in Abwechlung mit einzelnen Pausentagen und kurzen Strecken bis ca. 8/9km, gekriegt.
    Seit Donnerstag hab ich jetzt nix mehr gemacht, außer ein bisschen Krafttraining. Mal kurz auf der Treppe gedehnt, mit den Fingern massiert. Die Druckempfindlichkeit hat weiter abgenommen. Spätestens am Mo., vielleicht auch morgen oder übermorgen, werde ich mal einen kürzeren Lauf versuchen.
    Könnte mir vorstellen, dass es bei mir auch mit dem Knick-Spreiz-Senkfuß zusammenhängt, weil es ja auch eher der seitliche Achillesbereich ist, der auch Richtung Knöchel zieht. Komisch ist halt, dass ich so 4-5 IV ohne Probleme machen konnte. Hatte das Gefühl, je höher die Spannung, desto weniger mek ich was. Wobei es dann beim letzten IV, bzw. beim Auslaufen etwas stärker als im Durchschnitt wurde.
    Schlimm war es nie, nur leicht unangenehm. Zu viele Experimente will ich auch nicht machen. So lange es im Alltag problemlos geht, ist es ja super . Ich brauch ja meine Füße für den Job und will da nicht monatelang ausfallen. Im sitzenden Job ist das ja nicht so schlimm.
    Komischerweise hab ich es bisher immer mit meiner „minimal-Therapie“ in den Griff gekriegt. War auch noch nie bei einem Physio. Aber es ist halt bei jedem anders und jeder muss irgendwie seinen Weg finden, denke ich, den „universell richtigen" Weg gibt es wahrscheinlich nicht. Wobei ich bei mir denke, dass ich das immer viel schneller unter Kontrolle gekriegt hätte, wenn ich immer früher etwas pausiert hätte. Aber man ist ja im Tunnel, hat was vor, will nix verlieren, schiebt die Pause raus, ...

    Viele Grüße

    Jürgen

    "... its aint over till
    it's over ..."
    "... es ist nicht vorbei,
    bevor es vorbei ist ..."

    -Zitat: Rocky Balboa-

  13. #44108

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    Farhad, ich weiß Deine Ratschläge zu schätzen So mache ich es. Termine mit Physio ausmachen und in der Apotheke die Salben und Mittelchen holen.
    Ansonsten hab ich auch mit Eigenmassage des Bereichs begonnen.

    Schuhe: Seitdem die Beschwerden stärker sind laufe ich fast nur noch im Nike Zoom Vomero 11 und 12. Sonst nutze ich noch Saucony Kinvara, Nike Pegasus 34 und ein älteres Nike Zoom Fly Modell. Eigentlich höchste Zeit für Susi Liste.

    PS: Genieße Deinen Urlaub, am Wochenende soll das Wetter ja schön werden, wenn Du da mal keine 100km Ausfahrt machst!
    PSS: Jürgen, Du Leidensgenosse. Gute Besserung!

  14. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    farhadsun (11.10.2019), JBl (11.10.2019)

  15. #44109
    Avatar von farhadsun
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    @voxel: Sehr schön 😊, wird schon werden.
    Edit: Diese Probleme habe ich häufig bei schnellen Sachen auf der Bahn, immer in der gleichen Richtung gelaufen, bekommen
    Zuletzt überarbeitet von farhadsun (11.10.2019 um 14:54 Uhr)

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    voxel (11.10.2019)

  17. #44110
    Avatar von Antracis
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    Erst mal danke an alle für die zahlreichen Glückwünsche, das hat mich wirklich gefreut.

    Und 45 ist doch ein super Alter und man ist prinzipiell nie zu alt, um sich einen einzuschenken!




    In diesem Sinne auch ein nettes Interview mit dem Doppelweltmeister M60 im Triathlon 70.3 und LD. Cooler Typ. (Fazit: Man muss halt richtig Zeit investieren, umsonst iss nischt)

    https://youtu.be/9qZ4E1B7za8

    Auch extra @Wolfgang, damit Du beizeiten mit Deinem Arbeitgeber verhandeln kannst.





    Dann auch danke erstmal an alcano für die ausführliche und anregende Rückmeldung.

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen

    Was mir auch hilft: auf unebenem Gelände (z.B. Waldwege, die optimalerweise auch mal in Richtung Trail gehen) mit vielen Höhenmetern laufen. Ist schon nochmal eine ganz andere Belastung als auf Asphalt oder gepflegten Wegen in Parks. Ich vermute allerdings, dass das für dich eher schwierig wird in Berlin.
    Prinzipiell gar nicht so, der "Havelhöhenweg" ist zwar ein nicht langer aber doch abwechslungsreicher Abschnitt mit einigen Höhenmetern, Trailabschnitten oder den typischen "groben" Treppen im Wald, auch Runden möglich. In den letzten Jahren war das im Winter mit meinem Kumpel oft das Standardprogramm, Anti 3.0 muss den nur auf den lockeren Abschnitten zwischen den steileren Passagen einbremsen.

    Und grundsätzlich gilt natürlich (auch wenn dir das selbstverständlich klar ist): Radfahren, Schwimmen, etc. macht zwar fit, kann aber den Bewegungsapparat nicht auf die Belastung durch das (schnelle) Laufen vorbereiten.
    Der Abschnitt gleich @Wolfgang mit: Ja, das spannende Thema ist halt, wie viel Laufkilometer man einsparen kann. Das es geht, zeigt die Trainingspraxis im Triathlon und zwar auch, und da würde ich schon differenzieren, bei Sololaufwettbewerben. Sebi Kienle ist ja auch vor seinem Hawaiisieg 2014 nur 40 Laufkilometer im Schnitt gelaufen, aber da ging es halt um den Marathon im Rahmen einer Langdistanz. Jemand wie ich läuft den im besten Fall 45 Sekunden langsamer als einen Solomarathon, aber auch Kienle dürfte, je nach Radvorbelastung, 30-35s in der Pace langsamer unterwegs sein.

    Das ist dann schon ein Unterschied, einerseits verschiebt sich der energetische Fokus vom Kohlenhydratstoffwechsel mehr in den Fettstoffwechsel, aber auch muskulär ist die Beanspruchung relativ zur möglichen Spitzengeschwindigkeit anders, ich vermute dass man deshalb, relativ gesehen, wieder etwas mehr Laufkilometer beim Solomarathon benötigt, wie im Triathlon.

    Ob überhaupt und in wieweit man muskulär vom Radtraining profitiert, ist schon eine spannende Frage. Ich würde ja erst mal ganz praxisorientiert sagen, wenn ich nach 180 Kilometer vom Rad steige und dann schnell laufen will, ist die muskuläre Rückmeldung der Beine ja eindeutig. Ich würde also schon vermuten, dass sich auch aus dem Radtraining ein muskulär verwertbarer Trainingseffekt ergibt, aber der betrifft sicher nur Teileistungsaspekte und ist auch deutlich geringer, als die Wirkung auf das Herzkreislaufsystem.

    Eine interessante Beobachtung von mir ist teilweise, dass ich, seit ich Rad fahre, beim Laufen keine Probleme mehr mit der rückseitigen Oberschenkelmuskulatur habe, früher hingegen waren da Beschwerden an der Tagesordnung. Beim Radtraining mit Klickpedalen wurde die, gerade am Anfang oder in langen Einheiten, stark gefordert. Ich vermute schon dass da ein Zusammenhang ist, obwohl ich natürlich weiß, dass die exzentrische Belastung im Dehnungs-Verkürzungszyklus beim Laufen sehr spezifisch ist und beim Radfahren biomechanisch nicht angesprochen wird.

    Letztlich werden ja die nächsten Monate und Jahre zeigen, wie viele Laufkilometer ich für welche Leistungen benötige. Ich bin ja auch jetzt nicht möglichst wenig gelaufen, sondern zunächst halt soviel, wie ich diese Saison gut vertragen kann und das hat sich bewährt. Nächste Saison wird mehr gehen. Dennoch bin ich gar nicht sicher, ob ich z.B. für eine Sub3 so viel(!) mehr Laufkilometer brauche in der direkten Vorbereitung, ich sehe das Defizit wie gesagt vor allem in den fehlenden Kilometern und längeren Läufen in Frühjahr und Winter. (Würde mich interessieren, wie Du das siehst, Alcano! Ich hab mich ja etwas über Dein Statement geärgert, dass Du eine mehr als solide Leistung ziemlich sicher nicht für möglich hältst, auch weil ich viele Trainingseinheiten nicht so unspezifisch fand (´den Umfang hingegen für einen Marathon rückblickend hingegen schon) und weil es jetzt für mich nicht so klar war, gerade auf kürzeren Distanzen. Hinterher ist man zwar immer schlauer, ab wie viel daran nun das Training schuld war, kann man ja nie sicher sagen. Nach Deinem letzten Marathon war das ja auch Thema. Ich denke aber mittlerweile, dass sich da bei Deiner Aussage vermutlich Deine sachlich-nüchterne und meine eher emotional-motivierender Zugriff auf das Thema reiben und Du es auch nicht so gemeint hast, wie es bei mir ankam. Vielleicht ist unsere Auffassung von solider Leistung auch etwas unterschiedlich.


    Ich vermute, dass der Nutzen (bzw. Transfereffekt) – zumindest wenn es um die "Belastungsresistenz" beim Laufen geht – hier nicht sonderlich groß ist. Vielleicht überschätze ich aber auch, was du bisher an Krafttraining für die Waden gemacht hast.
    Seit Mai leider fast gar nichts, ich wollte mich einfach auch neben dem Rad nicht verzetteln. Aber tatsächlich, wenn wir unter Belastungsresistenz vor allem Ermüdungsresistenz im WK verstehen, wäre Krafttraining im Kraftraum auch nicht meine erste Wahl. Ich hatte eher das Gefühl, dass die (oft plyometrischen) Übungen in den Kursen was gebracht haben. Aber für das Radtraining bringt das schon viel und da nehme ich halt die Wade mit.


    Hopserläufe beim Aufwärmen vor QTEs sind auch plyometrisches Training, es müssen ja nicht gleich Drop Jumps aus 2 m Höhe mit 200 kg auf dem Rücken sein. Und "effektiv" bezieht sich ja immer auf ein bestimmtes Ziel.



    Nachdem ich in dieser Vorbereitung eine typische Lydiard-Grundlagenphase hinter mir habe, muss ich sagen: den mittelschnellen Lauf am Tag vor dem langen Lauf finde ich da ziemlich genial. Einerseits gewöhnt man sich (physisch und psychisch) daran, jede Woche ein Tempo in der Nähe des MRT zu laufen, andererseits ist das auch eine schöne (muskuläre) Vorermüdung für den langen Lauf am Folgetag.

    Wie man das dann aufbaut ist letztendlich egal. Bei mir waren es von Anfang an ca. 10 km, die ich zu Beginn meist einfach progressiv bis MRT oder HMRT gelaufen bin und die ich dann Woche für Woche leicht verschärft habe, indem der schnelle Anteil immer länger wurde. Erst ganz am Ende waren es dann 11 km etwas schneller als MRT. In der nächsten Vorbereitung werde ich voraussichtlich etwas schneller steigern, so dass ich am Ende bei ca. 1 h @MRT sein dürfte. Man kann aber natürlich auch von Anfang an ein bestimmtes Tempo laufen und die Distanz steigern. Oder von Anfang an 1 h aber von Woche zu Woche das Tempo leicht steigern. Ich glaube das hat mir muskulär echt was gebracht. Und psychologisch ist es auch gar nicht so schlecht, wenn man weiß, dass man zu Beginn der spezifischen Vorbereitung 15 km @ MRT problemlos drauf hat.
    Läufe in MRT oder nahe MRT mit längeren MRT-Anteilen haben bei mir auch immer gut zur Entwicklung funktioniert, der Ansatz von Unger ist ja eher schneller, dafür aber die Strecke Kürzer und in Intervallen. Gerade beim "aktuellen" MRT muss ich nur in der Entwicklung halt aufpassen, dass ich nicht über die obere Pacegrenze rutsche, weil gerade etwas schneller als MRT ist ein wunderschöner Genussbereich , mit dem man sich auch abschießen kann, die Masse machts.



    Was auch helfen könnte (da habe ich nicht mehr im Kopf, wie viel davon du gemacht hast) ist Schnelligkeitstraining (Sprints), einfach weil dabei deutlich mehr Muskelfasern rekrutiert werden als sonst beim Laufen und es schwer fällt zu sprinten, ohne auf dem Vorfuß zu laufen. Und viel spezifischer geht nicht, wenn es um plyometrisches Training fürs Laufen geht. Da kommt dann natürlich aber der Aspekt zum Tragen, dass beim Sprinten die Technik wichtig ist und idealerweise jemand mit Ahnung dabei sein sollte, der gegebenenfalls Feedback geben kann.
    Wirkliches Sprinttraining hab ich noch nicht gemacht, aber gute Erfahrungen habe ich mit Bergsprints 8-12s und 2-3min Pause am nicht zu steilen hang. Ist nicht so anspruchsvoll und schnell wie Sprint in der Ebene, passt deshalb besser in den Winter und sehr spezifisch. Auch das habe ich erst mal weggelassen, um mich in den letzten Monaten nicht zu verzetteln, werde ich aber auch wieder einbalancieren.





    @Wolfgang: Danke für den Link, schaue mich mir auch mal an. Aktuell ist der Plan eher, sich vor allem an Triathlonszene zu orientieren, gerade auch, weil ich anfangs Flexibilität brauche, aber da ist anderer Input auch immer gut.




    Allen Verletzten (bastig, voxel, Jürgen, Holger ?): Gute Besserung.





    Abschließend doch nochmal an voxel, ich kanns nicht lassen, die gutgemeinte Warnung:

    Sofern die AS wirklich beteiligt ist, rate ich sehr zur Vorsicht, was auch ggf. den Abbruch der Vorbereitung bedeuten kann! Ich bin auch für Maximaltherapie und mal eine Vorbereitung durchziehen, aber nach (nicht nur meiner) Erfahrung ist die Achillessehne mit der potenteste Punkt, um sich langfristig aus dem Training zu kegeln und eine ambitionierte Marathonvorbereitung quasi der Vorschlaghammer auf den brüchigen Nagel. Take care.

  18. Folgenden 8 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    bastig (12.10.2019), Dartan (11.10.2019), diagonela (13.10.2019), hepp78 (12.10.2019), JBl (11.10.2019), McAwesome (11.10.2019), Tvaellen (12.10.2019), voxel (11.10.2019)

  19. #44111
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Sascha!

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Allen Verletzten (bastig, voxel, Jürgen, Holger ?): Gute Besserung.
    Bei mir geht's weiterhin laaaangsam aufwärts. Laut Chiro hätte ich jetzt mit Tempotraining beginnen können, aber ich hab lieber mit Hügeln und Trails angefangen, um beim JFK am 23.11. nicht als Letzter ins Ziel zu kommen. Dafür werden Rad und Kraft weiterhin zurückgeschraubt.

    Letzte Woche sah schon fast - trotz eines Pausentags - wie Grundlagentraining für Wiedereinsteiger aus:
    Mo: 8,1k @5:45
    Di: 12,4k @5:22 (+ 1:43 Rad)
    Mi: 7,4k @5:36 (+ Tanzen)
    Do: 20,2k @5:30 durch die Hügel (+ 0:45 Rad mit 7x 2' @240 W (Rolle))
    Fr: Pause (+ 1 Stunde Kraft + 1:26 Rad)
    Sa: 33,6k @5:35 durch die Hügel (+ Reiten + 1:26 Rad)
    So: 22,2k @5:23 (+ 1 Stunde Kraft + Reiten)

    Morgen wollte ich hier bei einem 24 Stunden-Krebslauf im Wald mitmachen, aber als Weichei natürlich nur für 3 - 4 Stündchen.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  20. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    Antracis (11.10.2019), Catch-22 (13.10.2019), diagonela (13.10.2019), hepp78 (12.10.2019), movingdet65 (12.10.2019)

  21. #44112
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Ich hab mich ja etwas über Dein Statement geärgert, dass Du eine mehr als solide Leistung ziemlich sicher nicht für möglich hältst
    Ich weiß leider nicht mehr genau, was ich geschrieben habe und habe den Beitrag so auf die Schnelle auch nicht gefunden.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Ich denke aber mittlerweile, dass sich da bei Deiner Aussage vermutlich Deine sachlich-nüchterne und meine eher emotional-motivierender Zugriff auf das Thema reiben und Du es auch nicht so gemeint hast, wie es bei mir ankam.
    Das habe ich hier zu Hause auch schön einige Male gehört, dass das was ich im Forum schreibe teilweise deutlich nüchterner und emotionsloser rüberkommt, als es eigentlich von mir gemeint ist und auch als es wirkt, wenn man mich besser kennt. Ich tendiere definitiv dazu, möglichst sachlich und bewusst emotionslos zu analysieren. Diese Analyse dann aber wiederum so zu verpacken, dass sie vom Empfänger auch richtig aufgenommen wird, ist übers Internet nicht immer ganz einfach, gerade wenn man sich nicht persönlich kennt. Weder siehst du wie ich etwas meine noch sehe ich wie es ankommt.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist unsere Auffassung von solider Leistung auch etwas unterschiedlich.
    Eine solide Leistung ist für mich eine gute, aber nicht außergewöhnliche/überraschende Leistung. Wenn ich meinen Marathon bei optimalen Verhältnissen in einem 4:05-Schnitt laufen kann, ist das für mich eine solide Leistung und damit wäre ich durchaus sehr zufrieden. Bei einer Vorleistung von 1:21 (3:51-Schnitt) im Halbmarathon und entsprechendem Training ist das aber meiner Meinung nach keine aussergewöhnliche Leistung (auch wenn man das natürlich erstmal umsetzen muss), da müsste es schon eher in Richtung unter 2:50 h (4:02-Schnitt) gehen.


    Was die Frage nach den nötigen Laufkilometer angeht mache ich mir während meines Laufs gleich noch ein paar Gedanken.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    Antracis (11.10.2019)

  23. #44113
    Avatar von JBl
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    PSS: Jürgen, Du Leidensgenosse. Gute Besserung!
    Danke, Voxel, das Gleiche gillt natürlich für Dich, die Daumen sind auf alle Fälle gedrückt, egal wie Du Dich entscheidest, bzw. was Du machst
    Natürlich auch allen anderen, ... Heiko, Basti, Holger, ... gute Bessserung

    Ich meine, so wirklich "verletzt" fühle ich mich eigentlich gar nicht. Dafür ist der "Schmerz" (zum Glück) nicht stark genug. Auch heute bei der Arbeit absolut keine Probleme. Ein bisschen druckempfindlich ist sie aber weiter. Wollte eigentlich, weil das Wetter so schön werden soll, morgen ein bisschen was machen. Werd das wahrscheinlich über das WE doch nochmal lassen, morgen dann eher ein bisschen das Airdyne bearbeiten (entscheid ich aber noch kurzfristig). Bisher hats halt am besten geholfen, wenn ich alles hauptsächlich ein bisschen in Ruhe gelassen habe (länger als 2,5 Wochen hat eine Komplettpause dann auch nie gedauert).
    Viele Grüße

    Jürgen

    "... its aint over till
    it's over ..."
    "... es ist nicht vorbei,
    bevor es vorbei ist ..."

    -Zitat: Rocky Balboa-

  24. #44114
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Der Abschnitt gleich @Wolfgang mit: Ja, das spannende Thema ist halt, wie viel Laufkilometer man einsparen kann.
    Vielleicht verstehe ich dich hier einfach falsch – aber wieso sollte man Laufkilometer "einsparen" wollen? Das hängt aber vermutlich primär von der Zielsetzung ab: will ich die bestmögliche Leistung im Marathon erzielen, will ich die bestmögliche Mischung aus Marathon- und Triathlontraining finden oder will ich die bestemögliche Mischung aus vielseitigem Training, Spaß und Leistung finden? Oder allgemeiner formuliert: welche Priorität hat die Leistung im Marathon, welche Kompromisse bin ich dafür einzugehen und was ist mir alles wichtiger als die Zeit, die ich am Ende erreiche?

    Das soll natürlich keine Bewertung sein. Schließlich geht es ja darum, dass wir Freude an dem haben, was wir machen. Und da ticken wir nunmal nicht alle gleich, wäre ja auch langweilig. Relevant ist es aber bei der Planung und Bewertung des Trainings trotzdem.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Ob überhaupt und in wieweit man muskulär vom Radtraining profitiert, ist schon eine spannende Frage. Ich würde ja erst mal ganz praxisorientiert sagen, wenn ich nach 180 Kilometer vom Rad steige und dann schnell laufen will, ist die muskuläre Rückmeldung der Beine ja eindeutig. Ich würde also schon vermuten, dass sich auch aus dem Radtraining ein muskulär verwertbarer Trainingseffekt ergibt, aber der betrifft sicher nur Teileistungsaspekte und ist auch deutlich geringer, als die Wirkung auf das Herzkreislaufsystem.
    Davon gehe ich auch aus. Was dabei aber ebenfalls eine Rolle spielen könnte: gibt es auch einen negativen Transfer vom Rad- zum Lauftraining, z.B. dadurch, dass zwar grob die gleichen Muskeln gefordert sein mögen, die Details in Rekrutierung und Aktivierung sich aber unterscheiden, sowohl inter- als auch intramuskulär? Das könnte dann beim Laufen wiederum dafür sorgen, dass die Muskulatur suboptimal genutzt wird, da durch das Radtraining gestärkte Muskeln die Rolle von etwas vernachlässigten Muskeln übernehmen, die aber eigentlich rein aus lauftechnischer Sicht besser für bestimmte Bewegungsabläufe geeignet wären. Also ein ähnliches Prinzip wie bei Verletzungen.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Eine interessante Beobachtung von mir ist teilweise, dass ich, seit ich Rad fahre, beim Laufen keine Probleme mehr mit der rückseitigen Oberschenkelmuskulatur habe, früher hingegen waren da Beschwerden an der Tagesordnung. Beim Radtraining mit Klickpedalen wurde die, gerade am Anfang oder in langen Einheiten, stark gefordert. Ich vermute schon dass da ein Zusammenhang ist, obwohl ich natürlich weiß, dass die exzentrische Belastung im Dehnungs-Verkürzungszyklus beim Laufen sehr spezifisch ist und beim Radfahren biomechanisch nicht angesprochen wird.
    Gerade die exzentrische Belastung scheint bei dir aber ein sehr wichtiger Punkt zu sein, so wirkt es zumindest auf mich. Rein von der "Fitness" her hättest du die sub 3 vielleicht/vermutlich drauf gehabt (auch wenn das letztendlich natürlich nur Spekulation ist), allerdings war dein Bewegungsapparat wohl nicht ausreichend auf die Belastung vorbereitet. Wobei die Probleme mit der Wade ja schon erstaunlich früh auftraten. Von daher kann das durchaus auch andere Ursachen haben (aber welche?).

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Letztlich werden ja die nächsten Monate und Jahre zeigen, wie viele Laufkilometer ich für welche Leistungen benötige. Ich bin ja auch jetzt nicht möglichst wenig gelaufen, sondern zunächst halt soviel, wie ich diese Saison gut vertragen kann und das hat sich bewährt. Nächste Saison wird mehr gehen. Dennoch bin ich gar nicht sicher, ob ich z.B. für eine Sub3 so viel(!) mehr Laufkilometer brauche in der direkten Vorbereitung, ich sehe das Defizit wie gesagt vor allem in den fehlenden Kilometern und längeren Läufen in Frühjahr und Winter.
    Stimmen die Zahlen auf Runalyze was deine (durchschnittlichen) Wochenkilometer angeht, also für die letzten beiden Jahre 46 bzw. 51 und in diesem Jahr 39? Falls ja: das ist für einen Marathon in der Nähe des persönlichen Leistungsmaximums natürlich schon eher wenig – wenn ich das mal so sachlich-nüchtern formulieren darf. Insofern sehe ich das genauso wie du: vermutlich erreichst du mit einer relativ geringen Erhöhung (insb. in der Zeit außerhalb der direkten Vorbereitung) ziemlich viel. Mir war das tatsächlich auch gar nicht bewusst, wie "wenig" du eigentlich läufst.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Läufe in MRT oder nahe MRT mit längeren MRT-Anteilen haben bei mir auch immer gut zur Entwicklung funktioniert, der Ansatz von Unger ist ja eher schneller, dafür aber die Strecke Kürzer und in Intervallen. Gerade beim "aktuellen" MRT muss ich nur in der Entwicklung halt aufpassen, dass ich nicht über die obere Pacegrenze rutsche, weil gerade etwas schneller als MRT ist ein wunderschöner Genussbereich , mit dem man sich auch abschießen kann, die Masse machts.
    Was hattest du denn in der aktuellen Vorbereitung (und auch in der Vergangenheit) so drin an Läufen im und ums MRT (ganz grob +/- 10%, also sagen wir mal Schwellentempo bis MRT+10%)? Und hattest du im Training bei längeren Läufen in dem Tempo auch muskuläre Probleme?

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Wirkliches Sprinttraining hab ich noch nicht gemacht, aber gute Erfahrungen habe ich mit Bergsprints 8-12s und 2-3min Pause am nicht zu steilen hang. Ist nicht so anspruchsvoll und schnell wie Sprint in der Ebene, passt deshalb besser in den Winter und sehr spezifisch. Auch das habe ich erst mal weggelassen, um mich in den letzten Monaten nicht zu verzetteln, werde ich aber auch wieder einbalancieren.
    Was mir bis vor meiner aktuellen Vorbereitung nicht bewusst war: Lydiard ließ seine Marathonläufer immer mal wieder an Sprintwettkämpfen teilnehmen (und entsprechend trainieren, v.a. mit 220er, anfangs "at quarter effort", später "half" und am Ende "full"), weil er das als wichtigen Bestandteil des Gesamttrainings ansah.

    Vielleicht liegt die Ursache auch ganz woanders, z.B. in deinem Laufstil, den ich nunmal nicht kenne. Vielleicht verändert sich dieser auch, wenn du müde wirst (oder angespannt bist, was in einem Wettkampf durchaus mal vorkommen kann). Das ist bei vielen der Fall und kann eigentlich nur von jemandem beurteilt werden, der dich regelmäßig im Training sieht.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

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  25. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    Antracis (13.10.2019)

  26. #44115

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    Guten Abend zusammen,
    ich bin immer noch geflasht von der 1:59 Challenge. Ich weiß Wolfgang kann sich gar nicht dafür begeistern, aber ich finde diesen Versuch großartig. Ich hab den ersten in Monza schon verfolgt, habe alles dazu gelesen und nach dem London Marathon dieses Jahr habe ich mich extra bei Twitter angemeldet um die News zum Training und den Vorbereitungen von Kipchoge und dem Team zu verfolgen.
    Übrigens kann ich Twitter für Läufer sehr empfehlen, ich abboniere einige interessante Kanäle und Läufer und bekomme ständig spannende Laufgeschichten mit. Das ist kein Vergleich zu dem was sonst im Netz steht.
    Auf jeden Fall ist diese magische 2h Grenze in den Köpfen heute eingerissen worden. Und ich freue mich einfach mit. Chapeau Eliud Kipchoge! Für mich ist es genau das was Sport ausmacht. Eigene Grenzen zu überwinden, die eigene Bestzeit zu schlagen und in Bereiche vorzustoßen, in denen man selbst oder besser noch kein anderer jemals gewesen ist.
    Das kann ein Läufer für sich selbst erleben, der zum ersten Mal unter 4 Stunden bleibt, unter 3:20 oder unter 3 Stunden. Und jetzt hat Eliud erlebt unter 2 Stunden zu bleiben. Das finde ich einfach inspirierend.

    Überhaupt ist das meine persönliche Hauptmotivation: auszuloten wie weit ich komme, was das Beste ist, dass ich aus mir rausholen kann. Die meisten von sind uns sind einfach nicht gut genug, sich mit den Besten zu messen und um den Sieg in einem Wettkampf zu laufen, aber den Sieg gegen sich selbst, gegen die Uhr, eine frühere Leistung zu übertreffen, das können wir alle.
    #never stop

  27. Folgenden 9 Foris gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    Antracis (13.10.2019), bastig (12.10.2019), Catch-22 (13.10.2019), diagonela (13.10.2019), hepp78 (13.10.2019), kalue (12.10.2019), McAwesome (13.10.2019), movingdet65 (12.10.2019), todmirror (12.10.2019)

  28. #44116

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    Hawaii ist auch überaus spannend. Ich weiß nicht, ob ich mehr für Frodeno oder Kienle bin. Ich tendiere Jahr zum ersten Mal zu Sebi und gönne es beiden.

  29. #44117
    Avatar von Zemita
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    Bitter für Lange.
    Bin für Frodo. Noch ist vieles möglich ...

  30. #44118
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    Noch als kurzer Nachtrag für Anti: dem Feedback meiner Waden zufolge war auch meine heutige Einheit (5x 1 km @5k-RT) eine muskulär ziemlich belastende Einheit. Die Schuhwahl (Asics Gel Hyperspeed 6, mit Abstand meine leichtesten Schuhe: offiziell 165 g) dürfte da allerdings auch einen gewissen Beitrag geleistet haben.
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  31. #44119

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    Nun muss hier ja auch mal jemand die Frauen ansprechen:
    Ich freu mich ja total für Anne Haug. 2016 stand ich direkt neben ihr an der Startlinie beim HM. Sie wurde natürlich Erste. Ich Sechste. Aber für sie war es wahrscheinlich nur ein etwas schnellerer Trainingslauf. Ich fand sie damals jedenfalls ziemlich dünn, gerade Arme und Waden. Aber wahrscheinlich muss wohl als Ausdauersportler so ausschauen und nicht so wie mein Spiegelbild. Echt stark, wie sie sich entwickelt hat.

  32. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von diagonela:

    Catch-22 (13.10.2019), McAwesome (13.10.2019), Tvaellen (13.10.2019), voxel (13.10.2019)

  33. #44120
    Avatar von hepp78
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    Es freut mich sehr das es bei Holger wieder besser läuft. Bei Voxel leider das komplette Gegenteil. Ich hoffe du triffst die richtigen Entscheidungen. Für das Ziel 2h39min ist das natürlich alles andere als gut. Auch Jürgen und Sebastian gute Besserung. Bei mir läufts zur Zeit auch nicht gerade rund siehe nachfolgendem Wochenrückblick. Die Challenge gestern war natürlich sehr beeindruckend. So einen Laserstrahl auf der Straße wünsch ich mir auch (-: Aber das was Bekele in Berlin unter normalen Rennbedingungen aus dem Hut gezaubert hat fand ich noch wesentlich beeindruckender. Schade, dass er den echten WR so knapp verpasst hat. Ich hoffe Bekele und Kipchoge treten in London und bei Olympia gegeneinander an.


    Wochenrückblick (07.10.2019 - 13.10.2019)

    28,99 km @ 5:05 min/km = 2h27min08s running + ca. 10h core, strength, stretch & roll

    Montag
    Früh
    Langsamer Dauerlauf 8,08 km
    5:16 min/km, 66% Ø HF, 71% max HF, +13m/-9m
    Die rechte Hüfte hat heute wieder etwas mehr weh getan.

    Dienstag
    Früh
    Abgebrochener Dauerlauf 8,80 km
    4:55 min/km, 71% Ø HF, 77% max HF, +32m/-20m
    Geplant war ein lockerer Dauerlauf 18 km. Nach ca. 6 km fängt die Hüfte an zu schmerzen und der Laufstil wird immer unrunder. Musste dann abbrechen und noch ca. 4 km Heim gehen. Der geplante Nach-Marathon-Block bis zum 27.10. mit 10k Crosslauf am 13.10. und HM am 27.10. ist damit wohl hinfällig. Na wenigstens hatte ich es zum Saisonhöhepunkt an die Startlinie und ins Ziel geschafft.

    Mittwoch
    -

    Donnerstag
    Früh
    Langsamer Dauerlauf 5,54 km
    5:20 min/km, 64% Ø HF, 70% max HF, +11m/-9m
    Nur nah an der Wohnung gelaufen um rechtzeitig abbrechen zu können. Nach ca. 5 km merke ich wie die Hüfte wieder zu macht und ich bin dann nur noch die restlichen Meter heim.

    Freitag
    -

    Samstag
    Früh
    Lockerer Dauerlauf 6,57 km
    4:50 min/km, 71% Ø HF, 76% max HF, +9m/-11m
    Ähnlich wie am Donnerstag. Ein paar Meter weiter gekommen bevor die Hüfte zugemacht hat. Hab ich nicht gedacht, dass mir die Hüfte ab Woche 2 nach dem Sturz solche Probleme bereiten wird. Der morgige 10 km Herbstcrosslauf in Grünbach ist natürlich gestrichen. Den Halbmarathon in Dresden am 27.10. werde ich auch nicht laufen. Am selben Tag ist noch der Glauchauer Herbstlauf bei dem der Meldeschluss erst der 23.10. ist. Den 10er dort lass ich mir als Saisonabschluss noch offen.

    Sonntag
    -

    5000 m - 18min59s VDOT 52,9 (20.04.2018)
    10 km - 37min19s VDOT 56,3 (19.03.2017)
    Stundenlauf - 15480 m - VDOT 55,6 (03.06.2016)
    Halbmarathon - 1h22min58s VDOT 56,0 (22.10.2017)
    Marathon - 2h56min31s - VDOT 54,8 (18.10.2015)


    BLOG
    - WETTKÄMPFE


  34. #44121

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    Frodo hat es wieder geschafft und Langes Streckenrekord gebrochen, was für eine Genugtuung. Der sympathise Kienle auf dem Podium und Anne Haug Erste. TOlle Ergebnisse. Dan Lorang der Trainer von Frodo, Anne und dem Bora Hans Grohe Team hat echt einen Lauf dieses Jahr!

    Schade Sven, dass jetzt noch Deine Hüfte muckt. Wünsche Dir gute Besserung! Immerhin hast du den Marathon bereits hinter Dir. Es spricht also nix dagegen, jetzt ein paar Wochen Regeneration zu machen.
    Bekele hat mich auch sehr beeindruckt. Ich hab damals in Monza schon nicht verstanden warum Bekele bei dem Projekt nicht dabei war. Vielleicht sehen wir ja in Tokyo ein Duell Mann gegen Mann. Aber das Olympiarennen ist aufgrund der Temperaturen nicht gerade für einen Weltrekord ideal :-). Und ob sowohl Bekele als auch Kipchoge es noch einmal schaffen in der Form ihres Lebens gleichzeitig aufeinander zu treffen?

    Ich hab heute morgen wieder mal einen Lauf probiert. Diesmal mit flachen Saucony Kinvaras. Aber es nützt noch nix. Die Sehne schmerzt. Nach einigen Kilometern verfalle ich in einen Schonschritt mit 5er Pace und das bringt auch nix. Wäre ich doch lieber Rad gefahren bei dem schönen Wetter.
    Der Nachmittag ist leider schon verplant.
    Morgen früh um 6 Uhr macht das Fitness Studio auf und ich werde einen 3 Monatsvertrag abschließen und neue Rekorde auf dem Crosstrainer anstreben!
    (Ich hab auch schon überlegt ob ich wieder mit dem Rad zur Arbeit soll, aber es ist morgens dunkel, die Straßen voller Laub und meine Wunde am Ellbogen ist noch nicht verheilt, ich hab etwas Schiss, dass ich wieder stürze. Mit dem Fitness-Studio lasse ich mir noch mehr Optionen offen...)

  35. #44122

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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Noch als kurzer Nachtrag für Anti: dem Feedback meiner Waden zufolge war auch meine heutige Einheit (5x 1 km @5k-RT) eine muskulär ziemlich belastende Einheit. Die Schuhwahl (Asics Gel Hyperspeed 6, mit Abstand meine leichtesten Schuhe: offiziell 165 g) dürfte da allerdings auch einen gewissen Beitrag geleistet haben.
    alcano, die Schuhe sind echt klasse! Das waren meine absoluten Lieblingsschuhe, bevor es die Vaporflys gab. In denen bin ich die erste 2:44 in Rotterdam gelaufen. 2 Paar stehen noch bei mir rum, die hebe ich mir auf.

  36. #44123

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    Heute 2 Wochen nachdem Marathon 10 km gelaufen, eine neue Bestzeit war heute einfach nicht drin. In den letzten beiden Wochen hatte ich nur eine (schlechte) TE im Training, da kam heute einfach nicht für mehr als 34:03 bei rum. Aber ich bin keinesfalls unzufrieden, hat Spaß gemacht das Rennen. Nach ein paar Hundert Metern kam Gaertda an mir vorbeigesaust und mehr als eine halbe Sekunde hatte ich auch gar nicht erst überlegt mich ranzuhängen. Die ersten 3 km war ich ja immerhin schon ganz knapp unter 33:00 Tempo unterwegs. David ist auf jeden Fall ein Wahnsinns Rennen gelaufen, aber da schreibt er vlt. später auch noch ein bisschen was dazu.

  37. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von V-Runner:

    alcano (13.10.2019), Catch-22 (13.10.2019), diagonela (14.10.2019), Gaertda (13.10.2019), kappel1719 (13.10.2019), Rolli (13.10.2019)

  38. #44124
    Avatar von RennFuchs
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    Servus,

    Meine Trainingswoche bestand in Summe aus 40min Rekom gejogge, 2h Schwimmen, 45min Rudern (was die Achillessehne auch nicht komplett schont) und noch mehr Krafttraining/Stabi/Blackroll/Stretching als in der Vorwoche.


    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Auf die Straße will ich eigentlich gar nicht. Die Teile sind wirklich für´s Gelände gemacht. Ich versuche viel auf Radwegen unterwegs zu sein und auf Schotter oder auch Waldwegen laufen die super. Wie beim Mountainbike habe ich mich auch hier für die langsamere Variante entschieden. Rennrad und richtige Skiroller bringen einen auf so hohe Geschwindigkeiten, daß ich das eher meide. Spaß habe ich ja dennoch, der Trainingseffekt ist auch super und das Risiko ist deutlich kleiner.



    Das ist natürlich richtig. Auf dem Rad cruise ich eigentlich nur noch herum. Mit den Cross Skatern kann man gerade im Gelände schöne Fartleks machen und damit ungeplant ein tolles Kraftausdauertraining hinlegen. Und durch den Stockeinsatz belastet man die gesamten Rotatoren rund um die Wirbelsäule. Ich überlege schon, ob das nicht per se ein guter Ausgleich zum Laufen sein könnte.
    Interessant. Ich stand auch schon vor der Ãœberlegung.
    Habe mir letztes oder vorletztes Jahr Inliner (richtige Racer) geholt, die seither nach nur 2 maligem Gebrauch meinen Keller hüten. Eigentlich waren die als Ergänzung zum Langlauf im Winter gedacht. Man ist damit aber dermaßen schnell, dass es auf Fahrradwegen ständig zu Extremsituationen kommt.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    alcano, die Schuhe sind echt klasse! Das waren meine absoluten Lieblingsschuhe, bevor es die Vaporflys gab. In denen bin ich die erste 2:44 in Rotterdam gelaufen. 2 Paar stehen noch bei mir rum, die hebe ich mir auf.
    die hätte ich mir auch beinahe zugelegt. Aber nicht für MRT.
    Ich habe seit dieser Woche ein weiteres Paar Adios3.😊 (jetzt habe ich zwei auf Reserve + einen ebenfalls unbenutzten adios2). Wenn ich aktuell schon nicht Laufe, dann wenigstens Material-technisch gute Voraussetzungen für die Zukunft schaffen.
    Schnelle Sachen mache ich eigentlich in TypeA, werde es aber in nächster Zeit nicht wagen den anzuziehen.

  39. #44125
    Avatar von Gaertda
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    So der Great 10k ist Geschichte. Mit gemischten Gefühlen bin ich nach Berlin gefahren.
    Am Donnerstag bin ich nochmal 2-1-1km Tempo gelaufen und 3:12 Schnitt mit 2x400m all out um den Körper vorzubereiten.

    Die 3:12 hat sich da gut angefühlt und hat mir grob einen Richtwert gegeben, wie ich den 10er angehen kann.

    Locker warmgelaufen danach ein paar Steigerungen und zum Start. Voll fokussiert und mit Adrenalin stand ich dann da und hatte mein Ziel im Kopf. Zwischen 32:20-32:45 wollte ich ins Ziel kommen.

    Es wurde eine 32:36! Ich bin all in gegangen und und zum Schluss all out gelaufen..

    Endlich konnte ich mal zeigen was ich drauf habe, nicht nur im Training.

    Die Temperatur war zwar nicht optimal aber ich habe das Beste rausgeholt.

    Da ich doch in Berlin gut laufen kann, werde ich mich für Berlin 2020 anmelden.

    @V-Runner

    trotzdem starke Zeit. War cool dich getroffen zu haben, auch wenn es nur ein kurzes hallo war. Hatte vll gedacht du ziehst mit wusste auch nicht was du vor hast. Habe mich von einer Gruppe zur Nächste vorgekämpft.
    #workinprogress
    5km 16:16 - 10km 32:36 - 21,1km 1:11:19

  40. Folgenden 13 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Gaertda:

    alcano (13.10.2019), Antracis (13.10.2019), Bernd79 (14.10.2019), Catch-22 (13.10.2019), diagonela (14.10.2019), kappel1719 (13.10.2019), Kerkermeister (14.10.2019), McAwesome (13.10.2019), movingdet65 (13.10.2019), Rolli (13.10.2019), tt-bazille (13.10.2019), V-Runner (13.10.2019), voxel (13.10.2019)

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