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  1. #46176
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Sinnvollerweise würde man ja den HM aus dem Marathontraining laufen, statt umgekehrt.

    Wird der Hm schlecht, werd ich mir denken, hättest mal nur auf den Hm trainiert.

    Wird der Marathon schlecht, würde ich mir sagen: Siehste, steht ja auch überall, das 2 Wochen vor Marathon HM zu knapp ist.

    Wird der Marathon gut, wäre ich überzeugt, mit früherem HM wäre er noch besser geworden.
    Eine klassische lose-lose-lose Situation eben. Da hilft eigentlich nur eins, sowohl beim HM als auch beim Marathon klare PB laufen.

    Aber im Ernst, wenn ich beides laufen sollte, würde ich wohl definitiv den Marathon als Haupt-WK sehen und den HM "all-out" aus dem Marathontraining herauslaufen. Das hat bei mir eigentlich meist ganz gut funktioniert, und meine aktuelle HM-PB ist auch genau so 3 Wochen vor meiner Marathon-PB entstanden. Obwohl man da fairerweise sagen muss, dass ich mich eigentlich noch nie gezielt auf einen HM vorbereitet habe und die immer aus dem Marathontraining heraus oder komplett ohne strukturierte Vorbereitung gelaufen bin.

    So aus dem Bauch heraus würde ich sogar vermute, das das bei mir mit den zwei Wochen Abstand klappen könnte. Langandauernde Nachwirkungen habe ich nach einen HM eigentlich eh nie gespürt, und Fan ein Tapering-Phase länger als 2 Wochen war ich auch nie. Ein grenzwertiger Ritt auf der Rasierklinge wäre das aber natürlich trotzdem...


    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Ich glaube ja ehrlich gesagt, dass ich eher vom Typ Dan Lorang, statt vom Typ Faris profitieren würde. Aber schaun ma mal.

    Heute übrigens Vatertagstrainingseinheit. Mit der Gattin gemütlich zum Spargelessen geradelt, am Ende dann noch 30km mit etwas mehr Zug auf der Kette. Kaloriengehalt vermutlich. Immerhin sind 140km zusammengekommen.

    Bei mir, ähm, eigentlich ganz ähnlich, nur halbe Anzahl Personen, somit natürlich auch nur halbe Distanz , und statt Spargel das obligatorisch Eis.

  2. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Dartan:

    Antracis (21.05.2020), farhadsun (21.05.2020)

  3. #46177
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Na wenn ich die Leistung so kacke umsetze, könnte das doch ein Ansatz sein
    Du wirst doch hoffentlich nicht aufgrund irgendeiner berechneten Zahl – von der niemand wirklich weiß, wie sie zu Stande kommt, da dazu bekannt sein müsste, wie Stryd die "Leistung" berechnet/schätzt – plötzlich das Gefühl haben, deine "Laufeffizienz" sei schlecht? Der Begriff ist übrigens irreführend, da im Original von "Running Effectiveness" die Rede ist. Und diese ist nur das Verhältnis von Geschwindigkeit zu Leistung und sagt z.B. nichts darüber aus, wie viel Energie für das Erbringen dieser Leistung aufgewendet werden muss.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Im Gelände war es unterirdisch und heute flach und moderat immerhin nur knapp unterdurchschnittlich
    Verglichen womit? Aus dem in Runalyze angegebenen Text (https://irp-cdn.multiscreensite.com/...alladino.pdf):

    Therefore, at FTP, on relatively flat terrain, in good running conditions, it is likely that:
    RE = 0.99 to 1.01 is near average
    RE = <0.99 is below average
    RE = >1.01 is good
    RE = >1.05 is likely the realm of elite world class runners
    Woher die Zahlen kommen habe ich nicht herausfinden können.

    Damit will ich nicht sagen, dass diese Messungen und Werte nutzlos oder falsch sind. Mir ist nur nicht klar, wie sie zu Stande kommen und wie sie einzuordnen sind. Und ohne diese Informationen besitzen sie natürlich auch nur eingeschränkte Aussagekraft.
    Zuletzt überarbeitet von alcano (21.05.2020 um 21:34 Uhr)
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    leviathan (21.05.2020)

  5. #46178
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Du wirst doch hoffentlich aufgrund irgendeiner berechneten Zahl – von der niemand wirklich weiß, wie sie zu Stande kommt, da dazu bekannt sein müsste, wie Stryd die "Leistung" berechnet/schätzt – plötzlich das Gefühl haben, deine "Laufeffizienz" sei schlecht?
    Könnte eine Berufskrankheit sein.

  6. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    alcano (21.05.2020), leviathan (21.05.2020)

  7. #46179
    Avatar von alcano
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    Danke fürs Zitieren. Da fehlte ein nicht unwichtiges "nicht" in meinem Satz.
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  8. #46180
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Danke fürs Zitieren. Da fehlte ein nicht unwichtiges "nicht" in meinem Satz.
    Das „nicht“ habe ich quasi einfach mal vorausgesetzt. Berufskrankheit

  9. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    alcano (21.05.2020), leviathan (21.05.2020)

  10. #46181
    Avatar von farhadsun
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Weil ich es bisher noch nie aus einem einzigen Vorbereitungszyklus geschafft habe. Meine PBs kamen aus mindestens zwei Zyklen hintereinander. Meine Ausdauergrundlage ist aktuell sicher nicht schlecht, aber ich bin aktuell 8-9Kg über einem optimalen WK-Gewicht und laufe zwischen 45-60km pro Woche. Da kann auch der regelmäßige 28er am WE nicht darüber hinwegtäuschen, dass das zu wenig ist.

    Ich brauche wahrscheinlich keine regelmäßigen 100+-Wochen mehr mit dem Radfahren, aber ich gehe davon aus, dass ich schon mehrere Monate eine solide Grundlage zwischen 70-90km brauche, um überhaupt von einer Basis für eine Sub3:05 reden zu können. Wenn ich im Frühjahr deutlich unter 3:10 laufen würde und am Ball bleibe, hielte ich einen Sub3-Angriff im Herbst 2021 für möglich. Alles andere bringt mir nur wieder Verletzungen oder einen beschissenen WK.



    Christian konnte, wie hier auf den ersten Seiten zu lesen ist, auch mit 3-4 mal die Woche und wenig Kilometern 1200er deutlich unter 4er Schnitt laufen. Bei mir ist sowas wie 1200er-1600er in 3:40 nur am Ende er harten und spezifischen Vorbereitung drin.

    Mich würde wirklich interessieren, wie Du darauf kommst, dass die 4:15 für mich leichter ist, als die 4:00. Ich hab sowohl die deutliche Sub39 als auch die 1:25 hingestellt. Die 10K-Zeit war mit kaputter Hüfte und der Hm aus sehr kurzer Vorbereitung. Hingegen bin ich mindestens 4 mal bei Sub3-Versuchen gerade mal so bei 3:10 oder knapp drunter gelandet. Prinzipiell war die Kraftausdauer das Problem, meist in Form von Krämpfen.

    Als ich letztes Jahr sehr locker im Training 19km @4:11 laufen konnte in einem 28er, dachte ich eigentlich, das reicht. Aber dafür waren halt die Umfänge zu gering. Das Rad kann zwar Ausdauer pushen und muskuläre Probleme abfedern, aber mein spezifisches Kraftproblem wird dadurch nicht besser.

    Man muss halt auch sagen, dass prinzipiell die - ich nenne es jetzt mal unspezifische - Ausdauer nicht wirklich mein Keylimiter ist. 200km Rad oder 30+ Läufe sind mir noch nie schwer gefallen.




    Da bin ich wie gesagt anderer Meinung, Du bist halt nie eine wirklich gute Strecke gelaufen und nie gut getapert. Genauso, wie Christian seine Klopause schon mit einrechnen muss beim HM.
    Vieles ist richtig was du schreibst, aber ich gehe mal auf deine Punkte nacheinander ein,
    für 2 Zyklen hättest du genug Zeit, und das macht Sinn, für einen theoretischen Marathon im Herbst und dann für den Frühjahrsmarathon,
    du sollst natürlich nicht zu früh mit langen intensiven Läufen anfangen, pro Zyklus natürlich, sondern viel Grundlage wie du schreibst, und dann gezielt Intensität reinbringen,
    8-9 kg über Optimalgewicht ist doch super, meine ich ganz ernst, siehe voxel. Wenn man mit 8 kg mehr trainiert hat man einen sehr guten Hebel für Verbeserung,
    du hast noch keine optimale Marathonvorbereitung hinbekommen, jetzt ist es möglich mit deiner stabileren Orthopädie und genug Zeit oben darauf, vorausgesetzt du machst nicht zu viele andere Sachen nebenbei, bei HM und 10-er ist die Fehlerquote deutlich geringer, aber dementsprechend ist die Gewichtung des Ergebnisses auch anders, eine HM PB, sagen wir mal eine 1:24 macht sich neben 1:25 zwar gut, aber eine 2:59 wäre schon eine andere Nummer für dich,
    ich bleibe bei meiner Einschätzung was HM und Marathon anbetrifft, und erhöhe auf Sub 2:59, das Problem mit Krämpfen war doch nicht immer da und muss auch nicht wieder auftreten, du hast jetzt eine ganz andere Grundlage (PS. Und zwei PB's sind natürlich möglich, aber ich würde viel lieber eine Marathon PB von dir sehen, wann auch immer übrigens)
    Christian hätte in HM und 10-er schneller sein können, gebe ich dir recht,
    ich wäre in meinem besten HM (hatte Topform ever) auf einer optimalen Strecke etwas schneller gewesen, auch richtig,

    Egal welche Kombination du wählst, du wirst definitiv das Richtige machen und niemand kann es besser als du, ich drücke ganz fest die Daumen schon ab jetzt.

  11. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    Antracis (21.05.2020), leviathan (21.05.2020), Steffen42 (21.05.2020)

  12. #46182
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von farhadsun Beitrag anzeigen
    Die Erfahrung vergangener Marathontrainings, und die Kollegen hier, werden dich zeitig stoppen, wenn du eine total bescheuerte Woche mit 38km+EB-Abschluss durchziehen willst.
    Leider sehen wir sowas fast immer zu spät.


    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Eine klassische lose-lose-lose Situation eben.
    Oder win-win: wenn's im HM weh tut, und keine grandiose Zeit mehr drin ist, nimmste raus, um dich für den Marathon zu schonen;
    wenn's im HM weh tut, und keine grandiose Zeit mehr drin ist, darfste rausnehmen, weil du ja schon einen HM gelaufen bist.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    Antracis (22.05.2020)

  14. #46183
    Avatar von farhadsun
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Leider sehen wir sowas fast immer zu spät.
    +1, deswegen habe ich das so geschrieben, als Prophylaxe

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Oder win-win: wenn's im HM weh tut, und keine grandiose Zeit mehr drin ist, nimmste raus, um dich für den Marathon zu schonen;
    wenn's im HM weh tut, und keine grandiose Zeit mehr drin ist, darfste rausnehmen, weil du ja schon einen HM gelaufen bist.
    +1

    @Steffen: Hoka Cavu 3 kommt

  15. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    Antracis (22.05.2020), Steffen42 (21.05.2020)

  16. #46184
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Danke fürs Zitieren, Farhad, dadurch habe ich das nochmal gelesen. So sollte das natürlich heißen:


    Oder win-win: wenn's im HM weh tut, und keine grandiose Zeit mehr drin ist, nimmste raus, um dich für den Marathon zu schonen;
    wenn's im Marathon weh tut, und keine grandiose Zeit mehr drin ist, darfste rausnehmen, weil du ja schon einen HM gelaufen bist.
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  17. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    farhadsun (22.05.2020), leviathan (22.05.2020)

  18. #46185
    Avatar von farhadsun
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    Ja Holger verstanden hatten es alle😁 dennoch.

    Dieser Rat von dir hat zu meiner HM PB geführt und das DNF bei Marathon erträglicher gemacht.

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    Antracis (22.05.2020)

  20. #46186
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    @Farhad: Hm, meinst Du das mit den Zeiten wirklich ? Wenn ich meine letzte Saison anschaue, da bin ich für meine Verhältnisse bei geringen Laufumfängen sehr flotte Intervalle und auch TDLs gelaufen. Rückblickend habe ich mir da über 10K und HM deutlich mehr zugetraut, als beim Marathon.
    Ich würde ehrlich gesagt eine Sub3 in HH im nächsten Jahr für nicht machbar halten, eine 1:24 wäre schwer aber aus meiner Sicht möglich. Sub3 in HH werd ich eh nicht mehr versuchen, dafür ist mir die Strecke zu schwer. Da kann man jetzt natürlich sagen, dass sind gegenüber Berlin vielleicht nur 2 Minuten, aber die werden entscheidend sein.
    Und wahrscheinlich empfindest Du in der Vorbereitung auf einen HM viel weniger Druck. Auch ist hier das gesamte Laufvolumen und die Ausdauerkomponente nicht der alles entscheidende Faktor. Dazu kommt, daß Du mit Deinen sonstigen Aktivitäten (Crossfit) eine gute HM Form nur minimal beeinträchtigst. Für den Marathon wird das in Summe ganz schön viel Intensität. Auch die Einheiten, die Du wirklich gern läufst, sprechen eher für einen HM. Ein paar fixe Fartleks (in Verbindung mit den anderen Sportarten vielleicht zuviel) werden Dich nicht daran hindern einen HM gut durchzudrücken. Aber die letzten 15km im Marathon mal durchdrücken zu müssen, ist etwas anderes. Unglücklicherweise haben wir das alle erlebt und sind kaum in der Lage diese zu verdrängen. Allein das erhöht den Druck in der Vorbereitung deutlich. Ich sehe das an der Stelle anders als Holger und Farhad. Holgers win-win Sitution funktioniert nur dann, wenn man den Ausgang der beiden Rennen wirklich offen hält. Ich traue ihm sogar zu, daß er das kann. Es gibt andere Typen, die haben das sicher Schwierigkeiten. Naja, Du weißt wen ich meine

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Du wirst doch hoffentlich nicht aufgrund irgendeiner berechneten Zahl – von der niemand wirklich weiß, wie sie zu Stande kommt, da dazu bekannt sein müsste, wie Stryd die "Leistung" berechnet/schätzt – plötzlich das Gefühl haben, deine "Laufeffizienz" sei schlecht?
    Wenn man schon viele Steine umgedreht hat und dann findet man einem mit Hinweisschild, sollte man mal drauf schauen. Ob das wirklich ein relevanter Faktor ist, weiß ich nicht. Aber wie Frank das vorgeschlagen hat, sollte man das beobachten. Zumindest ist ein eine wichtige Zutat für eine gute Performance, die ich mir noch nie genauer angeschaut habe.
    nix is fix

  21. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Antracis (22.05.2020), farhadsun (22.05.2020), Marsupilami82 (22.05.2020)

  22. #46187
    mountain runner, road runner Avatar von Marsupilami82
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    Ich laufe auch mit dem Stryd, allerdings auch erst seit kurzem und habe mich auch schon mit einigen der Fragen beschäftigt die hier diskutiert werden.

    Zum Thema Laufeffizienz: es gibt unterschiedliche Tabellen für den "alten" Stryd ohne Windmessung und den "neuen" mit. Ich habe den neuen, meine Werte in Runalyze liegen bei flachen DL immer zwischen 0.92 und 0.95, also mehr oder weniger im Mittel:

    Kategorie....................Stryd (non-wind device)......Stryd (wind device)
    unterdurchschnittlich...≤ 0.95...............................≤ 0.91
    average......................0.96 - 0.98.........................0.92 - 0.94
    above average............0.99 - 1.01.........................0.95 - 0.97
    elite world class..........≥ 1.02...............................≥ 0.98

    Ansonsten sehe ich das wie alcano: nicht zu viel auf solche Werte geben, zumindest absolut gesehen. Was aber immer interessant ist, ist die potentielle Veränderung solcher Werte über die Zeit.

  23. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Marsupilami82:

    alcano (22.05.2020), leviathan (22.05.2020)

  24. #46188
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Wenn man schon viele Steine umgedreht hat und dann findet man einem mit Hinweisschild, sollte man mal drauf schauen. Ob das wirklich ein relevanter Faktor ist, weiß ich nicht. Aber wie Frank das vorgeschlagen hat, sollte man das beobachten. Zumindest ist ein eine wichtige Zutat für eine gute Performance, die ich mir noch nie genauer angeschaut habe.
    Natürlich nicht, der Wert wurde ja auch erst vor kurzem erfunden. Aber bevor du nicht weißt, wie genau er zu Stande kommt (und dazu müsste man wissen, wie Stryd die Leistung berechnet) und worauf die Einteilung "unterdurchschnittlich" bis "Elite" beruht bin ich ganz klar der Meinung, dass es mehr schadet als nützt, diesen Werten irgend eine Bedeutung zuzumessen, zumindest im Hinblick auf die "Laufeffizienz".
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  25. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    Dartan (22.05.2020), leviathan (22.05.2020)

  26. #46189
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von farhadsun Beitrag anzeigen
    Vieles ist richtig was du schreibst, aber ich gehe mal auf deine Punkte nacheinander ein
    Danke für die ausführliche Rückmeldung, Farhad.

    Ich kann bei vielem mitgehen. Die Krämpfe sind allerdings leider ein Lebensthema. Das war schon als Jugendlicher, z.B. im Volleyballtrainingslager ein Limiter. Ich bin mittlerweile ziemlich sicher, dass das nix mit Elektrolytmangel durch Schwitzen zu tun hat, sondern halt einfach im Zustand der Erschöpfung eine Reaktion meines Körpers, aus welche Physiologischen Grund auch immer. Nach meinen Recherchen ist das nicht klar, man spricht dann halt von „Exercise Induced muscle cramps“

    Ich hatte das nie bei voll gelaufenen 10er und nie bei HM, aber fast immer beim Marathon.

    Bei meinem ersten Marathon in 3:12 fingen auch die Adduktoren an zu krampfen so bei Km 37. Da ich mein Ziel, Sub 3:15 zu diesem Zeitpunkt ziemlich sicher wähnte, hab ich einfach mal 5s Pace pro km rausgenommen, weil ich nix riskieren wollte.

    Bei meiner PB 2015 kamen die Krämpfe bei km 32 und ich hab mich dann sehr ausgiebig mit mehreren Pausen gestreched und um die Sub3 ins Ziel gejoggt.

    Beim letzten Marathon kamen die (Waden)Krämpfe dann schon bei KM 18, was mir psychisch ehrlich gesagt ziemlich den Stecker gezogen hat. Vermutlich bedingt durch die niedrigen Laufumfänge und vermutlich auch durch eine höhere Wadenbelastung dadurch, dass ich den NB 1500v erstmals in einem Marathon-Wk gelaufen bin. Ich hab zwar in den 3 Monaten davor alle LaLas und alle TDLs in dem Schuh gelaufen und hatte nie Probleme, aber offenbar war der Körper nicht so weit.

    Keine Krämpfe hatte ich nur 2016, bei sehr hohen Traininsumfängen + viel Kraft/Plyometrie und ich hab am Ende des Wk zugegeben auch nicht mehr wirklich gepushed, weil ich ja schon bei HM geplatzt war, Da war die Ausdauerform schon im Sinkflug.

    Ich glaube auch, dass es zukünftig besser werden kann, allerdings brauche ich sicher einen gewissen Umfang für den M. und muss im Training auch gezielt die Kraftausdauer ansprechen.

    Ob ich im WK noch was machen kann, bin ich unsicher. Magnesium hat nie wirklich geholfen. Und ich schwitze zwar sehr stark und auch augenscheinlich mit starkem Salzverlust, aber wenn ich schon nach 90-120min Probleme bekomme bei Nicht-Hitze-WK, halte ich Natriummangel ehrlich gesagt für sehr unwahrscheinlich. Vielleicht versuche ich aber dennoch mal Salztabletten, wenn ich sie im Training vertrage.

    @Levi: Vom Crossfit bin ich ja etwas weg. Ehrlich gesagt reicht mir das Radfahren als Ausgleich + zielorientiertes Krafttraining und Stabi. FItnesskurse würde ich aktuell wirklich nur noch in einer frühen unspezifischen Phase einer Saison bedingt einbauen. Da hab ich doch gelernt, dass das zu viele Körner kostet.

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    farhadsun (22.05.2020)

  28. #46190
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Beim letzten Marathon kamen die (Waden)Krämpfe dann schon bei KM 18, was mir psychisch ehrlich gesagt ziemlich den Stecker gezogen hat. Vermutlich bedingt durch die niedrigen Laufumfänge und vermutlich auch durch eine höhere Wadenbelastung dadurch, dass ich den NB 1500v erstmals in einem Marathon-Wk gelaufen bin. Ich hab zwar in den 3 Monaten davor alle LaLas und alle TDLs in dem Schuh gelaufen und hatte nie Probleme, aber offenbar war der Körper nicht so weit.
    Du bist auch schon Marathons in deutlich stärker gedämpften Schuhen gelaufen, habe ich das richtig in Erinnerung? Ist da irgend ein Zusammenhang mit dem Zeitpunkt des Auftretens der Krämpfe erkennbar? Und/oder mit der betroffenen Muskulatur?
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  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    farhadsun (22.05.2020)

  30. #46191
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Du bist auch schon Marathons in deutlich stärker gedämpften Schuhen gelaufen, habe ich das richtig in Erinnerung? Ist da irgend ein Zusammenhang mit dem Zeitpunkt des Auftretens der Krämpfe erkennbar? Und/oder mit der betroffenen Muskulatur?
    Ich bin eigentlich davor alle Marathons in sehr stark gedämpften und folglich auch schweren Schuhen gelaufen, z.B. Brooks Adrenaline oder NB 860, vor allem also auch mit starker Pronationsstütze.

    Auf eine Empfehlung hab ich letztes Jahr einfach mal den NB 1500 ausprobiert, das ist ja ein relativ leichter, wenig gedämpfter Schuh mit leichter Pronationsstütze. Das hat im Training überraschend gut funktioniert und ich hab Ihn dann vor allem bei Intervallen, MLR und auch den Lalas und Marathonspezifischen TDLs getragen und hatte nie (Waden)Probleme. Auch das Laufgefühl war sehr gut und dynamisch, die alten stark gedämpften Schuhe habe ich immer nur noch bei kurzen lockeren Läufen getragen.

    Insofern kann ich bezüglich der alten Schuhe nicht gut differenzieren, beim letzten Marathon kann das aber durchaus eine Rolle gespielt haben. Ich bin da auch nicht sicher, wie ich das bewerten soll. Prinzipiell sind ja leichtere Schuhe ein Vorteil und ich komme eigentlich gut damit zurecht. Andererseits laufe ich dann natürlich tendenziell weiter vorne auf dem Mittelfuß, was die Waden stärker belastet. Vielleicht brauche ich da einfach noch etwas mehr Gewöhnung.

  31. #46192
    Avatar von farhadsun
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Die Krämpfe sind allerdings leider ein Lebensthema.

    Ich glaube auch, dass es zukünftig besser werden kann, allerdings brauche ich sicher einen gewissen Umfang für den M. und muss im Training auch gezielt die Kraftausdauer ansprechen.

    Ob ich im WK noch was machen kann, bin ich unsicher. Magnesium hat nie wirklich geholfen. Und ich schwitze zwar sehr stark und auch augenscheinlich mit starkem Salzverlust, aber wenn ich schon nach 90-120min Probleme bekomme bei Nicht-Hitze-WK, halte ich Natriummangel ehrlich gesagt für sehr unwahrscheinlich. Vielleicht versuche ich aber dennoch mal Salztabletten, wenn ich sie im Training vertrage.
    Ich bin überzeugt, dass sich das Radfahren sehr positiv auf das Problem mit den Krämpfen auswirken wird, und bei optimalem gut dosiertem Training und mit langsamer Steigerung der Belastung du dieses Problem hoffentlich gar nicht mehr haben wirst.

    Ich merke jetzt beim Wiedereinstieg ganz deutlich wie gut das viele Radfahren tut (PS. ich bin ja mein Leben lang täglich Rad gefahren, aber das zählt nicht, da zu kurz), meine Knie hatten sonst immer beim Einstieg eine Weile Ärger gemacht und auch die Muskulatur hat einige Wochen gebraucht, um längere Belastungen auszuhalten, diesmal ist alles einfacher. So schätze ich den Effekt bei dir auch ein, oder sogar mehr, da du nun auch täglich mit dem Brommi fährst.

    Apropos Salz und Co, du kennst den Kollegen, der Salz und BCAA in Isogel gemischt hat, ist ein Versuch wert.

    Einen tollen HM laufen viele aus dem Marathontraining raus, weil man keinerlei Respekt mehr vor der Distanz hat und sich die Intensität für HM PB eher zutraut, als wenn man sich ''nur auf HM'' vorbereitet hat und quasi meint, an der oberen Grenze zu laufen, mental ein großer Vorteil.

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    Antracis (22.05.2020)

  33. #46193
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Ich bin eigentlich davor alle Marathons in sehr stark gedämpften und folglich auch schweren Schuhen gelaufen, z.B. Brooks Adrenaline oder NB 860, vor allem also auch mit starker Pronationsstütze.
    Warum die Pronationsstütze? Einfach weil die Schuhe eine drin hatten oder weil du da bewusst darauf geachtet hast?

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Insofern kann ich bezüglich der alten Schuhe nicht gut differenzieren, beim letzten Marathon kann das aber durchaus eine Rolle gespielt haben. Ich bin da auch nicht sicher, wie ich das bewerten soll. Prinzipiell sind ja leichtere Schuhe ein Vorteil und ich komme eigentlich gut damit zurecht. Andererseits laufe ich dann natürlich tendenziell weiter vorne auf dem Mittelfuß, was die Waden stärker belastet. Vielleicht brauche ich da einfach noch etwas mehr Gewöhnung.
    Einfache Faustregel: Je kürzer der Wettkampf, desto wichtiger ist es die Effektivität zu maximieren und kein unnötiges Gramm zu viel mitzuschleppen, schon gar nicht an den Extremitäten und desto wichtiger sind deshalb auch leichte Schuhe. Je länger der Wettkampf, desto wichtiger wird es (insb. muskulär) bis zum Ende nicht zu sehr nachzulassen und möglichst problemfrei durchzukommen.

    Ich glaube da solltest du auch ansetzen was die Schuhe angeht: nicht versuchen die potenziell "schnellsten" Schuhe zu finden sondern diejenigen, die dich möglichst beschwerdefrei durchbringen. Es deutet nun allerdings einiges darauf hin, dass diese Schuhe aktuell in ein und demselben Paket kommen – das jedoch nicht ganz günstig ist. Und auch wenn ich die Entwicklung bei den Schuhen in letzter Zeit grundsätzlich eher kritisch betrachte wäre das bei dir evtl. tatsächlich einen Versuch wert.

    Ansonsten fällt mir noch ein, evtl. die zu Krämpfen neigende Muskulatur exzentrisch zu trainieren, z.B. durch relativ schnelle/längere Bergabläufe.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

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  34. #46194
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    Zitat Zitat von farhadsun Beitrag anzeigen

    Apropos Salz und Co, du kennst den Kollegen, der Salz und BCAA in Isogel gemischt hat, ist ein Versuch wert
    Werde ich auf jeden Fall mal, zunächst im Training und dann im WK ausprobieren.

    Ich bin ja früher auch (aber nicht letztes Jahr) immer am Freitag vor dem Marathon ausgiebig in die Sauna gegangen. Mich hat das sehr entspannt, aber ich hab mich auch gefragt, inwieweit ich da vielleicht den Natriumspiegel senke und dann ggf. 36h später, trotz guter Zufuhr, ein Natriumdefizit hatte. Allerdings hab ich es wie gesagt beim letzten Marathon bewusst weggelassen.

    Ansonsten hab ich sogar Gurkensud probiert, hat aber auch nix geholfen.

    Wissenschaftlich ist über das Thema ja wie gesagt erstaunlich wenig wirklich gesichert. Überrascht hat mich z.B. auch, dass in der aktuellen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie erstmal ausführlich ausgeführt wird, dass es keine Evidenz für Magnesiumsubstitution gibt, man es aber dennoch versuchen könne. Das ist meist immer ein Zeichen, dass man therapeutisch vollkommen im Dunkeln tappt.

    Vor einigen Jahren hatte ich mal gelesen, dass eine Gruppe, ich glaube es war in Köln an der sportwissenschaftlichen Fakultät einen neuen Ansatz mit elektrophysiologischer Behandlung betreibt, aber da hab ich auch nichts bedeutsames mehr gehört.

    Also @alcano, falls Dir da was im Studium bekannt wird, bitte gleich weiter geben.

  35. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    farhadsun (22.05.2020)

  36. #46195
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Es deutet nun allerdings einiges darauf hin, dass diese Schuhe aktuell in ein und demselben Paket kommen – das jedoch nicht ganz günstig ist. Und auch wenn ich die Entwicklung bei den Schuhen in letzter Zeit grundsätzlich eher kritisch betrachte wäre das bei dir evtl. tatsächlich einen Versuch wert.
    Genau das wollte ich auch gerade schreiben, ich fände es sehr interessant zu sehen wie Anti mit den Vaporfly (oder den vergleichbaren Konkurrenz-Modellen) zurecht kommt. Das ist mein mit Abstand schnellster und mein mit Abstand weichster bzw gedämpftester Schuh in Kombination. Mehr als 21km bin ich mit den Teilen zwar noch nie gelaufen, aber bei meinen Halbmarathons darin hatte ich absolut das Gefühl, dass die muskuläre Belastung massiv reduziert war. Rein vom Bein-Gefühl her hätte ich wohl nach meinen fast-PB HM direkt am nächsten Tag den nächsten HM laufen können...

  37. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Dartan:

    Antracis (22.05.2020), farhadsun (22.05.2020), leviathan (22.05.2020)

  38. #46196
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    Apropos Schuhe, ich habe mich nach langer Zeit wieder mal mit Schuhen befasst und bin sehr gespannt auf die empfohlene Hoka Cavu, die gebogene Sohle, die gute Dämpfung und die Leichtigkeit sind gute Argumente gewesen, und mein letzter Schuhkauf lag ja schon lange zurück.

    @Sascha: Wie alcano schrieb habe ich auch das Gefühl, dass der neue Schuh vielleicht zu minimalistisch war für einen ganzen Marathon.

  39. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    Antracis (22.05.2020)

  40. #46197
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Ansonsten hab ich sogar Gurkensud probiert, hat aber auch nix geholfen.
    Ist ja mittlerweile wissenschaftlich gesichert, frag mich aber bitte nicht nach der Studie, ich heiße nicht alcano.

  41. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    Antracis (22.05.2020)

  42. #46198
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Warum die Pronationsstütze? Einfach weil die Schuhe eine drin hatten oder weil du da bewusst darauf geachtet hast?
    Weil mir bisher eigentlich in jedem „Laufladen“ nach Video auf LB Schuhe für Überpronierer angeboten wurden und ich im Video auch eine deutlich Überpronation Re > li sehen konnte. Darauf hab ich dann auch immer Hüft- und Achillessehnenprobleme, früher auch Knieprobleme, zurückgeführt.

    Dann hab ich doch einfach leichtere Schuhe mit viel weniger Stütze ausprobiert und siehe da: Ich hatte letztes Jahr keinerlei Probleme im Training. Auch, wenn ich noch einiges andere im Training geändert habe, ist das für mich ein Hinweis, dass ich vermutlich nicht so extrem stabile Schuhe brauche.


    Einfache Faustregel: Je kürzer der Wettkampf, desto wichtiger ist es die Effektivität zu maximieren und kein unnötiges Gramm zu viel mitzuschleppen, schon gar nicht an den Extremitäten und desto wichtiger sind deshalb auch leichte Schuhe. Je länger der Wettkampf, desto wichtiger wird es (insb. muskulär) bis zum Ende nicht zu sehr nachzulassen und möglichst problemfrei durchzukommen.
    Ist nachvollziehbar. Allerdings wie gesagt, 28km Lauf mit 19km Tempo @4:11, am Ende bin ich „provokativ“ noch einen Kilometer unter 4:00 gelaufen, um zu sehen, wie das Fahrwerk reagiert und es war alles o.k., auch mit den Schuhen. Und ich glaube, der 1500er ist im Spektrum eher als moderat anzusehen, gegenüber meinen alten Schuhen ist das aber natürlich ein großer Unterschied,

    Ich glaube da solltest du auch ansetzen was die Schuhe angeht: nicht versuchen die potenziell "schnellsten" Schuhe zu finden sondern diejenigen, die dich möglichst beschwerdefrei durchbringen. Es deutet nun allerdings einiges darauf hin, dass diese Schuhe aktuell in ein und demselben Paket kommen – das jedoch nicht ganz günstig ist. Und auch wenn ich die Entwicklung bei den Schuhen in letzter Zeit grundsätzlich eher kritisch betrachte wäre das bei dir evtl. tatsächlich einen Versuch wert.
    Sorry, dass hab ich, vielleicht weil ich nicht weiß, welche Entwicklung Du meinst, nicht verstanden. Kannst Du das bitte nochmal erläutern ? Insgesamt auch nochmal Danke für die Auseinandersetzung mit dem Thema.

    Ansonsten fällt mir noch ein, evtl. die zu Krämpfen neigende Muskulatur exzentrisch zu trainieren, z.B. durch relativ schnelle/längere Bergabläufe.
    Bergabläufe wären, bei aller gebotenen Vorsicht, wirklich eine Idee. Ich bin die Jahre davor auch die EBS und TDLs nie vollständig auf Asphalt gelaufen, meine LaLa-Standardstrecke ist eher Mix aus festgetretenem Waldboden und Asphalt. Da war ich letztes Jahr allerdings mehr hinterher und alle langen TDLs und IV waren , zumindest zu 90%, auf asphaltierten Abschnitten.

    [Edit] Ah, O.K., durch Darts Post hab ich jetzt kapiert, was Du meintest mit den Schuhen. Ja, tatsächlich wollte ich mal auch mal solche Zauberschuhe versuchen. Aber das bedeutet natürlich auch wieder heranführen im Training.

  43. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    farhadsun (22.05.2020)

  44. #46199
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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Genau das wollte ich auch gerade schreiben, ich fände es sehr interessant zu sehen wie Anti mit den Vaporfly (oder den vergleichbaren Konkurrenz-Modellen) zurecht kommt. Das ist mein mit Abstand schnellster und mein mit Abstand weichster bzw gedämpftester Schuh in Kombination. Mehr als 21km bin ich mit den Teilen zwar noch nie gelaufen, aber bei meinen Halbmarathons darin hatte ich absolut das Gefühl, dass die muskuläre Belastung massiv reduziert war. Rein vom Bein-Gefühl her hätte ich wohl nach meinen fast-PB HM direkt am nächsten Tag den nächsten HM laufen können...
    Die Sohlenform scheint sich ja durchzusetzen und die Carbonplatte auch, Hoka Carbon X würde mich auch interessieren, und nachdem ich in den letzten 2 Wochen für das Radfahren wieder gut eingekauft habe, ist nun wieder mal das Laufen dran.

  45. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    Antracis (22.05.2020), Dartan (22.05.2020)

  46. #46200
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    Zitat Zitat von farhadsun Beitrag anzeigen
    Ja Holger verstanden hatten es alle😁 dennoch.
    Ja logo, aber Fehler müssen korrigiert werden!

    Zitat Zitat von farhadsun Beitrag anzeigen
    Dieser Rat von dir hat zu meiner HM PB geführt und das DNF bei Marathon erträglicher gemacht.
    Bitte sehr.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  47. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    Antracis (22.05.2020), Dartan (22.05.2020), farhadsun (22.05.2020), leviathan (22.05.2020), Steffen42 (22.05.2020)

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