+ Antworten
Seite 1845 von 1874 ErsteErste ... 845134517451795183518421843184418451846184718481855 ... LetzteLetzte
Ergebnis 46.101 bis 46.125 von 46834
  1. #46101
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.646
    'Gefällt mir' gegeben
    220
    'Gefällt mir' erhalten
    2.320

    Standard

    Die besten Profis sind nicht mehr 2x pro Jahr in Toppform, siehe Kipchoge oder Farah.
    Grade Farah ist ein gutes Beispiel, da er durch seine Spezialstellung in England quasi immer qualifiziert war, während seine Konkurrenz aus Ethiopien und Kenja bereits vor der WM/Olympia in guter Form sein musste, um sich gegen die starke heimische Konkurrenz durchzusetzen. Vorteil Farah.

    Grob gesehen, sind das knappe fünf Monate Vorbereitung + WK-Periode + Saisonpause. Das ganze 2x pro Jahr, passt.

    Während der fünf Monate kann man sich durchaus stetig verbessern, wenn man sanft beginnt. Wer von Anfang an kloppt, ist - je nach Vorgehen und Person - nach zwei bis drei Monaten in Toppform. Ich habe noch keinen gesehen, weder vor Ort noch hier im Forum, der a) fünf Monate lang hart trainiert hat und b) sich dabei die ganze Zeit verbessert hat.
    In der Regel landet man bei dem Versuch auf einem Plateau, von wo aus es dann - mal langsam, mal schnell - bergab geht, und das mit recht großem Verletzungsrisiko.

    Voxel/Darth, grade bei Euch wäre es mal interessant zu sehen, wie Ihr bsw. nach
    - 6 Wochen Grundlage
    - 6 Wochen spezifisches Training
    - 8 Wochen Marathonvorbereitung
    - 2 Wochen Tapern
    abschneiden würdet. Aber dazu wird es wohl nie kommen, leider.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  2. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    alcano (19.05.2020), farhadsun (19.05.2020), leviathan (19.05.2020), voxel (19.05.2020)

  3. #46102
    Avatar von Zemita
    Im Forum dabei seit
    03.01.2014
    Ort
    Südniedersachsen
    Beiträge
    1.118
    'Gefällt mir' gegeben
    264
    'Gefällt mir' erhalten
    121

    Standard

    Ja bitte !!!!!!!!!! Levi zieh mal Voxels Plan durch

  4. #46103
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.949
    'Gefällt mir' gegeben
    512
    'Gefällt mir' erhalten
    1.795

    Standard

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Ich beobachte seit Jahren mit Interesse die Frage nach dem zu frühen Peak und dem dann folgenden Plateau oder der Abwärtsbewegung.
    Spannendes Thema.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Ist das wissenschaftlich wirklich gesichert?
    Gute Frage. Meine Vermutung ist ja, dass der "zu frühe Peak" u.a. daran liegen könnte, dass temporär der Proteinabbau die Proteinbildungskapazität des Körpers übersteigt und man somit im katabolen Bereich liegen würde. Wenn man dann die Belastung nicht wieder unter die Proteinbildungskapazität senkt (die natürlich immer weiter sinkt, wenn man mit gleicher Belastung weiter trainiert) würde das logischerweise dazu führen, dass auch die Leistungsfähigkeit immer weiter abnimmt. Das ist allerdings tatsächlich nicht mehr als eine Vermutung.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Kann diese Entwicklung durch eine Pause reversibel gemacht werden?
    Falls meine Vermutung zutrifft: ja. Wobei eine komplette Pause in den allermeisten Fällen sicher nicht nötig ist.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Wie ist das Konzept von Spitzen-Marathonläufern zu bewerten, die sich zwei mal im Jahr auf einen Höhepunkt-Wettkampf vorbereiten? Also konkret bei Kipchoge ein Frühjahrs- und ein Herbstmarahon.
    Über Jahre/Jahrzente aufgebaute Grundlage, die auch eine Pause nach dem Marathon übersteht bzw. nicht lang braucht, um wieder auf einen gewissen Stand zu kommen – aber natürlich auch nicht mehr verbessert wird bzw. werden kann. Diese Pause ist aber bei den meisten notwendig, da in diesem Leistungsbereich die Belastung durch Training und Wettkampf so hoch ist, dass der Körper (und vermutlich auch der Kopf) sonst relativ bald nicht mehr mitmachen würde. Danach relativ lange Phase mit spezifischem Training. In anderen Worten: Grundlagen werden erhalten und es geht wirklich nur noch darum, aus diesen zwei Mal im Jahr das Maximum rauszuholen mit Training, das möglichst perfekt auf den Hauptwettkampf vorbereitet. Evtl. wird auch die Laufökonomie weiterhin verbessert, siehe z.B. Paula Radcliffe: https://www.exeter.ac.uk/media/unive...jssc_paper.pdf. Das Beispiel von Radcliffe könnte auch darauf hindeuten, dass auch die Fähigkeit des Körpers Laktat aerob zu nutzen bis ins hohe Trainingsalter zunehmen kann bei entsprechendem Training. Wobei man hier 1. beachten muss, dass Athletinnen wie Radcliffe natürlich in vielerlei Hinsicht absolute Outlier sind und 2. stieg ihr Trainingsvolumen von ca. 40-50 km/Woche im Alter von 18 im Laufe der nächsten 10 Jahre auf 190-250 km/Woche.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Wie ist im Vergleich dazu das anekdotische Training von Frank Shorter, Bill Rodgers oder Steve Jones zu bewerten, die das ganze Jahr über am laufenden Band Wettkämpfe und Tempoeinheiten gelaufen sind und ständig in sehr guter Form waren?
    When Bill was at the height of his career in the late 70s, running was Bill’s main source of income. The only issue was, even as one of the best in the world, running didn’t pay well. The biggest reason for the mass number of marathons run by Bill was to keep working. Simply put, he couldn’t afford not to run.
    https://tinamuir.com/bill-rodgers/
    Ich glaube er hat in dem Podcast aber auch selbst gesagt, dass das der Leistung (und Langlebigkeit) nicht unbedingt zuträglich war.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    voxel (19.05.2020)

  6. #46104

    Im Forum dabei seit
    25.04.2013
    Beiträge
    2.954
    'Gefällt mir' gegeben
    1.467
    'Gefällt mir' erhalten
    2.489

    Standard

    D-Bus und alcano, da muss ich nachher nochmal näher drauf eingehen. Jetzt muss ich aber auf die Laufrunde.
    Ich wollte euch nur ein Jones-Schmankerl nicht vorenthalten :-)
    https://www.youtube.com/watch?v=Bz8G3Wtg4g8

  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    farhadsun (19.05.2020)

  8. #46105
    Clean Heels Avatar von Unwucht
    Im Forum dabei seit
    05.02.2013
    Beiträge
    1.141
    'Gefällt mir' gegeben
    172
    'Gefällt mir' erhalten
    121

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Ich habe noch keinen gesehen, weder vor Ort noch hier im Forum, der a) fünf Monate lang hart trainiert hat und b) sich dabei die ganze Zeit verbessert hat.
    Da gibts so nen Typen im 10km Forum der öfter mal nen neuen Thread aufmacht . Trainiert hart aber mit System, keinesfalls blindwütig. Hat tlw glaub ich auch schon die Sommerpause ausfallen lassen und voll durchgezogen. Ist aber sicher die Ausnahme.
    Let fitness naturally occur. Don't force it or chase times. - @stevemagness

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Unwucht:

    Rajazy (19.05.2020)

  10. #46106
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.949
    'Gefällt mir' gegeben
    512
    'Gefällt mir' erhalten
    1.795

    Standard

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Den ersten Teil sehe ich ja auch so und würde mich ohne eine EB oder einen längeren TDL gar nicht in einen Wettkampf wagen. Die Kernfrage ist tatsächlich wie oft und wie hart. Letzteres würde ich so steuern, daß der TDL immer als EB gelaufen wird. Da ist die Gefahr des Überpacens viel kleiner. Und die wenigen Sekunden je km langsamer haben eine irre positiven Effekt. Dazu kommt noch, daß man mit lang und EB gleich 2 QTEs in einer hat und somit mehr Regenerationszeit.
    "Gefahr des Überpacens" (warum besteht die?) ist für mich definitiv kein triftiger Grund dafür, TDLs immer nur als EB zu laufen. Und ja, ab einem gewissen Zeitpunkt kann es durchaus sinnvoll sein, den TDL in einen langen Lauf zu integrieren. Aber warum sollte man das von Anfang an tun? Denn die mehr Regenerationszeit braucht man dann auch und das bedeutet auch, dass man sie nicht für anderes nutzen kann, das vielleicht in der "Grundlagenphase" aber wichtig wäre.

    Ich mag übrigens den Ausdruck von Stephen Seiler: "Intensity discipline". Laut ihm einer der Faktoren, der letztendlich mit darüber entscheidet, wie weit man es im Ausdauersport bringt.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das ist schwer zu beschreiben. Wenn ich schnellere Intervalle einbaue, kommt eigentlich immer ein Sprung. Der geht aber auch immer schnell in ein Plateau über. Wenn man die höheren Intensitäten später einbaut, sieht man den Effekt eben sehr deutlich. Mir ist das am krassesten im letzten Jahr aufgefallen.
    Hast du da durch die (sanften) Fahrtspiele ein Plateau erreicht? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Aber auch als ich mit dem Laufen begonnen hatte, war das so. Da bin ich den ganzen Winter nur locker gelaufen, keine Intervalle, keine TDLs. Im Frühjahr habe ich dann irgendwann einfach einen Lauf Vollgas gegeben und nach dem zweiten oder dritten Versuch war ich schon in einer sehr akzeptablen Form.
    Natürlich, wenn du plötzlich einen ganz neuen und dazu noch so großen Reiz ins Training aufnimmst ist das die logische Folge. Genauso wie es logisch ist, dass man diese verbesserte Form nicht lange halten kann.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Gerade in einer Phase wir jetzt, hätte man ja unglaublich gute Möglichkeiten zu experimentieren. Man muss sich halt für eine Richtung entscheiden
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  11. #46107
    Dart Vader Avatar von Dartan
    Im Forum dabei seit
    07.07.2015
    Ort
    Würzburg
    Beiträge
    3.885
    'Gefällt mir' gegeben
    3.503
    'Gefällt mir' erhalten
    2.300

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Ich habe noch keinen gesehen, weder vor Ort noch hier im Forum, der a) fünf Monate lang hart trainiert hat und b) sich dabei die ganze Zeit verbessert hat.
    In der Regel landet man bei dem Versuch auf einem Plateau, von wo aus es dann - mal langsam, mal schnell - bergab geht, und das mit recht großem Verletzungsrisiko.
    Auch wenn wir bei der Beurteilung meines Trainings und meines Formverlaufs bekannterweise nicht immer einer Meinung waren, ist das eine Aussage die ich so sogar für mich wohl unterschreiben könnte. Ich habe nur immer mehr den Eindruck, dass die Steilheit des Formverlaufs, sowohl vor als nach dem Plateau, sich von Person zu Person wirklich massiv unterscheidet. Daher ist das korrekte Timing, und auch die Beurteilung der Formentwicklung während des Trainings, leider verdammt schwer und extrem individuell.


    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Voxel/Darth, grade bei Euch [...] Aber dazu wird es wohl nie kommen, leider.
    Steht zu befürchten. Aber wer weiß, falls ich noch ein paar Jahre meinen Bestzeiten hinterher laufe und dann irgendwann die Midlife-Crisis zuschlägt, vielleicht wird die Verzweiflung ja doch noch mal groß genug um es mit "vernünftigen" Training zu probieren...

  12. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Dartan:

    Marsupilami82 (19.05.2020), voxel (19.05.2020)

  13. #46108
    multi-pacing
    Im Forum dabei seit
    16.08.2014
    Ort
    Aleppo nicht mehr
    Beiträge
    1.667
    'Gefällt mir' gegeben
    1.894
    'Gefällt mir' erhalten
    790

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Ich habe noch keinen gesehen, weder vor Ort noch hier im Forum, der a) fünf Monate lang hart trainiert hat und b) sich dabei die ganze Zeit verbessert hat.
    In der Regel landet man bei dem Versuch auf einem Plateau, von wo aus es dann - mal langsam, mal schnell - bergab geht, und das mit recht großem Verletzungsrisiko.

    Zitat Zitat von Unwucht Beitrag anzeigen
    Da gibts so nen Typen im 10km Forum der öfter mal nen neuen Thread aufmacht . Trainiert hart aber mit System, keinesfalls blindwütig. Hat tlw glaub ich auch schon die Sommerpause ausfallen lassen und voll durchgezogen. Ist aber sicher die Ausnahme.
    Ich fühle mich irgendwie etwas angesprochen

    Die Frage ist für mich wie man "hart" definiert.
    Wenn es sich nur auf die einzelne QTEs bezieht, ja meine QTEs sind immer hart, dass ich nach der Einheit egal ob Grundlagen oder Peak fast immer so platt bin, dass Auslaufen schneller als 6er Pace sehr schwer ist. Und es gibt im Schnitt über die ganze Saison definitiv mehr als 2 QTEs pro Woche, i.d.R. 2 bis 4, je nachdem wie man eine QTE definiert.

    Der Unterschied ist für mich nur, wo der "Härte"-Fokus liegt im Bezug auf die Periodisierung und auch mit welchem Tempo die DL1 gelaufen werden (bei mir sehr selten schneller als 75% von HFmax).

    Z.B. Intervalltraining:
    In den Grundlagenphase (Winter) platt durch ewige Wiederholungen mit viel Kraftelementen (z.B. Kraftübungen zwischen den Intervallen oder im Gelände) und viel Gesamtbelastung der QTE.
    In der direkten LD-Vorbereitung Phase (Frühling/Herbst) platt durch intensivere schnellere spezifische flache LD-Intervallen mit kurzen Pausen ohne Kraftelementen (auch viel Gesamtumfang der QTE).
    In der "Speed"-Phase (Sommer) platt durch sehr schnelle Intervalle mit langen Pausen auch ohne Kraftelemente aber mit wenig Gesamtumfang der QTE.

    Ich glaube aber auch, dass wenn ich das ganze Jahr die Einheiten nur schnell laufen würde (QTEs und DLs) ohne Verschiebung des Härte-Fokus, wie z.B. oben beschrieben, würde ich auch nach 2-3 Monate peaken und dann mich nicht mehr verbessern.

    Ich bin seit 2015 verletzungsfrei (ich muss aber zugeben, dass ich viel aktive Regeneration mache), in 2015 habe ich mich eher durch Umfang als Intensität verletzt, als ich die damalige Wintergrundlagen mit viel Umfang mit langsamen KM als Laufanfänger nicht verkraftet habe).
    Der Kopf war nie müde und ich habe mich fast nie ausgebrannt gefüllt. Klar, wäre evtl. mit weniger mehr gegangen, aber so macht mir Training mehr spaß, sodass ich die Lust am Laufen nicht verliere, und verbessern tue ich mir immer noch - auch wenn langsam und weniger als viele Athleten mit deutlich weniger harten Training.

    Edit: ich kenne hier auch andere Typen die immer "hart" bzw härter trainieren, und gerne neue Threads aufmachen
    "Start lines: kind of scary but also kind of a beautiful moment of crystallized hope" - Molly Huddle.

  14. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rajazy:

    farhadsun (19.05.2020), leviathan (19.05.2020), Rolli (19.05.2020), voxel (19.05.2020)

  15. #46109
    Avatar von Antracis
    Im Forum dabei seit
    26.06.2011
    Ort
    Bärlin
    Beiträge
    3.454
    'Gefällt mir' gegeben
    2.524
    'Gefällt mir' erhalten
    4.049

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Während der fünf Monate kann man sich durchaus stetig verbessern, wenn man sanft beginnt.
    War bei mir ja letztes Jahr annähernd der Fall, da hab ich 18 Wochen strukturiert trainiert, und mich vor allem in den Intensitäten gezügelt, und die Form hat am Ende gut gepasst.

    Wer von Anfang an kloppt, ist - je nach Vorgehen und Person - nach zwei bis drei Monaten in Toppform.
    War im Prinzip bei meinen HM und Marathon PBs 2015 der Fall, da bin ich in Woche 14 des 18-Wochen-Pfitzinger eingestiegen und hab die Wochen 14-12 gerade so weit entschärft, dass ich es orthopädisch überlebt habe. Dann den eh schon harten Plan, vor allem in den MLRs, kräftig überzogen und in Woche 6 war ich schon so platt, dass der 10er-WK nicht unter 40 ging, Woche 4 dann HM PB in 1:25 und in Woche 1 war ich gefühlt schon im Bereich einer instabilen Form, hat immerhin noch zu 3:02 gereicht.

    Leider schätze ich die Chancen für eine erfolgreiche Reproduktion dieses Plans als gering ein.

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    farhadsun (19.05.2020)

  17. #46110
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.646
    'Gefällt mir' gegeben
    220
    'Gefällt mir' erhalten
    2.320

    Standard

    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Ich habe nur immer mehr den Eindruck, dass die Steilheit des Formverlaufs, sowohl vor als nach dem Plateau, sich von Person zu Person wirklich massiv unterscheidet. Daher ist das korrekte Timing, und auch die Beurteilung der Formentwicklung während des Trainings, leider verdammt schwer und extrem individuell.
    +1

    Das ist auch einer der Gründe, warum man sich nach etlichen Jahren immer noch weiter verbessern kann: jede Saison kann man mehr über sich erfahren, z. B. was man wie verträgt und wovon man am meisten profitiert.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    leviathan (19.05.2020)

  19. #46111
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    7.245
    'Gefällt mir' gegeben
    3.059
    'Gefällt mir' erhalten
    4.031

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Und ja, ab einem gewissen Zeitpunkt kann es durchaus sinnvoll sein, den TDL in einen langen Lauf zu integrieren. Aber warum sollte man das von Anfang an tun? Denn die mehr Regenerationszeit braucht man dann auch und das bedeutet auch, dass man sie nicht für anderes nutzen kann, das vielleicht in der "Grundlagenphase" aber wichtig wäre.
    Man braucht da so gut wie keine zusätzliche Regenerationszeit. Ich kann den Unterschied zwischen einem Lala und einem Lala mit EB beim besten Willen nicht erkennen. Wenn die harten Abschnitte deutlich über 15km gehen, sieht das anders aus. Mein persönsliches Empfinden ist, daß es deutlich leichter ist zu Beginn eine moderate EB einzubauen und die Stück für Stück schneller zu laufen als erst die Geschwindigkeit im TDL zu üben und dann als EB einzubauen. Mag einen Typfrage sein.

    Hast du da durch die (sanften) Fahrtspiele ein Plateau erreicht? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr.
    Das war erstaunlich gut. Ich hatte dann leider zur Unzeit eine Erkältung und bin in der Zeit sicher zu viel gelaufen. Vor allem wollte ich dann schnell wieder ins Training rein, weil der WK vor der Tür stand und habe versucht etwas nachzuholen. Ansonsten habe ich sicher am Tag vor dem WK einen Fehler gemacht und im WK zu wenig riskiert. Ich stand aber dennoch in sehr guter Verfassung in Neuhaus.
    nix is fix

  20. #46112
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.949
    'Gefällt mir' gegeben
    512
    'Gefällt mir' erhalten
    1.795

    Standard

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Man braucht da so gut wie keine zusätzliche Regenerationszeit. Ich kann den Unterschied zwischen einem Lala und einem Lala mit EB beim besten Willen nicht erkennen. Wenn die harten Abschnitte deutlich über 15km gehen, sieht das anders aus.
    Echt? 35 km easy = 35 km mit 15 km @ MRT für dich? Das sind für mich Welten.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Mein persönsliches Empfinden ist, daß es deutlich leichter ist zu Beginn eine moderate EB einzubauen und die Stück für Stück schneller zu laufen als erst die Geschwindigkeit im TDL zu üben und dann als EB einzubauen. Mag einen Typfrage sein.
    An diesem Satz sieht man sehr schön, wie unterschiedlich wir über Training denken. Ich überlege mir in erster Linie, welche Anpassungen durch eine Trainingseinheit erreicht werden können bzw. sollen. Du siehst es hingegen als Gewöhnung an ein Tempo oder eine Belastung an. Und für dich ist es wichtig, dass Training dir ein gutes Gefühl gibt, was mir wiederum ziemlich egal ist, so lange ich denke, dass es seinen Zweck erfüllt.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das war erstaunlich gut.
    Also kein Plateau?
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  21. #46113
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    7.245
    'Gefällt mir' gegeben
    3.059
    'Gefällt mir' erhalten
    4.031

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Echt? 35 km easy = 35 km mit 15 km @ MRT für dich? Das sind für mich Welten.
    Man muss das unterteilen nach Zeitpunkt und dann nochmals unterteilen in während des Laufs und nach dem Lauf. Wenn ich noch keinen 35er gelaufen bin, würde ich natürlich erstmal die Strecke absolvieren. Wenn kein oder so gut wie kein Cardic Drift mehr kommt, würde ich sofort die EB einbauen. Unterwegs ist es einerseits mit EB einfacher, weil man Abwechslung drin hat. Man läuft ca. 1,5h locker und dann ist mental das Training vorbei und es beginnt eine neue Einheit. Der beschleunigte Abschnitt erfordert natürlich mehr Konzentration und damit auch Energie. Die beiden Effekte halten sich aber die Waage. Vom Regenerationsaufwand würde ich sagen der 35er erfordert 2 Tage Regeneration und der 35er mit EB 48 Stunden. Freiwillig würde ich mich immer für die EB Variante entscheiden. Die fällt mir leichter.

    Du siehst es hingegen als Gewöhnung an ein Tempo oder eine Belastung an. Und für dich ist es wichtig, dass Training dir ein gutes Gefühl gibt, was mir wiederum ziemlich egal ist, so lange ich denke, dass es seinen Zweck erfüllt.
    Da hätten wir mal reden sollen
    Ich dachte, das wäre das Ziel.

    Also kein Plateau?
    Eben nicht. Und genau das war neu für mich
    Deshalb bin ich ja immer noch so angetan von dem Vorgehen. Vor allem war ich zu keinem Zeitpunkt der Vorbereitung gestresst oder kurz vorm überkochen. Außer in der kurzen Phase während und nach der Erkältung. Da habe ich mir aber selbst Druck gemacht.
    nix is fix

  22. #46114
    Avatar von farhadsun
    Im Forum dabei seit
    01.07.2011
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    7.004
    'Gefällt mir' gegeben
    2.938
    'Gefällt mir' erhalten
    2.958

    Standard

    Tolles comeback

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von farhadsun:

    Zemita (20.05.2020)

  24. #46115
    mountain runner, road runner Avatar von Marsupilami82
    Im Forum dabei seit
    05.03.2009
    Ort
    Bodensee / Vorarlberg
    Beiträge
    216
    'Gefällt mir' gegeben
    300
    'Gefällt mir' erhalten
    126

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Ich habe noch keinen gesehen, weder vor Ort noch hier im Forum, der a) fünf Monate lang hart trainiert hat und b) sich dabei die ganze Zeit verbessert hat.
    In der Regel landet man bei dem Versuch auf einem Plateau, von wo aus es dann - mal langsam, mal schnell - bergab geht, und das mit recht großem Verletzungsrisiko.
    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Auch wenn wir bei der Beurteilung meines Trainings und meines Formverlaufs bekannterweise nicht immer einer Meinung waren, ist das eine Aussage die ich so sogar für mich wohl unterschreiben könnte. Ich habe nur immer mehr den Eindruck, dass die Steilheit des Formverlaufs, sowohl vor als nach dem Plateau, sich von Person zu Person wirklich massiv unterscheidet. Daher ist das korrekte Timing, und auch die Beurteilung der Formentwicklung während des Trainings, leider verdammt schwer und extrem individuell.
    Frühform, ein spannendes Thema, mit dem ich leider auch schon meine Erfahrungen gemacht habe.

    Woran erkennt man denn überhaupt, dass man zu früh in Form ist, bzw. rückwirkend, dass man es war? Vom Bauchgefühl her kann ich das schon erkennen, aber kann man das irgendwie messbar machen?
    Konzepte wie CTL/ATL/TSB etc. sind sicherlich gute Hilfsmittel um den Aufbau graduell zu gestalten, aber eine gute Planung schützt ja (in meinen Augen) nicht davor, dass einen die Frühform dann doch erwischt.

    Wie sind eure Erfahrungen?

  25. #46116
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.949
    'Gefällt mir' gegeben
    512
    'Gefällt mir' erhalten
    1.795

    Standard

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    War im Prinzip bei meinen HM und Marathon PBs 2015 der Fall, da bin ich in Woche 14 des 18-Wochen-Pfitzinger eingestiegen und hab die Wochen 14-12 gerade so weit entschärft, dass ich es orthopädisch überlebt habe.
    Du hast ja mehrmals nach Pfitzinger trainiert: Fühltest du dich jemals vorbereitet auf die MRT und LT-Läufe in den ersten Wochen oder musstest du die entschärfen? Wie ging es den anderen, die nach Pfitz trainiert haben?

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Man muss das unterteilen nach Zeitpunkt und dann nochmals unterteilen in während des Laufs und nach dem Lauf. Wenn ich noch keinen 35er gelaufen bin, würde ich natürlich erstmal die Strecke absolvieren. Wenn kein oder so gut wie kein Cardic Drift mehr kommt, würde ich sofort die EB einbauen. Unterwegs ist es einerseits mit EB einfacher, weil man Abwechslung drin hat. Man läuft ca. 1,5h locker und dann ist mental das Training vorbei und es beginnt eine neue Einheit. Der beschleunigte Abschnitt erfordert natürlich mehr Konzentration und damit auch Energie. Die beiden Effekte halten sich aber die Waage. Vom Regenerationsaufwand würde ich sagen der 35er erfordert 2 Tage Regeneration und der 35er mit EB 48 Stunden. Freiwillig würde ich mich immer für die EB Variante entscheiden. Die fällt mir leichter.
    Faszinierend. Das zeigt mal, wie extrem wichtig für dich ist, wie hart sich eine Einheit für den Kopf anfühlt (und sei das nur, weil sie ungewohnt ist ). Wäre interessant zu sehen, wie die Belastung der langen Läufe mit und ohne EB hormonell und vom Muskelschaden her aussehen bei dir.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Da hätten wir mal reden sollen
    Ich dachte, das wäre das Ziel.
    Naja, schon auch. Aber mehr so im Sinne von notwendiges Übel.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Eben nicht. Und genau das war neu für mich
    Deshalb bin ich ja immer noch so angetan von dem Vorgehen. Vor allem war ich zu keinem Zeitpunkt der Vorbereitung gestresst oder kurz vorm überkochen. Außer in der kurzen Phase während und nach der Erkältung. Da habe ich mir aber selbst Druck gemacht.
    Dann fang jetzt an mit 1x/Woche lockeres Fartlek! So was wie 5x 30" @1500-3000 m-RT oder 5x 1' @5k-RT oder 5x 1'30" @ 10k-RT (jeweils mit 4' easy dazwischen).
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    leviathan (19.05.2020)

  27. #46117

    Im Forum dabei seit
    25.04.2013
    Beiträge
    2.954
    'Gefällt mir' gegeben
    1.467
    'Gefällt mir' erhalten
    2.489

    Standard

    Nach meiner regenerativen Laufrunde im genau 5:00/min habe ich mir die Postings nochmal durchgelesen.

    @D-Bus und alcano: Dieses Jahr will ich es sogar mal etwas strukturierter versuchen. Ich will ja am 06. Dezember 2020 eine neue Bestzeit in Valencia laufen. Und davor hätte ich eine gewisse Phasenabfolge vorgesehen (General, fundamental, specific) und die Canova Schiene nochmal probieren. Siehe hier:
    https://drive.google.com/file/d/1g__...TDXsw-I2w/view
    Damit hatte ich letztes Jahr in etwas verkürzter Form angefangen aber durch das Doppeln erhebliche orthopädische Probleme bekommen, so dass ich nur noch ein freestyle Training nach Gefühl zum Abschluss bringen konnte.

    Darth hat natürlich völlig recht, dass das Plateau und Frühform Thema sehr individuell ist. Ich habe bisher weniger Probleme damit gehabt. Vielleicht weil ich durch die Gewichtsoptimierung immer erst auf den letzten Drücker in Topform kam.
    Interessant finde ich Deinen Erklärungsansatz alcano mit dem Protein. Das habe ich noch nie gehört. Kann man das durch Proteineinnahme beeinflussen? Könnte passen, da ich in der Abnehmphase wirklich viel Eiweiß zu mir nehme.
    Paula Radcliffe ist übrigens ein tolles Beispiel für eine Athletin, die sich immer weiter verbessert hat. Kontinuität ist wahrscheinlich der größte Impact Faktor.

  28. #46118
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.646
    'Gefällt mir' gegeben
    220
    'Gefällt mir' erhalten
    2.320

    Standard

    Zitat Zitat von Marsupilami82 Beitrag anzeigen
    Frühform, ein spannendes Thema, mit dem ich leider auch schon meine Erfahrungen gemacht habe.
    Beim ersten Mal ist es sehr schwierig, da alles richtig zu machen, wobei deine Tri-Erfahrung schon wertvolle Hinweise geben kann.

    Ich persönlich würde mir immer die Wunsch-Peakwoche aufschreiben, meinetwegen die oben zitierte von Greif, und mich darauf langsam vorbereiten, Einheit für Einheit (Periodisierung kommt dann noch obendrauf).
    Nehmen wir mal einen Marathon in Kalenderwoche KW 18.
    Dann wäre ein möglicher Peak-Lala 35 km mit 15 km EB in KW 16 (oder 15).
    Logischerweise laufe ich dann nicht in KW 1 40 km mit 20 km EB, und auch nicht 34 km mit 10 km EB, sondern eher 25 km ohne EB.
    Bei Greif gehen die EBs ja in Schritten von 3 km mit einer Reg-woche dazwischen; 12 km in KW 15, ... 3 km in KW 11.
    Vielleicht 3 x 35 km ohne EB vorher, d.h. ab KW 7 stets 35 km, KW 10 als Reg-woche.

    Ab KW 1 dann z. B.
    KW 1 - .4: 25(0) - 28(0) - 30(0) - 32(0)
    KW 5 - .8: 24(0) - 33(0) - 35(0) - 35(0)
    KW 9 - 12: 35(0) - 25(0) - 35(3) - 35(6)
    KW 13 - 16: 35(9) - 25(0) - 35(12) - 35(15)
    KW 17 - 18: 25(5) - Marathon

    Bei den TDLs etc. kann man genauso verfahren. Bei Greif z. B. geht's los mit meinetwegen 12 km @4:50, und kulminiert 4 - 5 Monate später in 18 km @4:20 min/km. Siehe meine gestrigen Beispiele.

    Auch bei den Yassos geht das. Man fängt mit 4x 800 im geplanten Tempo an, und läuft jede Woche eine Wiederholung mehr, alles im gleichen Tempo.
    Dazu muss man natürlich möglichst gut einschätzen, wo man am Ende rauskommen kann.

    Geduld Geduld Geduld.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von D-Bus:

    Marsupilami82 (19.05.2020)

  30. #46119
    Dart Vader Avatar von Dartan
    Im Forum dabei seit
    07.07.2015
    Ort
    Würzburg
    Beiträge
    3.885
    'Gefällt mir' gegeben
    3.503
    'Gefällt mir' erhalten
    2.300

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Du hast ja mehrmals nach Pfitzinger trainiert: Fühltest du dich jemals vorbereitet auf die MRT und LT-Läufe in den ersten Wochen oder musstest du die entschärfen? Wie ging es den anderen, die nach Pfitz trainiert haben?
    Ich habe ja immer nur die 12 Wochen Pläne gemacht, die wirklich direkt in Woche 1 mit 13km MRT und in Woche 2 mit 6km LT einsteigen. Die Frage des darauf vorbereitet sein war also eher eine Frage, was man vor dem Plan trainiert hat. Und ja, ich habe mich eigentlich meist ganz gut darauf vorbereitet gefühlt, und die Läufe haben auch mehr oder weniger gut geklappt. (Und wenn "weniger", dann eher aufgrund von viel zu schnellen Angehens und den folglichen Einbruch. ) Aber ich denke dieses vorbereitet gewesen sein war gerade Teil des Problems, da ich stets vor den Trainingsplan schon viel zu hart trainiert habe und meinen Formhöhepunkt in den ersten Wochen des Plans, wenn nicht sogar vor dem Plan, erreicht habe.



    Zitat Zitat von Marsupilami82 Beitrag anzeigen
    Frühform, ein spannendes Thema, mit dem ich leider auch schon meine Erfahrungen gemacht habe.

    Woran erkennt man denn überhaupt, dass man zu früh in Form ist, bzw. rückwirkend, dass man es war? Vom Bauchgefühl her kann ich das schon erkennen, aber kann man das irgendwie messbar machen?
    Konzepte wie CTL/ATL/TSB etc. sind sicherlich gute Hilfsmittel um den Aufbau graduell zu gestalten, aber eine gute Planung schützt ja (in meinen Augen) nicht davor, dass einen die Frühform dann doch erwischt.

    Wie sind eure Erfahrungen?
    Es gibt vermutlich wenig Leute hier, die schlechter darin sind eine eigene Frühform zu erkennen, bzw. generell seine eigene Form zu beurteilen, als ich.

    Im Nachhinein mit reichlich zeitlichen Abstand betrachtet, wenn ich wirklich ganz ehrlich zu mir selbst bin, kann ich eine abfallende Form gegen Ende meiner Vorbereitungen meist schon erkennen. Einerseits dadurch, dass Schlüsseleinheiten immer seltener geklappt haben, oder zumindest immer grenzwertiger wurden. Vor allem aber dadurch, dass das Training generell immer mühsamer wurde und auch immer weniger Spaß machte. Ein guter Indikator bei mir ist wohl auch, so blöd das klingen mag, dass ich die MLRs (also mittel-langen, mittel-schnellen Läufe) immer seltener unabsichtlich überzogen habe.

    Das zeitnah zu erkennen habe ich aber nie geschafft. Irgendwie will man es ja doch nie wahrhaben, wenn das Training schlecht läuft und findet immer irgendwelche Ausreden für misslungene Einheiten. Und das an Zahlen festzumachen fällt mir auch schwer, da z.B. mein VDOT Werte in runalyze generell so stark schwanken, das es mir unmöglich ist kurzfristige Trends zu erkennen. Die TRIMP-basierende Werte halte ich zur Form-Beurteilung als ungeeignet, da sie ja nur etwas über die Trainings-Intensität, aber nicht über dessen Erfolg aussagen. Zur Steuerung der Intensität mögen die Werte prinzipiell geeignet sein. Da ich aber stets einen vorgefertigten Trainingsplan verwendet habe, lag das eh nicht in meiner Hand.

  31. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Dartan:

    Marsupilami82 (19.05.2020)

  32. #46120
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.949
    'Gefällt mir' gegeben
    512
    'Gefällt mir' erhalten
    1.795

    Standard

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    @D-Bus und alcano: Dieses Jahr will ich es sogar mal etwas strukturierter versuchen. Ich will ja am 06. Dezember 2020 eine neue Bestzeit in Valencia laufen. Und davor hätte ich eine gewisse Phasenabfolge vorgesehen (General, fundamental, specific) und die Canova Schiene nochmal probieren. Siehe hier:
    https://drive.google.com/file/d/1g__...TDXsw-I2w/view
    Damit hatte ich letztes Jahr in etwas verkürzter Form angefangen aber durch das Doppeln erhebliche orthopädische Probleme bekommen, so dass ich nur noch ein freestyle Training nach Gefühl zum Abschluss bringen konnte.
    Wie würde dann eine Beispielwoche in den verschiedenen Phasen bei dir aussehen? Und wie viel Rad fahren ist daneben noch geplant (und wie schnell? )?

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Interessant finde ich Deinen Erklärungsansatz alcano mit dem Protein. Das habe ich noch nie gehört. Kann man das durch Proteineinnahme beeinflussen? Könnte passen, da ich in der Abnehmphase wirklich viel Eiweiß zu mir nehme.
    Hmmm, vielleicht ist der Erklärungsansatz für Normalsportler doch nicht relevant und kommt eher für Profis zum Tragen, die z.B. die Tour de France bestreiten. Normalerweise sollten wir uns eigentlich ja nicht in einem Bereich befinden, in dem der Körper mit dem "Wiederaufbau" überfordert ist? Zu wenig Eiweiß kann aber (gerade in Zeiten mit hoher Belastung) natürlich durchaus ein Problem werden, von daher machst du das sicher richtig, es sei denn du übertreibst es komplett mit dem Eiweiß (nicht dass du jemals etwas übertreiben würdest ).

    Vielleicht hat die "Frühform" also auch einfach hormonelle Gründe (zu viel und zu häufiger Stress über zu lange Zeit)? Das ist wenig überraschend ein ziemlich komplexes Thema. Und höchstwahrscheinlich spielen da wie so oft eine Vielzahl von Faktoren mit rein.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Paula Radcliffe ist übrigens ein tolles Beispiel für eine Athletin, die sich immer weiter verbessert hat. Kontinuität ist wahrscheinlich der größte Impact Faktor.
    Das ist auch der Faktor, der vermutlich am häufigsten genannt wird, wenn es um die langfristige Verbesserung geht im Sport. Und das gilt natürlich fürs ganze Jahr.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  33. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    voxel (20.05.2020)

  34. #46121
    Avatar von Antracis
    Im Forum dabei seit
    26.06.2011
    Ort
    Bärlin
    Beiträge
    3.454
    'Gefällt mir' gegeben
    2.524
    'Gefällt mir' erhalten
    4.049

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Du hast ja mehrmals nach Pfitzinger trainiert: Fühltest du dich jemals vorbereitet auf die MRT und LT-Läufe in den ersten Wochen oder musstest du die entschärfen? Wie ging es den anderen, die nach Pfitz trainiert haben?
    Wirklich vorbereitet fühlte ich mich nur 2016, wobei ich den Plan dann natürlich Maßlos überzogen habe. Aber damals war das Einstiegsniveau vor dem Plan schon ziemlich hoch, weil ich, nachdem ich die Vorbereitung auf Berlin 2015 verletzungsbedingt abbrechen musste, seit September hochmotiviert (bekanntlich der Anfang vom Ende...) trainierte.

    21 Wochen , also kurz vor Beginn der 18-Wochenplans, sah die Woche folgendermaßen aus

    Mo: -
    Di: 11,3km DL @5:10/4:43 mit 3 Serien Treppensprüngen, 22min LaufABC
    Mi: 20km @4:59/4:47/4:37
    Do: Krafttraining 80min
    Fr: 10km @5:18/4:53
    Sa: 26,6 km @5:07, teils stark profiliert und Trail, letzte 8km@4:45
    So: 14,6km @5:14/4:57 + 6 x 12s Bergsprints + 6 STL

    10h
    83km


    Da war ich schon sehr fit und zwei Entlastungswochen später kam dann Pfitzinger, die zweite Woche, also 17 Weeks to Go, flutschte dann gut:

    Mo: 60 min lockerer Ausdauerzirkel Studio + 20min Stabi
    Di: 13km @5:10/4:50 mit 4 Serien Treppensprüngen, 12min LaufABC und 8 x 12s Bergsprints + 4 STL flach
    Mi: M: 21km @4:52/4:39/4:32 A: 60min Crossfit + 30min locker Crosstrainer
    Do: 10km DL @5:32 +3STL
    Fr: 18km @5:00/4:46/4:43
    Sa: 11km @5:20 mit 12min LaufABC + 3STL, danach 30min Krafttraining ohne Beine
    So: 30km: 2km EL @+ 9km @4:56 + 3,5km 4:45-4:30, 13km @4:11 + 2km AL

    13h
    102km


    Die stärkste Woche war dann 9 Wochen ballern später: (Immerhin könnte man auch 2-3 QTEs identifizieren )

    Mo: M: 10km @5:23 A: 60min Reg. Ausdauerzirkel Studio + 20min Stabi
    Di: 13km @4:57/4:50 mit 10min LaufABC, 6 x 10s Bergsprints + 4 TReppensprünge + 6 STL flach A: 6km @5:30
    Mi: 24km @4:55/4:42/4:33 A: 60min Crossfit
    Do: 10km@5:30
    Fr: 20km @5:02 mit 8km TDL 4:02 A: 6km @5:20
    Sa: 12km @5:00 + 40min Krafttraining + Plyometrie
    So: 38km @4:55/4:41/4:28

    140km
    15h


    Ab der Woche danach ist dann die Sicherung rausgeflogen und bis HH waren es noch 8 Wochen


    Generell wäre mir auch ein nicht überzogener 18Weeks Pfitzinger zu hart. Ich würde heute die LT-Läufe zu MRT bis MRT + 10% entschärfen, die MRT-Läufe von Goal auf aktuelles MRT entschärfen und die VO2max-Intervalle ebenfalls z.B. von 6 x 1000@ 3-5K zu 4-5 x 1000@ 5-10K-Tempo entschärfen. Und die MLR nicht progressiv laufen....und dann ist man eigentlich schon bei Steffny.

    Zur Frage der Frühform und dem Halten der Form zwei Gedanken:

    1) Rein subjektiv gibt es bei mir eine Intensität, die WK vorbehalten sein sollte, oder halt in einer spezifischen Vorbereitung wirklich nur Max. In 1-3 Einheiten auftaucht, aber nicht regelmäßig. Wenn ich aber fast jede Woche so laufe, ist definitiv nach 3 Monaten Sense

    2) Ich erinnere zwei Sachen, die dazu führen, dass irgendwann die Verbesserungen stagnieren. Einmal hormonell aufgrund des hohen Katecholaminspiegels, der irgendwann eher gegen eine Entwicklung arbeitet. Und zweitens sind die Verbesserung auf der Ebene des Laktattransportes durch die Zellwand der Muskelzelle wohl zeitlich begrenzt und bauen sich nach einigen Wochen langsam wieder ab. Müsste aber nochmal schauen, wo ich das gelesen oder gehört habe.

  35. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    farhadsun (20.05.2020), kappel1719 (20.05.2020), leviathan (20.05.2020), Marsupilami82 (20.05.2020), Zemita (20.05.2020)

  36. #46122
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    7.245
    'Gefällt mir' gegeben
    3.059
    'Gefällt mir' erhalten
    4.031

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Ich persönlich würde mir immer die Wunsch-Peakwoche aufschreiben, meinetwegen die oben zitierte von Greif, und mich darauf langsam vorbereiten, Einheit für Einheit (Periodisierung kommt dann noch obendrauf).
    Nehmen wir mal einen Marathon in Kalenderwoche KW 18.
    Dann wäre ein möglicher Peak-Lala 35 km mit 15 km EB in KW 16 (oder 15).
    Logischerweise laufe ich dann nicht in KW 1 40 km mit 20 km EB, und auch nicht 34 km mit 10 km EB, sondern eher 25 km ohne EB.
    Das finde ich interessant. An der Stelle würde ich völlig konträr agieren. Vorausgesetzt ich käme nicht gerade aus der Rekonvaleszenz, würde mein Basistraining wohl immer einen 35 mit 15km EB beinhalten. Der langsame Teil wäre im Tempo eines lockeren Dauerlaufs (MRT + 20%). Bei der EB ist es etwas schwieriger. Da ist der Grad zwischen Leben und Sterben sehr eng. Das wichtigste ist, daß ich nicht versuche die EB der Vorwoche zu toppen. Wenn das nach Gefühl gelaufen wird, habe ich das ganze Jahr eine sehr gute Form. Wenn ich die EB zu hart laufe, gibt es Rücksetzer, die aber wieder einzufangen sind. Der Rest ist dann abgerundet durch vielleicht einmal Strides oder Bergsprints und viele lockere Dauerläufe. Wenn dann etwas wichtiges ansteht, kommt noch eine QTE dazu. Die hilft mir dann vom Basislager auf den Gipfel zu kommen. Danach bröselt es wieder zurück. Die Unterschiede sind aber deutlich kleiner als 5%. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß diese echte QTE nur wenige Wochen gelaufen werden sollte, weil die Steigerung sehr schnell kommt. Letztes Jahr waren die QTEs so leicht, daß ich einen frühzeitigen Peak vermeiden konnte.

    Katastrophale Folgen haben für mich Saisonpausen. Diese machen physiologisch sicher Sinn. Das würde ich nicht mal anzweifeln. Allerdings werfen die mich in meinem Rhythmus so aus der Bahn, daß ein möglicher positiver Effekt auf jeden Fall überkompensiert werden würde.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    2) Ich erinnere zwei Sachen, die dazu führen, dass irgendwann die Verbesserungen stagnieren. Einmal hormonell aufgrund des hohen Katecholaminspiegels, der irgendwann eher gegen eine Entwicklung arbeitet. Und zweitens sind die Verbesserung auf der Ebene des Laktattransportes durch die Zellwand der Muskelzelle wohl zeitlich begrenzt und bauen sich nach einigen Wochen langsam wieder ab. Müsste aber nochmal schauen, wo ich das gelesen oder gehört habe.
    Das halte ich auch für den wichtigsten Punkt. Man merkt das zuerst an der Schlafqualität. Und forciert wird das fast immer durch lange und zu harte Läufe, also insbesondere zu schnelle EBs in Reihe oder lange und harte TDLs.
    Zuletzt überarbeitet von leviathan (20.05.2020 um 09:28 Uhr)
    nix is fix

  37. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Antracis (20.05.2020), farhadsun (20.05.2020), Marsupilami82 (20.05.2020)

  38. #46123

    Im Forum dabei seit
    25.04.2013
    Beiträge
    2.954
    'Gefällt mir' gegeben
    1.467
    'Gefällt mir' erhalten
    2.489

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Wie würde dann eine Beispielwoche in den verschiedenen Phasen bei dir aussehen? Und wie viel Rad fahren ist daneben noch geplant (und wie schnell? )?
    Hallo alcano, hier mal ein ganz grobes Gerüst:

    MRT = Zielmarathontempo

    General period (Juli)
    Beispielwoche
    1x 15 km MRT + 20%
    1x Hill sprints
    1x 10-12km @ MRT +15%
    1x 20-30km @ MRT +25%
    Rest locker
    Den Lauf MRT +15% würde ich variieren auch als Crescendo von MRT +20% bis MRT

    Fundamental period (August bis Mitte September)
    1x 15km @ MRT +15%
    1x 15-20km @ MRT +15% ansteigend bis MRT
    1x Langintervalle, 2000er und 3000er @ MRT
    1x langer Lauf 30-35km @ MRT +20%

    Specific Period (Mitte September bis Dezember)
    1x 15-20km @ MRT +- 5%
    1x Langintervalle 4000, 5000er, 6000er etc. @ MRT +-5%
    1x langer Lauf gemäß Greifscher Endbeschleunigung 35km davon 3,5,7,9,12,15 EB)
    Auch mal einen specific block einbauen.

  39. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    farhadsun (20.05.2020), Marsupilami82 (20.05.2020)

  40. #46124
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.949
    'Gefällt mir' gegeben
    512
    'Gefällt mir' erhalten
    1.795

    Standard

    @voxel: Danke für die Übersicht. Ein paar Verständnisfragen:
    - Wo würdest du dein aktuelles MRT im Vergleich zum Ziel-MRT einordnen?
    - Wie schnell/hart ist für dich "locker"?
    - Planst du auch mal schneller als MRT zu laufen?
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  41. #46125

    Im Forum dabei seit
    25.04.2013
    Beiträge
    2.954
    'Gefällt mir' gegeben
    1.467
    'Gefällt mir' erhalten
    2.489

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    @voxel: Danke für die Übersicht. Ein paar Verständnisfragen:
    - Wo würdest du dein aktuelles MRT im Vergleich zum Ziel-MRT einordnen?
    - Wie schnell/hart ist für dich "locker"?
    - Planst du auch mal schneller als MRT zu laufen?
    - Momentan bin ich ca. 25-30 Sekunden davon entfernt. (Ziel MRT 3:40-3:43: aktuell: ~4:08
    - locker: ~1min langsamer als MRT: aktuell 4:50-5:00
    - schneller als MRT habe ich eher nicht oder selten geplant. bei 2000er klappt das noch. ab 3000m wird es schwer :-)

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 3 (Registrierte Benutzer: 2, Gäste: 1)

  1. talerson

Ähnliche Themen

  1. HM in 1:30 mit nur 5x die Woche Training?
    Von Darice im Forum Trainingsplanung für Halbmarathon
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 25.06.2012, 19:26
  2. Training für mehr Tempohärte im WK (sub 1:20h)
    Von runnning-rob im Forum Trainingsplanung für Halbmarathon
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 27.04.2012, 16:01
  3. Suche Trainingsplan für HM mit 3 mal Training die Woche
    Von Klaucki 86 im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 31.05.2010, 23:09
  4. HM mit nur 2x Training pro Woche machbar?
    Von Schmopfkerz im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 14.08.2009, 10:19
  5. Wa ist machbar mit 4x Training/Woche?
    Von Spencer im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 18.10.2007, 16:44

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •