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  1. #9801
    Avatar von farhadsun
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    Ist auch eine absolute Sauerei, dass die Videos erst ab km 30 aufgenommen worden sind☺, am Anfang haben wir beide richtig dynamisch ausgesehen. Bei den Fotos hat man zumindest den Vergleich. Ich warte übrigens noch auf mehr Bilder.

  2. #9802
    Avatar von Antracis
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    Subtiler Motivationseffekt. Du hast gefälligst beim nächsten Shooting auch ab Kilometer 30 telegen zu laufen.

  3. #9803
    Avatar von farhadsun
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    Das habe ich mir ganz fest vorgenommen, koste es, was es wolle😊.

  4. #9804
    Avatar von JBl
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    Jetzt hab ich die absolute Bestätigung, ich bin anders … … ich bin ein Alien...
    Zumindest auch meine Anatomie ist nicht ganz alltäglich. Bei meiner Genetik weiß ich das ja schon länger...

    Jetzt weiß ich zusätzlich, dass ich "17 Windungen" im Darm hab, die keiner braucht...

    Die Magen-/Darmspieglung hat sich auf heute verschoben. Jetzt hab ichs hinter mir.

    Ich versuchte es ohne Sedierung und hab durchgehalten. Es ist sehr unangenehm, aber man kann es aushalten, definitiv überlebt man es.

    Wobei der Darm bei mir sehr schwierig zu erforschen war. Normal gebastelte Menschen haben dann dabei wahrscheinlich auch weniger Probleme. Auch der Internist tat sich sehr schwer. Es wäre heute wohl sein Schicksal, sagte er (ich dachte, naja, meins ja irgendwie auch...). Bei 2 Patienten, bei denen er dachte, es würde einfach, war es sehr kompliziert und bei anderen zwei war es gerade umgekehrt.
    War aber auch mal ganz interessant, sein Inneres mal live auf dem Bildschirm zu sehen.

    Ansonsten scheint alles in Ordnung. Für die Blutungen ist wohl eine kleine, harmlose Entzündung im Enddarmbereich verantwortlich. Im Magen gab es eine leicht fleckige Stelle, die normalerweise gar nix zu sagen hätte. Der Internist hat aber mal sicherheitshalber ein paar Proben entnommen (wegen der Geschichte meiner Mutter, die mit 45 Magenkrebs hatte).

    Jetzt hab ich mal mind. die nächsten 10-15 Jahre ruhe, hoff ich mal...


    Morgen mach ich dann voraussichtlich mein erstes Läufchen. Dauer und Länge lass ich offen, je nach Wohlbefinden...
    Viele Grüße

    Jürgen

    "... its aint over till
    it's over ..."
    "... es ist nicht vorbei,
    bevor es vorbei ist ..."

    -Zitat: Rocky Balboa-

  5. #9805
    Avatar von farhadsun
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    Hallo Jürgen,
    das sind schöne Nachrichten, wenn die Histologie das bestätigt, was will man mehr.
    Eben habe ich eine ganz langsame regenerative Runde um die Alster gedreht, das rechte Knie war wie erwartet komplett ruhig, links die Wade und die Achillessehne waren aber erwartungsgemäß doch noch nicht OK und nach 5 km hatte ich links mehe Schmerzen und bin gegangen bzw, danach laufend geschlichen. Nun bin ich um so mehr glücklich, dass ich den Marathon in 3:0x beendet habe und somit das Ziel, was ich mir gesetzt hatte, erreicht habe. Man weiß nie, was der Morgen bringt, und was man hat, hat man.
    Grüße
    Farhad

  6. #9806
    Avatar von JBl
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    Hallo Farhad,

    jo, genau!

    Meiner Erfahrung nach ist die Achillessehne mit am Gefährlichsten. Lass Dir lieber ein bisschen mehr Zeit
    Viele Grüße

    Jürgen

    "... its aint over till
    it's over ..."
    "... es ist nicht vorbei,
    bevor es vorbei ist ..."

    -Zitat: Rocky Balboa-

  7. #9807
    Avatar von kappel1719
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    Hier mal mein (vorläufiger) Plan für Hamburg. Anregungen gerne willkommen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    PB's:

    10 km: 36:57 min (März 2018: Hördt)
    Halbmarathon: 01:19:47 (März 2016: Kandel)
    Marathon: 02:58:54 (Oktober 2016: Frankfurt)


  8. #9808
    Einer der Normalen Avatar von mvm
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    Wahrscheinlich blöde Frage: Was ist n LB?

  9. #9809

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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Hier mal mein (vorläufiger) Plan für Hamburg. Anregungen gerne willkommen.
    ...du willst jeweils 2 Tage nach den HMs Intervalle laufen. Das würde ich mindestens um 2 Tage nach hinten schieben. Noch
    ehr auf die folgende Woche. Die letzte Endbeschleunigung bei den Langen machst du 4 Wochen vor dem M. Die würde ich 2 Wochen
    vor dem Marathon machen... am 09.03. 15x1000IV innerhalb 20KM ist ein Dreckfehler, oder? was soll denn dein Marathon-
    tempo werden? 4:15,oder? Ansonsten sieht es meiner Meinung nach gut aus

    VG
    Rudi
    ....höre nie auf anzufangen und fange nie an aufzuhören....

  10. #9810
    Avatar von jonny68
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    Nächste blöde Frage: Warum nie mehr als 12 km MRT?
    JONNY

  11. #9811

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    Zitat Zitat von mvm Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich blöde Frage: Was ist n LB?
    Laufband
    ....höre nie auf anzufangen und fange nie an aufzuhören....

  12. #9812

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    Auch wenn ich nur stiller Mitleser bin: Zu dem Plan, verstehe ich richtig, 35km, davon 17,5km EB? Das ist richtig brutal. Dann wieso nicht mehr als 12km MRT-TDL?
    Dann 3 Tage nach einem 10km Lauf Intervalle und dann 2 Tage später 12km Schwelle? Oder 12km Schwelle und am Tag dannach 12km GA2? Ich finde den Plan zu hart, damit schießt du dich ab und verletzt dich eventuell.
    Schau dir doch mal z.B. den CD oder die Daniels Marathon Pläne an.

  13. #9813
    Avatar von kappel1719
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    Rudi, das stimmt schon mal. Die IV's kommen bei Beck mittwochs nach dem HM. Da ist etwas verrutscht. Und leider ist es kein Druckfehler. Es sind wirklich 15. Aber die werde ich natürlich nicht in 03:30 laufen.

    Und ja, @DerMaschine, der Plan ist nicht ohne. Und vor der Einheit habe ich auch sehr großen Respekt. Habe mich versucht, so gut es geht an den Beck-Plan zu halten. Mit der Ausnahme, dass ich nicht alle zwei Wochen einen WK laufe. Dafür habe ich mehr 35er, zumal ich bei den langen Läufen ohnehin meine größte Schwäche sehe. Durch viel Arbeit im Kraftbereich (Krafttraining und schnelle Einheiten) in den ersten 6 Wochen soll durch eine ordentliche 10er PB die Basis gelegt werden um den strammen Plan zu schaffen. Ich finde das Konzept sehr interessant. Mit Daniels habe ich mich im Frühjahr abgeschossen, jetzt wollte ich das mal versuchen.

  14. #9814
    Avatar von farhadsun
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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Hier mal mein (vorläufiger) Plan für Hamburg. Anregungen gerne willkommen.
    Hallo Dennis,
    ich bin auch dabei, mir etwas zu basteln, die letzten 2 Wochen werden wieder recht ähnlich, der Rest nicht. Das Wichtigste wird sein, für dich wie auch für mich und die anderen, bis Hamburg konstant und möglichst ohne Verletzung zu trainieren, das bedeutet, das du, wie Jan 1. auch geschrieben hat zu seinem Plan, jederzeit Anpassungen vornehmen musst und dich nicht sklavisch an dem Plan hälst, Felexibilität ist das Zauberwort, man muss auf seinen Körper hören und dann selbsverständlich gratwandern.
    Grüße
    Farhad

  15. #9815

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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Rudi, das stimmt schon mal. Die IV's kommen bei Beck mittwochs nach dem HM. Da ist etwas verrutscht. Und leider ist es kein Druckfehler. Es sind wirklich 15. Aber die werde ich natürlich nicht in 03:30 laufen.

    Und ja, @DerMaschine, der Plan ist nicht ohne. Und vor der Einheit habe ich auch sehr großen Respekt. Habe mich versucht, so gut es geht an den Beck-Plan zu halten. Mit der Ausnahme, dass ich nicht alle zwei Wochen einen WK laufe. Dafür habe ich mehr 35er, zumal ich bei den langen Läufen ohnehin meine größte Schwäche sehe. Durch viel Arbeit im Kraftbereich (Krafttraining und schnelle Einheiten) in den ersten 6 Wochen soll durch eine ordentliche 10er PB die Basis gelegt werden um den strammen Plan zu schaffen. Ich finde das Konzept sehr interessant. Mit Daniels habe ich mich im Frühjahr abgeschossen, jetzt wollte ich das mal versuchen.

    Bezweifle, dass du dich mit Daniels abgeschossen hast. Eher mit fehlender Grundlage vor Eintritt in den eigentlichen Plan. Das sehe ich jetzt schon wieder. Recht schnellen Sprung auf 90km, ohne vor dem Plan schon mindestens einmal bei dem Umfang angelangt zu sein.
    Prognose von mir: sub 3h wenn du ohne Verletzung durchkommst. Mit Verletzungspausen wird es aber wieder eng.
    Lieber mehr Umfang und weniger Qualität und dann die letzten 8 Wochen dann mehr Qualität und weniger Umfang.

    PB: HM: 1:27:40(04/2017; mit Dixie)
    M: 2:58:58 (4/2017)
    5k: 19:45 (02/2015) Training
    10k: 40:36 (06/2015)
    Aktuell: 10k: 54:50

  16. #9816
    Simba1966
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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen
    Hier mal mein (vorläufiger) Plan für Hamburg. Anregungen gerne willkommen.
    Guten Morgen Dennis,

    Deinen Plan halte ich sogar für relativ moderat im Vergleich zu dem, was ich runter reiße. Nur die Verteilung der Einheiten finde ich etwas unausgewogen. Wo liegt der Unterschied zwischen GA2 und MRT? Bei mir entspricht MRT dem GA2-Tempo, Schwellentempo = 10km-Tempo?

    Woche 3:
    Was versprichst Du Dir von dieser Woche?

    28.12.2015 Kraft + 3 km LB (oder Schwimmen) 3km
    29.12.2015 7 x 1000m IV 14km
    30.12.2015 12 km GA2 12km
    31.12.2015 Kraft + 3 km LB (oder Schwimmen) 3km
    01.01.2016 Pause
    02.01.2016 12 km Schwelle 14km
    03.01.2016 25 km GA2 25km
    Summe 71km

    Nach einem Intervalltraining würde ich pausieren oder ruhige 7km (max 40min) einflechten. Nach den 14km im Schwellentempo würde ich am Tag danach Tempo rausnehmen oder einen ruhigen Lauf in max 40min dazwischen legen.

    Woche 6:
    Den Ruhetag würde ich auf Sa legen, Kraft- und Laufeinheiten können auch mal zusammengelegt werden.

    Woche 10/11:
    Nach dem HM, den ich maximal im MRT laufen würde, würde ich mehr Erholung einplanen und die 7 x 1000m auf Do legen.

    Meine persönliche Meinung: Ein voll gelaufener HM während der Marathonvorbereitung ist gut fürs Ego, aber keinesfalls gut für die Marathonform, weil er Dich möglicherweise aus dem Rhytmus bringen könnte, außerdem: Besteht nicht auch die Gefahr, in Frühform zu kommen?

    2014 habe ich während meiner Marathonvorbereitung am Brockenlauf teilgenommen, ein anspruchsvoller Berglauf mit 900m Höhendifferenz. Meine These: mit diesem Wettkampf habe ich mich abgeschossen, vor dem München Marathon wurde ich krank, das Ergebnis vom Frankfurt Marathon war für mich enttäuschend. 2015 habe ich auf überflüssige Wettkämpfe verzichtet und ein Bombenergebniss eingefahren. Das nur am Rande.

    Woche 13/14:
    siehe Woche 10/11

    Woche 17:
    Hier würde ich die Freitags- und die Sonntagseinheit tauschen, natürlich ist das Geschmackssache.

    Das ist mir auf die Schnelle aufgefallen.

    Viel Erfolg!
    Simba

    Trainingsplan HH_2016 Dennis.pdf
    Zuletzt überarbeitet von Simba1966 (30.10.2015 um 07:06 Uhr)

  17. #9817
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von DerMaschine Beitrag anzeigen
    Auch wenn ich nur stiller Mitleser bin: Zu dem Plan, verstehe ich richtig, 35km, davon 17,5km EB? Das ist richtig brutal. Dann wieso nicht mehr als 12km MRT-TDL?
    Dann 3 Tage nach einem 10km Lauf Intervalle und dann 2 Tage später 12km Schwelle ?n
    Ich finde das auch zu dicht. Das können die meisten als isoliert betrachtete Trainingswoche gut verkraften, imo nur wenige in einer mehrmonatigen Marathonvorbereitung.

  18. #9818
    AUM..... Shanti Avatar von Dromeus
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    Zitat Zitat von Simba1966 Beitrag anzeigen
    Meine persönliche Meinung: Ein voll gelaufener HM während der Marathonvorbereitung ist gut fürs Ego, aber keinesfalls gut für die Marathonform
    Da habe ich die gegenteilige Erfahrung gemacht. Nach dem HM gab es immer einen deutlichen Formanstieg. Da er aus der vollen Marathonvorbereitung gelaufen wird, kann man nicht ganz an seine Grenze gehen. Der nachfolgende Marathon war dann auch immer schneller, als die HM-Leistung erwarten liess.
    There are no answers. Only choices.

  19. #9819
    Wirtschaftsflüchtling Avatar von aghamemnun
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    Zitat Zitat von Simba1966 Beitrag anzeigen
    Ein voll gelaufener HM während der Marathonvorbereitung ist gut fürs Ego, aber keinesfalls gut für die Marathonform
    Das Ego gehört mit zur Marathonform.
    Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!

  20. #9820
    Simba1966
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    Zitat Zitat von Dromeus Beitrag anzeigen
    Da habe ich die gegenteilige Erfahrung gemacht. Nach dem HM gab es immer einen deutlichen Formanstieg. Da er aus der vollen Marathonvorbereitung gelaufen wird, kann man nicht ganz an seine Grenze gehen. Der nachfolgende Marathon war dann auch immer schneller, als die HM-Leistung erwarten liess.
    Ob Du den HM voll läufst, oder 2 bis 4 min langsamer, spielt für den Formaufbau keine Rolle, das Tempo kannst Du Dir auch über andere, schonendere Trainingsformen holen. Und hier berufe ich mich auf meinen sehr guten und erfahrenen Trainer und der Erfolg gibt ihm recht. Greif dagegen setzt auf den HM 3 Wochen vor dem Marathon, aber es gibt immer verschiedene Schulen.

    Für das Ego recht auch der voll gelaufene 10er, so wie ich es zur Formüberprüfung praktiziere.
    Zuletzt überarbeitet von Simba1966 (30.10.2015 um 10:31 Uhr)

  21. #9821
    Avatar von kappel1719
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    Zitat Zitat von Dude77 Beitrag anzeigen
    Bezweifle, dass du dich mit Daniels abgeschossen hast. Eher mit fehlender Grundlage vor Eintritt in den eigentlichen Plan. Das sehe ich jetzt schon wieder. Recht schnellen Sprung auf 90km, ohne vor dem Plan schon mindestens einmal bei dem Umfang angelangt zu sein.
    Zitat Zitat von Dude77 Beitrag anzeigen
    Prognose von mir: sub 3h wenn du ohne Verletzung durchkommst. Mit Verletzungspausen wird es aber wieder eng.
    Lieber mehr Umfang und weniger Qualität und dann die letzten 8 Wochen dann mehr Qualität und weniger Umfang.
    Zitat Zitat von Simba1966 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen Dennis,
    Zitat Zitat von Simba1966 Beitrag anzeigen

    Deinen Plan halte ich sogar für relativ moderat im Vergleich zu dem, was ich runter reiße. Nur die Verteilung der Einheiten finde ich etwas unausgewogen. Wo liegt der Unterschied zwischen GA2 und MRT? Bei mir entspricht MRT dem GA2-Tempo, Schwellentempo = 10km-Tempo?

    Woche 3:
    Was versprichst Du Dir von dieser Woche?

    28.12.2015 Kraft + 3 km LB (oder Schwimmen) 3km
    29.12.2015 7 x 1000m IV 14km
    30.12.2015 12 km GA2 12km
    31.12.2015 Kraft + 3 km LB (oder Schwimmen) 3km
    01.01.2016 Pause
    02.01.2016 12 km Schwelle 14km
    03.01.2016 25 km GA2 25km
    Summe 71km

    Nach einem Intervalltraining würde ich pausieren oder ruhige 7km (max 40min) einflechten. Nach den 14km im Schwellentempo würde ich am Tag danach Tempo rausnehmen oder einen ruhigen Lauf in max 40min dazwischen legen.

    Woche 6:
    Den Ruhetag würde ich auf Sa legen, Kraft- und Laufeinheiten können auch mal zusammengelegt werden.

    Woche 10/11:
    Nach dem HM, den ich maximal im MRT laufen würde, würde ich mehr Erholung einplanen und die 7 x 1000m auf Do legen.

    Meine persönliche Meinung: Ein voll gelaufener HM während der Marathonvorbereitung ist gut fürs Ego, aber keinesfalls gut für die Marathonform, weil er Dich möglicherweise aus dem Rhytmus bringen könnte, außerdem: Besteht nicht auch die Gefahr, in Frühform zu kommen?

    2014 habe ich während meiner Marathonvorbereitung am Brockenlauf teilgenommen, ein anspruchsvoller Berglauf mit 900m Höhendifferenz. Meine These: mit diesem Wettkampf habe ich mich abgeschossen, vor dem München Marathon wurde ich krank, das Ergebnis vom Frankfurt Marathon war für mich enttäuschend. 2015 habe ich auf überflüssige Wettkämpfe verzichtet und ein Bombenergebniss eingefahren. Das nur am Rande.

    Woche 13/14:
    siehe Woche 10/11

    Woche 17:
    Hier würde ich die Freitags- und die Sonntagseinheit tauschen, natürlich ist das Geschmackssache.

    Das ist mir auf die Schnelle aufgefallen.

    Viel Erfolg!
    Simba

    Trainingsplan HH_2016 Dennis.pdf
    Vielen Dank für euer wirklich hilfreiches Feedback.

    @ Martin

    MRT ist bei mir 04:15 angedacht. GA2 wäre etwa im Bereich 04:30-04:35. Schwelle wäre bei mir um die 04:00-04:05. Wenn ich bei den 12 km-Schwellenläufe das 10er-Tempo halten könnte, dann wäre es ja kein 10er-Tempo mehr.
    Ich würde mir wirklich persönlich sehr schwer tun einen HM lediglich im MRT zu laufen und das in der Marathon-Vorbereitung. Das lässt sich definitiv nicht mit meiner Wettkampf-Mentalität vereinbaren.
    Ansonsten muss ich dir zustimmen. Hier und da, muss ich nochmal ans Feintuning, was die Zusammensetzung der einzelnen Wochen angeht. Eine lockere Laufeinheit lässt sich gerade auch im Winter mal im Studio auf dem Laufband (LB @ Markus ) machen.

    @ Christian

    Nun, dann würde ich im Endeffekt das ganze Grundkonzept, auf welchem der Beck-Plan fußt über Bord werfen. Er schreibt nämlich zur allgemeinen Vorbereitungsperiode, was in meinem Plan den ersten 6 Wochen entspricht:

    Das Ziel ist, die Basisvoraussetzungen Grundschnelligkeit und Kraft zu verbessern. In diesem Zeitraum, von meist 6 Wochen, konzentriert sich das Training auf die Verbesserung der 10 km-Wettkampfzeit. Wer im Marathon schneller werden will, benötigt auch eine schnellere 10 km-Zeit. Gegenüber dem speziellen Marathontraining werden hierbei viel mehr intensive Laufeinheiten mit geringerem Umfang trainiert.
    Die Zeit-Vorgabewerte für das Intervall-Training sind schneller als beim Marathon-Training. Trainingsschwerpunkt bilden die Intervalle und Schwellenläufe.
    Der Satz in fett drückt aus, weshalb man dann im M-Training später 15 x 1000er IV's laufen können sollte.

    Ansonsten was Daniels angeht, Christian. Damals habe ich keinesfalls die Grundlagenphase außer Acht gelassen. Ich habe mehrere Wochen lang lediglich lockere Läufe mit einem Umfang bis ca. 90 km/Woche drin gehabt. Im weiteren Verlauf hatte ich aber eher die Regenerationswochen gestrichen und dafür die intensiveren beibehalten. Zudem war ich orthopädisch noch nicht auf dem Niveau, das der Plan erforderte. Auch was das angeht, so erhoffe ich mir durch die täglichen Übungen und die zwei Krafteinheiten oder Schwimmen pro Woche ganz andere Voraussetzungen um ins spezifische Marathontraining starten zu können.

    Und was den generellen Umfang angeht, so sehe ich 100 km pro Woche als mein absolutes Maximum derzeit. Den Umfang habe ich im Vergleich zur Frankfurt-Vorbereitung also nur moderat erhöht. Auch das ist eine Lehre aus der verpatzten HH-Vorbereitung mit Daniels. Da habe ich die Umfänge nämlich von max. 70 km (Frankfurt 2014) auf 110 km (HH 2015) erhöht. Ein weiterer Grund dafür, weshalb ich mich abgeschossen habe damals.

    Zudem ist es ja auch nicht so, dass ich bei Woche 1 völlig ohne Basis in den Plan gehe. Am 05.12. laufe ich noch einen HM, den ich auch etwas vorbereitet angehen möchte und mit einigen km in den Beinen ein gutes Ergebnis (PB ist natürlich Utopie!) erzielen möchte.
    PB's:

    10 km: 36:57 min (März 2018: Hördt)
    Halbmarathon: 01:19:47 (März 2016: Kandel)
    Marathon: 02:58:54 (Oktober 2016: Frankfurt)


  22. #9822

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    Zitat Zitat von kappel1719 Beitrag anzeigen



    Und was den generellen Umfang angeht, so sehe ich 100 km pro Woche als mein absolutes Maximum derzeit. Den Umfang habe ich im Vergleich zur Frankfurt-Vorbereitung also nur moderat erhöht. Auch das ist eine Lehre aus der verpatzten HH-Vorbereitung mit Daniels. Da habe ich die Umfänge nämlich von max. 70 km (Frankfurt 2014) auf 110 km (HH 2015) erhöht. Ein weiterer Grund dafür, weshalb ich mich abgeschossen habe damals.

    Zudem ist es ja auch nicht so, dass ich bei Woche 1 völlig ohne Basis in den Plan gehe. Am 05.12. laufe ich noch einen HM, den ich auch etwas vorbereitet angehen möchte und mit einigen km in den Beinen ein gutes Ergebnis (PB ist natürlich Utopie!) erzielen möchte.
    Dann habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich spreche von den Umfängen bevor man in einen Plan einsteigt. Soweit ich in Erinnerung habe, hast du für HH gleichzeitig die Umfänge drastisch erhöht und warst schon im Marathonplan.
    Beides ist halt sehr problematisch.

    Von Beck halte ich nichts - auch weil es eben gegen die gängige Meinung der anderen Trainer steht. Erst intensives Training mit wenig Wochenkilometer und später die Umfänge? Wer schreibt denn das außer Beck noch?
    Würde mich interessieren, weil ich gerne dazu lernen will. Mein Training ist sicher nicht sehr gut.
    Trotzdem hilft mir für die Qualitätseinheiten das Kilometerfressen im Vorfeld schon sehr.
    Deshalb schreibe ich mir auch erst einen Plan, wenn ich auf vernünftige Wochenkilometer komme und nicht einen Tag vorher.

    Die Meinung von Holger dazu würde mich sehr interessieren.

    Außerdem musst du mit deiner 1:22h im HM sicher kein Tempo mehr bolzen. Nach den gängigen Formeln reicht das jetzt schon für sub 2:55h im Marathon.

    PB: HM: 1:27:40(04/2017; mit Dixie)
    M: 2:58:58 (4/2017)
    5k: 19:45 (02/2015) Training
    10k: 40:36 (06/2015)
    Aktuell: 10k: 54:50

  23. #9823
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von Dude77 Beitrag anzeigen
    Soweit ich in Erinnerung habe, hast du für HH gleichzeitig die Umfänge drastisch erhöht und warst schon im Marathonplan.
    Sehe ich genauso. Hinzu kommt, dass Dennis die langen nicht grade - wie im Plan vorgesehen - im E-Tempo gelaufen ist. Wenn man seinen Plan erschwert und dann gegen die Wand fährt, sollte man nicht den Plan verteufeln.

    Zitat Zitat von Dude77 Beitrag anzeigen
    Deshalb schreibe ich mir auch erst einen Plan, wenn ich auf vernünftige Wochenkilometer komme und nicht einen Tag vorher.

    Die Meinung von Holger dazu würde mich sehr interessieren.
    Ist ganz sicher nicht nur die üblichere, traditionelle Variante, sondern auch die sicherere. Nur kostet sie mehr Zeit. Außerdem sollte man auch die persönlichen Vorlieben berücksichtigen. Wem die schnellen Einheiten mehr Spaß als häufiges lockeres Laufen macht, wird sich zu solchen Plänen hingezogen fühlen. Frei nach McMillan, Magness und Co. sollte man als FT-Typ auch auf das schnelle Training setzen (Kappel, Simba, Commanche), da man das nicht nur vorzieht, sondern auch besser darauf anspricht.

    Wenn ich jemanden einen Plan schreibe (kommt hier vor Ort und auch im Forum schon mal vor), lasse ich die Wünsche des Trainierenden sehr stark miteinfließen. Oft mag man ja, was einem gut tut, und was man gewohnt ist.

    Nichtsdestotrotz braucht man auch regelmäßig - aber in Maßen - neue Reize, weshalb ich z. B. Pfitzinger/Daniels/Greif/McMillan sowie zwei lokale Trainingsgruppen durchprobiert habe. So könnte mvm gut auf Greif oder McMillan gehen, aber eher nicht auf Beck oder Hudson. Oder aber einfach Pfitzinger genauer durchziehen (wäre meine Empfehlung für die nächste Saison).
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  24. #9824
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    Jo, das liegt wirklich daran, dass ich echt keine Ahnung habe. 😊
    Also, ich wollte auch keinesfalls Daniels jetzt verteufeln, falls das so rüber kam. Aber ich habe damals so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

    Ich bin wie gesagt eben noch auf der Suche nach einem passenden Plan. Daher bin ich zumindest schon mal froh, dass Chefcoach Holger mir das ganze nicht komplett um die Ohren haut. Danke dir, Holger. In der Tat ist es so, dass mir schnellere Sachen wirklich besser liegen als bloßes km sammeln. Das kommt ja dann auch im 12-Wochenblock.
    Finde im Übrigen auch den von Holger eingestellten Plan sehr ansprechend und abwechslungsreich. 👍

  25. #9825
    AUM..... Shanti Avatar von Dromeus
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    Zitat Zitat von Simba1966 Beitrag anzeigen
    Für das Ego recht auch der voll gelaufene 10er, so wie ich es zur Formüberprüfung praktiziere.
    Ich spreche ja nur von meiner eigenen Erfahrung, und ausserdem siehe meine Signatur .

    Ein 10er als Ego-Booster war für mich zu unsicher. Ging öfter in die Hose. Die Strecke war mir einfach zu kurz .
    There are no answers. Only choices.

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