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  1. #42676

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    Gute Erklärung Anti. Schön wenn auch jemand was dazu sagt, der sich damit auskennt.
    Ja Levi, aufpassen muss ich sowieso. Eine Diagnose würde mir den Handlungsspielraum aufzeigen. Ist ein Argument.
    Was macht denn Deine Rippe? Ist Laufen mittlerweile gut möglich?

  2. #42677
    Avatar von kappel1719
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    Oha voxel. Klingt nicht so toll. Wünsche Dir gute Besserung und ja: Abklären ist immer besser. Ich gehe am Montag auch zum Kardiologen, obwohl es aus meiner Sicht komplett unnötig ist, weil es mir ja wieder gut geht. Aber wenn man den Termin schon mal hat. Und wer weiß, welche Erkenntnisse ich vielleicht bekomme.
    Alles Gute dir.
    PB's:

    10 km: 36:57 min (März 2018: Hördt)
    Halbmarathon: 01:19:47 (März 2016: Kandel)
    Marathon: 02:58:54 (Oktober 2016: Frankfurt)


  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von kappel1719:

    voxel (27.06.2019)

  4. #42678
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Die Mitochondrien stellen ja die Energie in der jeweiligen Zelle bereit. Muskelfasern sind nun spezielle Zellverbände (sogenannte Synzytien), die aus Verschmelzung von Einzelzellen hervorgehen. Die kontraktilen Elemente, also dass was sich letztlich zusammenzieht, ist darin in mehreren Strängen angeordnet, die Mitochondrien liegen als Energieversorger dazwischen. Man muss also die Mitochondrien immer als Einheit mit der Muskelfaser betrachten.

    Das nun die rekrutierten Muskelfasern bei Radfahren und Laufen unterschiedlich sind, ist ja bekannt. Allerdings fehlen mir da biomechanische Detailkenntnisse, wie unterschiedlich. Ein großer Unterschied ist ja auch die Art der Belastung (Konzentrisch/Exzentrisch), was für die Mitochondrien keine Rolle spielen wird. Ich gehe aber davon aus, dass es auch einen beträchtlichen Anteil Überschneidungen gibt, dass merkt man spätestens dann, wenn man mal nach einem schnellen Radtraining versucht, schnell zu laufen. Andererseits wird beim Triathlon ja immer wieder darauf hingewiesen, dass die kombinierten Leistungen gerade auf längeren Distanzen vor allem deswegen möglich sind, weil das Glykogen sportartspezifisch entleert wird. Auch hier gehe ich aber davon aus, dass man es mit einer vereinfachten Betrachtung zu tun hat, d.h. das heisst, es wird wieder Überschneidungen geben. Ist ja schwer vorstellbar, dass man von Quadriceps, Wade, Gluteus und Hamstrings nur jeweils einen anderen Teil nutzt.

    Insofern würde ich annehmen, dass man durch das Radfahren auch Prozesse in den Mitochondrien anregt, die für das Laufen genutzt werden können. Nicht zuletzt benötigen ja Triathleten auch weniger Laufkilometer als reine Läufer für die Laufleistungen. Aber halt nicht so effektiv, wie mit einem laufspezifischen Training.

    Es gibt, wie schon mal erwähnt, eine interessante Untersuchung aus den 90er Jahren, wo leistungsstarke Triathleten und Läufer auf ähnlichem Niveau verglichen wurden anhand biomechanischer und anderer Parameter. Unter anderem hatten die Läufer eine größere Schrittlänge, die Triathleten haben bei gleichem Tempo ca. 1 mmol mehr Laktat gebildet und hatten insgesamt eine deutlich höhere VO2-Max.
    Die konzentrische/exzentrische Belastung hat mit der Entwicklung wenig zu tun. Es ist einfach der Bedarf an Energie, die die Zelle benötigt, was entscheidend ist. (auch Substrate und O2-Verfügbarkeit, aber das ist schon ein andres Thema)

    Wichtig ist, dass man bei konzentrischer Bewegung, und Radfahren ist eben überwiegend konzentrisch im Vergleich zum Laufen, was überwiegend exzentrische Bewegung ist, bei konzentrische Bewegung wird fast doppelt so viel Energie benötigt, um die Arbeit zu erledigen. Man merkt das aber kaum, weil das Körpergewicht über das Räder auf den Boden übertragen wird, was andere noch wichtigere leistungslimitierende Faktoren minimieren (CAMk und Ca+)

    So gesehen ist Radfahren durchaus positiv für Entwicklung der Mitochondrien zu sehen.

    Von der anderen Seite arbeiten wir beim Fahrradfahren mit anderen Gelenkewinkeln und anderen Muskeln (spezifisch), was sich wieder negativ auf die Lauftechnik und die spezifische Kraftentwicklung auswirken kann.

    Deswegen klingt das durchaus logisch:
    Es gibt, wie schon mal erwähnt, eine interessante Untersuchung aus den 90er Jahren, wo leistungsstarke Triathleten und Läufer auf ähnlichem Niveau verglichen wurden anhand biomechanischer und anderer Parameter. Unter anderem hatten die Läufer eine größere Schrittlänge, die Triathleten haben bei gleichem Tempo ca. 1 mmol mehr Laktat gebildet und hatten insgesamt eine deutlich höhere VO2-Max.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  5. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    Antracis (27.06.2019), Tvaellen (29.06.2019), voxel (27.06.2019)

  6. #42679
    Avatar von Bernd79
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    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Bernd, du hast beim Zitieren das entscheidene Adjektiv unterschlagen: scheinbar.

    Natürlich bist du nicht aus dem Nichts 37:36 gelaufen; aber die Umfangerhöhung (in Kombination mit Tempotraining) im Marathontraining hat dir einen gewaltigen Schub gegeben. Mehr wollte ich nicht sagen. Nichtsdestotrotz: Tolle Leistung. Hoffe, deine Achillessehne erholt sich bald. #Leidensgenosse a. D.
    Hab das Wort wohl überlesen, aber wie gesagt, von nix kommt nix. Dir auch alles Gute im Training und auch der Sehne, ich lese fleißig mit. Danke
    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das war auch über die Dauer. Ich habe ca. ein Jahr vor meinem ersten Marathon mit Ausdauersport begonnen. Da war der Fokus aber eher in Richtung Mountainbiken. Allerdings bin ich da auch nur am Wochenende auf dem Fahrrad gewesen. Ich hatte vor den oben beschriebenen Marathon Läufen keine aeroben Sportarten betrieben.
    ....................
    Das mag sich jetzt so lesen. Aber schau mal spaßeshalber in den Daniels Elite Faden. Gerade von 2009 bis 2015 bin ich extrem hart gelaufen. Da gab es genau das wie oben beschrieben. Ich wollte das und bin Einheiten gelaufen, die einfach viel zu hart waren. Daher konnte ich eben nicht bestätigen, daß man sich noch zusätzlich motivieren muss. Ganz im Gegenteil, da muss man etwas oder jemanden finden, daß/der einen ausbremst. Und von außen auf anderer Läufer Training geschaut, sieht man so etwas auch relativ schnell. Bei sich selbst ist immer alles erklärbar
    Das muss ich mir mal ansehen, wäre auch seltsam, wenn jemand so gewaltig schnelle Marathons laufen kann, ohne jemals so harte schnelle Einheiten gelaufen zu sein. Scheint aber so zu sein (was ich beim Mitlesen so sehe), dass du jetzt nach dem "Weniger ist Mehr" Prinzip (zumindest teilweise bzw. was die schnellen, harten Läufe betrifft) operierst und trotzdem noch so Wahnsinnszeiten läufst.
    LG und Gute Besserung der Rippe und auch allen andren Genesenden im Faden.
    ________________________
    10 km - 37:36 (T - April 2019)
    HM - 1:30:41 (Sorger Halbmarathon/Graz - April 2018)
    M - 3:10:26 (Wien Marathon - April 2019)

  7. #42680
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Bernd79 Beitrag anzeigen
    Das muss ich mir mal ansehen, wäre auch seltsam, wenn jemand so gewaltig schnelle Marathons laufen kann, ohne jemals so harte schnelle Einheiten gelaufen zu sein. Scheint aber so zu sein (was ich beim Mitlesen so sehe), dass du jetzt nach dem "Weniger ist Mehr" Prinzip (zumindest teilweise bzw. was die schnellen, harten Läufe betrifft) operierst und trotzdem noch so Wahnsinnszeiten läufst.
    Da sollte man vermeiden Ursache und Wirkung zu verwechseln. Diese brutal harten Einheiten haben mich nur in sehr geringem Maß stärker gemacht und es hat immer sehr schnell stagniert. Ich konnte die in der Regel direkt aus dem Grundlagentraining laufen. Und genau diese lockeren Jogs und die wenigen überschaubaren TDLs haben es gerissen. Gute Erfahrungen hatte ich dann eher mit moderaten Intervallen wie 5x1000 (langsamer als VO2max). Und richtig dazu gelernt habe ich in den letzten beiden Jahren. Es gibt aber auch andere Beispiele. Einige Läufer werden durch richtig harte Einheiten auch wirklich lfr. stärker. Da muss wohl jeder seinen Weg finden. Mit wenig zu starten und es dabei zu belassen, wenn es funktioniert, erscheint mir aber nicht der blödeste Weg.

    Gute Besserung der Rippe
    Vielen Dank. Geht auch langsam aufwärts. Die letzten beiden Tage habe ich mich sogar in profiliertes Terrain begeben. Und es war ok... also die Rippe, die Leistung nicht
    nix is fix

  8. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    bastig (28.06.2019), Bernd79 (27.06.2019), hepp78 (28.06.2019), Kerkermeister (28.06.2019), voxel (27.06.2019)

  9. #42681

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    Noch mal ein Gedanke als Ergänzung zu Anti und Rolli zur Ausdauer und zum Radfahren und Laufen. Ich finde man kann es in folgendem Satz zusammenfassen:

    "The heart doesn't know if you are cycling or running, but your legs do."

    Laienhaft ist es doch so, dass regelmäßiges schnelles Radfahren einen Reiz für die aerobe Weiterentwicklung setzt.
    (Ausdauer erhöht sich). Man muss Abstriche machen, weil es nicht laufspezifisch ist. Ich vermute aber, dass man den Benefit nach einer gewissen Übergangszeit beim Laufen mitnehmen kann.

  10. #42682
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Laienhaft ist es doch so, dass regelmäßiges schnelles Radfahren einen Reiz für die aerobe Weiterentwicklung setzt.
    (Ausdauer erhöht sich). Man muss Abstriche machen, weil es nicht laufspezifisch ist. Ich vermute aber, dass man den Benefit nach einer gewissen Übergangszeit beim Laufen mitnehmen kann.
    Nein. So ist das nicht. Was Du dem Körper nicht laufspezifisch lieferst, wird er auch nicht 1:1 läuferisch umsetzen. Schau Dir mal das Beispiel Meb an. Der war länger verletzt und hat dann alles was ihm möglich war läuferisch gemacht. Lediglich die zweite Einheit am Tag hat er aufs Rad verlagert. Das waren immer lockere Sachen. Radfahren kann Laufen ergänzen, aber nicht ersetzen. Ein Teil der Leistungsfähigkeit ist natürlich da. Du hast das Herz bereits ins Spiel gebracht. Aber bleiben wir beim schönen alten Bild: Was nützt Dir der Chevy Motor im Chassis eines alten Polo?

    Die Langläufer haben gigantische VO2max Werte und sind auch gute Läufer. Sie werden aber nicht annähernd mit einem Hochkaräter auf der Bahn mithalten. Amstrong war froh seine Marathon Läufe einigermaßen würdevoll über die Bühne zu bringen. Hundertmarck hat im Triathlon beim Laufen völlig verrissen, etc...
    nix is fix

  11. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Kerkermeister (28.06.2019), Tvaellen (29.06.2019)

  12. #42683

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    Das Elliptigo von Meb ist auch noch näher am laufen als am radeln.

    Spielverderber

  13. #42684
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Spielverderber
    Das ist doch geil und macht auch Spass. Ich kann das gut nachvollziehen. Da kann man doch auch sagen, daß man es so macht, obwohl... und nicht weil...

    Ist m.E. völlig legitim und hat nix mit Spielverderber zu tun
    nix is fix

  14. #42685

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    Ich hab von September bis Juni aufs Radfahren verzichtet, (obwohl ich das Rennrad erst seit Juli 2018 habe) um mich auf den Marathon und Halbmarathon zu konzentrieren. Jetzt versuche ich mir gerade selbst einzureden, dass ich mal ein, zwei Monate Grundlagentraining mit mehr Radfahren machen kann und Du holst mich wieder in die Realität zurück. Das meine ich mit Spielverderber.

  15. #42686

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    Die Frage ist ja auch was einem Wichtig ist.
    Ist es mir wichtiger etwas schneller zu werden und deswegen mache ich am Samstag einen langen Lauf, oder fahre ich eine Schöne Mtb bzw Rennrad Tour.
    Ist eben eine Frage der Priorität.
    Als Ergänzung zum laufen hat leider das Problem, dass meistens die Zeit der Limitierende Faktor ist.

  16. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Peters:

    leviathan (27.06.2019), voxel (27.06.2019)

  17. #42687
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Die Langläufer haben gigantische VO2max Werte und sind auch gute Läufer. Sie werden aber nicht annähernd mit einem Hochkaräter auf der Bahn mithalten. Amstrong war froh seine Marathon Läufe einigermaßen würdevoll über die Bühne zu bringen. Hundertmarck hat im Triathlon beim Laufen völlig verrissen, etc...
    In der Trainingspraxis finde ich das dennoch nicht ganz so einfach zu beantworten. Die Skilangläufer streben durch ihr Training keine besonders guten Laufergebnisse an und Armstrong hat meines Wissens auch keinen ausgeklügelten Mix aus Laufen und Radtraining genutzt, sondern sich auf seine durchs Radfahren erworbene Ausdauer verlassen und ist mit relativ rudimentärem Lauftraining in den Marathon gegangen.

    Ich will überhaupt nicht anzweifeln, dass Laufen für Laufwettbewerbe die effizienteste Trainings-Methodik ist, aber Tatsache ist doch, dass umfangreiches und intensives Laufen zu den verletzungsträchtigsten Trainingsmethoden gehört. Und ja ich weiß, es ist vor allem die Steigerung von Umfang und Intensität, welche die Probleme macht, aber ich bin halt Praktiker und wohin die Praxis führt, sieht man nicht zuletzt hier sehr regelmäßig im Forum.

    Radfahren ist zeitaufwendig und (außerhalb der Rolle) auch gefährlich, aber was Überlastungsverletzungen und Regeneration von intensivem Training betrifft, deutlich gutmütiger als Laufen. Man darf also meiner Meinung nicht nur auf der mangelnden Spezifität rumreiten, sondern muss auch die Vorteile einer kombinierten Vorbereitung sehen. So mancher verletzungsanfällige Amateur kann damit vielleicht genauso weit oder weiter kommen, als sich immer wieder an riesigen Wochenkilometerumfängen abzuarbeiten.
    Zuletzt überarbeitet von Antracis (27.06.2019 um 17:36 Uhr)

  18. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    Bernd79 (27.06.2019), Ethan (28.06.2019), hepp78 (28.06.2019), Tvaellen (29.06.2019), voxel (27.06.2019)

  19. #42688

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    So isr es Peters.
    Ich hatte letzten Montag echt Spaß am fahren.
    Ich bin nicht so schnell in der Beschleunigung und im Antritt, in Kurven und in der Stadt, aber auf langen Geraden hat mich bisher nur eine Person überholt (im getunten Ebike).

    Es liegt mir total, auf langen Geraden im höchsten Gang kraftvoll reinzutreten und gegen den Luftwiderstand zu kämpfen. Das ist so ein bisschen wie ein Tempolauf auf der Bahn. Monoton immer wieder den Bewegungsablauf an der Leistungsgrenze zu absolvieren, aber dabei den Reiz der Geschwindigkeit zu geniessen. Am Montag konnte ich ein 3,2km Segment sogar in 41kmh fahren. Das macht schon Bock. Ich genieße es noch ein paar Tage. Dann steht Urlaub und dann wieder Fokussierung auf Laufen an :-)

  20. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von voxel:

    bastig (28.06.2019), Bernd79 (27.06.2019), Peters (28.06.2019)

  21. #42689

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    Guten Morgen,

    ich finde grad leider überhaupt keine Zeit fürs Forum, reicht höchstens mal zum ganz flüchtigen Überfliegen. Wir aber auch wieder besser werden. Vielleicht noch nicht nächste Woche, aber dann hoffe ich doch....

    Voxel, dir auch weiterhin gute Besserung. Ich denke auch, dass eine gesicherte Diagnose wichtig ist um die weitere Belastungsfähigkeit und Risiken abzuschätzen. Aber das hast du nun ja inzwischen schon oft genug gehört......
    Also ab zum Onkel Doktor.

    Levi, sehr schön, dass bei dir sogar schon wieder etwas mehr als nur flach und ganz locker geht. Das wird.

    Allen anderen Verletzten und Kranken ebenfalls weiterhin gute und schnelle Genesung.

    Euch allen ein schönes, hoffentlich nicht zu heißes Wochenende. Viel Spaß beim Trainieren, wo und wie auch immer.

    Liebe Grüße

    Sandra

  22. Folgenden 10 Foris gefällt oben stehender Beitrag von diagonela:

    Antracis (28.06.2019), bastig (28.06.2019), Ethan (28.06.2019), farhadsun (01.07.2019), hepp78 (28.06.2019), leviathan (28.06.2019), movingdet65 (28.06.2019), tt-bazille (28.06.2019), Tvaellen (29.06.2019), voxel (28.06.2019)

  23. #42690
    Avatar von Bernd79
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen

    Das mag sich jetzt so lesen. Aber schau mal spaßeshalber in den Daniels Elite Faden. Gerade von 2009 bis 2015 bin ich extrem hart gelaufen. ...........
    Ich hab mal kurz in den Elite Faden reingeschmökert und dein erster Kommentar, den ich dort erblickte, war einer, in dem du schriebst, dass du mal über 10 Jahre Vegetarier warst. - Finde ich extrem spannend, da ich selber seit etwas über 5 Jahren Vegetarier bin und jetzt die letzten 3 Monate vegan gegessen habe. - Ist natürlich eine sehr persönliche Frage, aber ich stell sie mal trotzdem (musst ja nicht antworten ): gibt es einen Grund, warum du aufgehört hast, dich vegetarisch zu ernähren? Ich hab mir am Anfang immer die Frage gestellt, ob ich die Kraft haben werde, das mein ganzes Leben durchzuhalten, aber bisher war diese Angst unbegründet, da sich der Körper nach den ersten 2 bis 3 Wochen vegetarischer Ernährung einfach umgestellt hat und das Verlangen nach Fleisch seit dem verschwunden ist und nicht wieder kam. Ich muss auch sagen, dass ich damals definitiv merkte, dass ich mit vegetarischer Ernährung mehr Energie hatte und sich selbige ganz ohne Zweifel positiv auf sportliche Ausdauerleistungen auswirkte. Würde mich interessieren, ob das bei dir auch so war....
    ________________________
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  24. #42691
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Bernd79 Beitrag anzeigen
    gibt es einen Grund, warum du aufgehört hast, dich vegetarisch zu ernähren?
    Das kann man nur mit der Frage kombinieren, warum ich angefangen hatte. Das hatte keine ethischen oder gesundheitlichen Gründe. Als Kraftdreikämpfer und Bodybuilder isst Du den ganzen Tag und das waren neben riesigen Kohlehydrat- auch Eiweißberge. Damit war dann automatisch viel Fleisch u.ä. dabei. So sehr ich den Sport geliebt habe, habe ich dieses ewige in sich reinstopfen mehr und mehr gehasst. Daher hatte ich irgendwann aufgehört. Und dann wollte ich einfach kein Fleisch mehr essen. Und ich hatte auch wirklich keinen Appetit darauf. Irgendwann waren wir im Urlaub und waren in einem Fisch Restaurant. Da ist der Koch an den Tisch gekommen und man konnte sich den Fisch aussuchen. Meine Frau hat gewählt und ich fand das so toll, daß ich auch Lust bekommen hatte und habe mir ebenfalls etwas ausgesucht. Seitdem esse ich wieder regelmäßig Fisch und kurze Zeit später auch Fleisch.

    Ich kam ohne Fleisch gut über die Runden. Mit Fleisch habe ich mich aber besser gefühlt, insbesondere in Zeiten intensiven Trainings. Unterm Strich kam ich am besten zurecht mit moderatem Eiweißkonsum (Milchprodukte und gelegentlich Fleisch) und sehr viel Kohlehydraten. Das ist aber alles subjektiv.
    nix is fix

  25. #42692
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    So mancher verletzungsanfällige Amateur kann damit vielleicht genauso weit oder weiter kommen, als sich immer wieder an riesigen Wochenkilometerumfängen abzuarbeiten.
    Das gilt auch für die Profis. Ich hatte genau das am Beispiel von Meb versucht aufzuzeigen. Wenn man die Wahl hat, geht natürlich Spezifität vor. Ansonsten gilt die wichtigen Komponenten im Laufschuh umzusetzen. Das ist genau der Kontrast zu voxel, der die wenigen moderaten Anteile der aktuellen Trainingsphase aufs Rad verlegt.

    Wenn man 80km im Laufschuh verträgt, kann man keine 100 absolvieren. Dann hilft bis zu einem gewissen Maß jeder Radfahrkilometer on top. Da gibt es überhaupt keinen Dissenz.
    nix is fix

  26. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Antracis (28.06.2019), bastig (28.06.2019)

  27. #42693
    Avatar von Bernd79
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das kann man nur mit der Frage kombinieren, warum ich angefangen hatte. Das hatte keine ethischen oder gesundheitlichen Gründe. Als Kraftdreikämpfer und Bodybuilder isst Du den ganzen Tag und das waren neben riesigen Kohlehydrat- auch Eiweißberge. Damit war dann automatisch viel Fleisch u.ä. dabei. So sehr ich den Sport geliebt habe, habe ich dieses ewige in sich reinstopfen mehr und mehr gehasst. Daher hatte ich irgendwann aufgehört. Und dann wollte ich einfach kein Fleisch mehr essen. Und ich hatte auch wirklich keinen Appetit darauf. Irgendwann waren wir im Urlaub und waren in einem Fisch Restaurant. Da ist der Koch an den Tisch gekommen und man konnte sich den Fisch aussuchen. Meine Frau hat gewählt und ich fand das so toll, daß ich auch Lust bekommen hatte und habe mir ebenfalls etwas ausgesucht. Seitdem esse ich wieder regelmäßig Fisch und kurze Zeit später auch Fleisch.

    Ich kam ohne Fleisch gut über die Runden. Mit Fleisch habe ich mich aber besser gefühlt, insbesondere in Zeiten intensiven Trainings. Unterm Strich kam ich am besten zurecht mit moderatem Eiweißkonsum (Milchprodukte und gelegentlich Fleisch) und sehr viel Kohlehydraten. Das ist aber alles subjektiv.
    Sehr interessant. Ich fand immer, dass ich bei fleischloser Ernährung ein leichteres Gefühl habe (eben weil fast alles, das nicht Fisch oder Fleisch ist deutlich leichter verdaut wird und nicht dieses typische Schweregefühl im Magen verursacht) und leistungsbereiter bin, aber ist wohl bei jedem anders. Ich bin ursprünglich auch nicht wegen ethischen Gründen Vegetarier geworden, sondern weil ich damals immer mehr Hanteltraining gemacht habe und ich automatisch immer weniger Fleisch/Wurst aß, weil mein Körper nicht mehr danach verlangte sondern eher nach Bircher Müsli, mit dem ich z.B. deutlich besser und länger trainieren konnte. Da ich dann sowieso nur mehr ein oder zwei mal pro Woche etwas Wurst aß, habe ich mich dann entschieden, es mal ganz ohne zu probieren. Ethische Gründe haben sich dann später dazugesellt.
    ________________________
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  28. #42694
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Bernd79 Beitrag anzeigen
    Ich fand immer, dass ich bei fleischloser Ernährung ein leichteres Gefühl habe (eben weil fast alles, das nicht Fisch oder Fleisch ist deutlich leichter verdaut wird und nicht dieses typische Schweregefühl im Magen verursacht) und leistungsbereiter bin, aber ist wohl bei jedem anders.
    Das kann ich nicht beurteilen, weil ich immer nur abends Fleisch esse. Aber wahrscheinlich sind die Gründe (intuitiv) gleich.
    nix is fix

  29. #42695
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das gilt auch für die Profis. Ich hatte genau das am Beispiel von Meb versucht aufzuzeigen. Wenn man die Wahl hat, geht natürlich Spezifität vor. Ansonsten gilt die wichtigen Komponenten im Laufschuh umzusetzen. Das ist genau der Kontrast zu voxel, der die wenigen moderaten Anteile der aktuellen Trainingsphase aufs Rad verlegt.
    Da hatte ich Dich in der Tat etwas anders verstanden und kann da gut mitgehen. Wobei ich denke, besonders wichtig ist es, laufspezifischer zu werden, desto näher der WK rückt.

    Ich bin ja zwar im Fitnesstraining, etwas Grundlagencharakter hat das Ganze aber dennoch, deshalb nutze ich das Rad vor allem umfangsbetont, was ja der allgemeinen aeroben Ausdauer helfen sollte und mache kurze kraftbetonte Sachen oder aber fahre mit viel Höhenmeter, um die große Baustelle "radspezifische Kraft" anzugehen.

    Bei mir ist es da eher umgekehrt wie bei voxel, ich hab an den Antritten ziemlich Spaß und drücke da auch gerne (wohl vom Brommi mit 2 Gängen gewöhnt ) regelmäßig kleine Anstiege ohne Schalten weg, zum "Zeitfahren" im engeren Sinne fehlt aber die Form und andererseits meide ich so längere "Intervalle" aktuell auch noch, weil ich Angst hätte, dass die Entwicklungskurve dann wieder zu steil geht und ich dann erstmal wieder ein Päuschen brauche. Wenn ich eins gelernt habe ist, dass viel Umfang und viel Intensität bei mir eine sehr scharfe Rasierklinge ist.



    PS: Gestern aber natürlich doch mal eine Stunde geballert durchs virtuelle hügelige New York "Everything Bagel". Allerdings kamen im Schnitt nur knapp 184 Watt (Normalized Power immerhin über 200W ...) raus und das ist ja für Darth (wenn er gesund ist ) noch locker. Wars für mich nicht.
    Zuletzt überarbeitet von Antracis (28.06.2019 um 13:43 Uhr)

  30. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    Catch-22 (29.06.2019), hepp78 (28.06.2019), leviathan (28.06.2019), Tvaellen (29.06.2019), voxel (28.06.2019)

  31. #42696
    Avatar von leviathan
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    Was für ein irre geiles Laufwetter

    Gestern Nachmittag wollte ich gern meinen ersten moderaten Dauerlauf machen. Aber irgendwie habe ich mich nicht getraut. Dann habe ich anstatt dessen einen lockeren Progression Run daraus gemacht. Ich wollte mit ca. 4:20er Pace starten und alle 4km um 10s/km steigern. Aufhören wollte ich, wenn es sich schwer anfühlt. Was ich nicht bedacht hatte, waren die fehlenden Kilometer und das fehlende Tempo der letzten 6 Wochen. Der längste Lauf lag bei 15km

    Geworden sind es dann 4km @ 4:14, 4km @ 4:04, 5km @ 3:56, 4km @ 3:47, 4km @ 3:37, 3km @ 4:10

    Das war erstaunlich locker. Am Ende ist es sogar der erste MLR seit vielen Wochen geworden. Ich habe auch widerstanden mal auszutesten, was so möglich ist. Heute gab es knapp über eine Stunde entspannt im Wald. Das hat sich wieder sehr leicht angefühlt - wie richtiges Laufen. Bergab habe ich aber muskulär gemerkt, daß gestern etwas ungewohntes gelaufen wurde. Die Rippe hatte ich unterwegs gar nicht bemerkt. Aber danach hat die Rumpfmuskulatur in dem Bereich gezeigt, daß sie noch im Urlaubsmodus ist.

    Diese Progression Runs finde ich ziemlich geil. Man wird motorisch besser, hat aber kaum die Möglichkeit sich über den Jordan zu schießen. Dazu sind die ziemlich kurzweilig. Die würde ich jetzt gerade beim Wiedereinstieg in ein strukturiertes Training gern häufiger laufen. Mal schauen...

    Euch noch ein schönes Laufwochenende. Vom Wetter her geht´s ja kaum besser. Ausnahmen sind natürlich ganz lange Läufe. Die können sich gerade am Ende ganz schön zäh werden.
    nix is fix

  32. Folgenden 7 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    bastig (01.07.2019), Catch-22 (29.06.2019), Ethan (29.06.2019), farhadsun (01.07.2019), hepp78 (30.06.2019), movingdet65 (30.06.2019), Tvaellen (29.06.2019)

  33. #42697
    Avatar von Tvaellen
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    sehr, sehr spannende Beiträge mal wieder, gerade betreffend das ZUsammenspiel Laufen und Radfahren, das ich im Moment auch wieder verstärkt praktiziere (war diese Woche bislang nur 2 mal laufen, aber 4 mal radfahren) finde ich hochinteressant. Auch der Wechsel der Zielstellung(en) im Laufe eines "Sportlerlebens" ist ein sehr reizvolles Thema, zu dem ich alter Sack ein bisschen was beitragen kann. Ich schreibe da auch noch was dazu, jetzt aber nicht, das Schwimmbad ruft.
    btw: Inzwischen sind übrigens die Endergebnisse beim Rennsteig heraus, da bin ich jetzt auch zu finden (hatte Ersatztransponder und stand deswegen erst mal nicht in der Liste). Trotz Sturz, Verbandspause im Sanizelt, danach 1km Walking Einlage und anschließendem 12 km langem "Joggen" bin ich unter den besten 22% bei den Männern gesamt und sogar unter der besten 17% der Männer meiner AK gelandet. Da wäre echt was drin gewesen Naja, nächstes Jahr wieder
    @Levi da mir Zugspitze und Rennsteigstaffel gezeigt haben, dass ich halbwegs Berglaufen kann und die Form auch noch stimmt, habe ich für den Schneekopflauf nächstes Wochenende gemeldet. Der kommt noch zu früh für dich, oder?

  34. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Tvaellen:

    Catch-22 (29.06.2019), Ethan (29.06.2019), farhadsun (01.07.2019), hepp78 (30.06.2019), leviathan (29.06.2019), Peters (01.07.2019)

  35. #42698
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Tvaellen Beitrag anzeigen
    Trotz Sturz, Verbandspause im Sanizelt, danach 1km Walking Einlage und anschließendem 12 km langem "Joggen" bin ich unter den besten 22% bei den Männern gesamt und sogar unter der besten 17% der Männer meiner AK gelandet. Da wäre echt was drin gewesen Naja, nächstes Jahr wieder...
    da mir Zugspitze und Rennsteigstaffel gezeigt haben, dass ich halbwegs Berglaufen kann und die Form auch noch stimmt, habe ich für den Schneekopflauf nächstes Wochenende gemeldet.
    Glückwunsch
    Daß Du am Berg gut unterwegs bist, ist ja fast klar. Du hast viel Kraft vom Radfahren und bist sehr leicht. Das sind schon mal grundsätzlich sehr gute Voraussetzung. Den Lauf finde ich übrigens sehr reizvoll, auch wenn er nie in den Terminplan gepasst hat. Ich wünsche Dir viel Spaß und einen weiteren guten Schritt in Deiner Bergläufer Karriere

    Der kommt noch zu früh für dich, oder?
    Ich würde momentan nicht mal versuchen schnell im Gelände zu laufen. Vielleicht beginne ich in 2 oder 3 Wochen die erste schnelleren Versuche. Bis dahin ist das tabu. Aber auch von der Formseite würde ich mir das nicht zutrauen. Die letzten 6 Wochen merke ich schon akut. Da sind einige Wochen Laufen notwendig, um mal wieder an einen Aufbauwettkampf zu denken. Als frühestmögliche Option steht bei mir der Nachtlauf in der ersten Septemberwoche auf der Liste. Davor wird das ganz sicher nichts. Und auch das ist wirklich sehr optimistisch gedacht.
    nix is fix

  36. #42699
    Avatar von Antracis
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Was für ein irre geiles Laufwetter
    Ein bisschen kühler dürfte es schon sein.

    Diese Progression Runs finde ich ziemlich geil. Man wird motorisch besser, hat aber kaum die Möglichkeit sich über den Jordan zu schießen. Dazu sind die ziemlich kurzweilig. Die würde ich jetzt gerade beim Wiedereinstieg in ein strukturiertes Training gern häufiger laufen. Mal schauen...
    Mir haben die auch immer gut gefallen, vom mentalen Effort sehr gering, und dennoch kann man etwas Umfang und Tempo kombinieren. Ich mag auch sehr die Kombi 5,4,3,2 und 1km und immer 10-15s schneller. Hatte Lubos Bilek mal berichtet, dass er das seine Athleten oft in der frühen Vorbereitung laufen lässt.

    Euch noch ein schönes Laufwochenende. Vom Wetter her geht´s ja kaum besser. Ausnahmen sind natürlich ganz lange Läufe. Die können sich gerade am Ende ganz schön zäh werden.
    Zu so einem werde ich vermutlich morgen um 6:00 Uhr starten, um nicht zu verglühen.

    Aber schön, dass die Rippe schon wieder soviel Laufen zulässt.


    Ich war gestern laufen bzw. Joggen, 12km @5:16, aber immerhin 8 lockere STL eingebaut.


    Heute habe ich dann das Laufen Laufen sein lassen und ignoriert...

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen

    Du hast viel Kraft vom Radfahren und bist sehr leicht.
    ...dass es bei mir nicht so ist

    und bin bei Zwift die Route "The Mega Pretzel" gefahren. Waren schlappe 1795 Höhenmeter auf 107km und immerhin 4 1/2 Stunden Spaß.

    Ventilator auf Stufe 3 und eine bereitgestellte Batterie von Radflaschen haben mich ganz gut über die Runden gebracht. Nur, als ich mit knapp 1400 Hm in den Beinen dann entgegen meiner Erwartungen (Zwiftinsider hat eine falsche Beschreibung...) dann doch noch den Anstieg zum Radio Tower hoch musste, hielt ich das ganze kurzzeitig für eine ziemlich bekloppte Idee. Zumal ich die letzten 150 hm ziemlich reingehalten hatte, weil ich dachte, der Bonusclimb kommt nicht.

    Naja, alles hat irgendwann ein Ende und jetzt freue ich mich aufs Kochen, gibt Pasta.

    Zuletzt überarbeitet von Antracis (29.06.2019 um 19:03 Uhr)

  37. Folgenden 8 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Antracis:

    bastig (01.07.2019), Catch-22 (29.06.2019), Ethan (29.06.2019), farhadsun (01.07.2019), hepp78 (30.06.2019), todmirror (29.06.2019), tt-bazille (30.06.2019), Tvaellen (30.06.2019)

  38. #42700
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Glückwunsch
    +1 Tolle Leistung, Wolfgang.

    Ich hab diese Woche - aus der letzten Woche - viel gelernt. Zum Beispiel, dass 19 km 19 km bleiben, auch wenn man diese auf 2 Läufe verteilt. Und, ergänzend, dass 4 Doubles/Woche einen ungewohnten Reiz darstellen, der verarbeitet werden will.

    Nachdem ich Sonntag ja schon nach 3 km umgedreht bin, war es Montag immer noch nicht besser, und es wurden erneut nur 6 km.

    Dienstag bin ich dann 10x 200/200 gelaufen, und das war schon witzig: die schnellen Abschnitte gingen gut, die langsamen waren zäh. Meine Beine scheinen also eine strikte (Belastungs-)Trennung von St- und Ft-Fasern vorzunehmen. Und durch das viele Cruisen... Na, ihr wisst schon.

    Der lockere Lauf am Mittwoch - 11 Komma irgendwas - war immer noch extrem zäh, so dass ich mir Donnerstag einen Ruhetag gegönnt, besser gesagt verordnet hab.

    Freitag stand dann eigentlich ein 10-er an (Dorf-Dödel-Lauf); aber da Madame aus fadenscheinigen Gründen nur 5K laufen konn-, äh, wollte, wurdens dann - wie sollte es auch anders sein... - 5K. Nun ja, aufgrund der Vorberichterstattung könnt ihr euch ja denken, dass mir das nicht ungelegen kam. Aber das behielt ich natürlich schön für mich - bin ja nicht doof.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Aber auch von der Formseite würde ich mir das nicht zutrauen. Die letzten 6 Wochen merke ich schon akut. Da sind einige Wochen Laufen notwendig, um mal wieder an einen Aufbauwettkampf zu denken.
    Joar, kann ich so unterschreiben. Für's Minimalziel: sub3:50 hats gerade noch gereicht: 3:49/k. Bin auf 3:45 angelaufen, kam aber nie in WK-Modus (KM 4 in 3:55 ), was die maxHerzfrequenz von 176 auch wiederspiegelt. Schön war's trotzdem; und 8 Wochen kein Tempotraining, merkt man dann doch. So weit, so schlecht. Überraschend positiv:

    Bin heute Morgen - 10 h nach dem WK - super locker gelaufen. Beine scheinen von den wenigen Wkm (und dem lockerem WK) erholt zu sein. Hab den Lauf sogar mit STLs beendet.

    Bin jetzt am überlegen, wie ich das mit den Doubles handhabe. Ganz auf sie verzichten, will ich nicht. Gar nicht aus trainingsmethodischer Sicht, sondern weil die einfach praktisch für mich sind. Nur: wenn im Plan 60 min locker stehen, dann werde ich auch nur 60 min laufen - 30 hin, 30 zurück. Nicht mehr.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Aber schön, dass die Rippe schon wieder soviel Laufen zulässt.
    +1

    Apropos: Les, was macht die Wade?

    Ich war gestern laufen bzw. Joggen, 12km @5:16, aber immerhin 8 lockere STL eingebaut.


    und bin bei Zwift die Route "The Mega Pretzel" gefahren. Waren schlappe 1795 Höhenmeter auf 107km und immerhin 4 1/2 Stunden Spaß.


    Ventilator auf Stufe 3 und eine bereitgestellte Batterie von Radflaschen haben mich ganz gut über die Runden gebracht.


    Naja, alles hat irgendwann ein Ende und jetzt freue ich mich aufs Kochen, gibt Pasta.
    Ich hab mein Weniglaufen mit einer positiven Kalorienbilanz ausgeglichen... Da war Pasta das Horsd'oeuvre

  39. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Ethan:

    Antracis (29.06.2019), bastig (01.07.2019), Catch-22 (29.06.2019), farhadsun (01.07.2019), hepp78 (30.06.2019), tt-bazille (30.06.2019)

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