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  1. #26
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von FreeYourself Beitrag anzeigen
    Zudem finde ich, dass man durch solche Artikel und die Online- Trainingspläne ziemlich schnell das Bild vermittel bekommt, dass man mit einem 3- monatigen Training den Marathon schafft.
    Na klar geht das oft. Manche schaffen das auch ohne Training. Mir, und anscheinend auch anderen, ging es aber darum, dass du aufgrund deines jungen Alters durchaus eine ordentliche Läuferin werden könntest, und nicht eine Marathonbeenderin.

    Siehe
    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Der Rest ist Unsinn und als Ziel für Damen/Herren mittleren Alters als erstrebenswert.

    Und bitte nicht auf die 68er Leistungsbremser hören, die sich den Schreibtisch mit einer Finischer-Urkunde schmücken wollen.
    Zitat Zitat von FreeYourself Beitrag anzeigen
    Nun wie wäre es denn sinnvoll weiterzulaufen, um auch einen Trainingserfolg zu haben?
    Oder was kann/ sollte ich mir als nächstes Ziel setzen...
    Geh ins Verein, lern das Laufen mit Technik-, Koordinations- und Kraftübungen und Intervalltraining mit Gleichgesinnten und -altrigen, anstatt 20 km im Lauftreff mit den mehr als doppelt so alten Muttis und Papis zu schlören.
    Die Erfolge holst du dir dann mit immer schneller werdenden Zeiten über verschiedene Strecken bis hin zu 10000 m / 10 km.
    Meinetwegen Nahziel 5 km in 24 min; erstes Fernziel 5 km in 19:45.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  2. #27
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von FreeYourself Beitrag anzeigen
    Auf die Marathonidee war ich auch erst durch diesen Artikel hier gekommen:

    Held oder Verrückter?: Marathon ohne Training - FIT FOR FUN
    Da sieht man mal wieder, was solche Zeitschriften anrichten können.

    Zitat Zitat von FreeYourself Beitrag anzeigen
    Bei mir lief das alles so auf Grundlage: Solange ich mich beim Laufen wohl fühle, kann ich ja wohl kaum alles falsch machen. Naja, anscheinend schon Aber man kann nun mal nicht alles wissen
    Das fatale an vielen Überlastungsverletzungen ist, dass es eine Weile braucht, eh diese sich zeigen. Man fühlt sich noch wohl und hat keine Schmerzen, aber an der betreffenden Stelle "arbeitet" es schon.

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Geh ins Verein, lern das Laufen mit Technik-, Koordinations- und Kraftübungen und Intervalltraining mit Gleichgesinnten und -altrigen, anstatt 20 km im Lauftreff mit den mehr als doppelt so alten Muttis und Papis zu schlören.
    Die Erfolge holst du dir dann mit immer schneller werdenden Zeiten über verschiedene Strecken bis hin zu 10000 m / 10 km.
    Meinetwegen Nahziel 5 km in 24 min; erstes Fernziel 5 km in 19:45.
    +1

    Gruss Tommi

  3. #28

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    Wenn du seit August läufst und schon ne Weile auf 40 Wkm bist und dich keine Zipperlein plagen, seh ich für den Marathon eigentlich kein großes Problem. Du musst halt überlegen, ob es nicht klüger wäre auf den Unterdistanzen noch Erfahrung zu sammeln. Mir persönlich hat es für 2 schlecht vorbereitete (wegen orthopädischen Zipperlein) Marathons gut getan 2 Jahre Wettkampferfahrung zu sammeln, bevor ich mich an den ersten Marathon gewagt habe. Ich seh zwar jetzt keine große Gefahr, wenn du z.b. in Frankfurt mitlaufen willst. Der findet im Oktober statt. Wenn man zwischendurch merkt, dass Zipperlein dazu kommen und man die Wkm nicht halten kann oder gar aussetzen muss, kann man das Ziel ja noch verschieben auf nächstes Jahr. Der Grund, warum ich dir vom Marathon abraten würde, ist eigentlich nur: Fang nicht mit den großen Dingern an, wenn du die kleinen noch nicht gemacht hast. Ich hatte nach 1 Jahre Training erst den ersten Wettkampf überhaupt (ein 10 Kilometerlauf).

    Tu was du für richtig hälst und lass dich nicht so verrückt machen. Ein Marathonlauf wird hier gerne als fast unüberwindbare Hürde dargestellt, auf die man sich ein halbes Leben vorbereiten soll. Das ist natürlich nicht so.

    Aber lass dir eins gesagt sein: Der Marathon läuft dir net weg. Es ist also keine Eile geboten

  4. #29
    CarstenS
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    Ich finde, dass man nicht gleich in einen Verein muss. Man kann auch gut erst einmal ein Jahr lang für sich laufen und Ausdauer aufbauen. Danach kann man immer noch entscheiden, worauf man Lust hat.

    Auch muss man gerade als junger Mensch nicht gleich Angst vor Verletzungen haben. Distanzen bis Halbmarathon sind gut auch mit einem kurzen Aufbau zu bewältigen.

    Trotzdem würde auch ich empfehlen, auch mal kürzere Wettkämpfe zu machen und sich dabei die Seele aus dem Leid zu rennen. Einfach, um zu sehen, was geht, und um herauszufinden, ob einem das nicht vielleicht auch Spaß macht, vielleicht sogar mehr als die längeren Distanzen. Denn eines ist klar: Irgendwie einen Marathon zu laufen, ist keine große Leistung. Die eigenen Zeiten zu verbessern kann auf jeder Distanz ein beliebig anspruchsvolles Ziel sein.

    Gruß

    Carsten

  5. #30

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Verein beitreten, dies und das versuchen, und dann eigene Ziele unter Betreuung eines Trainers erreichen. Ob 400m / 1500m / 10km oder Marathon ist dabei egal, und glaub mir, der Marathon wird selten dabei sein.
    Wer sagt, dass die TE gut genug für einen Verein ist und wer sagt, dass sie überhaupt Interesse daran hat, sich von einem Trainer betreuen zu lassen, der mit mit großer Wahrscheinlichkeit (wenn sie denn ein lohnendes Objekt ist) nicht ihre, sondern *seine* Ziele erreichen will? Wer sagt, dass sie Interesse daran hat, möglichst schnell 800 m zu laufen? Vielleicht *will* sie ja um die Worte von D-Bus zu benutzen eine joggende Mama werden?

    Was ich sagen will: ich denke nicht, dass jemand nur weil er eine Sache bereits in jungen Jahren beginnt dazu verpflichtet ist, hohe Ziele zu haben. Achtzehnjährige haben m.E. genauso Anspruch auf ein Hobby wie Fünfzigjährige. Natürlich ist es nicht falsch, jemand auf seine Möglichkeiten hinzuweisen, die er jetzt (vielleicht) hat und später nicht mehr. Aber ob er diese Möglichkeiten nutzt, ist seine Sache.

    tina

  6. #31
    CarstenS
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    Tina, mit Deinem Kredo stimme ich zwar überein, aber es gibt durchaus auch Vereine, in denen man sich um jeden kümmert. Dein Bild ist da etwas schief.

    Gruß

    Carsten

  7. #32

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    Zitat Zitat von CarstenS Beitrag anzeigen
    , aber es gibt durchaus auch Vereine, in denen man sich um jeden kümmert.
    Das stimmt.

    Dein Bild ist da etwas schief.
    Nicht unbedingt mein Bild von Vereinen, höchstens meine Interpretation von dem was Rolli unter einem Verein bzw. der Betreuung durch einen Trainer versteht.

    tina

  8. #33
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von TinaS Beitrag anzeigen
    Wer sagt, dass die TE gut genug für einen Verein ist
    Tina, das ist nicht das erste mal, wo Du Dich ablehnend gegenüber Vereinssport äußerst. Das zeigt, dass Du von der Materie einfach keine Ahnung hast.
    Ein Leichtathletikverein ist kein elitäres Gebilde, die nur den "guten" oder "sehr guten" Talenten vorbehalten ist. Jeder der gerade mal 3km durchjoggen kann wird dort gerne gesehen und beachtet. Natürlich widmet der Trainer nicht so viel Aufmerksamkeit den Neulingen und er testet erstmal, ob die Wille zum Training zuerst da ist, trotzdem wird keiner (KEINER!) stehen gelassen.
    Keiner wird zu irgendetwas gezwungen und es werden nicht Trainers "SEINE" Ziel verfolgt. Das ist einfach Unsinn und Beleidigung für alle sich angegierten Trainer im Verein, die viel Zeit und Geld (ja, sehr viel Geld) ins sportliche Ausbildung der Schützlinge investieren. Man Zeigt nur unterschiedlichen Wegen und Möglichkeiten auf. Testet dies und das und erstellt zusammen mit dem Athleten sinnvolle Ziele.
    Hier wird keiner zu einer Strecke/Disziplin gezwungen!
    Wer wird hier verpflichtet? Wo verpflichtet? Zu was verpflichtet?

    Im Verein treffen sich einfach junge Läute, die Spaß am Sport haben. Sie werden dabei durch einen Trainer unterstützt und mit qualifizierten Ratschlägen zu Erfolgen oder einfach nur gesunden Sport begleitet.

    Und Lauftreff... Leider ist ein Lauftreff mit Leuten gefühlt, die versuchen ihre Unwissenheit zu vermehren. Und gerade dort werden junge Leute mit falschen Vorstellungen der Mamis und Papis in mittleren Jahren auf den, für die Kinder ungeeigneten Strecken, verschließen.

    Ich kenne beide Seiten sehr gut und will noch einmal sagen: DU HAST KEINE AHNUNG!

    Gruß
    Rolli
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  9. #34
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von TinaS Beitrag anzeigen
    Was ich sagen will: ich denke nicht, dass jemand nur weil er eine Sache bereits in jungen Jahren beginnt dazu verpflichtet ist, hohe Ziele zu haben. Achtzehnjährige haben m.E. genauso Anspruch auf ein Hobby wie Fünfzigjährige. Natürlich ist es nicht falsch, jemand auf seine Möglichkeiten hinzuweisen, die er jetzt (vielleicht) hat und später nicht mehr. Aber ob er diese Möglichkeiten nutzt, ist seine Sache.
    Zweifelsfrei. Deshalb geben wir hier ja auch keine Befehle, sondern Empfehlungen.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  10. #35
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von CarstenS Beitrag anzeigen
    Ich finde, dass man nicht gleich in einen Verein muss. Man kann auch gut erst einmal ein Jahr lang für sich laufen und Ausdauer aufbauen. Danach kann man immer noch entscheiden, worauf man Lust hat.

    Auch muss man gerade als junger Mensch nicht gleich Angst vor Verletzungen haben. Distanzen bis Halbmarathon sind gut auch mit einem kurzen Aufbau zu bewältigen.

    Trotzdem würde auch ich empfehlen, auch mal kürzere Wettkämpfe zu machen und sich dabei die Seele aus dem Leid zu rennen. Einfach, um zu sehen, was geht, und um herauszufinden, ob einem das nicht vielleicht auch Spaß macht, vielleicht sogar mehr als die längeren Distanzen. Denn eines ist klar: Irgendwie einen Marathon zu laufen, ist keine große Leistung. Die eigenen Zeiten zu verbessern kann auf jeder Distanz ein beliebig anspruchsvolles Ziel sein.

    Gruß

    Carsten
    Carsten, wo würdest Du Deine Kinder schicken, wenn sie Spanisch lernen wollen? Zu einem Nachbar der "schon" 2x 2 Wochen Urlaub in Spanien gemacht hatte, oder doch lieber zu einem Sprachlehrer, der Spanisch auch kennt?
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  11. #36
    CarstenS
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Carsten, wo würdest Du Deine Kinder schicken, wenn sie Spanisch lernen wollen? Zu einem Nachbar der "schon" 2x 2 Wochen Urlaub in Spanien gemacht hatte, oder doch lieber zu einem Sprachlehrer, der Spanisch auch kennt?
    Ich 'abe gar keine Kinder. Und die OP ist auch keines mehr.

    Ich stehe dem Vereinssport ja auch positiv gegenüber, aber Laufen ist einfach, und man kann es auch erst einmal selber beginnen. Ich denke nicht, dass es da etwas gibt, das man mit 18 noch lernen kann, mit 20 aber nicht mehr.

    Ich selber bin in einem Verein ohne „richtigen“ Training, in dem aber dennoch ernsthaft trainiert wird. (Wir hatten allerdings schon einmal deutlich bessere Zeiten als im Moment.) Wäre vielleicht mit auch fachkundigerer technischer Anleitung mehr möglich gewesen? Vielleicht.

    Das Problem der falschen Vorbilder, das Du beschreibst, sehe ich auf jeden Fall auch. Aber für wichtiger als sofort in einen Verein zu gehen halte ich, sich der Möglichkeit des leistungsorientierten Trainings überhaupt bewusst zu sein. Nicht nur die Joggerbücher zu lesen und erst recht nicht Fit for Fun. Die Gefahr bei dem, was Du schreibst, ist, dass der Eindruck entstehen kann, die Alternativen wären nur Joggen oder ein leistungssportlicher Aufbau im Verein.

  12. #37

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    Zitat Zitat von CarstenS Beitrag anzeigen
    Aber für wichtiger als sofort in einen Verein zu gehen halte ich, sich der Möglichkeit des leistungsorientierten Trainings überhaupt bewusst zu sein.
    Wie gesagt, auf Möglichkeiten hinzuweisen ist nie falsch. Aber glaubt ihr wirklich, dass ein Achtzehnjähriger das nötig hat? Auch wenn ich mich in diesem Alter noch nicht im Geringsten fürs Laufen interessiert habe, wusste ich dass es im Nachbarort einen Verein gibt, in dem Damen meines Alters durchaus auf nationaler Ebene erfolgreich im Crosslauf sind (ok, ich geb zu, das war *keine* Mittelstrecke). Eine Klassenkameradin von mir hat da sogar eine Zeitlang mittrainiert.

    Nicht nur die Joggerbücher zu lesen und erst recht nicht Fit for Fun.
    Auch da geb ich dir recht.

    Die Gefahr bei dem, was Du schreibst, ist, dass der Eindruck entstehen kann, die Alternativen wären nur Joggen oder ein leistungssportlicher Aufbau im Verein.
    Bei mir entsteht eher der Eindruck, dass es *keine* Alternative zum Aufbau im Verein gibt bzw. dass alles andere minderwertig ist.

    tina

  13. #38
    Hobbyjoggerin
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    ()
    2025.

    Ich hab letztes Jahr erfolgreich 3 Jungs von dem "Marathontraum" befreien können und alle 3 liefen diesen Monat neue PB über 800m. Nun wollen sie nichts anderes machen als rennen, rennen, rennen!

    FreeYouself... suche Dir mal einen Leichtathletikverein und lerne erst mal schnell laufen.

    Gruß
    Rolli
    Sorry, Rolli, aber bei 19 Km in 1:57 h, auch wenn 18 Jahre jung, fehlt mir der Glaube daran, daß da ein 800 Meter Talent schlummert.

    Für Sport im Verein bin ich auch, aber letztlich soll es dem TE Spass machen. Die Frage war ja nicht OB Marathon laufen, sondern WANN. Damit scheint doch schon eine Entscheidung gefallen zu sein, oder?

    Keine Ahnung, wann sie ersten Marathon laufen sollte, denn ich habe keine Glaskugel. Letzlich kann man aber wohl anhand der KM und Geschwindigkeit sagen, daß sie einen Marathon in absehbarer Zeit schaffen wird, wenn auch langsam.

    Ach ja, mir nötigen 100 KM in 4:20 Min./km schon Respekt ab. Aber auch ich würde der TE dazu raten sich einem Verein anzuschließen. Nicht weil ich an das Mittelstreckentalent glaube, sondern weil es einfach Spass macht im Verein und weil es dort Menschen mit einem "Befähigungsnachweis" gibt. Ein wenig Laufschule kann jedenfalls nicht Schaden, denke ich.

    Gruß

    Jeannine

  14. #39

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Tina, das ist nicht das erste mal, wo Du Dich ablehnend gegenüber Vereinssport äußerst. Das zeigt, dass Du von der Materie einfach keine Ahnung hast.
    Ein Leichtathletikverein ist kein elitäres Gebilde, die nur den "guten" oder "sehr guten" Talenten vorbehalten ist. Jeder der gerade mal 3km durchjoggen kann wird dort gerne gesehen und beachtet. Natürlich widmet der Trainer nicht so viel Aufmerksamkeit den Neulingen und er testet erstmal, ob die Wille zum Training zuerst da ist, trotzdem wird keiner (KEINER!) stehen gelassen.
    Keiner wird zu irgendetwas gezwungen und es werden nicht Trainers "SEINE" Ziel verfolgt. Das ist einfach Unsinn und Beleidigung für alle sich angegierten Trainer im Verein, die viel Zeit und Geld (ja, sehr viel Geld) ins sportliche Ausbildung der Schützlinge investieren. Man Zeigt nur unterschiedlichen Wegen und Möglichkeiten auf. Testet dies und das und erstellt zusammen mit dem Athleten sinnvolle Ziele.
    Hier wird keiner zu einer Strecke/Disziplin gezwungen!
    Wer wird hier verpflichtet? Wo verpflichtet? Zu was verpflichtet?

    Im Verein treffen sich einfach junge Läute, die Spaß am Sport haben. Sie werden dabei durch einen Trainer unterstützt und mit qualifizierten Ratschlägen zu Erfolgen oder einfach nur gesunden Sport begleitet.

    Und Lauftreff... Leider ist ein Lauftreff mit Leuten gefühlt, die versuchen ihre Unwissenheit zu vermehren. Und gerade dort werden junge Leute mit falschen Vorstellungen der Mamis und Papis in mittleren Jahren auf den, für die Kinder ungeeigneten Strecken, verschließen.

    Ich kenne beide Seiten sehr gut und will noch einmal sagen: DU HAST KEINE AHNUNG!

    Gruß
    Rolli

    Direkt dazu: Ich denke, es gibt socleh und solche Vereine. Bei uns ist es tatsächlich so, dass jeder kommen kann, wie er will und da wird dann auch nich rumgemeckert, wenn jemand selten kommt.
    Ich kenne aber auch das Gegenbesispiel von einem anderen Verein bei uns in der Region, in dem die Jugendlichen härter rangenommen werden und zum allergrößten Teil spätestens nach zwei (in der Regel sehr erfolgreichen) Jahren die LA an den Nagel hängen und keine Lust mehr haben.

    Mit Sicherheit ist das Training in den zuletzt genannten Vereinen kurzfristig effiktiver und wahrscheinlich unumgänglich, wenn man wirklich ganz nach oben will, aber wer den Sport als reines hobby betreibt und dabei vor allem Spass haben will, ist m.E. in den zuerst genannten Vereinen besser aufgehoben.
    10km:0:38:51h Wittener Abendlauf (Oktober 2014)
    HM: 1:26:26h Blumensaatlauf Essen (November 2014)
    Marathon: 3:51:22h Novo-Nordisk Gutenberg Marathon Mainz (Mai 2013)

  15. #40

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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Sorry, aber das ist für mich ein abschreckendes Beispiel eines 19-jährigen aus der Leichtathletik. Wie schnell läufst du denn die 1000 m?
    Das kann ich so jetzt nicht stehenlassen, auch wenn es etwas vom Thema weggeht. 10 Jahre LA heißt NICHT 10 Jahre Ausdauerlaufen. Natürlich gehört zum LA-Training auch das Laufen, aber bei uns geht das i.d.R. nicht über 2km Ein-/Auslaufen und das Sprinten hinaus. Regelmäßig laufen gehe ich etwa seit 3, davor sehr unregelmäßig und wenn, dann ohne irgendeine Idee von Trainingsprinzipien.
    Wenn man sich andere Leichtathleten anschaut, dann wird man schnell feststellen, dass es da doch einige gibt, die nicht besonders schnell laufen und das ist ja auch in Ordnung so, schließlich (und ich glaube, das missverstehen hier im Forum einige) besteht die LA neben dem Laufen auch noch aus Springen und Werfen.
    Andersherum würde ja auch keiner auf die Idee kommen, Robert Harting oder David Storl als abschreckendes Beispiel der LA zu bezeichnen, weil sie (auf langen Strecken) nicht besonders schnell laufen.
    10km:0:38:51h Wittener Abendlauf (Oktober 2014)
    HM: 1:26:26h Blumensaatlauf Essen (November 2014)
    Marathon: 3:51:22h Novo-Nordisk Gutenberg Marathon Mainz (Mai 2013)

  16. #41
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von Jaxi Beitrag anzeigen
    Das kann ich so jetzt nicht stehenlassen, auch wenn es etwas vom Thema weggeht. 10 Jahre LA heißt NICHT 10 Jahre Ausdauerlaufen.
    Jaxi, vorher schriebst du von 10 Jahren LA-Training mit u.a. viel Lauf-ABC. Da passt ein Marathon in fast vier Stunden schlecht zu. Dass dies Ergebnis wohl gut zum Training passt, deutet m. E. um so mehr darauf hin, dass du auf kürzeren Distanzen viel besser aufgehoben wärest. Das war mit "abschreckendes Beispiel eines 19-jährigen aus der Leichtathletik" gemeint.

    Zitat Zitat von Jaxi Beitrag anzeigen
    Andersherum würde ja auch keiner auf die Idee kommen, Robert Harting oder David Storl als abschreckendes Beispiel der LA zu bezeichnen, weil sie (auf langen Strecken) nicht besonders schnell laufen.
    Ich würde auch Harting und Storl von einem Marathon abraten.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  17. #42

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    Ich habe ja nie gesagt, dass ich auf den längeren Distanzen besser aufgehoben bin, es macht mir nur schlicht und einfach mehr Spass, darum mach ich es so und nicht anders. Lauf-ABC ist übrigens in der LA nicht nur fürs Laufen gut, sondern v.a. auch für die Sprungdisziplinen und den Sprint, gehört somit also zu (fast) jeder Einheit.
    Und zum zweiten Punkt: Es ging mir nicht darum, wem man vom Marathon abraten sollte, sondern was als "abschreckendes Beispiel (eines 19-jährigen) aus der Leichtathletik" bezeichnet werden kann. Denn warum ich das sein soll, ist mir irgendwie immer noch nicht klar. Falls du dich auf den Fakt beziehst, dass ich lieber kürzere Strecken laufen sollte, wäre das ja geklärt, sonst wäre ich für weitere Erklärungen dankbar.
    10km:0:38:51h Wittener Abendlauf (Oktober 2014)
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    Marathon: 3:51:22h Novo-Nordisk Gutenberg Marathon Mainz (Mai 2013)

  18. #43
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Hobbyjoggerin Beitrag anzeigen
    Sorry, Rolli, aber bei 19 Km in 1:57 h, auch wenn 18 Jahre jung, fehlt mir der Glaube daran, daß da ein 800 Meter Talent schlummert.

    Für Sport im Verein bin ich auch, aber letztlich soll es dem TE Spass machen. Die Frage war ja nicht OB Marathon laufen, sondern WANN. Damit scheint doch schon eine Entscheidung gefallen zu sein, oder?

    Keine Ahnung, wann sie ersten Marathon laufen sollte, denn ich habe keine Glaskugel. Letzlich kann man aber wohl anhand der KM und Geschwindigkeit sagen, daß sie einen Marathon in absehbarer Zeit schaffen wird, wenn auch langsam.

    Ach ja, mir nötigen 100 KM in 4:20 Min./km schon Respekt ab. Aber auch ich würde der TE dazu raten sich einem Verein anzuschließen. Nicht weil ich an das Mittelstreckentalent glaube, sondern weil es einfach Spass macht im Verein und weil es dort Menschen mit einem "Befähigungsnachweis" gibt. Ein wenig Laufschule kann jedenfalls nicht Schaden, denke ich.

    Gruß

    Jeannine
    Ich hab' auch geschrieben:
    Verein beitreten, dies und das versuchen, und dann eigene Ziele unter Betreuung eines Trainers erreichen. Ob 400m / 1500m / 10km oder Marathon ist dabei egal, und glaub mir, der Marathon wird selten dabei sein.
    3 von einen Schützlingen habe ich bei einem 10km Volksauf kennen gelernt. Eingeladen, andere Trainingsformen und Strecken gezeigt und sie haben jetzt schon vergessen, dass man 10km Volksläufe laufen kann. Einer rennt 400, der andere 800 und der dritte 3000m. Nicht weil ich das so will (). Nein! Nur weil die da am Besten abschneiden und dadurch auch Spaß macht.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  19. #44
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Hobbyjoggerin Beitrag anzeigen
    Sorry, Rolli, aber bei 19 Km in 1:57 h, auch wenn 18 Jahre jung, fehlt mir der Glaube daran, daß da ein 800 Meter Talent schlummert.
    ... es ist nie zu spät.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  20. #45
    Hobbyjoggerin
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    ... es ist nie zu spät.
    Das nenne ich Optimismus.

    Ich mag Deine Begeisterung, auch wenn ich in einigen Punkten anderer Meinung bin. Letztlich muss sie selbst wissen was sie machen will. Sie ist alt genug.

  21. #46
    Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft.
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    Ich kann dich sooo gut verstehen.
    Hab im letzten Frühjahr mit dem Laufen angefangen (bin davor auch noch nie gelaufen) und bin dann nach 5 Monaten
    meinen ersten Halbmarathon gelaufen.
    Ich wollte auch unbedingt den Marathon - Am besten gleich den ersten Termin nach meinem Halbmarathon-Debüt!
    Oder noch besser: Kurzfristig noch ummelden von Halbmarathon auf Marathon.
    Alle Warnungen habe ich gekonnt ignoriert und habe nach dem Halbmarathon weiter Vollgas gegeben.
    Das Ergebnis: Ich bin seit gut zwei Monaten in Behandlung wegen meinem Läuferknie.
    Meine Kondition ist im Eimer und ich habe bei jedem Laufen Schmerzen - Zunächst war nach 3 km (!!!) Schluss, dann nach 5... Inzwischen geht etwas mehr und ich steigere mich langsam - sehr, sehr langsam.
    Schön, dass dir das Laufen soviel Spaß macht und dich (so wie mich) das "Virus" gepackt hat
    ...Aber um dir so eine "Zwangspause" zu ersparen: Lauf erst mal den Halbmarathon. Dieses Jahr, vielleicht auch nochmal nächstes Jahr. Und dann nehm dir dein Marathon-Debüt vor.
    Glaub mir, man merkt nichts und denkt "Warum sagen alle, ich soll weniger Laufen - Klappt doch!" und von einem auf den anderen Tag geht nichts mehr.

  22. #47
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von CarstenS Beitrag anzeigen
    .

    Ich stehe dem Vereinssport ja auch positiv gegenüber, aber Laufen ist einfach, und man kann es auch erst einmal selber beginnen. Ich denke nicht, dass es da etwas gibt, das man mit 18 noch lernen kann, mit 20 aber nicht mehr.
    Die Vorteile einer leichtathletischen Allroundausbildung konnte ich an meiner früheren Lebensgefährtin bewundern. Als Kind/Jugendliche schon im Verein, Bewegungsabläufe springen, laufen und werfen spielerisch gelernt, an Fünfkampf und Sprintwettbewerben teilgenommen. Dann zunächst Spezialisierung auf Läufe bis 400 Meter. Aufgrund von Trainerempfehlung Umstieg auf 800 Meter als Juniorin. Die ist sie dreimal wettkampfmäßig gelaufen (inkl. Gewinn Landesmeistertitel). Danach wg. Studium LA an den Nadel gehängt und 10 Jahre nur noch ein bißchen gejoggt. Dabei lief sie mir über den Weg..... Es hatte einige Mühe gekostet, aber ich konnte sie hin und wieder zu Teilnahmen an regionalen, kürzeren Läufen überreden. Mich hat erstaunt, mit wie wenig Trainingsaufwand (kein Plan, keine speziellen Intervalle) sie 5KM (knapp) sub. 20 Minuten laufen konnte. Und der federleichte Laufstil war absolut auffallend zwischend all den Volkslauftrampeln. Ihre "Liebe" gehörte aber der Bahn. Wir sind dann rein in einen Verein und sie hat -immer noch ohne großen Aufwand- die 800 Meter sub 2:30 Min. geschafft, in der AK immerhin Platz 2 der Landesbestenliste.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Wer als junger Mensch sportlichen Ehrgeiz hat, sollte sich laufen nicht selbst beibringen sondern möglichst früh gelehrt bekommen.

  23. #48
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von FreeYourself Beitrag anzeigen
    Held oder Verrückter?: Marathon ohne Training - FIT FOR FUN

    Klar, dort heißt es schon, dass man auch ziemlich verrückt dafür sein muss. Aber ich hatte ja vor zu trainieren und war das letzte halbe Jahr auch nicht untätig
    Zudem finde ich, dass man durch solche Artikel und die Online- Trainingspläne ziemlich schnell das Bild vermittel bekommt, dass man mit einem 3- monatigen Training den Marathon schafft.

    Ich möchte mir jetzt durch das Laufen auch keine gesundheitlichen Schäden zufügen.
    Nun wie wäre es denn sinnvoll weiterzulaufen, um auch einen Trainingserfolg zu haben?
    Oder was kann/ sollte ich mir als nächstes Ziel setzen... ich bin gerade ziemlich ratlos, wie ich weiterlaufen soll. Ich habe mir anscheinend schon mit den 21km zu viel vorgenommen und ziemlich falsch trainiert, obwohl ich darauf geachtet habe mich langsam zu steigern.
    Hallo FreeYourself,

    es wird eine Menge dummes Zeuge geschrieben (nicht nur übers Laufen, aber darüber reden wir ja jetzt hier) und für viel Geld in Zeitschriften verkauft. Mal ist es dumm, weil es wirklich inhaltlich hohl und unsinnig ist, dann wieder weil es ohne Wertung der Wichtigkeit für einen Freizeitläufer verkauft wird oder auch - wie in diesem Fall -, weil falsche Begriffe verwendet werden, um etwas zu charakterisieren. Mit fehlenden Voraussetzungen - gleich welcher Art - einen Marathon zu laufen ist nicht verrückt. Man muss nicht den Verstand verloren haben, um dergleichen zu tun. Es ist auch nicht "verrückt" in einem Sinne, wie "verrückt sein" heute oftmals mit positivem Anstrich verwendet wird: Es gilt als cool Ungewöhnliches, Besonderes, etwas, das keiner oder wenige sonst tun, zu unternehmen, um sich als außergewöhnlicher Vogel darzustellen. Es ist chic, zumindest ein bisschen verrückt zu sein.

    Wenn jemand einen Marathon ohne oder mit viel zu wenig Training läuft, dann ist das mindestens eine Dummheit und nicht verrückt. Unüberlegt und voller Risiko. Menschen, die Verantwortung für mehr als sich allein tragen, werden dergleichen eher nicht tun. Statt solchem Tun ein Forum und eine reißerische Schlagzeile zu widmen, sollte man lieber über die Risiken aufklären und alle Argumente zusammen tragen, die es für die meisten Menschen als ungeignet erscheinen lassen. Nur weil es 10, 15, 20, 25 ? von hundert Bedenkenlosen ohne (Spät-?) Schäden überstehen, heißt das nicht, dass man den übrigen 30, 40, 50 ? nicht sagen sollte, was ihnen ggf. bevorsteht. Das ist (auch) die Aufgabe von verantworlichem Journalismus. So viel dazu.

    Ich verstehe deine Ratlosigkeit, wenn du etwas tust, was dir Spaß macht und das anscheinend bisher ohne negative Folgen geblieben ist, von dem nun manche abraten. Ich kann dir nur nahelegen, deinen Laufumfang pro Woche einstweilen nicht zu steigern. Innerhalb dieses Laufumfanges an höchstens vier Trainingstagen kannst du dich immer noch befriedigend austrainieren. Du brauchst nun nicht unbedingt einen Trainingsplan, selbst wenn du diesen Halbmarathon (im März war das oder?) laufen willst. Teil dir deinen Kilometervorrat, mit dem dein Körper derzeit zurecht zu kommen scheint (du schriebst, wenn ich es recht im Kopf habe von 40 km), folgendermaßen ein:
    • 1 Lauf sehr langsam und lang (ca. 12, 13, 14 km) in Richtung Halbmarathon von der Länge her gesteigert, bis etwa 16, 17 km
    • 1 Lauf mit Tempoeinlagen (das kann ein langes Stück 4, 5, 6 km sein, mit konstant erhöhtem Tempo, oder auch im Gelände ein Fahrtspiel. Wenn du nicht weißt was das ist einfach fragen)
    • 2 Läufe mittelweit und gegenüber dem langen Lauf mit "etwas" erhöhtem Tempo
    • Jede dritte Woche lässt du einen Trainingstag weg (dann also nur 3 Läufe), am besten verzichtest du auf einen der mittellangen Läufe. Diese Woche dient der Regeneration.

    Ich bin sicher, dass du den Halbmarathon "von der Luft" und der Kraft her ohne Schwierigkeiten wirst laufen können. Danach solltest du zwei Wochen bei stark reduziertem Pensum und ganz ohne Tempo regenerieren. Hinter den zwei Regenerationswochen, kannst dann vielleicht mal einen Trainingsplan ausprobieren. Wie wäre es sich einen 10km-Lauf in deiner Nähe zu suchen und für diesen Lauf zu trainieren. Du wirst zu jenem Zeitpunkt anhand von Trainingsleistungen sicher eine Vorstellung davon haben, welche Zielzeit dich fordern könnte. Such dir einen entsprechenden Plan im Netz. Solltest du unsicher sein, was realistisch ist, frage einfach hier im Forum.

    Noch einmal: Das Wichtigste scheint mir derzeit zu sein, dass du deinen Wochenumfang nicht weiter erhöhst. Sinn ist, dass dein Körper Zeit erhält den Bewegungapparat zu "härten".

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  24. #49
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von Jaxi Beitrag anzeigen
    Es ging mir nicht darum, wem man vom Marathon abraten sollte, sondern was als "abschreckendes Beispiel (eines 19-jährigen) aus der Leichtathletik" bezeichnet werden kann. Denn warum ich das sein soll, ist mir irgendwie immer noch nicht klar. Falls du dich auf den Fakt beziehst, dass ich lieber kürzere Strecken laufen sollte, wäre das ja geklärt
    Genau. Wenn ich als Hobbyjogger nächste Woche beim 100 m-WK mit 23 sek. in der Vorrunde ausscheiden würde, würde ich das als abschreckendes Beispiel eines Langstrecklers sehen.

    Trotzdem könnten mir das die Foristen nicht verbieten. ;-)
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  25. #50
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Sig Jaxi:
    10km: 0:42:49h Brückenlauf Gossfelden (August 2013)
    HM: 1:37:22h Burgwaldmarathon (August 2013)
    Marathon: 3:51:22h Novo-Nordisk Gutenberg Marathon Mainz (Mai 2013)

    r
    Mein Gott............. so was hab ich mit weit über 50 gelaufen.......
    McFit ist wie Urlaub, 30 grad, alle schwitzen, keiner spricht Deutsch und überall liegen Handtücher.

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