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  1. #1
    Avatar von FreeYourself
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    Standard Marathon- ja/ nein? :/

    Hallöchen

    Ich bin gerade 18 Jahre alt und laufe seit letztem August regelmäßig... mittlerweile 3-4mal die Woche mit ca. 40 Wochenkilometern. Vor August bin ich gar nicht gelaufen!!!!
    Also würde ich mal sagen, dass ich immer noch blutige Anfängerin bin... meinen ersten Halbmarathon habe ich am 9. März bzw. den würde ich gerne mitlaufen. Ich habe schon jetzt einen Lauf über 18,99 km in 1:57h (mit Runkeeper gemessen xD) gemacht und habe mich danach echt noch super gefühlt

    Wäre es denn jetzt auch realistisch auf den Düsseldorf- Marathon am 27. April zu trainieren?
    An Motivation fehlt es mir nicht, mittlerweile ist das Laufen bei mir nicht mehr wegzudenken!
    Ich will mir noch nicht mal ein Zeitlimit setzen, sondern nur den Marathon nur beenden! ;)

    Also wäre das realistisch zu schaffen oder sollte ich mein "Marathon- Debüt" lieber auf den Herbst schieben?

    Ich freue mich auf eure Erfahrungen & Tipps!

  2. #2

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    Nein!!!

  3. #3
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von FreeYourself Beitrag anzeigen
    Wäre es denn jetzt auch realistisch auf den Düsseldorf- Marathon am 27. April zu trainieren?
    Realistisch? NEIN!
    Sinnvoll: NEIN!
    Bescheuert? JA!

    Plane deinen ersten Marathon für 2015 ein. Sonst kann es passieren, dass es dein letzter ist und du anschließend die Wartezimmer der Sportärzte bevölkerst. Höchstwahrscheinlich schon vor dem Marathon.

    Gruss Tommi

  4. #4
    Bewegungsfreude pur! Avatar von barefooter
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    Zitat Zitat von FreeYourself Beitrag anzeigen
    ...Wäre es denn jetzt auch realistisch auf den Düsseldorf- Marathon am 27. April zu trainieren?...
    Ich war lange nicht mehr hier und stelle fest, die Anfragen sind dieselben geblieben und die Antworten wahrscheinlich auch, die einen sagen HÜ, die anderen HO, also von "mach mal, wird schon" bis "um Himmels willen".

    Ich mag nicht so sehr von früher schwärmen, denn was soll schon besser gewesen sein in einer Zeit als es so gut wie keine offenen Volksläufe mit Marathon gab. 10 km war Standard, für 20 km musste man schon weit fahren, für eine Marathon bis in den Schwarzwald. Diese Tatsache führte aber dazu, dass man allgemein einfach zu laufen anfing, um vielleicht irgendwann mal überhaupt an einem Volkslauf teilzunehmen. Insofern war das Training stressfreier als heute, wo Marathon oder mindestens die Hälfte davon schon beim Einstieg auf dem Zettel steht, denn es haben ja schon so viele geschafft und die Erwartungen der Freunde sind groß.

    Kurzum: Im ersten Jahr Wettkampf 10 km, im zweiten Jahr 20 km (heute Halb-Marathon) und erst im 3. (dritten) Jahr MARATHON. Da das heutzutage nichts mehr bedeutet, würde ich mich sehr genau fragen, warum es diese Distanz sein MUSS.

    Hintergrund: Trotz jugendlichem Überschwang und hoher Motivation sind die Risiken für Verletzungen zu groß, auch solchen mit Folgeschäden durch Überlastung.. "Früher" galt allein das Alter von nur 18 Jahren als für zu jung, warum Frauen ausgeschlossen waren, bleibt rätselhaft.
    Grüße von der Baltischen See! Laufen/Wandern barfuß erleben - Zu Fuß - am besten barfuß - hält die Seele Schritt.
    Je länger die Strecke, desto unbedeutender die Zeit, da allein die Streckenbewältigung zur eigenen Leistung wird.


  5. #5
    Avatar von FreeYourself
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    Okay, dann werde ich erstmal auf kleinere Ziele hinarbeiten Deswegen habe ich ja mal gefragt! Ich bin ja noch nicht so lange dabei & da kommt man eben auch auf solche Ideen... aber beim Sportmediziner saß ich bisher noch nicht & habe das auch nicht vor!

  6. #6
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Vor hat das niemand, aber es kommt halt leider hin und wieder mal vor. Bei vielen zumindest und das ist keine Schande, man sollte es nur nicht zu lange hinauszögern, wenn es denn soweit ist. Ziele sind durchaus wichtig und sie halten die Motivation aufrecht und ich kann dir versichern, ich hab auch schon nach ein paar Monaten der Lauferei von einem Marathon geträumt. Den Traum hab ich mir nach fast genau 2 Jahren auch erfüllt und habe ihn genossen. Noch dazu bei tollem Wetter in einer wunderschönen Stadt - Wien. Bewahre dir deinen Traum, aber such dir auch Nahziele. Man könnte durchaus meinen, dass du schon locker einen Halbmarathon drauf hast, aber bedenke, du hast dich seit deinem Laufbeginn bis jetzt ganz schön gesteigert. Das kann gut gehen, aber dich auf Dauer auch überlasten. Damit meine ich eher deine Gelenke nebst Sehnen und Bänder. Die Muskeln und die Kondition scheinen bei dir ja schon ganz gut in Form zu sein, der Rest braucht leider länger, um sich anzupassen. Behalte dein Pensum so bei bis zu deinem Halben im März und dann viel Spaß dabei

    Gruss Tommi

  7. #7
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Hallo FreeYourself

    befreie Dich selbst von Deinem Gedanken, dieses Jahr einen M. laufen zu wollen.

    Mein Vorschlag: Trainiere doch dieses Jahr erstmals überhaupt strukturiert. Nächstes Jahr trainierst Du dann für einen Marathon und überlegst Dir, wo Du 2016 Dein Debüt geben möchtest. Das M-Training wird Dir viele Fragen beantworten, die Du Dir noch gar nicht gestellt hast. Der Marathon läuft ja nicht weg, Deine Motivation evtl. schon. Es ist wie mit Prüfungen jeglicher Art: wenn man gut vorbereitet ist, hat man einfach ein besseres Gefühl.

    VG
    Jan
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  8. #8
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
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    2025.

    Ich hab letztes Jahr erfolgreich 3 Jungs von dem "Marathontraum" befreien können und alle 3 liefen diesen Monat neue PB über 800m. Nun wollen sie nichts anderes machen als rennen, rennen, rennen!

    FreeYouself... suche Dir mal einen Leichtathletikverein und lerne erst mal schnell laufen.

    Gruß
    Rolli
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  9. #9
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Herzlich willkommen!

    Ambitionierte Pläne als bescheuert hinzustellen hat hier ja Tradition. Dies ohne Rückfragen zur sportlichen Vergangenheit zu tun ist wohl unüberlegt. Von 40 WKM zum Marathon braucht sicher nicht jeder 2 Jahre und nicht jeder ist im gleichen Maße von orthopädischen Risiken betroffen. Ein durchtrainierter Ausdauersportler schafft so was mit extrem geringer Vorbereitungszeit...

    Bei sehr ambitionierten Zielen ist der Anschluss an eine örtliche Laufgruppe und der Rat eines erfahren Trainers zu empfehlen anderenfalls sollte man sich einfach an längere Strecken langsam herantasten, um die Risiken für Verletzungen zu minimieren. Während ich an dieser Stelle bewußt auf die Angabe eines sinnvollen Starttermins verzichten möchte... unter langsam und sinnvoll verstehe ich 10% Steigerung von max. Distanz und WKM pro Monat. 10% je Woche wie öfters mal erwähnt ist erachte ich über einen etwas längeren Zeitraum unsinnig.

    Erst mal viel Spass beim Training auf Deinen ersten HM!

    Grüße Matthy

    PS: Meinerseits möchte ich nun auch nicht gut gemeinte Ratschläge als bescheuert darstellen. Was hast Du an Sport bisher gemacht? Wie ist es um Deine Fitness bestellt?
    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  10. #10
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
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    2025.

    Ich hab letztes Jahr erfolgreich 3 Jungs von dem "Marathontraum" befreien können und alle 3 liefen diesen Monat neue PB über 800m. Nun wollen sie nichts anderes machen als rennen, rennen, rennen!

    FreeYouself... suche Dir mal einen Leichtathletikverein und lerne erst mal schnell laufen.

    Gruß
    Rolli
    Auch wenn ich dir vollinhaltlich Recht gebe, es gibt Ausnahmen!
    Ich kenne persönlich einen Läufer der mit 22 über die 100 km 7:13 gelaufen ist...
    So mancher Weltklasse Ultraläufer hat ebenfalls bereits in jungen Jahren damit angefangen.

    Das nur der Ordnung halber

  11. #11
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Mhim Beitrag anzeigen
    Auch wenn ich dir vollinhaltlich Recht gebe, es gibt Ausnahmen!
    Ich kenne persönlich einen Läufer der mit 22 über die 100 km 7:13 gelaufen ist...
    So mancher Weltklasse Ultraläufer hat ebenfalls bereits in jungen Jahren damit angefangen.

    Das nur der Ordnung halber
    Verstehe... mich beeindruckt aber 1:46 auf 800 und nicht 100km in 4:20er Schnitt.

    (es gibt Jung und Alt die 100km laufen können, aber nur junge Leute können schnell 800m rennen)
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  12. #12
    Bewegungsfreude pur! Avatar von barefooter
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    Zitat Zitat von M.Skywalker Beitrag anzeigen
    ...Was hast Du an Sport bisher gemacht? Wie ist es um Deine Fitness bestellt?
    Da schreibt sie:
    Vor August bin ich gar nicht gelaufen!!!!
    Wenn hinter dem Satz VIER Rufzeichen stehen, muss nicht lange nachgefragt werden.


    Zitat Zitat von M.Skywalker Beitrag anzeigen
    Bei sehr ambitionierten Zielen ist der Anschluss an eine örtliche Laufgruppe und der Rat eines erfahren Trainers zu empfehlen anderenfalls sollte man sich einfach an längere Strecken langsam herantasten, um die Risiken für Verletzungen zu minimieren.
    Nur allzu richtig!

    ... unter langsam und sinnvoll verstehe ich 10% Steigerung von max. Distanz und WKM pro Monat. 10% je Woche wie öfters mal erwähnt ist erachte ich über einen etwas längeren Zeitraum unsinnig.
    Wenn etwas öfters oder immer wieder erwähnt wird, muss das nicht richtig sein, aber eine Steigerung 5% bis maximal 10% pro Woche mit jeweils einer Woche Stagnation pro Monat und noch einmal einer längeren Pause (zum Beispiel Winter oder aus anderen Gründen), erscheint mir SEHR sinnvoll. Bei deiner Rechnung bin ich innert 12 Monaten auf sage und schreibe 130 km an einem Stück. Beim Training bestünde (theoretisch) auch das Risiko, mal eben einen Ultra einbauen zu müssen, wenn zwischendurch auch nur leicht geschlampt wurde, die Kilometer pro Monat aber stimmen sollen.
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  13. #13
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von M.Skywalker Beitrag anzeigen
    Dies ohne Rückfragen zur sportlichen Vergangenheit zu tun ist wohl unüberlegt. Von 40 WKM zum Marathon braucht sicher nicht jeder 2 Jahre und nicht jeder ist im gleichen Maße von orthopädischen Risiken betroffen. Ein durchtrainierter Ausdauersportler schafft so was mit extrem geringer Vorbereitungszeit...
    Rückfragen?

    Bei diesem Eingangspost erübrigen sich Rückfragen ja wohl ;)
    Zitat Zitat von FreeYourself Beitrag anzeigen
    Ich bin gerade 18 Jahre alt und laufe seit letztem August regelmäßig... mittlerweile 3-4mal die Woche mit ca. 40 Wochenkilometern. Vor August bin ich gar nicht gelaufen!!!!
    Also würde ich mal sagen, dass ich immer noch blutige Anfängerin bin
    Vor diesem Hintergrund würde ich mich selbst als bescheuert bezeichnen, würde ich nicht versuchen, sie von ihrem Vorhaben abzubringen. Sicher, sie kann machen was sie will, ist noch jung und es ist möglich, dass sie das alles ohne orthopädische Schäden übersteht. Es ist ihr Risiko.

    in deinem zweiten Absatz schreibst du selbst
    Zitat Zitat von M.Skywalker Beitrag anzeigen
    Während ich an dieser Stelle bewußt auf die Angabe eines sinnvollen Starttermins verzichten möchte... unter langsam und sinnvoll verstehe ich 10% Steigerung von max. Distanz und WKM pro Monat. 10% je Woche wie öfters mal erwähnt ist erachte ich über einen etwas längeren Zeitraum unsinnig.
    Widersprichst du dich da nicht etwas?

    Gruss Tommi

  14. #14

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    Erstmal würde ich euch recht geben, dass diese Jahr zu früh ist. Aber generell denke ich, dass auch junge Läufer Marathon laufen sollten, wenn sie Lust darauf haben.
    Ich selber bin jetzt 19 und habe letztes Jahr meinen ersten Marathon gefinisht und hatte keinerlei Probleme. Ich weiß zwar, dass ich auf Mittelstrecken wahrscheinlich erfolgreicher wäre, aber das reizt mich einfach nicht so wie lange Strecken.
    Dazu muss man noch sagen, dass ich seit 10 Jahren im LA-Verein bin und dementsprechend viel Koordination (Lauf-ABC), Stabi und Kräftigung gemacht habe, also gute Voraussetzungen habe.
    Wenn du also Marathon laufe willst, dann tu es, aber laufe nicht nur, sondern achte auf auf Technik (Lauf-ABC) und Kraft bzw. Stabilität und lass dir Zeit. An deiner Stelle würde ich erstmal den HM dieses Jahr noch schneller laufen und nächstes Jahr im Frühjahr mal probieren, wie dein Körper mit höheren Belastungen umgeht und wenn das dann gut läuft, im Herbst 2015 einen Marathon laufen.

    Gruß
    Jaxi
    10km:0:38:51h Wittener Abendlauf (Oktober 2014)
    HM: 1:26:26h Blumensaatlauf Essen (November 2014)
    Marathon: 3:51:22h Novo-Nordisk Gutenberg Marathon Mainz (Mai 2013)

  15. #15
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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  16. #16
    CarstenS
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    Zitat Zitat von M.Skywalker Beitrag anzeigen
    Ambitionierte Pläne als bescheuert hinzustellen hat hier ja Tradition.
    42km zu Fuß zurücklegen zu wollen, ist ambitioniert?

  17. #17
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Jaxi Beitrag anzeigen
    Erstmal würde ich euch recht geben, dass diese Jahr zu früh ist. Aber generell denke ich, dass auch junge Läufer Marathon laufen sollten, wenn sie Lust darauf haben.
    Schon klar, Du hast einige Sachen getestet und Deine Strecke gefunden und das ist gut so.

    Leider, in 90% der Fälle, fängt ein Junge Mann/Frau mit einem 50-jährigen Nachbar / Bekannten / Onkel an, der nichts anderes kennt, als durch die Gegend zu joggen. Er erzählt dauerhaft wie sich ein Marathon in 4 Stunden toll anfühlt. Dabei fangen seine Augen zu glänzen, wenn er als "Betreuer" so ein jungen Mann/Frau Richtung 3:30 "trainieren" kann, was er nie erreichen konnte......... Toll

    Verein beitreten, dies und das versuchen, und dann eigene Ziele unter Betreuung eines Trainers erreichen. Ob 400m / 1500m / 10km oder Marathon ist dabei egal, und glaub mir, der Marathon wird selten dabei sein.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  18. #18
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
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  19. #19
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    FreeYouself... suche Dir mal einen Leichtathletikverein und lerne erst mal schnell laufen.
    +1. Lerne erstmal laufen, sonst endest du als joggende Mutti - wie ich als joggender Papi.

    Zitat Zitat von Jaxi Beitrag anzeigen
    Ich selber bin jetzt 19 und habe letztes Jahr meinen ersten Marathon gefinisht und hatte keinerlei Probleme.

    Dazu muss man noch sagen, dass ich seit 10 Jahren im LA-Verein bin und dementsprechend viel Koordination (Lauf-ABC), Stabi und Kräftigung gemacht habe, also gute Voraussetzungen habe.

    10km: 0:42:49h Brückenlauf Gossfelden (August 2013)
    HM: 1:37:22h Burgwaldmarathon (August 2013)
    Marathon: 3:51:22h Novo-Nordisk Gutenberg Marathon Mainz (Mai 2013)
    Sorry, aber das ist für mich ein abschreckendes Beispiel eines 19-jährigen aus der Leichtathletik. Wie schnell läufst du denn die 1000 m?
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  20. #20
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Jaxi Beitrag anzeigen
    .
    Ich selber bin jetzt 19 und habe letztes Jahr meinen ersten Marathon gefinisht und hatte keinerlei Probleme. Ich weiß zwar, dass ich auf Mittelstrecken wahrscheinlich erfolgreicher wäre, aber das reizt mich einfach nicht so wie lange Strecken.
    Dazu muss man noch sagen, dass ich seit 10 Jahren im LA-Verein bin und dementsprechend viel Koordination (Lauf-ABC), Stabi und Kräftigung gemacht habe, also gute Voraussetzungen habe.

    Mal ganz ehrlich? Für 10 Jahre LA Training und Dein Alter bist Du sehr langsam.

    Sig Jaxi:
    10km: 0:42:49h Brückenlauf Gossfelden (August 2013)
    HM: 1:37:22h Burgwaldmarathon (August 2013)
    Marathon: 3:51:22h Novo-Nordisk Gutenberg Marathon Mainz (Mai 2013)

    Nachtrag: Mist, das hätte ich mir auch schenken können. D-Bus war schneller

  21. #21
    Weck' den Kenianer in dir! Avatar von Yin
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    Hör nicht auf die Stoppuhr Schwätzer hier FreeYourself!
    Das Erreichen von Zielen beim Laufen ist abhängig von Talent, Motivation und Fleiß. Klar hast du noch nicht lange trainiert, aber das sagt nicht unbedingt was aus.
    Niemand sagt, dass du deinen ersten Marathon gleich < 4h laufen musst. Sammel einfach deine Erfahrungen und mach dir 'ne schöne Zeit beim Laufen.

  22. #22
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Yin Beitrag anzeigen
    Niemand sagt, dass du deinen ersten Marathon gleich < 4h laufen musst.
    Ich sagt das!

    Der Rest ist Unsinn und als Ziel für Damen/Herren mittleren Alters als erstrebenswert.

    Und bitte nicht auf die 68er Leistungsbremser hören, die sich den Schreibtisch mit einer Finischer-Urkunde schmücken wollen.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  23. #23
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von FreeYourself Beitrag anzeigen
    ... laufe seit letztem August regelmäßig...Also würde ich mal sagen, dass ich immer noch blutige Anfängerin bin... meinen ersten Halbmarathon habe ich am 9. März bzw. den würde ich gerne mitlaufen.
    Wäre es denn jetzt auch realistisch auf den Düsseldorf- Marathon am 27. April zu trainieren?...
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    Hallo FreeYourself,

    deine Jugend und offensichtlich hohe Motivation gepaart mit einigermaßen Ausdauertalent haben dich binnen weniger Monate so weit gebracht, dass du nun immerhin an der Schwelle zum Halbmarathon stehst. Und wie es scheint, wirst du den am 9. März in einem Tempo laufen können, das dich mit einer Zeit von nur knapp über zwei Stunden ins Ziel bringen wird. Ich will jetzt nicht unken und einfach mal davon ausgehen, dass diese Unternehmung gut für dich ausgehen wird. Gut vor allem im Sinne von "verletzungs- und beschwerdefrei".

    Doch um das klar zu sagen: Hättest du vor ein paar Wochen angefragt, ob du im Frühjahr 2014 einen Halbmarathon anpeilen sollst, dann hätte ich dir damals von diesem Ziel abgeraten und empfohlen erst einmal einen 10km-Lauf zu absolvieren, dann vielleicht noch einen und deine Zeit zu verbessern. Und zwar nicht, weil ich unterstellt hätte, dass du keine 21 km weit im Frühjahr würdest laufen können. Nicht alles was man als (talentierter nicht von Handicaps gebremster) Einsteiger von der Ausdauer her in den ersten Monaten erreichen kann, sollte man sich tatsächlich auch antrainieren! Der Grund dafür ist, dass man seinem Körper Gelegenheit geben muss, die ständig wachsende Leistung auch von den Sehnen, Gelenken und dem Knochengerüst her zu verkraften. Wenn man in einen Kleinwagen unvermittelt einen Porschemotor einbaut und einfach losbrettert, nicht zuvor dafür sorgt, dass die tragenden Elemente der Karosserie verstärkt werden, dann wird es die Karre irgendwann zerreißen ... Der Vergleich hinkt und übertreibt. Natürlich. Er soll dir auch nur verdeutlichen, worauf ich raus will.

    Vollends vermessen wäre nun, dem Halbmarathon binnen weniger Wochen gleich einen Marathon folgen zu lassen. Du kannst das nicht wissen aber - nur mal so dahin gesagt: Ein Marathon ist weit mehr als einfach "nur" zwei Halbmarathons. Ein Marathon ist nicht einfach nur die doppelte Menge an zu laufenden Kilometern. Nicht nur doppelte Quantität, es besteht auch Qualitätsunterschied. Worin der besteht, wirst du dereinst erfahren, wenn du auf einen Marathon trainierst.

    Vom Marathon (-training) rate ich dir nicht nur wegen der fehlenden orthopädischen Voraussetzungen ab, sondern auch, weil das Training für eine Distanz von 42 km in dieser verbleibenden kurzen Zeit in deiner speziellen Situation nicht zu schaffen ist. In diesem Zusammenhang ist es erst einmal egal, ob du nur "Ankommen" willst oder unter vier Stunden bleiben. 42 km wollen gelaufen sein. Wenn du unter "Ankommen" auch einreihst die letzten 10 bis 15 km zu gehen, dann mag es möglich sein, das ist dann aber kein gelaufener Marathon, sondern ein gegangener ...

    Und nun zur ganzen Härte des Schicksals von Menschen, die davon träumen einen Marathon zu laufen. Oder für solche wie dich, bei denen der Traum durch grenzenlose Naivität ersetzt zu werden scheint : Alle Fachleute - das sind Menschen, die von einer Sache wirklich etwas verstehen, im Falle des Marathons erfahrene Läufer, Trainer, Mediziner, Physiotherapeuten, die Läufer betreuen -, also alle diese Fachleute werden dir mehr oder weniger übereinstimmend sagen, dass man mindestens 1,5 bis 2 Jahre Lauferfahrung ohne längere Trainingsunterbrechungen haben sollte, bevor man sich an ein Marathontraining wagt. Ans Training wohlgemerkt, nicht den Marathon selbst. Ein spezifisch auf einen Marathon ausgerichtetes Training dauert in etwa 12 Wochen.

    Mithin ist auch ein Marathontermin im Herbst eine gewagte Sache. Den Grund für ein erhöhtes Risiko habe ich oben schon erläutert. Es dauert Monate, bevor dein Körper die schlecht bis gar nicht durchbluteten und deshalb verzögert mit Nährstoffen versorgten Sehnen und Gelenke so verstärkt hat, dass dir Trainingsdistanzen jenseits 25 km und die Gesamtbelastung eines Marathontrainings nichts mehr anhaben können (wahrscheinlich nichts mehr anhaben können, ein Restrisiko sich zu verletzen besteht immer). Die meisten Laufverletzungen bestehen aus Kniebeschwerden, zweit häufigste Ursache für den Besuch einer Arztpraxis sind Blessuren der Achillessehnen. Ein Gelenk führt die Verletzungshitliste an und eine Sehne (nebenbei die wichtigste Sehne für den Läufer überhaupt, erringt die Silbermedaille. Das ist kein Zufall. Aber man muss auch nicht zwangsläufig zum Personenkreis gehören, der Blessuren aus dieser Hitliste kennen lernt. Man braucht nur jeweils dem zu folgen, was bekannt ist. Zumal dann, wenn es einem jemand sagt.

    Meine Empfehlung: Freu dich auf den Düsseldorf Marathon. Aber 2015 und nicht in diesem Jahr. Bis dahin wirst genug Lauferfahrung haben und einen ausreichend konditionierten Bewegungsapparat.

    Wünsche dir alles Gute und den Mut zu den richtigen Entscheidungen

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  24. #24
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    Ich schließe mich Udos Ratschlägen in jedem Punkte an!
    Gruß vom NordicNeuling

  25. #25
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    Wow... eure Resonanz ist ja wirklich der Wahnsinn!
    Ich hätte ehrlich gesagt vielleicht auf 2-3 Antworten gehofft, aber das mir hier jetzt so viele Leute schreiben, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.

    Erstmal schon danke, dass ihr mir alle geantwortet habt.
    Ich habe es mir jetzt wirklich anders überlegt und werde den Marathon noch nicht machen! Sondern den Marathon am 27. April aus der Zuschauerperspektive analysieren ;)


    Auf die Marathonidee war ich auch erst durch diesen Artikel hier gekommen:

    Held oder Verrückter?: Marathon ohne Training - FIT FOR FUN

    (kombiniert mit einem dieser schicken Trainingsplanentwürfe)
    Marathon Trainingsplan: Lauf-Trainingspläne für jedes Marathon-Zeitziel - RUNNER’S WORLD

    Klar, dort heißt es schon, dass man auch ziemlich verrückt dafür sein muss. Aber ich hatte ja vor zu trainieren und war das letzte halbe Jahr auch nicht untätig
    Zudem finde ich, dass man durch solche Artikel und die Online- Trainingspläne ziemlich schnell das Bild vermittel bekommt, dass man mit einem 3- monatigen Training den Marathon schafft.
    SO bin ich darauf gekommen. Ich habe mir schon etwas dabei gedacht, auch wenn es wohl nur ziemlich bescheuert klang, haha.

    Ich möchte mir jetzt durch das Laufen auch keine gesundheitlichen Schäden zufügen.
    Nun wie wäre es denn sinnvoll weiterzulaufen, um auch einen Trainingserfolg zu haben?
    Oder was kann/ sollte ich mir als nächstes Ziel setzen... ich bin gerade ziemlich ratlos, wie ich weiterlaufen soll. Ich habe mir anscheinend schon mit den 21km zu viel vorgenommen und ziemlich falsch trainiert, obwohl ich darauf geachtet habe mich langsam zu steigern.
    Bei mir lief das alles so auf Grundlage: Solange ich mich beim Laufen wohl fühle, kann ich ja wohl kaum alles falsch machen. Naja, anscheinend schon Aber man kann nun mal nicht alles wissen

    Nochmal danke für eure Antworten und wohl die Sicherung meiner Gesundheit,
    FreeYourself

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