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  1. #76
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Zitat Zitat von hepp78 Beitrag anzeigen
    Meine eigenen Erfahrungen und die Erfahrung vieler Low und No Carbler. Und das Carboloading letzte Woche bestätigt dies auch. Von < 50 g KH pro Tag auf ca. 700 g KH pro Tag, dafür kein Fett --> Gewichtsanstieg aber auch ein sehr guter Marathon .
    Jeder wie er will. Ich esse hauptsächlich Kohlenhydrate. Wenn ich nicht nur Däumchen drehe, ist das auch überhaupt kein Problem. Die meisten kohlenhydratreichen Speisen weisen ja noch andere Inhaltsstoffe auf, die vielleicht gar nicht so schlecht für den Körper sind.
    Zuletzt überarbeitet von Ethan (29.04.2014 um 15:55 Uhr)
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  2. #77
    Avatar von hepp78
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Dann mach mal Fettloading. Davon nimmt man auch zu.
    Das mach ich eigentlich das ganze Jahr über.

    Zitat Zitat von aghamemnun Beitrag anzeigen
    Kalorien machen fett. Und zwar wenn man mehr davon zuführt als verbraucht.
    Kann ich von meiner Seite aus nicht bestätigen.



    Ich wollte Simba eigentlich nur mitteilen, dass er sich nicht unnötigerweise Kilos anfressen muss, wenn er mit 75 kg kein Energiedefizit hat. Genau Jan. Jeder wie er will und wie er sich gut dabei fühlt.

    5000 m - 18min59s VDOT 52,9 (20.04.2018)
    10 km - 37min19s VDOT 56,3 (19.03.2017)
    Stundenlauf - 15480 m - VDOT 55,6 (03.06.2016)
    Halbmarathon - 1h22min58s VDOT 56,0 (22.10.2017)
    Marathon - 2h56min31s - VDOT 54,8 (18.10.2015)


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  3. #78
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    Zitat Zitat von aghamemnun Beitrag anzeigen
    Kalorien machen fett. Und zwar wenn man mehr davon zuführt als verbraucht.
    Zitat Zitat von hepp78 Beitrag anzeigen
    Kann ich von meiner Seite aus nicht bestätigen.
    Solltest du in Tat nachweisen können, dass der erste Hauptsatz der Thermodynamik nicht gilt (da du ja meinst, Energie vernichten zu können), sind dir ewiger Ruhm und der Nobelpreis garantiert.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  4. #79
    Avatar von hepp78
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Solltest du in Tat nachweisen können, dass der erste Hauptsatz der Thermodynamik nicht gilt (da du ja meinst, Energie vernichten zu können), sind dir ewiger Ruhm und der Nobelpreis garantiert.
    Weil Fett-Kalorien erst dann wirksam werden können, wenn der Insulinspiegel steigt. Insulin schafft Fett in die Fettzellen und siegelt diese zu.

    Jetzt her mit dem Nobelpreis. Ach ne. Ich will lieber 2h59min.

    5000 m - 18min59s VDOT 52,9 (20.04.2018)
    10 km - 37min19s VDOT 56,3 (19.03.2017)
    Stundenlauf - 15480 m - VDOT 55,6 (03.06.2016)
    Halbmarathon - 1h22min58s VDOT 56,0 (22.10.2017)
    Marathon - 2h56min31s - VDOT 54,8 (18.10.2015)


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  5. #80
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Zitat Zitat von hepp78 Beitrag anzeigen
    Genau Jan. Jeder wie er will und wie er sich gut dabei fühlt.
    +1

    Die Weisheit an sich macht zwar nicht dick, aber mit Löffeln hat sie trotzdem keiner von uns gegessen.
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  6. #81
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von hepp78 Beitrag anzeigen
    Weil Fett-Kalorien erst dann wirksam werden können, wenn der Insulinspiegel steigt. Insulin schafft Fett in die Fettzellen und siegelt diese zu.
    Ach so, du machst dich hier nur über Strunz lustig.

    Dazu gehört aber auch der "Beweis"
    Weil Fett-Kalorien erst dann wirksam werden können, wenn der Insulinspiegel steigt. Insulin schafft Fett in die Fettzellen und siegelt diese zu. Fett allein… macht Sie nicht dick. Beweis: Jeder Eskimo, der 70 % Fett täglich zu sich nimmt. Sein ganzes Leben. Und schlank ist.


    Denn die Eskimos in Alaska sind beispielsweise dicker als die Deutschen, aber Fakten stören Strunz ja nur...
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  7. #82
    Wirtschaftsflüchtling Avatar von aghamemnun
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Ach so, du machst dich hier nur über Strunz lustig.
    Haha, was Du aber auch immer wieder mal so eben aus der Mottenkiste zauberst! Nicht mit Gold aufzuwiegen! Den Kram hätte ich jetzt absolut nicht parat gehabt.
    Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!

  8. #83
    Simba1966
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    Zitat Zitat von aghamemnun Beitrag anzeigen
    Um mal wieder auf die existentielle Frage des TE zurückzukommen: Simba, vielleicht tröstet es Dich, daß z.B. Wilson Kipsang bei 1,83 m gerade mal 62 kg auf die Waage bringt. So ein Suppenkasper bist Du doch noch lange nicht.

    Und im übrigen: Deine Probleme möcht ich haben!

  9. #84
    Avatar von farhadsun
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    Zitat Zitat von hepp78 Beitrag anzeigen
    Weil Fett-Kalorien erst dann wirksam werden können, wenn der Insulinspiegel steigt. Insulin schafft Fett in die Fettzellen und siegelt diese zu.

    Jetzt her mit dem Nobelpreis. Ach ne. Ich will lieber 2h59min.
    Hallo,
    leider ist die Aussage nicht korrekt. Insulin hat mit der Fettaufnahme direkt nichts zu tun. Insulin ist ja nur der Schlüssel für die Aufnahme von Kohlenhydraten in der Zelle. Wenn kein Insulin produziert wird, wie bei Diabetes Typ I, werden die Kohlenhydrate nicht aufgenommen und durch den Urin wieder ausgeschieden, weswegen die Betroffenen sehr oft wasser lassen müssen, die Patienten verlieren an Gewicht und werden hauchdünn, meistens wird die Erkrankung in diesem Stadion erkannt.
    Bei normaler Insulinproduktion werden die überflüssigen Kohlenhydrate in den Zellen und vor allem in der Leber gespeichert und in Fett umgewandelt. Diese Erkenntnis und die Tatsache, dass die Energiegewinnung aus Fett und Eiweiß mehr Enegie verbraucht als die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten ist die Basis für all der Methoden, die Eiweiß und Fett erlauben und Kohlenhydrate verbieten bzw. einschränken. Mittlerweile gibt es einige Kliniken, bei denen die Patienten so viel Eiweiß und Fett zu sich nehmen können, wie sie wollen, aber fast keine Kohlenhydrate aufnehmen dürfen und das funktioniert, die Patienten nehemn ab ohne hunger zu leiden.
    wenn man den Insulinspielgel regelmäßig hoch hält (was Couchpatatos sehr gut beherrschen) durch mehrere kohelnhydrathaltige Mahlzeiten bzw. Snacks werden die Kohlenhydrate gespeichert und man legt zu.
    Grüße
    Farhad

  10. #85
    Simba1966
    Gast

    Standard Wiederaufnahme des Trainings nach 2 Wochen Trainingspause

    Die Pause war grausam, aber wenn man sich eine mittelschwere Bronchitis eingefangen hat und kurz vor einer Lungenentzündung stand, sollte man eine Pause einlegen, auch wenn man bei 2 Wochen Pause gefühlt 4 Wochen verliert. Der Trainingseinstieg war entsprechend beschwerlich, gestern dann die erste effiziente Trainingseinheit:

    So, der 4.5.2014: 10,5km GA2-Dauerlauf in 46:09min (4:23min/km), 3 Steigerungsläufe zum Abschluß, Puls: hoch

    Aber so kann es weitergehen.

    Sportliche Grüße
    Simba

  11. #86
    Simba1966
    Gast

    Standard Ich bin wieder da!

    Gestern stand nach längerer Zeit ein schneller 10er auf dem Programm und es wurde gleich ein Tagessieg . Der erste Teilnehmer in der M30 landete auf Platz 15, davor alles alte Säcke wie ich oder Frauen. Das sagt doch alles.

    Meine Zeit: 0:37:16h, knapp über meiner PB. Aber: ich bin durchgehend allein gelaufen, es war ein Top-Rennen von mir, wahrscheinlich wäre bei einem stärker besetzten Feld in der Gruppe die 37 gefallen. Hätte, hätte, Fahrradkätte.

    Und nun zum Verlauf:

    Zu Beginn stürmte ein Läufer los wie die Feuerwehr, in ca. 3:20min für den ersten km, schnell hatte er 20m Vorsprung. Der selbe Läufer hatte mir beim HM 2013 an selber Stelle fast 4min (!!!) abgenommen. Ich habe versucht, den Vorsprung nicht zu groß werden zu lassen und mich an seine Fersen geheftet. Nach 500m konnte ich seinen Vorsprung auf 10m verkürzen. Auf einmal merkte ich: er ist gar nicht schneller als Du. Ein Zwischensprint über 30m und ich hatte ihn. Ein Blick in seine Augen sagte mir: heute hat er nichts drauf, also habe ich das Tempo angezogen. Nach km 4 hatte ich 10sek Vorsprung, kurz danach 16sek. Ein kurzer Anstieg 3km vor dem Ziel gab ihm den Rest und der Drobs war gelutscht. Am Ende wurde ich mit 26sek Vorsprung Tagessieger. (Mein 54jähriger Trainer hat als Gesamtdritter das ganze beobachtet und mir berichtet.)

    Um ein kurzes Fazit der ersten 5 Monate zu ziehen:

    2013: 1488 km
    2014: 1268 km

    Obwohl ich 2014 wegen meines Infekts weniger trainiert habe als 2013, bin ich 2014 über 10km auf vermessenen Strecken ca. 1min schneller als 2013. Ob das auch ein Erfolgsrezept für meine Teilnahme an den deutschen Marathon-Meisterschaften ist? Ich fürchte nein! Möglicherweise werde ich in der Spitze bis zu 120km pro Woche laufen müssen, ein Alptraum, dazu die Stunden in der Muckibude.

    Schließlich soll es klappen mit den 2:55:00h.

    Und nun der Clou: Beim gestrigen Rennen hatte ich mein Aha-Erlebnis: ich konnte ein Getränk zu mir nehmen, ohne dabei Zeit zu verlieren. Beim Marathon sind das allein 3min Zeitgewinn!!!

    Das ist Rock 'n' Roll!


    Sportliche Grüße
    Simba
    Zuletzt überarbeitet von Simba1966 (02.06.2014 um 18:28 Uhr)

  12. #87
    Simba1966
    Gast

    Standard 10 km unter 37 min

    Moin zusammen!

    Nun möchte ich endlich die 37 über 10 km knacken und ich habe in diesem Jahr gerade noch 2 Versuche bis Ende Juni. Danach beginnt nach einer kurzen Ruhephase meine Vorbereitung auf den München-Marathon. Und aus dem Marathon-Training heraus eine Top Zeit über 10 km zu laufen, ist mir nicht möglich.

    Am 15.6. findet ein Wettkampf über 10 km auf einer vermessenen Strecke in einem Ortsteil von Oelde in Westfalen statt. Das Feld dürfte schwach besetzt sein, so dass ich wieder alleine laufen müsste. Hat jemand mit ungefähr meiner Leistungsstärke Lust, mit mir dort zu starten? Vielleicht schaffen wir gemeinsam eine 36:40 min. Mit der Zeit sollte ein Sieg drin sein. Und wenn mich jemand zieht, lasse ich ihm am Schluß den Vortritt.

    Über eine Zusage per PN würde ich mich freuen.

    Sportliche Grüße
    Simba

  13. #88
    Simba1966
    Gast

    Standard Woche vom 2.6.-8.6. (48km)

    Mo 7km ruhiger DL, 00:35h, Tempo nach Puls bis 142, 3 STL
    Di 11km Lauftraining, 01:30h, 15min einlaufen, Technik, 6x100m STL, 20-35min
    ruhiger DL/auslaufen
    Mi Rumpf/Athletik, 00:45h, Rumpfstabilität & Athletiktraining, geringe Gewichte
    Do 15km GA 1 DL, 01:10h, Tempo 4:55-4:30 oder Puls 130-145, 3 STL
    Fr 15km GA 2 TL, 01:20h, 15min einlaufen, 3STL, 4x1500m in 5:30-5:37min,
    Pause 3,5min traben, 15-20min auslaufen
    Sa nix
    So nix

  14. #89
    Simba1966
    Gast

    Standard Woche vom 9.6.-15.6. 05:20 (70 km)

    Mo 00:45 Rumpfstabilität & Athletiktraining, geringe Gewichte, 20 Wiederholungen
    Di 15km Lauftraining 01:30, 15min einlaufen, Technik, 3 Steigerungsläufe, 3x400-300-200-100m
    in 1:20min; 57s; 36s; 17s, Pausen 2min, Serienpause 5min
    GP/TP, 15-20min auslaufen
    Mi 7km ruhiger DL 00:35, Tempo nach Puls bis 142, 3 STL
    Do 19km langer DL 01:30, Tempo 4:55-4:40 oder Puls 130-145, 3 STL
    Fr 15km, GA 2 TL 01:20, 15min einlaufen, 3STL, 4x1500m in 5:30-5:37min,
    Pause 3,5min traben, 15-20min auslaufen
    Sa nix
    So 14km, Intervalle 01:20, 15min einlaufen, Technik 3 Übungen 2x30m-Sprints, 3 STL,
    3x30m-Sprints, 10x400m in 1:17min, 4min GP/TP, 20min auslaufen

    Wenn ich bedenke, dass ich einen Marathon in 2:55h laufen möchte, sind das wenig Trainingskilometer, aber mein Trainer hat einen Masterplan. Würde ich jetzt 180km pro Woche trainieren, was wären dann für Zeiten möglich? Eine 2:40h, oder gar eine 2:30h . Dafür würde mir die Frau weglaufen, nein das wär nix für mich.

    Sportliche Grüße
    Simba

  15. #90
    Wirtschaftsflüchtling Avatar von aghamemnun
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    Standard

    Zitat Zitat von Simba1966 Beitrag anzeigen
    Würde ich jetzt 180km pro Woche trainieren, was wären dann für Zeiten möglich? Eine 2:40h, oder gar eine 2:30h .
    Der könnte glatt von N. sein.
    Dafür würde mir die Frau weglaufen, nein das wär nix für mich.
    Der nicht.
    Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!

  16. #91
    Simba1966
    Gast

    Standard Mittelstrecke

    Ich habe mir mal die Bestenliste des Norddeutschen Leichtathletikverbands in der M45 angesehen.

    Ist mein Jahrgang in Norddeutschland so schlapp?

    Ohne spezielles Training käme ich mit meinen 48 Jahren mit meiner 1:08 - 1:10min über 400m aus dem Stand auf Platz 2, über 800m reichte es mit einer (2:32) 2:35 - 2:38min immer noch für Platz 10, über 1000m dürfte ich eine 3:10min schaffen (das würde für Platz 2 der Bestenliste reichen).

    Ist es sinnvoll, für eine schnelle Marathonzeit nicht die Unterdistanzen 10km und HM zu trainieren, sondern mit einem Mittelstreckentraining (400m bis 3000m) anzufangen, um an Tempo zuzulegen? Das wäre mal ein neuer Trainingsreiz! Wie sieht es aus mit dem Verletzungsrisiko? Wer hat Erfahrungswerte?

    Sportliche Grüße
    Simba

  17. #92
    Simba1966
    Gast

    Standard Mittelstreckentraining

    Bei meiner ersten Recherche habe ich einen Artikel bei Runnersworld gefunden, der mich bestätigt, es 2015 vielleicht einmal mit einem speziellen Mittelstreckentraining zu versuchen.

    Marathonvorbereitung: Top-Marathonzeit durch Bahntraining - RUNNER’S WORLD


    Zitat des namentlich nicht genannten Autors:

    "(...) Auf das Mittelstreckentraining brachte mich übrigens eine Unterhaltung mit Terrence Mahon, der unter anderem Trainer des US-Marathonrekordlers Ryan Hall (2:06:17 Stunden, London 2008) ist. Er erklärte mir, dass er seine Marathonläufer aus den oben genannten Gründen jedes Jahr mehrere Wochen lang eine Art Mittelstreckentraining durchführen lässt – natürlich außerhalb der Marathonsaison. „Was einem Ryan Hall gut tut, sollte mir allemal gut tun“, dachte ich mir. Und Ihnen empfehle ich dasselbe.
    Mein achtwöchiges Training besteht aus drei wöchentlichen Kerneinheiten, von denen zwei mit einem hohen Tempo „spielen“. Bei beiden Intervalleinheiten sollten Sie sich aber nicht total verausgaben. Auffüllen können Sie die Woche (müssen Sie aber nicht!) mit weiteren ruhigen und lockeren Dauerläufen im regenerativen Bereich (70 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz, nie über 80 Prozent), die allerdings nicht länger als 45 Minuten dauern sollten."

    Das hieße für mich also: kein langer Dauerlauf, sondern nur Bahntraining. Die Frage lautet nur: wann wäre der beste Zeitpunkt?

    Vielleicht 4 - 6 Wochen nach dem jährlichen Herbstmarathon? Oder besser ab Januar? Und wann sollte ich dann mit meinem Training der 10km- Und Halbmarathondistanz beginnen, bevor ich Mitte Juli wieder mit meinem Training für meinen jährlichen Marathon starte?

    Das sind Fragen, für die ich zunächst einmal keine Antwort parat habe.

    Sportliche Grüße
    Simba

  18. #93
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Standard

    Zitat Zitat von Simba1966 Beitrag anzeigen
    Ich habe mir mal die Bestenliste des Norddeutschen Leichtathletikverbands in der M45 angesehen.

    Ist mein Jahrgang in Norddeutschland so schlapp?

    Ohne spezielles Training käme ich mit meinen 48 Jahren mit meiner 1:08 - 1:10min über 400m aus dem Stand auf Platz 2, über 800m reichte es mit einer (2:32) 2:35 - 2:38min immer noch für Platz 10, über 1000m dürfte ich eine 3:10min schaffen (das würde für Platz 2 der Bestenliste reichen).

    Ist es sinnvoll, für eine schnelle Marathonzeit nicht die Unterdistanzen 10km und HM zu trainieren, sondern mit einem Mittelstreckentraining (400m bis 3000m) anzufangen, um an Tempo zuzulegen? Das wäre mal ein neuer Trainingsreiz! Wie sieht es aus mit dem Verletzungsrisiko? Wer hat Erfahrungswerte?

    Sportliche Grüße
    Simba
    Wenn Interessiert Platz 2?
    Versuche doch DM-Norm zu erlaufen. Das ist schon etwas anderes. Die Senioren LM werden von den Experten nicht so ernst genommen, weil sie da alleine laufen würden, also besuchen sie lieber kleine Meetings, wo die Konkurrenz einfach viel dichter ist.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  19. #94
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Simba1966 Beitrag anzeigen
    Das hieße für mich also: kein langer Dauerlauf, sondern nur Bahntraining. Die Frage lautet nur: wann wäre der beste Zeitpunkt?

    Vielleicht 4 - 6 Wochen nach dem jährlichen Herbstmarathon? Oder besser ab Januar? Und wann sollte ich dann mit meinem Training der 10km- Und Halbmarathondistanz beginnen, bevor ich Mitte Juli wieder mit meinem Training für meinen jährlichen Marathon starte?

    Das sind Fragen, für die ich zunächst einmal keine Antwort parat habe.

    Sportliche Grüße
    Simba
    Blättere ein paar Seiten hier im Forum... darüber wurde genug diskutiert. Hoffentlich werden davon immer mehr Leute überzeugt.

    MD immer ab April bis Ende Juni/Mitte Juli und dann nach 2 Wochen Regeneration MRT-Training.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  20. #95
    Simba1966
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    Standard

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Wenn Interessiert Platz 2?
    Versuche doch DM-Norm zu erlaufen. Das ist schon etwas anderes. Die Senioren LM werden von den Experten nicht so ernst genommen, weil sie da alleine laufen würden, also besuchen sie lieber kleine Meetings, wo die Konkurrenz einfach viel dichter ist.
    Das liest sich schon anders:

    Ausschreibung: DM Senioren Halle und Winterwurf (nur für NLV) in Erfurt

    M 45: 400m (58,00), 800m (2:16,00)

    Da komme ich niemals hin, aber Mittelstrecken trainieren kann man natürlich trotzdem.

    Ich lasse mich jetzt mal zu der Behauptung hinreissen: Ohne das in meine Trainingspläne integrierte Mittelstrecken-/Intervalltraining wäre bei einem Laufanfänger (wie ich mich gerne bezeichne), der überhaupt erst seit etwas mehr als 3 Jahren trainiert, diese Leistungsentwicklung nicht möglich gewesen und zwar bezogen auch auf die Distanzen von 10km bis Marathon.
    Zuletzt überarbeitet von Simba1966 (08.06.2014 um 17:45 Uhr)

  21. #96
    Simba1966
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    Standard

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Blättere ein paar Seiten hier im Forum... darüber wurde genug diskutiert. Hoffentlich werden davon immer mehr Leute überzeugt.

    MD immer ab April bis Ende Juni/Mitte Juli und dann nach 2 Wochen Regeneration MRT-Training.
    Danke für den Hinweis!

  22. #97
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    3.000m (16:55,00)

    Vorsicht! Hier ist natürlich 5000m-Zeit gemeint. 3000 in 9:45 (glaube ich)
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  23. #98
    Simba1966
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    Standard Mittelstreckentraining als Vorbereitung für den Jungfrau Marathon 2015?

    Der Plan steht: 2015 werde ich am Jungfrau Marathon teilnehmen. Inwieweit mir das Mittelstreckentraining dabei helfen wird, muß man sehen. Dabei stehen auch weniger Topzeiten, sondern mehr das wundervolle Erlebnis einer einzigartigen Landschaft im Vordergrund. 1829 Höhenmeter zu bewältigen, ist jedenfalls eine echte Herausforderung.

    Sportliche Grüße und einen schönen Pfingstmontag
    Simba

  24. #99
    Simba1966
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    Standard Am Sonntag, den 15.6. soll die 37 über 10 endlich fallen!

    Heute morgen habe ich noch einmal vor dem Wettkampf am Sonntag die Pferde laufen lassen, ohne ständig auf die Uhr zu sehen. Aus Versehen wurde es ein Tempodauerlauf: 17 km in 1:12:13h (4:15min/km), Puls 152 im Schnitt, letztes Jahr hatte ich bei dem Tempo einen Puls von 162. Die Form ist da, der 10er am Sonntag kann kommen. Jetzt darf ich zu Beginn nur nicht, wie sonst, ungestüm loslaufen, sondern sollte mir das Tempo intelligent einteilen, dann fällt die 37!

    Eigentlich dürfte auch das Marathon-Renntempo dieses Jahr deutlich schneller ausfallen als 2013. 4:05min/km ist kein Problem mehr und dieses Tempo werde ich konsequent trainieren. Die Länge der Tempodauerläufe wird wie letztes Jahr 8/10/12/14/16/18/20/25km betragen. In die langen Läufe werde ich eine Endbeschleunigung integrieren, desweiteren werden Crescendoläufe und Intervalltraining (10x200m, 8x1000m, usw.) zum Trainingsalltag gehören. Dann klappt es auch mit der 2:55h über die Marathon-Distanz.

    Und ich bleibe dabei: Ohne die Umstellung meines Laufstils von einer passiven zu einem aktiven Lauftechnik wäre dieser Formanstieg nicht möglich gewesen. Denn trainiert habe ich durch meine krankheitsbedingte Zwangspause weniger als 2013.

    Sportliche Grüße
    Zuletzt überarbeitet von Simba1966 (12.06.2014 um 08:45 Uhr)

  25. #100
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Zitat Zitat von Simba1966 Beitrag anzeigen
    Und ich bleibe dabei: Ohne die Umstellung meines Laufstils von einer passiven zu einem aktiven Lauftechnik wäre dieser Formanstieg nicht möglich gewesen. Denn trainiert habe ich durch meine krankheitsbedingte Zwangspause weniger als 2013.
    Hmm. Ich will das nicht bestreiten, gebe aber zu bedenken, dass Du, Laufstilwechsel hin oder her, enorm von Deinem guten letzten Jahr profitierst. 2013 hast Du die Basis für 2014 gelegt. Und, so viel weniger bist Du nun auch wieder nicht gelaufen. Deshalb glaube ich, dass Du dich dieses Jahr eh um einiges verbessert hättest. Ob nun im gleichem Maße, das vermag ich nicht zu beurteilen. Muss ich ja auch nicht ;-) Hauptsache es geht aufwärts und Du hast dabei ein gutes Gefühl

    Weiter so!
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