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  1. #51
    Avatar von Nicole81
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    Ach eine frage noch ab wann konntet ihr nach op wieder joggen?
    Und wo habt ihr euch operieren lassen?

  2. #52
    Avatar von Haerluk
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    Hallo Nicole,

    die Wechsel im Triathlon werden überbewertet. Ich habe mir immer die Zeit genommen die ich gebraucht habe und habe lieber hinterher strammer ins Pedal getreten. Ich weiß nicht auf welchen Niveau Du Triathlon machen willst, bei mir geht es nicht ums gewinnen, bei mir geht es ums ankommen und die Emotionen die dabei rüber kommen. Da ist die Wechselzeit vollkommen egal. Vergiss dass Du etwas langsamer beim Auf- und Absteigen bist.

    Sport ist auch mein Ventil. Ich brauche ihn um Stress und Wut abzubauen, am besten nach jedem Arbeitstag. Wenn bei Dir alles halbwegs normal verläuft kannst Du nach 3 Monaten vorsichtig anfangen. Sportmediziner raten allerdings 6 Monate abzuwarten. Ich hatte mir 3 Monate vorgenommen und wollte dann im Vorfuß auf einer Kunststoffbahn anfangen, max 3km die ersten Wochen. Die Idee war, dass so alle Stöße abgedämpft werden bevor sie an der Prothese ankommen.
    Dann ist leider mein Unfall dazwischen gekommen und es war noch schlechter. Aber ich bin dann halt kreativ geworden. Ich konnte nur "spazieren gehen", aber ich konnte Kniebeugen machen. Anfangs nur wenige und ganz wenig eingeknickt, dann mehr und tiefer runter, so dass Puls und Blutdruck etwas gefordert worden sind.....und den Muskelschwund habe ich auch aufgehalten. Im Notfall musst Du Dir auch sowas ausdenken. Die gute Alternative "Schwimmen" kann man im Moment vergessen.

    "Knocheninfarkt" habe ich grad mal gegoogelt: Verdammt, das hört sich nicht gut an, da halte ich mich mit schlauen Sprüchen lieber zurück.
    Ich hatte eine Hüftkopfnekrose, das ist sogar gar nicht so weit weg. Als ich endlich die Diagnose auf meine Schmerzen hin hatte, habe ich das Ding so schnell wie möglich los werden wollen.

    Glückwunsch, dass Du heute Rennradfahren konntest. Bekloppt bist Du in keinem Fall. Für mich ist das Lebensqualität. Aber es gibt tatsächlich viele Leute, die können das nicht verstehen, wobei es dann meistens so ist, dass diese Leute ihre Zeit vor dem Fernseher totschlagen und das kann ich nicht verstehen.

    Ich komme aus Unterfranken (Nordbayern) und habe mich direkt hier operieren lassen. Das war allerdings eher Zufall. Beinahe wäre ich in einem der großen Endo-Zentren gelandet. Aber dann habe ich einen Gesprächstermin beim ehemaligen Chefarzt hier gekriegt, ich wollte eigentlich nur seine Meinung einholen, weil ich ihn von meinem Oberschenkelhalsbruch 7 Jahre vorher kannte. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge, ich musste mich von ihm operieren lassen. Diese Option wirst Du leider nicht haben.
    In der Facebook-Gruppe kannst Du Dir viele Empfehlungen holen. Bestimmt gibt es dort aus jeder Klinik einen Patienten.

    Ich antworte übrigens sehr gerne, schon deswegen, weil ich mit den selben Fragen gekämpft habe.
    Frage gerne weiter.

    Gruß
    Lukas

  3. #53
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Liebe Nicole, ich habe zwar keine Hüft-TEP und "plane" dies hoffentlich in diesem Leben auch nicht ein, dennoch ist mir an deinem Post einiges aufgefallen.

    Zitat Zitat von Nicole81 Beitrag anzeigen
    Ich weiß auch nicht der sport ist total mein Ventil und wenn ich hier lese mancher kann nach der op nach 7 Monaten erst ein paar Minuten joggen????
    Was sind schon 7 Monate im Vergleich zum Rest des Lebens? Du bist doch noch keine 70, dass es langsam knapp wird.

    Ich laufe bald 20 Jahre und hatte einige Zwangspausen und ich kann dir versichern, 7 Monate Sportpause wirst auch du überleben. Ist ja nicht so, dass du völlig bewegungslos zu Hause rumhängen musst. Da kann man mit seinem Körper soviel anstellen, ohne die zu schonende Stelle zu belasten.

    Ach eine frage noch ab wann konntet ihr nach op wieder joggen?
    Eine sehr verständliche aber im Prinzip nutzlose Frage. Jeder Mensch ist verschieden und so auch jeder Heilungsverlauf. Es nützt dir nichts, wenn jemand nach 6 Monaten bereits einen HM laufen konnte und deine OP einen anderen Verlauf hatte.

    Ich hatte mich die vergangenen Jahre zwei mal am Fuß (erst links, dann rechts) operieren lassen und hab jedes mal länger als drei Monate gewartet, ehe ich die ersten Laufschritte machte. Eine Info anderer, dass sie eventuell nach bereits 2 Monaten gelaufen sind, hätte mich vielleicht dazu verleitet, eher zu beginnen. Ob es mir gut getan hätte?

    Habe arthrose an einer Stelle reibt da knochen auf knochen ich hab da nicht so ahnung aber es tut unendlich weh zur zeit.
    Man sagte mir arthrose verläuft in Wellen dann denke ich ach noch bisschen aushalten wird schon wieder etwas besser.
    Ja genau das hatte ich an meinen beiden Großzehen, keinen Knorpel mehr. Da gibt es keine Wellen, der Knorpel bleibt weg und es reibt IMMER Knochen auf Knochen. Was möglicherweise in "Wellen" passiert ist, dass die resultierende Entzündung mal mehr, mal weniger schmerzt.

    Dann ist da noch ein Knocheninfarkt mein orthopäde wollte die Woche darauf sofort operieren dann hab ich mir ne 2. Meinung eingeholt die sagten so lange rauszögern wie es nur geht. Die würden ja eh denn hüft Kopf bei der op abschneiden dann kann man ruhig noch bisschen warten im besten Fall 5 Jahre aber es kann auch sein dass es in einem Jahr nicht mehr geht
    Noch ne Baustelle

    Eine dritt Meinung sagte auch solange aushalten wie es nur geht .
    Nehme manchmal aus Verzweiflung verschiedene schmerzmittel durcheinander um irgendwie weiter zu machen. Dazu bin ich noch maler und lackiererin was meinen Arbeitstag z.z. Auch fast unerträglich macht.
    Nichts für ungut, aber was sagt deine Leber dazu? Und die Nieren? Schmerzmittel haben Nebenwirkungen. Ob die sich gegenseitig aufheben, wenn man sie durcheinander nimmt?

    Mmmh gleich geh ich erstmal mit einem kumpel rennrad fahren wenn ich drauf sitze geht es ja. Nicht das ich irgendwie bekloppt wäre aber davon gibt es ja hier mehrere Exemplare.
    Ich bin durchaus so ein Exemplar Daher kann ich dich bestens verstehen. Niemand kann dir die Entscheidung abnehmen aber weiter zu denken geben. Sport nur noch mit Schmerzmitteln ausüben zu können, kann nicht der Sinn des Lebens sein. Manchmal muss man die Sportart wechseln. Ich glaube, beispielsweise Stefan hätte früher milde gelächelt bei dem Gedanken, dass er mal auf der Stelle rudern würde. Für mich war sportliches radeln bis zum Frühjahr diesen Jahres noch total ätzend, mittlerweile erreiche ich damit höhere Pulsregionen, als beim Laufen Und manchmal muss man den Sprung unters Messer wagen, die Risiken bestehen immer, jetzt oder in 5 Jahren oder wann auch immer. An Lebensqualität mangelt es dir bereits jetzt schon zur Genüge.

    Meine Mutter hat nach mancher ihrer OPs damals gesagt: "Hätte ich mich doch früher operieren lassen, dann wären mir viele Schmerzen erspart geblieben."

    Ich habe totale angst dass ich nach einer op den Sport nicht mehr machen kann. Mein physio Therapeut meint wie lange ich mich noch quälen will.
    Ja, sehr verständlich die Angst, die hast du aber auch in 5 Jahren.

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  4. #54
    Avatar von Nicole81
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    Danke für eure antworten

    Ja erst wollte ich auch bei einem Wettkampf nur ankommen
    Doch bald hat mich mein Ehrgeiz gepackt und jetzt will ich immer so gut wie möglich finishen. Gewinnen werde ich nicht aber einfach alles geben.

    Ja mein Plan ist eine baldige op. Das Wochenende war die Hölle.
    Rennrad fahren war ok aber leider sehr lahm.
    Ach erst fand ich rennrad fahren auch doof aber das hat sich bei mir auch schnell geändert.
    Doch z.z. Kann ich auf Grund der schmerzen nicht mehr so feste in die Pedalen treten und im stehen geht auch nicht mehr.

    Heute war ich laufen bzw humpeln war für die Psyche gut aber für die hüfte wohl eher nicht. Aber ist und bleibt mein Lieblingssport und den werde ich erst aufgeben wen der Mond die sonne berührt.

    Ja ich war bisher rückfußläuferin versuche schon seid einiger zeit auf vorfuß umzustellen aber das geht ja leider nicht so zügig. Da meckern immer meine waden. Aber 5 km gehen schon am Stück werde dran bleiben.

    Werde morgen Kontakt zu dem orthopäden aufnehmen Der mich ja schon längs operieren wollte und fragen was für eine Prothese er einbauen würde. Kurzschaft das weiß ich schon.
    Leider sagt er nach der op kann ich 2x die woche wieder 5 km laufen aber mehr nicht. Vor allem keinen Marathon. Egal ich höre meistens was sowas angeht eh nicht auf die Ärzte und bin damit trotzdem immer gut gefahren.

    Wie ist das bei euch hab ihr Ärzte die Langstrecken erlauben oder macht ihr einfach?

    Ach und meine blutwerte sind noch ok wegen der schmerzmittel der Magen zickt z.z. etwas rum.

    Ich gehe jetzt einfach positiv an die Sache ran und nehme mir auch vor dann nach 3 Monaten auf der tartanbahn zu starten.

    Wenn es halt länger dauert ist es so aber bisher hatte ich immer Glück hatte auch schon einen keuzbandriss und einige rücken op s da wurde ich was Bewegung angeht auch sehr kreativ wie z.b. theraband im bett oder arme und bauch übungen ging ja immer. Und auch da war ich immer schnell wieder fit.

    Hier ging es mal um das Thema vor der op nochmal richtig auftrainieren was war da genau gemeint?

    Liebe grüße nicole

  5. #55
    Avatar von Haerluk
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    Vorher richtig auftrainieren?
    Das Thema ging um?
    Kann mich nicht mehr erinnern....

    Ich bin jedenfalls am Tag vor der OP nochmal 10km gelaufen, egal wie die Schmerzen waren, egal ob flüssig oder humpeln, egal wie schnell, einfach 10km. Das war auch schon auf der Tartanbahn. Ich hatte das im Bekanntenkreis fallen lassen, und dann hatte ich plötzlich 2 Lauffreunde, die die ganzen 10km mit mir mitgelaufen sind. Und wie ich kurz vor der letzten Runde war wollte ich sie wegschicken, sie sind aber geblieben.....ich hätte heulen können, weil ich tatsächlich damit gerechnet habe, dass das meine allerletzte Runde sein könnte.

    Die Einen empfehlen vorher gut Sport zu machen, auf zu trainieren, weil Du in der OP einfach auch fit bist. Das ist ja kein Kindergarten. Ein Körper mit gutem Stoffwechsel verarbeitet das viel besser.
    Wobei andere Ärzte auch von Sport vorher abraten, weil Du dann mit "Spannung in der Muskulatur" auf dem OP-Tisch liegst. Anscheinend scheint das bei mir der Fall gewesen zu sein. Bei mir war der Verlauf ja auch ziemlich rasant, so dass noch jede Menge Muskeln vorhanden waren als ich operiert wurde. Wer sich durch eine jahrelange Arthrose kämpft dessen Muskeln sind lange nicht so intakt als jemand der 3 Monate vorher ein Langdistanz finischt. Viel Spannung in den Muskeln bedeutet härteres Arbeiten für den Operateur....vermutlich habe ich deswegen auch so viel Blut verloren, mein HB war nach der OP extrem im Keller.
    Aber ich bereue nichts, die 10km würde ich mir immer wieder antuen, ich werde sie nie vergessen.

    Eins noch:
    Ich bin nicht nur unmittelbar vorher nochmal gelaufen. Ich hab auch am Wochenende davor noch einige Leute eingeladen zu einer "Henkersmahlzeit für den Hüftkopf". Im Nachhinein finde ich, dass das eine ausgezeichnete Idee war, ich meine es hat mir psychisch sehr geholfen.

    Gruß
    Lukas

  6. #56
    Avatar von Haerluk
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    Ach ja, mein Operateur wollte mich auf Halbmarathon herunterhandeln, er meinte dass das reichen müsse.
    Nun gut, ich habe keinen Vertrag mit ihm geschlossen und ich werde sehen was geht.
    Auch da ist das Argument "Lebensqualität".
    Möglicherweise gibt es ein Risiko dabei, aber Rennradfahren ist auch nicht ungefährlich.

    Mein Traum wäre der Berlin-Marathon im September 21.
    Das behalte ich mal im Auge.
    Weil, Träume sollte man nich so einfach aufgeben.

    Gruß
    Lukas

  7. #57
    Avatar von Nicole81
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    Moin
    Ja ich laufe zur zeit nur noch ca 2 x die Woche 10 km wegen der blöden schmerzen hat der Schweinehund Oberwasser vor ca 4 Wochen war noch mehr drin

    Morgen habe ich zwei Termine einmal bei dem der mich schon längs operieren wollte mit dem kann ich aber menschlich nicht so der ist so arrogant und erlaubt ja nur 2x die woche 5 km
    Werde auch mal versuchen zu verhandeln

    Der arbeitet in einer gemeinschaftspraxis und hat belegbetten
    Aber das was er macht soll gut sein
    Er hat schon 2x an meiner hüfte rumgeschnibbelt (impigment und dann knorpelzelltransplatation)
    Das erste ist gut gegangen das 2. Leider nicht und nach beiden ops hatte ich alles blutig und geschwollen zwischen den Beinen wegen dem Druck gegen so ein pöller

    Nunja und dann noch einen Termin im skt anna in herne der arzt erlaubt zumindest erstmal uneingeschränkt laufen

    Ich höre mir beides an und erscheine dann nach meinem Gefühl

    Danke für eure Unterstützung

    Liebe grüße nicole

  8. #58

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    Hallo Nicole,

    das wird alles wieder !!!

    Ich bin vor der Arthrose Thematik viele Marathons gelaufen, habe einige lange Triathlons gemacht und kam zum Schluss auch kaum noch aufs Rad drauf oder runter.....hatte die OP ein paar Jahre aufgeschoben.

    Nach 7 Monaten erst ein paar Minuten joggen gibt sicherlich die Meinung mancher Ärzte wieder, muss aber nicht sein. Meine OP liegt jetzt gut 6 Monate zurück und ich laufe 30-60 Minuten. Für die Hüfte kein Problem, die Muskulatur ist aber auf Grund der geänderten Statik schnell beleidigt. Ist halt ein Geduldsspiel mit langsam laufen und peu à peu steigern. Auch für mich ist Sport schon immer ein Ventil gewesen und ich sehe keinen Grund, warum du dich von deinen Träumen verabschieden müsstest

    Zu deinen letzten Fragen: ich komme aus dem Rheinland und habe mich in der Uni-Klinik Bonn operieren lassen.

    Liebe Grüße,
    Andreas

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Auslaufmodell:

    personaltrainerin (26.12.2020)

  10. #59
    Avatar von Nicole81
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    Ja ab heute bin ich auch wieder optimistisch
    Hab meinem doc heute gesagt dass ich eine Frau bin er lieb sein soll und ich bisschen auf den arm will wegen der schmerzen
    Da war er auf einmal ganz nett
    Hat mich richtig gut aufgeklärt
    Op 29.12. Kurzschaft Prothese zementfrei Keramik Kopf Titan pfanne mit kunstoff inlay Zugang minimalinvasiv von vorne kann nach der op sofort voll belasten zur Sicherheit nur unterarmgehstützen
    Dann hab ich erstmal gefragt bei optimalen Verlauf wann ich denn wieder arbeiten kann ( bin maler und lackiererin ) da sagte er : frau wolff so wie ich sie kenne stehen sie nach 8 Wochen wieder auf der leiter

    Und sport ?
    Natürlich darf er offiziell kein Marathon befürworten aber das wird bei mir schon gut gehen sagt er

    Besser geht doch nicht

    Lg nicole

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Nicole81:

    dicke_Wade (10.12.2020)

  12. #60
    Avatar von Haerluk
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    Ich sags doch, Frauen habens einfach viel leichter.
    Irgendwie finden sie die schwache Stelle, und schon haben sie abgebrühte Chirurgen um den kleinen Finger gewickelt.
    Aus dem Tiger wird ein Stubenkater.

    Aber im Ernst, ich halte es für ganz wichtig, wenn Ihr auf der selben Linie seid, miteinander sprechen könnt und Euch versteht. So gehört es sich. Und so wird das auch was.

    Ab jetzt: Nach vorne Blicken und nie aufgeben.

    Gruß
    Lukas

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Haerluk:

    Auslaufmodell (10.12.2020)

  14. #61
    Avatar von lauf_opa
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    Hallo Nicole,

    ich hab im Oktober 2019 eine TEP erhalten. Meine TEP-Historie hab ich am 09.12.2020 in Stefans Blog niedergeschrieben - https://forum.runnersworld.de/forum/...3%BCfte/page31 .

    Nachdem du noch sehr jung bist, verstehe ich, dass dir die Ärtzte zuerst geraten haben, mit der OP noch zu warten. In meinem Alter (68) ist die Situation anders; da man derzeit davon ausgeht, dass ein künstliches Hüftgelenk ca. 15 Jahre (+/- ein paar Jahre) hält und noch 1x getauscht werden kann, müßte ich damit für den Rest des Lebens gut zurecht kommen. Andererseits macht die Medizin immer weiter Fortschritte, so dass künftige Gelenke vielleicht länger halten bzw. öfter getauscht werden können.

    Nach dem was du so geschrieben hast, scheint bei dir mittlerweile der richtige Zeitpunkt für die OP gekommen zu sein. Wie auch die anderen TEPler schon festgestellt haben ist bei jedem letztlich die noch oder nicht mehr gegebene Lebensqualität der am Ende entscheidende Punkt.

    Wie schnell du nach der OP wieder mit dem Laufen beginnen kannst solltest du mit deinem Orthopäden abstimmen. Wichtig ist dabei, dass die Chemie zwischen euch stimmt. Ich hatte diesbezüglich Glück; mein Operateur sagte zu mir, dass ich alles was ich vor der OP an Sport gemacht habe auch nachher wieder machen darf. Nur Sachen mit erhöhter Sturzgefahr sollte ich meiden bzw. dabei zumindest besonders vorsichtig sein. Ich bin, so wie du, in den Wochen vor der OP noch ca. 2x in der Woche 10 km sub 1h gelaufen. Allerdings bin ich beim Gehen schon deutlich gehinkt. Die Muskulatur war deshalb sicher an den beiden Beinen unterschiedlich ausgebildet und mußte sich nach der OP erst allmählich wieder "einrichten". Weiteres kannst du ggf. gerne in meinem Beitrag im Blog von Stefan ("Leissprecher") nachlesen.

    Ich drücke dir für die OP und für danach die Daumen. Bei der bei mir angewandten OP-Methode ("Yale-Hüfte") ist die Gefahr einer Luxation sehr gefürchtet. Ich weiß nicht, ob dies bei Hüft-OP´s allgemein gilt. Falls dir von deinem Artzt diesbezüglich zur Vorsicht geraten wird, halte dich bitte daran. Während meiner Reha haben sich 2 Patientinnen das Hüftgelenk ausgerenkt. Das scheint brutal schmerzhaft zu sein und zudem geht dann alles von vorne los!

    Toi, toi, toi für deine OP

    vom lauf_opa
    Zuletzt überarbeitet von lauf_opa (12.12.2020 um 17:54 Uhr)
    2018 gelaufen:
    08.04. Obermain-Marathon 4:07:19
    08./09.06. Biel 100km 12:50:55
    Aus gesundheitlichen Gründen (Hüft-OP, Leistenbruch-OP) seitdem leider keine längeren Läufe mehr.

  15. #62

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    Standard Laufen mit Hüftendoprothetik

    Hallo!

    Ich habe am 12.6.20 ein neues Hüftgelenk bekommen. Ich bin 60 Jahre alt und gut trainierte Wettkampfläuferin bis Marathondistanz. Im Februar habe ich noch den Teufelsberg Run und im März noch den Trail rund um die Kaulsdorfer Seen , da bereits unter Schmerzen, mitgemacht. Mein Orthopäde und Operateur hat mich immer unterstützt in meinem Wunsch auch anschließend weiter zu laufen. Vor 3 Wochen habe ich nun wieder angefangen, ganz vorsichtig, immer auf meinen Körper hörend. Zuerst waren es nur 3 km, jetzt bin ich bei max. 8! Aber ich entscheide immer tagesabhängig! Mein Ziel ist es bis März, 10 km zu schaffen. Und wenn es nicht bis dahin klappt, dann eben nicht. Dann dauert es eben länger . Mein Arzt hat mir davon abgeraten, an Strassenläufe teilzunehmen. Also kein Berlin Marathon, HM etc... Ich werde, wie auch schon vor meinen Problemen mit der Hüfte, angedacht, mehr Trails laufen. Viel weicher Boden, keine 10 km Rennen mehr mit max Pace....Mein Ziel für 2022 ist ein Mini Ultra Trail von 50 km. Voraussetzung dafür sind erstmal viel Umfang aufbauen, Pace ist nebensächlich und regelmässiges Kraft- und Mobilitätstraining und Dehnen!!!! Wenn ich merke, dass sich das nicht gut anfühlt, revidiere ich meine Ziele. Mit einer Hüftendoprothetik ist vieles möglich, aber man muss immer verantwortungsvoll mit seinem Körper umgehen. Da spielen Trainingserfahrung, körperliche Konstitution, mentale Verfassung eine grosse Rolle. Aber ganz ehrlich....das schnelle Walken mit meinen Kundinnen ist für meine Hüfte anstrengender als das Laufen... :-)
    Zuletzt überarbeitet von personaltrainerin (26.12.2020 um 15:04 Uhr)

  16. #63
    Avatar von Haerluk
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    @Personaltrainerin:
    Willkommen im TEP-Club der Läufer. So richtig fühle ich mich ja noch nicht als Läufer, aber das soll wieder werden. Ich bin jetzt in kurzer Zeit drei 10er gelaufen, ohne Probleme (außer endlich mal wieder einem schönen Muskelkater). Wenn jetzt nichts Grobes mehr passiert werde ich diese Woche erstmals ein Pensum vom 30km schaffen.
    Wieso willst Du nicht mehr Straße laufen? Ich hätte vor Trailläufen Angst. Da musst Du doch über Wurzeln springen und durch lose Steine stolpern, es geht rauf und runter, rutschig ist es auch. Ist das nicht viel gefährlicher für die Hüfte als der brettebene Berlinmarathon?
    Der Arzt, der Dir vor Straßenläufen abgeraten hat, ist der Läufer? Natürlich sind die Stöße auf einem harten Untergrund größer, aber was bei der TEP ankommt muss doch viel mehr von der Lauftechnik, der muskulären Ausstattung und dem Tempo abhängen. Bergabspringen auf einem Trail muss doch Höchstbelastung sein.
    Leider findet man kaum Berichte von Betroffenen, außer dem hier: https://forum.runnersworld.de/forum/threads/88217-Laufen-mit-H%FCft-TEP?p=2671768#post2671768. Was Stefan macht ist beeindruckend, ansonsten meldet sich kaum mal jemand. Mehr Erfahrungsberichte von Betroffenen wären mir viel wichtiger als Schulwissen von Medizinern.
    Ich spekuliere nämlich noch mit dem Berlinmarathon im nächsten Jahr

    @Nicole:
    Deine OP steht doch nun unmittelbar bevor, oder? Ich habe gelesen, dass Coronabedingt viele Termine geschoben werden.
    Wie ist die Lage bei Dir? Ganz egal, ich wünsche Dir schon mal Alles Gute.

    Gruß
    Lukas

  17. #64
    Avatar von Vögelchen
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    Ich habe zwar keine Hüft-TEP und das ist auch zum Glück nicht in Sicht, aber arbeite als Ärztin in der Reha mit eben sehr vielen Patienten nach Hüft-TEP und finde es sehr interessant und erfreulich, von euren Geschichten zu hören!

    Das sind ja nun nicht die üblichen Belastungen nach Hüft-TEP so dass es wenig Erfahrungen gibt und viele Ärzte eher zurückhaltend mit Empfehlungen sind.
    Umso schöner zu hören, was dann doch alles geht!

  18. #65
    Avatar von Nicole81
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    Guten abend ihr lieben
    Ja ich gehe morgen ins Krankenhaus und werde Dienstag operiert.
    Bin heute meinen letzten lauf gelaufen mmmh gehumpelt. Zwar geschummelt mit starken schmerzmitteln aber es war irgendwie was besonderes. Auf das der nächste lauf nicht so schmerzhaft sein wird.

    Ich bin mega optimistisch mit trotzdem angst

    @lukas vielleicht laufen wir ja den Berlin Marathon zusammen.

    Im Mai wäre ja mein erster triathlon sprintdistanz vielleicht findet der ja etwas später statt so dass das mein erster Wettkampf wäre.

    Ich bin mega ehrgeizig und natürlich ober bekloppt meine Ungeduld könnte mir evtl im weg stehen aber ich werde das irgendwie rocken.

    Bis bald als ersatzteillager😉

    PS. In meiner krankenhaus tasche befinden sich viele sport Bücher und schon mal ein theraband 😆

  19. #66
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo Nicole

    Alles alles Gute fūr die Op und auch danach wünsche ich.

    DAS WIRD GUT!!!

    Auch wenn es schwerfällt, nicht gleich übertreiben mit dem Bewegungsdrang nach der Op.
    Denk dran : " In der Ruhe liegt die Kraft. "

    Gruss Stefan

  20. #67
    Avatar von Haerluk
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    Hallo Nicole

    Ich würde Dich wahnsinnig gerne beim Berlinmarathon sehen.
    Als Läuferin!
    Und wenn Du Dir für die Reha Ziele setzt, wird Dir das gewaltig durch den öden und lästigen aber wichtigen Reha-Kram helfen. Gerade wenn es einem Gesundheitlich schlecht geht, ist es gut Ziele zu haben.
    Sieh das aber bitte nicht so verbissen. Es gibt jedes Jahr einen Berlinmarathon. Wenn Du es nächstes Jahr nicht schaffst, dann übernächstes. Ich habe dort die "grüne Startnummer" und bin auch übernächstes Jahr da, wenn es gesundheitlich geht.

    Dieses Video gibt einen Anhaltspunkt was möglich ist:
    https://www.youtube.com/watch?v=3RU4...ature=youtu.be
    Ich habe zwar keine Mathys drinnen, aber das Knochenwachstum sollte vom TEP-Hersteller unabhängig sein.
    Nach 3 Monaten habe ich mit 3km pro Woche auf einer weichen Kunststoffbahn im Vorfußlauf begonnen.
    Oft empfehlen Ärzte die doppelte Wartezeit, aber die gehen gerne auf "Nummer sicher", waren noch nie auf eine Bahn und wissen nicht was Vorfußlaufen ist.....(siehe der Post von "Vögelchen").

    Ich denke, dass es wichtig ist dem Knochen Wachstumsreize zu bieten, also zu belasten. Ihm aber auch die Zeit zu lassen zu wachsen.
    Bei mir hat sich das von selbst geregelt, ich konnte die TEP gar nicht überlasten weil bei mir genau nach 3 Monaten andere hefitge Verletzungen dazu gekommen sind. So gebremst zu werden wünsche ich zwar niemanden, aber ich rede mir das jetzt schön, und hoffe, dass es für die TEP gerade richtig war.

    Wäre schön zu hören, wie es Dir jetzt mit der OP ergeht.

    Den Physios im Krankenhaus fällt bestimmt was ein, was Du mit dem Theraband machen kannst. Zumindest für den Oberkörper und die Arme ist immer was möglich, ich habe das auch gemacht. Von den anderen Patienten und Pflegern wird man dann schon mal für verrückt erklärt aber es muss jeder seinen Weg finden.

    Alles Gute
    Lukas

    Gruß
    Lukas

  21. #68
    Avatar von Nicole81
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    Hallöchen

    Wollte mich mal wieder unter den lebenden zurück melden.

    Ja die erste Nacht war schmerzmäßig sehr heftig

    Da kein physiotherapeut kam um mir zu zeigen wie ich aus dem Bett rein und raus komme und laufe und so
    Bin ich einfach aufgestanden
    Am Aufzug sprach mich dann jemand ungläubig an "sind die Frau wolff? "
    Ja er wollte mit mir über den Flur laufen upsi kann ich schon alleine😉

    Na tut schon bisschen weh aber hab es mir noch schlimmer vorgestellt

    LG Nicole

    P.s.@lukas zum Berlin Marathon bekomme ich leider keine Anmeldung mehr hab gestern noch vor der op gegoogelt 😭

  22. #69
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo Nicole

    Kurz vor der Hüft-Op nach einem Marathon googeln, die Einstellung gefällt mir sehr sehr sehr gut.

    EINFACH NUR HERRLICH!!!

    👍👍👍

    Alles Gute weiterhin und bitte bitte bitte NICHT übertreiben.

    Gruss Stefan

    PS: Einen guten Rutsch wünsche ich, aber bitte nicht wörtlich nehmen.

  23. #70
    Avatar von Haerluk
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    Hallo Nicole,

    das hört sich doch gut an.
    An meinem ersten Tag nach der OP habe ich es nur bis auf die Bettkante geschafft. Beim Versuch aufzustehen ist mir beinah der Kreislauf weggekippt, so dass ich brav im Bettchen geblieben bin. Als Langdistanztriathlet spürt man das ja rechtzeitig, gibt Ruhe, und denkt sich nichts dabei. Das Personal im Krankenhaus war aber hochgradig alarmiert.
    Hinterher hat sich herausgestellt, das ich wohl viel Blut verloren habe, mein HB war so niedrig, dass ich knapp an einer Bluttransfusion vorbeigeschrammt bin.
    Am zweiten Tag gings aber los, 3x3 Runden um die Gänge der Station, danach andere Stockwerke ohne Aufzug.

    Du hast jetzt ein Jahr vor Dir, wo es nur aufwärts gehen kann, mit viel Disziplin, Durchhaltevermügen und Ausdauer.
    Glück gehört aber auch dazu, das wünsche ich Dir.

    Gruß
    Lukas

  24. #71
    Avatar von Nicole81
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    Hallo ihr lieben

    Erstmal wünsche ich euch ein frohes neues jahr🍀🐷

    Bin echt froh dieses forum hier gefunden zu haben.

    Stand der Dinge ist gestern hab ich mir meine erste Tasse Kaffee selbst auf einer Krücke geholt. Ein paar Schritte geht es schon mit vollbelastung ganz ohne krücken aber das tut noch bischen zu weh.
    Zu erst war ich geschockt dass ich mein Bein nicht mehr gerade anheben konnte. Der Oberschenkel Muskel hat sich auch irgendwie verdünnisiert.
    Aber heute geht es schon wieder. Jeden Tag immer schön geübt heute hab ich schon 3x flurlaufen😂 und ein paar übungen hinter mir naja morgen geht es zum Glück nach hause.

    Ich hab ja jetzt viel zeit hier und so überhaupt rum zu lesen.

    Hat jemand mit aqua Jogging Erfahrung?

    Jetzt kam mir so die Idee ich könnte ja aqua Jogging machen
    Ja ich weiß wegen corona sind alle Bäder geschlossen aber Not macht ja erfinderisch....
    Anfang letzten jahres war ich auch schon im märz in haltern im Stausee schwimmen.
    Jaa ohne neo!!!
    30 min bei 10 grad Wassertemperatur
    die haben mich da alle für bekloppt gehalten naja weiß ich bin ich ja ein bisschen auch😆
    Das einzige was ich mir dann doch zu gelegt habe ist sonne Boje und ne freiwasser badekappe da mein Gehirn eingefroren war.😂

    Und ich glaube ich habe danach durch das zittern mehr Kalorien verbrannt als durch das eigentliche schwimmen😂

    Nun gut jetzt nach der op vielleicht doch nicht ganz so verrückt starten:
    hab vom surfen nen 6mm neo und mir vielleicht noch ein paar neo Socken zu legen na und diesen Jogging Gurt

    Aber jetzt zu meiner Frage ist das einfach normales joggen im Wasser ob das mit der Hüfte bald geht?

    Ab wann durftet ihr denn auf das Ergometer? Das wäre ja auch noch so eine kleine alternative aber Jogging wär nartürlich schöner😆

    Mmmh und noch eine frage:

    Hab gelesen dass vorfußlaufen besser für die Gelenke ist.
    Hab vor der op schon versucht umzustellen aber ist nicht sonne leichte sache meistens hat meine wade gesagt : eh alte geht's noch?😂
    Hab aber immer wieder versucht

    Hat da jemand Erfahrung mit ?

    Liebe grüße nicole

  25. #72
    Avatar von Vögelchen
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    Hey das klingt ja toll!

    Aber lieber erst etwas vorsichtig sein. Dass der Quadriceps schmerzt/Schwach ist/verkrampft ist ganz normal, das wird wieder in der Reha mit Physio, Training usw.

    Du gehst doch sicher in eine Reha?

    Du weißt sicher dass es grundsätzlich wichtig ist, beim Gehen (ohne Kaffee natürlich) beide Krücken zu benutzen und auch lieber länger als zu wenig, auch wenn es schon ohne ginge, das ist sehr wichtig um kein hinkendes Gangbild zu entwickeln.

    Aquajogging ist grundsätzlich eine gute Idee und es würde us meiner Sicht auch gehen sobald die Wundheilung es zulässt (zur Zeit wohl nicht wegen geschlossenen Bädern, es sei denn deine Rehaklinik hat ggf ein eigenes Becken?) Bei uns mache die TEP-Patienten auch Wassergymnastik. Auch Ergometer sollte in der Reha möglich sein.

    Alles Gute Weiterhin und vor allem Geduld

  26. #73
    Avatar von Haerluk
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    Na Nicole, Deine Wade wird Dich noch lange solche Sachen fragen.
    Ich wollte es mit der Brechstange versuchen und hab mit Barfußschuhen angefangen. Da kannst du praktisch nur Vorfuß laufen. Das habe ich aber sehr schnell gelassen. Meine Wade war ziemlich verärgert, "obs noch geht" war da die höfliche Form der Frage.

    Ich denke auch inzwischen, dass "reiner Vorfußlauf" nicht unbedingt der Punkt ist. Ich denke, dass es wichtig ist, dass Du versuchst Deine Lauftechnik insgesamt verbesserst. Das hat noch viele andere Vorteile und wenn das klappt wirst Du sowieso nicht mehr die Ferse vor Dir in den Boden rammen. Wie Du mit einer besseren Technik genau auftrittst, Vorfuß- oder Mittelfuß, ist egal.

    Die Basis für Technikverbesserungen ist ein stabiles Fahrwerk.
    Und für die TEP wirst Du sowieso viel Rumpfstabilität machen müssen, jedenfalls wird Dir das jeder empfehlen, ich auch.
    Gehe es konsequent an und Du kannst zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Du tust was für die Hüfte und für die Lauftechnik.
    Wenn Du genügend Kraft und Stabilität im Fahrgestell hast werden viel weniger Stöße beim Gelenk ankommen und Du hast alle Voraussetzungen erfolgreich an Deiner Lauftechnik zu arbeiten.

    Aber klar, das ist ein verdammt zäher Prozess. Laufen kann schwieriger sein als sich mancher vorstellt.

    Ich selber hoffe, dass ich mit meinen Technikverbesserungen gerade ganz gut voran komme. Jedenfalls spüre ich die Laufbelastung jetzt im Hintern! Wenn der Gluteus sich bemerkbar macht und nicht der Oberschenkel, muss die Technik richtig sein.

    Soviel zum Laufen, jetzt zum Ergometer:
    Du kannst jederzeit aufs Ergometer, sobald die Wunde nicht mehr schmerzt.
    Es spricht überhaupt nichts dagegen, solange Du die Schmerzgrenze beachtest. Die Schmerzgrenze war für mich immer der wichtigste Gradmesser, deswegen versuche ich immer die Schmerzmittel möglichst schnell abzusetzen, allenfalls Abends zum Schlafen habe ich länger was genommen.
    Lockeres Kurbeln kann nicht schaden, damit wird die Durchblutung gut angeregt. Wenn Du in Dich rein hörst wirst Du merken ob Du dann irgendwann die Belastung etwas höher stellen kannst.

    Nun zum Aquajogging:
    .....komme ich später, jetzt muss ich hier erst mal unterbrechen...

    Gruß
    Lukas

  27. #74
    Avatar von Vögelchen
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    Ach so und zum Vorfuß-Laufen: bei mir hat sich das unbeabsichtigt so ergeben, als ich auf Anraten eines Trainers mal Schuhe mit kaum Sprengung umgestiegen bin. Da merke ich: ich laufe irgendwie anders und mir fiel auf, dass ich eben viel stärker mit dem Vorfuß aufsetze. Das fühlte sich sehr gut und dynamisch an, so dass ich es dann bewusst geübt habe. Aber wie schon gesagt: das bringt am Anfang sehr Muskelkater in den Waden und kann auch die Achillessehnen tangieren, so dass ich empfehle, dass anfangs nur für kurze Strecken zu machen und die Schuhe zu wechseln. Außerdem gut Dehnen, kräftigen und Blackroll. Lauf-ABC bringt da auch viel.

    Bei der Schmerzgrenze kann man als Dauemenregel sagen: Es darf direkt nach dem Training etwas mehr schmerzen, aber nach 24 Stunden sollte das Schmerzniveau gleich oder weniger sein, sonst war es zu heftig. Kannst dir ja so eine Schmerzskala notieren.

  28. #75
    Avatar von Haerluk
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    Nun habe ich ausgeschlafen, daher jetzt zum Aquajogging:

    Sobald die Wunde zu ist kannst Du ins Wasser, wenn Du heutzutage Wasser findest wo Du rein kannst.

    In den Rehakliniken gibts in der Regel Becken, da werden sie Dich sowieso rein schicken, weil es eine sehr gute Methode ist Dich auch abseits der großen Muskeln zu mobilisieren. Dort werden sie Dich auch entsprechen anleiten.
    Falls Du vom Operateur Bewegungseinschränkungen hast, wie "nicht 90° anwinkeln, nicht abspreizen", musst Du das beachten. Ansonsten ist alles erlaubt was gefällt und nicht weh tut.
    Kraul-Beine habe ich sehr gern gemacht, aber schön ruhig und kontrolliert. Das geht am Besten mit Kurzflossen.
    Brustschwimmen solltest Du fürs Erste vermeiden....und die Rollwende!
    Mit "Delphin-Beine in Rückenlage" habe ich gleichzeitig meinen Rumpf stabilisiert. (Immer in Rückenlage, weil ich in Bauchlage sonst ertrunken wäre.)
    Sehr hilfreich ist nicht nur Aquajogging, sondern auch Gehen im "brusttiefen" Wasser, mit sowas ähnlichem wie Lauf-ABC.

    Welchen Einfluss die Wassertemperatur hat ist ungewiss. In der Reha habe ich das warme Wasser sehr genossen, weil es gleichzeitig auch entspannt. Freiwasser im März ist alles andere als entspannend, jedenfalls für mich, 6mm Neopren hin oder her.
    Und ob eine TEP so schnell mitzittern kann wie die Muskeln das vorgeben hat bestimmt noch niemand getestet.
    Es ist wohl Deine Sache ob Du Dir das antun willst, wäre aber interessant wie das verläuft.

    Gruß
    Lukas

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