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  1. #176
    Avatar von Haerluk
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    Ja, wir waren in Berlin.
    Berlin-Marathon 26.09.2021
    Und ich schwebe auf Wolke 7 seit ich über die Ziellinie gekommen bin.

    Gemeldet habe ich mich hier im Forum trotzdem noch nicht.
    Ich wollte eigentlich Nicole den Vortritt lassen. Sie hat es nicht geschafft. Leider.
    Ich weiß sie ist sehr traurig.

    Daher traue ich mich auch nicht auf den Putz zu hauen und vom Rennen zu schwärmen.
    Nur so viel: Meine Hüfte hat sich nicht gemeldet, keine Beschwerden, nichts. Auch nicht drumm herum.

    Aber muskulär war ich "auf dem Hund". In den Beinen.
    Anscheinend war der Abbau doch gewaltig und mein Aufbau noch nicht so gut wie ich dachte, bzw. dauert der Aufbau doch länger als erwartet.

    Lukas
    Lukas

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Haerluk:

    doughnut (05.10.2021)

  3. #177
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Das ist ja schade mit Nicole :( Und auch schade, dass du desrum keinen Bericht über deinen Lauf schreibst.

    Gruss Tommi

  4. #178
    Avatar von Nicole81
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    Hi leute

    @Lukas Ich freue mich wirklich für dich und hau all deine Freude raus hau auf den putz und Schwärme einfach für mich mit

    Ich hab mit dem schreiben hier bewust gewartet musste die Niederlage erst verkraften und bisschen scharm spielte natürlich auch mit.

    Ja ich habe es verkackt km 40 hat der man mit dem hammer mich wohl k.o. geschlagen. Ich war auf echt vieles vorbereitet aber nicht dass der doofe mich gleich ohnmächtig haut.
    Es war trotzdem ein mega Erlebnis bis dahin.
    Wie ich sowas das nächste mal verhindere weiß ich noch nicht wirklich aber wahrscheinlich ist es das alte problem dass mein Körper mit mir flüstert und ich ihn nicht höre. Da muss ich wohl bisschen sensibler werden.

    Ach die neuen Schuhe waren der hammer die absolut richtige Entscheidung keine blasen keine Schmerzen.

    @ Stefan Wie ist es bei dir gelaufen?

    Liebe Grüße nicole

  5. #179
    Avatar von Vögelchen
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    Hallo Nicole,
    das ist vollkommen verständlich dass so etwas ein frustrierendes Erlebnis ist. Aber es hat auch etwas sehr Erleichterndes: Es lag offenbar NICHT an der Hüft-TEP, sodnern an etwas, das jeden Läufer:in mehr oder weniger treffen kann wegen ungünstigen Umständen. Das heißt die Hüfte macht das potentiell mit, und das ist super!

    Ich bin Ärztin in der orthopädischen Reha und das geb ich den Patienten gerne als Beispiel, wenn sie im Zweifel sind über die Belastbarkeit: Damit kann man sogar Marathon laufen, wenn man es kann.

    Und du wirst es auch können, verbuch es unter "shit happens" das jedem Marathoni passieren kann, auch ohne OPs.

  6. #180

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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Hallo Nicole,
    das ist vollkommen verständlich dass so etwas ein frustrierendes Erlebnis ist. Aber es hat auch etwas sehr Erleichterndes: Es lag offenbar NICHT an der Hüft-TEP, sodnern an etwas, das jeden Läufer:in mehr oder weniger treffen kann wegen ungünstigen Umständen. Das heißt die Hüfte macht das potentiell mit, und das ist super!

    Ich bin Ärztin in der orthopädischen Reha und das geb ich den Patienten gerne als Beispiel, wenn sie im Zweifel sind über die Belastbarkeit: Damit kann man sogar Marathon laufen, wenn man es kann.

    Und du wirst es auch können, verbuch es unter "shit happens" das jedem Marathoni passieren kann, auch ohne OPs.
    Hallo Vögelchen,

    die Frage nach der Belastbarkeit von Hüft-TEPs brennt mir auch schon seit längerem unter den Nägeln ... ich lese hier zwar immer wieder von Usern, die offenbar gar keine Probleme damit haben und sogar Ultradistanzen (!) laufen (was mir sehr viel Mut macht), aber hast du viele Patienten bei denen es so gut klappt oder sind das eher Ausnahmen, die einfach Glück gehabt haben und generell gut trainiert sind?

    LG
    Doughnut

  7. #181

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    Zitat Zitat von Nicole81 Beitrag anzeigen
    Hi leute

    @Lukas Ich freue mich wirklich für dich und hau all deine Freude raus hau auf den putz und Schwärme einfach für mich mit

    Ich hab mit dem schreiben hier bewust gewartet musste die Niederlage erst verkraften und bisschen scharm spielte natürlich auch mit.

    Ja ich habe es verkackt km 40 hat der man mit dem hammer mich wohl k.o. geschlagen. Ich war auf echt vieles vorbereitet aber nicht dass der doofe mich gleich ohnmächtig haut.
    Es war trotzdem ein mega Erlebnis bis dahin.
    Wie ich sowas das nächste mal verhindere weiß ich noch nicht wirklich aber wahrscheinlich ist es das alte problem dass mein Körper mit mir flüstert und ich ihn nicht höre. Da muss ich wohl bisschen sensibler werden.

    Ach die neuen Schuhe waren der hammer die absolut richtige Entscheidung keine blasen keine Schmerzen.

    @ Stefan Wie ist es bei dir gelaufen?

    Liebe Grüße nicole
    40 km sind doch der Wahnsinn, das ist doch kein Grund sich zu schämen. Schade dass die letzten 2 km nicht geklappt haben, Hut ab vor den 40 km davor!

  8. #182

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    So, es ist vollbracht - 2020 die neue Hüfte und 2021 ein halber Ironman

    Nachdem ich im Oktober wegen einer schweren Wadenzerrung nicht laufen konnte, sind mir dann auch noch direkt vor der Abreise in die Türkei meine Räder geklaut worden. Bin dann mit dem alten Rad einer lieben Tria-Kollegin (20cm kleiner als ich) und einem ziemlich schlechten Gefühl in die Türkei geflogen. Letztlich ist aber alles gut gegangen und meine neue Hüfte hat sich bis heute nicht beklagt.

    Jetzt erhole ich mich davon mal in Ruhe und dann schauen was sich für 2021 findet.

    Viele Grüße,
    Andreas

  9. #183
    Avatar von Haerluk
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    Hallo Andreas,

    meinen Glückwunsch und meinen Respekt zur tollen Leistung.
    Du teils wenig mit, wie wars?
    Nur "gut gegangen"?

    Nun bleibt die Frage: Ist mit TEP (theoretisch) auch eine Langdistanz möglich?

    Gruß
    Lukas

  10. #184

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    Moin Lukas,

    war etwas in Eile und wollte zumindest schon mal die gute Nachricht in die Runde geschickt haben :-)

    Die Vorgeschichte mit Rad geklaut und wegen Wade einen Monat nicht laufen können hatte ich ja bereits geschrieben - hier daher jetzt mal ein etwas ausgiebigerer Bericht vom Wettkampftag.

    In der Nacht zum Wettkampf hatte erstmals Regen eingesetzt und beim morgendlichen Gang in die Wechselzone war alles nass, es regnete weiter und durch Wind war das Meer auch etwas aufgewühlt. Jeder hat sich wohl nochmals überlegt, ob man bei diesem Wetter an den Start gehen sollte. Ich persönlich hatte Schiss vor den rutschigen Straßen, da ich ich mich mit der neuen Hüfte auf dem ungewohnten Rad (war 2 Tage vorher die ersten und einzigen 20km auf dem Rad gefahren) auf gar keinen Fall hinlegen wollte.
    SCHWIMMEN: Letztlich bin ich gestartet und der Regen hat während des Schwimmens auch aufgehört. Wie üblich bin ich mit etwas Abstand neben dem Feld hergeschwommen. Die Umweg-Meter und den mangelnden Schwimmschatten nehme ich gerne in Kauf, da ich im Wasser gerne meine Ruhe habe. Hat auch den Vorteil, dass man keinen Tritt gegen die Hüfte bekommen kann. Bin wegen der Extra-Meter und den Wellen etwas langsamer als früher gewesen, hat aber alles gut geklappt. Hüfte meckert beim Schwimmen sowieso nicht.
    RAD: Wegen der nassen/rutschigen Straßen und des ungewohnten Rads bin ich anfangs extrem vorsichtig gefahren. War auch gut, denn es gab eine Menge Stürze. Nach ca. 50 von 90 km war die Straße aber abgetrocknet, da inzwischen auch die Sonne rausgekommen war. Ich habe dann ordentlich Gas gegeben und da die Strecke sehr flach ist auch eine für meine Verhältnisse sehr gute Zeit erreicht. Die Hüfte hat beim Rad auch überhaupt keine Probleme gemacht.
    LAUFEN: Vor dem Laufen hatte ich ziemlich Schiss. Abgesehen von 3x 12km waren meine Trainingsläufe immer unter 10km und der letzte Monat war wegen der Wadenprobleme komplett lauffrei. Ich bin daher den ersten km gewandert, um erstmal in Ruhe in die Bewegung zu kommen. Beim Antraben hat sich das harte Radfahren auch sofort mit einem Krampf im Oberschenkel gemeldet. Also etwas Salz genommen und mega langsam getrabt. Wurde dann aber besser und bis ca. km 15 bin ich entspannt vor mich hingetrabt. Auf den letzten 6km musste ich kämpfen und auch manchmal kurz gehen.....das war aber auch früher vor der Hüft-OP so. Die Hüfte habe ich zwischendurch mal etwas gespürt - schien mir aber muskulär zu sein. Bin dann super glücklich ins Ziel und auch die nächsten Tage hatte ich keine besonderen Themen mit der Hüfte.

    FAZIT: einen halben Ironman macht die Hüfte offensichtlich ohne Probleme mit, wenn man ausreichend in seinen Körper hineinhorcht und im Zweifel immer wieder einen Gang rausnimmt. Beim Laufen habe ich mir für den HM jetzt ca. eine halbe Stunde mehr Zeit genommen als sonst. Keine Ahnung was passiert wäre wenn ich es beim Laufen unentspannter angegangen wäre. Größere und frühere muskuläre Ermüdung hätten zu mehr Schlägen auf die Hüfte geführt und keine Ahnung wie die Hüfte darauf reagiert hätte.
    Grundsätzlich glaube ich, dass eine neue Hüfte auch einen ganzen Ironman mitmachen würde. Ich sehe mich körperlich aber noch nicht so weit, dass ich das schon in 2022 angehen würde. Ich mache jetzt erstmal ausgiebige Erholung/Pause und werde dann im Winter anfangen, meine Laufumfänge etwas zu erhöhen. Bisher waren es ja 2-3x die Woche kurze Strecken und nur ganz selten über 10k. Ziel für mich ist es, demnächst regelmäßig 10k zu laufen und die längsten Strecken auf 20k auszudehnen.

    Aktueller Plan für 2022 sind 2 Mitteldistanzen.

    Viele Grüße,
    Andreas

  11. #185
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    Alles richtig gemacht!!!

    Ich brauche auf dem Rad noch etwas, da meldet sich mein Rücken schon nach 1h.
    Daran will ich jetzt arbeiten.
    Dein Bericht macht jedenfalls Mut wieder in den Triathlon einzusteigen.

    Gruß
    Lukas

  12. #186
    Avatar von Nicole81
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    Hallo Andreas,

    Herzlichen Glückwunsch zu deiner tollen Leistung auch von mir

    Liebe Grüße
    Nicole

  13. #187
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    Als Ärztin in der Reha, bei der Patienten nach Hüft-TEP zu, Tagesgeschäft gehöreb, freue ich mich immer ausßerordentlich über solche Erfolge!

    So kann ich die als gutes Beispiel bringen, wenn Patienten unsicher sind, was die neue Hüfte denn so kann.
    "Die kann viel mehr als Sie bislang können- da können sie noch viel mit trainieren!"

  14. #188

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    Hallo Zusammen,

    ich hatte jetzt auch meine 12-Monate Post OP Kontrolle: Alles bestens die TEP betreffend. Auf die beim Beinabspreizen ersichtlich kleine "Muskellücke" im Narbenbereich angesprochen meinte die Ärztin, dass das die Faszien sind und kein Muskel. Das sehen sie immer wieder mal, dass sich die Faszien an der Schnittstelle verändern und sich die Weichteile drunter (Muskeln) dadurch leicht verlagern können. Woher das kommt wüssten sie nicht. Da könne man nicht machen. OK, muss ich wohl akzeptieren und das beste draus machen, d.h. viel Blackroll, Massagepistole etc.. Stört mich beim Sport gar nicht, nur danach merke was in dem Bereich.
    Ansonsten bin ich neben flachen Läufen bis 25 Km (Schnitt 6-6:30/Km) auch einige Male in den Bergen gelaufen bis auf knapp 3.000 m rauf mit max. 28 Km Strecke und bis 5h Laufzeit. Alles problemlos. Gewandert bin ich auch viel, bis heute ca. 800 Km mit 55.000 Hm. Was noch fehlt ist die Spritzigkeit bei kurzen Sprints, die ich neuerdings versuche. Gespannt bin ich auf die ersten Skitouren, die Berge hier sind ja schon weiss. Ansonsten plane ich mehr Krafttraining im Winter und mehr "Zwiften".

    Servus!

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Oberlaender:

    doughnut (08.11.2021)

  16. #189
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo

    Na, was denn? Ich lese hier von sehr guten sportlichen Leistungen .

    W E I T E R S O !!!

    Allen hier zolle ich meinen höchsten Respekt, egal welche Distanz und welche Zeit. Hauptsache bewegt.

    Gruss Stefan

  17. #190
    Avatar von Haerluk
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    Ja Stefan,

    zum Glück kann man uns allen die Hüft-TEP von außen nicht ansehen.
    Bestimmt würden einige Leute glotzen als kämen wir vom Mond.

    Ich hatte heute ein 14km Trail-Rennen und habs sehr genossen.

    Gruß
    Lukas

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