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  1. #1
    Springerle Avatar von Ceytlin
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    Standard Ohne Plan, aber mit Ziel ;)

    Hallo allerseits,

    nachdem ich letztes Jahr schon angefangen hatte zu laufen und dann über die kalten Monate pausiert habe, bin ich nun seit so drei bis vier Wochen wieder regelmäßig dabei - und hab mir nun auch Kleidung für das nicht ganz so gute Wetter angeschafft, damit ich da dann auch meine Runden drehen kann.

    Vorab habe ich viel gelesen über Trainingspläne für Anfänger, etc. Nur: Ich bin nicht so die Planerin. Und ich mag beim Laufen auch nicht auf die Uhr schauen, um so und so viele Minuten das und dann wieder was anderes zu machen. Bisher mache ich das immer nach Gefühl und setze mir kleine Ziele, wenn ich eins erreicht habe, dann das nächste, funktioniert für mich besser als ein großes in weiter Ferne. Da habe ich zwar auch eins, aber das ist erst für nächstes Jahr

    Mein erstes Ziel habe ich schon erreicht, das war 30 Minuten durchlaufen, klappt wunderbar, auch wenn ich recht langsam bin, aber das macht nichts. Ich mache das nämlich auch und vor allem wegen der positiven psychischen Effekte (Stichwort Lauftherapie, auch wenn ich diesbezüglich keinen Plan, sondern nur den Hinweis auf die positiven Effekte von therapeutischer Seite habe), und da sollen ja gerade Ausdauerläufe in nicht allzu schnellem Tempo gut sein.

    Schneller zu werden ist auch weniger mein Ziel, vielmehr mit der Zeit ausdauernder zu laufen. Nächstes Etappenziel: Die 5-Kilometer-Marke knacken (beim letzten Lauf waren es 4,3)

    Ich laufe ungefähr alle zwei Tage, mal mache ich auch zwei Tage Pause, aber ich mache das alles nach Gefühl. Außerdem mache ich neben dem Laufen auch ein bisserl Bodyshaping, meistens danach. Ich schaue auch beim Laufen nicht auf die Uhr, habe zwar eine Tracking-App, aber die läuft halt während dem Lauf mit, und erst hinterher schaue ich, wie lange ich unterwegs war und wie schnell, auch um zu schauen ob mich mein Gefühl trügt oder nicht (war es wirklich länger, war ich wirklich schneller?) Bisher funktioniert das ganz gut.

    Mal abgesehen davon, dass man mit einem professionellen Plan sicher optimaler seine Leistung steigern kann - wenn es einem nun nicht gerade darum geht, eine besonders gute Zeit zu laufen, sondern vorrangig darum, die Ausdauer ein bisserl auszubauen, hat dann so ein "planloses" Training nach Gefühl größere Nachteile? Oder kann man mehr oder minder bedenkenlos nur (!) nach Körpergefühl laufen, zumindest mal für den Anfang?

  2. #2

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    Zitat Zitat von Ceytlin Beitrag anzeigen
    Oder kann man mehr oder minder bedenkenlos nach Körpergefühl laufen, zumindest mal für den Anfang?
    man kann nicht nur, sondern sollte immer auf seinen Körper hören. Du machst das schon richtig....

  3. #3
    Springerle Avatar von Ceytlin
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    Ich sehe gerade, da fehlt ein "nur", das habe ich mal ergänzt Aber fein, dass das okay so ist. Bei mir besteht nämlich bei so ziemlich allen Dingen die Gefahr, dass mir ein Plan die Lust verdirbt über kurz oder lang. Ich gehöre quasi eher zur "planlos glücklich"-Fraktion in allen Belangen des Lebens ;)

  4. #4

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    Pläne sollten eine Art von Struktur schaffen. wenn Chaos deine Struktur ist - auch gut. Wichtig wäre für später ab und dann ein bißchen Abwechslung in deine Läufe zu bringen. Nicht immer gleiche Strecke, Tempowechsel, Fahrtspiele und was es sonst noch an Möglichkeiten gibt. Erhöht den Spaß und zwingt den Körper zur Anpassung, sprich zum Besserwerden....

  5. #5
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Ceytlin Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen davon, dass man mit einem professionellen Plan sicher optimaler seine Leistung steigern kann - wenn es einem nun nicht gerade darum geht, eine besonders gute Zeit zu laufen, sondern vorrangig darum, die Ausdauer ein bisserl auszubauen, hat dann so ein "planloses" Training nach Gefühl größere Nachteile? Oder kann man mehr oder minder bedenkenlos nur (!) nach Körpergefühl laufen, zumindest mal für den Anfang?
    Ich finde, du machst alles richtig so und das hat keinerlei Nachteile für dich Und ansonsten wie fiveten schon schrub, hier und da mal ein paar flottere Meter erhöhen den Spaßfaktor und die Ausdauer.

    Gruss Tommi

  6. #6
    Springerle Avatar von Ceytlin
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    Auch das mache ich jetzt schon, aber spielerisch ;) Ich habe die App "Zombies, Run!". Das ist ein "Laufspiel", zu dem der Tempowechsel mit dazu gehört, also wenn die Meldung "Zombies 100 meters" kommt, sollte man beschleunigen, und wenn ich die Biester abgehängt habe, werde ich dann von ganz alleine wieder ein Weilchen langsamer weil außer Puste ;) Und eine normale Laufapp habe ich auch, um nicht immer dieselbe Strecke zu laufen, aber trotzdem vergleichen zu können. Wir haben hier einen rieeesigen Park, da entscheide ich dann quasi an jeder Kreuzung ganz spontan, wo es lang geht, mal rechts, mal links, mal geradeaus, so erkunde ich die Gegend und Abwechslung hab ich auch dabei

  7. #7
    Überhol’ doch, Angeber Avatar von Die Jules
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    Willkommen im Forum und unter den Läufern J

    Was du sagst, trifft auch genau auf mich zu. Ich laufe auch so ziemlich „planlos“ durch die Gegend. Also ich könnte mich auch nicht an einen Plan halten a la heute musst du das laufen, in der Zeit, mit der Pace und so-und-so eingeteilt. Da würde ich mir wie eine Maschine vorkommen. Vor allem als Anfänger, der noch keine wirklichen ehrgeizigen Ziele hat (laufe seit März). Ich höre gern auf meinen Körper und die Beine. Die sagen mir schon, heute schneller, langsamer, spielerisch, barfuß, mit Schuhe, etc… Die sagen auch mal „ach heute nicht“ oder „naja, kannst ja noch mal“. Das heißt aber nicht, dass ich keine Struktur habe. Meine Struktur besteht aus 3-4 Läufen in der Woche. Dabei lauf ich 1 x lang/langsam, 1 x kurz/knackig (Intervall oder Fahrtenspiel) und 1 x Medium/Tempo. In welcher Reihenfolge, entscheidet sich immer am Lauftag wenn ich mich einlaufe ;) Kann auch sein, dass ich zwei Mal das gleiche laufe (die 4. Einheit dann). Damit laufe ich bisher ganz gut – zeitlich (5Km in 27min im Training) und distanzmäßig (12Km in 1:15). Meine Zeiten weiß ich auch nur, weil ich dabei gern ein Hörspiel höre und ja vorher weiß, wie lang das ist ;)



    Also viel Spaß beim Laufen und einen richtigen Plan zu haben ist jetzt erst einmal zweitrangig. Es soll Spaß machen! Wir wollen ja noch lange laufen.


    LG Die Jules
    Liebe Grüße, die Jules

    Hinfallen. Aufstehen. Krone richten. Weitermachen!

    schönste Sportmomente:
    - Zugspitz Basetrail mit 25 km und 1600 HM hoch und auch wieder runter gelaufen
    - Umstieg auf Triathlon und die erste Sprintdistanz erlebt



  8. #8
    Springerle Avatar von Ceytlin
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    12 Kilometer, nicht schlecht.. irgendwann pack ich die vielleicht auch ;)

    Danke für eure Antworten

  9. #9
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    Zitat Zitat von Ceytlin Beitrag anzeigen
    12 Kilometer, nicht schlecht.. irgendwann pack ich die vielleicht auch ;)

    Danke für eure Antworten
    Schaffst du locker.. Mit ganz viel Spaß und Körpergefühl. Ohne Uhr, Pace und ''Drill Master''. Lass es laufen!

  10. #10
    Springerle Avatar von Ceytlin
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    Zitat Zitat von Die Jules Beitrag anzeigen
    Schaffst du locker.. Mit ganz viel Spaß und Körpergefühl. Ohne Uhr, Pace und ''Drill Master''. Lass es laufen!
    Danke Früher oder später sicher, hab ja Zeit

  11. #11
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Bei einem "planlos" Thread bin ich natürlich dabei. Mache dies seit 2012 so. Risiken und Nebenwirkungen kannst Du ausschließen, indem Du wirklich konsequent auf Deinen Körper hörst und auch kürzer tritts, wenn Dir gerade nicht nach "Bäume ausreißen" zumute ist.

    Mit der Zeit funktioniert die Selbsteinschätzung immer besser. Verletzungspausen hatte ich keine. Da ich nicht den Ehrgeiz maximaler Steigerungsraten habe, geht es etwas langsamer voran als möglich, macht aber trotzdem Spaß. Im Durchschnitt kommen da schon mehr als 40 WKM zusammen und Schwankungen im 7 Tage mittel von mehr als 70 bis komplette Laufpause stören mich nicht am Ziel M. festzuhalten.

    Alles Gute

    Matthy
    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  12. #12
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    Klar, wenn mein Körper sagt geht nicht, dann höre ich eben früher auf oder gehe erst gar nicht, je nachdem. Klappt bisher ganz gut und ich bin trotzdem mindestens drei Mal pro Woche unterwegs

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