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  1. #51
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    2 Wochen warten und weiter trainieren.

    @blende, ich glaube, du hast es nicht verstanden. Lese mal mein ersten Satz. Suche nicht nach Ausreden und Problemen sondern suche nach Lösungen...
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  2. #52
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Welchen ersten Satz?

    Sag doch mal konkret, wie du ihn trainieren würdest.

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
    "Training ist wie ein Medikament. Wenn ich es überdosiere, habe ich irgendwann auch die Nebenwirkungen." (R. Hambrecht, Kardiologe)

  3. #53
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Welchen ersten Satz?
    Hm...
    Willst Du wirklich sub20
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  4. #54
    on the path of dev/0 Avatar von SALOLOPP
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    Ich meine auch dass es theoretisch zu schaffen sein sollte.
    Aufwand mag individuell mal deutlich höher und mal deutlich niedriger sein- vielleicht auch mal der eine oder andere, der es gar nicht schafft...aber wen interessieren schon Einzelschicksale?

    Die Frage ist doch, ob man das erreichen will und was man dafür alles zu tun bereit ist. Wenn man viel dafür tun will ist ne 4:00er Pace durchaus erreichbar, ... wenn man schon alt und grau und mit 47 das nicht mehr schafft oder nicht mehr schaffen will ist es doch auch ok. Siehe oben.
    Aber lieber hechele ich mal 1-2 Jahre so ner Bestzeit hinterher, als dass ich hechele, weil die 60 Kippen pro Tag doch leichte Nebenwirkungen in der Lunge hinterlassen. Ob man sich derartige sportliche Ziele stecken mag, ist ja ein anderes Blatt - aber wir reden hier nicht von <17 Minuten oder noch flotter...

    Nebenbei finde ich Marathon unter 3h immer noch deutlich spannender, als 5000m in unter 20 Minuten runter zu reissen (das mag aber auch durchaus daran liegen, dass ich ersteres noch nicht erlebt habe )


    Running, on our way



  5. #55
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Willst Du wirklich sub20
    ...
    mehr als 4h/Woche trainieren
    Für viele ist es eben nur mit sehr viel Einsatz möglich, wenn überhaupt.
    Das widerspricht:

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Für jungen (bis 40) gesunden Mann ist das nicht schwer!
    Ich werde es mal dabei belassen.
    Hier gehts ja eigentlich um Klausi.

    Wenn es Klausi also ernst ist, könnte er ja mal schreiben, wieviel Zeit er investieren will und wie er trainiert.

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
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  6. #56

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    Zitat Zitat von Axxel Beitrag anzeigen
    [...] 6 Uhr in der Früh trifft man sehr sehr selten einen Hundebesitzer an.
    Dagegen auf dem Radweg schon mal die Gesundheitspendler die zur Arbeit rasen. [...]
    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Nicht, dass ich so schnell wetzen könnte, aber angenommen, ich hätte Deine Probleme: hier

    Runde_bei_Hornbach.jpg - directupload.net , da freut man sich direkt, wenn man mal jemand sieht.

    Knippi
    Danke für die Antworten! Ich fasse euch mal für mich so zusammen: Für "Hochgeschwindigkeitstraining" geht ihr nicht extra auf den Sportplatz, sondern lauft weiterhin auf öffentlichen Wegen, aber ihr habt entweder ortsbedingt nicht das Problem, weil die Strecke generell nicht hoch frequentiert ist oder ihr löst das Problem mit antizyklischem Verhalten. Leider in meinem Fall alle drei Varianten nicht die Optimallösung. Mal gucken, wie sich das bei mir mit der Geschwindigkeit überhaupt entwickelt, vielleicht verschiebt sich ja irgendwann das Nutzenverhältnis

  7. #57

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    Läufst Du in NY auf der 5th Av.?

    Kann mir ehrlich gesagt keinen Ort vorstellen, wo man nicht mit 4min/km rennen kann... Im schlimmsten Fall nimmt man eben 3 Schritte TEmpo weg, umkurvt den Rentner und zieht dann wieder an.

  8. #58

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    ...es gibt halt immer Gründe was zu nicht zu machen

    Deshalb schaffen viele es auch NIE die 5KM unter 20 Minuten zu laufen...
    ....höre nie auf anzufangen und fange nie an aufzuhören....

  9. #59
    Avatar von Bengal
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    Die Ausgangsfrage war ja von dem 47 jährigen Threadstarter wie schwer es ist 5KM unter 20min. zu laufen.
    Ganz klare Antwort: SCHWER
    Klar kann man es schaffen wenn man mit 47 topfit und gesund ist (d.h. z.B. der Testosteronspiegel sollte wie bei vielen Männern in diesem Alter nicht im Keller sein, sonst kannst du trainieren wie blöd und es wird nichts, die Orthopädie des Körpers sollte top sein, kein Übergewicht etc. etc.) und man sehr viel und strukturiert trainiert.
    Der Threadstarter macht auf mich aber nicht den Eindruck, dass er sein ganzes Leben auf den Laufsport auslegen möchte, sondern das Laufen nur als schönes Hobby sieht....

  10. #60
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von Bengal Beitrag anzeigen
    ...und man sehr viel und strukturiert trainiert.
    Strukturiert klar. Aber was ist denn dieses "sehr viel"? Ich wage mal die These, dass man (normalgewichtig, gesund, etc. vorausgesetzt) da mit 4-5h bei 3-4 Trainingseinheiten pro Woche Lauftraining hinkommen kann, wenn es nur um die 5km unter 20min geht. Wenn man aber sonst auch Spaß am Laufen hat, natürlich gerne auch mit mehr.
    Zuletzt überarbeitet von Steffen42 (04.07.2014 um 13:27 Uhr)

  11. #61
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Um mal das ganze in Zahlen zu fassen:
    1) The average untrained healthy male will have a VO2 max of approximately 35–40 mL/(kg·min).
    ->Untrainierte, gesunde Männer haben im Durchschnitt eine VO2max von 35 - 40 ml//kg/min.

    2) Your VO2 max is to a large extent determined by your genes; but it can be increased by training. Most people can increase their VO2 max by between 5% and 20% (increases of up to 60% have been reported); but there is a small proportion of the population for whom training seems to make little difference.
    -> Die meisten Leute können ihre VO2max um 5 - 20% steigern.

    Kurze Abschätzung für den Durchschnittsmann:
    untrainierte VO2max: 37,5 ml/kg/min
    steigerbar um 12,5%: 42,2 ml/kg/min

    Wie schnell kann man damit laufen? Frei nach Daniels' vdot bräuchte dieser Durchschnittsmann 23:02 auf 5 km.


    Mit den als normal angegebenen Bereichen gerechnet:
    Obere Grenze: VO2max von 40, trainierbar um 20% -> 48 erreichbar -> 5 km in 20:38
    Untere Grenze: VO2max von 35, trainierbar um 5% -> 36,8 erreichbar -> 5 km in 25:52

    Fazit: entweder stimmen die hier genannten Eingangsvoraussetzungen oder Rechnungen nicht, oder man muss entweder etwas überdurchschnittlich begabt oder etwas überdurchschnittlich trainierbar sein, um 5 km in sub-20 zu schaffen.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  12. #62
    Avatar von Fusio
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Sag doch mal konkret, wie du ihn trainieren würdest.
    Ich bin nicht Rolli, aber ich würde ihn so trainieren:

    So viel wie möglich, so langsam wie nötig, um so viel wie möglich zu laufen. Zieht er das mal ein Jahr durch, so wird er wissen ob er sub20 auf 5K laufen kann. Danach kann man immer noch ein paar Sekunden mit Tempoläufen, Intervallen und weniger Umfang rausholen.

  13. #63
    läuft im Mittelfeld Avatar von chillie_
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Für viele ist es eben nur mit sehr viel Einsatz möglich, wenn überhaupt.
    Das beschreibt eigentlich das Kernproblem dieser und ähnlicher Diskussionen im Forum - es gibt keinen objektiven Begriff für viel oder wenig Training, da die Voraussetzungen einfach zu unterschiedlich sind.
    Hier treffen sich Schreibtischtäter mit Schichtarbeitern, Halbtagsarbeiter, Leute mit 35, 38 oder Leute im Außendienst ... mit Familie, ohne Familie, mit anderen Hobbys ohne andere Hobbys ... viel trainieren ist für den einen 10 Einheiten an 6 Tagen ... für den anderen mehr als 100WKM und für den dritten sind die genannten 4-5 Stunden schon viel.

    Der persönliche Maßstab ist ja meist weniger die Effektivität des Trainings sondern die Effizienz - daran messen viele den o.g. Satz und mit effizienten Trainingsaufwand ist es sicher nicht für jeden U40 "nicht schwer".

    Ich krieg auch hin und wieder den Rappel wenn ich lese was einige erreichen - wie der TE - der läuft nach einem Jahr mit 14 Jahren Vorsprung schneller als ich - aber irgendjemand ist immer besser, trainiert weniger oder oder
    mein Sportblog : Endurange | road - trail - bike

    WK-Planung Run:

    22.03.2015 - 10K - Citylauf Dresden / 12.04.2015 - HM - Obermain Marathon / 03.05.2015 - HM - Weltkulturerbelauf Bamberg / 10.05.2015 - 10,5K - Maisels Fun Run / 20.06.2015 - 36km - Zugspitz Basetrail XL / 27.09.2015 - MRT - Berlin Marathon

    WK-Planung Bike:

    17.05.2015 - 70km - Rund um die Altstadt Nürnberg / 31.05.2015 - 300km - Mecklenburger Seenrunde / 26.07.2015 - 170km - Arber Radmarathon / 02.08.2015 - 165km - Frankenwald Radmarathon

  14. #64

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    Für 5k aber bitte kein Ultratraining .
    Grundlage mit ordentlich Kilometern macht zweifelsohne Sinn. Rumgeschluffe aber nicht, er sollte ja schneller werden.
    Grundlage könnte so etwas wie Mo 8k/8k, Di 12k/12k, Mi 8k/8k, Do 12k/12k, Fr 8k/8k, Sa 25k sein; auf jeden Fall Strides in jeden dritten Lauf, nach etwas Anpassung gerne auch mal 10x200m, also
    - "viele relativ kurze Läufe" u.
    - Strides / "R-Pace" Training
    als Zusatzbedingung. Dann könnten die obigen 121k schon ein ziemliches Fundament bilden. Wenn die 121k orthopädisch nicht verkraftbar wären, könnte man immer noch die lockeren Tage mit Crosstraining (Rad, Elliptiktrainer, Nordic Crossskates) pimpen. Athletiktraining min. 2 mal pro Woche. Körpergewicht im Bereich von BMI<21 eh klar. Idealerweise noch täglicher Mittagsschlaf....

    Ich denke, dass in den meisten Fälle einfach der Wille bzw. die Möglichkeiten nicht da sind, das ganze Leben wegen einer Zahl auf den Kopf zu stellen.

    @D-Bus, gute Betrachtung.

  15. #65

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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Ok, 10 kg sind nach den ersten 3 Monaten weg.
    Er hat seinen ersten WK und schafft 5 km in 29:56 min.

    Er hält sich an deinen Rat und trainiert ab jetzt mehr als 4 h pro Woche.
    Leider ist er darum nun erst mal verletzt.
    Dann hat er aber falsch trainiert.....

    was immer als "add on" geht: Krafttraining, Schwimmen, Aquajoggen, Crosstrainer
    dann geht es gerade bei 5KM nicht nur um Umfänge .. in der ersten Zeit halt mal an der Laufökononie arbeiten, Einführung in Richtung Sprünge und Sprints .....

    Lauftraining ist mehr als Laufen !!

    -running-

  16. #66
    kein Benutzertitel Avatar von KlausiHH
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    Sehr interessant, was sich alles so aus meiner Frage entwickelt hat - find ich gut und lesenswert.

    Gestern hatte ich übrigens einen 6 km Lauf, b2run Hamburg. Ja ich weiß, sowas ist kein "echter" Wettkampf, auch nicht vermessen und so, aber ich hab den Startplatz gewonnen und war auch noch nie im HSV-Stadion - muss man doch auch mal sehen.
    War etwas langsamer, 28:13 (durchschnitt 4:42). Aber auch leicht hügelig (für ein Flachländer wie mich), enge Waldwege mit viiiiiiielen Läufern und der HM steckte mir schon noch etwas in den Beinen. Insofern bin ich recht zufrieden.
    Was mich aber selber extrem überrascht hat: den letzten Kilometer bin ich in 4:09 gelaufen. Selbst mit Messfehlern, die so groß nun auch wieder nicht sein werden, wesentlich schneller, als ich es jemals geschafft habe. *freu*



  17. #67
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Um mal das ganze in Zahlen zu fassen:
    1) The average untrained healthy male will have a VO2 max of approximately 35–40 mL/(kg·min).
    ->Untrainierte, gesunde Männer haben im Durchschnitt eine VO2max von 35 - 40 ml//kg/min.

    2) Your VO2 max is to a large extent determined by your genes; but it can be increased by training. Most people can increase their VO2 max by between 5% and 20% (increases of up to 60% have been reported); but there is a small proportion of the population for whom training seems to make little difference.
    -> Die meisten Leute können ihre VO2max um 5 - 20% steigern.

    Kurze Abschätzung für den Durchschnittsmann:
    untrainierte VO2max: 37,5 ml/kg/min
    steigerbar um 12,5%: 42,2 ml/kg/min

    Wie schnell kann man damit laufen? Frei nach Daniels' vdot bräuchte dieser Durchschnittsmann 23:02 auf 5 km.


    Mit den als normal angegebenen Bereichen gerechnet:
    Obere Grenze: VO2max von 40, trainierbar um 20% -> 48 erreichbar -> 5 km in 20:38
    Untere Grenze: VO2max von 35, trainierbar um 5% -> 36,8 erreichbar -> 5 km in 25:52

    Fazit: entweder stimmen die hier genannten Eingangsvoraussetzungen oder Rechnungen nicht, oder man muss entweder etwas überdurchschnittlich begabt oder etwas überdurchschnittlich trainierbar sein, um 5 km in sub-20 zu schaffen.
    Das stimmt eindeutig nicht. Da ich mehrere andere Beispiele kenne ist das mehr als "Bestätigung der Regel" widerlegen. Nur, wenn der guter Daniels seine Rechnung durch ein F-Faktor ergänzt (durchschnittlich faul = 1) kann ich dem zustimmen.

    Ich gehe gar nicht vom Verein aus... Aber zu Hause habe ich 2 Personen, die Ende 30 angefangen haben und VO2max um mehr als 30 Punkte erhöhen konnten. Und beide Mitte 40 sub20 gelaufen sind. Auch die Frau.

    Zum Training:
    Nach Angewöhnung an der Strecke, sofort mit Tempoarbeit anfangen, was wellenformig aufgebaut werden soll (Be- und Entlastung) So was zu beschreiben bedarf mehr als nur 2 Sätze. Natürlich kann mich blende immer herausfordern und nach jeder Einheit schreiben: aha! Hier hat er sich verletzt und kann nicht mehr. Die Verletzungen sind überhaupt kein Problem und können wunderbar als Erholungsphase und als Lerneffekt genutzt werden. Nur wenn jemand nicht mehr aufstehen will, dem ist ihm nicht mehr zu helfen und der F-Faktor fällt auf 0,1 ab.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  18. #68
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Das stimmt eindeutig nicht. Da ich mehrere andere Beispiele kenne ist das mehr als "Bestätigung der Regel" widerlegen. Nur, wenn der guter Daniels seine Rechnung durch ein F-Faktor ergänzt (durchschnittlich faul = 1) kann ich dem zustimmen.
    Ich denke auch, dass die Trainierbarkeit der VO2max unterschätzt wird. Vermutlich - das müsste ich mal genauer nachlesen - wird da nicht von > 10 Stunden pro Woche über mehrere Jahre hinweg ausgegangen.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Aber zu Hause habe ich 2 Personen, die Ende 30 angefangen haben und VO2max um mehr als 30 Punkte erhöhen konnten.
    Das glaube ich eher weniger, denn am Anfang wird man von fehlender Ausdauer und Laufökonomie (und evtl. Kraft und Übergewicht) ausgebremst, nicht von geringer VO2max. Ist ja klar, wenn man anfangs nicht mal 10 km durchlaufen kann, und deshalb über eine Stunde dafür braucht. D. h., man mag zwar Zeiten laufen, die einer vdot von 30 entsprechen, hat aber schon eine VO2max von 50.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  19. #69
    Avatar von Fusio
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    I
    Das glaube ich eher weniger, denn am Anfang wird man von fehlender Ausdauer und Laufökonomie (und evtl. Kraft und Übergewicht) ausgebremst, nicht von geringer VO2max. Ist ja klar, wenn man anfangs nicht mal 10 km durchlaufen kann, und deshalb über eine Stunde dafür braucht. D. h., man mag zwar Zeiten laufen, die einer vdot von 30 entsprechen, hat aber schon eine VO2max von 50.
    +1

    Ich konnte 200km Rennrad fahren ohne Probleme, aber nicht eine halbe Stunde am Stück laufen.

  20. #70
    Ja wo laufen sie denn? Avatar von gecko
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    Sehr interessanter Thread.
    Im Gegensatz zum TE bin ich noch ein Küken mit meinen 45 Jahren und ich laufe in einem Monat zum dritten Mal beim 5000m Mopo Staffellauf mit: MOPO Team-Staffellauf

    Vor zwei Jahren bin ich überredet worden und einfach mitgelaufen, so gut wie ohne Traning. Da ich früher nicht ganz unsportlich war, kein Übergewicht habe und seit 5 Jahren nicht mehr rauche, habe ich mit Rückenwind, Heimweh, ausghusteten Lungenflügelstückchen und einem Hund, der mich verfolgt hat und mich in die Waden beissen wollte 25:10 geschafft. Der Preis dafür war eine Knochenhautreizung in den Schienbeinen erster Güte und ein mit sofortiger Wirkung abgebrochener Wiedereinstieg ins regelmäßige Laufen.
    Letztes Jahr bin ich wieder mitgelaufen, etwas besser vorbereitet, aber immer noch ohne gezieltes Training. Hatte einfach so ab Mai wieder ein wenig mit Laufen angefanegen... Ergebnis: ganz knapp unter 25min, allerdings ohne den kompletten Totalsausfall meiner Schienbeine.
    Zum Herbst hin hatte ich dann angefangen im Fitnesstudio das Geräteraining sein zu lassen und bin aufs Laufband gegangen. Ohne ein konkreteres Ziel als schön ins Schwitzen zu kommen. Regelmässiges draussen Laufen hatte ich immer noch nicht auf die Reihe bekommen.

    Mit dieser fragwürdigen Vorbereitung bin ich im Februar dieses Jahres endlich richtig mit Laufen angefangen. Das heißt mit Bedacht und einem Plan. Nämlich auf den Vorfuß umzusteigen. Da ist mir gelungen. Gerade vorhin habe ich die 5000m in der Mittagspause in 23:17 gelaufen, mein bisher bestes Ergebnis und ich freue mich schon drauf beim Staffellauf im August vorne eine 22:.... stehen zu haben. Das schaffe ich auch noch.

    Unter 20 Minuten zu kommen, kann ich mir derzeit noch nicht vorstellen, das ist mehr als 30 Sekunden schneller pro Km als jetzt, aber ich halte es nicht für unrealistisch, WENN man ab jetzt gezielt etwas dafür tut. Ob ich den Ehrgeiz noch entwickle, werde ich entscheiden, wenn ich ein Stückchen dichter da dran gekommen bin. Dann kann ich den Aufwand besser abschätzen.

    Ich laufe mittlerweile 5x die Woche und im Schnitt ca. 40km

    Der normale "Durchschnittsmittvierziger" schafft meiner Meinung nach nicht so ohne Weiteres unter die 20min zu kommen, man muss es -wie schon hier gesagt- auch wirklich WOLLEN und dem entsprechend trainieren. Biologisch und technisch ist ein 47 jähriger Körper sicher in der Lage diese Leistung noch zu bringen, auch wenn er im Prinzip bei fast 0 anfängt. Der Aufwand dürfte halt ein BISSCHEN höher sein, als bei einem 20 Jährigen
    Tonic ohne Alkohol ist Ginlos...
    Mein Blog: GinFit.de
    Gabelstapler Glukose // Wie man NICHT auf Sub3 trainiert // Geckoanalysis Die bekanntesten FORENBANANEN // Guter Laufstil vs. schlechter Laufstil
    Ewige Bestenliste Saison 2016/2017 : 5km: 19:24 ---- 10km: 40:20 --- HM: 1:29:02 --- M: 3:25:52
    Ziele 2019: Zunehmend abnehmen...

  21. #71
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    I
    Das glaube ich eher weniger, denn am Anfang wird man von fehlender Ausdauer und Laufökonomie (und evtl. Kraft und Übergewicht) ausgebremst, nicht von geringer VO2max. Ist ja klar, wenn man anfangs nicht mal 10 km durchlaufen kann, und deshalb über eine Stunde dafür braucht. D. h., man mag zwar Zeiten laufen, die einer vdot von 30 entsprechen, hat aber schon eine VO2max von 50.
    Das ist nicht meine Rechnung. Daniels berechnet VO2max aus den Laufergebnissen und nicht ich.

    Übrigens: "Ende 30" habe ich das Alter gemeint...
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  22. #72
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Nicht schlecht, D-Bus.
    Das Rechenbeispiel könnte ungefähr hinkommen.

    Ich bin bereit zu glauben, dass jeder gesunde, unter 40-jährige Mann die sub-20 knacken kann, wenn er es wirklich will und sich Rollis wellenförmigem Spezialtraining unterwirft. Leicht, oder "nicht schwer" wie ursprünglich behauptet, ist es aber für die meisten nicht.
    Natürlich kann man streiten, was man unter "nicht schwer" versteht.
    Vom Gefühl würde ich sagen, D-Bus obige 23 min sind nicht schwer in einem Jahr zu erreichen.

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  23. #73
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Das ist nicht meine Rechnung. Daniels berechnet VO2max aus den Laufergebnissen und nicht ich.

    Übrigens: "Ende 30" habe ich das Alter gemeint...
    Schon klar, mir ging's um die Steigerung von 30 Punkten.

    Anderer Ansatz: der deutsche Rekord liegt bei 12:55 (Bahn, Baumann, 1997; Frauen: 14:42 von 1999).

    Lassen wir mal außen vor, dass die 12:55 von einem bekannten Doper und zu EPO-Hochzeiten erzielt wurde, so ist doch klar, dass dieser Rekord von einem austrainierten Ausnahmetalent (und Profiläufer) stammt - sonst wäre es ja nicht der Rekord.

    Knappe sub-20 sind ziemlich genau 50% langsamer als sub-13 (13 + 6,5 = 19,5). Daher ist es für mich logisch, dass die sub-20 für viele Männer (sub-22 für Frauen) nicht schwer ist, aber andererseits auch nicht von jedem erreichbar ist, da die Menschen sich doch stark unterscheiden.
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  24. #74
    Avatar von pyrrhocorax
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    Interessante Diskussion, bin 44 und heuer das erste mal auf vermessenem Stadtkurs die 5k im Rahmen eines 10ers (41:07) in 19:56 gelaufen.

    Hab dafür 3,5 Jahre mehr oder weniger kontinuierliches Training gebraucht. 21:36 bin ich im Rahmen der selben 10er Strecke (42:58) schon 2012 gelaufen.

    2 Minuten schneller klingen recht harmlos und nicht viel. Für mich war aber viel mehr quantitatives und qualitatives Training erforderlich um das zu schaffen Habe aber auch nicht speziell auf den 10er trainiert sondern habe beide Läufe im Rahmen des Marathontrainings mitgenommen.

    Mal schauen wohin die Reise noch geht. Sub 40 auf 10k würde ich auch noch gerne schaffen :-)
    Beste Grüsse

  25. #75
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Schon klar, mir ging's um die Steigerung von 30 Punkten.

    Anderer Ansatz: der deutsche Rekord liegt bei 12:55 (Bahn, Baumann, 1997; Frauen: 14:42 von 1999).

    Lassen wir mal außen vor, dass die 12:55 von einem bekannten Doper und zu EPO-Hochzeiten erzielt wurde, so ist doch klar, dass dieser Rekord von einem austrainierten Ausnahmetalent (und Profiläufer) stammt - sonst wäre es ja nicht der Rekord.

    Knappe sub-20 sind ziemlich genau 50% langsamer als sub-13 (13 + 6,5 = 19,5). Daher ist es für mich logisch, dass die sub-20 für viele Männer (sub-22 für Frauen) nicht schwer ist, aber andererseits auch nicht von jedem erreichbar ist, da die Menschen sich doch stark unterscheiden.
    Warum ist das logisch? Warum soll die Rechnung richtig sein? Warum nicht +20% oder +70% oder sogar +100%... Verstehe die Logik nicht.

    Es ist nur eine Zahl... die sich auf Grund der Lebensumstände so wie so ins Positive (was negativ ist) verändert.

    Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, warum ein 47-jährige 16:xx laufen kann und ein andere trabt 4x Woche durch die Gegend und nicht unter 28'/5km kommen kann. Da kam ich immer wieder auf eine Antwort: die Wille (vielleicht Fähigkeit?) sich im Training zu Quälen.

    Also willst Du schnell laufen, musst Du nicht nur schnell laufen, sondern Dich auch quälen wollen.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

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