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  1. #8601

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    Hallo Leute, der Berlin Marathon war für mich heute leider ein totales Desaster... Woran lag es? Zum einen hatte ich mal wieder Probleme mit dem Magen, wie schon bei dem einen HM vor ein paar Wochen. Heute hatte ich die Beschwerden auch praktisch von Beginn an, nach 5 km schon konnte ich mein angepeiltes Tempo nicht mehr halten. Anvisiert hatte ich eigentlich eine Zeit um die 2:35 h, was angesichts 1:12:50 im HM ein paar Wochen früher eigentlich auch möglich sein sollte. Ich dachte wenn ich ein bisschen Tempo rausnehme, ist vlt. noch knapp Sub 2:40 h (was Bestzeit wäre) möglich, hat sich aber auch schnell erledigt.

    Mit dem Magen wurde es einfach nicht besser und bei 15, 20 km hatte ich schon überlegt auszusteigen. Habe ich dann aber nicht gemacht, weil Familie und Freunde an der Strecke standen und ich da dann schon vorbei kommen wollte. Außerdem bin ich schon ein mal bei einem Marathon ausgestiegen (das erste und einzige mal bei einem Lauf) und desto öfter man das macht, desto leichter wird es wohl auch bei den nächsten Malen wenn es hart wird... Ab der Hälfte hatte es natürlich schon nicht mehr viel mit Laufen zu tun, war nur noch Gejogge mit Gehpausen, aber immerhin bis ins Ziel. Wäre alleine wohl trotzdem eine Qual gewesen, aber auf den letzten 8-9 km hatte ich dann immerhin noch Begleitung von einem Bekannten, für den es auch ziemlich dürftig lief. Hier mal die Splits, die sprechen wohl schon für sich.

    Name:  Splits.PNG
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    Tja, zum 2. mal also innerhalb so kurzer Zeit Probleme mit dem Magen? Mein Standardessen am Tag vor dem Lauf besteht nur aus Nudeln und zum Frühstück meist ein weißes Brötchen mit Marmelade. Gestern hatte ich Abends dann noch eine kleine Portion Eis als Nachspeise, wäre vermutlich noch gegangen. Aber zum Frühstück hatte ich dann statt einem gleich 2 Brötchen mit Marmelade und dazu noch eine Banane. Zu viel Zucker vor dem Lauf? Ist wohl recht wahrscheinlich, dass es mit daran gelegen hat.

    Und auch wenn 2:35 h von der Vorleistung HM wohl realistisch war, kommt hinzu dass meine Vorbereitung einfach ungenügend war. In 12 Wochen komme ich gerade mal auf einen Schnitt von 82 km, mit 4 Läufen zwischen 30 und 35 km. War recht viel zu tun bei mir in der Zeit, aber zur Wahrheit gehört dennoch dazu, dass mit der übrigen Zeit deutlich mehr/besseres Training möglich gewesen wäre.

    2021 ist bisher im besten Fall ein Jahr mit Stagnation, realistisch gesehen aber eher ein Rückschritt. Viele Möglichkeiten daran etwas zu ändern werde ich dieses Jahr auch eher nicht mehr haben. Es wird eher darum gehen aus den diesjährigen Wettkämpfen und dem damit verbundenem Training die richtigen Schlüsse zu ziehen um schon die Weichen fürs nächste, hoffentlich erfolgreichere, Jahr zu stellen.

  2. #8602
    Avatar von Bernd79
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    Schade V-Runner, trotzdem super durchgekämpft wie Frodeno damals, als er Rückenprobleme hatte
    Hast du eigentlich schon mal das Standardfrühstück von vielen Läufern versucht - also Haferflockenmüsli mit Obst drinnen? Statt Zucker kannst du ja Ahornsirup oder Agavendicksaft nehmen, so wie es viele machen, die raffinierten Zucker nicht so gut vertragen (ich gehöre auch in diese Fraktion).

    Liebe Grüße und Alles Gute
    ________________________
    10 km - 37:36 (T - April 2019)
    HM - 1:30:41 (Sorger Halbmarathon/Graz - April 2018)
    M - 3:10:26 (Wien Marathon - April 2019)

  3. #8603

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    Schade, V-Runner. Sowas ist natürlich Horror, und man kann vor allem kaum was dagegen machen. Das Essen klingt jetzt eigentlich sehr bedacht, zumal du damit ja nicht viel anders als sonst gemacht hast. Ich esse vor WK ziemlich exakt genauso, und habe damit gute Erfahrungen gemacht, obwohl ich ansonsten auch einen sensiblen Magen habe. Das von Bernd vorgeschlagene Frühstück würde ich zum Beispiel nicht verkraften. Ich denke, dass du nicht richtig austrainiert warst. Sowas kann dann auch zu Problemen mit dem Magen führen. Hatte ich selbst noch nicht in der Form, aber dafür Probleme mit dem Zwerchfell. Erst dachte ich, es liegt am Essen, der kalten Luft etc. Aber siehe da: Als ich besser im Training war, vor allem mehr KM abgespult hatte, konnte ich auch Grenzbelastungen plötzlich besser vertragen. Deswegen würde ich an deiner Stelle nicht allzu viel darüber nachdenken, sondern einfach vernünftig weiter trainieren. 80KM pro Woche sind absolut gesehen natürlich nicht wenig, aber du als Ausdauertyp mit hohen Ambitionen solltest dann wohl tatsächlich mehr in Richtung 100KM schielen.
    200m: 25,64 (Juli 2021)
    400m: 54,08 (August 2021)
    800m: 1:58,93 (Juli 2021)
    1500m: 4:12,89 (Juni 2021)
    3000m: 9:45 (Juni 2019)
    5KM: 16:43 (August 2019)
    10000m (TimeTrial): 34:50 (März 2020)

  4. #8604

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    Also wenn du schon nach 5km Probleme mit dem Magen bekommst, dann ist es ja eher kein "marathonspezifisches" Problem. Das müsste dir ja dann durchaus auch mal im Training aufgefallen sein, wenn das was systematisches ist, weil 5km in Marathon-Pace wirst du ja im Training mal gelaufen sein ;-)

    Das "Gute" daran ist, da kannst du jetzt ja durchaus etwas rumtesten. Anders als wenn du bei km30+ die Schwierigkeiten bekommen hättest.

    Über die "Nudeldiät" kann man sicher etwas streiten. Da gäbe es sicher auch Alternativen was Kohlenhydrate betrifft, aber Ursache für die Magenschmerzen ist das natürlich nicht unbedingt. Vor allem wenn du da sonst keine Probleme hast. Was hattest du denn an Soße?

    Und was ist mit Trinken? Hast du evtl "zu viel" oder "falsch" getrunken? Das sollte man auch nicht komplett außer acht lassen ...

  5. #8605

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    Zitat Zitat von Bernd79 Beitrag anzeigen
    Schade V-Runner, trotzdem super durchgekämpft wie Frodeno damals, als er Rückenprobleme hatte
    Hast du eigentlich schon mal das Standardfrühstück von vielen Läufern versucht - also Haferflockenmüsli mit Obst drinnen? Statt Zucker kannst du ja Ahornsirup oder Agavendicksaft nehmen, so wie es viele machen, die raffinierten Zucker nicht so gut vertragen (ich gehöre auch in diese Fraktion).

    Liebe Grüße und Alles Gute
    Haferflocken und Obst würde ich jetzt allerdings beides nicht als "leicht verdaulich" bezeichnen.

    Von den Topläufern hört man in letzter öfter, dass an dem Tag selber gar keine feste Nahrung mehr zu sich genommen wird, sondern nur noch Gels und kohlenhydratreiche Getränke.
    Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob sie das nur wegen ihrer Sponsoren erzählen, reichlich probieren, was man wie verträgt muss man ja dennoch.

    Dank empfindlicher Verdauung gibt es bei mir vor härteren Einheiten auch immer das selbe.


    Abschließend bitte noch bedenken, dass Magenprobleme nicht unbedingt mit der direkten Ernährung zusammenhängen müssen. Eventuell ist es auch der Stress, du solltest es definitiv beobachten.

  6. #8606

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    V-Runner, schade, dass es bei dir gestern nicht so wie erhofft geklappt hat

    Das tröstet dich jetzt sicher nicht wirklich, aber eigentlich alle Strava-Abonnenten von mir hatten gestern keinen Glabztag in Berlin.
    Wirklich viele Ausstiege, stellenweise am Ende nur noch ins Ziel gejoggt etc.
    Und da waren auch erfahrene Marathonläufer dabei. Irgendwie war es gestern wohl bei vielen Leuten kein guter Tag für einen Maraton.


    Doktors Einwand ist mMn nicht unberechtigt:
    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Also wenn du schon nach 5km Probleme mit dem Magen bekommst, dann ist es ja eher kein "marathonspezifisches" Problem. Das müsste dir ja dann durchaus auch mal im Training aufgefallen sein, wenn das was systematisches ist, weil 5km in Marathon-Pace wirst du ja im Training mal gelaufen sein ;-)
    Wenn dieses Problem nur bei "wichtigen" Wettkämpfen auftritt, kann es dann vielleicht an der Aufregung liegen?
    Instinktiv wird jeder Sportler bei sowas entgegnen: nein, ich laufe doch gerne Wettkämpfe, das kann kein Problem bei mir sein.
    Anhand deiner Beschreibung würde ich es aber zumindest mal einer kurzen Prüfung hinterziehen.

    Folgende Fragen könntest du dir dafür stellen:
    Wie aufgeregt warst du in den 5 Tagen vor dem Marathon vom inneren Gefühl her?
    Wie aufgeregt warst du in den 24h vor dem Marathon vom inneren Gefühl her?
    Wie hoch war dein eigener Erwartungsdruck das Ziel zu erreichen?
    Hattest du vorher negative Gedanken, dass du dien selbstgestecktes Ziel nicht erreichen könntest?
    Hast du dich vorher deutlich "anders" gefühlt als bei früheren Wettkämpfen, wo du keine derartigen Probleme hattest?
    Kannst du dich an vergangene Wettkämpfe erinnern, die sehr gut gelaufen sind (=gute Leistung und ohne derartige Magenprobleme)? Wenn ja, kannst du dich noch an deine Gefühlswelt davor erinnern? War das anders als dieses Mal?

  7. #8607
    Avatar von Catch-22
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    Haferflocken würden wohl die wenigsten vor einem Marathon vertragen. Bei meinem Mann führte es zu einem Boxenstopp, seitdem lässt er die Finger vom Müsli am Marathontag.

    Frage wäre auch, wann gefrühstückt wurde. Manche brachen einfach mehr Zeit Abstand zum Marathon. Wir frühstücken meist 3h vorher.
    Hast du mal das Zeug von Maurten probiert, also vor dem Berlin Marathon? Das wirkt beruhigend auf den Magen, da Natriumalginat wie in manchen Produkten gegen Sodbrennen drin ist. Könnte man im Grunde auch ab Start bzw. kurz vorher schon nehmen und dann auch während dem Lauf (bzw. so ist eigentlich auch die Empfehlung des Herstellers)

  8. #8608

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    ich denke wenig ist so individuell wie Ernährung. Von demher ist es da mit Tipps immer schwierig. Zumal es ja hier um "Magenschmerzen" geht. Wenn die Beschreibung korrekt ist, dann ist das ja was anderes als ein typisches Verdauungsproblem mit ggf. Durchmarsch oder auch Übelkeit. Deswegen auch die Idee mit dem Trinken. Von dem was man am Tag vorher gegessen hat bekommt ja eher keine Magenschmerzen mehr, weil das dann schon aus dem Magen raus ist.

    Eine irgendwie geartete psychische Komponente würde ich auch hinterfragen. Vor allem nachdem es jetzt zwei Mal vorgekommen ist. Wobei das auch recht schwierig ist zu identifizieren und da dann eine Abhilfemaßnahme zu finden.

  9. #8609
    Avatar von Bernd79
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    ]Haferflocken würden wohl die wenigsten vor einem Marathon vertragen. Bei meinem Mann führte es zu einem Boxenstopp, seitdem lässt er die Finger vom Müsli am Marathontag.

    Frage wäre auch, wann gefrühstückt wurde. Manche brachen einfach mehr Zeit Abstand zum Marathon. Wir frühstücken meist 3h vorher.
    Hast du mal das Zeug von Maurten probiert, also vor dem Berlin Marathon? Das wirkt beruhigend auf den Magen, da Natriumalginat wie in manchen Produkten gegen Sodbrennen drin ist. Könnte man im Grunde auch ab Start bzw. kurz vorher schon nehmen und dann auch während dem Lauf (bzw. so ist eigentlich auch die Empfehlung des Herstellers)
    Also der Meinung bin ich nicht. Sehr viele Läufer essen einfach nur "Porridge"...also Haferflocken. Die sind dafür bekannt, dass sie langsam und lange Energie geben und eben nicht schnell verbrannt werden wie das von anderen viel gerühmte "Weißbrot". Aber wie hier schon von anderen hier gesagt - Verdauung/Ernährung ist extrem individuell, da kann man nix pauschal sagen. Da V-Runner Veganer zu sein scheint, dachte ich, dass er viel Müsli ist, da fast alle veganen Läufer, die ich kenne, viel Haferflocken/Müsli (in allen möglichen Variationen) essen.
    ________________________
    10 km - 37:36 (T - April 2019)
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    M - 3:10:26 (Wien Marathon - April 2019)

  10. #8610
    Avatar von Catch-22
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    Im Hotel sieht man kaum Läufer vor dem Marathon Porridge/Haferflocken essen
    Es geht auch nicht darum, ob Porridge gesund ist oder nicht sondern rein um die Bekömmlichkeit. Haferflocken haben das 5 fache an Ballaststoffe eines Weizenbrötchens. Das verträgt nicht jeder bei einer Belastung wie dem Marathon, das sollte das Beispiel mit meinem Mann verdeutlichen. Dabei isst er jeden morgen Haferflocken, nur nicht vor dem Marathon.

  11. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    joda (27.09.2021), leviathan (27.09.2021)

  12. #8611

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    Genau das, was Catch sagt.
    Vor dem Marathon (oder anderen intensiven Belastungen) sollten die meisten eine ballaststoffreiche Ernährung vermeiden.

  13. #8612
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Im Hotel sieht man kaum Läufer vor dem Marathon Porridge/Haferflocken essen
    Es geht auch nicht darum, ob Porridge gesund ist oder nicht sondern rein um die Bekömmlichkeit. Haferflocken haben das 5 fache an Ballaststoffe eines Weizenbrötchens. Das verträgt nicht jeder bei einer Belastung wie dem Marathon, das sollte das Beispiel mit meinem Mann verdeutlichen. Dabei isst er jeden morgen Haferflocken, nur nicht vor dem Marathon.
    Und dann noch mit Früchten wie oben vorgeschlagen. Wer das macht, hat einen Saumagen oder ist ein kompletter Vollidiot
    Porridge ist sicher ein tolles Läufer-/Sportlerfrühstück. Aber doch nicht direkt vor einem Wettkampf. Das kann man sich vor einer Wandertour einverleiben. VRunner wollte aber mit einer angestrebten 2:35 genau das nicht.
    nix is fix

  14. #8613

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    Zitat Zitat von Bernd79 Beitrag anzeigen
    Schade V-Runner, trotzdem super durchgekämpft wie Frodeno damals, als er Rückenprobleme hatte
    Hast du eigentlich schon mal das Standardfrühstück von vielen Läufern versucht - also Haferflockenmüsli mit Obst drinnen? Statt Zucker kannst du ja Ahornsirup oder Agavendicksaft nehmen, so wie es viele machen, die raffinierten Zucker nicht so gut vertragen (ich gehöre auch in diese Fraktion).

    Liebe Grüße und Alles Gute
    Danke erstmal! Also Haferflocken/Müsli esse ich natürlich schon gerne, aber wie die anderen auch schon meinten, vor einem Lauf ist das für mich auch eher nichts. Hatte ich irgendwann schon mal probiert, aber es ging auch nicht so gut.

    @hbef ja genau, eigentlich war es das gleiche Essen wie sonst, was sich bisher ja fast immer bewährt hatte. Ich denke auch, dass das Training dann noch entscheidender war. In den ersten beiden der 12 Wochen hatte ich noch je 110 und dann 130 km, da kann man sich ja vorstellen, wie die Wochen km zurück gingen, wenn es am Ende "nur" 82 im Schnitt waren. Für einen ordentlichen HM oder 10 km Lauf mag das noch gut gehen, aber für den Marathon haben mir dann wohl doch einige km gefehlt. Ein Marathon ist eben auch eine Extrembelastung.

    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Also wenn du schon nach 5km Probleme mit dem Magen bekommst, dann ist es ja eher kein "marathonspezifisches" Problem. Das müsste dir ja dann durchaus auch mal im Training aufgefallen sein, wenn das was systematisches ist, weil 5km in Marathon-Pace wirst du ja im Training mal gelaufen sein ;-)

    Das "Gute" daran ist, da kannst du jetzt ja durchaus etwas rumtesten. Anders als wenn du bei km30+ die Schwierigkeiten bekommen hättest.

    Über die "Nudeldiät" kann man sicher etwas streiten. Da gäbe es sicher auch Alternativen was Kohlenhydrate betrifft, aber Ursache für die Magenschmerzen ist das natürlich nicht unbedingt. Vor allem wenn du da sonst keine Probleme hast. Was hattest du denn an Soße?

    Und was ist mit Trinken? Hast du evtl "zu viel" oder "falsch" getrunken? Das sollte man auch nicht komplett außer acht lassen ...
    Im Training hatte ich überhaupt keine Probleme damit. So viele km im MRT hatte ich allerdings auch nicht unbedingt, ich glaube das meiste waren 15 km, in 5-4-3-2-1 km.

    Kartoffeln am Vorabend habe ich auch schon mal probiert, aber Nudeln sind für mich denke ich schon das beste. Soße hatte ich gar nicht, sondern nur so Basilikumpesto. Das hat zwar einen sehr hohen Fettgehalt, aber es waren ja nur kleine Mengen.

    Und getrunken habe ich die Tage davor (wie auch sonst fast ausschließlich) nur Wasser und meiner Meinung nach weder zu viel noch zu wenig. Während des Marathons nehme ich auch immer nur Wasser zu mir, also keine Gels oder ähnliches. Bei meiner Bestzeit von vor 2 Jahren hatte das ja auch wunderbar funktioniert.

  15. #8614

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    Zitat Zitat von joda Beitrag anzeigen
    Abschließend bitte noch bedenken, dass Magenprobleme nicht unbedingt mit der direkten Ernährung zusammenhängen müssen. Eventuell ist es auch der Stress, du solltest es definitiv beobachten.
    Das könnte tatsächlich auch ein sehr wichtiger Punkt sein. Also größeren Stress hatte ich jetzt nicht unbedingt in letzter Zeit von außerhalb, sondern dann eher durch meine eigene Erwartungshaltung/Unsicherheit. Bei dem HM bei welchem ich die Probleme hatte war ich mir im Vorfeld ja auch schon unsicher darüber wie schnell ich laufen kann und ob mein Training ausreichend war. Ich wollte da dennoch möglichst schnell laufen, weil ich ja auch wusste, dass es für dieses Jahr nur eine der wenigen Gelegenheiten für einen guten Lauf ist. Die Woche darauf bei dem anderen HM (welcher recht spontan dazu kam) hatte ich mir gar keinen Druck gemacht und bin ziemlich befreit und es klappte dann auch ziemlich gut.

    Beim Marathon gestern war es wohl wieder ähnlich, dass mir aufgrund des unzureichenden Trainings das Selbstvertrauen gefehlt hat und ich aber dennoch eine Bestzeit laufen wollte.

    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    ich denke wenig ist so individuell wie Ernährung. Von demher ist es da mit Tipps immer schwierig. Zumal es ja hier um "Magenschmerzen" geht. Wenn die Beschreibung korrekt ist, dann ist das ja was anderes als ein typisches Verdauungsproblem mit ggf. Durchmarsch oder auch Übelkeit. Deswegen auch die Idee mit dem Trinken. Von dem was man am Tag vorher gegessen hat bekommt ja eher keine Magenschmerzen mehr, weil das dann schon aus dem Magen raus ist.

    Eine irgendwie geartete psychische Komponente würde ich auch hinterfragen. Vor allem nachdem es jetzt zwei Mal vorgekommen ist. Wobei das auch recht schwierig ist zu identifizieren und da dann eine Abhilfemaßnahme zu finden.
    So ganz genau kann ich es auch nicht beschreiben, aber das Unwohlsein kam eher so aus der oberen Magengegend.

    Der zweite Teil geht ja auch in die Richtung die joda angesprochen hat. Also so bewusst hatte ich gar keinen spürbaren Druck, sondern eher eine große Unsicherheit was so möglich ist. Wenn ich super vorbereitet gewesen wäre und gewusst hätte was ich kann, wäre das bestimmt deutlich besser gewesen.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Haferflocken würden wohl die wenigsten vor einem Marathon vertragen. Bei meinem Mann führte es zu einem Boxenstopp, seitdem lässt er die Finger vom Müsli am Marathontag.

    Frage wäre auch, wann gefrühstückt wurde. Manche brachen einfach mehr Zeit Abstand zum Marathon. Wir frühstücken meist 3h vorher.
    Hast du mal das Zeug von Maurten probiert, also vor dem Berlin Marathon? Das wirkt beruhigend auf den Magen, da Natriumalginat wie in manchen Produkten gegen Sodbrennen drin ist. Könnte man im Grunde auch ab Start bzw. kurz vorher schon nehmen und dann auch während dem Lauf (bzw. so ist eigentlich auch die Empfehlung des Herstellers)
    Also ich müsste so 2:30 h vor dem Start gefrühstückt haben, viel später oder früher habe ich es sonst aber eigentlich auch nie gemacht. Und nein, das habe ich bisher noch nie ausprobiert. Hört sich aber gut an! Da werde ich nächstes Jahr im Vorfeld auch mal ein bisschen mit rumprobieren.

  16. #8615

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    Hallo V-Runner,
    erst einmal Schade, dass es nicht schneller ging, bzw. dass diese Umstände dich so ausgebremst haben. Ich habe solche Probleme auch immer bei Triathlon-Wettkämpfen, beim reinen Laufen hingegen noch nie gespürt.
    Pesto ist so eine Sache, ich würde es, wie du geschrieben hast, aufgrund des hohen Fettgehaltes nicht am Abend vorher essen. Haferflocken morgens empfinde ich nicht als schlimm, mir würde die Milch mehr Sorgen machen. Die ist bei mir der Grund, warum ich die Toilette häufiger besuchen kann (egal welche)
    Für mich hat es sich gelohnt, und wir sind mittlerweile viele im Verein, abends ordentlich Nudeln mit Spinat und Ei zu essen. Alles dabei, was der Körper so braucht, nicht trocken und v.a. nicht fettig. Vielleicht kannst/willst du es ja einmal probieren. Morgens esse ich dann ganz normal Brot/Brötchen mit Nutella, Marmelade oder so, keine Wurst (Fett) und Quark aus den selben Gründen. Honig mag ich nicht, soll aber auch gut funktionieren.

    Ansonsten, im Wettkampf habe ich schon alle möglichen Gels und Riegel probiert. Im Training funktioniert es, im Wettkampf dagegen nicht, bis auf das arschteure Maurten. Ich hab es wirklich selbst nicht geglaubt, aber ich kann die Dinger essen wie ich will, ich bekomme keinerlei Probleme. Die Gels sind nicht flüssig, sondern so geleeartig, gewöhnungsbedürftig, aber nach mehreren Gels im Training muss ich sagen, hab ich mich wirklich dran gewöhnt. Vielleicht auch hier mal etwas für dich...
    LAUFEN
    5km - 18:31 (09.07.2018)
    5000m - 17:03,4 (07.06.2019)
    10km - 33:59 (28.11.2020)
    21,1km - 1:19:26 (10.03.2019)


  17. #8616
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Also ich müsste so 2:30 h vor dem Start gefrühstückt haben, viel später oder früher habe ich es sonst aber eigentlich auch nie gemacht. Und nein, das habe ich bisher noch nie ausprobiert. Hört sich aber gut an! Da werde ich nächstes Jahr im Vorfeld auch mal ein bisschen mit rumprobieren.
    Ich frühstücke vor einem Wettkampf wirklich nur sehr leicht verdauliche Sachen. Weissbrot mit Marmelade und Honig. Trotzdem benötige ich mindesten 3h, eher mehr bis das Zeug den Magen verlassen hat. Und davor ist Laufen für mich sehr unangenehm. Was Catch schreibt, würde ich genauso bestätigen können.
    nix is fix

  18. #8617

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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    V-Runner, schade, dass es bei dir gestern nicht so wie erhofft geklappt hat

    Das tröstet dich jetzt sicher nicht wirklich, aber eigentlich alle Strava-Abonnenten von mir hatten gestern keinen Glanztag in Berlin.
    Wirklich viele Ausstiege, stellenweise am Ende nur noch ins Ziel gejoggt etc.
    Und da waren auch erfahrene Marathonläufer dabei. Irgendwie war es gestern wohl bei vielen Leuten kein guter Tag für einen Marathon.
    Das habe ich tatsächlich auch mitbekommen, dass viele ihre anvisierten Zeiten nicht erreichen konnten. An der Strecke habe ich diesmal auch sehr viele regungslose Teilnehmer gesehen, die dort von Sanitätern behandelt wurden. Ich weiß nicht ob das mehr als sonst waren, oder es mir nur stärker aufgefallen ist... Hoffentlich geht es denen allen wieder gut! Klar war es auch etwas zu warm, aber für mich persönlich haben dann ja andere Umstände entschieden.

    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen

    Wenn dieses Problem nur bei "wichtigen" Wettkämpfen auftritt, kann es dann vielleicht an der Aufregung liegen?
    Instinktiv wird jeder Sportler bei sowas entgegnen: nein, ich laufe doch gerne Wettkämpfe, das kann kein Problem bei mir sein.
    Anhand deiner Beschreibung würde ich es aber zumindest mal einer kurzen Prüfung hinterziehen.

    Folgende Fragen könntest du dir dafür stellen:
    Wie aufgeregt warst du in den 5 Tagen vor dem Marathon vom inneren Gefühl her?
    Wie aufgeregt warst du in den 24h vor dem Marathon vom inneren Gefühl her?
    Wie hoch war dein eigener Erwartungsdruck das Ziel zu erreichen?
    Hattest du vorher negative Gedanken, dass du dien selbstgestecktes Ziel nicht erreichen könntest?
    Hast du dich vorher deutlich "anders" gefühlt als bei früheren Wettkämpfen, wo du keine derartigen Probleme hattest?
    Kannst du dich an vergangene Wettkämpfe erinnern, die sehr gut gelaufen sind (=gute Leistung und ohne derartige Magenprobleme)? Wenn ja, kannst du dich noch an deine Gefühlswelt davor erinnern? War das anders als dieses Mal?
    Einen Teil der Fragen habe ich oben ja auch schon ein bisschen beantwortet, soweit ich es bisher kann. Wirklich Aufregung habe ich bewusst erst die Nacht davor gehabt, ich habe dann wohl auch nur 4-5 h geschlafen. Das ist bei wichtigen Läufen aber sehr oft so, dass ich die Nacht davor ziemlich unruhig/wenig schlafe. Wenn ich mir sicher bin, dass nächsten Tag was geht, mischt sich unter die Aufregung sonst aber noch ein größerer Teil Vorfreude. Wobei die diesmal natürlich auch dabei war, es war ja trotz allem großartig mal wieder an so einer großen Laufveranstaltung teilzunehmen.

    Der Erwartungsdruck ging ursprünglich natürlich darüber hinaus das Ziel zu erreichen. Wobei, meinst du mit Ziel das Ziel am Brandenburger Tor, oder mein eigenes Ziel in Sachen Bestzeit? Ich dachte mir schon, dass eine 2:35 h nicht leicht wird, aber für realistisch habe ich es auf jeden Fall gehalten. Und zumindest Sub 2:40 h hatte ich schon von mir erwartet, auch an einem schlechten Tag. Wobei ich mich dabei nicht auf mein Training vertraut hatte, sondern auf den einen guten HM in der Vorbereitung. Als ich dann schon nach 5 km mein Tempo nicht mehr halten konnte und durchgehend überholt wurde und spätestens bei 15 km auch 2:40 h bereits immer unrealistischer wurden, hat das natürlich noch mal sein übriges getan.

    Die Fragen bezüglich meiner Gefühlswelt vor anderen Läufen habe ich in den anderen Fragen ja schon versucht ein wenig zu beantworten. Da muss ich aber auch noch ein wenig drüber nachdenken, ein klares Erfolgsrezept darüber wie es beim nächsten mal besser läuft, habe ich da bisher noch nicht. Wobei man wohl schon sagen kann, dass die mangelnde Vorbereitung sicherlich einen gewichtigen Anteil hat.

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von V-Runner:

    leviathan (27.09.2021)

  20. #8618
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    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Ich dachte mir schon, dass eine 2:35 h nicht leicht wird, aber für realistisch habe ich es auf jeden Fall gehalten. Und zumindest Sub 2:40 h hatte ich schon von mir erwartet, auch an einem schlechten Tag. Wobei ich mich dabei nicht auf mein Training vertraut hatte, sondern auf den einen guten HM in der Vorbereitung.
    Mit den 1:12:30 war eine 2:35 sogar eher konservativ geplant. Vielleicht war es auch einfach eine schlechte Tagesform, eine versteckter Infekt oder weiß der Geier. Sicher solltest Du analysieren, was der Grund für das Scheitern war. Einige Dinge hast Du ja bereits in Feld geführt. In Bezug auf den Marathon selbst würde ich mich nun nicht unendlich martern. Das kann mal passieren. Und manchmal sind es auch Gründe, die man nicht findet oder nicht beeinflussen kann. Das muss man akzeptieren. In Bezug auf das allgemeine Leistungsniveau hast Du ja eine Einschätzung geschrieben.

    Letztes Jahr warst Du ja auf HM und 10k in gigantischer Form. Im Vergleich dazu war 2021 ganz sicher ein Rückschritt. Was waren denn die Unterschiede in Bezug auf Training und sonstige Belastungen? Das ist doch eigentlich die interessantere Frage.
    nix is fix

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    V-Runner (28.09.2021)

  22. #8619

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    Zitat Zitat von Running-Gag Beitrag anzeigen
    Hallo V-Runner,
    erst einmal Schade, dass es nicht schneller ging, bzw. dass diese Umstände dich so ausgebremst haben. Ich habe solche Probleme auch immer bei Triathlon-Wettkämpfen, beim reinen Laufen hingegen noch nie gespürt.
    Pesto ist so eine Sache, ich würde es, wie du geschrieben hast, aufgrund des hohen Fettgehaltes nicht am Abend vorher essen. Haferflocken morgens empfinde ich nicht als schlimm, mir würde die Milch mehr Sorgen machen. Die ist bei mir der Grund, warum ich die Toilette häufiger besuchen kann (egal welche)
    Für mich hat es sich gelohnt, und wir sind mittlerweile viele im Verein, abends ordentlich Nudeln mit Spinat und Ei zu essen. Alles dabei, was der Körper so braucht, nicht trocken und v.a. nicht fettig. Vielleicht kannst/willst du es ja einmal probieren. Morgens esse ich dann ganz normal Brot/Brötchen mit Nutella, Marmelade oder so, keine Wurst (Fett) und Quark aus den selben Gründen. Honig mag ich nicht, soll aber auch gut funktionieren.

    Ansonsten, im Wettkampf habe ich schon alle möglichen Gels und Riegel probiert. Im Training funktioniert es, im Wettkampf dagegen nicht, bis auf das arschteure Maurten. Ich hab es wirklich selbst nicht geglaubt, aber ich kann die Dinger essen wie ich will, ich bekomme keinerlei Probleme. Die Gels sind nicht flüssig, sondern so geleeartig, gewöhnungsbedürftig, aber nach mehreren Gels im Training muss ich sagen, hab ich mich wirklich dran gewöhnt. Vielleicht auch hier mal etwas für dich...
    Das Pesto ist vermutlich wirklich nicht ideal, aber das habe ich auch schon vor anderen Läufen gegessen. Eine etwas leichtere Soße, gerade vorm Marathon, wäre aber vermutlich noch besser. Ich esse den Abend davor meist auch nicht mehr als 150 g Nudeln. Ich weiß nicht ob mir die Kombi mit Spinat und Ei so zusagt, Eier sowieso nicht da ich mich nur rein pflanzlich ernähre. Ein Fan von Honig war ich sowieso nie wirklich, aber ich denke auch ob Marmelade oder Honig macht dann keinen wirklichen Unterschied.

    Das ich mal ein wenig mit Gels rumprobiere, klingt aber schon interessant! Da werde ich mich nächstes Jahr mal rantasten.

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ich frühstücke vor einem Wettkampf wirklich nur sehr leicht verdauliche Sachen. Weissbrot mit Marmelade und Honig. Trotzdem benötige ich mindesten 3h, eher mehr bis das Zeug den Magen verlassen hat. Und davor ist Laufen für mich sehr unangenehm. Was Catch schreibt, würde ich genauso bestätigen können.
    Von der Dauer vor dem Lauf hatte ich es ja wie gesagt wie sonst auch gemacht, aber ich denke gerade beim Marathon könnte/sollte ich es nächstes mal auch noch früher probieren. Evtl. war das Abendessen (auch wenn es nicht viel war) auch etwas spät, war erst so gegen 21 Uhr und Frühstück dann so um 6:45 Uhr. Da gibt es einfach so viele verschiedene Stellschrauben an den Tagen, dem Tag vor einem Wettkampf und gerade beim Marathon ist das vermutlich noch mal entscheidender als bei anderen Distanzen...

  23. #8620
    Avatar von Hagenthor
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    Wenn ich das lese leide ich mit dir V-Runner

    Zu Beginn meiner Lauf-"karriere" 2019 hatte ich auch oft mit Magenproblemen zu kämpfen bei längeren oder härteren Läufen. Sowohl währenddessen wie auch danach. Ich habe für mich festgestellt, dass mein Magen immer ein bisschen etwas zu tun braucht. Das Frühstück esse ich wie die anderen auch ca. 3h vor dem Lauf. Meistens aber kein klassisches Frühstück, sondern Pasta mit Tomatensauce

    1h und 30min vor dem Start esse ich nochmals was kleines. Je eine halbe Banane oder ein halbes weisses Brötchen. Auch während des Laufes nehme ich neben Gels und Wasser kleine Riegel- oder Bananestücke. Vermutlich ist diese Erfahrung fernab jeder Wissenschaft. Aber mir hilft es um Übelkeit vorzubeugen. Vielleicht liegt es bei mir aber auch nur daran, dass ich mittlerweile besser trainiert bin. Mit Sicherheit sagen kann ich es nicht. Aber es ist womöglich ein Ansatz.

    Wünsche dir gute Erholung!

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Hagenthor:

    V-Runner (28.09.2021)

  25. #8621

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    Die Ernährung wird man noch seitenlang diskutieren können. Abschließend von mir dazu nur, dass ich 2,5h Stunden vorher knapp bemessen finde. Ich esse, wenn es wirklich leicht verdauliche Sachen sind, mindestens vier Stunden vorher. Ich meine auch mal gehört zu haben, dass weiße Brötchen mindestens drei Stunden bis zur vollständigen Verdauung brauchen. Wenn ich abends einen WK habe, esse ich manchmal auch vorher Nudeln mit etwas Pesto. Dann peile ich aber 5h an. Und je länger die Strecke ist, desto vorsichtiger wäre ich da.
    200m: 25,64 (Juli 2021)
    400m: 54,08 (August 2021)
    800m: 1:58,93 (Juli 2021)
    1500m: 4:12,89 (Juni 2021)
    3000m: 9:45 (Juni 2019)
    5KM: 16:43 (August 2019)
    10000m (TimeTrial): 34:50 (März 2020)

  26. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von hbef:

    leviathan (27.09.2021), V-Runner (28.09.2021)

  27. #8622

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    Und da sieht man wieder, wie unterschiedlich die Spezie Mensch ist. Ich esse maximal 2 Stunden vorher, meist noch eine Stunde vorher ein Schokobrötchen, Riegel oder auch wie dieses WE ein Nutella Brötchen 45 min vor dem Start. Warum? Ich vertrage es UND ansonsten habe ich Hunger, wenn ich länger als 3 Stunden nichts an Nahrung zu mir nehmen würde...
    Deshalb, probieren
    LAUFEN
    5km - 18:31 (09.07.2018)
    5000m - 17:03,4 (07.06.2019)
    10km - 33:59 (28.11.2020)
    21,1km - 1:19:26 (10.03.2019)


  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Running-Gag:

    joda (28.09.2021)

  29. #8623
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Letztes Jahr warst Du ja auf HM und 10k in gigantischer Form. Im Vergleich dazu war 2021 ganz sicher ein Rückschritt. Was waren denn die Unterschiede in Bezug auf Training und sonstige Belastungen? Das ist doch eigentlich die interessantere Frage.
    @V-Runner: magst Du kurz darauf eingehen? Ich fand Deine Entwicklung im letzten Jahr gigantisch. Wäre wirklich interessant zu lesen, was jetzt anders war.
    nix is fix

  30. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Zemita (28.09.2021)

  31. #8624

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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    @V-Runner: magst Du kurz darauf eingehen? Ich fand Deine Entwicklung im letzten Jahr gigantisch. Wäre wirklich interessant zu lesen, was jetzt anders war.
    Bitte entschuldige, da kam ich gestern nicht mehr zu, aber vergessen hatte ich es nicht! Also da kommen wohl mehrere Punkte bei zusammen.

    Zum einen ist mein Umfang wohl etwas geringer, letztes Jahr waren es etwa 4400 km (im Jahr davor 4800) und jetzt Ende September stehe ich bei etwa 3200 km. Also sicherlich könnte ich schon noch an die km vom Vorjahr heran kommen, aber die Verteilung wäre dann deutlich anders. Vor meiner HM Bestzeit im April letztes Jahr bin ich in den 11 Wochen davor 10 x über 100 km gelaufen, im Schnitt waren es über 110. Dieses Jahr bin ich insgesamt bisher erst 12 x auf 100 oder mehr Kilometer die Woche gekommen und maximal 4 Wochen in Folge. Es war auch über weite Teile dieses Jahres keine wirkliche Struktur, bzw. kein Aufbau in meinem Training drin.

    Das lag natürlich mit daran dass wegen Corona Anfang und Mitte des Jahres die Läufe und Wettkämpfe zum großen Teil immer wieder abgesagt/verschoben wurden. Da hat mir dann der Fokus gefehlt, bzw. das große Ziel auf das ich hintrainieren wollte. Wobei das mittlerweile auch eine sehr schwache Ausrede ist, wie ich zugeben muss... Allmählich hätte Ich mich damit abfinden müssen. Mir hat schlicht die Disziplin gefehlt wie ich sie noch im Vorjahr hatte, um mein Training kontinuierlich durchzuziehen. Das habe ich dann dieses Jahr auch richtig gemerkt, dass man auf dem Level, welches ich zwischendurch ja erreicht hatte, langfristig versäumtes/schlechtes Training, nicht in ein paar kurzen Wochen mal eben ruckartig aufholen kann.

    Ganz frei von Talent fürs Laufen bin ich ja vermutlich nicht und ich bin sehr sicher, dass ich zu deutlich mehr im Stande sein könnte. Was vor allem auch ein großes Plus ist, ist das ich so gut wie nie verletzt oder krank bin, also Beschwerden durchs Laufen kenne ich aus den letzten Jahren praktisch nicht. Ich habe schon den starken Willen herauszufinden zu was ich noch im Stande sein kann! Mittlerweile bin ich ja auch "schon" 27 Jahre und habe zwar sicher noch einige Jahre Zeit mich auf allen Strecken zu verbessern (insbesondere beim Marathon), aber von alleine kommt das nicht. Spaß am Laufen habe ich ja auf jeden Fall nach wie vor und ich sehe es ja auch nicht als Zwang irgendwann mal auf Krampf eine bestimmte Zeit zu laufen und dafür alles mögliche zu opfern. Aber wenn ich dann in 10 Jahren oder so mal zurück gucken sollte und mich frage was nur möglich gewesen wäre wenn ich wirklich diszipliniert und kontinuierlich daran gearbeitet hätte besser zu werden, würde mich das wohl sehr frustrieren es nicht richtig versucht zu haben.

  32. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von V-Runner:

    DoktorAlbern (29.09.2021), leviathan (28.09.2021), Rolli (29.09.2021), Zemita (29.09.2021)

  33. #8625
    Avatar von leviathan
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    Das liest sich nach einer guten Analyse und diese sagt deutlich mehr aus als Dein ursprünglicher Post. Blöd ist, daß Du es selbst vermasselt hast und ziemlich genau weißt, was schilfgelaufen ist. Gut ist, daß Du es selbst vermasselt hast und ziemlich genau weißt, was schilfgelaufen ist

    Das ganze in der Kombi mit:

    Aber wenn ich dann in 10 Jahren oder so mal zurück gucken sollte und mich frage was nur möglich gewesen wäre wenn ich wirklich diszipliniert und kontinuierlich daran gearbeitet hätte besser zu werden, würde mich das wohl sehr frustrieren es nicht versucht zu haben.
    und dem Glauben in Dein Talent und Deine Fähigkeiten kann Dich ziemlich optimistisch in die neue Saison blicken lassen. Ich bin sehr gespannt, was Du daraus machst. Und ich bin hier nicht der einzige. Danke Dir, daß Du uns auch Deiner Analyse hast teilhaben lassen. Ich drücke Dir von Herzen die Daumen für den nächsten Anlauf
    nix is fix

  34. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    DoktorAlbern (28.09.2021), V-Runner (28.09.2021), Zemita (29.09.2021)

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