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  1. #1
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    Standard fehlt mir das Läufer-Gen?

    Hallo Zusammen,

    ich W35 laufe seit 2009. Der erste "Lauf" endete nach ca. 200m mit hochrotem Kopf und Atemnot. Erfolge stellten sich danach eigentlich schnell ein. Nach 2 Monaten der erste 10er, nach 4,5 Monaten das erste Mal die Halbmarathondistanz geschafft. Mittlerweile laufe ich abends nach Feierabend auch mal gemütlich 17km.

    Mein Problem ist, dass ich immer noch unendlich langsam bin (Pace 6:30 - 7:00). Das Laufen fällt mir immer noch nicht wirklich leicht, bzw. ist das eher selten der Fall.

    Seit dem Frühjahr habe ich mein Training umgestellt. 1x die Woche Sprinttraining auf dem Sportplatz. 1x Woche Intervall/ Fahrtspiel und 1-2 die Woche längere gemütliche Läufe für die Ausdauer. Dazu mache ich auch Übungen zur Muskelkraft und Stabilisation. Ziel war, den 10km Kö-Lauf Anfang September mal in unter 1 Stunde zu schaffen. Hat nicht geklappt, knapp dran vorbei mit 1:00:47. Ich musste bei km 8 eine Gehpause einlegen, weil ich so fix und fertig war.

    Ich bin kerngesund laut meinem Arzt, mein Blutwerte sind hervorragend, Lungenfunktionstest war super, Ruhepuls liegt bei 49, Maximalpuls bei 193 laut Belastungstest. Mit mir sollte also gesundheitlich alles ok sein. Trotzdem fällt mir das Laufen immer noch schwer und jede noch so kleine Tempoveränderung bringt mich sofort aus dem Takt.

    Fehlt mir einfach das Läufer-Gen oder woran kann es noch liegen? Ich weiß, dass nicht jeder Mensch dazu veranlagt ist, Spitzenzeiten zu erreichen, aber einen Pace sub 6:00 sollte doch jeder erreichen können ohne nach 500m aus der Puste zu kommen, oder?

  2. #2
    Avatar von RennFuchs
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    Du liegst mit deiner Vermutung richtig. Dir fehlt nicht nur das Läufergen, Du besitzt sogar allem Anschein nach das Läufer-Antigen.
    Jetzt liegt es an dir sich das einzugestehen und das Laufen konsequenter Weise ganz einzustellen ;-)

    Nein im Ernst, was für eine Antwort erhoffst du dir hier?

    Was sollen die Sprints denn bringen? Ich würde stattdessen eher einen flotten kürzeren Dauerlauf machen mit paar Steigerungen im Anschluss.

  3. #3

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    Warum ist dir die Zeit denn eigentlich so wichtig? Ich muss sagen, dass es für mich persönlich um das Laufen und v.a. um die Ausdauer geht und für mich ist DAS die eigentliche Leistung beim Laufen: dass man lange Strecken ohne Pausen zurücklegt. Ich weiger mich, mich selbst einem Lesitungs- und Geschwindigkeitsdruck zu unterwerfen. Klar freue ich mich, wenn ich auch schneller werde, aber so wichtig finde ich das persönlich nicht. Die Hauptsache ist doch, dass du Spaß am Laufen hast. Das war jetzt eher eine philosophische Antwort, aber vielleicht bringt sie dir ja dennoch was...

  4. #4
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    @Rennfuchs: Vielleicht gibt es irgendwas, was ich "übersehen" habe? Vielleicht hat jemand einen Rat?
    Ich habe ja schon einiges durch? Es gibt Leute, die sagen, lass doch mal den Eisenwert testen. Vielleicht Magnesiummangel. Vielleicht ist das Training zu eintönig. Variiere Tempo und Distanz. Tu was für die Rumpfstabilität.. usw.. Ich habe ja nun schon einiges versucht, aber hier sind so viele Läufer in diesem Forum, vielleicht hat der ein oder andere eine Idee?

    @Run80: Ich habe keine Ambitionen, eine Top-Läuferin zu werden, aber mein großer Traum wäre der Big Sur Marathon oder der NY Marathon. Ich habe dafür nicht die Ambition, eine Top-Zeit hinzulegen, aber wenn man ehrlich mit sich selbst ist, sollte man wenigstens eine gewisse Grundgeschwindigkeit haben, um überhaupt daran teilnehmen zu können. Wenn ich dafür 6 Stunden benötigen würde, wäre das ja nur eine lange Quälerei und es ist fraglich, ob mich nicht vorher der Besenwagen einsammelt.

    @Pastis: Sorry, das hatte ich vergessen. Ich bin 175cm groß udn wiege 59,5kg.

  5. #5
    Avatar von Pastis
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    Also ich kann die Fragestellung gut nachvollziehen. Wenn Lilly seit Frühling zwei mal die Woche Tempotraining macht, sollte sie auch schneller werden - wird sie aber nicht. Und einen Pace sub 6:00 ist ja wirklich nicht sonderlich ambitioniert für eine normale, gesunde Mittdreißigerin. Ich laufe auch seit einer Weile seeehr gemütlich und komme nicht von der Stelle und mir fehlt das Läufergen nicht, daher bin ich gespannt, ob jemand dazu was sagen kann (außer vom Laufen abraten ;)

    Lilly: Ich gehe davon aus, dass du normalgewichtig bist. Würdest du vielleicht mit einer Leistungsdiagnostik (laktattest oder so) dahinterkommen - nur so eine Idee?

  6. #6

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    Macht dir das Laufen Spaß? Dann bleib einfach dran und arbeite "im Kleinen" an deinen Zeiten, oder lauf just for Fun. Es ist eben nicht jeder gleich und nicht jeder schnell. So what- solange du Spaß hast, es dir gut geht beim Laufen, ist doch alles super. Wer sagt denn, dass jeder 10 km in <60 min laufen können muss?

    Klar hat man immer wieder Spaß dran seine eigenen Zeiten zu unterbieten, mE sollte das aber der Punkt sein, den viele vergessen: was nützt es denn, sich mit anderen zu vergleichen- neben Usain Bolt oder Haile sehen wir auch alle mau aus (ich sowieso ;) ).
    Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, das zu tun, von dem die Leute sagen, du könntest es nicht. (Walter Bagehot)

    "Ist der Marathon für Frauen etwa auch 42,2 km lang?" (Überraschter Kollege im Büro)

  7. #7
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Wenn deine Blutwerte i.O. sind (Eisen?), dann sind es wohl wirklich die Gene.
    Vielleicht bist du bei der Gauss-Glockenkurve eben ganz am Rand?
    Da muss es ja auch welche geben.

    Wie laufen denn die Sprints und Intervalle?
    Wie schnell bist du da so? Und wie ist dein Puls dann?

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
    "Training ist wie ein Medikament. Wenn ich es überdosiere, habe ich irgendwann auch die Nebenwirkungen." (R. Hambrecht, Kardiologe)

  8. #8
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    Zitat Zitat von Pastis Beitrag anzeigen
    Würdest du vielleicht mit einer Leistungsdiagnostik (laktattest oder so) dahinterkommen - nur so eine Idee?
    Das halte ich für "mit Kanonen auf Spatzen geschossen".
    Was mir einfällt: Eisenwerte abklären könnte sinnvoll sein.

    Ansonsten wüsste ich auch gern mehr über das Training (Wochen-km, Gestaltung der Sprint- und Intervalleinheiten).

    Was mich schneller macht, wenn ich es drauf anlege, sind v.a. Tempoläufe im "Schwellenbereich", also im zügigen, gefühlt "angenehm anstrengenden Tempo". Bei einer 10 k-Zeit knapp über 60 Minuten würde man etwa eine Pace von 6:10 versuchen. Sowas kann man als Dauerlauf machen (20-30 Minuten), anfangs aber besser als Intervalle (z.B. 2 x 10 Minuten zügig, dazwischen 5 Min. langsam laufen) - natürlich jeweils ruhig ein- und auslaufen.

    Schließlich: Leistung/Tempo ist nicht alles! Wenn dir das Laufen Freude macht, stress dich nicht mit den Zeiten, sondern lauf und genieße!

    vg,
    kobold

  9. #9
    MarcYa
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    Hallo Lilly,

    ich habe eine ganz ausgefallene Idee, die Dir vielleicht genauso hilft, wie mir. Ich hatte beim Laufen viel zu große Schritte bei einer Schrittfrequenz von vielleicht 150 Schritten in der Minute gemacht, weil mir mein Sportlehrer damals beim Sprint immer sagte, ich müsse größere Schritte machen, um schneller zu werden.

    Nachdem ich dann nach 20 Jahren mit dem Joggen anfing, war ich zwar gefühlt recht schnell (knapp unter 6 min/km), konnte die Gescheindigkeit aber nicht lange durchhalten. Geholfen hat mir (so denke ich zumindest), dass ich meine Schrittlänge bewusst verkürzt habe und mit 180 - 190 Schritten die Minute versucht habe, durchzuhalten. Ich habe später die Frequenz auf über 200 Schritte erhöht. Natürlich ist das dann irgendwann zu viel und mittlerweile habe ich mich bei 190 Schritten eingependelt und vergrößere wieder die Schrittlänge, wenn es schneller gehen soll.

    Anfangs musste ich mich erst daran gewöhnen, eine höhere Frequenz zu laufen und hatte auch ganz ungeheure Schmerzen im Schienbein. Aber nach gar nicht so langer Zeit viel es mir dadurch leichter, (noch :-)) schneller zu werden. Und die Schmerzen waren nach 2 Monaten auch vorbei.

  10. #10

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    Also ich kanns gut nachvollziehen, dass man schneller werden will. Klar macht laufen Spaß, die Natur ist schön, die Vögel pfeifen usw ;-)
    Aber letztendlich gibt es viele die AUCH laufen, weil sie sehen wollen, wie sie sich verbessern und was sie im Leisten zu stande sind (abhängig vom Training natürlich)
    Mich würde es auch fuchsen, wenn ich nach Jahren des Trainings nicht schneller werde.
    Also ich hätte 2 Vorschläge. Du versuchst es einmal mit Krafttraining für die Beine, entweder im Fitnessstudio wenn du eh gehst (Kniebeuge usw.) oder eben durch Squatjumps an Treppen oder durch Hügelläufe. Vielleicht ist auch einfach dein Laufstil nicht "gut genug" um schneller zu werden.
    Meine andere Variante ist (durchaus kann man es auch ergänzen) dass du mal mit einer anderen Sportart anfängst, z.b. Schwimmen oder Fahrrad fahren, um dort andere Muskeln zu trainieren und auch um dort deine Grundlagenausdauer anders zu trainieren. Ob das alles wissenschaftlich gut ist, kann ich dir leider nicht sagen, aber eines ist ja so gut wie sicher, neue Trainingsreize machen einen schnell, nicht das Monotone ;)
    LG

  11. #11
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Vielleicht schmorst Du im eigenen Saft. Steuer doch mal eine dieser Adressen an: https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=...%C3%BCsseldorf

    Knippi

  12. #12

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    Zitat Zitat von Tigertier Beitrag anzeigen
    Macht dir das Laufen Spaß? Dann bleib einfach dran und arbeite "im Kleinen" an deinen Zeiten, oder lauf just for Fun. Es ist eben nicht jeder gleich und nicht jeder schnell. So what- solange du Spaß hast, es dir gut geht beim Laufen, ist doch alles super. Wer sagt denn, dass jeder 10 km in <60 min laufen können muss?
    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    Schließlich: Leistung/Tempo ist nicht alles! Wenn dir das Laufen Freude macht, stress dich nicht mit den Zeiten, sondern lauf und genieße!
    Hallo, kommt immer darauf an, wer solche "Weisheiten" von sich gibt...wenn Ihr auch nicht schneller könnt, ok, dann passt das, ansonsten sind solche Bemerkungen nur ärgerlich.

    Beispiele:
    Ein Paar versucht schon jahrelang verzweifelt Nachwuchs zu bekommen, dann komme ich, der 4 Kinder und 3 Enkelkinder hat und sage, ist doch nicht so schlimm, Hauptsache der Sex macht Spaß...

    Oder: einem Übergewichtigen gelingt es trotz Disziplin und Sport nicht, den gewünschten schlanken Körper zu bekommen, dann kommt so ein Spargeltarzan und sagt, na Hauptsache ist doch, du hast gute Blutwerte...

    Oder: ein Dirk Nowitzki sagt, Geld ist nicht so wichtig...

    Sorry, dass ich gerade etwas nervös auf diese Ratschläge reagiere, aber ich bin leider auch einer, der was das Laufen betrifft, auch nicht gerade begeistert ist vom Verhältnis Aufwand/Resultate...

    Wie gesagt, wenn's bei einem selbst gut klappt, hat man leicht reden...

    Grüße, Walter

  13. #13
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Hi Walter,

    was schlägst Du vor?

    Knippi

  14. #14

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    Nach 2 Monaten der erste 10er, nach 4,5 Monaten das erste Mal die Halbmarathondistanz geschafft.
    Wie schnell bist Du denn auf 5 km und HM?

    Es liest sich so, als hättest Du zu schnell den Umfang gesteigert und Dir das Trödeln angewöhnt. Ich würde versuchen erst mal auf 5 km schneller zu werden und dann erst die Distanz steigern.

  15. #15

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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Hi Walter,

    was schlägst Du vor?

    Knippi
    Wie soll ich zur Problemlösung beitragen können, wenn ich selber das Problem habe?
    Also ich warte auf Vorschläge, vielleicht kann ich ja für mich auch etwas herausfiltern...

    Grüße...

  16. #16
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von walter.h Beitrag anzeigen
    Wie soll ich zur Problemlösung beitragen können, wenn ich selber das Problem habe?
    Indem Du aufschreibst, welches Training bei Dir nicht hinhaut.

    Knippi

  17. #17
    Überhol’ doch, Angeber Avatar von Die Jules
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    Hallo Lilly,

    Viel ist schon gesagt und Tipps und Anregungen sowie Nachfragen hast du erhalten. Was mir eigentlich gut beim Tempoaufbau hilft, ist die Abwechslung beim Streckenprofil. Mal kurze giftige Anstiege oder leichte Steigung über 1-2 km oder Treppen laufen. Mir fällt es nämlich mental schwerer, lange ''schnell'' auf einer flachen Strecke zu laufen. Ich quäl mich halt gern... Soweit das manchmal eine leichter Anstieg über 1 km schneller ist als die durchschnittliche pace . Der Tempogewinn stellt sich dann fast automatisch ein bei mir.

  18. #18
    Avatar von Thomas1112
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    Ich habe einmal eine BBC-Reportage gesehen, wo bei dem Moderator (Dr. Michael Mosley) getestet wurde ob er auf Training anspricht.
    Es wurden seine Trainingsfortschritte gemessen und es wurde ein Gen-Test gemacht.

    Der Gen-Test hat vorausgesagt, dass er ein sogenannter "non-responder" ist, also NICHT auf Training anspricht. In der Tat hat er kaum Fortschritte bei der Ausdauerleistung gezeigt.

    20% der Bevölkerung sind laut dem Bericht non-responder.

    Details siehe: BBC News - Can three minutes of exercise a week help make you fit?

    Das Fazit des Moderators:
    It turns out that the genetic test they had done on me had suggested I was a non-responder and however much exercise I had done, and of whatever form, my aerobic fitness would not have improved. My dreams of winning Olympic gold ended there and then.

  19. #19

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    Ja, und wenn man hier bei diesem Thema weiter nach unten scrollt, dann sieht man unter "Ähnliche Themen" Beiträge über das Unfit-Gen.

    Hab's zur Kenntnis genommen - das Leben geht weiter. (ich als Betroffener kann das so salopp formulieren, und wünsche allen Leidensgenossen viel Glück und trotzdem ein ausgefülltes Leben )

    Und alle, die unter 4min/km laufen, sollen das Herunterspielen dieses gravierenden Gen-Defektes gefälligst unterlassen!

    Grüße...

  20. #20

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    Zitat Zitat von Rennpony Beitrag anzeigen
    Wie schnell bist Du denn auf 5 km und HM?

    Es liest sich so, als hättest Du zu schnell den Umfang gesteigert und Dir das Trödeln angewöhnt. Ich würde versuchen erst mal auf 5 km schneller zu werden und dann erst die Distanz steigern.

    Ja an das habe ich auch gleich gedacht.

    @Lilly
    Um das wirklich alles beurteilen zu können, wäre die Angaben über dein typische Training mit Pace wichtig.
    Speziell die 1000er Intervalle haben oft einiges an Ausagekraft. Man läuft die normalerweiße so 5-10 sec. schneller als bei einem 10er Wettkampf, läuft du die jetzt schon schneller, dann bringen dich Sprints kaum weiter weil, dann fehlt dir eindeutig die Tempohärte => Tempodauerlauf. Schaffst du diese Intervalle kaum unter 6:00 dann würden vorallem Intervalle im 200-600m Bereich helfen.

  21. #21
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    wow.. so viele Antworten innerhalb kurzer Zeit! Danke.

    Mein Eisenwert ist übrigens top. Eher leicht erhöht als zu niedrig, was bei Frauen ja eher selten ist, aber kein Grund zur Sorge laut meinem Doc.

    Walter hat mich auch ohne Ratschlag tatsächlich etwas aufgebaut. Man sagt ja oft, Frauen hilft es oft schon, wenn man sie versteht..

    Ich bin Anfang November zum Martinslauf (Halbmarathon) in Düsseldorf angemeldet, den ziehe ich auch noch durch. Kann ja ewig laufen, nur eben nicht schnell.

    Den Marathongedanken hänge ich jetzt vorerst mal an den Nagel und versuche erst, auf kürzere Distanzen schneller zu werden. Nächstes Jahr im Juni ist der Firmenlauf in Düsseldorf über ca. 6km. Vielleicht sollte ich erstmal auf die kurze Distanz trainieren. Wenn das hinhaut, könnte ich für den Kö-Lauf 2015 in Düsseldorf den 10er noch einmal avisieren. Und falls es bis nächstes Jahr wirklich funktioniert, dass ich endlich ein halbwegs vernünftiges Tempo drauf habe, dann kann ich ja wieder mit dem Marathongedanken spielen. Distanzen erweitern ist bei mir kein Problem, Tempo erhöhen dagegen schon. Vielleicht hat sich mein Körper von Anfang an an mein "Trödeltempo" gewöhnt. Hatte damals extra so langsam angefangen, weil jede Laufliteratur schreibt, man soll erst an der Distanz arbeiten und erst dann am Tempo.

    Vielleicht probiere ich erst jetzt mal anders herum. Mein Tempotraining sah übrigens folgendermaßen aus - je nach Tagesform: 6 - 8 x jeweils 1km in Pace sub 6 (ca. 5:45). Das ging auch - wenn auch nicht einfach.

    Meine Bestzeit auf 5km waren 28 Minuten (da hatte ich einen guten Tag :-)), meine Bestzeit auf 10km 58:15 - danach war ich fix und fertig. Dies war 2 Wochen vor dem Kö-Lauf, leider konnte ich es am Wettkampftag nicht wiederholen... Halbmarathon Bestzeit im privaten Training, also kein Wettkampf: 2:20h.

    Irgendwie ist die Leistung auch nicht verlässlich abrufbar. Ich weiß vor dem Loslaufen nie, ob ich nach 2km umdrehen muss, weil der Atem nicht ruhig wird oder ob es so schön ist, dass 15-20 draus werden... Tja.. aber Spaß macht es trotzdem noch.

  22. #22

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    Du läufst eine Spitzenleistung und willst die 2 Wochen nacher noch mal toppen? => ich kann das nicht

    Könntest du uns ganze 4 Wochen Training eventuell mit Pace reinstellen, vielleicht gibt es da Möglichkeiten zum optimieren.

  23. #23
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard

    Ich denke mal, mit der richtigen Trainingsstruktur ist noch ne Menge bei dir heraus zu holen. Eine andere Baustelle könnte dein Laufstil sein. Möglich, dass du ineffizient läufst und zuviel Energie für relativ geringes Tempo benönigst. Das ist hier im Forum aber recht schwer zu beurteilen. Werfe die Flinte nicht ins Korn.

    Gruss Tommi

  24. #24
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    Standard

    Woche 1:

    MO Ruhetag
    DI 5 x 1000m in 5:27 (etwas zu schnell angegangen, konnte das nicht so gut einschätzen)
    MI Muskeltraining
    DO Fahrtspiel (6,5km / Durchschnittspace 6:07)
    FR Muskeltraining
    SA 15km in 6:31
    SO Stabilisation, Kraft, Yoga, Dehnübungen

    Woche 2:
    MO Ruhetag
    DI 1x1000, 1x800, Rest 8x400 in Pace 5:00 (eigentlich wieder zu schnell, deshalb wurden die Intervalle auch kürzer, weil ich nicht mehr konnte)
    MI Muskeltraining
    DO Fahrtspiel 7,5km in 6:15
    FR Muskeltraining
    SA 10km in 7:08 (Kreislauf, zu warm angezogen, schlechte Tagesform)
    SO Stabilisation, Kraft, Yoga, Dehnübungen

    Woche 3:
    MO Ruhetag
    DI 6 x 1000m in 5:45 (Tempo einschätzen geht jetzt besser)
    MI Kraft, Stabilisation
    DO Fahrtspiel 7,5km in 6:23
    FR nix gemacht
    SA 12km in 6:30
    SO Testlauf 10km in 59:20, Pace 5:55 (juchuu!)

    Woche 4:
    MO Ruhetag
    DI 8 x 1000m in 5:47
    MI Kraft, Stabilisation
    DO Fahrtspiel 7,5km in 6:32
    FR Ruhetag
    SA 10km in 58:54 (Pace 5:53) Morgenstund hat Gold im Mund!! (nicht 58:15 wie oben angegeben, hab mich vertan)
    SO Yoga, Dehnung

    Dann, eine Woche vor dem Lauf ging kaum noch was. Hatte kein Tempotraining in der Vorwoche mehr geplant. Das Fahrtspiel ging gar nicht, war völlig k.o. Dann sollte noch ein gemütlicher Lauf in der Vorwoche stattfinden, den musste ich nach 2,5km abbrechen, weil nichts ging.
    Und seit dem KÖ-Lauf habe ich auch einen akuten Leistungeinbruch, von Tempotraining und Fahrtspiel kann momentan nicht die Rede sein. Bin schon froh, ganz langsam in Pace 7:00 - 7:30 (trotzdem Gehpausen) meine Hausrunde zu schaffen. Momentan geht mein Puls schon auf 180, wenn ich nur eine Treppe hoch muss. Und mein Ruhepuls lag vergangenes Wochenende (im Bett liegend) bei sagenhaften 88! Da versucht man, sein Tempo zu erhöhen und was passiert? Ich bin so langsam wie zuvor.

    P.S.: Und ja, auch wenn mich das manchmal frustriert, trotzdem macht mir Laufen noch Spaß. Aber wenn mein Bekannter (Extrem-Raucher, Extrem-Trinker, extrem übergewichtig) auf die Idee kommt, er könne ja auch mal mit Sport anfangen (Mitte 40) und der direkt beim ersten Versuch seit dem Schulsport damals 5km durchläuft in sub 6:00, dann frage ich mich schon, was ich verkehrt mache...

    Noch ein paar Daten: 18,6% Körperfett. Ich persönlich meine, dass ich für eine Frau ganz gute Muskeln habe. Hüfte kippt leicht nach vorne und ich laufe etwas auf der Außenkante wurde mir im Studio gesagt. Bei Bunert wurde mir allerdings ein gerader Laufstil diagnostiziert. Hab mich beim Kö-Lauf fotografieren lassen. Was die Fotos angeht, finde ich persönlich, dass meine Beine zu sehr "einsacken"/einknicken beim Laufen. Vielleicht hindert das die Vorwärtsbewegung. Aber mit durchgestrecktem Bein soll man auch nicht auftreten, oder? Leider beobachtet man sich selber so selten beim Laufen... Habe meinem Studio schon vorgeschlagen, die sollen einen Standspiegel vor dem Laufband aufbauen, damit ich mich selbst dabei mal anschauen kann. Ich bin zwar der Frischluft-Läufer und mag keine Laufbänder, aber hey.. wenn es hilft...
    Zuletzt überarbeitet von Lilly* (18.09.2014 um 21:59 Uhr)

  25. #25
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    Hallo Lilly,

    ich vermisse in deinem Tagebuch die Erholungspausen insbesondere vor dem Wettbewerb, Stichwort tapering. Schau' dir mal die Systematik der Trainingspläne z.B. hier auf RW an, in der Woche vor dem Event wird das Training deutlich herunter gefahren.
    Denke nicht über die Lösung nach, sondern über das Problem. Die Lösung ergibt sich dann von selbst.

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