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  1. #51

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    Du könntest bei den Plan auch einfach das Tempo anpassen wenn es den nur für 2:00 bzw 2:15 gibt. Und du den Umfang gut verträgst nimm den schnelleren und rechne einfach hoch zb. für 2:05 einfach 5/HM=14,2 sec und machst dann einfach alle Einheiten um 14-15 sec langsamer

  2. #52
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    Genau das war mein Gedanke zum Thema "ich mixe grad".

    Die langsamen Einheiten passen. Die kurzen Einheiten müssten machbar sein.
    Die mittleren sind wohl zu schnell für mich und die rechne ich etwas runter Richtung Plan 2:15.

  3. #53

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    Wenn dann, würde ich alle Einheiten gleich runterrechen. sonst passt das nicht mehr zusammen. Es ist auch normal das dir manche Einheiten leichterfallen und andere eine furchtbare quälerei sind, das liegt aber meist nur an der Gewohnheit. Ich hatte früher große Probleme bei Tempodauerläufen für mich war es schon undenkbar diese auch 30 sec/km langsamer zu laufen, Grund ich war dies einfach nicht gewohnt, nur nach ein paar härtere Wochen war das alles kein Problem mehr und ich mag diese Einheiten schon lieber wie die Langenläufe.

    Darum rechne den kompletten Plan(alle Einheiten) auf zb. 2:05 hoch halte das Tempo überall ein damit du bei deinen unbeliebten Einheiten mehr Kraft hast. Wenn du die Einheiten etwas entschärfen willst kannst die auch die ersten 5km oderso langsamer Anlaufen und auf denn Rest versuchen den Zielpace einzuhalten. Und wenn es mal garnicht geht bzw. du das Tempo nicht halten kannst, dann vergiss nicht, das wichtigste ist der Einsatz den du mit bringst und dieser alleine bringt dich weiter.
    Zuletzt überarbeitet von tempo85 (21.09.2014 um 19:34 Uhr)

  4. #54
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    Ich neige eigentlich immer eher dazu, alles zu locker anzugehen statt zu heftig.
    Wie z.B. auch den HM jetzt.. um das Schaffen mache ich mir gar keine Gedanken. Wenn ich abends nach Feierabend gemütlich 17km freiwillig schaffe, dann werde ich auch 21,1km schaffen, für ich Geld zahlen musste.

    Daher laufe ich immer eher Gefahr, alles zu entspannt anzugehen.
    Ich bin die Frau, die immer alle fünfe grade sein lässt..
    Da kann auch mal ein Training kürzer ausfallen oder langsamer oder ganz ausfallen...
    Vielleicht bin ich deshalb nach Jahren der Lauferei immer noch so langsam.
    Deshalb versuche ich jetzt, das Ganze etwas gewissenhafter anzugehen.

  5. #55
    Avatar von wetjack
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    Hallo Lilly,
    Es gibt viele Formen deinen oder auch ander Körper auf eine Belastung hin ansprechen zu lassen. Ich bin z.B. eher der schnellere Läufer, kann Intervalle locker Wegstrecken, lange Distanzen sagen mir nicht so zu. Den Mix den du benötigst, denke ich sollte sehr variabel sein, bei mir stehen morgen früh 34x100 Meter in 3:00, ich trainierte für einen 10 er im November, als zwischendistanz, einen kleinen Trail 17 Km, Abschluss einen Gelände HM mit 700 HM im Dezember.
    Ich würde eher variabel er mit der Gestaltung umgehen. Schreib mir mal auf an welchen Wochentagen du laufen kannst, wann du Stabitraining machen kannst und für welche Zeit, Datum und Distanz du trainieren möchtest. Ich würde dir dan mal einen 4 Wochenplan zukommen lassen, an dem du dich später halten kannst. Wichtig währe noch zu wissen mit welcher Gesamt Intensität du in der Woche läufst in %HF Max.
    Grüße Michael

  6. #56

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    Hallo Lilly,

    nach Plan zu trainieren ist gut und auch so wie du ihn gestaltest. Ich kann dir, nach dem ich gelesen habe was du trainierst und wie, nur den Tipp geben was man in sein Training einbauen kann

    - Baue ABC Training ein, jeder auch Profis arbeiten an ihrem Laufstil und das tut gut und macht Spaß
    - Versuche dich auf kurzen Distanzen wie z.B 100 Meter, 400 Meter usw... zu quälen um Tempohärte zu erhalten und besser zu werden ( wie Michael schreibt er macht z.B 34x 100 die Anzahl musst du ja nicht nachmachen ;-) )
    - Lange Läufe/ Fettstoffwechsel
    - Pausen zwischen deinen Wettkämpfen und vor allem für deine Saisonhöhepunkte, da willst du fit sein!? ( Vorbereitungswettkämpfe sind was anderes und diese Läuft man auch nicht zu 100%)

    Und in der Gruppe trainieren heißt nicht mit den anderen zu ratschen ;-) Dafür ist meistens keine Zeit aber es steht ein Trainer am Rand der sagt dir ob dein Tempo gut ist oder nicht und hilft dir es einzuschätzen.
    Ein Leistungstest ( machen sehr viele Hobbysportler) ist sehr interessant und auch eine Möglichkeit mehr zu erfahren, wie fit du wirklich bist und wann dein Körper reagiert bei welchem Tempo.... dann hast du die Möglichkeit mit und in deinen verschiedenen Pulsbereichen zu trainieren sowie deine Leistungsfährigkeit auszubauen. Dann noch ein wichtiges Thema Sauerstoffaufnahme... wie fit ist dein Lunge, denn das spielt beim Thema Leistungsfähigkeit eine große Rolle....

    Aber nun genug Theorie ;-)



    LG Isa

  7. #57
    Avatar von RennFuchs
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    @wetjack: diese 100m Intervalle haben es dir aber angetan. Biste im 3km sub12min Faden auch schon mit angekommen.
    was willste machen, nützt ja nichts

  8. #58
    Avatar von wetjack
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    Ja, schon was länger her, die Frage musste ich mir aber nie stellen, ob ich Anfangs ein Ziel erreiche. Ich bin meinen ersten WK damals innerhalb von 6 Monaten HM in 1:48 gelaufen. 3 Monate davon überwiegend auf dem Laufband, dann mit 3 Einheiten die Woche durch den Wald. 8 Km, 12 Km, 15 Km vollgas,halbgas,trotten, walken war angesagt. Meine ersten Laufschuhe habe ich 6 Wochen vor meinem HM angezogen und ebenfals 6 Wochen vor meinem HM habe ich im Internet meinen ersten Trainingsplan gesehen. Pulsuhr, Laufklamotten hatte ich bis zum HM keine. Ich bin die 3000 Meter noch nie voll auf Tempo gelaufen, denke das ich die locker um die 10 Minuten Laufe. Nach ein bischen Tempotraining wird sich meine 10 Km Zeit so um die 39 Minuten belaufen. Ich habe dieses Jahr fast nur Grundlagen gelaufen, da ich Zeitlich schon ziemlich unter Strom stand. Über den Winter gehts bei mir in den Wald und in die Berge, ich werde meine Schwerpunkte im nächstem Jahr auf Trailläufe setzen, Straßenläufe werde ich dann nur noch als Tempoläufe durchführen.
    Allen gutes gelingen
    Grüße Michael

  9. #59
    Avatar von wetjack
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    Ich schreibe hier mal zur Verdeutlichung meine vorraussichtlichen Einheiten für die nächsten 2 Wochen auf. Wenn ich meinen Körper beim Training nicht regelrecht verasche ist auch bei mir schnell Schluss. Training für ca. 39 Minuten am 08.11 4 Einheiten
    Mo
    Di. 1800 M Ein/Auslaufen, Lauf ABC, Fußgeleksarbeit 34x 100m 3:00-3:10
    Mi. 800-1000 M Einlaufen , Stabitraining 30 Minuten 7600 in 5:55/7800 in 5:25
    Do
    Fr. 5200 M in 5:09, 4400 in 3:55 1800M Auslaufen
    SA
    So. 800 M Einlaufen 9200 in 5:01/4800 in 4:52 400M Auslaufen
    Mo
    Di. 1800 Ein/Auslaufen 13x400 in 1:23 Pausen mit ca. 6:30-6:45
    Mi. Stabitraining 800 M Einlaufen, 8000 M 5:54/8200 in 5:25
    Do
    Fr. 4800 M in 5:09/5400 in 3:58/1500-2000M Auslaufen 6:30-6:45
    SA
    So. 800 M Ein/ 400 M Auslaufen 6:30-6:45 10000 M 5:00/5200 in 4:52
    Ich berücksichtige bei meinen Einheiten Startzeitpunkt, Höhenmeter und Verfassung, Bin ich schon 12 Stunden auf den Beinen und habe ein schlechtes Gefühl Laufe ich die Hälfte ca. Regenerativ, 2. Hälfte dann schneller. Ich rechne mir bei den Läufen meine errechnete Gesamtzeit aus, schlage ich bei einem Tempolauf 800 Meter drauf, dann Laufe ich die Gesamtzeit nicht schneller höchstens gleich als zuvor, ziehe ich 800 Meter z.B. ab Laufe ich schneller. Auf 12 Wochen gesehen beobachte ich auf 4 Wochen meine Grundlagenläufe, 4-8. Woche meine Intervalle und die letzten 4 Wochen die Tempoläufe.
    Verändert sich der vorgegebene Zeitwert, pos. oder neg. reagiere ich entsprechend, schlage z.B. bei kurzen Intervallen drauf, oder lege nach hartem Intervall ein oder 2 Km Regenerativ zu.
    Ich Laufe nicht nach Puls, sehe mir nur die Veränderung an, Puls runter, schneller Laufen ist gut, Pace bei den nächsten Läufen halten nicht schneller werden, Intervalle hoch statt 10x 12x, Puls geht hoch Pace geht runter, Tempoläufe pausieren, nur kurze Intervalle bis 200 Meter, einen kompletten Regenerationslauf. Ich schaffe es fast immer mein Training von der Härte her so zu gestalten, das ich nach 3 Wochen nur 3x 6-12 Km Regeneration Laufe, wenns besonders schwer war, eine Einheit streichen, 1 Stunden Schwimmen, 1,5 Stunden Radfahren, vielleicht mal Sauna, auch in einer normalen Trainingswoche
    Bei jedem Training ein MUSS Dehnen, Fußgelenksarbeit ,Einlaufen/Auslaufen bei Intervallen und Tempoläufen, 1xKraftraum, jeden Tag 2 verschiedene Stabiübungen zusätzlich.
    Jetzt mus ich nur noch in die Laufschuhe reinkommen, dann gehts los.
    Mann sollte grundsätzlich das Trainieren was man nicht kann, was einem Spaß macht und leicht fällt hat der Körper schnell raus und findet schnell eine Möglichkeit dir das Leben schwer zu machen.
    So jetzt gehts ab in die Kiste und morgen um 8:00 auf die Bahn
    Grüße Michael

  10. #60
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    So, ich weiß nicht, ob ich es mir in ein paar Wochen wieder anders überlege... mein Läuferherzchen unterliegt öfter mal Stimmungsschwankungen, aber wer kennt das nicht?

    Ich habe mir überlegt, in den nächsten 7 Wochen noch nach dem Plan für den HM zu laufen und danach erst mal keinen Plan mehr! Keine Pace-Vorgaben, keine Pulsvorgaben, nichts - sondern einfach mal spielerisch, mit mehr Lockerheit und Spaß an die Sache ranzugehen und dann zu schauen, was passiert.

    Wenn die Steigung zur Rheinbrücke kommt, werde ich schon vorher ganz nervös und dann krieche ich da unendlich langsam hoch, damit bloß mein Atem gleichmäßig ruhig bleibt? Warum nicht stattdessen mit Spaß rangehen? Einen Sprint hoch! Und wenn ich oben außer Atem stehe, egal. Sagt doch niemand, dass der Atem ruhig bleiben muss. Dann laufe ich eben gemächlich wieder runter, bis ich wieder Atem habe und sprinte da noch mal hoch. Kann man ja ein paar Mal wiederholen. Vielleicht macht mir die Steigung dann irgendwann nichts mehr aus.

    Und wenn ich an einer Wiese vorbei komme, warum nicht einfach mal anhalten, die Schuhe ausziehen und ein bischen barfuss rumhüpfen?
    Oder ein paar Sprünge über Baumstämme im Wald? Oder 10 Mal die doofe Treppe hoch und runter, egal wie die Passanten gucken.
    Ich habe letztes Jahr den Strongmanrun am Nürburgring mitgemacht. Das war nicht einfach 23,8km abspulen, dass war sehr viel Spaß dabei. Sich dreckig machen, nass machen, viel Abwechslung, irgendwo drüber springen, klettern, kriechen, hangeln. Als Kind hat der Trimm-dich-Pfad doch auch Spass gemacht!

    Mein Plan jetzt: Nach dem HM keine Pläne. Nur der Vorsatz jede Runde anders zu laufen als die vorherige. Auf jeder Runde irgendwelche Dinge einbauen, die ich sonst nie gemacht habe. Neue Dinge einfallen lassen, Abwechslung und auf Puls und Pace pfeifen. Und wenn ich feststelle, dass das auch blöd ist, kann ich ja immer noch zu strukturierten Plänen zurückgehen.

    Hört sich an, als würde ich kurz vorm Läufer-Burnout oder Boreout stehen, oder?

  11. #61
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Lilly, das liest sich gut, was du da vorhast

    Gruss Tommi

  12. #62
    ...formerly known as LiveLoveRun Avatar von Gid
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    Zitat Zitat von Lilly35 Beitrag anzeigen
    Wenn die Steigung zur Rheinbrücke kommt, werde ich schon vorher ganz nervös und dann krieche ich da unendlich langsam hoch, damit bloß mein Atem gleichmäßig ruhig bleibt? Warum nicht stattdessen mit Spaß rangehen? Einen Sprint hoch!
    Warum nicht umgekehrt? Runter hilft dir die Schwerkraft ein höheres Tempo zu halten. Vom Bewegungsablauf ist es zwar auch etwas anders als im Flachen aber ich finde immer man hat da so einen kleinen Memory-Effekt, so dass ich hinterher im Flachen auch etwas schneller unterwegs sein kann. Außerdem werden ein paar Muskeln stärker trainiert als sonst. Die Knie müssen natürlich mitmachen.
    Und wenn ich an einer Wiese vorbei komme, warum nicht einfach mal anhalten, die Schuhe ausziehen und ein bischen barfuss rumhüpfen?
    Habe ich am Sonntag erst auf einer noch nassen Wiese gemacht. Das ist so klasse und da macht es erst Spaß das Tempo mal zu steigern.
    Hört sich an, als würde ich kurz vorm Läufer-Burnout oder Boreout stehen, oder?
    Nein, hört sich wie ein richtig guter Plan an! Ich kann Tommi nur zustimmen.

  13. #63
    Avatar von Pastis
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    Es klingt sehr spannend, was du da vor hast und ich bin gespannt, wie sich dein Tempo und Laufstil wohl verändern werden. Liest sich auch direkt viel schöner und abwechslungsreicher mit mehr Spaß an der Sache

  14. #64
    MarcYa
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    Hallo wetjack,

    wenn man es geschafft hat, sich in den ganzen Tempoangaben zurechtzufinden, hast Du einen aus meiner Sicht sehr brauchbaren Trainingsansatz vorgeschlagen. Einige Einheiten werde ich auch mal probieren, um auf den kurzen Distanzen schneller zu werden. Abwechslung im Training und den Körper an hohe Geschwindigkeiten gewöhnen ist sicherlich der Schlüssel, um langfristig in höherem Tempo laufen zu können.

    Eins habe ich aber nicht verstanden:


    Zitat Zitat von wetjack Beitrag anzeigen
    Ich bin die 3000 Meter noch nie voll auf Tempo gelaufen, denke das ich die locker um die 10 Minuten Laufe.
    Da müsste sich ein Notarzt mit Sauerstoffgerät und Defibrillator im Ziel befinden, bevor ich so etwas überhaupt versuchen würde. (Davon abgesehen, dass ich es natürlich nicht schaffe)

    Zitat Zitat von wetjack Beitrag anzeigen
    Nach ein bischen Tempotraining wird sich meine 10 Km Zeit so um die 39 Minuten belaufen.
    Dafür könnte ich die restlichen 7 km vielleicht mitlaufen.



    Liegt es an Deinem Training, dass Du Deine hohe Geschwindigkeit auf 3.000 m nicht in eine bessere 10 km-Zeit umsetzen kannst?

    Viele Grüße
    Marco
    Zuletzt überarbeitet von MarcYa (23.09.2014 um 08:49 Uhr)

  15. #65
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    Ich merke einfach, dass sich langsam eine Blockade in meinem Kopf breit macht und das ist gar nicht gut...

    Ich war seit Donnerstag nicht mehr laufen, obwohl ich grad frei habe und genug Zeit dazu. Ich war draußen beim Einkaufen und dachte spontan auch: "wow, perfektes Laufwetter!" Doch direkt nach diesem spontanen Gedanken kamen 1000 andere Gedanken: "Aber eigentlich müsstest du jetzt wieder mal ein Tempotraining einlegen.. aber wenn das nicht klappt? Oder wenn du doch wieder nur einen langsamen gemütlichen Lauf machst? Aber wenn du wieder nur so langsam unterwegs warst, bist du wieder frustriert.. und wenn es heute gar nicht läuft, dann ist der ganze Tag gelaufen.."

    Tja, und über all diese Gedanken bin ich dann einfach gar nicht laufen gegangen, sondern hab mich ins Bett gekuschelt und mich durch das öde TV-Programm gezappt.

    Vor lauter Angst, dass es nicht gut läuft und ich dann frustriert bin, laufe ich lieber gar nicht.
    Das ist gar keine gute Entwicklung und auch völliger Schwachsinn. Etwas zu machen ist IMMER besser als gar nichts zu machen. Das sage ich jedem, der es hören will und jetzt halte ich mich selber nicht dran.. Das macht mir etwas Angst grad.

  16. #66
    Avatar von Pastis
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    @Lilly: Ist das jetzt Gedanken, die in Richtung deiner HM gehen oder einfach so? Und wenn du die Uhr mal ein paar Tage einfach weglässt und nicht weißt, wie lange wie schnell? Dann zählt es ja auch nicht, weißt du?

  17. #67
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    Nein, der HM macht mir keine Sorgen. Den schaffe ich wohl. Den muss man ja auch nicht volle Pulle rennen, sondern soll in ruhig angehen.

    Das hier demotiviert mich ungemein:
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Pace Statistik.JPG 
Hits:	115 
Größe:	18,7 KB 
ID:	24057

    Das ist meine durchschnittliche Pace seit Jahresanfang. Ich habe mich konsequent runtergearbeitet.
    Im August ging der Pace dann wieder etwas hoch, weil ich da angefangen habe, wieder vermehrt lange Läufe einzubauen, die man ja eben langsamer läuft als die kurzen. Aber schau dir den September an! Ich bin jetzt wieder genau so langsam wie zu Jahresbeginn! Als ob alles umsonst gewesen wäre. Das frustriert mich ungemein..

  18. #68
    MarcYa
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    Was mir immer hilft, um ohne große Überwindung auf die Runde zu gehen, ist etwas neues zu kaufen. Ich habe mittlerweile 6 Paar Laufschuhe und immer wenn ein neues kam, mussten die direkt ausprobiert und beim nächsten Lauf mit den alten mit diesen verglichen werden, usw. Später war es eine neue Laufuhr. Bis man da alle Funktionen durch hat, sind wieder etliche Läufe ins Land gegangen, zu denen ich mich gar nicht überwinden musste. Sehr witzig finde ich diese Wettläufe gegen sich selbst (aus früheren Läufen). Dann werden die Fortschritte auch unmittelbar ersichtlich. Ähnlich bei neuen Shirts, Hosen etc. Das hilft mir ungemein, die Freude am Laufen hoch zu halten und es ist immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich sich ein Lauf mit verschiedener Ausstattung anfühlt.

  19. #69
    Avatar von Pastis
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    Verstehe ich.

    Ich denke ehrlich gesagt, dass - da du jung und gesund bist - ganz viel Kopf dabei ist und deine Statistik bestätigt das nur. Das du auf einen "ruhigen Puls" achtest, bei der Brücke schon denkt, dass du drosseln musst etc. Vielleicht beobachtest du dich selbst mit Uhr und Aufzeichungen zu streng? Mich erinnert das schon sehr an meinen Runner-Burnout vor Jahren - das hat mir das Laufen dermaßen versaut, dass ich zig Jahre gar nicht mehr gelaufen bin.

    Aber vielleicht ahne ich gerade deswegen auch sowas zu schnell. Ich denke, dass Du Fortschritte machen müsstest und ich wäre auch sehr wohl frustriert. Wenn du jetzt aber nicht läuft, machst du nicht nur keine Fortschritte, sondern du baust ab. Und Spaß macht das TV Programm auch nicht, hättest du genauso gut laufen können. Geb dir mal einen Ruck und lasse doch mal die Uhr weg. Oder das Lauf-Tagebuch und laufe wieder.

  20. #70
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    naja, der HM in 7 Wochen sollte nicht komplett frei nach Schnauze und ohne gute Vorbereitung sein. Daher werde ich versuchen, mich noch diese 7 Wochen nach dem Plan zu richten. Aber wenn das vorbei ist, werde ich anfangen wie oben beschrieben, damit Laufen nicht völlig zum Frustthema verkommt.

    Und Frustshopping habe ich übrigens schon versucht. Neue Schuhe, Laufhosen, Tops, Sportsocken, Shorts, Funktionsshirts für den Herbst und und und.. mein Hirn springt auf sowas gar nicht an. Die neuen Schuhe sind der Knaller, keine Frage! Aber die Motivation sitzt bei mir woanders.. Und extrinsische Motivationen sind eh nur von kurzer Dauer. Das intrinsische: "wow, geile Leistung, das hab ich noch nie geschafft" - das zieht bei mir viel mehr.

  21. #71
    Avatar von Pastis
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    Ich meinte jetzt auch nicht 7 Wochen HM Vorbereitung frei Schnauze, sondern 2-3 Läufe, um vielleicht aus deinem Tief rauszukommen - am besten schnell.

    Shoppen gibt mir nichts, trotzdem aus Neugier: Welche Schuhe sind der Knaller?

  22. #72

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    Zitat Zitat von Lilly35 Beitrag anzeigen

    Und Frustshopping habe ich übrigens schon versucht. Neue Schuhe, Laufhosen, Tops, Sportsocken, Shorts, Funktionsshirts für den Herbst und und und.. mein Hirn springt auf sowas gar nicht an. Die neuen Schuhe sind der Knaller, keine Frage! Aber die Motivation sitzt bei mir woanders.. Und extrinsische Motivationen sind eh nur von kurzer Dauer. Das intrinsische: "wow, geile Leistung, das hab ich noch nie geschafft" - das zieht bei mir viel mehr.
    ...endlich mal ne Frau, die Mann durch Schuhe nicht motivieren kann
    ....höre nie auf anzufangen und fange nie an aufzuhören....

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von tb15rr:

    Lilly* (04.05.2021)

  24. #73
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    Das habe ich letzte und vorletzte Woche schon getan.

    Vorletzte Woche war die Woche nach dem Wettkampf. Und nach einem Wettkampf lässt man es eh erst mal ruhig angehen.

    Letzte Woche fühlte ich mich immer noch mies. Habe 4 Läufe um die 11km gemacht. Einfach schön langsam, entspannt, ganz ohne Druck, das Wetter genießen, die Landschaft, den Rhein. Ich hatte zwar meine Uhr mit, um die Strecke hinterher hochladen zu können, hab aber die ganze Zeit nicht drauf geschaut.

    Jetzt isses immer noch nicht besser, aber nur noch 7 Wochen bis zum HM! So kann es ja nicht weitergehen.

    Ich habe mir übrigens die Asics DS Trainer gekauft. Kosten sonst wohl 130 Euro, habe ich im Outlet in Roermond für 60 Euro bekommen.
    Was Laufschuhe angeht, habe ich immer behauptet, da bin ich wie ein Kenianer. Die ganzen Läufer, die sagen, hiermit kann ich nicht laufen, da kriege ich Blasen, bei denen Schuhen habe ich Schienbeinschmerzen, die habe ich alle nicht verstanden. Gib mir ein paar Schuhe, egal welche und ich laufe damit! Nachdem meine Saucony nach dem Strongmanrun am Nürburgring völlig hinüber waren (siehe unten das Foto), bin ich tatsächlich das ganze letzte Jahr in den Aldi-Schuhen für 19,90 gelaufen, die ich mal für nur für zuhause gekauft habe. Ging auch ohne völlig Probleme. Habe sogar gemerkt: Wow, die sind ja viel leichter als die Saucony. Fühlte sich an, als hätte ich 1kg weniger Gewicht an den Füßen. Nun hatte ich mich im Fitnessstudio angemeldet und musste also auch noch Indoor-Schuhe haben und bin also los. Und jetzt mit den neuen... was ein Unterschied! Die umschließen perfekt den Fuss, sind noch leichter und nicht so starr und fest. Ich benutze die jetzt natürlich nicht für das Studio, sondern fürs Laufen draußen - klar!

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    P.S.: Wobe ich eine Ausnahme machen muss: Ich bin bis jetzt in jedem Schuh ohne Probleme gelaufen, aber im Laufschuhgeschäft in Roermond hatte ich 2 Paar an, die gingen gar nicht. Einmal Asics, deren Knöchelausschnitt so flach war, dass mein Knöchel unangenehm auf die Kante drückte. Und welche, wo ich das Gefühl hatte, da ist eine Kugel in der Mittelfußsohle. Fies.

  25. #74
    MarcYa
    Gast

    Standard

    Bitte nicht falsch verstehen, ich meinte nicht Frustshopping. Es ist nicht so, dass mir die Lust fehlt, also kaufe ich was. Ich muss sowieso was kaufen (will ja nicht nackt und barfuss rennen), was mir aber zusätzliche Freude bereitet.

    Und ich dachte, dass kennt jeder. Mit einem neuen PC (oder auch Mac) macht das Arbeiten anfangs doch auch erst mal mehr Spaß. Oder das fahren mit einem neuen Auto, das Angeln mit neuer Ausrüstung usw.

  26. #75

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    Zitat Zitat von Lilly35 Beitrag anzeigen
    Ich merke einfach, dass sich langsam eine Blockade in meinem Kopf breit macht und das ist gar nicht gut...

    Ich war seit Donnerstag nicht mehr laufen, obwohl ich grad frei habe und genug Zeit dazu. Ich war draußen beim Einkaufen und dachte spontan auch: "wow, perfektes Laufwetter!" Doch direkt nach diesem spontanen Gedanken kamen 1000 andere Gedanken: "Aber eigentlich müsstest du jetzt wieder mal ein Tempotraining einlegen.. aber wenn das nicht klappt? Oder wenn du doch wieder nur einen langsamen gemütlichen Lauf machst? Aber wenn du wieder nur so langsam unterwegs warst, bist du wieder frustriert.. und wenn es heute gar nicht läuft, dann ist der ganze Tag gelaufen.."

    Tja, und über all diese Gedanken bin ich dann einfach gar nicht laufen gegangen, sondern hab mich ins Bett gekuschelt und mich durch das öde TV-Programm gezappt.

    Vor lauter Angst, dass es nicht gut läuft und ich dann frustriert bin, laufe ich lieber gar nicht.
    Das ist gar keine gute Entwicklung und auch völliger Schwachsinn. Etwas zu machen ist IMMER besser als gar nichts zu machen. Das sage ich jedem, der es hören will und jetzt halte ich mich selber nicht dran.. Das macht mir etwas Angst grad.
    Hallo Lilly,

    ich sehe schon dein Problem, kann es sein das du dauert Angst hast du könntest eine Trainingseinheit versauen?
    Auch wenn man Leistungsorientiert denkt sollte man immer (bzw. genau des wegen) folgendes beachten.
    Du solltest zuerst einmal Wettkampf und Training getrennt betracht.
    Ein guter Wettkmapf, ist eine gute zeit, eine gute Leistung bringen,...
    Ein gutes Training ist ein absolviertes Training bzw. ein durchgezogenes Training.
    Eine Tempoeinheit kannst du als Erfolg verzeichen, wenn du sie nicht abbrichst bzw. machst.
    Das heißt du versuchst am Anfang deinen Ziel Pace möglichst genau zu treffen, du kannst natürlich den Fehler machen zu langsam oder zu schnell wegzulaufen, aber was solls es ist KEIN WETTKAMPF, korrigiere die Geschwindigkeit und mach dich nicht fertig.
    Wenn du die Geschwindigkeit nicht halten/erreichen kannst, dann ist es vollkommen ok wenn du trotz vollen Einsatz langsamer bist/wirst, nur versuche die Einheit abzuschließen auch wenn man sich manchmal ordentlich schinden muss und sowiso schon meilenweit entfert von seiner Ziel Pace ist. Das ist egal, freue dich wenn du sie geschafft hast und feiere sie aus Erfolg, denn was im Training zählt ist der Einsatz.
    Denn das Ziel eines Training ist dich auf einen Wettkmapf optimal vorzubereiten, nicht um neue Bestzeiten im Training zu laufen.

    Wass du vielleicht noch wissen solltest ist das man optimalerweiße seinen Körper 3-4 Wochen zweimal im Jahr nach seine Hauptwettkämpfen, ruhe gönnt dass heist man läuft in der Zeit keine Intervalle oder Tempoeinheiten, auch Langeläufe sind stark gekürzt. Auch das gehört dazu, bzw. hilft dir wenn du nächstes Jahr neue Bestzeiten aufstellen willst. Wollte dir damit nur zeigen das selbst Jahresträiningspläne genau so ein Ruhemonat, was du ja selbst machen willst, vorgeben.

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