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  1. #4976
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Wochenabrechnung - Woche 18 - 03.05.2021 - 09.05.2021

    Strecke
    (km)
    Zeit Pace
    (min/km)
    Radeln
    (km)
    Zeit Zeit für
    "Anderes"
    Bemerkungen
    Montag 7,50 0:23:37 Radeln zum Friseur und zurück
    7,71 0:47:28 06:09 Lockerer Lauf zum Volkspark zum Krafttraining
    0:09:36 Krafttraining im Volkspark
    Dienstag 10,76 0:51:43 Radeln in Wilmersdorf
    0:25:03 Etwas verkürzte Dehnung
    Mittwoch 0:11:00 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    1:21:05 Blackroll und Dehnung
    Donnerstag 0:11:23 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    10,04 1:09:05 06:53 Gemütlicher Lauf zum Teufelssee und zurück
    Freitag 0:25:49 Exz. Krafttraining und etwas Dehnung
    Samstag 8,00 0:38:43 Kleine Runde in Wilmersdorf
    14,83 1:39:29 06:43 Dauerlauf durch Dahlem zum Volkspark, inkl. Krafttraining
    0:11:22 Krafttraining im Volkspark
    Sonntag 0:11:49 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    21,34 2:09:50 Radtour durch den Grunewald und in Dahlem
    Gesamt
    32,58 3:36:02 06:38 47,60 4:03:53 3:07:07 Gesamt-Sport/Bewegung: 10:47:02

    Drei Läufe hab ich in die Woche gepackt. Davon zwei Läufe in den Volkspark, in dem ich auch noch etwas Kraft trainiert hab. Am Montag mit recht flottem Tempo, am Samstag dafür langsamer aber mit großem Umweg. Und am Donnerstag lief ich von zu Hause aus in den Grunewald, bis zum Teufelssee und wieder zurück. Mit den gut 32 Kilometern bin ich zufrieden.

    Geradelt bin ich einige Kilometer, dabei durch die Gegend und Besorgungen gemacht. Und am Wochenende mit Schatzi ein paar Ausflüge. Also kein sportliches radeln aber mit 47 Kilometern auch ein gutes Stück.

    Im Volkspark hab ich zwei mal Kraft trainiert, was richtig gut war, sonst aber nichts weiter, kein Stabitraining *rotwerd*. Dafür ein paar mal etwas für die Sehnen getan.

    Zwei mal Dehnung und einmal auf der Bläckroll gequält ist nicht viel aber wenigstens etwas.


    Wochenabrechnung - Woche 19 - 10.05.2021 - 16.05.2021

    Strecke
    (km)
    Zeit Pace
    (min/km)
    Radeln
    (km)
    Zeit Zeit für
    "Anderes"
    Bemerkungen
    Montag 20,32 1:19:11 Radtour auf dem Fläming-Skate
    10,06 1:07:06 06:40 Langsame Runde in der City
    Dienstag 0:11:07 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    Mittwoch 0:11:26 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    7,65 0:47:50 06:15 Lockerer Lauf zum Volkspark inkl. Krafttraining
    0:09:23 Krafttraining im Volkspark
    Donnerstag
    Freitag 12,71 2:19:44 Radeln im Kurzurlaub an der Ostsee
    Samstag 20,55 3:03:32 Radeln im Kurzurlaub an der Ostsee
    Sonntag
    Gesamt
    17,71 1:54:56 06:29 53,58 6:42:27 0:31:56 Gesamt-Sport/Bewegung: 9:09:19

    Man könnte die Woche als eine ungeplante Ruhewoche bezeichnen. Kurzfristig haben wir ein Zimmer an der Ostsee bekommen und so durften wir endlich wieder in einen Kurzurlaub fahren. Ich nahm zwar Laufsachen mit, fand aber nicht die Zeit für ein Läufchen. Okay, die Motivation dazu war auch gering Dafür sind wir in der Lübecker Bucht schön auf den Rädern unterwegs gewesen, die wir extra mitgenommen hatten. Bereits am Montag begann die Woche mit einer schönen Radtour auf dem Flämingskate Und mit den Radtouren an der Ostsee kamen 62 Kilometer im Sattel zusammen.

    Da wir am Montag recht früh von der Radtour wieder zu Hause waren, hatte ich danach noch Zeit für ein Läufchen. Der erste richtig heiße Tag des Jahres und ich renne eine Runde! Schatzi hielt mich voll für bekloppt Und mir hat es guuut gefallen! Also das Läufchen! Am Mittwoch rannte ich noch kurz in den Volkspark zum Krafttraining. Mehr Läufe gab es nicht.

    Und Krafttraining auch nur dieses eine Mal. Zuzüglich zweier kleiner exzentrischen Einheiten. Und sonst nichts weiter die Woche


    Wochenabrechnung - Woche 20 - 17.05.2021 - 23.05.2021

    Strecke
    (km)
    Zeit Pace
    (min/km)
    Radeln
    (km)
    Zeit Zeit für
    "Anderes"
    Bemerkungen
    Montag 0:10:31 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    12,47 1:25:08 06:50 Langsamer Lauf zum und um den Grunewaldsee
    Dienstag
    Mittwoch 7,90 0:56:17 07:07 Kleine Runde am Rhein und durch Köln
    0:20:24 Krafttraining im Hotel
    Donnerstag 5,54 0:38:52 07:01 Gemütliche Runde mit Manfred durch Köln
    Freitag
    Samstag 14,40 1:20:47 Radtour durch Dahlem und zum Abendessen
    Sonntag 0:19:24 Schwimmen im Freibad Wilmersdorf - 800 Meter
    1:22:17 Blackroll und Dehnung
    Gesamt
    25,92 3:00:17 06:57 14,40 1:20:47 2:12:36 Gesamt-Sport/Bewegung: 6:33:40

    Die Woche hatte ich von Dienstag bis Freitag Lehrgang in Köln. Daher fiel die sportliche Betätigung auch ein wenig spärlich aus. Am Montag lief ich noch ganz schick durch den Grunewald. Die weiteren Läufe absolvierte ich dann in Köln, beide recht kurz. Am Mittwoch erkundete ich ein wenig den Rhein und am Donnerstag traf ich mich mit Manfred und wir liefen ein Stück, ebenfalls am Rhein. Der Lauf war sehr angenehm und wir hatten viel zu quatschen

    Am Mittwoch machte ich noch ein kleines Krafttraining in der Muggibude des Hotels, welches ich genau deswegen gebucht hatte.

    Wieder zurück in Berlin machten Schatzi und ich am Samstag eine schöne Radtour durch Dahlem und genossen die endlich wieder geöffnete Außengastronomie. Mit ein paar kleineren Radfahrten kam ich die Woche auf 27 Kilometer.

    Und auch das wieder geöffnete Freibad Wilmersdorf nutzten wir für ein wenig schwimmerische Abwechslung. Auf Anhieb schaffte ich ohne Probleme 800 Meter und das machte viel Laune.

    Am Sonntag war nicht viel los und so pflegte ich den Körper noch ein wenig auf der Rolle und mit einer Dehnsession.

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  2. #4977
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard

    Wochenabrechnung - Woche 21 - 24.05.2021 - 30.05.2021

    Strecke
    (km)
    Zeit Pace
    (min/km)
    Radeln
    (km)
    Zeit Zeit für
    "Anderes"
    Bemerkungen
    Montag
    Dienstag 15,94 1:50:45 06:57 Langsamer Dauerlauf in Köln
    Mittwoch 0:35:36 Krafttraining im Hotel
    Donnerstag 11,55 1:20:30 06:58 Gemütlicher Lauf am Rhein in Köln
    Freitag
    Samstag 20,21 2:08:12 Radtour nach Dahlem und später zum Abendbrot
    Sonntag
    Gesamt
    27,48 3:11:15 06:58 20,21 2:08:12 0:35:36 Gesamt-Sport/Bewegung: 5:55:03

    Zweite Woche Lehrgang in Köln, wieder von Dienstag bis Freitag. Und sehr unsportlich die Woche Hab aber zwei richtig schöne Läufe in Köln machen können, der am Dienstag viel im Grüngürtel fast komplett im Regen und ohne dass mir kalt wurde, so war es fein. Und schön weit. Am Donnerstag komplett am Rhein, war auch sehr schön, aber nicht ganz so weit.

    Das Krafttraining am Mittwoch im Hotel war etwas ausführlicher, hatte mich nicht schon vorher müde gelaufen und somit etwas mehr Energie.

    Am Samstag gab es mit Schatzi eine schöne Radtour.


    Wochenabrechnung - Woche 22 - 31.05.2021 - 06.06.2021

    Strecke
    (km)
    Zeit Pace
    (min/km)
    Radeln
    (km)
    Zeit Zeit für
    "Anderes"
    Bemerkungen
    Montag 0:11:13 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    12,55 1:22:42 06:35 Langsame Runde in Halensee und Grunewald
    Dienstag 0:49:19 Kraft- und Stabitraining
    0:54:06 Dehnung
    Mittwoch 0:10:16 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    10,96 1:15:48 06:55 Langsamer Lauf im Grunewald
    22,30 0:51:59 Radeln zum Laufen und zurück inkl. Training auf der Krone
    Donnerstag 10,56 0:47:47 Einkaufsradeln
    0:11:35 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    Freitag 6,99 0:44:29 06:22 Kurzer, lockerer Lauf zum Volkspark inkl. Krafttraining
    0:10:04 Krafttraining im Volkspark
    8,42 0:41:07 Radeln zum Abendessen
    Samstag 1:13:13 Blackroll und Dehnung
    0:10:49 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    Sonntag 0:11:07 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    Gesamt
    30,49 3:22:59 06:39 41,28 2:20:54 4:01:42 Gesamt-Sport/Bewegung: 9:45:34

    Bedeutend mehr Sport und sehr viel Grün diese Woche Ich hab wieder ernsthafter begonnen, die Sehnen mit dem exzentrischen Training zu pflegen. Die Vernachlässigung war mit der Zeit zu spüren Da muss ich wieder Einiges aufholen. Dazu kam ein Krafttraining im Volkspark und einmal das SAM-Kraft- und Stabitraining. Das hatte ich auch ein paar Wochen nicht mehr gemacht und der linke Hämstring nutzte die Gelegenheit sofort

    Wieder drei Läufe in der Woche, nicht allzu weit aber ein wenig schneller, als üblich. Das ergab sich so. Am Montag war ich auch sehr gut erholt nach drei Tagen Laufpause und so lief es sehr angenehm und flott durch den Grunewald. Allerdings die Königsallee, keine Waldwege. Am Mittwoch hatte ich dann auch Lust auf Waldwege und radelte zum Start am Grunewald. Und nutzte die Gelegenheit auch gleich zum ersten Radtraining nach einer gefühlten Ewigkeit. Läuferisch schloss ich die Woche mit einem kurzen, aber schön flotten Lauf zum Volkspark ab, bei dem ich auch gleich noch ein Krafttraining machte.

    Wie schon erwähnt, gab es endlich wieder ein Radtraining auf der Krone und da stellte ich gleich mal einen neuen persönlichen Geschwindigkeitsrekord auf Und dann hab ich hier und da noch ein paar Kilometer auf dem Sattel zurück gelegt und legte dabei 44 Kilometer zurück

    Abgerundet wurde die Woche mit zwei Dehnsessions und einmal auf der Rolle.


    Wochenabrechnung - Woche 23 - 07.06.2021 - 13.06.2021

    Strecke
    (km)
    Zeit Pace
    (min/km)
    Radeln
    (km)
    Zeit Zeit für
    "Anderes"
    Bemerkungen
    Montag 6,65 0:42:43 06:26 Kurzer, lockerer Lauf zum Volkspark inkl. Krafttraining
    0:09:30 Krafttraining im Volkspark
    Dienstag 0:40:48 Kraft- und Stabitraining
    0:44:00 Dehnung
    Mittwoch 10,64 1:12:35 06:50 Langsamer Lauf im Grunewald
    20,16 0:49:02 Radeln zum Laufen und anschließend Training auf der Krone
    Donnerstag 0:44:10 Kraft- und Stabitraining
    0:40:52 Dehnung
    Freitag 16,05 1:50:30 06:53 Langsamer Dauerlauf teilweise im Grunewald
    Samstag 0:12:08 Exz. Kniebeuge und Treppenübung
    Sonntag 0:30:41 Blackroll
    Gesamt
    33,33 3:45:49 06:47 20,16 0:49:02 3:42:09 Gesamt-Sport/Bewegung: 8:17:00

    Auch diese Woche war wieder sportlicher. Sehr erfreulich, so kann es bleiben. Begonnen hab ich die Woche mit einem kurzen Lauf zum Krafttraining im Volkspark. Ich lief schneller an, als dem Körper lieb war und so baute ich zu schnell ab und musste auf dem Rückweg einige Gehpausen einlegen. Schlimm war das nicht. Dafür war der Lauf am Mittwoch im Grunewald viel besser. Und anschließend gab es noch ein ordentliches Training mit dem Rad auf der Krone. Die Krönung der Woche setzte ich mir mit dem Lauf am Freitag auf. Ich wollte, nach dem Lauf in Köln, gleich noch einmal etwas länger laufen und so plante ich 16 Kilometer ein. Lief wunderbar und so kann es doch weiter gehen.

    Abgesehen vom Radtraining am Mittwoch gab es nicht viel mehr Betätigung im Sattel, so kamen insgesamt nur knapp 25 Kilometer zusammen.

    Und ich war auch sonst lieb zum Körper, hab zwei mal das SAM-Programm gemacht, inklusive der exzentrischen Kniebeuge nebst Treppenübung. Okay, dieses nur drei Mal die Woche aber besser als noch weniger

    Und zwei mal gedehnt hab ich mich auch, plus einmal Blackroll Geht doch

    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

  3. #4978
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Langsamer Lauf um den Griebnitzsee am 20.06.2021

    Am Sonntag war es endlich soweit, ich konnte meinen vor Wochen erstellten Lauf auf dem Mauerweg bis zur Glienicker Brücke in Angriff nehmen. Das Wetter mit deutlich über 30°C sprach zwar ein wenig dagegen, aber ich hatte die Zeit und wollte sie nutzen. Angesichts der Hitze war die Vorbereitung allerdings ein wenig aufwändiger als üblich. Viel zu trinken musste ich mitnehmen, dazu den Korb auf den Gepäckträger basteln. Und auch Geld nahm ich vorsichtshalber mit

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    Ich radelte los und war flink an der Krone. Anders als üblich fuhr ich nicht ganz so schnell, wollte noch genügend Kraft fürs Laufen sparen. Dennoch war ich mit über 27 km/h unterwegs und das fühlte sich gar nicht so anstrengend an. Ab der Havelchaussee lies ich es gemütlicher angehen, da ich schon spürte, wie mir schon beim Radeln die Hitze zu schaffen machte. Da brachte der Fahrtwind keinerlei Kühlung. Die acht Kilometer bis zum Laufstartpunkt gefielen mir dennoch ganz gut

    Angekommen und erst einmal setzte ich die 1,5-Liter-Buddel Wasser an und trank ausgiebig. Nach der dreiviertel Stunde war ich schon mächtig durstig und das Wasser war dank Alufolie drumrum noch sehr schön kühl. Dabei stellte ich fest, dass sich meine Ohrhörer, die seit der Krone zu lange im Standby waren, verabschiedet hatten. Ich versuchte es zwar, aber normalerweise lassen die sich mit dem Player nur wieder koppeln, wenn sie einmal kurz im Lade-Case gelegen haben. Das ist nur mit diesem Player so, mit allen anderen Geräten verbinden die sich immer und sofort Im Ohr wollte ich sie nicht lassen, wenn sie eh keine Mucke spielen Zusammen mit dem Player versteckte ich sie im Wald Meine Getränke wollte ich aber nicht verstecken und lies sie im Fahrradkorb.

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    Dann war ich endlich fertig und laufbereit und merkte den nächsten Fehler: Ich hatte zuviel dabei: Flasche Wasser, Händy und Kamera! Nun ja, wird schon gehen und das tat es auch, war nur immer wieder ein wenig umständlich. Aber am Sonntag war ein Lauftag eher als Genusslauf.

    Ein Genuss war die Hitze leider nicht. Auch wenn ich dabei bin, mich daran zu gewöhnen, der Körper ächzte nach relativ kurzer Zeit schon etwas. Für das schön langsame Tempo war ich jetzt schon kurzatmig und der Puls war auch gleich recht hoch. Aber was solls, jammern war nich und nach einem Kilometer hatte ich meine erste Pause. Ich machte einen kurzen Fotostopp an der Stelle, an der die ehemalige Staatsgrenze und auch der heutige Grenzverlauf zwischen Berlin und Brandenburg in den Griebnitzsee führt. Hier befindet sich beim Mauerweglauf auch ein Verpflegungspunkt. Bei meiner ersten Umrundung Westberlins konnte ich mich hier vor einem ziemlich starken Regenschauer unter die Markise flüchten. Eine angenehme Erinnerung

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    Ich lief dann weiter auf dem Mauerweg durch Neubabelsberg und das machte viel Laune. Schatten hatte ich hier nicht gerade viel und in der Sonne war es schon brutal heiß. Dennoch lief ich knappe 2 Kilometer durch, bis ich zum Trinken eine kleine Gehpause einlegte. Jetzt bereits, nach etwa 20 Minuten war das Wasser warm und von Erfrischung war da nichts mehr zu spüren. Gleichwohl war es wichtig, zu trinken und es spülte den Mund aus, was auch immer wieder gut tat. Ich legte immer wieder kleine Trink-Geh-Pausen ein und so kam ich bestens voran und fühlt mich gut dabei. So gut, dass ich nach etwa 4,5 Kilometer am Wartmanns Café noch keine Pause machen wollte. Nein, ich wollte zuerst mal auf die Glienicker Brücke und dank der kleinen Pausen kam ich da auch bestens an.

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    Und ich drehte wieder um. Nun lief ich ein Stück die Königsstraße weiter, um dem Grenzverlauf weiter zu folgen. Dabei hatte ich auch ein paar Höhenmeter zu überwinden, was bei den Bedingungen kein Pappenstiel war. Ich zog das durch, bis ich nach Rechts in den Wald einbog. Da ging es weiter aufwärts, was mich zu einer längeren Gehpause überredete. Auch dank des nun schattigeren Waldes ging es mir weiterhin recht gut. Im Rahmen der Bedingungen natürlich Während der Gehpause orientierte ich mich mit dem Händy und fand so heraus, dass ich sehr nahe an der Strecke von vorhin, und damit auch dem Café, vorbei kommen würde. Das ersparte mir die Mühe, eine andere Gelegenheit für eine Erfrischungspause suchen zu müssen. Dort kaufte ich mir ein Radler und lies mir meine Wasserflasche wieder auffüllen. Ich klopfte mir mal wieder selbst auf die Schulter, dass ich nicht vergessen hatte, Geld mitzunehmen Das tat sowas von gut!

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    Ein klein wenig widerwillig machte ich mich wieder auf den Weg. Und hatte einen wundervolle Streckenabschnitt vor mir: 2,5 Kilometer auf der Uferpromenade des Sees. Schattig, guter Waldweg und nur wenig sanfte Höhenunterschiede. Ich fühlte mich so gut, dass ich größere Abschnitte, bis zu einem ganzen Kilometer! , durchlaufen konnte. Dabei war ich noch dazu vergleichsweise schnell unterwegs. Den Beinen ging es nämmisch sehr gut, die waren locker und fit und gänzlich unbeeindruckt von der Hitze. Klug war das eventuell nicht, aber es war nicht wirklich schlimm. Dann machte ich halt eher ne Pause

    Nachdem ich den See verließ und ein wenig weiter nördlich den Prinz-Friedrich-Leopold-Kanal überquerte, sah ich linker Hand einen Biergarten und merkte mir den für eine kleine Pause auf dem Rückweg vor.

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    Auf dem restlichen Weg widerstand ich der Versuchung, abzukürzen. Auch weil ich ahnte, dass mir das nicht viel an Einsparung einbringen würde. Und ich war ja auch nicht so fertig. Dann lieber noch eine kleine Gehpause nach der Unterführung unter der Bahnlinie und die restlichen paar hundert Meter lief ich dann noch wunderbar zu Ende. Meine Getränke waren noch da, nur leider nach fast zwei Stunden doch etwas aufgewärmt. Wurscht, gleich werde ich einkehren und was "richtiges" und vor allem kaltes zu trinken bekommen. Der Biergarten auf der Söhnel Werft war dann noch näher und den nahm ich!

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    Auf dem Rückweg nach Hause mit dem Radel kam ich auf die geniale Idee, dass ich einen kleinen Umweg zum Teufelssee machen könnte. Das war die beste Idee des Tages! Dort bekam ich an der DLRG-Station noch mal ordentlich und kalt zu trinken und sprang für ein paar Minuten in den See Und nach einem kleinen Schwätzchen mit den Kameraden von Schatzi, fuhr ich dann flink nach Hause. Insgesamt war ich dann fast fünf Stunden unterwegs gewesen. War sooo lange auch nicht geplant *flöööt*

    Und hier sind alle Fotos: https://forum.runnersworld.de/forum/...=1#post2704258

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,02 07:11 07:03 140 Langsam aber mit hohem Puls losgelaufen. Vorher die 18 Kilometer auf dem Radel waren so langsam nicht. Außerdem war es heiß!
    2. 1,02 06:56 06:50 145 Aufgrund vieler Gehpausen sagt das Durchschnittstempo wenig aus.
    3. 1,01 06:57 06:53 152 Aber auch Fotopausen gab es hier und da
    4. 1,02 07:13 07:05 155 Ich laufe an Wartmanns Café vorbei - noch
    5. 1,03 07:00 06:47 146 Nach 5,4 Km hab ich die Mitte der Glienicker Brücke erreicht.
    6. 1,02 06:56 06:48 150 Und wieder zurück. Nun durchs Wäldchen.
    7. 1,06 06:59 06:37 140 Ich komme wieder ganz nahe am Café vorbei, nun mache ich eine Pause
    8. 1,01 06:48 06:44 151 Nun die Griebnitzseepromenade entlang, das war richtig schön.
    9. 1,02 06:43 06:37 154 So schön, dass ich noch einmal recht flott wurde. Zwischen den Gehpausen.
    10. 1,02 06:51 06:43 150 Den Prinz-Friedrich-Leopold-Kanal hinweg und die Bahnlinie zwischen Potsdam und Berlin unterquert.
    11. 0,60 04:09 06:56 154 Noch ein paar Meter durch den Wald, dann hab ich es geschafft.
    Brutto 10,81 1:51:48 10:20 149 Geh-, Foto- und Trinkpausen hatte ich genug und so war ich lange unterwegs.
    Gesamt
    10,81 1:13:43 06:49 149

    Und die Fahrt auf dem Radel:

    Abschnitt
    Distanz Zeit Tempo
    (km/h)
    Puls Bemerkungen
    1. 3,76 10:11 22,16 126 Warm werden bis zur Krone.
    2.
    6,29 13:50 27,29 151 Ein wenig beschleunigen. Muss sich ja auch lohnen
    3. 7,95 21:20 22,36 144 Und noch ein gutes Stück bis zum Startpunkt zum Laufen.
    4. 8,11 21:26 22,69 135 Wieder zurück zur Krone.
    5.
    3,97 08:27 28,21 162 Da sind doch noch ein paar Körner
    6. 2,65 08:18 19,14 145 Am Hüttenweg abgebogen zum Teufelssee.
    7. 5,50 16:51 19,59 127 Und nach Hause.
    Gesamt
    38,23 1:40:23 22,85 140

    https://runalyze.com/shared/jlq26

    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    heikchen007 (25.06.2021)

  5. #4979
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    Anbei mal eine Produktempfehlung von mir:
    Ich besitze eine LifeStraw-Flasche mit Wasserfilter. Die kannst du überall unterwegs auffüllen, Kranwasser, Brunnenwasser, Flusswasser, die hat einen eingebauten Filter für trinkbares Wasser. Vermutlich kann man auch dreckiges Pfützenwasser nehmen. Während Corona hatte ja alles zu und wenn man lang in der Pampa unterwegs ist, findet man auch oft sonst nichts zum Auffüllen. Und mehrere Flaschen will ich ja auch nicht mitschleppen müssen. Ist ein echt gutes Teil.

  6. #4980
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Lange nix geschrieben hier, nun wir sind im Urlaub und das an der Ostsee Seit Samstag in Zingst auf dem Darß und es ist herrlich hier. Sonntag lief ich morgens vor dem Frühstück 12 Kilometer und heute 13,75. Bin also wieder im Urlaubs-Morgens-Nüchternlauf-Modus Die Berichte, Statistiken und Fotos liefere ich natürlich nach. Kann aber etwas dauern Der Laptop liegt ziemlich unbenutzt im Zimmer. Mal sehen, morgen soll schlechtes Wetter sein. Aaaaber hier im Hotel gibs eine kleine Muggibude, eine Sauna und einen Innen- und Außenpool - also viel Ablenkung . Und Buch lesen "muss" ich auch noch Alsoooo schaumer mal

    Liebe Grüße derweil von der Ostsee

    Gruss Tommi

  7. #4981
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Lilly* Beitrag anzeigen
    Anbei mal eine Produktempfehlung von mir:
    Ich besitze eine LifeStraw-Flasche mit Wasserfilter. Die kannst du überall unterwegs auffüllen, Kranwasser, Brunnenwasser, Flusswasser, die hat einen eingebauten Filter für trinkbares Wasser. Vermutlich kann man auch dreckiges Pfützenwasser nehmen. Während Corona hatte ja alles zu und wenn man lang in der Pampa unterwegs ist, findet man auch oft sonst nichts zum Auffüllen. Und mehrere Flaschen will ich ja auch nicht mitschleppen müssen. Ist ein echt gutes Teil.
    Hihi, das wäre an sich ne Idee. Allerdings laufe ich seltener in der Pampa. Und die Gelegenheiten, dass sich sowas wirklich lohnt, dürften sehr wenige sein

    Gruss Tommi

  8. #4982
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Liebe Grüße derweil von der Ostsee
    Schönen Urlaub euch dreien (falls nicht schon wieder vorbei) !

  9. #4983
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Schönen Urlaub euch dreien (falls nicht schon wieder vorbei) !
    Dankeee Ist der letzte Abend in Zingst. Aber der Urlaub geht weiter, morgen nach Bad Doberan

    Übrigens sind wir zu viert. Schatzi und ich und unsere Radels

    Gruss Tommi

  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Lilly* (06.07.2021)

  11. #4984
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Übrigens sind wir zu viert. Schatzi und ich und unsere Radels
    Ach so, also kein Tandem.

    Ja, ab irgendwann finden die Urlaube urplötzlich ohne die Kinder statt. Spätestens dann merkt man, dass die seltsamerweise erwachsen werden.

  12. #4985
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Jaaaa, das muss vorbereitet werden und fördert das Abnabeln Als nächstes steht der Auszug von Stieftöchterchen an Sie hat allerdings mittlerweile auch ein Schatzi und das erleichtert die Sache ungemein. Also mental gesehen

    Gruss Tommi

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    RunningPotatoe (03.07.2021)

  14. #4986
    Leben ist in 9 Monaten laufen lernen und sich den Rest des Lebens fragen, wohin. Avatar von Lilly*
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    Tommi macht gefühlt jeden Tag Triathlon im Urlaub. Laufen, Radeln und schwimmen. Und nebenbei erfüllen sie jeden Tag auch ihren Bildungsauftrag, viel Kunst & Kultur. Irgendwie scheint da der Bierkonsum unterzugehen... Aber das kann man vielleicht in Ruhe nach dem Urlaub zuhause nachholen.

  15. #4987
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Bierkonsum? Ähem... Gestern war der erste Abend ohne Caipi, Aperol etc. Dafür "floss" das Duckstein (sonst finde ich das äußerst lecker) nicht so Das Hotel hat auch keine Bar. Aber heute geht es weiter zur letzten Station des Urlaubs: Krummbek/Schönberg, nähe Kiel. Da hat das Restaurant des Hotels jeden Abend offen und da gibs Dittmarscher Bier *sabber*

    Allerdings fürn Triathlon, das Schwimmen ist noch ein wenig unterrepräsentiert, muss ich noch viel nachholen. Dafür Gestern morgen ein Läufchen Bad Doberan - Heiligendamm - Börgerende - Bad Doberan über 18 km hingelegt Schwer wars am Ende schon aber auch sehr schön. Leider war iiiiirgendwie die Zeit nicht mehr da, die Bilder noch in den Status zu basteln. War aber auch weniger los, als vorgestern

    Gruss Tommi

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    RunningPotatoe (06.07.2021)

  17. #4988
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Soooo, bin schon ein paar Tage aus dem Urlaub zurück, der sooo schön war. Da kann ich später bei dein einzelnen Tagen noch näher drauf eingehen, aber insgesamt hatten wir über die drei Wochen gesehen ganz tolles Wetter. Keinen einzigen komplett verregneten Tag. Viel viel Sonne und auch hier war es erst die letzten beiden Tage ein wenig ungemütlich weil heiß. Auch der Rest klapp 100%ig, wir hatten tolle Hotels, jede Menge gute Abendessen, viel Fisch und noch mehr gute Getränke. Wir haben viel gesehen und erlebt. Der Entschluss im letzten Jahr, dass wir uns vernünftige Fahrräder kaufen und diese auch mit in den Urlaub nehmen, war goldrichtig.

    Insgesamt bin ich 10 mal gelaufen mit insgesamt 141,49 Kilometer, also jeden zweiten Tag. Ich lief jeden Lauf vor dem Frühstück und daran hab ich mich wieder schnell gewöhnt. Manchmal gab es leichte Anlaufschwierigkeiten, geht aber auch hier in Berlin auch nicht jeder Lauf grandios los. Ich hab mir fest vorgenommen ( ), den einen oder anderen Lauf in der Früh, beispielsweise wenn ich frei habe und morgens mit Schatzi aufstehe, zu absolvieren. Der längste Lauf im Urlaub hatte fast 20 Kilometer, beim schnellsten war ich mit 6:11/km unterwegs und das 15 Kilometer weit. Insgesamt war das richtig gutes Training und ich hab die Ausdauer auf ein neues Level heben können. Der flotte 15er am Freitag zeugte davon. So könnte es weiter gehen bis zum Berlin Marathon, wenn.....

    Ja wenn sich nicht die nächste Baustelle aufgetan hätte Beim Lauf am Freitag begann der rechte Adduktor nach etwa 8 Kilometer zu schmerzen. Nach einem Kilometer kurze Pause, etwas fluchen und mich sammeln und dann wollte ich den Rest ganz gemütlich laufen. Ich hatte noch 6 Kilometer vor mir und das ohne Abkürzungsmöglichkeit. Nur das langsame Laufen brauchte nichts, tat ebenfalls so weh, wie beim schnellen Tempo. Also wieder beschleunigt, die Zähne zusammengebissen und zu Ende gelaufen. Pö a Pö wurde ich dabei auch noch schneller Der Vortrieb klappte bestens, nur das rechte Bein vorzuholen, was ja auch Job des Adduktors ist, das tat weh. So cancelte ich den geplanten Lauf am Sonntag. Sollten 22 bis 23 Kilometer werden. Nun weiß ich nicht, was der Adduktor macht, so im "normalen Leben" ist da weniger zu spüren. Dann tat sich gestern noch ein "Schmerz" ohne Grund! am vorderen Oberschenkel auf, fühlt sich wie ein Pferdekuss an Ich bin gespannt, wie sich mein Testlauf nachher anfühlen wird.

    Zug um Zug werde ich die Urlaubsläufe auswerten, natürlich kann ich da nicht mehr so viel zu jedem einzelnen schreiben, dafür gibs jede Menge Bilder

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  18. #4989
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    So, der Testlauf gestern ging in die Hose. Lief es noch recht gut los, in schön langsamer Pace um die 7/km, nahm der "Druck" im Adduktor pö a pö zu. Ja als zunehmend schmerzhaften Druck würde ich das bezeichnen Das spricht gefühlt auch gegen eine Zerrung, denn es gab kein auslösendes Ereignis und das kam auch nicht so plötzlich von 0 auf 100. Das kenne ich ja schon. Jedenfalls beschloss ich nach einem Kilometer, dass es keinen Sinn macht, die Zähne zusammenzubeißen und ich lief wieder nach Hause. Gespickt mit Gehpausen. Nach dem Wiederanlaufen ging es wieder besser los und verschlimmerte sich wieder. Ich tippe mal auf eine Verhärtung bzw. austrahlenden Triggerpunkt und da werde ich die Tage mal irgendwie rumbasteln, damit der Scheiß wieder aufhört.

    Als Trost sind Schatzi und ich am Abend noch zum Italiener was Leckeres mampfen

    Gruss Tommi

  19. #4990
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Erster Urlaubslauf auf dem Darß am 27.06.2021

    Endlich Urlaub! Corona hatte ein Einsehen, die Inzidenzen sanken, die erwünschten Lockerungen kamen und wir durften an die Ostsee fahren, so wie geplant. Da war ein paar Wochen vorher noch großes Bangen. Dementsprechend verlief die Woche ein wenig unsportlich. Nach dem Lauf am Montag lief ich nicht mehr. Dienstag bekam ich meine zweite Corona-Impfung, also gab es Mittwoch auch keinen Lauf. Donnerstag und Freitag war Vorbereitung und packen für den Urlaub angesagt. Samstag fuhren wir in aller Frühe nach Zingst auf dem Darß los, um so allen Staus zu entgehen. Klappte wunderbar und stressfrei und wir waren vor Zehn Uhr bereits da An dem Tag gab es auch noch keinen Lauf, wir erkundeten erst einmal Zingst, den Strand und unser Hotel.

    Aber am Sonntag lief ich meinen ersten Lauf. Natürlich, wie bereits in den vergangenen Jahren vor dem Frühstück. Ich wusste ja, dass ich das sehr gut kann, das Nüchternlaufen wie auch das frühe Aufstehen. Unser Hotel war direkt an der Seestraße und dem Deich und so brauchte ich nicht erst dahin laufen. Der Einfachheit halber wollte ich auf dem Deich einfach Richtung Osten laufen. Sechs Kilometer hin und wieder zurück - Verlaufen unmöglich Das lief noch ein wenig steif und unrund los. Fünf Tage Laufpause und das frühe Laufen kamen zusammen. Aber wie schon gewohnt hoppelte sich das ein und ich wurde rasch schneller und unterschritt die magische Pace von 6:30/km. Das fühlte sich gut an und so sah ich auch keinen Grund, mich zu bremsen. Allerdings viel schneller wollte ich erst einmal nicht werden.

    Nach 6 Kilometern stoppte ich, schrieb Schatzi eine SMS und lief wieder zurück. Und das lief einfach so gut weiter. Einziges Manko war, dass mir mangels Musike auf den Ohren ein wenig öde war Immerhin 6 Kilometer schnurgerade aus Aber auch dies brachte mich nicht um die Lauffreude. Und weil ich weniger abbaute, als ich gedacht hatte, ich sogar noch ein wenig schneller wurde, wollte ich den letzten Kilometer noch richtig einen drauf hauen. In welchem Tempo ich das schaffen würde, darauf war ich schon gespannt. Und ich freute mich hinterher, dass ich für einen 12. Kilometer eine Pace von 5:41 hinbekommen hatte. Ich war zwar nicht ganz am Anschlag, aber viel weiter wäre ich in dem Tempo auch nicht mehr gekommen. Der Puls von 177 am Ende sprach schon deutliche Worte. Sowas hab ich schon ewig nicht mehr hinbekommen.

    Später, nach dem tollen Sektfrühstück (jeden Morgen! ) radelten wir in die gleiche Richtung auf dem Deich, nur ein Stückchen weiter bis zum östlichen Ende des Darß, dem Vogelausguck Pramort. Das waren noch einmal knapp 34 Kilometer auf dem Rad. Ein schöner und sportlicher Einstieg in den Urlaub

    Und hier ein paar Bilder vom Läufchen:

    Start auf dem Deich, an VPs und der Surfschule vorbei
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    Von wegen eben! Da ging es auf und ab
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    An der Ostsee gibt es natürlich jede Menge Campingplätze.
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    Ein erster, etwas unscharfer Blick auf die Ostsee.
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    Und noch etwas weiter...
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    Dann umgedreht und wieder zurück.
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    Gegenüber vom Hotel hab ich fertig
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    Später am Tag ist hier richtig was los!
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    Und noch ein paar Bilder von unserer Radtour:
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    Und das erste mal in der Ostsee!
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    Und in Pramort angekommen
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    Natürlich gibt's noch ein wenig Statistik:

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,02 07:02 06:54 118 Da war ich noch gemütlich unterwegs, die Beine mussten aber auch erst einmal entrosten. Bin ja 5 Tage nicht gelaufen.
    2. 1,01 06:41 06:37 131 Es wurde besser...
    3. 1,00 06:35 06:35 136 ...und besser.
    4. 1,00 06:25 06:25 137 Und fortan machte es mehr und mehr Laune.
    5. 1,00 06:19 06:19 140
    6. 0,99 06:15 06:19 145 Nach genau 6 Kilometern drehte ich auf dem Deich um. Eine kleine Pause genehmigte ich mir aber.
    7. 1,02 06:25 06:18 141 Und alles wieder zurück. Zurück geht immer leichter.
    8. 1,00 06:19 06:19 146 Und daher macht das noch mehr Laune.
    9. 1,00 06:18 06:18 150 Selbst die zunehmende Ermüdung stört mich nicht.
    10. 1,00 06:14 06:14 153 Jetzt, oder zumindest bald, beschließe ich, wenn das so gut weiter läuft, dann, dann mache ich den letzten Kilometer einen ordentlichen Endspurt.
    11. 1,00 06:15 06:15 156
    12.
    1,04 05:54 05:41 167 Und so hab ich mein Vorhaben in die Tat umgesetzt. Das war dann auch "ein wenig" anstrengend am Ende.
    Brutto 12,08 1:18:30 06:30 143 Nur eine Pause bei der Wende. Inklusive SMS an Schatzi.
    Gesamt
    12,08 1:16:44 06:21 143

    https://runalyze.com/shared/kdecv

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  20. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Catch-22 (30.07.2021), heikchen007 (21.07.2021), Jogging-Rookie (21.07.2021)

  21. #4991
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Langsamer Dauerlauf im Grunewald am 26.07.2021

    Ach Mensch, dass einem die "Mitmenschen" alle Planung zu Nichte machen können?! Eigentlich wollte ich am Sonntag, in aller Ruhe und mit Zeitpuffer und überhaupt mit viel Freude meinen Lauf machen. Eventuell wollten Schatzi und ich zum Teufelssee fahren und ich von dort aus laufen und anschließend noch ins Wasser hüpfen. Aber als wir beide am Samstag auf den Hof gingen, um nach Ludwigsfelde zur Therme zu fahren, stellten wir fest, dass ihr Fahrrad fehlte. Einfach in der Nacht vom Hof geklaut Da konnten wir natürlich nicht fahren. Ich kümmerte mich gleich um die Versicherung (ich hatte letztes Jahr das Rad über Jobrad "gekauft" und da ist die Versicherung mit dabei) und zur Polizei die Anzeige aufgeben mussten wir auch noch. Davon mal abgesehen war die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Schatzi hatte das Fahrrad so gut gefallen und die Radelei damit machte ihr so viel Freude und dann das! Ehe die Versicherung das alles abgewickelt hat und ein neuer Jobradvertrag dauert auch ein paar Wochen, ist der Sommer vorüber und bis dahin kann Schatzi doch nicht immer Töchterchens Rad benutzen. Noch dazu müsste jedes mal Sattel und Lenker eingestellt werden. Also waren wir heute bei Stadler, ihr ein neues Rad kaufen. Ein baugleiches, nur halt etwas neuer Kann sie morgen abholen. Was hat das nun mit Sonntag zu tun? Wir sind dann eben Sonntag in die Therme nach Ludwigsfelde gefahren und so verschob ich den Lauf auf Montag, also gestern.

    So richtig passte es natürlich auch nicht in den Montag das Läufchen, aber was nicht passt wird passend gemacht. Vormittag waren Schatzi und ich in ihrer Schule, ihr Klassenzimmer etwas umräumen und ein paar Löcher bohren. Dieses Jahr fand sogar eine Grundreinigung statt! Es geschehen doch noch wunder! Anschließend belohnten wir uns mit einem leckeren Eisbecher. Ich merkte natürlich den ganzen Tag, dass es warm und sehr schwül war. Passt ja bestens zum Laufen anschließend Auf dem Heimweg regnete es auch noch ziemlich stark. Passt doch! Der Regen war nur kurz, hatte aber den Grunewald ein wenig bewässert. Allein die Abkühlung fehlte Ich bastelte mir flink eine Strecke bis zum Forsthaus "Alte Saubucht", um dort Wasser nachzutanken, und wieder zurück. Kam ich auf gut 15 Kilometer und das passte bestens: Noch einen Kaffee und einen halben Liter Wasser getrunken und dann rannte ich los.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Nach einem kleinen Umweg zum Postkasten rannte ich wieder unsere Straße aufwärts. Das war ein wenig beschwerlich Aber ich war guter Dinge, dass sich das einlaufen wird. Und dies tat es, sogar besser, als ich dachte. Der zweite Kilometer war mit 6:33/km schon etwas zu flott. Ich legte sofort ein wenig die Bremse an - hat funktioniert. Ich wollte den Adduktor nicht schon wieder provozieren. Außerdem war das bei dem Wetter eh keine gute Idee. Ich war lange skeptisch, ob 15 Kilometer wirklich passend waren. Aber wie ich so bin, wird das erst einmal durchgezogen. Bis zum Forsthaus würde ich schon mal kommen, sind ja keine 8 Kilometer bis dahin. Und was dann wird, wird sich schon zeigen. Schlimmstenfalls mache ich dann ein paar Pausen. Mal rüber grüßen zum Galloway-Fred

    Die drei Kilometer bis zum Grunewald liefen schon ganz gut, auch wenn ich da am seichten Anstieg der Trabener Straße (der ist wirklich seicht, sicher weniger als 1% Steigung) noch ein wenig zu kämpfen hatte. Der Tunnel am S-Bahnhof war wieder ein wenig erfrischend, aber nicht so, dass ich anschließend gegen eine Wand lief. Später allerdings, als ich dann am Schmetterlingsplatz in den Grunewald einlief, war es wie eine Waschküche. Hatte ich mir doch gedacht! Dennoch lief es weiterhin gar nicht so übel. Es wurde dann noch besser, lockerer und nach dem ersten Anstieg des Schildhornwegs gefiel mir das alles richtig gut. Als ich dann Richtung Süd-Westen abbog, merkte ich, dass ich mir einen Reitweg ausgesucht hatte. Der Regen vorher hatte den lockeren Sand dann aber ein wenig verfestigt. Und die paar Anstiege nahm ich sportlich. Später traf ich auf die Sperre des Weges. Die kenne ich eigentlich und ich wollte schon einen Umweg machen, aber rechtzeitig sah ich den Trampelpfad. War der schon immer da? Den nahm ich natürlich und der war nicht ohne, ein einwandfreier Singletrail

    Kurz danach war ich schon am Forsthaus. Das kalte Wasser war herrlich! An den Unterarmen, dem Gesicht und erst recht beim Trinken. Ich hatte zwar meine Buddel mit Wasser dabei, das war aber schon recht warm. Ich musste bis dahin allerdings gar nicht so viel trinken. Ich war zwar völlig durchgeschwitzt, mir lief die Suppe wie nur was, dennoch fühlte ich mich ziemlich wohl dabei. Das schwül-warme Wetter störte mich gestern doch wenig Ich dehnte die Pause auch nicht groß aus, nachdem ich die Buddel neu gefüllt hatte, lief ich auch gleich wieder los. Ab jetzt war die Strecke vergleichsweise leicht und die An- und Abstiege waren nicht so heftig. So lief das weiterhin richtig gut und ich war froh darüber, dass ich mir die 15 Kilometer vorgenommen hatte. Selbst der kurze Anstieg kurz nach dem Teufelssee konnte mich nicht bremsen Und auf dem restlichen Weg nach Hause waren es eher die Beine, die abbauten. Aber auch nicht so schlimm, dass ich mir Gedanken darüber machen musste. Die kleine Baustelle am Adduktor meldete sich auch diesmal nicht zu Wort und so denke ich, dass ich dieses Kapitel abhaken kann. Hat mir nur leider eine Woche Training gekostet.

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,03 07:03 06:51 118 Na das geht doch ganz gut los und ich komme auch gut mit dem Wetter klar.
    2. 1,01 06:37 06:33 130 Ich komme wohl zu gut klar
    3. 0,99 06:45 06:49 137 Die Bremse wirkt, nicht abruppt aber sie wirkt.
    4. 1,03 06:58 06:46 141 Nun im Grunewald geht es den Schildhornweg etwas aufwärts, das bremst auch noch ein wenig.
    5. 1,01 06:46 06:42 139 Nun wieder ein wenig abwärts und das wirkt sich gleich aufs Tempo aus.
    6. 1,00 07:02 07:02 150 Abgebogen vom Schildhornweg und es geht richtig hinauf, gleich 20 Höhenmeter auf 320 Meter, das bremste schon etwas.
    7. 1,00 07:03 07:03 148 Und alles wieder hinab und da bremste ich und lies es nicht rollen.
    8. 1,05 07:08 06:47 146 Die Pause an der Labestation brachte sehr angenehme Abkühlung etwas Erholung.
    9. 1,02 06:55 06:47 147 Es lief allerdings weiterhin ganz gut und ich hatte nichts zu meckern.
    10. 1,00 06:49 06:49 150 Auch die Pace war sehr gleichmäßig.
    11. 1,01 06:54 06:50 154 Nun konnte mich auch der Anstieg vom Teufelssee nicht mehr bremsen
    12. 1,00 06:49 06:49 149 Die Pinkelpause war nun doch herzlich willkommen
    13. 1,02 06:53 06:44 150 Nach dem Grunewald lief das ganz gut weiter.
    14. 1,01 06:53 06:49 152 Natürlich im Rahmen der logischerweise zunehmenden Ermüdung.
    15. 1,23 08:13 06:41 153 Und ich konnte noch ein klein wenig zulegen
    Brutto 15,41 1:48:57 07:04 144 Trink- und Pinkelpauseen kosteten etwas Zeit, brachten aber auch willkommende Erholung.
    Gesamt
    15,41 1:44:48 06:48 144

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    Thorsten Havener

  22. #4992
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    Standard

    Oje, saublöd das mit dem Fahrrad! Hoffentlich geht alles glatt mit der Versicherung.

    Da geht noch nichts über ein feines Läufchen zum Dampfablassen!

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dicke_Wade (31.07.2021)

  24. #4993
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Langsamer Lauf auf dem Darß am 29.06.2021

    Der zweite Lauf auf dem Darß sollte etwas langsamer werden, denn auch ein wenig länger. Wie schon zwei Tage zuvor kam ich bestens aus dem Bett, machte mich fertig und rannte gemütlich los. Diesmal nahm ich allerdings etwas Klopapier mit, denn ich befürchtete, dass mir die Strecke zu weit werden könnte. Davon mal abgesehen, dass ich nicht wusste, ob die öffentlichen Toiletten offen sein würden, führte mich meine Strecke eh kaum an diesen vorbei. Ich wollte einmal um Zingst drumrum laufen.

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    Ich lief erst einmal auf dem Deich los, allerdings in westliche Richtung.

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    Vorbei an der Zingster Ostseeklause, die ich mir für ein späteres Abendessen vormerkte. Machte einen schicken Eindruck. Nach etwa einem Kilometer verließ ich aber den Deich und sah die Ostseeklause noch einmal von hinten. Leider war sie geschlossen und wir mussten woanders einkehren.

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    Ich lief am ehemaligen Bahnhof vorbei. Früher verkehrten die Züge bis nach Zingst. Ab jetzt laufe ich ein paar Kilometer auf der ehemaligen Bahntrasse.

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    Dabei überquere ich den Deich, der Zingst vor eventuellem Hochwasser vom Bodden her schützt. Den werde ich nachher noch einmal wiedersehen

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    Derweil laufe ich auf dem Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse weiter bis zur Meiningenbrücke. Diese Eisenbahn-Drehbrücke ist schon eine ganze Weile außer Betrieb. Derweil kann man mit dem Auto über die "provisorische" Brücke fahren.

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    Auf dem Rückweg lief ich ein Stück den Radweg zurück, bis ich abbog und einen guten Kilometer am Straßenrand bis nach Zingst laufen musste. Gibt eben nicht überall Radwege

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    Ein wenig lief ich durch das südliche Zingst, bis zum Hafen und bog dann auf den Deich von vorhin ab.

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    Vom Deich aus gab es auch so einiges zu sehen. Einen Zirkus, eine Minigolfanlage (wir fanden allerdings keine Zeit dafür) und den Zingster Strom.

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    Der eine Deich biegt ab, auf dem anderen, dem Querdeich, laufe ich, am Campingplatz vorbei zurück zur Ostsee

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    Bei der Surfschule treffe ich wieder auf den Ostseedeich und laufe die restlichen knapp zwei Kilometer bestens zurück zum Hotel.

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    Ach ja, das Klopapier hab ich wirklich gebraucht

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,01 07:06 07:01 114 Im Gegensatz zu vorgestern gleich ein wenig langsamer.
    2. 1,02 06:59 06:53 124 Und nach knapp einem Kilometer biege ich schon ab ins Hinterland.
    3. 1,00 06:56 06:56 127 Und viel wird auch nicht beschleunigt, das soll ein gemütlicher Lauf werden.
    4. 1,01 06:51 06:49 127 Okay auf dem schicken Radweg, der mal die Bahntrasse war, lief es richtig gut.
    5. 1,00 06:47 06:48 126 An der Meiningenbrücke eine kleine Gebüschpause eingelegt und wieder zurück.
    6. 1,01 06:41 06:36 126 Ui ui ui, da wurde ich unbemerkt wieder flotter!
    7. 1,00 06:45 06:44 136 Wollte ich aber nicht
    8. 1,00 06:55 06:56 131 Das schllurfte sich auf dem Rückweg nach Zingst noch richtig gut ein.
    9. 1,00 06:58 07:00 132 Eine kleine Fotopause am Hafen musste sein.
    10. 1,00 07:00 07:01 130 Jetzt drei Kilometer auf dem Binnendeich zurück zur Ostsee.
    11. 1,00 07:00 06:59 130
    12. 1,00 06:44 06:45 135
    13. 1,01 06:40 06:36 138 Noch ein Stück auf dem Deich wie Vorgestern zurück zum Hotel.
    14. 0,77 05:10 06:45 143 Da wollte ich dann doch fertig werden
    Gesamt
    13,82 1:34:34 06:51 130

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    Gruss Tommi


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  25. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Bald-Elfe (31.07.2021), Catch-22 (30.07.2021), Little_Endure (30.07.2021)

  26. #4994
    Avatar von Catch-22
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    Das mit dem Rad deiner Frau ist echt Mist. Aber schön, dass ihr euch davon nicht ganz die Laune habt vermiesen lassen.
    Wieder einmal: schöne Bilder und natürlich schöner Lauf!

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    dicke_Wade (31.07.2021)

  28. #4995

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    Tut mir auch leid, dass deiner Frau das Fahrrad gestohlen wurde.

    Aber der Lauf, mit so viel Gewässer, ist toll!

  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Little_Endure:

    dicke_Wade (31.07.2021)

  30. #4996
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Danke für euer Mitgefühl

    Ja Laune vermiesen bringt auf Dauer auch nix, daher nach vorne schauen, schnell neues Rad kaufen und dieses Wochenende am Flämingskate genießen war die Devise. Inklusive tollem Läufchen gestern Werde ich berichten.

    Wir hatten ja noch Glück im Unglück, denn Schatzis RAF war über Jobrad versichert, meins nicht und das hamse stehen gelassen. Aaaaber am Freitag ist Schatzi zur Versicherung und hat die Hausrat anpassen lassen

    Gruss Tommi


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  31. #4997
    will 10k laufen Avatar von Bald-Elfe
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    Was für ein Glück, dass Ihr überhaupt einen Ersatz bekommen habt. Das soll ja im Moment gar nicht so leicht sein.

  32. #4998
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Bald-Elfe Beitrag anzeigen
    Was für ein Glück, dass Ihr überhaupt einen Ersatz bekommen habt. Das soll ja im Moment gar nicht so leicht sein.
    Ja das war schon Glück Wir haben ja hin und her überlegt. Aber eh die Versicherung die Sache fertig bearbeitet hat, das dauert. Dann ein neuer Jobradvertrag, das sind noch mal ein paar Wochen und in der ganzen Zeit hat Schatzi kein Rad! Ne das ging gar nicht. Mit dem Rad von Töchterchen ist nicht gut möglich gewesen. Völlig anderes Modell, andere Firma und Nabenschaltung. So haben wir rasch beschlossen, dass wir das Geld in die Hand nehmen und schnell ein neues Rad kaufen werden. Und bei Stadler gab es glücklicherweise!!!! das nahezu baugleiche Nachfolgemodell von dem, das wir letztes Jahr gekäuft hatten Also zugeschlagen und am nächsten Tag konnte Schatzi es in Empfang nehmen. Gleichzeitig haben wir mit Schlössern aufgerüstet. Nun stehen dir Räder mit vier Schlössern umeinander und am Ständer gesichert im Hof

    Soooo, und sonst? In den drei Frühschichten letzte Woche hatte ich auf Arbeit wenig Zeit für den Rechner, daher bin ich mit meinen Läufen ziemlich hinterher in der Bearbeitung und den Beschreibungen. Da ist einiges aufzuholen und das mache ich nach und nach. Aktuelle Läufe mit alten gemischt, auch die vom Urlaub mit den Bildern Und die Wochenabrechnungen kommen auch irgendwie dazwischen. Ach ja Wochenabrechnung. Mit dem Lauf vorhin über 21,1 Kilometer hab ich diese Woche über 60 Wochenkilometer geschafft Getreu meinem alten Ultra-Spruch, man kann in einem Lauf soviel Kilometer laufen, wie man in der Woche geschafft hat, sollte doch der Berlin-Marathon kein Problem sein, oder? Dass ich bisher nur die Hälfte der Distanz im Training geschafft hat, muss ich ja niemandem verraten

    Gruss Tommi


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  33. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    RunningPotatoe (08.08.2021)

  34. #4999
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Langsamer bis lockerer Lauf am Fläming-Skate bei Jüterbog am 30.07.2021

    Bevor durch Corona wieder alles abgedichtet wird (man kann nie wissen, auf welche Ideen die Politiker wieder kommen), nutzen wir so viel freie Zeit wie möglich, um raus zu fahren aus der Stadt und uns rumzutreiben. So fand Schatzi in Kloster Zinna, Ortsteil von Jüterbog ein schnuckeliges Hotel, die Alte Försterei, für zwei Übernachtungen.

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    Nachdem ich von der Nachtschicht ausgeschlafen hatte fuhren wir gen Süden. Wir bauchten nicht einmal eine Stunde, der Fläming-Skate ist eben schön nahe bei Berlin. Vorher tat ich Schatzi meinen Wunsch kund, gleich am Freitag noch ein Läufchen machen zu wollen. Ich wollte lieber am Sams- und Sonntag ausschlafen und nicht vor dem Frühstück laufen. Schatzi wollte dagegen gleich am Freitag eine Runde radeln. Nun, das konnten wir doch gemeinsam machen, ich laufe und Schatzi begleitet mich Das hatten wir schon mal, hatte zwar Spaß gemacht, nur die Strecke durch den Grunewald war nicht so ihrs. Diesmal hatte ich eine bessere Strecke auch zum Radeln gebastelt. Hoffte ich

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    Wir waren also recht früh im Hotel, eingecheckt und etwas ausgepackt und nicht lange gezögert. Die Zeit dürfte gut reichen bis zum Abendbrot, inklusive duschen vorher. Da war auch eine kleine Pause in Jüterbog mit drin *gluck gluck* Und so lief ich los und noch ein Stück durch Kloster Zinna. Das Örtchen wurde übrigens vom Alten Fritz (Friedrich der Große) 1764 als Weberkolonie gegründet und der Name geht auf das Kloster Zinna zurück, dass 1170 gegründet und 1553 aufgelöst wurde. Da stehen noch ein paar gut erhaltene Gebäude rum, auch die Klosterkirche, die wir natürlich besichtigten. Kurz nach dem Loslaufen bemerkte ich, dass ich meine Kamera vergessen hatte, ich hatte aber auch keine Lust mehr, noch einmal rauf aufs Zimmer zu gehen. So machte Schatzi mit ihrem Händy ein paar Fotos. Am Ende wurde das der Lauf mit den meisten Bildern von mir

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    Nachdem wir aus dem Örtchen waren, ging es in einer Schleife wieder zurück zur B101 und gleich darauf noch einmal zurück. Das verstand Schatzi nicht, wie kann man solche Umwege machen? Ich fühlte mich dabei recht gut, die Beine waren frisch und locker und mit der Wärme, es war auch nicht gerade heiß, kam ich bestens klar. Ich musste nur immer wieder ein wenig aufpassen, dass ich mich nicht im Tempo an Schatzo anpasste, da wir oft genug nebeneinander liefen und radelten. Auch wenn wir auf dem Weg nach Werder (nein nicht das mit den großen Obstplantagen) eine schmale Straße hatten, hatten wir glücklicherweise keinen Verkehr. So lief sich das wunderbar dahin. Auch Schatzi hatte ihre Freude daran und machte fleißig Fotos von mir und Werder.

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    Ich lief also einmal durch Werder und dann wieder südlich davon zurück. Noch so ein Umweg, eine "Runde" sieht anders aus Dafür waren wir dann auch ein Stück auf dem Rad-/Skateweg des Flaming-Skates. Im Gegensatz zu unserer Tour vor ein paar Monaten waren viele Skater unterwegs, vor allem am Samstag und Sonntag, als wir gemeinsam radelten. Manche auf Ausflug mit der ganzen Familie, andere voll am Trainieren mit guter Technik.

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    Den Radweg verließen wir aber nach einem Kilometer wieder und es ging eine Straße ohne Radweg entlang, ich am linken Rand und Schatzi rechts. Da fuhr sie lieber etwas schneller etwas vor, viel Verkehr war auch hier zum Glück nicht.

    Und schon kamen wir nach einer Stunde in Jüterbog an. Nicht, dass ich das gebraucht hätte aber eine kühle Erfrischung, ein Radler oder so, wäre mir sehr willkommen gewesen. Wir schauten ein wenig und fanden nichts. Auf dem Händy in Googelmäps war in der Nähe ebenfalls nichts zu finden und bis ins Stadtzentrum wollten wir nicht. Dann also weiter Das konnte unsere Laune aber nicht vermiesen

    Raus aus Jüterbog ging es ein Hügelchen hinab, das lief sich wunderbar! Allerdings sah "unten" meine Strecke vor, dass wir in den Wald abbiegen mussten. Nach 100 Metern sah ich aber ein, dass der Waldweg nichts zum Radeln ist. Selbst fürs Laufen war der nicht schön, von beiden Seiten ragten hohe Brennesseln in den Weg rein und der Mittelstreifen war schlecht zu belaufen. Also zurück und da haben wir beratschlagt, wie wir nun weiter machen. Außen um den Wald herum würde die Strecke um etwa 2 Kilometer verlängern. Läuferisch kein Problem, aber etwas von der Zeit her. Wir fanden eine gute Alternative, etwas zurück (unter anderem wieder hinauf auf den Hügel und die Radstrecke des Fläming-Skates zurück bis nach Kloster Zinna. Radelfreundlich, läuferfreundlich und von der Distanz würde das auch hinkommen. Am Ende war die Strecke keine 500 Meter kürzer als geplant

    So liefen/radelten wir fröhlich weiter und mir ging es immer noch richtig gut. So gut, dass ich noch etwas weiter beschleunigte, und das nicht nur, weil es öfter abwärts ging. Der Durst aufs Bier war natürlich auch ein treibender Faktor! Und die Zeitplanung war auch perfekt, noch viel Zeit zum Duschen und anschließend gab es die Belohung

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    Letzteres Gläschen war der Zinnaer Klosterbruder, dessen Essenz im ehemaligen Zisterzienserkloster hergestellt wird.

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,02 06:49 06:40 108 Losgelaufen mit Schatzi auf dem Radl dabei und viel Freude durch Kloster Zinna, dann raus und drum herum.
    2. 1,00 06:44 06:42 119 Und dann mit auf schönen Wegen bis nach Werder.
    3. 1,00 06:39 06:38 124 Mit schön gleichmäßigem Tempo.
    4. 1,00 06:35 06:34 129
    5. 0,99 06:31 06:33 135 Einmal durch das kleine Dörfchen Werder und südlich davon wieder zurück.
    6. 0,99 06:35 06:37 137
    7. 1,01 06:25 06:21 139 Da ging es ein wenig abwärts, gleich wurde ich schneller.
    8. 0,99 06:30 06:32 143
    9. 1,03 06:30 06:19 143 Wir erreichen Jüterbog, finden aber keine Lokalität zum Erfrischen.
    10. 1,02 06:56 06:48 137 Stärkerer Anstieg und das kostet etwas Tempo und ein paar Körner.
    11. 1,01 06:36 06:32 131 Wo es hinauf ging, da geht es auch wieder hinab, ich konnte mich ein wenig erholen.
    12. 1,02 06:41 06:34 132 Im Wald umgedreht und den Abstieg von eben wieder hinauf
    13. 1,01 06:21 06:19 136 Eine schöne Strecke haben wir zurück gefunden, da lief es noch einmal richtig gut.
    14. 1,01 06:21 06:16 134 Und so blieb es bis zum Hotel
    15. 0,99 06:10 06:13 142
    16. 0,85 05:15 06:12 145
    Gesamt
    15,95 1:43:37 06:30 133

    https://runalyze.com/shared/km754

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  35. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Bald-Elfe (08.08.2021)

  36. #5000
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Langsamer Dauerlauf teilweise im Grunewald

    Gestern (also jetzt, da ich beginne zu schreiben Vorgestern) lief ich eine kurze Runde durch Charlottenburg. Mehr dazu, und warum ich den nicht am Freitag erledigte, schreibe ich im entsprechenden Bericht Erwähnen wollte ich den Lauf desrum, da ich allermeist einen Tag Pause zwischen zwei Läufen einlege. Ich möchte meiner alten Orthopädie so gut es geht die nötige Regeneration zukommen lassen. Da der Sonntag sich aber bestens für den langen Lauf anbot, musste der Pausentag mal unter den Tisch fallen. Mal schauen, wie sich das Knie anfühlen wird. Und der Hintern. Und der Hamstring. Und und und Ich bastelte mir eine sehr einfache Strecke, damit ich schön abschalten und den Lauf genießen kann. Wenn das dann möglich ist. Kann ja auch anders kommen :flöööt:

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Name:	Strecke 08.08..jpg 
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    Mit genügend Abstand zum Frühstück machte ich mich also auf den Weg. Kleiner Umweg noch zum Briefkasten, werden es eben noch 100 Meter zusätzlich zu den geplanten 20,6 Kilometern. Schatzi meinte vorher, warum so kurz? Ist ja nicht mal ein Halbmarathon Also unsere Straße abwärts zum Kasten und wieder aufwärts und das strengte erst einmal an *nörgel* Wenn das jetzt schon so los geht, dann wird das ein langer Kampf heute. Hoffentlich kein Krampf! Aber zu früh gerätselt, die Beine liefen sich ein und spätestens auf der Bismarckallee lief das ordentlich und rund. Dass der Körper leicht unterfordert war, zeigt der niedrige Puls zu Beginn. Und die 6:42/km auf der Bismarckallee sind auch dem leichten Gefälle geschuldet. Dennoch achtete ich immer ein wenig aufs Tempo. Wollte nicht gleich zu Beginn die Körner aufbrauchen.

    Das lief also richtig gut los und die Kilometer flogen einfach so vorbei. Dazu kam, dass ich diesmal keine gemischte Musike im Ohr hatte und auch keinen Podcast. Ich wählte das Best-Of-Album "Echoes" von Pink Floyd und damit bin ich schon einige wunderbare lange Läufe die vergangenen Jahre gelaufen. Und so beflügelte es mich ein weiteres Mal und erhöhte die Lauffreude um Einiges. Dazu kam auch, dass ich auf der Königsallee bis zum Hüttenweg durchlaufen konnte, ehe mich dort die rote Ampel stoppte. Dabei war das nicht einmal nötig, da kamen keine Autos und ich lief nach ein paar Sekunden weiter. Kein Grund zum Ärgern und es brachte mich auch nicht aus dem Rhythmus. Der nächste, nicht viel längere Stopp kam erst nach Kilometer 17. Insgesamt musste ich 15 Sekunden "pausieren", nicht der Rede Wert. Rein statistischerweise nahm ich das mit auf. So bin ich eigentlich den ganzen Lauf durchgelaufen und das erfreute mich zusätzlich.

    Nach dem Hüttenweg auf der Onkel-Tom-Straße ging es erwartungsgemäß ein paar Höhenmeter hinab und ich schaffte es, dort nicht zu überpacen, nur ein wenig wurde ich schneller. Den folgenden Anstieg nahm ich sportlich und so war der Kilometer insgesamt doch recht flott. Allerdings hatte ich da das erste Drittel meiner Strecke hinter mir. Da kann noch viel kommen, das weiß ich. Der Belag des Bürgersteigs selbst war derweil nicht so förderlich, aber auch dies konnte mich nicht so ärgern, wie manch anderes Mal.

    Ich bog dann für einen guten Kilometer auf die Argentinische ein, um dann in den Fischerhüttenweg abzubiegen, der mich zurück in den Grunewald führen wird. Das lief wieder ganz ordentlich und mit Spaß und an anderen Tagen hätte ich mir sicher an der "Alden Pommesbude" ein Bierchen gegönnt. Gestern dagegen war gleichmäßiges Durchlaufen angesagt. Darum hatte ich auch kein Händy oder die Kamera dabei. Das kurze Abbremsen fürs Knippsen stört zwar den Lauffluss nicht so sehr, lenkt aber insgesamt doch etwas ab. Das wollte ich aber diesmal nicht. Nach dem Tiefpunkt zwischen Krumme Lanke und Schlachtensee ging es stetig hinauf - etwa 20 Höhenmeter auf 700 Meter Strecke verteilt. Dazu kam, dass dieser Kilometer das einzige Stück mit Waldboden war. Das strengte zwar schon mehr an, dennoch konnte ich auch den Abschnitt bestens hinter mich bringen. Ich hatte da die Krone als Zwischenziel vor mir und darauf freute ich mich.

    4,5 Kilometer feinster Asphalt, geradeaus mit leichten Wellen und tendenziell die Höhenmeter abnehmend. Das konnte doch einfach nur Spaß machen! Es gibt ja Tage, da finde ich das öde, da mag ich Abwechslung, da sind auch Trailpfade wunderbar. Aber alles hat seine Tage und mit der korrekten mentalen Einstellung kann ich schön lange einfach nur geradeaus laufen Noch dazu war sportlich gesehen wieder Einiges los auf der Krone. Viele Radfahrer, einige Skater und ein paar Läufer begegneten mir oder überholten mich. Ein einsames Läufchen sieht anders aus Mir gefiel das gestern sehr gut und so purzelten die Kilometer nur so dahin.

    Das änderte sich ein wenig, als ich zur Eichkampstraße kam, da war der Bürgersteig anders und es dauerte ein Stück, bis ich mich an den neuen Rhythmus anpasste. Derweil war ich schon erstaunt, wie gut sich die Beinchen bis jetzt noch anfühlten. Da hatte ich noch kürzlich andere Läufe, da waren 15 Kilometer sehr schwer am Ende. Dann waren es noch zweieinhalb Kilometer bis zum ICC. Die Avus-Tribüne wird derzeit aufwändig renoviert und da ist ne große Baustelle. Ich nutzte den Radweg, um nicht noch einmal die Straßenseite wechseln zu müssen. War ja breit, doch die Pfütze an der Baustelle war breiter. Ich durch und die war knöcheltief! Da laufe ich bei bestem sonnigen Wetter und komme mit pitschnassen Füßen zu Hause an! Auch das konnte mich nicht ärgern, etwas später erfreute mich ein sehr freundlicher Autofahrer, der beim Rechtsabbiegen auf die Avus-Auffahrt nicht nur die Radler vor mir passieren lies, sondern auch noch auf mich wartete Derweil lief ich weiter und bog kurz danach auf die Halenseestraße, die danach erst einmal recht abschüssig ist. Das tat nun mittlerweile etwas in den Gräten weh, so langsam protestierten die doch

    Anschließend bis zum Rathenauplatz alles wieder hinauf, da kam ich etwas ins Schnaufen. Mittlerweile hatte ich beschlossen, mindestens den Halbmarathon zu laufen und Umwege so zu legen, dass dies bis zu Hause hinkommt. So wollte ich die Ampel am Rathenauplatz entscheiden lassen, wo ich langlaufen würde. Um das Grün zu bekommen, legte ich einen kleinen Spurt hin, laut Aufzeichnung um die 5:30/km Fand ich gut Anschließend lief ich ein wenig Kreuz und Quer durchs Wohngebiet und natürlich bauten die Beine nun mehr und mehr ab. Ich wollte da durchaus ein wenig langsamer laufen, kam ja überhaupt nicht auf die Zeit an, gelungen ist mir das nicht wirklich. Dazu waren die Beine in ihrem Rhythmus "gefangen" und so hoppelte sich das doch besser. Gab auch keine wirklichen Probleme, tat nur hier und da etwas mehr weh. Als ich dann zu Hause vorbei lief, fehlten noch 100 Meter Da bin ich natürlich bis zur nächsten Querstraße weiter gelaufen

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,01 07:04 07:01 111 Noch ein wenig rostig die Beine, aber es läuft sich ein.
    2. 0,99 06:39 06:42 119 Und auf der Bismarckallee gen Süden hatte ich schon nichts mehr zu meckern.
    3. 1,00 06:48 06:49 120 Geht über in die Königsallee und weiterhin bestes laufen.
    4. 1,00 06:50 06:51 121 Nun bin ich schon im Grunewald, weiter auf der Königsallee und...
    5. 1,00 06:45 06:45 126 ...es kommt, wie ich das erwartete: Macht großen Spaß.
    6. 1,00 06:48 06:48 127 Die Onkel-Tom-Straße zur Argentinischen.
    7. 1,01 06:41 06:38 131 Der Rest auf dem Bürgersteig war zwar nicht mehr so fluffig, aber noch ganz gut.
    8. 0,99 06:47 06:52 129 Ein Stück auf der Argentinischen.
    9. 1,01 06:43 06:40 128 Nun zwei Kilometer auf dem Fischerhüttenweg. Bis Krumme Lanke läuft es prima, geht auch ein wenig bergab.
    10. 1,01 06:54 06:49 136 Auf Waldweg geht es nun etwa 20 Meter aufwärts. Das bekam ich bestens hin.
    11. 1,01 06:43 06:41 134 Und ab jetzt fast 7 Kilometer schnurgerade aus. Erst auf der Krone, später die Eichkampstraße und Messedamm bis zum ICC.
    12. 1,01 06:36 06:31 133 Auf der Krone ist es ein ganz feines Laufen, bester Asphalt, kühler Schatten und ne Menge radelnder Sportler unterwegs. Aber auch ein paar Läuferchens.
    13. 1,00 06:33 06:32 134 Ich bin jedes Mal ein wenig über mein Tempo erschrocken.
    14. 1,00 06:43 06:45 131 Ab und zu schaffte ich es, mich ein wenig zu bremsen.
    15. 1,00 06:36 06:35 132 Dennoch lief es insgesamt schneller als eigentlich geplant
    16. 1,00 06:51 06:52 137 Da kam ich ein wenig aus dem "Fluss", der schöne Asphalt war zu Ende.
    17. 1,00 06:32 06:33 139 Endspurt auf dem Messedamm
    18. 0,97 06:30 06:44 135 Zurück zum Rathenauplatz, dem Beginn des Kuh-Damms.
    19. 1,01 06:51 06:48 139 Ich aber renne den Rest etwas Kreuz und Quer durchs Wohngebiet, immer den Blick auf den Kilometerstand.
    20. 1,04 06:59 06:45 139 Ja die Beine sind nun schon schwer, das kann mir die Stimmung aber nicht vermiesen.
    21. 1,09 07:15 06:41 141 Und fast hätte es nicht gereicht, ich musste noch bis zur nächsten Querstraße weiterlaufen
    Brutto 21,12 2:22:24 06:45 131 Nur zwei sehr kurze Ampelstopps
    Gesamt
    21,12 2:22:09 06:44 131

    https://connect.garmin.com/modern/activity/7267717731
    https://runalyze.com/shared/kuelg

    Gruss Tommi


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    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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