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  1. #4851
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Kurzer Schneelauf im Volkspark Wilmersdorf am 11.02.2021

    Fast hätte ich heute (13.2.) die Laufschuhe vergessen! Da wäre nichts aus dem Lauf im Plänterwald und Treptower Park geworden

    Nun aber zum Läufchen vorgestern. Runde 10 Kilometer sollten es werden und da dachte ich mir, der Volkspark passt da doch ganz gut. Ich hoffte dort auch auf besser zu belaufenem verschneiten Boden als auf den Bürgersteigen. Das war dann in der Tat so Und noch einen kleinen Umweg wollte ich machen, denn Volkspark allein sind nur 8,5 km.

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    Auf der Seesener Straße war der Schnee schon weg, da konnte ich gut einrollen, denn, wie innem anderen Fred erwähnt, nach drei Tagen Laufpause war die Muskulatur etwas entwöhnt. Die Laufpause war so nicht geplant, Montag war normale Pause, am Dienstag hatte sich kurzfristig Stiefsöhnchen angesagt und wir bestellten Futter beim Inder und danach zu laufen (19 Uhr!) wäre ja Quatsch gewesen. Erwähnen will, dass ich Frühschicht hatte bis Mittwoch. Ich redete mir ein, dass nach dem langen Lauf am Sonntag zwei Tage Laufpause auch sehr gut passen würden. Ich wollte eh eine ReKom-Woche einlegen. Ja und am Mittwoch machte ich den Großeinkauf inkl. fürs Wochenende auf dem Heimweg von der Arbeit. Das zog sich etwas hin und dann hatte ich schlicht keine Lust mehr. ReKom-Woche! Aber am Donnerstag gab es keine Ausrede und darüber hinaus würde ich dann doch am Samstag laufen "müssen". Wollte eigentlich am Frühschicht-Wochenende nicht auf die Piste, nun wurde das eben kurzfristig geändert und damit das zeitlich besser passt, werde ich nachher gleich auf dem Heimweg ein Läufchen einlegen. Anschließend am Robbengatter lecker Essen holen

    Aber zurück zum Lauf vom Donnerstag... Es lief sich bestens ein auf der Seesener und Rudolstädter und im Volkspark war guter, festgetretener Schnee und gute Laune und ich hoppelte bestens vor mich hin. Fürs Forum, die Nachwelt und natürlich auch mich machte ich ein paar Fotos und erfreute mich an der Lauferei. Mit zunehmenden Kilometern wollte mich zwar der linke hintere Oberschenkel nerven, aber auch anders als "früher". Nicht mehr oben am Ansatz sondern eher mittig. Das war eher ein sanftes Verspannen und nicht Sorgen bereitend. Mit Sicherheit auch dem Laufen auf dem Schnee geschuldet. Da hat man doch einen etwas verkrampfteren Laufstil. Ansonsten gab es nichts zu klagen, auch anstrengend war das Ganze nicht. So lenkte ich meine Schritte noch über den "Hohen Bogen" über die Stadtautobahn Richtung Wilmersdorfer Sportanlagen. Dort wollte ich noch eine kleine Runde ums Leichtathletik- und Eisstadion machen, um am Ende die 10 Kilometer voll zu machen. Lief sich weiterhin wunderbar und so kam ich recht locker und angenehm wieder zu Hause an.

    Hatte ich den ersten Teil des Krafttrainings für den Schultergürtel vor dem Laufen absolviert, kam nun das SAM-Programm dran. Und logischerweise vergaß ich auf dem Hof die Squats Musste ich sie dann doch oben mit den Hausschuhen machen. Ist aber auch nicht so schlimm, etwas balancieren auf dem gestreckten Großzeh, der von der Sohle etwas unterstützt wird und ich musste mich nicht einmal festhalten dabei

    Und am schönsten war anschließend das heiße Bad in der Wanne. Wollte eigentlich dabei etwas lesen, aber mir fielen die Augen zu und ich gab mich voll Vangelis´ Klängen hin

    Und hier die Bilder: https://forum.runnersworld.de/forum/...=1#post2681584

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 0,98 06:54 07:02 113 Auf der Seesener läuft sich das prima ein
    2. 1,02 06:53 06:46 122 Und im Volkspark wird es nicht schlechter...
    3. 1,01 06:57 06:51 122 ...kann nich meckern.
    4. 1,03 07:33 07:19 124 Ich lies es nicht schleifen, der Schnee forderte etwas seinen Tribut.
    5. 1,01 07:20 07:18 123 Aber nicht, dass das mir die Freude raubte - neee!
    6. 1,00 07:06 07:08 129
    7. 1,03 07:20 07:06 128
    8. 1,00 07:31 07:33 130 Nicht gleich nach Hause, ich machte einen kleinen Umweg...
    9. 1,06 07:36 07:10 124 ...über die Sportanlagen Wilmersdorf.
    10. 1,12 08:00 07:08 126 So kam ich doch noch über 10 Kilometer.
    Brutto 10,25 1:14:03 07:13 124 Ein paar Ampels waren nicht zu vermeiden.
    Gesamt
    10,25 1:13:10 07:08 124

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    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Catch-22 (15.02.2021)

  3. #4852
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Gemütliche Runde im Plänterwald und Treptower Park am 13.02.2021

    Wie schon im letzten Bericht erwähnt, wäre der Lauf fast ausgefallen. Akribisch hatte ich mich am Freitag Abend vorbereitet, alles eingepackt und bereit gelegt. Musste ja auch für die Arbeit am Wochenende diverses packen. Und bis auf zwei nicht so wichtige Dinge war alles da. Und dann ziehe ich mich morgens an und hab fast schon die üblichen Schuhe an, als es mir dämmert: Laufschuhe! Also alles nochmal gut gegangen

    Auf Arbeit wurde es wegen eines Katastrophenzuges fast noch knapp mit dem Feierabend, dabei war die Planung mit heißer Nadel gestrickt. Ging aber noch alles gut und ich kam pünktlich weg. Die Fahrt zum Plänterwald war ja kurz, einfach auf die andere Seite der Havel und somit wenig Möglichkeiten für Unvorhergesehenes *schwitz* Gleich los laufen war aber noch nicht, ich musste noch im Robbengatter anrufen und das Abendbrot bestellen, das ich anschließend auf dem Heimweg abholen wollte. Nun aber los gewetzt!

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    Ach wie gut sich das anfühlte! Die Beine fit und locker und der festgetretene Schnee auf den Wegen im Plänterwald war wie erwartet gut laufbar. Das kann doch nur ein schönes Läufchen werden Den schwierigeren Abschnitt der Strecke, also mehr durch den Wald, hatte ich bewusst an den Beginn gelegt, als es noch hell genug sein würde. Daher die heiße Nadel der Planung Gleich nach ein paar hundert Metern war ich mir nicht sicher an einer Weggabelung und prompt wählte ich den falschen Weg, also zurück durch tieferen Schnee. Ging auch gut Ansonsten lief es sich genauso wunderbar, wie am Donnerstag im Volkspark. Mit solcherart Schneebedingungen komme ich gut klar, muss mich halt nur ein wenig daran gewöhnen.

    Es dauerte nicht lange und ich traf auf die Bulgarische Straße und lief in den Treptower Park. Da renne ich schon so lange und bin, bis auf einmal mit ner Laufgruppe die Spree entlang, hier im Treptower Park noch nicht gelaufen. Und nun im beginnenden Zwielicht im Winter, ohne Grün und man sieht kaum etwas. Dafür aber Schlittschuhlaufende Laute auf dem Karpfenteich. Ich wollte noch näher am Sowjetischen Ehrenmal vorbei laufen für ein, zwei Fotos, war aber wegen Bauarbeiten gesperrt. Schade Also lief ich um den Bauzaun und fand schnell meine Route wieder.

    Ich war überhaupt mal wieder recht schnell unterwegs, schon ab dem zweiten Kilometer. Ich achtete auch nicht besonders aufs Tempo, so ist das auch ein Ausdruck des Wohlfühlens bei dem Laufes gewesen. Die zwei sehr langsamen Kilometer 7 und 8 sind eher Trödeleien und mehreren kurzen Fotopausen geschuldet. Da ich ja nicht trainiere , ist auch das überhaupt kein Problem. Als ich nach 4,5 Kilometern auf die Spree traf und es zunehmend dunkler wurde, war ich richtig stolz auf meine Planung. Hier war die Strecke breit und eben und gut beleuchtet. Eine Weile war ich mir allerdings nicht schlüssig, ob ich den kleinen Abstecher auf die "Insel der Jugend" machen sollte. Es war schon viel zu dunkel für richtig schicke Fotos. Außerdem geriet meine zeitliche Planung doch ein wenig aus dem Ruder, ich würde zu spät beim Robbengatter eintreffen. Andererseits wird das Essen nun auch nicht gleich ganz kalt, wenn ich es ein paar Minuten später abhole. Also doch die Runde über die Insel gemacht. War wirklich nicht viel Weg, etwa 750 Meter. Inklusive der Brücke, die sehr steil rauf und runter geht. Da hab ich ein bissi Druck gemacht

    Anschließend lief ich am "Klipper", dem Schiffsrestaurant vorbei und hatte noch knapp 2,5 Kilometer der Original-Plänterwaldlauf-Strecke an der Spree vor mir. Nun war es schon richtig dunkel und, obwohl die Beleuchtung spärlich war, konnte ich bestens auf dem Schnee laufen. Und immer noch fühlte sich das locker und angenehm an und so waren auch die letzten Meter eine große Lauffreude.

    Und hier die Bilder: https://forum.runnersworld.de/forum/...=1#post2681643

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,05 07:11 06:48 123 Einhoppeln und doch gleich zu Beginn gar nicht so langsam.
    2. 1,01 06:33 06:28 135 Da wird es doch glatt rasant, so gut läuft es
    3. 1,04 06:46 06:33 135 Da ich aber keinen Sprint daraus machen will, bremse ich doch ein wenig.
    4. 1,03 07:09 06:58 134 Nun ein wenig kreuz und quer im Treptower Park.
    5. 1,00 06:48 06:49 133 Nun entlang der Spree.
    6. 1,00 06:42 06:42 133
    7. 1,04 08:06 07:46 130 Kurzer Abstecher auf die "Insel der Jugend".
    8. 1,00 07:07 07:08 130 Und weiter die Spree entlang.
    9. 1,01 06:44 06:41 132
    10. 0,60 04:07 06:53 134
    Brutto 9,77 1:09:15 07:05 132 Die Blase!
    Gesamt
    9,77 1:07:13 06:53 132

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  4. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Catch-22 (15.02.2021), Jogging-Rookie (15.02.2021)

  5. #4853
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Langsame bis lockere Runde durch Grunewald am 15.02.2021

    Ich hatte keine Lust auf komplizierte Streckenführung, also schaute ich nach etwas Einfacherem. 12 Kilometer sollten es mindestens werden und am besten nur auf Bürgersteigen. Ich liebäugelte auch damit, dass ich nicht immer auf Schnee würde laufen müssen, denn ich wollte auch ein wenig schneller, um die 6:40/km laufen. Nun, ich hätte mich auch Überraschungen gefasst machen müssen.

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Name:	Strecke 15.02..jpg 
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    Ich lief die Paulsborner hinunter und das fühlte sich nicht so leicht an, wie erhofft. Gerade hier war der Bürgersteig gut geräumt und die Beine wollte nicht so?! Da war ich schon gespannt, wie lange das dauern würde, bis es leichter wird. Es ging dann doch flotter, als gedacht. Am Ende der Paulsborner wird es etwas abschüssiger und da rollte es sich doch ein und gefiel mir immer besser. Das steigende Tempo zeugt davon. Etwas später, die 2,5 Kilometer Clayallee waren zwar fast nur auf festem, leicht buckeligen Schnee, aber es lief dort ganz gut weiter. Das Wetter war übrigens grandios, kalt und voll die Sonne. Und noch überall Schnee! So macht das Laufen Spaß! Da störte mich der noch eisige Wind direkt ins Gesicht überhaupt nicht.

    In den Hüttenweg eingebogen und es lief genauso weiter. Auch wenn ich etwas aufpasste, dass ich nicht noch schneller wurde. Ich befürchtete, dass ich auf dem Schnee bei dem Tempo doch zu sehr verkrampfen könnte und das würde sich später vielleicht noch rächen. Wollte ich aber nicht Ich hatte aber nicht einmal einen Kilometer die Freude auf dem Hüttenweg und dann erübrigte sich erst einmal das Tempoproblem. Der Schnee war mehrfach getaut und wieder gefroren und Pferdehufe taten das Übrige. Sehr schlecht zu laufen und die Gefahr des Umknickens war groß. Ich sah zu, dass ich schleunigst in den Grunewald kam, um mir eine alternative Strecke zu suchen. War auch gar nicht so schwer und so hatte ich noch 3 Kilometer Grunewald auf wieder feinem, festen Schnee.

    Das Tempo pegelte sich ein wenig langsamer ein, auch wenn die Kräfte in den Beinen so langsam nachließen. Der Schneeboden forderte mal wieder seinen Tribut und dazu noch das flotte Tempo auf den ersten Kilometern - alles kein Wunder und so nahm ich es klaglos hin. Ich hätte ja auch den Rest gemütlich laufen können. Aber nö! So heute nicht!

    Als ich nach gut neun Kilometer wieder auf die Königsallee einbog und mich auf den Heimweg machte, ging es erst einmal ein paar Höhenmeter hinauf und auch da machte ich gleich wieder etwas Druck, heute ist Training! Ich schaffte es aber auch, nicht gleich zu überpacen Zwar wurde es auf dem Rest des Weges zunehmen schwerer, dennoch konnte das meine Laune nicht trüben. Nicht einmal, dass sich hier mal der Oberschenkel beklagte und da mal in der Wade ein Ziehen zu spüren war. Die Muskeln protestierten! Ja ja, die letzte Blackrolleinheit ist schon eine Woche her. Geht halt nicht immer so wie ihr wollt

    Nach dem Läufchen dachte ich an die Squats für das SAM-Programm. Aber es kam mal wieder anders, der nette Nachbar kam mir entgegen und wir machten ein Schwätzchen. Anschließend lief ich dann lieber erst einmal hoch in die Wohnung. Um im Flur die Squats mit den Laufschuhen zu probieren. Und ich muss sagen, mit den Hausschuhen geht es besser, deren Sohle ist steifer. Das "Hard day"-Programm zog ich dann durch, allerdings nur einmal. Dafür, wo es ging, ein paar Wiederholungen mehr und das schlauchte den Hintern ziemlich gut, die Kilometer haben die Muskeln gut vorermüdet. So muss es ein. Für den Schultergürtel gab es dann aber zwei Durchgänge. Anschließend ein wenig die Rückseite nebst Hintern auf dem Blackrollball bearbeitet und auch noch etwas gedehnt. So war es ein rundum erfolgreicher Vormittag

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,05 06:59 06:40 118 Etwas mühsames Einrollen, aber bereits im Solltempo.
    2. 1,01 06:32 06:29 132 Und da es lockerer wurde, wurde ich "natürlich" auch schneller.
    3. 1,00 06:25 06:25 137
    4. 1,01 06:22 06:19 136 Nun reichte es mir aber!
    5. 1,00 06:27 06:26 139 Denn ich wollte nicht volle Kanne wetzen, hatte noch ein paar Kilometer vor mir.
    6. 1,00 06:29 06:28 138 Auch auf dem Hüttenweg wurde ich nicht viel langsamer.
    7. 1,00 06:42 06:42 132 Nun musste ich in den Wald flüchten. Der festgefrohrene Schnee...
    8. 1,02 06:49 06:40 138 ...neben der Fahrbahn war übel!
    9. 1,01 06:39 06:34 135 So lief ich bis Ende des Kilometers Waldwege im Grunewald,das war viel besser so.
    10. 1,00 06:31 06:30 137 Auf der Königsallee nach Hause - es wurde schwer und ich machte etwas Druck.
    11. 1,00 06:28 06:27 135
    12. 1,01 06:34 06:32 139
    12,7 0,63 04:05 06:26 135 Bis nach Hause hielt ich das Tempo schön aufrecht, obwohl es immer mehr anstrengte.
    Brutto 12,74 1:25:13 06:41 135 Paar kurze Stopps und ein längerer
    Gesamt
    12,74 1:23:01 06:31 135

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    Standard Wochenabrechnung - Woche 06 - 08.02.2021 - 14.02.2021

    Strecke
    (km)
    Zeit Pace
    (min/km)
    Radeln
    (km)
    Zeit Zeit für
    "Anderes"
    Bemerkungen
    Montag 0:38:56 Kraft- und Stabitraining
    Dienstag 0:30:35 Blackroll
    Mittwoch 0:39:11 Dehnung
    Donnerstag 10,25 1:13:10 07:08 Kurzer, langsamer Schneelauf im Volkspark Wilmersdorf
    0:44:30 Kraft- und Stabitraining
    Freitag 0:54:31 Dehnung
    Samstag 9,77 1:07:13 06:53 Gemütliche Runde im Plänterwald und Treptower Park
    Sonntag
    Gesamt
    20,02 2:20:22 07:01 0,00 0:00:00 3:27:43 Gesamt-Sport/Bewegung: 5:48:05


    Das war eine Erholungswoche, wie sie im Buche steht. Ich hätte maximal drei Läufe gemacht, diese dann eher kurz und langsam. So wurden es aber nur zwei, da ich von Montag bis Mittwoch nicht zum Laufen kam. Hab ich vorgestern schon begründet So hatte ich zwei Läufe, beide in Parks. Am Donnerstag im Volkspark Wilmersdorf und am Samstag nach der Arbeit im Plänterwald und dem Treptower Park. Da es bekanntlich derzeit nicht grün und der Boden noch voll beschneit ist, fehlte ein klein wenig das Parkgefühl. Aber Wurscht, ist dennoch was Anderes als auf Bürgersteigen zu laufen.

    Lief ich die Woche weniger, so fiel auch der restliche Sport der Woche geringer aus. Das war dann eher dem Schichtplan und familiären Begebenheiten geschuldet. Zwei mal führte ich ein ordentliches Krafttraining nebst SAM-Programm durch. Am Sonntag wäre noch eine Einheit drin gewesen, da hatte ich aber keine Lust, nachdem ich erst nach 18 Uhr von der Arbeit nach Hause kam

    Zwei mal gedehnt - gut, aber nur einmal auf der Blackroll geturnt - schlecht. Auch dazu konnte ich mich am Sonntag nicht mehr aufraffen.

    Eine alte Baustelle wurde ein wenig wieder eröffnet: Meine linke Patellasehne hat sich zurück gemeldet. Ja sie ist noch da Ich muss wieder konsequenter die Bandagen anlegen und - wichtiger! - die exzentrischen Kniebeuge machen. Hab ich sträflich vernachlässigt *rotwerd*

    Gruss Tommi


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    Standard Langsame, größere Runde im Grunewald am 17.02.2021

    Da habe ich mich gestern ziemlich angesch.....ssen Hab ich mir doch eine Runde von gut 18 Kilometer durch den Grunewald gebastelt. Sogar eine alternative Route hab ich gemacht, falls ich doch nicht mit dem Radel zum Schmetterlingsplatz fahren würde. Die ging von zu Hause aus über den S-Bahnhof Grunewald hin und zurück und dann eine kleinere Runde durch den Wald. Mit gleichem Beginn, nur eben nicht so weit in den Süden vordringend. Hätte ich gleich so laufen können, wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommen würde. Hier mal beide Vorschläge:

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Name:	Route 17.02.b.jpg 
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    Meine tatsächlich gelaufene Strecke entsprach dann in etwa der Variante von zu Hause, zuzüglich des Stückes näher an die Havelchausee heran, das auch nicht ohne war. Aber das konnte ich zu Beginn ja nicht wissen

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Name:	Strecke 17.02.a.jpg 
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    Natürlich radelte ich zum Schmetterlingsplatz, denn ich hab wochenlang auf solches Wetter gewartet, um endlich wieder im Sattel sitzen und damit zum Laufen fahren zu können. Auch wenn es dadurch mit dem Heimkommen ca. ne halbe Stunde länger dauern würde. Hatte anschließend noch etwas vor. Das radelte sich auch bestens, das Tauwetter hatte die Straßen frei geräumt. Die Radwege zwar noch nicht, aber weit war der Weg ja nicht. Ich kam also bestens an, fuhr extra südlich bis zur Unterführung der Avus und die Eichkampstraße wieder rauf, da ich nicht durch den Tunnel am S-Bahnhof latschen wollte. Darin ist radeln verboten. Angeschlossen und mich fertig gemacht, noch einen kleinen Schluck aus der Buddel und los gewetzt.

    Und schon auf dem fast leeren Parkplatz, der nicht ohne Grund leer war bei dem Wetter! hatte ich ne Ahnung, was mir heute blühen wird.

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Name:	IMGP1685.JPG 
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    Die Füße, die bereits beim Verlassen des Parkplatzes patschnass waren, waren noch das kleinste Problem, eigentlich gar keins. Mit nassen Füßen laufen macht mir nicht viel aus, auch nicht wenn das Wasser kalt ist. Aber dieser dicke Schneematsch war so richtig schön schwer zu belaufen, verbunden mit ab und zu mal ein wenig weg rutschen. Da konnte ich mir vorstellen, was ich da noch vor mir hatte. 18 Kilometer auf diesem Boden?! :vogel: Ich hielt aber erst einmal an meiner geplanten Route fest, die es gleich zu Beginn in sich hatte. Bis Kilometer 2, als ich die Teufelsseechaussee querte war das keine einfache Strecke, schon bei bestem Wetter anspruchsvoll. Was hatte mich da geritten? Ach, ich hätte auch auf der Teufelsseechaussee ein paar mal runter und rauf laufen können

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    Dann hatte ich zwei Kilometer etwas Ruhe, als ich um den Drachen- und Teufelsberg herum lief. Allein der Schneematsch blieb mir.

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    Die nächsten anderthalb Kilometer hatten es dann aber echt in sich! Fast Singletrails

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    gepaart mit guten Anstiegen die ich fast...fast! ... gehen musste. Ja ich versuchte, da immer noch zu trippeln, denn das sollte heute ein Lauf ganz ohne (Geh)Pausen werden. Vorgriff: Ja das wurde er

    Dann hatte ich die großen Schwierigkeiten hinter und nur noch Waldautobahnen vor mir. Das stimmte mich durchaus froh, und meist, vor allem den kompletten "Schwarzen Weg" lang, hatte ich eine Autospur, in der es sich etwas besser lief, als im Schneematsch.

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    Ich bemerkte vorher schon mehr als zarte Ermüdungserscheinungen in den Beinen, die nun, das es besser lief, wieder ein wenig nachließen. Auch das Gefühl, drohender Unterzuckerung gab sich dann wieder. Ich rechnete da nach, wie lange das Frühstück bereits her war, ja kein Wunder. Und dann gleich solche Anstrengung zu Beginn. Dennoch, der Gedanke, die geplante Strecke nicht so zu laufen, war gedacht und verstärkte sich pö a pö. Dabei wollte ich nicht direkt abkürzen, obwohl auch das eine Möglichkeit sein durfte, nur bis zum Schluss diesen Untergrund laufen zu müssen, das könnte eventuell zuviel sein. Also nicht übel enden, dass ich mich auf allen Vieren zurück schleppen müsste . Aber mit Folgen für die Gräten? Das wollte ich nicht riskieren, außerdem machten sich schon früh die Baustellen bemerkbar. Die linke Beinrückseite hatte etwas unter den Bedingungen gelitten, besserte sich dann zwar etwas aber wie lange noch? Und dann meckerte das linke Knie Mehr wie schon lange nicht mehr. Ach, hatte ich vergessen zu erwähnen. Ich hatte die Bandagen ja mitgenommen und dann lief ich los und die Bandagen hingen weiterhin am Lenker Ich merkte das nach etwa einem Kilometer und da wollte ich natürlich nicht mehr zurück laufen Ob es nun daran lag, glaube ich aber nicht, heute einen Tag danach tut es weniger an der Sehne weh sondern wieder mehr unter der Kniescheibe, wie schon vor drei etwa Jahren, als der Dok mir sagte: "Da ist nichts, manchmal tut das Knie auch nur so durch die Belastung weh. Radeln sie viel!" Dann hatte ich lange Ruhe damit, also werde ich jetzt wieder mehr radeln. Das Wetter passt gerade ganz gut dazu. Meine exzentrischen Kniebeuge im Rahmen des SAM-und-Kraft- und Stabitrainings hab ich heute allerdings durchgezogen, wenn auch mit leicht verzerrtem Gesicht. Schatzi war ja nicht dabei

    Ich lief also gemütlich den "Schwarzen Weg" entlang und dachte so nach, wie ich denn weiter laufen würde. Und war mir schon ziemlich sicher, dass ich am "Forsthaus Alte Saubucht" den Weg verlassen werde. Und dann schnurstracks direkt bis zur Krone durch. Dazu brauch ich auch keine Route, das finde ich mit geschlossenen Augen. Da ich beim Forsthaus bereits 8,5 Kilometer hinter mir hatte, wusste ich auch, dass ich durchaus genügend Kilometer in die Beine bekommen würde, wenn ich direkt zurück zum Radel laufen würde. Mit den schweren Kilometern zu Beginn würde das der Läufersehle durchaus gut tun. 18 Kilometer bei solchen Bedingungen waren Quatsch, da sollte ich kein schlechtes Gewissen entwickeln.

    So lief ich denn schön geradeaus und weiterhin ganz guter Dinge Richtung Avus, die ich bereits lange vorher sah.

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    Da der Grunewald hier sehr eben war, gab es auch keine weitere schlimme Anstrengung mehr, auch eine Autospur hatte ich ein gutes Stück zur Erleichterung. Und dann traf ich auf die Krone und meine kühnste Hoffnung wurde erfüllt!

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    Die war komplett vom Schnee geräumt! Da fährt doch tatsächlich der Winterdienst regelmäßig lang und die ist besser als viele Nebenstraßen in der Stadt. Die BSR hat wohl ein Herz für Radler und Skater. Und natürlich auch Läufer

    Und ganz spontan und ohne zögern bog ich nach Rechts ab und wollte nicht direkt zurück zum Radel. Da hatte ich 10,6 Kilometer auf dem Tacho und ich meinte, wenn ich jetzt nach Süden bis Kilometer 12 renne, dann wende und zurück bis zum Radel, müsste ich über 16 Kilometer kommen. Auf dem herrlichen Asphalt lief es sich gleich wieder richtig gut, auch wenn mir die Beine schon etwas weh taten. Kann man an der leichten Beschleunigung gut sehen. Das Knie verhielt sich dann doch ganz friedlich, aber die linke Hinterseite protestierte weiterhin ein wenig. Dies hielt mich dann doch davon ab, noch ein wenig mehr zu beschleunigen, denn dazu hatte ich schon ein wenig Lust. So lief ich denn fröhlich vor mich hin und genoss es noch ein wenig, immerhin schien immer noch die Sonne und es war vergleichsweise warm. Und ich lief so schön daher, was wollte ich mehr? Ab dem Hüttenweg heißt die Krone ja Königsweg, ist schmaler und nicht vom Winterdienst geräumt.

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    War aber durch Spurrinnen immer noch gut zu laufen und so gab es auch auf den letzten drei Kilometern nichts mehr zu meckern. Außer, wenn ich gewollt hätte daran, dass die Beine nun wirklich stärker abbauten und müde wurden. War doch ihr gutes Recht und ich haderte auch nicht damit. So kam ich bester Dinge, dennoch froh, es geschafft zu haben, am Radel an und stürzte mich auf die Buddel

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    Tat gut, denn ich hatte nun doch etwas mehr Durst, als üblich. Und meine Rechnung ging voll auf. Zwar wurden es keine 18 Kilometer aber mit 16,66 war ich, inklusive der anstrengenden Kilometer, sehr gut unterwegs gewesen Und dies war auch eine kleine Steigerung der weitesten Strecke seit Neustart

    Und was war der Dank für diesen grandiosen Lauf? Eine grottige VO2max von Rannalüse

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    Ach ja, und wieder mal ein schickes Beispiel für den Mangel der Pulsmessung am Handgelenk.

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    Dabei war es bei tieferen Temperaturen öfter korrekt. Aber auch nicht immer und ich schaue da jedes Mal auf seltsame Abweichungen.

    Und hier noch die restlichen Bilder: https://forum.runnersworld.de/forum/...=1#post2682450

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,03 07:37 07:25 132 Schwerer Boden durch fetten Schneematsch...
    2. 1,00 07:08 07:08 136 ...und gleich noch schwere Strecke zu Beginn.
    3. 1,02 06:57 06:51 130 Dann wurde es um den Drachen- und Teufelsberg etwas angenehmer.
    4. 1,00 07:02 07:03 132
    5. 1,04 07:41 07:23 137 Gaaanz schwierige Strecke.
    6. 1,04 08:50 08:29 141 Und mit heftigerem Anstieg.
    7. 0,99 07:23 07:28 139
    8. 1,02 06:57 06:49 137 Endlich auf dem "Schwarzen Weg".
    9. 1,00 07:00 07:02 136 Nun aber auf zur Krone, weg vom geplanten Weg.
    10. 1,01 07:09 07:07 142
    11. 1,00 07:11 07:10 142
    12. 1,01 06:53 06:50 139 Auf der Krone und dem Asphalt läufts. Buchstäblich...
    13. 1,01 06:58 06:55 142 ...auch wenn die Beine zusehends abbauten.
    14. 1,00 06:47 06:47 140
    15. 0,98 06:43 06:50 144
    16. 1,01 06:55 06:51 137
    16,7 0,52 03:41 07:08 136 Da hatte ich nur noch wenige Reserven.
    Gesamt
    16,66 1:58:52 07:08 138 Fast zwei Stunden gelaufen und keine Pause gemacht!

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    Gruss Tommi


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    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  8. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    heikchen007 (19.02.2021)

  9. #4856
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Schneller 10er auf der Krone, nebst Ein- und Auslaufen

    Da wollte ich nur ein wenig schneller laufen und dann sowas! Da das Wetter sehr angenehm war, konnte ich das Päckchen, das gestern nicht zugestellt werden konnte, weil der UPSer nicht klingeln konnte, heute mit dem Radel aus der Wilmersdorfer abholen. Und wenn ich schon mal mit dem Rad unterwegs bin, dann kann ich ja gleich anschließend zum Laufen radeln. Da es mir am Mittwoch so gut auf der Krone gefallen hatte, wollte ich das schnellere Läufchen heute ebenfalls dort absolvieren. Ich erwähnte vor kurzem hier im Forum, dass mir lange Geraden sehr liegen, ich da wunderbar abschalten und gefühlt ewig laufen kann. Das trifft auch auf schnellere Läufe zu, wenn ich keine Lust hab, um Kurven zu rennen, auf Autos zu achten, wenn ich eine Straße überqueren will oder gar an roten Ampeln zu halten. Das stört mich nicht unbedingt aber unterbricht eben den Fluss des Laufens. Auf der Krone sollte all das nicht passieren und ich kann einfach nur laufen

    Also radelte ich zur Eichkampstraße zu der Stelle, von der ich oft auch die Radtrainings auf der Krone startete. So konnten die Beine schon ein wenig warm werden und ich machte extra nicht zuviel Druck auf die Pedale, um Kraft zu sparen. Und den ersten Kilometer wollte ich mich auch ein wenig warm laufen. Und so geschah es auch. Wunderbarerweise fühlten sich die Beine gut an, locker und fit. Etwas überraschte mich das schon, hatte ich sie vorgestern doch ziemlich gestresst. Das war doch ein guter Beginn Nach dem ersten Kilometer legte ich gleich einen Zahn zu, in der Hoffnung, in etwa 6er Pace zu treffen. Ein paar Meter weiter gab es einen Abzweig von der Krone in den Grunewald und da drückte ich noch mal die Uhr ab. So würde ich in der Korrektur den genauen Startpunkt des ersten schnellen Kilometers bestimmen können. Ich Dussel drückte dabei aber die Pausen- statt der Lap-Taste, was ich erst etwas später merkte und so fehlten mir knapp 300 Meter in der Aufzeichnung. Die musste ich später per Hand noch hinzu basteln. Da es mir aber so gut ging und die ersten paar hundert Meter recht leicht fielen, ärgerte mich das nur kurz. Zur großen Freude war der nun gestoppte erste schnelle Kilometer auch fast im Solltempo. Noch dazu fühlte sich das ziemlich locker an und nicht zuletzt hatte ich keine Schwierigkeiten mit meinen Baustellen. Na das kann ja noch ein guter Tag werden!

    Und so lief es weiter und die leichten Wellen der Krone störten den Lauf kein bisschen. Einzig die Blase machte mir zunehmend Ärger. Ich wollte mir aber die Freude des Laufes nicht über die komplette Distanz trüben lassen und entschied mich rasch, eine Pinkelpause zu machen. Abgehakt und weiter ging es. Und so war dieser Kilometer dank der Pause noch einmal einen Zacken schneller, denn das Wiederanlaufen gestaltete sich auch sehr angenehm. Und schwubbs war ich dann auch am Umkehrpunkt

    Auch dieser Kilometer war flott und da ich mich weiterhin wunderbar fühlte, störte es mich auch nicht, dass es jetzt tendenziell wieder etwas aufwärts ging. Bei den sanft steileren Passagen machte ich nun auch ein wenig Druck. Auch das fiel mir nicht so schwer. Ich schaute natürlich jeden Kilometer auf die Zeit und jedes mal freute mich das, was ich da sah: Jeder Kilometer ein paar Sekunden schneller! Und das bei weiterhin guten Kraftreserven. Andererseits waren es diese nicht, die mir ein wenig Sorgen bereiteten. Die Baustellen waren es und ich lauschte intensiv ins Gesäß und den linken Hämstring. Und beide waren ziemlich friedlich, wenn man das Tempo bedenkt. Lag es am runden Laufstil, vom Tempo inspiriert? Oder einfach, weil es ihnen gut ging? Gestern hab ich auch sehr ordentlich das SAM-Programm durchgezogen und am späteren Nachmittag ausführlich gedehnt.

    Ich musste mich schon ein klein wenig beherrschen, dass ich die Pferde nicht vollends mit mir durchgehen lasse, ich wollte kein zu hohes Risiko eingehen. Die letzten beiden Kilometer ging es wieder ein wenig abwärts und so fiel es mir nicht so schwer, das Tempo noch ein klein wenig zu forcieren Und ich bedauerte es ein wenig, dass ich mich den letzten Kilometer der Strecke lieber auslaufen wollte. Denn da hätte ich noch einmal 6 Höhenmeter verloren. Aber nein, 10 Km und paar Zerquetschte reichten heute und den 10en Kilometer gab ich mit 5:34/km durchaus ordentlich Zunder. Und wie das oft so ist, wenn der Bewegungsablauf einmal drin ist, fällt das Langsamerwerden gar nicht so leicht Ich war ja weder konditionell noch Muskulär am Ende und hätte ich keine Baustellen, wäre heute noch Einiges drin gewesen. Da bin ich mir sicher

    Aber auch so bin ich sehr zufrieden, denn ich musste diesen flotten Ritt anschließend nicht bereuen. Im Gegentum, ich fühlte mich doch besser, als am Mittwoch nach dem längeren Lauf im Schneematsch Selbst das Knie war friedlicher Wenn ich von kleinen Unbefindlichkeiten in der Wade und dem Oberschenkel mal absehe

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,10 07:19 06:38 132 Einlaufen, so wie sich das gehört.
    2.
    1,28 07:47 06:04 141 Und Tempo gemacht. Und die falsche Taste erwischt, daher der sehr lange Kilometer.
    3. 1,00 06:02 06:01 145 Und weiter schön flott und flotter.
    4. 1,01 06:01 05:59
    144
    5. 1,02 05:52 05:46 139 Die Pinkelpause brachte etwas Erholung - und schon war ich noch schneller.
    6. 1,03 06:00 05:50 146 Da ich nicht gleich vollends übepacen wollte, schaffte ich es...
    7. 1,00 05:52 05:53 150 ...in etwa das Tempo zu halten und etwas nachzugeben.
    8. 1,00 05:47 05:47 154 Auf dem Rückweg ging das mit der Handbremse aber nicht mehr.
    9. 1,00 05:44 05:45 154 Und pö a pö wurde ich schneller, aber nicht zu dolle
    10. 1,00 05:41 05:42 153
    11. 1,00 05:34 05:34 157 Und auf dem letzten Kilometer darf man das
    12. 1,16 07:14 06:13 148 Etwas gemütlicher auslaufen.
    Schnell
    10,33 1:00:19 05:50 148 Den Zehner locker unter einer Stunde geschafft
    Brutto 12,60 1:16:13 06:03 146 Selbst bei nem schnellen 10er drückt die Blase!
    Gesamt
    12,60 1:14:53 05:57 146

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    Catch-22 (20.02.2021), Jogging-Rookie (20.02.2021)

  11. #4857
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    He prima Tommi,

    ein bißchen Sorge hatte ich ja, dass da demnächst bei 30km in 5:30 immer noch steht kurzer, langsamer Lauf in...
    Endlich heißt es größere Runde und schneller 10er! Gut so!

    LG

  12. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Jogging-Rookie:

    Catch-22 (20.02.2021), dicke_Wade (20.02.2021)

  13. #4858
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Jogging-Rookie Beitrag anzeigen
    He prima Tommi,

    ein bißchen Sorge hatte ich ja, dass da demnächst bei 30km in 5:30 immer noch steht kurzer, langsamer Lauf in...
    Endlich heißt es größere Runde und schneller 10er! Gut so!

    LG


    Ich hab meine Läufe früher schon differenziert, als ich die Berichte nur für mein eigenes Lauftagebuch geschrieben hab. Über die Jahre gab es da allerdings ein paar Anpassungen. Das Tempo, bei dem locker und schnell beginnt, wurde langsamer Und auch die Dauer, früher hieß der Dauerlauf erst ab 20 Km so, ist jetzt schon LaLa und die Dauerläufe fangen bei 15 Km an. Und ja dann gibs noch mittel, länger, lang, ganz lang etc Das kann ich dann noch flexibel gestalten, damit niemand mehr durch sieht. Ist wie mit den Schuhen, immer schön abwechselnd anziehen

    Gruss Tommi


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    Catch-22 (20.02.2021)

  15. #4859
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    Also ich würde schon Mal gern sehen, wie es mit allen Schuhen zu gleich bei dir ausschaut

    Tolles Tempo

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    dicke_Wade (20.02.2021)

  17. #4860
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Also ich würde schon Mal gern sehen, wie es mit allen Schuhen zu gleich bei dir ausschaut
    Schreibt die, die gefühlt 10 x so viele Laufschuhe hat wie ich

    Gruss Tommi


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  18. #4861
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    Standard Lockerer Lauf durch Halensee und Grunewald am 22.02.2021

    Ein lockeres Läufchen sollte es werden und das hat doch gut geklappt. In meiner Definition sind lockere Läufe zwischen 6:00 und 6:30/km platziert, und da kann ich mit 6:27/km Gesamt nicht meckern. Eine Strecke hatte ich nur grob im Kopf und wollte mich auch von meiner Laune treiben lassen. Und es sollten um die 12 Kilometer werden. Wenn ich "um die 12 km" schreibe, dann meine ich natürlich mindestens 12

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Strecke 22.02..jpg 
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    Ich rannte los und das fühlte sich schon ganz gut an und ich war gleich auf dem ersten Kilometer, für meine Verhältnisse, schon ganz schön flott. Ich war also bestens durch die zwei Pausentage erholt. Und, wenn sich das schon so anfühlte, wurde ich natürlich schneller. An sich eine feine Sache und das fühlte sich auch sehr toll an. Aber! Wie lange wird das so bleiben? Ich hab ne harte Woche vor mir (*) und da muss ich mich doch nicht schon am Montag abschießen. Und so zog ich ein wenig die Handbremse an und das klappte wunderbar. Sanfte Entschleunigung setzte ein und das Tempo pendelte sich um die 6:30/km ein. Gleichzeitig fand ich "meine" Strecke für heute. Ich fand, dass eine Umrundung des Hundekehlesees noch voll drin ist. Ursprünglich wollte ich die Königsallee auf der einen Seite runter und ab Grunewald auf der anderen Seite wieder rauf. Aber ummen See ist schöner

    So lief es wunderbar weiter. Ach ja, nicht vergessen zu erwähnen, auch wenn es noch nicht so brutal heiß war wie heute (Mittwoch), lief ich kurz/kurz. Und ich genoss es, selbst die kühle Luft auf der nackten Haut Endlich nicht mehr die dicken Klamotten. Das trug natürlich auch zur guten Laune dieses Läufchens bei. Aber ich merkte auch ein wenig Ermüdung und so war die Gefahr einer erneuten Beschleunigung gering. Der Kilometer 9 war auch nur einem kleinen "Abstieg" auf der Königsallee geschuldet. Das lief weiter so und ich bog ab in die Halenseestraße, die ich eigentlich nur bis zum Trabener Steg und dann über ihn hinweg laufen wollte. Aber ich dachte mir spontan, da laufe ich noch ein Stück am Halensee entlang und schon hatte ich noch einen kleinen Umweg. Und mit bester Laune, auch weil ich mein Vorhaben mit den 12 Kilometer bestens schaffte, lief ich die letzten Meter bis nach Hause.

    Und wisst ihr, was ich für nen geilen VO2max für diesen Lauf kassierte?

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ID:	78906

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,04 06:58 06:42 115 Locker los aber etwas einlaufen müssen die Beine sich noch.
    2. 1,01 06:32 06:29 122 Und schon im Solltempo, mit angenehm lockeren Beinen.
    3. 1,00 06:17 06:16 122 Hui das wird ja rasant.
    4. 0,99 06:14 06:18 127 Und fühlt sich gut an...
    5. 1,01 06:22 06:17 129 ...aber das ist nicht gut.
    6. 1,01 06:27 06:24 129 Die Bremse funktioniert am Ende doch. Auch weil die Beine ein wenig müde werden.
    7. 1,01 06:33 06:30 123 Nun wieder stabiles Solltempo
    8. 0,99 06:29 06:31 130
    9. 1,01 06:26 06:23 128 Das war ein kleiner Ausreißer, da ging es auch ein wenig bergab
    10. 1,00 06:27 06:28 128 Und den Rest des Laufes konnte ich auch nicht meckern.
    11. 1,04 06:48 06:33 129
    12. 1,48 09:36 06:29 131
    Brutto 12,58 1:23:37 06:39 126 Ein paar Stopps waren nicht zu vermeiden.
    Gesamt
    12,58 1:21:08 06:27 126

    https://connect.garmin.com/modern/activity/6315148225

    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

  19. #4862
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Radtraining auf der Krone am 23.02.2021

    Das war nicht nur zu erwarten, das musste einfach sein. Das Wetter lockte und zwei mal bin ich schon zum Laufen geradelt, dabei ist das logistisch und von den Klamotten her etwas komplizierter. Und so war am Dienstag der Tag der Tage! Endlich wieder Radtraining! Hätte ich nie von mir gedacht, dass ich mich mal auf ein Radtraining freuen würde

    Und so radelte ich zur Krone, wollte diese nur einmal hinunter und wieder rauf fahren. Und gleich am Anfang gab ich Gummi Gut fühlte sich das an, nur ein wenig ungewohnt von der Radlerhose her, da brauchte ich etwas, bis ich die beste Sitzposition gefunden hatte. Ansonsten lief das fast wie gewohnt. Fast, da sich die Beine erst einmal wieder an diese Art der Belastung gewöhnen mussten. Dazu kamen noch die 12 Kilometer Laufen vom Vortag. Auch die Knie wollte etwas protestieren und so legte ich auch nicht gleich mit 100% Einsatz los, vor allem auf der Tour wieder hinauf. Ein klein wenig schneller wurde es aber schon und schwubbs war das Training auch schon wieder vorbei. Hatte ich gar nicht so kurzweilig in Erinnerung. Am Ende spürte ich aber doch wieder das vertraute Brennen in den Oberschenkeln, denn ich versuchte eher mehr aus den vorderen Oberschenkeln die Kraft auf die Piste zu bringen. Ein klein wenig die Hämstrings schonen, denen geht es beim Laufen gerade so gut, da will ich sie doch nicht beim Radeln überlasten

    Abschnitt
    Distanz Zeit Tempo
    (km/h)
    Puls Bemerkungen
    1. 3,83 10:08 22,68 116 Hinfahrt zur Krone
    2.
    6,29 13:41 27,57 145 War schon etwas ungewohnt, aber es rollte sich gut ein.
    3. 6,29 13:36 27,73 156 Und durchaus gutes Tempo für die erste Einheit seit vielen Wochen.
    4. 3,75 11:04 20,32 126 Und wieder nach Hause.
    Gesamt
    20,16 48:30 24,94 138

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    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

  20. #4863
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard

    Da hab ich doch vergessen, die Fußnote zu erläutern:
    Ich hab ne harte Woche vor mir (*) und da muss ich mich doch nicht schon am Montag abschießen.
    Am kommenden Wochenende wäre das Trainingslager meines Vereins gewesen. In Rheinsberg, schöne Gegend und tolles Laufrevier. Fällt zwar leider aus, aber der Stefan hat ein virtuelles Trainingslager ausgerufen. Jeder läuft für sich und die Kilometer werden in der WhatsApp-Gruppe geteilt. Und so will ich am Freitag, Samstag und Sonntag hintereinander laufen. Nicht so weit jedesmal aber immerhin.

    Gruss Tommi

  21. #4864
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Kurzer, langsamer Lauf inkl. Krafttraining am 26.02.2021

    Ich will ja nun ab Freitag jeden Tag laufen, also sollte es doch ein eher kurzer Lauf werden. Und in Anbetracht des langen Laufs am Mittwoch, sollte der Lauf auch langsamer werden. Richtwert 7er Pace. Da ich mich mittlerweile aber auch anders kräftige, "obenrum" und für die Beine bis Rumpf Stabi und SAM, wollte ich ein paar mal am "Erwachsenenspielplatz" stoppen. Gut fürs Gewissen, wenn ich so kurz laufe

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    So lief ich los und war sehr gut drauf. Von den Beinen her und auch mental Guter Start und so konnte es durchaus weiter gehen. Leider beschleunigte ich wieder grandios auf 6:35/km aber der halbe Kilometer bis zum Spielplatz war wieder ein wenig gemütlicher. Ein paar Meter vor dem Spielplatz stoppte ich die Uhr, bzw. stoppte eine Runde, damit ich das Krafttraining später extra heraus rechnen kann. Soll doch statistisch alles fein aufbereitet werden Ich verschnaufte etwas und kreiste ein wenig die Arme, um die Schultern noch ein wenig aufzuwärmen und zu lockern. Dann ging es zuerst an die Klimmzugstange. Nun ja, 5 Stück schaffte ich halbwegs und beim letzten war das Kinn aber noch ganz schön weit von der Stange entfernt Auch wenn mich das schon stört, ärgern tut es mich nicht, weiß doch, dass mir da eben das regelmäßige Training fehlt Aber der Anfang ist gemacht, das mach ich jetzt öfters, wenn es geht, einmal die Woche? Anschließend Beugestütze gemacht, die mir noch schwerer fielen, als die Klimmzüge.

    Damit niemand Gurgeln muss:

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    Aber gut, dass ich schon ein paar Wochen mit dem Theraband zu Hause für die Schultern trainiere. So waren die vorbereitet und protestierten später nicht gleich wieder mit heftigen Schmerzen. Muskelkater hab ich heute am Tag danach aber schon ziemlich üblen Dann noch in "Schräglage hoch ziehen", weiß jetzt keinen Namen, wie Liegestütze aber umgekehrt schräg hängend und dann an die Stange hoch ziehen. Gefolgt von richtigen Liegestütze, aber nicht ganz unten, sondern gegen eine Stange, also auch in etwas Schräglage. Es sollten ja nicht nur 5 Wiederholungen werden! Abgeschlossen mit ner Übung für die Bauchmuskeln. In der Beugestütze, wie oben, und dann die Beine gehockt anheben. Finde ich so besser, als an der Reckstange hängend, da diese dort dank Edelstahl sehr glatt sind. Kann man nicht lange hängen. Und man muss sich auch mehr in der Balance halten, was ebenfalls noch einmal den Schultergürtel mit trainiert.

    Das Ganze dauert inklusive Verschnaufpausen insgesamt nicht so lange und nach gut drei Minuten lief ich wieder los. Die Beine waren zwar etwas erholt, das Herz-Kreislauf-System aber noch nicht so. Und mit etwas bleiernen Armen loszulaufen stört auch den Laufstil. Das war gefühlt ein ganz schönes Geeiere Machte aber nichts, eine Runde um den Sportplatz gejoggt und das gar nicht mal so langsam, aber das war jetzt nicht so wichtig. Und nach gut 5 Minuten war ich wieder an der Reckstange.

    Insgesamt drei Kraft-Einheiten machte ich, ehe ich mit größerer Runde wieder nach Hause lief. Anfänglich war da noch der Gedanke, über den "Hohen Bogen" zu laufen und einen Umweg zu machen, damit noch ein paar Kilometer mehr zusammen kommen. Die Beine, am meisten die Hüfte, machten mir da aber einen Strich durch die Rechnung. Das war da ganz schön verspannt, sicher hauptsächlich durch die Hüftbeuger vom Bauchmuskeltraining, aber auch die anderen Übungen brachten viel Spannung da rein. So lief sich das gar nicht so angenehm nach Hause. Allerdings brachte die, diesmal sehr willkommene, Ampelpause am Hohenzollerndamm eine gute Erholung da rein und den Rest nach Hause war es schon wieder ein wenig lockerer. Ich machte nun aber auch gar keinen Druck mehr und so wurde ich noch einmal schön langsam.

    Hatte ich für obenrum schon beim Laufen trainiert, so war zu Hause noch das SAM-Programm an der Reihe. Dies vollführte ich sehr gut und ausführlich, allerdings lies ich die kniebelastenden Übungen weg. Hat sich das Knie beim Laufen zwar nicht gemeldet, so wollte ich es damit nicht noch mehr reizen. Bei der zweiten Runde hab ich bei den Side Planks wohl zu laut gestöhnt, da kam Schatzi mit besorgtem Blick ins Wohnzimmer Ja auf der linken Seite strengt das ungleich mehr an, als auf der rechten. Da hab ich ne Problemzone und eine mögliche Mit-Ursache der Beschwerden. Aber der Hintern und der Hämstring sind ja derzeit recht ruhig Sicherlich auch dank der SAM-Einheiten

    Ha! Und anschließend verordnete mir die Rennanalüse 1,6 Ruhetage

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 0,98 06:56 07:03 115 So schön langsam wollte ich den Rest laufen.
    2. 1,00 06:37 06:35 124 Klappte allerdings nicht
    3. 0,58 03:56 06:45 128
    4. 0,79 05:14 06:37 124 Nach der ersten Krafttrainings-Einheit eine Runde laufen.
    5. 0,79 05:12 06:35 134 2. Krafteinheit.
    6. 1,04 06:56 06:42 133 Und nach der 3. Einheit wieder nach Hause.
    7. 1,01 06:54 06:49 143 Ui ui ui die Beine sind müde.
    8. 1,25 08:46 07:01 137 Und so schaffe ich noch einmal gemütliches Tempo.
    Gesamt
    7,45 0:50:30 06:47 130

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    Thorsten Havener

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Catch-22 (27.02.2021)

  23. #4865
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    Standard Große Runde an der Havel und im Grunewald am 24.02.2021

    Das sollte ein wunderbarer Frühlingstag werden, mit Sonnenschein und an die 20°C. Da wollte ich nirgendwo anders laufen als im Grunewald. Und dort zu Beginn den Haveluferweg entlang. Um so die schönste Zeit am Wasser und in der Sonne zu laufen. Und, ich lerne ja aus Fehlern , zu Beginn erst einmal eine einfache Strecke zu haben. Und natürlich ging das nur mit dem Radel, wie sollte ich sonst zur Havel kommen? Den Start verlegte ich an das Restaurantschiff "Alte Liebe" ( https://alte-liebe-berlin.de/ ), das bei schönem Wetter ein herrliches Ambiente an der Havel bietet. Auch das Futter ist vorzüglich! So hatte ich auch einen weiteren Weg zu radeln bis zum Laufstart. Unter anderem die Heerstraße entlang, die ich mich dann beherrschen musste, um im Sattel nicht gleich zu viele Körner zu verbraten. Am Vormittag war ich auch schon ein paar Kilometer unterwegs, zum Einkaufen und auch noch zur SchwieMu, das Katzenfutter gleich abliefern

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Strecke 24.02..jpg 
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ID:	78964

    Nun denn, das Radfahren hatte der Lauferei nicht geschadet, die Beine waren angenehm und locker und das sieht man am Besten daran, dass ich keine Chance hatte, das Plantempo von 7:00/km auch nur zu erreichen. Gute Laune, bestes Wetter und ein erholter Körper ließen es rollen So genoss ich das Laufen am Fluss, die wärmende Sonne von vorn und tolle Ausblicke über die Havel. Das war Laufen vom feinsten! Und da verstehe ich schon den Wunsch einiger Neulinge im Forum und in Laufschuhen, dass sie ganz gerne ohne Anstrengung (was sie mit niedrigem Puls gleichsetzen) und dazu lange laufen wollen. Aber auch bei mir hat das einige Monate gedauert, bis ich wieder dahin kam. Das ist immer schwer zu vermitteln, dass man viel (mentale) Ausdauer braucht, um (physische) Ausdauer zu entwickeln

    Fast 4,5 Kilometer währte dieser Genuss, und die Option, dies einfach ein paar mal hin und her zu laufen, ist keine schlechte und das sollte ich mal einplanen. Der Haveluferweg endete und ich hätte nur noch auf dem Havelhöhenweg weiter südwärts laufen können. Für mich derzeit, und vor allem für diesen Lauf, viel zu schwer! So sah mein Plan vor, mit Blick auf die Insel Lindwerder ab- und etwas später an der Kreuzung "Vier Eichen" auf den mir wohlbekannten Schwarzen Weg einzubiegen. Meine Orientierung täuschte mich, denn ich kam nicht mehr am Forsthaus "Alte Saubucht" vorbei, das war weiter oben am Schwarzen Weg. Warum das wichtig war? Ich hatte Durst! Mein erster Durst beim laufen seit vielen Monaten! So warm war das. Nun aber auch nicht so, dass ich darben musste, dennoch ein paar Schluck Wasser hätten mir sehr gut getan.

    Lange währte der Lauf auf dem Weg nicht, denn er war zu Ende und ich lief ein Stück Richtung Avus. Dabei gab es einen kleinen Anstieg zu bewältigen, den ich auch nicht gerade hoch schlich. Dennoch hatte er einen massiven Tempoeinbruch auf 6:48/km zur Folge Um gleich darauf wieder zum Wohlfühltempo zurück zu finden. Der Begriff ist allerdings etwas widersprüchlich. Denn das wohle Fühlen nahm zusehends ab, das bisherige hohe Tempo bisher machte sich bemerkbar. Weniger in der Kondition, wenn auch der Puls über Gebühr anstieg, sicher auch der Temperatur geschuldet. Ne, eher beklagten sich die Beine, die Muskulatur und auch das linke Knie beschwerte sich zusehends. Fing das vor einer Woche wegen des üblen, tauenden Schnees wegen an, ging das diesmal weiter. Und es waren noch einige Kilometer zu laufen.

    Fünf Kilometer schnurgerade aus Nordwärts, mit nur einem sanften Knick, ich musste ja zum Ausgang zurück. Das flutschte einerseits, wurde aber durchaus auch schwerer. Ich widerstand dann auch der Versuchung, einen kleinen Abstecher zum Teufelssee zu machen. Aber besser so, auch wenn ich nicht wusste, was noch auf mich zukommen würde. Das Stück bis zur Straße "Am Postfenn" war noch recht angenehm zu laufen, vom Untergrund, stieg aber stetig an und zog noch ein paar Körner mehr aus den Beinen. Danach hatte ich 15 Kilometer hinter mir, bog nach links ab und dachte....dachte!... nun rollte es sich bis zur Havelchausse wieder gut bergab. Ha! Ein Stück schön eben, dann ging es noch einmal richtig in den Wald. Ich bog auch noch falsch ab und das brachte mir noch einen Umweg von einem halben Kilometer ein, bis ich auf die geplante Strecke zurück kam. Wäre ich doch da einfach weiter bis zur Straße gerannt! Diese dann auf gutem Bürgersteig bis zur Ende. Aber nein, ich wählte den Spaß! Wurzelig, und am Ende steil hinab: 40 Höhenmeter auf 550 Meter. Da war nix mir rollen, im Gegentum. Volle Konzentration und das mit müden Beinen und schmerzenden Knien Auch wenn ich diesen letzten Abschnitt auch bestens bewältigte, darauf hätte ich dann doch gerne verzichtet. Dabei hätte ich es wissen müssen, ich bin da vor längerer Zeit schon einmal runter!

    Ich machte dann noch eine etwas längere Pause, ehe ich nach Hause radelte. Ich hatte bereits damit geliebäugelt, die Havelchaussee bis zur Heerstraße weiter zu fahren. Die Straße "Am Postfenn" geht anderthalb Kilometer etwa 36 Meter hinauf und das wollte ich eventuell nicht hoch radeln. Aber ich tat es dann doch und mit dem richtigen Gang und guter Drehzahl fuhr sich das gar nicht so schlecht. Oben dann auf der Heerstraße stoppte ich den Abschnitt und fuhr noch einmal mit Druck bis zur Kreuzung Teufelsseechaussee. Anschließend und später die Kantstraße fuhr es sich aber auch noch fein, auch dank des Popup-Radwegs und ich war erstaunt, dass die Beine doch noch etwas Kraft übrig hatten.

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,02 06:59 06:51 128 Ich wollte 7er Pace laufen, da es ein laaanger Lauf werden wird.
    2. 1,01 06:39 06:37 132 Und das war es dann schon mit der Pace-Vorgabe
    3. 1,01 06:52 06:47 132 Schööön ist es am Haveluferweg!
    4. 1,00 06:41 06:41 132
    5. 1,02 06:55 06:48 141 Und nun auf in den Wald. Trotz 24 Höhenmeter bleibt das Tempo hoch.
    6. 1,01 06:44 06:41 142 Und das läuft weiterhin phantastisch.
    7. 1,00 06:30 06:31 145 Etwa zwei Kilometer den Schwarzen Weg entlang.
    8. 1,03 07:01 06:48 144 Kleiner, knackiger Anstieg.
    9. 1,02 06:42 06:34 143 Jetzt 3,5 Kilometer geeeraaade aus
    10. 0,99 06:31 06:35 143
    11. 0,99 06:33 06:36 145
    12. 1,01 06:43 06:38 143
    13. 1,00 06:36 06:36 143 Ein kleiner Knick des Weges und noch einmal 2 Kilometer geradeaus.
    14. 1,00 06:21 06:22 143 Hab ich schon erwähnt, dass mir die Beine weh tun und müde sind? Die Tempoverschärfung verdanke ich aber 17 Höhenmetern
    15. 1,01 07:05 07:02 153 Der Abbau schreitet voran und der Weg wird schwieriger
    16. 1,03 06:54 06:41 155 Nicht die beste Planung aber da musste ich durch *soiftz*
    16,8 0,69 05:05 07:24 145 Am Ende 40 Meter auf 550 Meter hinab, das tat weh - in den Beinen und auch den Knien *soiftz*
    Brutto 16,83 1:56:39 06:56 142
    Gesamt
    16,83 1:52:51 06:42 142

    Und die Radelstatistik:

    Abschnitt
    Distanz Zeit Tempo
    (km/h)
    Puls Bemerkungen
    Einkaufen 6,29 25:06 15,03 118
    zum Lauf 8,46 22:31 22,54 127 Zum Laufen hab ich mich durchaus etwas geschont
    Zurück - 1. 1,83 06:32 16,81 131 Die Straße "Am Postfenn" hinauf geradelt.
    2.
    1,95 04:19 27,13 146 Auf der Heerstraße hab ich noch einmal etwas Dampf gemacht.
    3. 3,97 12:02 19,78 144 Ich hätte auch noch die Kantstraße heraus stoppen können, da flutschte es noch einmal richtig gut.
    Gesamt
    22,50 10:31 19,15 128

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  24. #4866
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    Standard Wochenabrechnung - Woche 07 - 15.02.2021 - 21.02.2021

    Strecke
    (km)
    Zeit Pace
    (min/km)
    Radeln
    (km)
    Zeit Zeit für
    "Anderes"
    Bemerkungen
    Montag 12,74 1:23:01 06:31 Lockerer bis schneller Lauf in Charlottenburg
    0:38:40 Kraft- und Stabitraining
    Dienstag 0:32:05 Blackroll
    Mittwoch 8,93 0:24:33 Radeln zum Laufen und zurück
    16,66 1:58:52 07:08 Langsame, größere Runde im Grunewald
    Donnerstag 0:49:31 Kraft- und Stabitraining
    0:57:51 Dehnung
    Freitag 15,26 0:43:58 Einkaufsradeln und später zum Laufen und zurück
    12,60 1:14:53 05:57 Schneller 10er auf der Krone, nebst Ein- und Auslaufen
    Samstag 0:23:51 Exzentrische Kniebeuge nebst etwas Dehnung
    Sonntag
    Gesamt
    42,00 4:36:46 06:35 24,19 1:08:31 3:21:58 Gesamt-Sport/Bewegung: 9:07:15

    Auch wenn ich nur drei mal gelaufen bin, war das eine sehr erfolgreiche Woche. Ich hatte ja Nachtschichtwochenende und so war da eh kein Lauf geplant. Eventuell ne Dehnung oder auf der Blackroll, mehr nicht. Außerdem sollte schönes Wetter kommen, da konnte es durchaus sein, dass wir auch mal ins Grüne wollen . So war meine lockere Laufplanung 12-16-12 Kilometer und mit dem Tempo wollte ich dann schauen, worauf ich Lust habe. Am Montag waren die Beine und der Körper bestens in Schuss und ich lief ne wunderbare Runde, relativ flott. Am Mittwoch hatte ich mich verzockt, da wollte ich zu viel bei zu schwerem Boden und musst abkürzen. Kam trotzdem eine recht weite Strecke heraus. Leider hab ich dabei etwas mein linkes Knie überlastet und das beklagt sich seitdem etwas Dennoch wagte ich am Freitag einen schnellen Lauf und wurde mit einer tollen Leistung und viel Freude beim Laufen belohnt. Mit drei Läufen 42 Kilometer in der Woche erreicht, ich bin sehr zufrieden.

    Da sich ab Mittwoch Wetter sich besserte, hab ich das Fahrrad reaktiviert und bin damit gleich zum Läufchen geradelt. Ebenso am Freitag und eine kleine Tour in die Wilmersdorfer unternahm ich vorher auch noch, da UPS mich mit nem Päckchen dahin lockte.

    Zwei mal absolvierte ich ein gutes Krafttraining mit Schulter und SAM-Übungen und am Samstag in der Nachtschicht schaffte ich es auch mal, mich zu verdrücken zu exzentrischen Kniebeugen und der Treppenübung mit ein paar Dehnungen. Das fällt mir immer ein wenig schwer, mich da aufzuraffen, wenn ich einmal gemütlich in der Wekstatt sitze.

    Ja und die Pflege des Körpers kam auch zu kurz, nur einmal auf der Rolle gewesen und ebenfalls nur einmal gedehnt. *soiftz*

    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

  25. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Catch-22 (27.02.2021)

  26. #4867
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    Standard Lockerer Lauf zum und um den Grunewaldsee am 27.02.2021

    Lauf zwei des virtuellen Trainingslagers. Gestern 7,5 langsame Kilometer und da wollte ich heute ein wenig Abwechslung. 10 Kilometer und etwas schneller sollte es werden. Und wenn ich so gar keine Idee hab, wo ich lang laufen soll, dann laufe ich einfach um den Grunewaldsee. Mir gekreuzter Strecke und schon sind es 10 Kilometer. Früher in Hellersdorf hatte ich auch ein paar Standardstrecken, die ich einfach immer wieder lief, wenn mir nichts einfiel für die jeweilige Distanz.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Strecke 27.02..jpg 
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    So lief ich denn los und die Paulsborner hinab rollte es sich rasch ganz gut ein und ich frohlockte bereits, dass dies ein guter Lauf werden könnte. Auch die Baustellen waren sehr friedlich, was ja bei einem Lauf ohne Pausentag vorher bei mir derzeit nicht unbedingt zu erwarten ist. Schlussendlich war auch das Wetter, wenn auch etwas kühl, sehr angenehm. Später kam sogar noch die Sonne heraus

    Die gute Lauflaune hielt bis zum Grunewaldsee an und auch den kurzen steilen Abstieg nahm ich direkt und gestattete mir, es mal richtig rollen zu lassen Ja das kann auch mal weh tun in den Knochen, nicht so gestern Ein wenig schwer fiel es mir anschließend, wieder in das vorherige Tempo zurück zu finden. Dann lief ich um den See und es war weiterhin so richtig schööön Auch von dem kleinen Anstieg am Südzipfel des Sees ließ ich mich nicht beeindrucken, legte mich da ordentlich ins Zeug. So gut ging es mir.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Anstieg 27.02..jpg 
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ID:	78998

    Das brachte den Puls gut in Wallung. Anschließend ging es ja wieder hinab und auch hier bremste ich mich nicht, tat immer noch gut. Ich kam am Forsthaus Paulsborn vorbei und musste schon etwas Slalom laufen. Auch wenn es kühler war, dank Corona zog es die Leute in den Wald und im Biergarten sitzen darf man ja nicht Ne, nicht jede Anordnung muss man verstehen.

    Den Rest der Umrundung des Sees lief es weiterhin so gut, auch wenn mir gegen Ende die Bodenbeschaffenheit (so übel war es ja nicht, aber eben auch kein Asphalt) ein wenig zu Schaffen machte. Die Beine ermüdeten! Dann lief mir auch noch ein tollendes Hundepärchen voll gegen die Beine. So schnell konnte ich da nicht mehr reagieren, auch wenn ich hier um den See immer sehr aufmerksam laufe. Ich stolperte etwas und nahm es mit Humor, war ja nicht das erste mal, nur diesmal etwas heftiger.

    Nach dem Grunewald hatte ich noch gute drei Kilometer prima Bürgersteige vor mir und auch die leichten Wellen der Königsallee beeindruckten mich wenig. Einzig meine Hüfte, so allem drum und dran, war etwas verspannt und etwas unwillig. Da passte ich mehr auf den Armschwung auf und schob noch bewusster die Hüfte nach vorn, um aus der Sitzhaltung heraus zu kommen. Weiß ja nicht, wie ich da wirklich aussehe. Sollte Schatzi mich mal filmen? Auf jeden Fall lief der Lauf, auch mit müden Beinen und gefühlt höherer Anstrengung bis zum Ende so locker von der Hand bzw. Fuß, wie ich mir das gewünscht hatte.

    Nachtrag: Den dritten Lauf des Trainingslagers am Sonntag hab ich dann lieber gestrichen. Ich hab es tatsächlich geschafft, auf den Körper zu hören! Die Beine signalisierten, dass sie damit nicht einverstanden sein würden. Die Waden ziemlich fest (Rolle ich komme!) und die restlichen Muskeln sind auch nicht mehr frisch. Und nicht zuletzt will ich dem Knie mal etwas Ruhe (und Dehnung) gönnen.

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,01 06:32 06:27 121 Ohne groß Einlaufen, fast schon aufs Tempo gekommen.
    2. 1,00 06:15 06:17 130 Die Beinchens waren aber auch bereit und locker drauf.
    3. 1,01 06:10 06:06 136 Und hier gab es noch eine kleine Tempospitze durch den Abstieg zum See.
    4. 0,99 06:08 06:12 137 Und um den See lief es richtig schön.
    5. 1,01 06:19 06:17 142
    6. 1,00 06:19 06:18 140
    7. 1,03 06:19 06:09 142
    8. 1,00 06:09 06:08 142 Auf der Königsallee wieder nach Hause gab es immer noch nichts zu meckern.
    9. 0,99 06:12 06:14 142 Die kleinen Tempounterschiede schieb ich mal aufs leichte Auf- und Ab.
    10. 1,13 06:54 06:06 139 Und der Spaß hielt bis zum Ende an.
    Gesamt
    10,17 1:03:17 06:13 137

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  27. #4868
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    Standard Wochenabrechnung - Woche 08 - 22.02.2021 - 28.02.2021

    Strecke
    (km)
    Zeit Pace
    (min/km)
    Radeln
    (km)
    Zeit Zeit für
    "Anderes"
    Bemerkungen
    Montag 12,58 1:21:08 06:27 Lockerer Lauf durch Halensee und Grunewald
    Dienstag 0:45:19 Kraft- und Stabitraining
    20,16 0:48:30 Radtraining auf der Krone
    Mittwoch 22,50 1:10:31 Radeln zum Laufen und zurück
    16,83 1:52:51 06:42 Große Runde an der Havel und im Grunewald
    Donnerstag 0:56:19 Kraft- und Stabitraining
    0:26:15 Dehnung, etwas verkürzt
    Freitag 7,45 0:50:30 06:47 Kurzer, langsamer Lauf inkl. Krafttraining
    0:36:01 Kraft- und Stabitraining
    Samstag 10,17 1:03:17 06:13 Lockerer Lauf zum und um den Grunewaldsee
    Sonntag 1:18:29 Blackroll und Dehnung
    Gesamt
    47,03 5:07:46 06:33 42,66 1:59:01 4:02:23 Gesamt-Sport/Bewegung: 11:09:10


    Die Woche hat sich doch mal echt gelohnt! Und dabei lief sie noch nicht einmal so, wie geplant, wenn man das was ich tu, planvoll bezeichnen will Wie schon erwähnt, wäre am Wochenende das Trainingslager meines Vereins gewesen, Freitag Nachmittag/Abend Anreise und je nach Ankunft da schon das erste Läufchen. Am Samstag ein oder zwei Läufe und am Sonntag Vormittag noch einer vor dem Mittagessen und der Abreise. Wir sind ja schließlich ein Ultraverein. Früher hab ich da auch viele Kilometer gesammelt, natürlich immer noch bescheiden im Vergleich mit anderen Sportfreunden. Darunter Sparthathlonfinisher und Mauerweglaufsiegerinnen. Aber da unser Team sehr unterschiedlich aufgestellt ist, darf da auch ich mitmischen Dank Corona fiel das Trainingslager leider ins Wasser (he, wir wären in Rheinsberg am Wasser gewesen ) und es wurde ein virtuelles Lager ausgerufen. Jeder läuft für sich oder einige wenige treffen sich zu gemeinsamen Läufen und wir berichten dann in der WhatsApp-Gruppe darüber. Damit nicht alles ausfällt.

    Dies als Einleitung. So hatte auch ich vor, von Freitag bis Sonntag jeden Tag zu laufen. Nicht zu weit, zwischen 7 und 10 Kilometer, und das Tempo wollte ich den Gegebenheiten anpassen. Das ging erst einmal ganz gut, am Freitag kam der kurze Lauf und damit das Gewissen ob der Kürze beruhigt wird, machte ich dabei im Volkspark noch ein kleines Krafttraining dabei. War wunderbar und am Samstag folgte der nächste Lauf. Dem Gebot der Abwechslung folgend etwas weiter und dafür schneller. Das bekam ich wunderbar hin und es war ein richtig schöner Lauf. Mit der Folge, dass ich am Sonntag nicht wirklich erholt aus dem Bett stieg. Früher wäre das kein Problem gewesen, derzeit ist mir das Risiko einer erneuten Verletzung zu hoch und ich überlegte nicht lange und strich den Lauf. Dadurch verpasste ich natürlich einen neuen Wochenrekord von über 50 km So what. Natürlich lief ich nicht nur am Wochenende, bereits am Montag bekam ich einen längeren und auch nicht gerade langsamen Lauf in die Beine. Am Mittwoch kam der LaLa der Woche dran, der am Ende ziemlich heftig wurde. Vielleicht hätte ich mir diesen sparen sollen, also kürzer und nicht so schnell und das Wochenende wäre anders verlaufen. :noidea. Ich hadere aber nicht damit

    Hatte ich die Woche vorher bereits das Radel entmottet, absolvierte ich diese Woche mein erstes Radtraining im neuen Jahr Und gleich Tags darauf kamen noch einmal über 20 Kilometer im Sattel hinzu. Auch da geht es wieder aufwärts.

    Weiterhin bin ich gut dabei, was das SAM-Kraft-und-Stabitraining betrifft - drei mal die Woche - bin zufrieden

    Dafür hab ich die Rolle etwas vernachlässigt und zum Dehnen kam ich nur 1,5 mal. Am Sonntag war ich da fleißig, schon allein fürs Gewissen, da ich den Lauf ausfallen lies. Am Donnerstag brach ich nach der Hälfte der Dehnung ab. Das Abendessen kam dazwischen und anschließend hatte ich keine Lust mehr

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

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    Thorsten Havener

  28. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Bewapo (02.03.2021), Jogging-Rookie (03.03.2021)

  29. #4869
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Gemütlicher Lauf in Wilmersdorf am 02.03.2021

    Da hatte ich mir 2 Tage Laufpause gegönnt. Am Sonntag noch fleißig die Blackroll benützt und mich gut gedehnt und dann sowas! Ne ne, der Lauf am Dienstag war alles andere als ein lockerer, flüssiger Lauf. Die ersten paar Meter unsere Straße hinab rollte es noch ganz gut. Ja bergab kann jeder! Aber rasch merkte ich die festeren Waden und auch allgemein lief es nicht richtig rund. Ich hab mich davon zwar nicht runter ziehen lassen, aber ich hatte schon was Angenehmeres bei dem gemütlichen Tempo erwartet. Oder lag es gar am Schleichtempo? Die letzten Läufe waren alle schneller, teils deutlich

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    Dabei lief ich auch mal auf etwas neuen Pfaden. Wollte mich soweit und direkt wie möglich Richtung Osten bewegen, bis ich wieder zurück muss, um etwa 10 Kilometer zu erlaufen. Dabei hatte ich mich am Anfang bemüht, rote Ampeln zu vermeiden. Dadurch machte ich auch ein paar Umwege und ich fand das kurzweilig. Das ging etwa 3,5 Kilometer gut, bis ich die Bundesallee überqueren musste. Da hatte ich dann aber keine Lust mehr auf Umwege, auch den immer noch nicht so lauffreudigen Beinen geschuldet. Nach der kurzen Pause waren die Beine doch ein klein wenig lockerer Noch zwei mal musste ich auf dem Hinweg kurz stoppen, bis ich mit 4,5 Kilometern auf die Martin-Luther-Straße traf. Mit mehr Kilometerreserve wäre ich noch ein Stückchen weiter gelaufen und hätte noch ein paar neue Reviere kennen gelernt. Aber so bog ich ab, um so flink wie möglich wieder gen Westen zu rennen. Auf anderer Strecke wieder zurück. Ich lief übrigens durch richtig schöne Kieze, mit einigen Plätzen, die bei dem schönen Wetter auch ziemlich voll waren.

    Ich verlor ein wenig die Orientierung (die Sonne war schon ein Weilchen weg) und verpasste den direkteren Weg nach Hause. Und ich bemerkte auch nicht, dass ich mit Hohenstaufenstraße, den späteren Hohenzollerndamm, überquerte. Ich bog dann noch einmal links ab und war dann auf direktem Südkurs. Dessen war ich mir dann zwar bewusst, aber lief erst einmal weiter, bis ich auf die Berliner Straße traf. Aaaaahh! Nun reicht es, ich muss mich wieder nördlicher halten, sonst komme ich nie nach Hause und lande noch in Brandenburg

    Da ich die Berliner nicht schon wieder lang laufen wollte *gääähn*, bog ich eher ab und lief die Güntzelstraße ein gutes Stück bis zum Preußenpark. Na bitte, geht doch! Da bin ich noch nicht lang gelaufen. Ich bog in die Brandenburgische ein und überlegte noch, wie läufste jetzt, damit das auch 10 Kilometer werden? Es wurde knapp und eigentlich hätte ich es nicht geschafft und es fehlten am Ende etwa 130 Meter, aber ich hatte keinen Bock mehr, noch einen kleinen Umweg zu laufen. Ich hoffte darauf, dass es durch die Korrektur der Aufzeichnung noch ein paar Meter mehr werden. Und siehe da, es wurden genau 10 Kilometer

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,03 07:11 06:58 111 Das Tempo passte, die Beine nicht.
    2. 1,02 07:06 06:57 122 Das rollte sich nicht wirklich ein, musste aber weiter laufen.
    3. 1,05 07:13 06:52 122 Und daher war auch das Tempo etwas uneinheitlich.
    4. 1,02 06:53 06:46 119 Und auch mal ein wenig schneller.
    5. 0,96 06:44 07:00 121 Nun ja und so ging es weiter...
    6. 1,02 06:59 06:50 123
    7. 1,00 07:00 06:59 120
    8. 1,01 07:08 07:05 121
    9. 1,04 07:05 06:48 121 Da wollte ich nach Hause
    10. 0,84 06:15 07:26 121 Aber sooo schnell auch wieder nicht.
    Brutto 10,00 1:10:22 07:02 120 Es blieb bei den drei kurzen Stopps auf dem "Hinweg"
    Gesamt
    10,00 1:09:35 06:57 120 Am niedrigen Puls kann man sehen, dass es die Beine waren, die den Lauf etwas schwieriger gestalteten


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    Thorsten Havener

  30. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    klnonni (04.03.2021)

  31. #4870
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Langsamer und fast schon langer Lauf bis zum Schöneberger Südgelände am 06.03.2021

    Also mit meinen Akkus bin ich heute überhaupt nicht zufrieden! Also den technischen Hatte ich meinem Garminchen (375 XT) noch ne kleine Aufladung vor dem Laufen verpasst und bin mit 70% los gelaufen, so kam noch vor dem Ende die Warnung und ich war mit 14% wieder zu Hause. 56% Verlust in 2:18 h laufen hat mich schon überrascht. Da schaffe ich doch keinen 5-Stunden-Marathon mehr Eine Stunde später war die Akkuanzeige wieder auf 33% Hat die Kälte ( ca 5°C ) so viel aus ausgemacht? Dann darf ich längere Läufe nur noch im Sommer machen Der zweite nervige Akku war der in meinen Bluetooth-Orsteckern, da kam auch noch unterwegs die Warnung vor schwachem Akku. Losgelaufen mit 100% und zu Hause dann nur noch 30%. Da hat die Kälte zwar auch seinen Einfluss gehabt, aber das läuft auf ne Betriebszeit von 3 Stunden hinaus, gefällt mir gar nicht :(

    Der körperlicher Akku hingegen war schon besser in Schuss. Ich hatte mir die Strecke schon vor ein paar Tagen überlegt. Angeregt durch Sonja, die dort in der Nähe wohnt, kam ich auf die Idee, mal wieder durch das Schöneberger Südgelände zu laufen. Das kostet einige Kilometer Hinweg und natürlich zurück und ich schaffte es, die Strecke in die gewünschte Distanz von 18 Kilometer zu quetschen. Dazu musste ich aber ziemlich direkte Wege nutzen und dadurch gab es natürlich nur wenig Abkürzungen. Ich hatte noch eine zweite Version gebastelt mit 15,7 km. Also so viel weniger auch nicht, tat aber gut, im Hinterkopf eine kürzere Alternative zu haben. Die letzten langsamen Läufe waren auch nicht gerade die einfachsten. Ich hoffte natürlich auf frische Beine für die lange Strecke.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Und meine Hoffnung wurde zu Beginn nicht enttäuscht, es rollte sich schnell und gut ein. Und weil das so war, hatte ich gleich einen rasanten dritten Kilometer. Das war nicht gut und ich zog sofort die Reißleine. Diesmal gelang mir das richtig gut und ich hoppelte fortan in gemütlicherem und ziemlich gleichmäßigem Tempo weiter. Bis ich an den südlichen Eingang des Naturparks ankam. Ich bezahlte den Euro Eintritt und lief gemütlich da rein. Ich hatte bereits einige Fotostopps und an der ehemaligen Werkhalle stoppte ich das Garminchen für einen kleinen Rundgang.

    Dann ging es weiter und die längere Pause von ca. 7 Minuten störte die weitere Lauflust überhaupt nicht. Nur etwas kühl war mir jetzt erst einmal. Da war es ganz gut, dass ich relativ dick angezogen war. Ich verließ den Naturpark und rannte noch ein Stück weiter bis zum Südkreuz, ehe ich nach Hause abbog. Derweil die Beine immer müder wurden, lief ich wieder durch Friedenau und an der Kirche "Zum Guten Hirten" traf ich auf die Strecke von vor einer Weile. Und bog in die Bundesallee ab, um kurze Zeit später in die Detmolder einzubiegen. Nun ging es schnurstracks nach Hause und es wurde auch Zeit. Die Beine waren nicht nur müde, sie taten hier und da auch etwas weh. Später ging mir durch den Kopf, dass ich mich in etwa so fühlte, wie früher bei langen Läufen, damals aber mindestens 15 km weiter. Oft war es so, dass mir die LaLas nicht so leicht fielen. Spaß machten sie mir ohne Ende, waren aber auch hin und wieder erschöpfend. Für manche ein Widerspruch, für mich gehörte das zusammen.

    Und so lief ich auf wieder bekannten Wegen und Bürgersteigen nach Hause und am Heidelberger Platz rechnete ich nach, dass ich 18 Kilometer nicht erreichen würde. Wo mache ich denn nun noch den Umweg? Müde Beine und noch einen Umweg machen? Ja das musste so sein! Und als ich dem Volkspark näher kam, war es klar. Eine kleine Runde um den Fennsee und schon war das Thema gegessen. Der Rest des Weges war auch schnell gelaufen, aber nicht vom Tempo her. Keine Beschleunigung mehr, das wäre Quatsch gewesen. Ich war gut durch, die Beine müde, die Knie taten auch weh. Nur die "Hintere Baustelle" war relativ friedlich. Knie? Das Patellaspitzensyndrom hat sich verlagert. Von der unteren Kante an die obere Werde ich im Auge behalten müssen

    Und ich hab auch ein paar Bilder mitgebracht: https://forum.runnersworld.de/forum/...=1#post2685640

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,08 07:19 06:46 122 Nach Anfänglichen "Verspannungen" in Wade und Oberschenkel...
    2. 1,00 06:50 06:50 129 ... läuft es sich gut ein
    3. 1,00 06:28 06:28 128 Was ist denn da mit mir passiert? Schnell etwas gebremst!
    4. 1,00 06:49 06:49 126 So ist es recht und es läuft wunderbar
    5. 0,97 06:41 06:54 126
    6. 1,00 06:52 06:53 127
    7. 1,00 06:53 06:53 127
    8. 0,99 06:51 06:54 129 ...bis zum Insulaner.
    9. 1,03 07:28 07:14 122 Die folgenden drei Kilometer durch das Südgelände...
    10. 1,01 07:18 07:13 125 ...am Südkreuz vorbei, mit Treppenstufen...
    11. 1,01 07:30 07:27 126 ...und auch einigen kurzen Fotostopps.
    12. 1,02 07:04 06:57 131 Nun wieder nach Hause durch Friedenau...
    13. 1,03 07:20 07:09 129 ...und die Bundesallee hinauf...
    14. 0,99 07:01 07:04 126 ...und in die Detmolder eingebogen, nun auf direktem Weg.
    15. 0,95 06:45 07:06 129 Ach ja, nun taten die Beine auch mehr und mehr weh und ermüdeten.
    16. 0,99 06:55 06:59 129 Die Kilometer reichten nicht, also noch einen kleinen Abstecher...
    17. 1,02 07:11 07:02 131 ...um den Fennsee im Volkspark.
    18. 1,05 07:29 07:07 128 Nein, keine Endbeschleunigung mehr.
    Brutto 18,14 2:11:43 07:16 127 Auf so weiter Strecke gab es ne Menge Ampelstopps. Den kleinen Fotorundgang (7 Minuten) im Südgelände hab ich schon raus gerechnet.
    Gesamt
    18,14 2:06:44 06:59 127

    https://connect.garmin.com/modern/activity/6384462986´

    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

  32. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    klnonni (11.03.2021), Major_Healey (10.03.2021), RunningPotatoe (09.03.2021)

  33. #4871
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Radtraining auf der Krone und der Havelchaussee am 09.03.2021

    Das Wetter war toll, wenn auch kalt. Und ich hatte einen lauffreien Tag, also könnte ich doch ein kleines Radtraining machen Eigentlich wollte ich nur die Krone auf und ab radeln. Und falls ich auf die Idee komme, dies zwei mal tun zu wollen, nahm ich mir auch noch was zu trinken mit. Das rechtfertigt eine Pause nach der Hälfte Als ich dann aber die Krone hinab fuhr und der Havelchaussee immer näher kam, nahm die Lust, wieder hinauf zu fahren mehr und mehr ab. Und die Lust, die Havelchaussee hoch zu radeln nahm zu und ich zögerte dann nicht mehr und bog ab. Dabei nahm ich erst einmal Tempo raus. Auch wenn ich auf der Krone nicht besonders schnell war, seis drum, hab nicht Alles gegeben

    Bis zur üblichen Stelle radelte ich gemütlich weiter und nahm dann wieder Tempo auf. Mittlerweile lief es besser, ich muss die Beine halt noch ein wenig mehr daran gewöhnen. Als es dann an den Anstieg zum Karlsberg ging, wollte ich es aber wissen! Und es klappte prima, wenn ich auch noch nicht in dem Tempo hoch bin, wie letztes Jahr. War gut anstrengend und brachte mich ordentlich außer Puste. Ich konnte es aber bis oben durchziehen, obwohl der Schweinehund ganz schön meckerte Den Rest der Havelchaussee nahm ich Druck raus und erst die Straße "Am Postfenn" hinauf, legte ich mich noch einmal ins Zeug. Das brachte den Puls noch einmal etwas höher. Die Heerstraße und den Rest nach Hause fuhr ich dann dann wieder gemütlich und angenehm.

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    Abschnitt
    Distanz Zeit Tempo
    (km/h)
    Puls Bemerkungen
    1. 3,68 10:09 21,77 112 Einradeln bis zur Krone.
    2.
    6,29 14:13 26,54 135 Das Training kann beginnen. Aber so dolle nun auch noch nicht.
    3. 1,67 03:57 25,34 127 Auf der Havelchaussee erst einmal etwas ausruhen.
    4.
    1,97 04:07 28,67 145 Nun bis zum Anstieg wieder etwas ackern.
    5.
    1,01 03:45 16,18 162 Nun aber hoch zum Karlsberg. Puls-Max 173
    6. 3,30 07:17 27,18 138 Hinunter und den Rest der Havelchaussee eher gemütlich.
    7.
    1,68 04:23 23,00 159 "Am Postfenn" hinauf noch einmal mit Eifer.
    8. 3,58 09:48 21,93 136 Und nun nach Hause - Heerstraße und Masurenallee ohne Stopp.
    9. 2,36 08:49 16,07 124 Ab Kantstraße gab es ein paar Ampels.
    Gesamt
    25,54 1:06:27 23,06 134

    https://connect.garmin.com/modern/activity/6401431151

    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

  34. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Catch-22 (09.03.2021), klnonni (11.03.2021)

  35. #4872
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Lockerer Lauf durch Charlottenburg und die City am 08.03.2021

    Ja ich hatte den Plan, 6:45/km zu laufen. Das hab ich erst im achten Kilometer geschafft Ärgerlich war das aber nicht, auch wenn es zu Beginn widersprüchlich los ging. Einerseits feste Waden, dennoch gleich so flottes Tempo. Dann lief ich mit meinen neuen Cumulus 22 und die fühlen sich doch ein wenig anders als die 21 an. Lauf demnächst mal mit dem neuesten 21er, da der noch keine 260 Kilometer drauf hat und danach noch einmal den ganz neuen. Kann ja sein, dass nur die Fersendämpfung noch zu frisch ist, denn es fühlt sich auch an, als wäre die Sprengung höher. Ich hatte vor Jahren mal einen Mizuno, der war superbequem und den bin ich sehr lange gelaufen. Bis er platt war und gefühlt eine sehr hohe Sprengung hatte. In dem hatte ich immer das Gefühl, nach vorn zu fallen und das trieb mich zu höherem Tempo an. Na ich bin gespannt, wie sich das mit dem neuen Schuh weiter entwickelt. Ich finde den Unterschied derzeit auch noch stärker, als zwischen meinem uralten Asics Pursue und den Cumulus, obwohl da viel mehr Kilometer zwischen liegen. Dennoch fühle ich mich auch wohl in dem Neuen. Gut, mal ne stärkere Abwechslung für die Füße zu haben

    Streckentechnisch hab ich es mir recht einfach gemacht. Keine Schnörkel und lange Geraden. Weit in den Norden bis zum Schloss Charlottenburg, dann die Otto-Suhr-Allee in die City (Die Gegenrichtung des Berlin-Halbmarathons) und am Tiergarten gekratzt, am Bahnhof Zoo vorbei und den Kuh-Damm hinauf wieder nach Hause. Wunderbarerweise kamen da 10,5 Kilometer heraus - bei der Planung. Im Laufen doch kürzer, da waren ein paar versteckte Umwege bei der Erstellung, die ich natürlich nicht mit lief. Ich machte dann auch einen Umweg über die Gedächtniskirche, fand das Wetter für die Fotos zu gut Da machte ich auch eine längere Pause, die ich heraus stoppte.

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    Wie ich bereits zu Beginn erwähnte, lief ich viel zu schnell los, die Beine waren etwas fest, vor allem die Waden, andererseits lief es sich locker, sodass das Tempo nicht wirklich anstrengend war. Anfangs waren die Häuserschluchten noch zu dicht, sodass ich die Sonne nicht nutzen konnte. Das ging erst ab dem Schloss Charlottenburg. Kalt war mir bis dahin aber nicht, war gut gekleidet. Zumindest ohne Sonne, später wurde es kuschelig Die Muskulatur lockerte sich dann mit der Zeit und fast automatisch wurde ich noch schneller. War gar nicht so leicht, das unter Kontrolle zu bringen. Andererseits genoss ich das Tempo.

    Auf der Otto-Suhr-Allee wechselte ich also auf die Sonnenseite der Lauferei und rannte Richtung Ernst-Reuter-Platz. Zwei Kilometer ohne Ampelstopps, das flutschte und machte einen Riesenspaß. Andererseits merkte ich das körperlich schon und man kann es am Pulsverlauf gut ablesen. Das überzeugte mich dann doch, die Zügel wieder etwas fester in die Hand zu nehmen. Anschließend, auf der "Straße des 17. Juni", an der Schleuse des Landwehrkanals und am Zoo vorbei, machte ich ein paar kurze Fotostopps, die ein flüssiges Laufen eh verhinderten. Das war es mir aber auch wert, war ja kein Trainingslauf heute Dann kam noch der Abstecher zur Gedächtniskirche. Dank des sonnigen Wetters wurde mir auch nicht kalt dabei, denn die Luft an sich war nicht wirklich warm.

    Dann machte ich mich auf den Weg nach Hause, den kompletten Kuhdamm hinauf bis nach Halensee. An Wochentagen und ohne Corona unmöglich bei solchem Wetter zu laufen, war das am Montag (der 8. März ist in Berlin Feiertag) ganz angenehm. Natürlich gab es noch genügend Spaziergänger und Schaufensterbummler, aber alles ganz easy. Meine anfänglichen Bedenken, dass ich keine Maske trage (ist auf dem gesamten Kuh-Damm Pflicht), verflüchtigten sich schnell, denn zwei Drittel der Passanten trugen ebenfalls keine. Da brauchte ich mir kein schlechtes Gewissen einreden. Auch hier lief ich natürlich auf der Sonnenseite und das war weiterhin der reinste Genuss. Die Beine wurden zwar etwas müde, dennoch beschleunigte ich aus Versehen noch einmal auf dem vorletzten Kilometer. Eigentlich ne feine Sache und ich würde ganz gerne öfter noch schneller laufen. Nur die Furcht, die Gräten wieder zu schrotten, ist zu groß *soiftz* Und siehe da, die "hintere Baustelle" war wieder sehr friedlich und auch das Knie ruhiger als nach dem Lauf zwei Tage zuvor

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 0,99 06:20 06:23 124 Für einen Plan von 6:45/km ging es schon wieder mal rasant los.
    2. 1,01 06:13 06:08 140 Als gäbe es kein Halten
    3. 1,00 06:15 06:16 141 Ein klein wenig schiebe ich es auf die neuen Schuhe.
    4. 1,02 06:15 06:08 141 Und ein wenig mehr schiebe ich es auf das tolle Wetter.
    5. 0,97 05:55 06:05 147 Nun reicht es aber!
    6. 1,01 06:28 06:27 140 Die Bremse funktioniert noch
    7. 1,02 06:39 06:32 132 Da gab es ein paar Fotostopps...
    8. 1,01 06:54 06:49 128 ...die anschließend auf dem Kuh-Damm den Fluss behinderten.
    9. 0,99 06:15 06:18 134 Es rollte aber noch einmal richtig schön.
    10. 0,96 06:17 06:31 135 Und dennoch entschleunigte ich mich wieder und kam bestens zu Hause an.
    Brutto 9,98 1:18:17 07:50 136 Einige rote Ampels und auch kurze Fotostopps.
    Gesamt
    9,98 1:03:31 06:22 136

    https://runalyze.com/shared/gsmqf

    Gruss Tommi


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  36. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

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  37. #4873
    Avatar von Catch-22
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    Viel Spaß mit den neuen Schuhen und toll, dass die Bremse trotzdem funktioniert
    Aber nur 2km ohne Ampel? Da hätte ich wirklich kein Nerv für, egal welche Farbe die Ampeln anzeigen.

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    dicke_Wade (10.03.2021)

  39. #4874
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Lockerer Lauf in Schmargendorf am 04.03.2021

    Einen lockeren Lauf wollte ich machen, so als Abwechslung zwischen den langsamen Läufen in dieser Regenerationswoche. Als Strecke hatte ich mal wieder nur eine ungefähre Vorstellung von den ersten Kilometern. Sie sollte aber recht schnörkellos werden. Hab ich ganz gut hinbekommen und auch die gewünschten 10 Kilometer schaffte ich problemlos.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Strecke 04.03..jpg 
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Größe:	184,0 KB 
ID:	79188

    Wie so oft mussten sich die Beine ein wenig sortieren und ein Kilometer "Warmlaufen" kann ja auch nicht schaden. Dennoch lief es sich gut ein und ich war schnell im richtigen Tempo. Und weil mir das so gut gefiel wurde ich immer schneller Das konnte allerdings nicht ewig so weiter gehen, das war mir klar und daher bremste ich ein wenig meinen Tatendrang und das Tempo pendelte sich auf den Kilometern vier bis acht ganz gut ein. Natürlich ließen mit der Zeit die Kräfte ein wenig nach, aber ich hielt dagegen und auf der Hubertusallee, am kleinen Anstieg, drückte ich noch einmal auf die Tube, was mir auch einen schicken Pulsanstieg einbrachte. Den Rest nach Hause nahm ich allerdings wieder ein wenig Tempo raus, nicht dass das noch in eine Endbeschleunigung ausartet.

    Im Schnäppchen-Fred las ich vom Wiedehopf, dass es Asics Cumulus 22 im Angebot gibt und da schaute ich doch mal vor ein paar Wochen beim großen südamerikanischen Fluss vorbei und konnte für 56 Euronen ein Paar in meiner Größe abstauben Die hatte ich bei diesem Lauf das erste mal an. Und sie fühlten sich schon etwas anders an, als alle meine Cumulus-Vorgänger. Seit der Nummer 14 bin ich den Cumulus treu. Hab nach der 16 ein paar Nummern ausgelassen, dennoch gab es gefühlt zwischen 16 und 21 kaum einen Unterschied. Nun hab ich also eine größere Abwechslung für die Füße ohne gleich komplett die Marke oder das Modell gewechselt zu haben. Ich hab zur Zeit noch keinen neuen Schuhdealer mit dem ich warm werden könnte, wenn denn mal die Läden wieder aufmachen. Hatte ich jahrelang, ein Urgestein an Sport-und-Schuhverkäufer. Mit dem gab es immer ein Schwätzchen, der war in der Laufszene bewandert und bei dem konnte man lange und ausführlich ne Menge Schuhe probieren. Der ist nun im Ruhestand und sein Schwiegersohn hat den Laden mit Tochter übernommen. Der ist aber kein Berater sondern nur noch Verkäufer, außerdem kein Läufer sondern Muggibudenpumper. Der quatschte mich bei meinem letzten Besuch voll, ich soll doch mal diesen oder jenen Schuh probieren, obwohl ich hier die Marke ausgeschlossen hatte und dort den Preis für zu teuer befand. Das kannte ich vom alten Inhaber nicht. Und meine letzten im Laden gekäuften Schuhe (Cumulus 21) hab ich im "Lang und Laufladen" in der Berliner City gekauft. Ja, die Beratung dort war nicht schlecht, aber irgendwie war mir der Laden zu geleckt (liegt wohl hauptsächlich an der schicken Einkaufsgegend) und ich fühlte mich nicht so wohl. Ick weees och nich

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,03 06:56 06:42 111 Ich wollte etwas flotter laufen und das begann schon gut.
    2. 1,00 06:27 06:27 124 Es wurde schneller und besser...
    3. 1,01 06:24 06:22 126 ...und noch schneller
    4. 1,00 06:13 06:13 131 Ich versuchte (ein gaaanz klein wenig) zu bremsen...
    5. 1,00 06:16 06:14 134 ...sonst wäre das noch rasanter geworden.
    6. 1,01 06:13 06:10 137
    7. 1,00 06:11 06:10 140
    8. 1,00 06:13 06:13 134 Bis hierhin schön gleichmäßig.
    9. 1,00 06:06 06:05 140 Und dann hab ich am Anstieg der Hubertunsallee noch etwas Druck gemacht.
    10. 1,10 07:00 06:21 138 Dann hab ich es aber doch ein wenig austrudeln lassen.
    Brutto 10,16 1:04:35 06:22 131 Leider konnte ich auch heute nicht durchlaufen.
    Gesamt
    10,16 1:03:58 06:18 131

    https://runalyze.com/shared/gpxwt

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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    klnonni (10.03.2021)

  41. #4875
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Viel Spaß mit den neuen Schuhen und toll, dass die Bremse trotzdem funktioniert
    Aber nur 2km ohne Ampel? Da hätte ich wirklich kein Nerv für, egal welche Farbe die Ampeln anzeigen.
    Dankeee

    Und das mit den Ampeln sehe ich pragmatisch. Wohne halt recht zentral in de Großstadt. Will ich weitere Strecken gerade laufen und nicht nur ummen Block, dann komme ich um einige Ampeln nicht herum, mit Ausnahme der Siedlung Grunewald fast egal, in welche Richtung ich mich bewege. Und will ich die mal nicht, dann hab ich ja nun das Radel, um dies zu umgehen

    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

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    Catch-22 (11.03.2021)

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