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  1. #5201
    Geschüttelt, nicht gerührt Avatar von heikchen007
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    Tolle Fotos, die deinen Bericht über ein gelungenes Lauferlebnis auch für uns Daheimgebliebene wunderbar abrunden.
    5 km - 23:40 (08.08.2021 - The Great 10k)
    10 km - 47:57 (08.08.2021 - The Great 10k)
    HM - 1:40:37 (10.10.2021 - S 25 Berlin)
    25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25 Berlin)

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von heikchen007:

    dicke_Wade (10.05.2022)

  3. #5202
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Lange nix geschrieben, ich hab soooo viel zu tun

    Aber Grüße will ich aus Schleswig-Holstein, vom "Lauf zwischen den Meeren", senden:
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    Gruss Tommi

  4. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Catch-22 (28.05.2022), Katz (23.05.2022), nachtzeche (21.05.2022), Rauchzeichen (22.05.2022), schauläufer (21.05.2022)

  5. #5203
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zwar noch nicht auf Seite zwei entschwunden, aber ich hab wenig hier geschrieben die letzte Zeit. Grund: Massiver Zeitmangel *soiftz* Stieftöchterchen ist nun seit zwei Wochen "draußen" und kwasie auf eigenen Füßen, aber das bedeutet ja nicht, dass nun alle Probleme beseitigt seien Mit dem Auszug von Stieftöchterchen wird ihr Zimmer neu als Schlafzimmer eingerichtet. Mit neuen Möbeln etc. Kostet aber auch Zeit und Arbeit. Anschließend ist Schatzis Arbeitszimmer dran, wa bisher unser Schlafzimmer war. Auf Arbeit, wenn ich denn mal Zeit hab, muss ich mich um mein neues Tablet kümmern. Standardmäßig bekommen wir alle drei Jahre ein neues. Das letzte Mal lief das wunderbar von Samsung zu Samsung. Nun haben wir das Nokia T20 und da ist vieles anders und ne Menge muss per Hand kopiert werden Und damit alles nicht genug. Da meldet sich GMX bei mir und meiner Frau, dass die Verschlüsselung von Windows Live Mail nicht mehr genügt und ab 1. Juni der Abruf nicht mehr gestattet wird. Gruselig! Also hab ich mir Thunderbird installiert und das ist nun auch nicht so unkompliziert, die alten Mails da hinüber zu kopieren. Das Adressbuch meiner Frau sträubt sich, aus Life Mail exportiert zu werden Da muss ich das auch noch per Hand machen. Hab ich schon erwähnt, dass ich die Steuer auch noch nicht fertig hab?

    Ich bin nach meiner Etappe beim "Lauf zwischen den Meeren" (da werde ich aber noch einen Bericht schreiben ) die Woche am Mittwoch kurz und gemütlich gelaufen, bin also weiter dabei. Darf ja auch nicht abreißen lassen, will ich den Berlin Marathon wieder mit viel Spaß laufen. Radeln tu ich derweil vermehrt, damit die Beine was zu tun bekommen. Ich hab mittlerweile Freude daran gefunden, eine Strecke zur Arbeit oder zurück zu radeln, was mindestens 17 Kilometer sind. Aber nur bei passablem Wetter

    Ansonsten gehts mir gut und ich kann nicht wirklich klagen

    Gruss Tommi




    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  6. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Catch-22 (28.05.2022), gogolak (04.07.2022)

  7. #5204
    Shopping Queen Avatar von Catch-22
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    Hallo Tommi,

    ich bin aktuell sehr im Verzug. (Viel um die Ohren und die verbliebene Zeit geht in das Basteln am Damenrad). Ich kam daher jetzt erst zum Lesen deines Berichts. Ihr hattet einen sehr schönen Tag und Lauf bei Nachtzeche. Toller Bericht, super gelaufen und klasse Fotos!
    Hoffe deinen Schienbeinen geht es wieder besser.

    LG

  8. #5205
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Gemütliche Runde ummen Grunewaldsee am 29.05.2022

    Mal wieder ein Laufbericht. Will das Tagebuch ja nicht komplett verwaisen lassen und so schreibe ich mal etwas zum Läufchen gestern.

    Endlich hatten wir mal etwas ausgeschlafen und nach dem Frühstück war es fast Mittag. Wir widmeten uns den Restarbeiten am Schlafzimmerschrank und als der fertig war (es fehlen nur noch einige Einlegeböden, aber die machen wir dann je nach Bedarf rein) meldete Schatzi Bedarf an, für die Arbeit noch einiges vorbereiten zu müssen. Und für mich gab es erst einmal nichts weiter zu tun und so konnte ich ohne Zeitdruck zu einem Läufchen für eine Stunde aufbrechen. Es war etwas kühl und nieselte noch, als ich los lief - mir gefiel das ganz gut. Da ich mich für eine gute Stunde abgemeldet hatte, wollte ich zwar um den Grunewaldsee laufen, aber nicht die 10-Km-Variante. Dabei vergaß ich, dass die kürzere Variante auch nur ein paar hundert Meter kürzer ist.

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    Es lief sehr gut los, die Beine waren locker und das gemütliche Tempo fiel mir leicht. Nur die linke Schulter und die Muskulatur drumherum machte beim Armschwung Probleme. Weniger als befürchtet aber das zog sich konsequent durch, wurde nicht besser, aber auch nicht schlimmer. Ich hab es im Anfängerfred schon geschrieben, die Bandscheibe in meiner Halswirbelsäule meldete sich seit Freitag zurück. Nach fünf Jahren Ruhe ist es mal wieder so weit. Das war damals kein Vorfall, aber eine Vorwölbung, die die Nervenwurzel drückte. Konnte mir der Dok im MRT gut zeigen. Ich bekam damals Physio und Schmerzmittel und nach ein paar Wochen gab sich das wieder. Nun also der Spaß wieder von vorn *soiftz*

    Es lief ansonsten also richtig gut an, nur das Hörbuch funktionierte nicht, die Ohrstecker meldeten sich gleich zu Beginn wieder ab und ich wollte keine lange Pause einlegen, um sie wieder zum Spielen zu bringen. Also raus und ins Täschchen mit ihnen. Geht schließlich auch ohne Berieselung Bis zum Grunewaldsee lief das weiter ganz beschwingt und ich hatte Freude am Läufchen. Trotz des Wetters, es hörte so allmählich mit dem Nieseln auf, waren viele Spaziergänger und Hundeausführer unterwegs. Stören mich normalerweise am Grunewaldsee nicht. Nur gab es diesmal einen dämlichen Hund, der noch dazu von der Sorte "Kampfhund" war. Ner Art Bullterrier war das. Der war an sich ja freundlich, belästigte mich aber und zwang mich dazu, stehenzubleiben. Man läuft ja nicht vor nem Hund weg, näch Dann wollte er auch noch an mir hoch Was machste da? Nix! Frauchen derweil am Zurückrufen, gleich hinter mir. Dauerte, bis die Töle zu ihr ist. Ich wollte wieder loslaufen, der Hund wieder zu mir! wieder zurückrufen, nach paar Sekunden folgt das Tier und diesmal nahm sie ihn am Halsband mit den Worten: "Sein Herrchen sieht ihnen ähnlich." Was ein Glück! Gut, dass ich nicht so aussehe, wie der böse Nachbar, den man gerne in die Wade beißt! Keine Ahnung, warum ich da so ruhig blieb und Frauchen nichts an den Kopf geworfen hab. Vielleicht wollte ich mir meine gute Laune nicht verderben lassen, in dem ich mich aufrege.

    Gut, davon erholte ich mich mental schnell und es lief weiterhin schick. Am Forsthaus Paulsborn vorbei und den folgenden Anstieg nahm ich diesmal nicht forsch, sondern ganz gemütlich. So hoppelte es sich weiter angenehm quer durch den Wald. Weg vom See und zur Königsallee am Hundekehlefenn. Ich schaute zum Glück nach rechts und siehe da, die Rehe waren wieder mal da. Schade, dass ich kein fotografisches Aufnahmegerät dabei hatte. So wollte ich auch nicht stehen bleiben, bin ich bisher ja nahezu komplett durchgelaufen. Nur an der Hagenstraße musste ich zwei...drei Sekunden stehen bleiben und dann die Hundebegegnung.

    Die Königsallee ging erst einmal aufwärts, was mir einen ordentlichen Pulsanstieg bescherte. Ich schaute auf die Uhr und staunte nicht schlecht, dass dieser über 140 war. So schnell war ich dazu ja auch nicht. Davon lies ich mich aber nicht beirren, dann war das eben so. Die Ampel an der Hagenstraße erwischte ich beim Grün und so hatte ich wieder einen Stopp vermieden. Das seichte Auf und Ab auf der weiteren Königsallee zog mir dann wohl etwas den Stecker. Und natürlich die noch fehlende Kondition. Ich merkte schon, wie es mir zum Ende zu schwerer fiel, auch die Luft wurde ein wenig knapper. Nur die Beine gefielen mir dabei. Und erst in der Nachbetrachtung fiel mir auf, wie stark der Puls anstieg.

    Aber ist das ein Wunder? Nach dem Diespecker Lauf über 47 Kilometer bin ich in vier Wochen nur 6 mal gelaufen, da finde ich das sogar logisch, dass es körperlich abwärts geht. Da erzählt mir die Rennanneliese keinen Quatsch.

    Ich widmete mich dann noch dem Abendessen, Spargel! Wir mussten etwas eher essen, da wir am Abend ins Konzert wollten. Im Haus des Rundfunks spielte das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin anderthalb Stunden berühmte Filmmusiken. Aus Harry Potter, Rebecca (von Hitchcock), Fluch der Karibik, Vom Winde verweht, Star Wars und ein paar andere. Es war ein Fest!!!

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,01 07:01 06:56 116 Das ging noch halbwegs gut los, und die ersten Meter fielen angenehm leicht.
    2. 0,99 06:49 06:55 127 Die Beine waren gut drauf.
    3. 1,00 06:47 06:49 129 Das ging wunderbar so weiter bis zum Gruneewaldsee.
    4. 1,01 06:57 06:55 130 Auch der erste Kilometer um den See herum lief noch richtig gut. Trotz dämlicher Hundebegegnung.
    5. 0,99 07:04 07:09 135 Der Anstieg nach dem Forsthaus bremste mich etwas.
    6. 0,99 06:58 07:01 138 Aber auch der Rest im Wald konnte ich noch nicht meckern.
    7. 1,01 06:54 06:49 142 Eigentlich will ich nirgends meckern, aber es fiel schon zunehmend schwerer.
    8. 1,00 06:44 06:46 144 So viel schneller wurde ich nicht, aber der Puls stieg stärker an.
    9. 0,98 06:53 07:01 148 Die Beine hatten dabei allerdings immer noch ein gutes Laufgefühl.
    9,6 0,59 04:02 06:49 146
    Gesamt
    9,56 1:06:08 06:55 135 Konnte (fast) bestens durchlaufen.

    https://connect.garmin.com/modern/activity/8916093542
    https://runalyze.com/shared/ucjaj

    Gruss Tommi




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    Thorsten Havener

  9. #5206
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Hallo Tommi,

    ich bin aktuell sehr im Verzug. (Viel um die Ohren und die verbliebene Zeit geht in das Basteln am Damenrad). Ich kam daher jetzt erst zum Lesen deines Berichts. Ihr hattet einen sehr schönen Tag und Lauf bei Nachtzeche. Toller Bericht, super gelaufen und klasse Fotos!
    Hoffe deinen Schienbeinen geht es wieder besser.

    LG
    Basteln am Radel ist wichtig!

    Danke dir und ja dem Schienbein geht es wieder bestens

    Gruss Tommi




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    Thorsten Havener

  10. #5207
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    Standard Lockere Runde bis zur Spree am 01.06.2022

    Gestern wollte ich eigentlich laufen, um wieder den Zwei-Tages-Rhythmus aufnehmen. Da war aber nach der Frühschicht zu Hause mehr zu tun, als ich vorher dachte und so wäre es mir zu spät geworden. Und danach noch duschen. Und futtern. Nö, da hab ich leichten Herzens den Lauf auf heute verschoben. Mit derselben Strecke, die ich für gestern geplant hatte. Bis zum ersten Spreebogen, nachdem der Landwehrkanal abzweigt, und wieder zurück.

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    Hatte es während der Fahrt von der Arbeit nach Hause noch mächtig geschüttet, so zog das Gewitter ab und ich durfte im Sonnenschein loslaufen. Regen stört mich ja nun nicht so sehr, aber Sonne finde ich mental schöner. Unsere Straße hinab zum Kuh-Damm fühlten sich die Beine gleich richtig gut und locker an und so kam ich gar nicht erst in gemütliches Schlurftempo. Na das kann doch nur ein feines Läufchen werden! Gleich am Anfang bog ich falsch ab und folgte der falschen Linie auf dem Garmin-Navi und merkte das erst, als ich keine Meter bis zur nächsten Abbiegung sehen konnte. Nun, war so ärgerlich nicht, dann improvisierte ich ein wenig, sodass es am Ende doch halbwegs stimmen wird.

    Die vielen Ampelstopps störten mich heute etwas mehr, als sonst. Andererseits war ich flotter unterwegs und nahm sie als willkommene kleine Erholung. Mit der Puste hatte ich heute ein klein wenig Probleme. Aber auch nicht schlimm.

    Was viel weniger Probleme machte, war die Schulter, welche sich die letzten Tage durch die Bandscheibe bockig verhielt. War es am Montag noch übel, ich konnte kaum das T-Shirt über den Kopf ziehen, besserte sich das bereits Dienstag etwas und heute noch mehr. Morgens nach dem Aufstehen machte ich gestern wie heute ein paar Schulter- und Armkreisen. Fiel gestern noch sehr schwer. Aber die Auflockerung der Muskulatur tat über den Tag verteilt gut. So weit, dass ich beim Laufen kwasie nichts spürte und selbst das Schwimmen vorhin war gut möglich. Anfangs zog das noch etwas in den Brustmuskel hinein, dann konnte ich gut kraulen und schaffte heute 21 Minuten zu paddeln. Mal schauen, wie sich das weiter entwickelt. *

    Derweil lief ich das kurze Stück an der Spree entlang, bis ich nach dem Bogen wieder die Heimreise antreten musste. Auch wenn ich weiterhin mehr am Pusten war, als mir lieb war, sah ich keinen Grund, etwas am Tempo zu ändern. Denn den Beinen gefiel das Ganze richtig gut. Aber ich konnte mich auch beherrschen und machte keinen Crescendo draus. Ich wusste ja, am Ende würde ich die Paulsborner ein paar Höhenmeter hinauf laufen müssen und das wird auch bei gleichbleibendem Tempo schön anstrengend werden. Bis dahin fand ich, etwas abseits meiner geplanten Strecke, den kürzest möglichen Weg nach Hause. Und siehe da, ich schaffte es doch noch unter 11 Kilometer bis nach Hause. Und ein wenig schneller wurde ich dann doch noch

    Später lernte ich, dass Handwerkerarbeiten (auch wenn es nur das Anbringen von Rollos ans Fenster ist) unter Zeitdruck keine gute Idee sind Das Blechrohr im Rollo hatte ich erst leicht verbogen, beim Versuch, es zu richten, bekam es einen Knick und den konnte ich nicht mehr völlig beseitigen. Nun ist das Rollo stärker verbogen. Mal schauen, was sich noch machen lässt

    Wie schon erwähnt, vorhin ein paar schicke Bahnen geschwommen und eigentlich bin ich jetzt ganz schön müde. Dennoch geht's natürlich gleich noch zum Kroaten, denn der Hunger ist noch stärker. Außerdem ist es auch ne liebe Tradition

    * Nachtrag am Freitag: Die Bandscheibe hat sich wieder eingekriegt, keine Schmerzen mehr in der Schulter nebst Arm. Selbst das Kribbeln in Daumen und Zeigefinger hat sich fast vollständig verflüchtigt. Glück gehabt diesmal Beim letzten Mal vor fünf Jahren hatte ich wochenlang Probleme und der Nerv brauchten Monate, sich zu beruhigen.

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 0,96 06:24 06:38 110 Ging gut los, musste sich aber noch einlaufen.
    2. 0,92 05:50 06:21 123 Dann wurde ich noch etwas flotter und es fühlte sich gut an. Allerdings staunte ich bei der Zeit etwas. Aber da hat sich das Garminchen stark vermessen.
    3. 0,97 06:09 06:22 127
    4. 1,00 06:12 06:14 124 Ein kleiner Ausreißer im Tempo.
    5. 0,96 06:08 06:22 132 Insgesamt lief es aber schön gleichmäßig. Trotz der vielen Ampelpausen.
    6. 1,00 06:21 06:21 135 Nicht ganz ein Kilometer am Spreeufer.
    7. 0,98 06:09 06:18 134
    8. 0,98 06:20 06:27 137 Da wird der Tommi doch nicht etwa müde?
    9. 1,00 06:11 06:13 137 Dagegen hab ich ein wenig Druck gemacht.
    10. 1,00 06:11 06:10 139 Und ich konnte das auch gut durchhalten.
    11. 0,58 03:33 06:07 151 Am Ende der Paulsborner ging es noch einmal richtig aufwärts. Trotzdem noch etwas beschleunigt
    Brutto 10,35 1:12:01 06:58 131 Jede Menge rote Ampels.
    Gesamt
    10,35 1:05:29 06:20 131

    https://connect.garmin.com/modern/activity/8934169021
    https://runalyze.com/shared/ufnex

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    Thorsten Havener

  11. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    heikchen007 (03.06.2022), klnonni (03.06.2022), RedDesire (03.06.2022)

  12. #5208
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Schickes Bergläufchen im Elm am 07.06.2022

    Haaaach ja, endlich mal wieder ein Kurzurlaub. Rauskommen, abschalten und die Natur genießen. Der Elm ist ein hügeliges Waldgebiet, etwa 8 Kilometer westlich von Helmstedt. Zu Mauerzeiten ein beliebtes Urlaubsziel der Westberliner, kurz hinter der Zonengrenze und daher rasch zu erreichen. So war auch meine Frau schon vor vielen Jahren dort zum Wandern und genießen. Und nun fahren wir auch gemeinsam immer wieder gerne dort hin. Es ist schön dort, der Wald bietet immer wieder etwas Neues und es ist durchaus auch anspruchsvoll, wenn wir daraus auch keine sportliche Angelegenheit machen wollen. Der Spaß und die Gegend stehen im Vordergrund. Diesmal hatten wir (schon wieder! ) Traumwetter. Ich hatte natürlich die Laufsachen mit dabei. Wann denn ein Lauf möglich sein könnte, musste ich mal schauen. Morgens vor dem Frühstück hatte ich allerdings diesmal keine Lust. Am Sonntag wanderten wir den ganzen Tag. 11,3 Kilometer mit etwa 180 Höhenmeter kamen dabei zusammen. Mit dabei war ein Freund Schatzis, den wir zu unserem Urlaub eingeladen hatten. War wieder sehr angenehm und lustig. Er reiste am Montagvormittag wieder ab, wir dagegen wollten bis Mittwoch bleiben. So waren wir uns ein wenig unschlüssig, was wir mit dem Nachmittag anfangen sollten. Entweder Schatzi arbeitet etwas (Die Zensuren stehen demnächst an) und ich laufe meine Runde, oder wir wandern noch ein Stückchen. Wir entschieden uns für Letzteres und wir brachten 8,5 Kilometer unter die Sohle mit etwa 130 Höhenmeter. Und wir einigten uns, dass ich am Dienstagvormittag mein Läufchen mache und Schatzi da arbeitet. So machten wir das auch. Und trotzdem wanderten wir am Nachmittag noch eine schicke Runde von 7,4 Km und etwa 130 Höhenmeter.

    Nun aber zu meinem Läufchen:

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    Nach dem Frühstück bummelte ich absichtlich etwas rum und wollte gegen 10 Uhr starten. Ein wenig Zeit wollte ich dem Magen schon geben und nicht direkt mit voller Plauze loslaufen. Immerhin wusste ich, was auf mich zukommen würde:

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    Und ich hatte die Absicht, so viel wie möglich am Anstieg rennend zu absolvieren. Ich dachte schon daran, das Stück von etwa 1,2 Kilometer bis zum Parkplatz zu fahren, entschied mich aber dagegen. Lieber etwas einlaufen, ehe es voll in den Berg geht. Und auch der Heimweg nach dem Abstieg könnte ganz gut sein zum Auslaufen.

    Ich hoppelte dann los und das lief wie geschmiert. Da war nichts zu spüren von etwa dicken oder müden Beinen vom Wandern. Auch die 5 Tage Laufpause waren eher gut für die Gräten. Und es ging von Anfang, durch das Wohngebiet, an sanft aufwärts, 18 Höhenmeter waren das bereits. Dafür fand ich mich gar nicht so langsam. Wenngleich ich eh nur nach Gefühl lief und die Pace mir Schnuppe war. Am Parkplatz machte ich eine kleine Fotopause, nicht die Letzte auf meiner Runde. Und dann lief ich weiter. Der Anstieg war gar nicht so übel, wie ich das befürchtet hatte, ich hatte immer ein angenehmes Tempo drauf. Dies wurde zwar langsamer mit zunehmendem Steigungswinkel, aber immer auch schön anstrengend. Der zweite Kilometer hatte bereits 32 positive Höhenmeter und der dritte 46. Und das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Bis Kilometer drei rannte ich durch, bis ich eine kurze Verschnaufpause machte. In weiser Voraussicht hatte ich eine Buddel Wasser dabei, denn es war auch schon recht warm. So trank ich ein paar Schlucke und kam wieder zu Atem. Die kurze Pause, ich ging die absichtlich nicht, um keinen Meter zu vergeuden, war ganz gut, denn der folgende Kilometer hatte 61 Höhenmeter! Den lief ich wieder komplett durch und stoppte erst danach wieder kurz. So eine Aussicht auf ein Päuslein motiviert doch ganz gut, besser durchzuhalten

    Ab da war es nicht mehr weit bis zum Gipfel meiner Strecke. Nur noch 24 Meter musste ich im fünften Kilometer hinauf. Gleich wurde ich auch wieder einen Tick schneller. Das lief bisher wunderbar und ich konnte überhaupt nicht meckern. Und das tolle Wetter und die Gegend – der reinste Genuss! Dazu kam, dass ich bis zur Hälfte auf ziemlich einfachen Wegen lief, die kaum zusätzlich forderten.

    Zur Halbzeit, Garminchen zeigte mir nur noch zwei weitere Höhenmeter hinauf an, feierte ich Bergfest, trank etwas und schickte Schatzi einen lieben Gruß. Rasch wollte ich weiter, wurde aber ausgebremst. Ich konnte nicht in den geplanten Weg abbiegen Dünne Bäumchen und Zweige versperrten mir den Weg, offensichtlich sollte dort niemand lang gehen oder laufen. Ich schaute kurz auf die Karte der Uhr, eine Umgehung war gar nicht so weit, und ich entschied, dass ich die Sperre respektiere. Da wird sich schon jemand was bei gedacht haben. Möglicherweise sollten Wildtiere vor Störungen geschützt werden Das gesperrte Stück war nur 130 Meter lang, mein Umweg etwa 700 Meter, also nicht der Rede wert.

    Ab da ging es die kommenden Kilometer wieder abwärts. Entgegen der Läufe in den letzten Monaten wollte ich es diesmal schön rollen lassen. War gar nicht so einfach, wenn man das kaum geübt hat. Ich stellte fest, dass ich besser klarkam, wenn ich kürzere, aber schnelle Schritte machte. Die Aufprallkräfte, wegen der ich mir meiner Gräten wegen etwas Sorgen machte, waren so gefühlt geringer. Das strengte auch weniger an und so machte mir das weiterhin viel Spaß. Und so kam ich rasch wieder zurück zum Hotel. Rascher, als ich dachte, denn obwohl das Gefälle abnahm, wurde ich immer schneller. Und dank des Umwegs kam ich auf knapp 11 Kilometer.

    Und ein paar Bilder hab ich auch mitgebracht:

    Auf dem Weg zum Elm und kurze Pause am Parkplatz
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    Und dann ging es hinauf
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    Bis es nicht mehr weiter ging
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    Bergfest und auf dem Umweg
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    Auch auf der anderen Seite des kurzen Stückes war abgesperrt
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    Und alles wieder hinunter
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    Da hamse ein paar Bäume gefällt
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    Noch ein Stück und dann bin ich schon wieder raus aus dem Elm
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    Ein wenig laufe ich den Rest auf einem Feldweg
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    Und schaue noch einmal zum Elm zurück
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    Und die Schuhe sehen nach fast 1000 Km endlich eingelaufen aus
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    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Auf Ab Bemerkungen
    1. 1,01 07:07 07:03 131 18 2 Gemütlich starten und durch die Siedlung ging es bereits stetig aufwärts.
    2. 0,98 07:16 07:26 145 32 0 Der Anstieg steigerte sich, als ich in den Elm "eintauchte".
    3. 0,99 07:25 07:29 150 46 0 Das war nicht irgendwie wellig, ging einfach hinauf. Und weiterhin wurde es steiler. Nach dem Kilometer machte ich eine kurze Pause.
    4. 1,00 07:53 07:55 150 61 0 Keinen Meter bin ich gegangen! Aber nach dem Kilometer machte ich die nächste Trinkpause.
    5. 1,01 07:08 07:03 146 24 1 Fast geschafft und ich konnte wieder etwas Tempo aufnehmen.
    6. 0,97 07:05 07:18 142 5 5 Auf dem Umweg wurde es matschig und ich musste gut aufpassen.
    7. 1,00 06:25 06:25 134 6 37 Nun ging es fast nur noch abwärts, wenige kurze Anstiege gab es schon noch.
    8. 0,98 06:22 06:30 139 5 30
    9. 1,01 06:01 05:57 137 0 45 Als es steiler wurde, ließ ich die Zügel los. Natürlich in Rahmen meiner Möglichkeiten.
    10. 0,99 05:51 05:54 137 0 51
    11. 1,03 05:52 05:42 140 0 18 Auf dem Feldweg zum Hotel ließ ich es noch mal gut laufen.
    Brutto 10,98 1:26:49 07:55 141 Foto- und Trinkpausen gab es einige.
    Gesamt
    10,98 1:14:27 06:47 141 197 189

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    Thorsten Havener

  13. #5209
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    Standard Lauf auf dem Berliner Mauerweg am 12.06.2022

    Am Sonntag hatte ich viel Zeit und so konnte ich nach langer Zeit mal wieder an meinem Projekt, in Etappen den Mauerweg zu laufen, arbeiten. Die Abschnitte, die mir am nächsten liegen, in Zehlendorf also, hab ich letztes Jahr bereits erledigt. In Zukunft wird die Anreise, am liebsten immer mit dem Radel, weiter. Ich wollte von der Glienicker Brücke das Stück durch den Park des Schlosses Cecilienhof laufen und bastelte mir eine Strecke von 6 Kilometern auf dem Mauerweg zusammen. Zurück ein wenig anders. Da die ehemalige Grenze irgendwo in der Mitte der Havel verlief (und heute hier ja immer noch die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg ist) muss der offizielle Mauerweg, und damit auch die Mauerwegstrecke, hier einen großen Umweg machen. Es gibt halt keine Brücken weit und breit. So verläuft der Mauerweg um den Jungfernsee, dem Lehnitzsee und dem Krampnitzsee, und auf der anderen Seite wieder südwärts bis zur Havel. Dabei hat man oft wunderschöne Ausblicke auf die Seen und wenn das Wetter mitspielt, macht dieser Abschnitt viel Spaß. Die komplette Umrundung der Seen konnte ich so natürlich nicht schaffen und es ging für mich "nur" bis nach Neu Fahrland. Mein nächster Ausflug auf den Mauerweg soll mich dann aber bis zum Schloss Sacrow führen Oder eher dieses als Start und Ziel.

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    Zur Glienicker Brücke wollte ich auf kürzestem Weg (ich ließ einfach die Software rechnen) 18,5 Kilometer radeln.

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    Nun ist es für mich mittlerweile nichts Besonderes mehr, vor dem Laufen ein gutes Stück zu radeln. Aber 18 Kilometer waren schon etwas weiter, wie üblich. So hielt ich mich ein wenig zurück und gab nicht voll Stoff. Trotzdem war ich auf der "Krone" fast 30 Km/h schnell Später auf der Königsstraße von Wannsee bis zur Brücke ging es über den Schäferberg und auch da musste ich mich beherrschen. Abwärts drückte ich dann aber doch etwas in die Pedale, der Geschwindigkeitsrausch war schuld So kam der Puls auch da nicht unter 150.

    Schnell hab ich mich vom Radel befreit und lief los. Und siehe da, meine Hoffnung, dass die Beine trotz der Radelei frisch sein könnte, erfüllte sich nicht So schlimm, dass es mir den Lauf vermiesen könnte, war es dann aber doch nicht. Ich hatte wunderbares Wetter, warm und sonnig, aber noch nicht zu heiß für mich. Da sollten die 12 Kilometer doch locker drin sein. Allerdings lief ich schon etwas zu schnell los. So übel ging es den Beinen wohl doch nicht. Dass der Puls für dieses Tempo ganz schön hoch war, war aber auch nicht verwunderlich. Temperatur und schon recht hohe Belastung (maxPuls beim Radeln 163!) waren da die Ursache. Vom Puls hatte ich allerdings unterwegs eh keine Ahnung, hatte die Kartenanzeige der Navigation auf dem Garminchen offen.

    Was viel dazu beitrug, dass der Lauf so schön war und mir viel Spaß machte, war die herrliche Gegend. Beide Male beim Mauerweglauf hatte ich da nicht mehr so den Blick dafür, lag hier in etwa die Hälfte der Strecke hinter mir. Beim ersten Mal regnete es immer mal wieder stark und nach der Glienicker Brücke stellten wir uns auch ein Weilchen unter. Im Jahr darauf war brutale Hitze und ich war da schon ziemlich ausgelaugt. Auch aus dem Grund finde ich es prima, dass ich diese Strecke noch einmal ausgeruht laufe, da hab ich mehr Blick für die Umgebung.

    Leider waren die sechs Kilometer schnell zu Ende und ich musste umdrehen. Ne ne, für eine Verlängerung hatte ich nicht die Energie, das spürte ich und quälen wollte ich mich am Ende nicht. Dafür reichte mein Trainingszustand sowieso nicht aus. Der Abwechslung halber rannte ich nicht die komplette Strecke zurück und das war eine tolle Entscheidung gewesen. So konnte ich noch am malerischen Heiligen See vorbeirennen. Vorher allerdings machte ich die geplante Pause an der Brauerei Meierei Potsdam. Diese hatte immer einen VP beim Mauerweglauf und man konnte frisch gezapftes kaltes Bier trinken. Was ich natürlich damals nutzte und so auch bei diesem Läufchen. Extra dafür hatte ich mir Geld eingesteckt. Ich konnte aber auch mit dem Händy bezahlen und so das Geld für ein späteres Eis aufheben. Ich muss endlich mal Garmin Pay auf meiner Uhr einrichten! Auf alle Fälle genoss ich die Bierpause sitzend auf dem Rasen in vollen Zügen. Das anschließende Wiederanlaufen war dann gar nicht so übel, wie ich befürchtet hatte. Nicht des Bieres wegen , aber ne halbe Stunde herumsitzen lässt die Beine schon ganz schön einrosten. Bis zur Brücke zurück waren es dann nur noch zwei Kilometer, die ich auch noch bestens bewältigte. Aus dem Eis am Stiel wurde dann aber nichts, das war mir dann doch zu teuer

    Ich beeilte mich dann aber nicht, gleich wieder nach Hause zu radeln. In aller Ruhe trank ich mein Iso-Getränk aus, dass ich am Radel deponiert hatte. Auf dem Rückweg hatte ich die Hoffnung, auf der Avus zurückradeln zu können. An diesem Tag war in Berlin Sternfahrt aus allen Richtungen und auf meinem Hinweg war die Avus noch gesperrt und ich sah von der Krone aus auch die Radfahrer darauf. Leider war ich schon zu spät dran, wäre lustig gewesen. Ich radelte dann aber nicht so zurück, wie ich gekommen bin, sondern machte noch einen kleinen Umweg durch Zehlendorf. So hatte ich da noch etwas Abwechslung. Außerdem neben den 12,5 Kilometer laufen insgesamt auch noch fast 40 Radkilometer.

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    Den Rest des Tages merkte ich dann aber doch körperlich, dass ich ganz schön was geleistet hatte. Noch dazu bei dem Wetter! Auch später am Abend hatte ich noch eine erhöhte Herzfrequenz von über 80 beim Herumsitzen und Glotzekieken auf der Kautsch.

    Und natürlich hatte ich den Knippsomaten mit dabei:

    Start an der Glienicker Brücke, drüber und, wie die originale Mauerwegstrecke, unten durch
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    Anschließend durch den Park des Schlosses Cecilienhof
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    Immer schön auf dem Mauerweg
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    Über die Brücke des Friedens und dem Verbindungskanal zwischen Weißem See und dem Jungfernsee
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    Noch ein Stück durchs Wäldchen und schon bin ich am Umkehrpunkt und renne die Straße "Am Wiesenrand" zurück
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    Die Robinsonbucht
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    Schöne Wege bis zu einem alten Grenzturm
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    Der Jungfernsee
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    Ein Bierchen an der Brauerei Meierei Potsdam, derweil das Potsdamer Wassertaxi ablegt
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    Noch einmal am Schloss Cecilienhof vorbei
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    Am Heiligen See wurde bei dem schönen Wetter gebadet
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    Über die Hasengrabenbrücke ging es über den Hasengraben, der den Heiligen See mit dem Jungfernsee verbindet
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    Und rasch bin ich wieder zurück an der Glienicker Brücke
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    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,02 06:49 06:42 138 Mit recht hohem Puls, aber auch nicht so langsam laufe ich los.
    2. 1,00 06:47 06:49 142 Insgesamt fühle ich mich wohl, auch die Beine protestierten (noch) nicht.
    3. 1,01 06:47 06:44 144 Auch die Hitze störte mich nicht.
    4. 1,00 06:50 06:51 143 Ich hatte auch eine Buddel Wasser dabei, war ganz gut so.
    5. 1,01 06:49 06:45 144 Über die Brücke des Friedens gelaufen.
    6. 0,98 06:55 07:02 150 Da ging res ordentlich aufwärts, um die 20 Höhenmeter.
    7. 1,00 06:41 06:40 143 Nach der Halbzeit (inklusive Pause) lief ich erst einmal die Straße zurück.
    8. 1,01 06:54 06:50 149 Weiter geradeaus. War auch gut so, die Beine bauten immer mehr ab.
    9. 1,01 07:00 06:57 148 Auch hier "kürzte" ich ab, näherte mich dann aber wieder der Strecke, die ich hin lief.
    10. 1,03 06:43 06:30 142 Ein paar Meter ging es wieder abwärts. Vor allem aber lockte die Meierei!
    11. 1,05 06:56 06:37 132 Nach der Erholung (über ne halbe Stunde ) lief es natürlich gut weiter.
    12. 1,01 06:40 06:35 141 Auch den Rest durch die "Berliner Vorstadt" trödelte ich nicht mehr, da wollte ich fertig haben
    12,5 0,41 0:02:49 06:55 137 Ich lief noch einen Abstecher, wollte eigentlich ein Eis am Stiel. War mir aber zu teuer. Dann hoppelte ich gemütlich über die Glienicker Brücke.
    Gesamt
    12,53 1:24:39 06:45 143 Über das Tempo war ich dann schon etwas überrascht.

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    Thorsten Havener

  14. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    heikchen007 (23.06.2022), schauläufer (04.07.2022)

  15. #5210

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    Standard

    Vielen Dank für deinen – wieder mal – schönen Bericht!
    Ich lese hier total gerne mit, aber mindestens genauso gern schaue ich mir deine Bilder an, wo ich so oft Bekanntes wieder sehe … früher war ich häufiger mal in Berlin. Läuferisch war ich damals allerdings noch eher selten unterwegs, aber viele deiner Berichte und Bilder erinnern mich an früher …

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von deluxe71:

    dicke_Wade (20.06.2022)

  17. #5211
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard

    Zitat Zitat von deluxe71 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für deinen – wieder mal – schönen Bericht!
    Ich lese hier total gerne mit, aber mindestens genauso gern schaue ich mir deine Bilder an, wo ich so oft Bekanntes wieder sehe … früher war ich häufiger mal in Berlin. Läuferisch war ich damals allerdings noch eher selten unterwegs, aber viele deiner Berichte und Bilder erinnern mich an früher …
    Danke für dein Lob Das freut mich sehr

    Gruss Tommi




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  18. #5212
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Kreuz und Quer in Wilmersdorf am 19.06.2022

    Eigentlich hatte ich mit der Woche abgeschlossen, da ich am Wochenende lange Frühschichten hatte. Da begab es sich aber, dass Meisterchen auf Arbeit uns am Sonntag ohne Zeitabzug eher in den Feierabend schickte. Schatzi musste noch für die kommende Woche packen (sie fährt bis Freitag mit ihrer Klasse zur Klassenfahrt) und sich vorbereiten und so konnte ich die Zeit für ein ungeplantes Läufchen nutzen. Ich hatte auch schnell eine Idee, wo ich langlaufen könnte: Zum Grunewaldsee, aber mal wieder eine andere Route als sonst. Ich war fertig angezogen, da hörte ich ein Grummeln von draußen. Huch! Gewitter? Ich versprach Schatzi, dass ich mich nicht so weit von zu Hause entfernen werde, damit ich rasch abbrechen und nach Hause konnte. Der Regen stört ja nicht, aber oft gibt es dabei starke Böen und da fliegt so manches herum. Das Gewitter zog aber etwas nördlich an uns vorbei und ich blieb trocken, zumindest von außen.

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    Ich lief dann los und wollte einfach kreuz und quer in der näheren Gegend laufen. Da sich das Gewitter verzog, dehnte ich den Lauf ein wenig weiter aus, war mental doch etwas besser. So konnte ich auch ein paar Lokalitäten begutachten, die wir für das spätere Abendbrot in die engere Auswahl gezogen hatten. Es war zwar noch sehr warm, denn der Temperatursturz kam erst später (als wir zum Restaurant radelten ), aber das machte mir nicht so viel aus. Wasser hatte ich auch dabei. Den Beinen gefiel die Lauferei dennoch nicht, die waren unwillig und steif. Ich bin mir nun aber fast schon sicher, dass dies auch mit meinen Cumulus 21 zu tun hat. Am Dienstag ziehe ich noch einmal die 22er an und schaue, wie sich die Beine wieder in denen fühlen. Meist fühlten sich die Beine in den Cumulus 22 wohler. Ich brauche sowieso mal neue Laufschuhe.

    Die Beine besserten sich nicht, das Kreuz-und-Quergelaufe war gestern aber auch nicht so mein Ding. Von den ursprünglich gewünschten 10 Kilometer hatte ich mich schon verabschiedet. Wenigstens eine Stunde? War dann auch nicht mehr wichtig. Ich war doch schon froh, dass ich überhaupt zum Laufen kam. Und damit das kein Krampf wird, machte ich am Ende keine weitere Schleife und schaffte so auch nicht mehr die acht Kilometer. Und da ich so bin, wie bin, hatte ich am Ende trotzdem richtig gute Laune. Nach dem Nachschwitzen hab ich flink geduscht und dann sind wir zu einem kleinen österreichischen Restaurant gefahren und es war sehr fein und lecker!

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 0,93 06:39 07:08 114 Auch das gemütliche Tempo fanden die Beine blöd.
    2. 1,00 07:06 07:05 122 Und da sich das nicht änderte, machte ich mir nichts weiter draus.
    3. 0,99 06:57 07:02 124 Insgesamt war ich recht gleichmäßig unterwegs...
    4. 0,94 06:38 07:03 131 ...auch wenn mir das Garminchen der Gebäude wegen etwas anderes vorgaukelte.
    5. 1,00 07:04 07:06 134
    6. 0,96 06:43 07:01 132
    7. 1,00 07:01 07:02 135
    8. 0,92 06:30 07:04 134
    Brutto 7,73 0:57:38 07:27 128 Da gab es diese und jene rote Ampel.
    Gesamt
    7,73 0:54:37 07:04 128 Jeder Kilometer unter 7er Pace

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    Thorsten Havener

  19. #5213
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Hitzedauerlauf durch Dahlem und Grunewald am 23.06.2022

    Vor der ersten Nachtschicht wollte ich noch einen längeren Lauf absolvieren. Ganz ursprünglich schwebte mir für diese Woche noch ein Lauf auf dem Mauerweg vor. "Drüben" auf der anderen Seite der Havel mit Start am Schloss Sacrow. Mit dem Rad hin und zurück wären das etwa 45 Kilometer geworden. Gestern am Mittwoch wäre das drin gewesen, allerdings scheute ich mich davor, da ich da eventuell Abends zum Schwimmen zu müde und ausgelaugt sein könnte. Und heute am Donnerstag vor der Nachtschicht nicht viel anders. Also nur 15 Kilometer laufen, ohne Radel, muss reichen. Ja ich dachte kurz daran, dass ich mit dem Auto nach Sacrow fahren könnte. Verwarf das aber schnell

    Nachdem ich alle Dinge im Haushalt fertig hatte, bastelte ich mir eine Strecke, die nicht zu kompliziert sein würde. Bekannte Straßen und eine schöne Runde. Und im Mittelteil durch den Grunewald auf dem Hüttenweg und später die Königsallee. Da spielte noch der Gedanke, dass ich einen Ausflug zur "Krone" machen könnte, eine kleine Rolle. Falls ich mich dazu gut genug fühlen würde. Später war das keine Option mehr, auch der Zeit wegen. Ich bemerkte, dass ich nach etwa 7 Kilometern an der "Waldbaude" vorbeikommen würde. In Anbetracht der Witterung, es sollten bis zu 30*°C im Schatten werden, wäre eine Getränkepause ungefähr zur Hälfte der Strecke doch eine sehr willkommene Angelegenheit. Die Wasserflasche auffüllen lassen könnte ich noch dazu. Ich könnte dann ja noch entscheiden, ob ich die geplante Strecke weiterlaufen oder abbrechen und nach Hause rennen würde.

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    Ich rannte los und bemühte mich von Anfang an um langsames Tempo. Und das gelang mir gleich mal sehr gut. Ich wunderte mich nur, dass die Strecke nicht über die Auguste-Victoria-Straße verlief, hab ich wohl nicht richtig aufgepasst. Ich hatte beim Erstellen den Startpunkt zu Hause und den nächsten Streckenpunkt am Botanischen Garten gesetzt und die Software rechnen lassen. Das klappt an sich ganz gut, muss nur manchmal hier und da nachbessern. Natürlich lief ich die vorgegebene Strecke und bog nicht ab. Das wäre auch eine Abkürzung gewesen. Außerdem ein gutes Stück auf weniger angenehmen Bürgersteigboden. Nach zwei Kilometern hat sich das so gut eingelaufen, dass ich ein wenig schneller wurde. Unabsichtlich natürlich. Mit der Temperatur hatte ich keinerlei Probleme, das gefiel mir bestens. Bereits ein paar Stunden vorher beim kurzen Einkaufsbummel freute ich mich über das schöne und warme Wetter. Ja ja ich bin schon seltsam

    Bestens kam ich am Wilden Eber vorbei. Etwas später auf der Podbielskiallee hatte ich ebenfalls diesen ungemütlichen steinigen Bürgersteig. Da läuft es schlechter, da kann ich nicht schlurfen, ich mag es einfach nicht. Da musste ich aber bis zum Boti durch, dann bog ich in die Königin-Luise-Straße ab, die mich zur Clayallee und dem Grunewald führen wird. Besserer Boden, aber auch mehr Sonne. Das spürte ich und ich baute relativ schnell ab. Gleichwohl wurde ich auf dem letzten Kilometer vor der Pause schneller. Gut, dass mir das nicht den Rest gegeben hat. Ich kaufte mir ein kleines Radler, wollte es diesmal nicht übertreiben. Das war außerordentlich lecker und ich setzte mich in aller Ruhe dazu hin.

    Nach fast 10 Minuten Pause, und mit frischem Wasser in der Buddel rannte ich natürlich die Clayallee hinunter zum Hüttenweg. Kein Gedanke mehr ans Abkürzen. Die Pause hatte mir sehr gutgetan und ich fühlte mich deutlich besser, als vor der Pause. Ich war aber auch langsamer unterwegs. Als ich dann zum Grunewald kam, ging es mir weiterhin gut, was mich ein wenig überraschte. Ich hatte befürchtet, dass der Körper rasch wieder abbauen würde. Mit ein, zwei Gehpausen rechnete ich auf dem restlichen Weg schon. Aber nichts da! Als ich auf die Königsallee einbog, mit bereits 10 Kilometern in den Beinen konnte ich gar nicht mehr meckern. Das flutschte ziemlich gut. Und ich genoss es und das wollte gar nicht mehr aufhören. Ich machte mir bewusst, dass ich Kilometer um Kilometer ohne eine Ampelpause durchlief. Später, nach dem Wald und es ging wieder etwas aufwärts, hatte ich am Hagenplatz noch dazu Ampelglück. Auch jetzt noch fühlte sich alles in mir besser an, als die zwei Kilometer vor der Radler-Pause. Schön, dass ich nicht abgekürzt hatte

    Mit den Temperaturen hatte ich weiterhin überhaupt keine Schwierigkeiten, die Beine wurden allerdings schon pö a pö müder. Aber ich war guter Dinge, dass ich den Lauf bestens nach Hause bringen würde. Als ich später die Bismarckallee überqueren musste, war zu viel Verkehr und ich musste leider warten. Außerdem war mein Podcast zu Ende und ich wollte für den letzten Kilometer keinen neuen beginnen. Also Musike gesucht, was auch noch ein paar Sekunden dauerte. Als ich dann loslief, war der Flow weg, es war auf einmal ziemlich holperig. Ehe da Ärger aufkommen konnte, war ich dann aber auch schon zu Hause und freute mich, dass ich bei diesem Wetter so gut die 15 Kilometer laufen konnte.

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 0,99 07:07 07:09 121 Ich bin da mal ganz vorsichtig gestartet.
    2. 0,98 07:09 07:16 130 Ich kann sogar noch langsamer
    3. 1,00 06:55 06:55 132 Wees och nicht, was mich da getrieben hat
    4. 1,00 07:06 07:05 140 So ging es schön weiter, wenn auch schwerer werdend.
    5. 0,99 07:01 07:05 138 Gerade der Bürgersteig auf der Podbielskiallee war fordend.
    6. 1,00 07:00 07:00 142 Endlich auf der Königin-Luise-Straße. Alledings wurde es mir nun richtig heiß.
    7. 1,01 06:54 06:49 142 Verlockend war das Radler, das mich unbewusst beschleunigen ließ. War dann aber auch kein Wunder, dass es mir immer schwerer fiel.
    8. 0,98 07:13 07:20 137 Nach der Pause von fast 10 Minuten lief es erst einmal gaaanz gemütlich weiter.
    9. 1,00 07:12 07:13 142 Dafür ging es mir wieder richtig gut und es war schattiger.
    10. 1,00 07:13 07:15 142 Auf dem Hüttenweg hinab zum Fenngraben und wieder hinauf.
    11. 0,99 06:57 07:01 147 Und nach dem Einbiegen auf die Königsallee konnte ich ünberhaupt nicht mehr meckern.
    12. 1,01 06:49 06:46 145 Die Beschleunigung war nicht nur dem Gefälle geschuldet.
    13. 0,99 06:51 06:55 149 Und mit dem Schwung lief es weiter...
    14. 1,00 06:54 06:56 150 ...und weiter...
    15. 1,14 07:41 06:44 150 ...und da ging noch etwas auf dem Weg nach Hause.
    Brutto 15,09 1:48:52 07:13 140 Da gab es nicht viele "Pausen". Die große Pause hab ich aber mal nicht mit rein gerechnet.
    Gesamt
    15,09 1:46:02 07:02 140

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    Thorsten Havener

  20. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Hauptmieter (26.06.2022), RedDesire (26.06.2022)

  21. #5214

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    Standard

    Mir gefällt die Lebensfreude in deinen Berichten. Man kann förmlich spüren wie sehr du deine Läufe genießt. Klasse...

    Liebe Grüße
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
    Laufberichte: www.corneliusrennt.de

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Hauptmieter:

    dicke_Wade (26.06.2022)

  23. #5215
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard

    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Mir gefällt die Lebensfreude in deinen Berichten. Man kann förmlich spüren wie sehr du deine Läufe genießt. Klasse...

    Liebe Grüße
    Cornelius
    Dankeee Daher finde ich auch immer wieder zurück zur Lauferei, egal wie oft oder lange ich pausieren musste, es ist für mich einfach eine wunderbare sportliche Betätigung.

    Gruss Tommi




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    Thorsten Havener

  24. #5216
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    Standard Gemütliche Runde in meinem alten Hellersdorfer Laufrevier am 21.06.2022

    Ich bin die Woche Strohwitwer, da Schatzi mit ihrer Klasse auf Klassenfahrt ist. Auch wenn das jede Menge zusätzlicher Stress bedeutete, gerade in der Vorbereitung, freute ich mich für sie, dass am Ende alles fast so geklappt hat, wie sie sich das gewünscht hatte. Ich für meinen Teil bin allein zurückgeblieben und dachte mir am Dienstag, wo kannste denn da mal laufen? Ein flinker Gedanke war, dass ich mal wieder im Plänterwald laufen könnte. Liegt auf dem Weg zur Arbeit und so könnte ich vor der Spätschicht dort ne Runde drehen. Aber NEIN! Mir fiel was viel Besseres ein! Ich laufe mal wieder in Hellersdorf Schnell entschied ich mich für eine meiner Lieblingsrunden, die viel auf Wald- und Feldwegen verläuft. Eigentlich hätte ich da keine Strecke basteln müssen, aber ich wollte wissen, wie weit es am Ende wird und wie lange ich dafür brauchen werde. Der zeitlichen Planung wegen, wollte ja nicht zu spät zur Arbeit kommen.

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    Es sollte warm werden und so nahm ich lieber was zu trinken mit. Eine Flasche Wasser für unterwegs und eine Flasche Iso für hinterher. Und damit alles schön kühl bleibt, verstaute ich die Getränke in eine Kühltasche mit Kühlakku aus dem Gefrierschrank. Clever wa? Nun, die Wasserflasche war so kalt, dass ich sie die ersten paar hundert Meter kaum in der Hand halten konnte Ich lief gleich Ostwärts in die Weiherkette (das war auch damals meine bevorzugte Richtung dieser Runde) und war nach kurzer Strecke enttäuscht. Tiefe Spuren von Baufahrzeugen auf dem Weg. Und da fehlten jede Menge Bäume. Was passiert hier? Das sollte ich später am Ende der Runde erfahren.

    Körperlich dagegen ging es mir wunderbar, mental sowieso, seit Langem laufe ich mal wieder hier herum Und ich habe nun die Sicherheit, dass meine Cumulus 22 sich viel besser laufen, als die 21er, obwohl die nahezu gleich alt sind. Und so war ich rasch im Dorf Hönow und bald auch hindurch. Wahrscheinlich auch, weil es mir so gut ging, war ich schneller, als ich das eigentlich wollte. Ich schaute aber kaum auf die Kilometersplitts, die waren mir egal. Ich dachte auch nicht daran, dass mir das Tempo später doch noch auf die Füße fallen könnte. Derweil lief ich am Retsee vorbei und war bald schon im Wäldchen Herrendike. Darin gibt es auch keinen Weg, den ich über die Jahre nicht mehrfach gelaufen bin. Diesmal lief ich aber außen rum, so hatte ich noch einen Blick auf das Dörflein Mehrow weiter nördlich. Auch dort war ich häufiger laufend anzutreffen gewesen.

    Als ich Herrendike fertig umrundet hatte, bog ich auf den Weg "Zur Tränke" ein, der geradeaus bis nach Eiche verläuft. Ich hatte den gar nicht so wellig in Erinnerung. Erst etwa die Hälfte der Strecke lag hinter mir und ich war schon ziemlich angegriffen. So warm war es eigentlich nicht, aber die Beine waren schon früh müde. Sicher war auch das Anfangstempo mit Schuld. Aber da ließ sich nichts mehr daran ändern. Und auch die Strecke wird nicht abgekürzt! Ich wollte noch über die Wuhle und an den Ahrensfelder Bergen vorbei. Dort waren die Parkwege sehr gut zu belaufen und das tat ganz gut. Allerdings zog sich das gefühlt mehr hin, als es tatsächlich weit war.

    An der Landsberger Chaussee angekommen konnte ich diese ohne Pause überqueren und auch bei den folgenden drei Ampelkreuzungen konnte ich jeweils durchlaufen. Dabei wäre mir eine Pause diesmal schon willkommen gewesen. Nach der Kreuzung zur Stendaler Straße kam gleich wieder die Weiherkette. Nur noch ein Kilometer und noch ein paar Erinnerungen auffrischen. Aber nichts da, dort wurde in der Tat gebaut. Vor allem der Bohlenweg, den ich hunderte Male überquert hatte, war weg Hier und da standen Absperrgitter rum. Um nicht noch durchs Wohngebiet laufen zu müssen, ignorierte ich dann so ein Gitter und umlief es. War nicht so einfach und die folgende kleine Brücke war auch gesperrt. Konnte ich aber durch den ausgetrockneten Graben. Das Baugebiet zu verlassen war noch schwieriger. Da musste ich durch hohe Brennnesseln Schlussendlich lief ich noch einen schmalen Pfad entlang, der für meine müden Beine auch nicht gerade angenehm war. Ich schaute wenigstens noch einmal in meinen Lieblingsweg, aber der war auch zerstört. Die säumenden Bäume waren bereits weg und da wird wohl auch alles umgestaltet. Schade, so konnte ich auch dieses Stück nicht mehr genießen. Und ich bin froh, dass ich dort nicht mehr wohne. Ich hätte mich da sicher sehr geärgert.

    Nachtrag: Hab mich mal über das Projekt informiert und muss meine Meinung revidieren. Klar ist der derzeitige bauliche Zustand doof für mich gewesen. Insgesamt geht es bei den Maßnahmen aber darum, die Weiherkette aufzuwerten und nachhaltig zu verbessern.

    Zu Beginn durch den östlichen Teil der Weiherkette, die schicke Bank kenne ich noch nicht
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    Noch den Pfad entlang und schon bin ich an der B5 und nach der Kreuzung bin ich in Hönow
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    Nachdem ich Hönow verlassen hatte, ging es am Retsee vorbei und dann konnte ich schon die Ahrensfelder Berge sehen
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    Anschließend durch das Wäldchen Herrendike
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    Und dann weiter außen rum, mit Blick auf Mehrow und ich nähere mich Eiche und den Ahrensfelder Bergen
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    Aber erst einmal lief ich auf dem Weg "Zur Tränke" weiter und am Solarpark Eiche vorbei
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    Links kann ich Hellersdorf und den Kaufpark Eiche sehen
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    Ich nähere mich Eiche, laufe kurz die Straße entlang und bin auch schon wieder durch
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    Dann ging es zur Brücke über die Wuhle, die man kaum sehen konnte
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    Und nun um die Berge herum zur Landsberger Chaussee
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    Ein wenig abseits der Chaussee kann ich gut weiter laufen
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    Und nun bin ich wieder in der Weiherkette, wo gerade gebaut wird
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    Da musste ich halt einen weniger guten Pfad laufen
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    Weg sind die Bäume :(
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    Ein letztes Stück und anschließend die Luis-Lewin-Straße lang bis zum Gustav
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    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,00 06:53 06:52 126 Etwas forscher Beginn. Zumal der Weg in der Weiherkette nicht ohne war.
    2. 1,00 06:35 06:34 135 Noch ein wenig unwegsamer und dann am Anfang von Hönow. Die Freude war wohl zu gut, dass ich gleich mal so flott wurde.
    3. 1,00 06:52 06:52 137 Ich konnte mich dann aber doch ganz gut bremsen.
    4. 0,98 06:48 06:56 141 Da veließ ich Hönow und den Rettsee und lief durch Herrendike.
    5. 1,00 06:46 06:46 143 Und schon wieder gingen ein wenig die Pferdemit mir durch.
    6. 0,99 06:51 06:55 143 Auf dem Weg "Zur Tränke" lief ich dann nach Eiche.
    7. 1,01 06:46 06:43 143 Das gefiel mir auch sehr gut. Gefühlt hunderte Male bin ich hier lang gelaufen.
    8. 1,00 06:40 06:40 144 Von Eiche gleich rübe zu den Ahrensfelder Bergen.
    9. 1,01 06:35 06:33 147 Aber nicht rauf, sondern zur Hälfte drumrum. Was für ein Tempo!
    10. 1,00 06:48 06:48 148 Entlang der Landsberger Chaussee wurde ich ein wenig langsamer.
    11. 0,99 07:01 07:07 150 Ich konnte leider nicht den Bohlenweg in der Weiherkette laufen.
    12. 1,23 09:11 07:27 150 Und ich musste an Bauzäunen vorbei und durchs Unterholz.
    Brutto 12,20 1:27:09 07:09 142 Trink- und Fotopausen war auch dabei.
    Gesamt
    12,20 1:23:45 06:52 142

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    Gruss Tommi




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    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  25. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Bewapo (26.06.2022), Catch-22 (30.06.2022)

  26. #5217
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Wochenabrechnung - Woche 25 - 20.06.2022 - 26.06.2022

    Strecke
    (km)
    Zeit Pace
    (min/km)
    Radeln
    (km)
    Zeit Zeit für
    "Anderes"
    Bemerkungen
    Montag
    Dienstag 12,20 1:23:45 06:52 Gemütliche Runde in meinem alten Laufrevier
    Mittwoch 8,27 0:29:52 Diverses Rumgeradel
    0:16:24 Schwimmen im Wilmersdorfer Schwimmbad - 625 Meter
    Donnerstag 15,09 1:46:02 07:02 Hitzedauerlauf durch Dahlem und Grunewald
    Freitag
    Samstag 29,08 1:24:07 Radeln zu Schatzis Schule und dann auf Arbeit
    Sonntag 3,50 0:09:08 Von Arbeit nach Hause geradelt, inkl. S-Bahn
    Gesamt
    27,29 3:09:47 06:57 40,85 2:03:07 0:16:24 Gesamt-Sport/Bewegung: 5:29:18

    Meine Woche war unspektakulär, aber auch nicht so unsportlich. Dienstag fuhr ich vor der Spätschicht in mein altes Laufrevier am östlichen Stadtrand Berlins, aus dem ich 2016 weggezogen bin und lief eine meiner Lieblingsrunden. War ein schöner Erinnerungslauf. Am Donnerstag schaffte ich den zweiten Lauf der Woche und da es heiß war, machte ich zwischendurch eine Radlerpause. So wurden es 15 Kilometer und insgesamt in der Woche gute 27 Kilometer. Dann kam mein Schatzi von der Klassenfahrt zurück und wie das so ist, am Samstag war Sommerfest ihrer Schule und sie hatte die Tanzdarbietungen auf der Bühne "unter sich". War also den ganzen Tag auf Achse dadurch. Da hab ich sie unterstützt, wo ich konnte. Und somit war für den Rest der Woche an Laufen nicht zu denken. Hatte ich daher auch gar nicht eingeplant. Da mich sehr interessiert, was mein Schatzi so in ihrer Schule anstellt, fuhr ich natürlich zum Sommerfest und schaute zu und mich um und half ihr natürlich. Und das zwischen den Nachtschichten *hihi* Damit ich da sportlich noch etwas in die Beine bekam, radelte ich zu ihrer Schule und später dann weiter auf Arbeit. Waren dann 29 Kilometer zusammen Am Sonntagmorgen nach der Nachtschicht radelte ich allerdings nur bis zur S-Bahn Da will ich ins Bett und nicht noch ne Stunde radeln.

    Am Mittwoch gab es noch ein wenig Schwimmerei und ich schaffte 25 gemütliche Bahnen.

    Gruss Tommi




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    Thorsten Havener

  27. #5218
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Gemütliche Runde durch Schöneberg am 29.06.2022

    Da bin ich 5 Tage nicht gelaufen, war aber anders nicht drin. Ich hatte allerdings ein paar gute Radeinheiten dabei. Letzten Samstag zu Schatzis Schule und dann weiter zur Arbeit - das waren 32,5 Kilometer. Und am Montag und Dienstag hab ich beim Verein bei der Startnummernausgabe für den Berliner Firmenlauf geholfen. Da bin ich hin und zurück geradelt, was jeden Tag knapp 34 Kilometer waren. Dazu am Montag bei brütender Hitze, was auch auf dem Radel ziemlich heftig war. Eigentlich wollte ich gestern am Dienstag am Nachmittag noch ein Läufchen machen. Als ich aber zu Hause so saß und auf Schatzi wartete, die eher Feierabend hatte, fielen mir die Augen zu. Ergo cancelte ich den Lauf und legte mich mit ihr zum "Mittagsschlaf" hin. Später waren wir mit Stieftöchterchen zum Burger-futtern verabredet Heute konnte ich das Läufchen gut unterbringen. Vorher noch einen Termin beim Doktor, da war nicht ganz sicher, wie lange das dauern wurde. Es ging alles gut, ich war rechtzeitig zu Hause und so konnte ich zum Läufchen über 10 bis 12 Kilometer starten. Ohne Plan und Strecke, nur die Startrichtung hatte ich im Kopf.

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    Und so lief ich unsere Straße hinab zur Westfälischen, um in diese einzubiegen. Ich schrub bewusst hinab, denn bei dem leichten Gefälle rollte sich das sehr gut ein. Etwas später auf der Westfälischen merkte ich aber, wie müde und schwer die Beine waren. Die Radelei der vergangenen Tage hatte ihre Spuren hinterlassen und ich war sehr froh, dass ich gestern nicht noch zum Lauf gestartet bin. Das wäre sicher ein Krampf geworden. So konnte ich aber ganz gut in einen annehmbaren Schlurfschritt fallen und war zufrieden. Ich änderte ziemlich früh meine leichte Planung und bog ab, um später die Berliner Straße hinunterzulaufen. Bis zur Blissestraße, in die rein und dann mal schauen. So sparte ich auch wieder eine Ampel. Und ganz plötzlich überkam es mich , und ich bog gleich mal nach links ab, um an der Auenkirche vorbeizulaufen. Die kannte ich, da waren wir vor ein paar Jahren zum Konzert "Orgel und Trompete" – das war wunderschön. Außerdem bin ich diese Straße noch nie gelaufen. Und so ging meine Tour weiter, immer parallel zum Volkspark bis zum Rathaus Schöneberg.

    Die Beine wurden nicht besser, aber auch nicht bedeutend schlechter. Das Wetter war viel besser, als noch am Tag zuvor vorhergesagt: kein Regen und auch wärmer. Eigentlich noch sehr angenehm für mich, aber eine kleine Buddel Wasser hätte mir doch ganz gutgetan. Ich war mir auch noch nicht schlüssig, wann und wo ich abbiegen und zurück nach Hause laufen würde. Mindestens 10 Kilometer waren der Plan, aber ganz gerne würde ich zwölf Kilometer schaffen. Da war es ganz gut, dass ich schon öfter hier durch die Gegend gerannt bin und die Entfernungen ganz gut abschätzen konnte. Mit einer kleinen Unsicherheit natürlich und die machte es ein wenig spannend.

    So bog ich am Rathaus Schöneberg in die Martin-Luther-Straße ein (Berlin-Marathon-Strecke! ) und lief diese bis zum Innsbrucker Platz. Dabei umlief ich eine rote Ampel, anstatt an dieser ein kurzes Weilchen anzuhalten. Denn eigentlich hätte mir jetzt schon die kleine Pause gutgetan. So lief ich weiter und selbst am Innsbrucker Platz hatte ich Grün und "durfte" dort nicht stoppen Aber, anstatt bis zum Breslauer Platz zu laufen, bog ich eher ein und lief quer durchs Viertel. Schön war es da und auch neu für mich. Am Friedrich-Wilhelm-Platz fand ich dann auch die Wiesbadener Straße. Kurz vorher hatte ich nach gut 7 Kilometern meinen ersten regulären Ampelstopp. Tat echt gut und anschließend lief es erst einmal wieder besser Ich überschlug die Entfernungen und war sehr zufrieden, denn ich rechnete mit mindestens 11 Kilometern auf direktem Weg. Sollte ich mich irren, gibt es einen Umweg über den Elsterplatz.

    Aber nein, ich brauchte keinen Umweg, der direkte Weg bis Schmargendorf, abgebogen und die Cunostraße nach Norden lief ich um die Kleingartenkolonie und das Sportforum Wilmersdorf herum. Ich freute mich, wie gut das mit der Entfernung klappte. Auch wenn es mir durchaus immer schwerer fiel, zumal die Cunostraße einen seichten Anstieg hatte, und ich einen eklig klebrigen Mund hatte, war ich bester Dinge und Laune. Das hatte mal wieder wie am Schnürchen funktioniert. Die Strecke passte am Ende und ich konnte mich auch noch angenehm laufend fortbewegen. Am Ende fehlten ein paar Meter (inklusive der Meter, die mir das Garminchen meist zu viel anzeigt – waren diesmal 130 Meter) und so packte mich der Ehrgeiz und ich drehte noch eine Runde um den Block und schaffte so ganz sicher die 12 Kilometer

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,00 07:00 07:01 113 Mit dem Tempo gefiel mir das
    2. 0,99 06:50 06:56 127 Ich wurde ein wenig schneller, aber nicht bedeutend – gut so.
    3. 0,98 06:43 06:51 125 Denn die Beine waren schwer, sehr schwer. Auch wenn mir Garminchen hier ein schnelleres Tempo vorgaukelte.
    4. 1,01 06:56 06:52 129 Ich wollte eigentlich die Bundesallee überqueren. Musste das dann aber über den Volksparksteg machen. Dafür war ich recht flott.
    5. 0,98 06:51 06:59 131 Ich lief parallel zum Volkspark. Bewusst, wollte mal nicht im Park wetzen.
    6. 0,97 06:37 06:51 136 Am Rathaus Schöneberg auf die Martin-Luther-Straße eingebogen. Am Ende bekam ich einen Schreck, dass ich so schnell war. War aber wiederum die Uhr durch die Häuser verwirrt.
    7. 0,99 06:53 06:56 138 Rasch bog ich von der Hauptstraße in Friedenau ab. Mal neue Wege laufen.
    8. 1,00 06:49 06:48 137 Dank ausgefeilter Ortskenntnis fand ich zielsicher die Wiesbadener Straße, die ich zurücklaufen wollte.
    9. 1,00 06:56 06:57 139 Und diese zog sich etwas hin. Derweil wurde mein Durst heftiger.
    10. 1,00 07:02 07:04 139 Aber nur noch drei Kilometer nach Hause, das sollte auf jeden Fall machbar sein.
    11. 1,00 06:58 07:00 141 Nach dem Hohenzollerndamm gab es keine Experimente mehr, auf kürzestem Weg zurück.
    12. 1,17 08:10 06:57 142 Najaaa, nicht so ganz, am Ende machte ich einen Umweg, um die 12 Kilometer vollzumachen
    Brutto 12,08 1:25:02 07:02 133 Erste rote Ampel nach 7 Kilometern. Da war ich dann aber doch froh drüber! Dann noch zwei kürzere Stopps.
    Gesamt
    12,08 1:23:46 06:56 133

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    Thorsten Havener

  28. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Catch-22 (30.06.2022), gogolak (30.06.2022)

  29. #5219
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard Langsamer Dauerlauf zum Grunewald und durch Witzleben am 01.07.2022

    Vor dem Wochenende wollte ich noch ein längeres Läufchen unterbringen. Das passte vor der Spätschicht heute ganz gut. Allerdings kam kurzfristig noch ein Zahnarzttermin herein, dennoch konnte ich den Lauf gut unterbringen. Früh mit Schatzi aufgestanden und vor dem Termin wollte ich meine Runde drehen. Allerdings nüchtern und nur mit zwei Tassen Kaffee intus. Kann ich mich schon mal daran gewöhnen, wie es dann im Sommerurlaub sein wird. Die Strecke hatte ich gestern schon gebastelt und so musste ich mich heute früh nicht mehr darum kümmern.

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    Ich wetzte los und ui ui ui, das war ganz schön ungemütlich. Vor acht Uhr war es bereits warm und die Luftfeuchtigkeit war gefühlt nahe 100*%. Da hatte ich sogar etwas Atemprobleme. Zumindest für dieses langsame Tempo. Darüber hinaus waren die Beine auch nicht so willig, wie ich mir das gewünscht hatte. Ich bin die Woche aber auch echt viel geradelt. Gestern noch die Strecke zur Arbeit, was auch knapp 17 Kilometer waren. Und so langsam fahre ich da nicht, kann also immer auch als Trainingseinheit angesehen werden. So fehlte natürlich ein wenig die Erholung. Leider auch dem Knie, die Sehne hatte mich heute beim Laufen etwas mehr geärgert, als üblich.

    Die Königsallee durchs Grunewälder Wohnviertel und dann durch den Wald selbst flutschte sich das aber ganz gut ein und ich begann, mich halbwegs wohl zu fühlen. Am schlechtesten war dann das kurze Stück auf dem Hüttenweg zur Krone, da ist der Radweg ziemlich uneben und das stört die Beine mehr, wenn sie eh nicht die frischesten sind. Dafür kam danach wieder der Krone-Effekt zum tragen. Ich wurde automatisch einen Tick schneller Dabei wollte ich es aber lieber nicht belassen, ich hatte noch mehr als die Hälfte der Strecke vor mir.

    Schon der seichte Anstieg der Eichkampstraße strengte mich ganz schön an. Dennoch blieb ich natürlich bei meinem Vorhaben und bog in die Jafféstraße ein und lief nordwärts. Allerdings nicht bis zur Heerstraße. Heute wollte ich mal durchs Wohngebiet zum Theo laufen und das war mal eine willkommene Abwechslung. Der Rest vom Theo nach Hause war altbekannt. Es ging abwärts und auch wenn ich da ein wenig schneller wurde, war mir das gar nicht so willkommen. Das mochten die Beine heute nicht. War aber auch nicht schlimm, lief insgesamt doch ganz gut. An der Kreuzung über den Messedamm war ich ziemlich frech. Da gibt es nur eine Unterführung in alle Richtungen und keine Fußgängerampel. Ich nutzte aber die Fahrradampel, obwohl auf der anderen Straßenseite, zwei "Wannen" und etwa 10 Polizisten standen, waren wohl wegen der Straßenblockaden der Klimaschützer im Einsatz. Die störten sich nicht daran, dass ich da rannte, im Gegentum, die machten mir sogar freundlich Platz Anschließend die Neue Kantstraße blieb es bei dem Tempo, ehe ich dann abbog. Den Rest nach Hause, war nur noch ein guter Kilometer, spulte ich dann routiniert und ohne Eile ab.

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 0,99 07:03 07:09 115 Schön langsam gestartet.
    2. 1,00 06:56 06:56 120 Da wurde ich die Königsallee abwärts ein wenig schneller.
    3. 1,00 07:08 07:09 123 Super eingebremst.
    4. 0,99 07:08 07:12 127
    5. 1,00 07:04 07:03 131 Nun durch den Grunewald bis zum Hüttenweg.
    6. 1,00 07:07 07:09 134 Den Hüttenweg das Stück bis zur Krone.
    7. 1,00 06:53 06:55 134 Nun auf der Krone und schwubbs wurde ich schneller. Obwohl ich vorher schon ganz schön am Stöhnen war.
    8. 1,00 07:02 07:02 132
    9. 0,99 07:09 07:13 131 Vorbei am S-Bahnhof Grunewald. Letzte Möglichkeit, ordentlich abzukürzen, verpasst.
    10. 1,01 07:11 07:06 135 Ne ne, wird nicht abgekürzt. Nun bis zum Messegelände.
    11. 1,00 07:06 07:07 135 Und die Jafféstraße hinauf.
    12. 0,99 07:03 07:07 136 Abgebogen und mal nicht die Heerstraße hinab, sondern durchs Wohngebiet zum Theo.
    13. 0,98 06:38 06:45 138 Huiii, die Masurenallee hinunter gab es Zunder
    14. 0,96 06:33 06:48 135 Dito die Neue Kantstraße.
    15. 1,33 09:26 07:05 135 Und den Rest nach Hause geschlurft.
    Brutto 15,24 1:49:54 07:13 131 Wenige Ampeln, aber ich musste in den Busch
    Gesamt
    15,24 1:47:27 07:03 131

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    gogolak (01.07.2022)

  31. #5220
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    Standard Wochenabrechnung - Woche 26 - 27.06.2022 - 03.07.2022

    Strecke
    (km)
    Zeit Pace
    (min/km)
    Radeln
    (km)
    Zeit Zeit für
    "Anderes"
    Bemerkungen
    Montag 33,71 1:38:06 Zum Verein nach Hermsdorf geradelt und zurück.
    Dienstag 33,97 1:42:30 Zum Verein nach Hermsdorf geradelt und zurück.
    Mittwoch 4,90 0:20:44 Zum Doktor geradelt.
    12,08 1:23:46 06:56 Gemütliche Runde durch Schöneberg
    Donnerstag 0:51:44 Dehnung
    24,47 1:12:34 Diverse Radelei und dann auf Arbeit und zurück.
    Freitag 15,24 1:47:27 07:03 Langsamer Dauerlauf zum Grunewald und durch Witzleben
    3,34 0:11:17 Zum Zahnarzt geradelt
    Samstag
    Sonntag 17,93 1:16:20 Kleine Radtour nach Zehlendorf
    Gesamt
    27,32 3:11:12 07:00 118,32 6:21:31 0:51:44 Gesamt-Sport/Bewegung: 10:24:27

    Da wir am Sonntag lieber eine kleine Radtour unternehmen wollten, schaffte ich da keinen dritten Lauf mehr in der Woche. Denn Abends waren wir mit der Familie zum Essen verabredet. Und man muss halt Prioritäten setzen Allerdings fand ich den Tag zusätzliche Pause fürs Knie ganz angenehm. Mal schauen, wie das kommenden Montag wird. Am Montag und Dienstag konnte ich keinen Lauf machen. Montag eh nicht, da ich nach der Nachtschicht und dem Schlafen danach zur Startnummernausgabe zum Verein nach Hermsdorf geradelt bin. Am Dienstag wollte ich zwar erst, war dann am Nachmittag aber zu müde. Am Mittwoch packte ich den Lauf dann aber angenehm vor die Spätschicht. Und am Freitag, ebenfalls Spätschicht, lief ich vor dem Frühstück die geplanten 15 Kilometer. Also auf nüchternem Magen und das war ganz gut So kam ich auf 27,32 Wochenkilometer.

    Wie schon erwähnt, bin ich am Montag und Dienstag zum Verein geradelt und die einfache Strecke war knapp 17 Kilometer. Kürzer ging es echt nicht Berlin ist 'ne große Stadt! Das war an sich ganz gutes Training, zumal am Montag in der Hitze über 30 °C. Am Donnerstag bot es sich an, dass ich noch eine Strecke zur Arbeit radeln konnte und somit hatte ich kwasie eine dritte Rad-Trainingseinheit in der Woche. Eingangs erwähnte ich es bereits, am Sonntag radelten wir noch eine Tour gemütlich nach Zehlendorf und mit diversen anderen Radeleien in der Woche hatte ich gute 118 Kilometer zurückgelegt.

    Ich hab es diese Woche auch einmal auf die Matte zum Dehnen geschafft

    Gruss Tommi




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  32. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    heikchen007 (04.07.2022)

  33. #5221
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    Standard

    Vor über zwei Wochen waren wir auf Kurzurlaub auf Amrum. Für mich das erste Mal seit vielen Jahren an der Nordsee. Selbstverständlich nahm ich die Laufschuhe mit, so eine Insel will auch laufend erkundet werden. Und natürlich machte ich das mit der Kamera, dazu kam, dass wir herrliches Wetter hatten. Hatte bisher nur noch nicht die Zeit und Muße, die Bilder zu bearbeiten und fürs Forum aufzubereiten. Nun denn, jetzt bin ich soweit

    Meine Läufe absolvierte ich, wie meist im Urlaub, morgens vor dem Frühstück. Das hat gerade in Urlaubsregionen den großen Vorteil, dass man noch nicht mit Heerscharen von Urlaubern konfrontiert ist

    Nur ein kleines Stück durch Norddorf und schon war ich in der Landschaft und kurz darauf lief ich nordwärts
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    Unheimlich viele Gänse waren hier, Graugänse, Nonnengänse und Ringelgänse, die bald weiter nach Norden ziehen werden
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    Am Ende der Straße geht es über den Deich. Dort ist ein Infopunkt über das Naturschutzgebiet und die Vögel. Inklusive Toilette Und ich hab gegen die Sonne einen hübschen Blick rüber zur Insel Föhr.
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    Ich lauf noch ein Stück weiter, links die Dünenlandschaft, anschließend noch den Bohlenweg, an dessen Ende Wattwanderungen starten. Da fehlt schon etwas Wasser, aber es ist noch nicht komplettes Niedrigwasser.
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    Ein Gänsepaar fliegt an mir vorüber.
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    Nach dem Wattwandern muss man sich natürlich die Füße abspülen *hihi*
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    Auf dem Rückweg mache ich einen Abstecher durch die Dünen zum westlichen Strand. Am Horizont sieht man die Südspitze von Sylt
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    Auf dem Rückweg laufe ich auf dem Regionaldeich, der die Norddorfer Marsch vor Hochwasser schützt, lang. Dabei begegne ich einer Gruppe Austernfischer.
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    Dann laufe ich noch ein Stück weiter südwärts, nahe dem Ostufer. Auch hier jede Menge Gänse und eine Art Rebhühner
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    Na da bin ich ja gespannt ???
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    Geht doch, gut belaufbar.
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    Und weiterhin viele Vögel. Und andere Tiere. Und so.
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    Noch einmal zurückgeschaut zum Wattenmeer. Dann weiter durch ein Wäldchen
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    Dann noch ein paar hundert Meter die Straße entlang zurück nach Norddorf, durchs Zentrum, am Kino vorbei und am Hotel erwartete mich Schatzi
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    Gruss Tommi




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    Thorsten Havener

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    Wir waren lange genug auf Amrum und so konnte ich noch ein zweites Läufchen absolvieren

    Den zweiten Lauf startete ich Richtung Westen.
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    Rasch bin ich in den Dünen, die einen großen Teil der westlichen Insel Amrum ausmachen.
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    Auf dem Bohlenweg lief es sich ganz angenehm. Ich kam an einem Grabhügel aus der Bronzezeit vorbei und war bald an der Aussichtsdüne.
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    Auf diesen Ausblick hatte ich mich gefreut!
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    Und wieder zurück.
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    Dann erkletterte ich die nächste Aussichtsdüne.
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    Anschließend wurde mein Weg ziemlich beschwerlich
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    Aber auch der schwerste Weg hat einmal ein Ende und es wurde besser, als ich weiter Ostwärts lief.
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    Ich lief dann noch ein wenig am Wattenmeer entlang und kam wieder am Regionaldeich vorbei
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    Das Anwesen wird von den Drachen gut bewacht.
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    Abschied von den Gänsen und dann war ich auch schon wieder am Hotel
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    Thorsten Havener

  36. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

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  37. #5223
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    Standard Langsamer Dauerlauf durch die Parks in Dahlem am 04.07.2022

    Da hatte ich zwei lauffreie Tage und dachte, da werde ich schon genug erholt sein. Ich machte aber die Rechnung ohne die Radelei, und eventuell das Wetter. Ich bin nämmisch am Morgen zur Arbeit mit dem Radel. Hinzu größtenteils mit der S-Bahn, aber zurück bin ich komplett geradelt. Zwar ohne Umwege und auch nicht mit maximaler Anstrengung, aber das hat wohl doch ein wenig Kraft gekostet. Mehr als mir lieb war. Aber dazu später...

    Ich freute mich auf meine ungewöhnliche Runde. Bei unserem kleinen Ausflug nach Zehlendorf und einem Blick auf die Strecke sah ich mal wieder, dass Dahlem so einige Parks hat. Manche davon lang gezogen und entlang von Straßen. So kam ich auf die Idee, diese Parks läuferisch miteinander zu verbinden. Mal schauen, ob ich das innerhalb von 15 Kilometern schaffe. Am Kaiser-Wilhelm-Platz und dem Erlenbusch kam ich dann aber nicht mehr vorbei. Über das Landgut der Domäne Dahlem wäre ich auch gerne gerannt. War aber ebenfalls nicht innerhalb der 15 Km drin

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    Ich startete froher Dinge und das lief eigentlich ganz gut. Die Beine locker und willig, nur das Knie war nicht so gut erholt, wie gewünscht, aber noch ganz gut erträglich. Das verleitete mich zu etwas höherem Tempo. War am Ende nicht so gut, konnte ich aber noch nicht ahnen. Ich brauchte fast drei Kilometer auf kürzestem Weg zum Messelpark, der sich etwa anderthalb Kilometer als schmales Band von der Clayallee bis zum U-Bahnhof Podbielskiallee erstreckt. Ich lief diesen Park aber erst einmal einen Kilometer bis zur Pacellieallee, diese ein Stück weiter und gleich in den nächsten Park. Der Finkenpark führte mich zurück zur Clayallee. Das machte Spaß und brachte gute Abwechslung

    Ein Stück lief ich die Clayallee hinab und war nach insgesamt gut 6 Kilometern am Thielpark. Den kostete ich gut aus, nahm aber auch nicht jeden Weg darin. Am U-Bahnhof Freie Universität/Thielplatz überquerte ich die Löhleinstraße und rannte noch ein Stück durch den Triestpark. Das war für zwei Kilometern erst einmal der letzte Park. Entlang der U-Bahnlinie lief ich wieder nordwärts. Musste ich auch, denn ich wollte ja auch wieder nach Hause. Leider baute ich körperlich mehr ab, als mir lieb war. Und da war die eher öde Straße nicht gerade förderlich fürs Gemüt. Ich hatte allerdings auch die Möglichkeit, ein paar Meter abzukürzen. Dachte ich, in der Nachbetrachtung der Strecke wäre das so viel auch nicht gewesen. Hätte mir aber schon die Stimmung versaut. Abkürzen ist auch eine Art aufgeben

    So lief ich also, wie geplant, nahm Tempo raus, so gut es ging. Der relativ hohe Puls allerdings zeigte schon, wie anstrengend das für mich war. Ich erwischte noch den südlichen Teil des Messelparks, war dann aber auch nur gut ein halber Kilometer. Dann rannte ich ein Stück durch Dahlem, lief noch einen kleinen Weg, den ich bis dahin noch nicht kannte und dann quer durch die Kleingartenkolonie Kissingen. Das war noch einmal ein längerer Weg geradeaus, dabei wäre mir da guter Asphalt zum Schlurfen lieber gewesen. Anschließend noch am Sommerbad und dem Stadion Wilmersdorf vorbei. Dabei lief ich ein Stück der Strecke der Winterlaufserie, bei der ich vor vielen Jahren meine HM-Bestzeit aufgestellt hatte. Nur in anderer Richtung. Dann hatte ich nur noch einen Kilometer bis nach Hause und war durchaus froh darüber.

    Die 15 Kilometer waren am Montag eindeutig zu viel, aus wohl mehreren Gründen: Frühschicht und daher wenig Schlaf, die Radstrecke und sicher auch die Temperaturen Der nächste Lauf am Mittwoch wird kürzer werden. Spoiler: Der fiel gestern aus.

    Km
    Distanz Zeit Tempo
    (min/km)
    Puls Bemerkungen
    1. 1,01 07:04 07:00 118 Verhalten bin ich gestartet. Und noch lief es ganz anständig.
    2. 1,02 06:52 06:44 123 Den Hohenzollerndamm hinab mit Laune.
    3. 1,00 06:52 06:52 126 Aber nicht übers Roseneck, denn da kürzte ich etwas ab.
    4. 0,98 06:44 06:54 130 Nun durch den Messelpark, ging eigentlich fast nur geradeaus.
    5. 0,99 06:46 06:49 133 Durch den Finkenpark zurück zur Clayallee.
    6. 1,01 06:48 06:43 136 Diese nach Süden und in den Thielpark.
    7. 0,98 06:52 07:01 141 Und diesen Park hindurch.
    8. 1,00 06:56 06:56 142 Am Studententeich vorbei und noch den Triestpark durchquert.
    9. 1,00 06:41 06:42 148 Nun wieder nach Norden...
    10. 1,01 06:56 06:54 143 ...bis zur Podbielskiallee.
    11. 0,98 06:48 06:55 145 Am Wilden Eber vorbei...
    12. 0,98 06:53 06:59 141 ...zur Mecklenburgischen Straße.
    13. 1,00 07:23 07:24 143 Durch die Kleingartenkolonie Kissingen nach Norden.
    14. 1,00 07:04 07:05 146 Durch das Sportforum Wilmersdorf.
    15. 1,05 07:13 06:52 146 Und auf direktem Wege nach Hause.
    Brutto 15,01 1:48:06 07:12 137 Ampelpausen, aber auch zwei zur kurzen Erholung gegen Ende.
    Gesamt
    15,01 1:43:52 06:55 137

    https://connect.garmin.com/modern/activity/9140030092
    https://runalyze.com/shared/vlgmr

    Gruss Tommi




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    Thorsten Havener

  38. #5224
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo Tommi

    Was meinst du Spoiler und mit ausfallen?
    Du schreibst in Rätseln.

    Gruss Stefan
    Und wieder springe ich über Pfützen oder mitten hinein!!! :-)
    Nur diejenigen, die es riskieren, zu weit zu gehen, können herausfinden, wie weit sie wirklich gehen können. -T.S. ELLIOT
    http://forum.runnersworld.de/forum/l...rmarathon.html
    http://forum.runnersworld.de/forum/l...07-2017-a.html
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  39. #5225
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    Naja, war geplant und der Bericht am Dienstag und Mittwoch geschrieben. Aber eben erst gestern, nach dem Ausfall veröffentlicht

    *mhm* Das Knie beruhigt sich leider nicht wirklich. Gestern abend kegeln gewesen und heute ächtze ich die Treppen rauf, als wäre ich gestern 20 km laufend unterwegs gewesen.

    Gruss Tommi

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