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  1. #126

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    Hallo Sunrise08, solange du in der Lage bist Tretroller zu fahren,geht`s dir doch einigermaßen. Also ich bin Physio,in einer grossen Praxis, und ich wäre froh unsere MS-Pat.würden Roller fahren, aber was soll ich dir über deine Krankheit erzählen.Ich glaube du weißt eh am besten über dich und die MS bescheid. Und du weißt das man kein MS-Pat.mit anderen vergleichen kann.Jeder ist da unterschiedlich.Ich wünsche dir gute Besserung, egal wie, und das du wieder auf den Roller kommst. Und denk dran :
    Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren !

  2. #127

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    Dankeschön!
    Ich bin nicht sicher, ob es für mich einen Weg geben wird, auch langfristig wenigstens etwas Roller zu fahren. Vielleicht noch sehr viel vorsichtiger und langsamer. Eigentlich sieht es eher so aus, als wäre ich grundsätzlich nicht in der Lage, so ein Ding zu fahren, was auch nicht verwunderlich wäre. Momentan jedenfalls ist das Thema Roller absolut tabu, völlig unmöglich und durch die Heftigkeit meiner Beschwerden, die mich momentan wieder kräftig zurückwirft (hatte ich vor einigen Jahren das letzte Mal ähnlich) und weitgehenst aus dem ansonsten einigermaßen normalen Alltag nimmt, auch ein Angstthema geworden. Ich weiß nicht, ob ich mich in absehbarer Zeit nochmal auf dieses Ding traue. Das Risiko erscheint mir einfach zu hoch, besonders weil die Negativfolgen so verspätet kamen, und dann auch noch so heftig. Vermutlich war es aber eine Kombination verschiedener Faktoren, was die Sache weiter verkompliziert. Mag sein, dass auch kein Arzt nur annähernd so gut meine Erkrankung einschätzen kann wie ich selbst. Trotzdem bin ich oft ziemlich ratlos.
    Jetzt kann ich nur hoffen, dass es bald wieder bergauf gehen wird.
    Und der Kopf wird schön über Wasser gehalten, auch wenns nicht immer leicht ist.
    Der Weg ist das Ziel - In der Ruhe liegt die Kraft

  3. #128
    Kickbikerin Avatar von KarinB
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    Zitat Zitat von Sunrise08 Beitrag anzeigen
    Zu genannten Völkern im Einklang mit der Natur usw. wirst Du im Internet mit Sicherheit etwas finden, ich auf die Schnelle jetzt nicht. Ich versuche, am PC momentan möglichst nur das nötigste zu tun.
    Ich habe da auch nichts gefunden und weiß auch nicht so recht welche Suchbegriffe ich da einsetzen soll für die Völker von früher, die auf Zivilisation freiwillig verzichtet haben. Also lassen wir diese Diskussion, es macht Arbeit und Stress und du versuchst besser dich zu erholen.


    Zitat Zitat von Sunrise08 Beitrag anzeigen
    Jetzt kann ich nur hoffen, dass es bald wieder bergauf gehen wird.
    Das wünsche ich Dir sehr. Laß dich nicht unterkriegen von der Krankheit!

  4. #129

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    Dankeschön Karin!
    Yequana-Indianer, Venezuela, Quelle "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück", Jean Liedloff.
    Es gibt aber noch andere Hinweise.
    Habs nicht lassen können., ging aber schnell.
    Ein Link dazu:
    (Wehedem der Link steht nicht als letzter im Text, dann wird alles danach als Link formatiert, nervig!)

    Wer übernimmt die Führung? | Deutschsprachiges Liedloff-Continuum-Netzwerk
    Der Weg ist das Ziel - In der Ruhe liegt die Kraft

  5. #130
    Kickbikerin Avatar von KarinB
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    Toller Text. Das ist auch eine gute Erklärung warum überall mit den Kindern was nicht stimmt. Die kleinen Babys sind ja süß und knuddelig, aber wie manche Eltern sich den ganzen Tag pausenlos mit den Kindern beschäftigen und wie die Kinder ständig im Mittelpunkt stehen ist ja nicht mehr normal. Kaum ein Gespräch, das sich nicht um die Kinder dreht.

    Wenn ich mir vorstelle, ich würde mit meiner Oma spazierengehen, und jedem den ich treffe würde ich erzählen, was meine Oma alles kann und heute gemacht hat, dass sie neue Zähne bekommen hat und noch weitere tolle Geschichten, dann würde meine Oma sicher durchdrehen .

  6. #131

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    Der Weg ist das Ziel - In der Ruhe liegt die Kraft

  7. #132

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    Hallo, ich wollte mal wieder Rückmeldung geben.
    Für den normalen Tretrollerfahrer wird das weniger interessant sein. Aber vielleicht ist ja jemand mal in einer ähnlichen Lage und hat so wie ich große Schwierigkeiten, aufgrund gesundheitsbedingter geringer körperlicher Belastbarkeit den Roller überhaupt zu nutzen.
    Die Symptome meines MS-Schubes von damals sind ein ganzes Stück weit zurückgegangen, aber noch zu spüren.
    Seit dem 27.10. bin ich jetzt im Abstand von 2-3 Tagen wieder ganz vorsichtig Roller gefahren (heute das 5. Mal). Mein Ziel war dabei, den Roller so zu verwenden, dass er kaum anstrengender ist als normales Gehen. Etwas, das normalerweise kaum denkbar ist, da der Roller einen sehr schnell zum Schwitzen bringen kann. Aber das muss ich unbedingt vermeiden.
    Der Trick ist dabei, dass ich mich beim Rollerfahren so anziehe, wie ich es auch beim Spaziergang tun würde. Und wenn es mir dann nicht zu warm wird, dann sollte es passen (und ich schwitze normalerweise sehr leicht). Das bedeutet allerdings, dass meine Durchschnitts-Geschwindigkeit bei oder knapp unter 10 km/h liegen muss. Die Tretfrequenz liegt dann auch nur bei ca. 15 pro Minute. Außerdem sind meine Strecken mit 2,5-3,5 km bisher auch sehr kurz. Steigungen vermeide ich komplett, auch geringe. Auch bei spürbarem Gegenwind wird geschoben. Und die Erholpausen hab ich mit eher 2 als 1 Tag (also jeden 3. Tag eine kleine Fahrt) auch lang gewählt. Jeglicher sportlicher Ehrgeiz sollte dabei also weitestgehend ignoriert werden, was mir immer etwas schwer fällt.
    Ich hatte vor ein paar Wochen schon überlegt, den Roller zu verkaufen. Aber mit meiner Vorgehensweise muss das vielleicht nicht sein. Und das wäre schön, denn ich liebe meinen Roller
    Falls ich den Sendergurt meiner Pulsuhr noch finde, werde ich diese auch mal testen, wie mir hier schon empfohlen wurde. Aber es geht auch erst mal ohne.

    Liebe Grüße Sunrise08
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  8. #133
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    Guten Abend Sunrise,
    freut mich sehr, dass Du nicht aufgibst
    ... auch kurze, ganz locker gerollte Strecken fördern das Gleichgewicht und verschaffen andere Eindrücke
    roll & chill
    Robby

  9. #134
    Kickbikerin Avatar von KarinB
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    Hallo Sunrise,

    schön dass du Dich wieder meldest . Es muß ja nicht alles in Mega-Sport ausarten. Hauptsache man kommt ein bißchen raus und kriegt frische Luft. Wenn man gar nichts mehr tut, dann baut der Körper immer mehr ab. Man kann ja auch zwischendurch die Natur beobachten, fotografieren oder im Sommer etwas lesen auf einer Bank. Dann steht das Rollerfahren nicht so im Mittelpunkt wenn man raus geht und es wird weniger anstrengend.

    LG
    Karin

  10. #135

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    Vielen Dank für Eure schönen Antworten! Ja, es ist meist eine Frage der inneren Einstellung, und was man aus den vorhandenen Möglichkeiten macht, ob man mit etwas zufrieden ist und es genießen kann oder nicht. Mal sehen, wie es weitergeht. Die kalte Jahreszeit ist zwar nicht unbedingt optimal für den Roller, für mich aber eher günstiger als drückende Hitze im Sommer und ich hab durch die geringere Geschwindigkeit auch nicht so sehr mit kaltem Fahrtwind zu kämpfen wie beim Radfahren.
    LG Sunrise
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  11. #136

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    Hallo miteinander,

    ich wollte mal wieder eine Rückmeldung geben, nachdem ein paar Jährchen ins Land gegangen sind.
    Ich liebe meinen Roller (Kostka Tour 3) nach wie vor und nutze ihn auch immer noch im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten.
    Vielen Dank nochmal für Eure Unterstützung damals, und dass Ihr mich davon abgehalten habt, so ein City-Klapperdingens zu kaufen :-)
    Zwischen 6,5 und 8 km werden es meist bei einem bescheidenem Schnitt von 10,5 - 12 km/h. Ganz entspannt, weitestgehend abseits der Straßen auf asphaltierten Wegen. Das toleriert meine MS meist problemlos.
    Immerhin vergrößere ich so meinen Streckenradius fast auf das Doppelte meiner täglichen Spazierstrecke (wobei ich allerdings sehr viel eingeschränkter bei der Streckenwahl bin.)
    Mehr als 6-8 Fahrten monatlich, und mehr als 20 Fahrten jährlich wurden es bisher aber nicht, weil ich immer wieder mal Zeiten hatte, wo ich wegen irgendwelcher gesundheitlichen Probleme pausieren musste.
    Ich arbeite aber dran, mich noch ein wenig zu steigern, ohne mich aber zu überfordern. Ein relativ schmaler Grat.

    Bei der gemächlichen Geschwindigkeit (Trittfrequenz rund 12 bis max 20/min, die Füße stoßen meist ohne große Kraft ab), nehme ich ganz automatisch eine relativ aufrechte Körperhaltung ein, was aber durch die Lenkerhöhe nur bedingt möglich ist. Also ziemlich genau die Situation, über die ich mir weiter oben im Thread vorher schon meine Gedanken gemacht hatte. Aber es ist akzeptabel. Nur niedriger dürfte der Lenker nicht mehr sein, sodass ich froh bin, mich nicht für den Kostka Hill entschieden zu haben.
    Schade, dass Elektro-Umrüstsätze für solche Roller richtig richtig teuer sind. Und eine Zulassung für den Straßenverkehr trotz neuer Gesetze würde es dafür vermutlich auch kaum geben. Oder? Und eine kompletter E-Roller ist noch mal sehr viel teurer, gar kein Thema.
    Denn eine Verdoppelung meiner Reichweite damit wär schon eine feine Sache gewesen.

    Schön, dass es dieses Forum noch gibt, wo das Internet oft so kurzlebig ist. Ich dachte, es wäre schon weg, da meine Links nicht mehr funktioniert hatten.

    LG Sunrise
    Zuletzt überarbeitet von Sunrise08 (20.08.2019 um 18:31 Uhr)
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  12. #137
    Kickbikerin Avatar von KarinB
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    Hallo Sunrise,

    freut mich, dass Du Dich wieder meldest und dass Du noch Roller fährst. Über die Steckenlänge und Geschwindigkeit mach dir keine Gedanken. Niemand muß lange Strecken fahren. Und die Geschwindigkeit ist gut, schneller bin ich auch nicht. Mach das was dir gut tut.

    Zu den E-Rollern kann ich nicht viel sagen, aber ich habe auch schon mal daran gedacht, dass es schön wäre wenn mein Tektoss E-Unterstützung hätte. Hast Du denn herausgefunden, was so eine Umrüstung ungefähr kosten würde? Für einen Fahrradhändler sollte das ja keine so große Sache sein. Man bräuchte ein Vorderrad mit Motor, einen Akku und ein paar Kabel und Elekronik für den Lenker. Ob so ein Umbau jemals erlaubt sein wird, weiß man nicht. Aber mittlerweile werden ja auch in den wöchentlichen Werbeprospekten von den Discountern kleine E-Roller für 199 € oder so angeboten. Die haben keine Zulassung, aber es wird vermutlich immer mehr davon geben. Also könnte es auch irgendwann eine generelle Zulassung geben.

    Wenn dir der Kostka zu niedrig ist, versuch es doch mal mit einem höheren Vorbau oder einem verstellbaren Vorbau.

    LG
    Karin

  13. #138

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    Hallo Ihr Lieben,

    ich möchte mal kurz spontan wieder eine Rückmeldung geben, nachdem ich die letzten Stunden wieder einiges hier gelesen habe. Es ist ja nett, dass hier Threads auch langfristig offengelassen werden.

    Ich war gerade neugierig, was ich hier damals zusammengeschrieben habe und war richtig erschrocken, wie ich Euch zugetextet hatte mit 1000 Fragen und Ihr mich trotzdem immer wieder mit nützlichen und hilfreichen Infos versorgt habt. Hut ab für Eure Geduld! Bis zur Seite 3 hab ich durchgehalten, dann ist es mir zuviel geworden .

    Ich liebe meinen Kostka Tour 3 immer noch heiß und innig, habe gesehen, dass der inzwischen gar nicht mehr hergestellt wird, wie es aussieht. Der Tour Max ist wohl inzwischen der Nachfolger. Auch scheint es inzwischen fast mehr eScooter bei Kostka zu geben als unmotorisierte Roller. Gruselig. (Inzwischen habe ich ein zwiegespaltenes Verhältnis zu Elektrogefährten, hauptsächlich wegen den zahllosen Problemen, die die Akkus mit sich bringen, aber das ist ein langes eigenes Thema.)

    Aktuell fahre ich alle 2 bis 3 Tage (wenn das Wetter gut ist und nichts am Körper zu sehr klemmt) rund 10 km bei sehr gemäßigtem Schnitt von meist 11-12 km/h. Viel mehr ist nicht drin mit der MS. Mickrig für den Durchschnittsrollerer, aber ich freu mich, dass ich die Strecke inzwischen häufiger schaffe. Das war früher undenkbar.
    Es hilft, wenn die Bewegungsabläufe beim Rollerfahren in Fleisch und Blut übergegangen sind. Man verbraucht weniger Kraft.
    Und der Roller läuft immer noch tadellos, ist aber auch erst 850 km in den Jahren gefahren, da waren auch viele längere Pausen dabei.

    Liebe Grüße
    Sunrise
    Der Weg ist das Ziel - In der Ruhe liegt die Kraft

  14. #139
    Kickbikerin Avatar von KarinB
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    Hallo Sunrise,

    das finde ich super dass Du Dich wieder meldest und vor allem dass Du regelmäßig fahren kannst . Recht viele Leute haben hier in dem Thread geschrieben, aber leider schreibt kaum einer von denen heute noch. Und über Entgiftung, Rohkost und alles mögliche haben wir geschrieben. War doch ganz interessant.

    Es lohnt sich also schon, am Rollerfahren dran zu bleiben. Ich denke es ist eine der wenigen Sportarten, die den Körper gleichmäßig kräftigen ohne irgendwelche Körperteile zu stark zu belasten. Ich bin nach wie vor begeistert vom Rollerfahren. Elektrisch muß nicht sein, das ist mir zu kompliziert und zu schwer. Dann fahre ich lieber kürzere Strecken.

    LG
    Karin

  15. #140

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    @ Karin , ich stimme dir voll und ganz zu ! Und @ Sunrise 08, wie ich oben schon geschrieben habe , wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren !

  16. #141

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    Hallo Ihr beiden,

    schön, dass doch jemand antwortet. Ich dachte schon, der Thread ist so alt und es ist so lange her, das gräbt keiner mehr aus :-)
    Aber wir hatten ein paar nette Wortwechsel, Karin.
    Ein Kampf ist das Rollerfahren gottseidank nicht. Nur wärs schöner, wenn nicht immer wieder gesundheitlich etwas dazwischenkommen würde.
    Heute wär ich wieder gefahren, das Wetter war gut. Nur meine linke Schulter droht wieder mit Beschwerden, und mit Schultern hatte ich in den vergangenen Jahren schon einiges an Problemen.
    Man findet viel im Internet zum Thema Schultern und Radfahren. Aber Roller..... da merkt man wieder, was für ein seltenes Gefährt das tatsächlich ist.
    Tatsächlich hab ich in meiner 12000 Einwohner Stadt die vergangenen 6 Jahre, seit ich den Roller nutze, nur ein einiges Mal eine Frau mit einem Roller und einem Hund davor gesehen. Ein einziges Mal. Ansonsten bleibe ich hier im Rottal wohl ein Einzelfall.
    Ich vermute mal, dass die Schultern beim Rollerfahren mehr beansprucht werden wie beim Radfahren. Schließlich gibt es dort mit Po, Händen und Füßen grundsätzlich 3 Haltepunkte zwischen Gefährt und Körper, beim Roller nur zwei, man klammert sich mehr an den Lenker wie beim Rad. Und daher muss ich eben mal wieder Pause machen. Die Schmerzen kommen sonst eher nach der Fahrt, selten während, das ist das Heimtückische.
    Geht man zum Arzt oder Physio, dann muss man das Gefährt erst mal erklären, Ratschläge für die körperliche Verträglichkeit kann man nicht erwarten.
    Das Wetter passt leider viel zu oft auch nicht. Bei Regen und Wind bleib ich zuhause, das ist zu anstrengend und macht keinen Spaß. Wind ist sowieso Spaßverderber Nr. 1 beim Rollerfahren, finde ich.
    Aber ich möchte auf die letzte Fahrt mit 11,5 km aufbauen. Man hat doch seinen Ehrgeiz. Mal sehen was möglich ist.
    Man wird ja auch nicht jünger. Nur Auspowern ist Tabu. Immer alles schön entspannt.

    Liebe Grüße Sunrise
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  17. #142
    Kickbikerin Avatar von KarinB
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    Hallo Sunrise,

    es stimmt schon, die Schultern werden beim Rollerfahren etwas belastet. Manchmal merke ich auch etwas, aber nicht während des Rollerfahrens, eher nach dem Radfahren weil ich eine gestreckte Haltung auf dem Rad habe. Außerdem mache ich alle paar Tage noch Liegestütze (auf einer Bank oder Treppenstufe, Richtige auf dem Boden schaffe ich noch nicht). Ich hoffe halt, je kräftiger man den Körper bekommt, desto weniger anfällig ist er dann und desto länger kann man einigermaßen jung bleiben. Man darf's halt nicht übertreiben und muß Pausen machen und nicht zu oft das gleiche.

    Dass ein Arzt irgendwas über Tretroller weiß kann man vergessen. Eigentlich müsste es ja reichen wenn ein Arzt eine Diagnose erstellt, egal von welchem Sport die Beschwerden kommen und eine Therapie empfiehlt die die Beschwerden wieder wegbringt. Wenn man keinen Sport außer Rollerfahren macht, wird's wohl vom Rollerfahren kommen. Dann müsste man weniger fahren oder vielleicht was an der Lenkerhöhe ändern.

    Regen und Wind mag ich auch nicht. Oft lasse ich mich abschrecken, wenn ich im Wetterradar kleine Regenwolken sehe. Dann regnet es meist doch nicht. Dieses Jahr ist der Sommer leider nicht so toll, aber es kann ja noch besser werden. Ich wünsche Dir jedenfalls, dass es Dir so gut geht dass Du in Zukunft noch viel fahren kannst.

    LG
    Karin

  18. #143

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    Hallo Karin,

    Meine Schulterbeschwerden kommen von meinen täglich meist viele Stunden dauernden PC-Zeiten. Da gibt es viele Dinge am Tag. Am ehesten, wenn ich stundenlang mit WASD links Spielfiguren durch irgendwelche Spiele steuere, hauptsächlich Minecraft. Die Schulter ist dann immer in einer starren Haltung und macht Mikrobewegungen, und ich denke dann viel zu selten an Pausen mit Übungen usw. Das lass ich aber momentan fast komplett. Aber auch rechts hatte ich schon eine Akutzeit mit Ibuprofen für mehrere Tage. Ich hatte auch schon mal eine Frozen Shoulder, die nie wieder 100% beweglich geworden ist und fast ein Jahr gedauert hat.

    Seit wir vor kurzem eine Superzelle mit einer Flut an größeren Hagelkörnern, sinflutartigem Regen und Sturm hatten, ist meine tägliche Informationsquelle für das Wetter diese Seite hier:https://kachelmannwetter.com/de/stormtracking/bayern/blitze-radarhd/20210712-0750z.html

    Die Seite hab ich im Browser angepinnt. (Ich kann die obere Zeile nicht benutzen, dann wird sofort ein Link draus...)
    Da sieht man recht gut, was auf einen zukommt. Gut ist auch, dass man alle Wetterereignisse der Vergangenheit bis zu jedem einzelnen Blitz nachschauen kann. Den mächtigen Tornado in Tschechien vor kurzem hat die Seite aber auch nicht vorhersehen können. Das war 400 km von uns entfernt. Aber beim Wetter gibt es keine völlige Sicherheit. Vieles ändert sich häufig in kurzer Zeit.

    Ich bin vorgestern mit 12,1km einen neuen persönlichen Streckenrekord gefahren. Aber ich komme jetzt wohl allmählich an meine persönliche Grenze
    Immer die gleichen zwei Strecken zu fahren ist auch ziemlich langweilig. Auch wenn diese hier in beiden Richtungen noch einige km weiter reichen würden. Aber auf normalen Straßen hat der Roller meiner Meinung nach nichts zu suchen, schon gar nicht bei einem so niedrigen Schnitt. Die nutze ich nur an bestimmten Stellen. Verboten ist es sowieso. Und das macht mir auch zuviel Stress. Und viele andere Wege gibt's bei uns nicht. Und auf Gehwegen durch die Kleinstadt macht keinen Sinn. Und Schotter-/Feldwege kann man mit dem Roller zwar fahren, kostet aber deutlich mehr Kraft und geht wegen der Vibrationen auch wieder mehr auf die Schultern, und man muss sich mehr am Lenker festhalten.

    LG Sunrise
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  19. #144
    Avatar von FunkyBunny
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    Zitat Zitat von Sunrise08 Beitrag anzeigen
    Meine Schulterbeschwerden kommen von meinen täglich meist viele Stunden dauernden PC-Zeiten. Da gibt es viele Dinge am Tag. Am ehesten, wenn ich stundenlang mit WASD links Spielfiguren durch irgendwelche Spiele steuere, hauptsächlich Minecraft. Die Schulter ist dann immer in einer starren Haltung und macht Mikrobewegungen, und ich denke dann viel zu selten an Pausen mit Übungen usw. Das lass ich aber momentan fast komplett. Aber auch rechts hatte ich schon eine Akutzeit mit Ibuprofen für mehrere Tage. Ich hatte auch schon mal eine Frozen Shoulder, die nie wieder 100% beweglich geworden ist und fast ein Jahr gedauert hat.
    Hi Sunrise,

    Probleme mit der Schulter schränken die Lebensqualität kräftig ein, vielleicht findest du bei meiner Schilderung eine Anregung zur Verbesserung deiner Situation.
    Mit meiner rechten Schulter erlebte ich ein Desaster im Herbst 2018, verursacht u.a. durch eine Fehlhaltung bei intensiver i.Padnutzung - an dem Video gab’s einiges zu tun, bis es online gehen konnte https://youtu.be/mhcZKgXAt58

    Klar, die Frozen Shoulder zeigte sich erst am Wochenende. Die Ambulanz für Notfälle wollte ich nicht aussuchen, also wurde gegoogelt... https://youtu.be/lKVTWdtaxH4
    Mit dieser Übung konnte ich mir fürs Erste helfen, zudem gut zur Prophylaxe . Mit der Hausärztin und einem kompetenten Physiotherapeuten konnte die Schulter völlig wieder hergestellt werden.

    Mittlerweile achte ich darauf, dass ich auch bei gestreckten Armen bewusst die Schultern nach hinten nehme und nicht nach vorne schiebe. Zudem hat die Umgestaltung des Lenkers mit dem kürzeren Vorbau zu einer ganz erheblichen Verbesserung beim Rollerfahren geführt.

    https://forum.runnersworld.de/forum/...ghlight=Vorbau
    In diesem Thread steht einiges bezüglich der Veränderung des Vorbaues.
    Das Bild des Beitrags ≠ 5 zeigt deutlich wie sich der Vorbau bei ähnlichen Lenkerhöhem auf die Geometrie auswirkt.

    Greets Uli

  20. #145

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    Hallo Uli,
    vielen lieben Dank!
    Zum Video,Das glaube ich gerne, dass das Video viel Arbeit gemacht hat.
    (Deshalb bin ich bei solchen Dingen auch meist recht faul, weil jede Kleinigkeit beim Schneiden Zeit braucht, besonders, wenn man keine Übung hat.)
    Das sind schöne Bilder. Und eine feine Sache, dass Ihr zu zweit am Roller Spaß habt, das ist sicher nochmal viel schöner, als wenn man allein herumrollern muss, obwohl dass sicher auch seine Vorzüge hat.

    Liebscher & Bracht kenne ich seit ein paar Jahren recht gut, bin mit meiner Schulter auch extra ein paar km zu einer speziellen L&B-Therapeutin gefahren. Dass meine Schulter bis heute nicht vollständig beweglich ist, liegt sicher auch daran, dass meine Disziplin bei den Übungen noch besser hätte sein können. Aber irgendwann fühlt sich die Schulter wieder ziemlich gesund an, und man ist froh, wenn man die Übungen scheinbar nicht mehr braucht, und merkt es später, dass da noch mehr gegangen wäre.
    Ärzte und normale Physiotherapeuten können hier in aller Regel gar nicht helfen. Ein Physiotherapeut hat zugegeben, dass die von der Kasse bewilligten Sitzungen absolut nicht ausreichen, größere gesundheitliche Probleme in den Griff zu bekommen, und dass das ein ständiges Problem ist. Aber hier fehlt es häufig auch an entsprechender Schulung für wirkungsvolle Maßnahmen.

    An meiner Disziplin klemmt es bei mir sowieso immer wieder.
    Mein Rechner ist irgendwie der Dreh-und Angelpunkt meines Tagesablaufs. Viel Freizeit, aber auch andere Dinge, finden hier statt. Und wenn es bei den Schultern richtig klemmt, nutzt auch Vorsicht bei der Körperhaltung nicht mehr. Dann heißt es einen Bogen um das Gerät machen, auch wenn es schwer fällt. Und wenn man sich gut fühlt, dann vergisst man sehr schnell solche Vorsätze, jedenfalls bei mir ist das immer wieder so.

    Ich weiß nicht, ob es bei meinem Roller (Kostka Tour 3) Sinn machen würde, einen anderen Lenker oder Vorbau zu verwenden. Eigentlich dachte ich, dass es hier kein Problem gibt.
    Ich bin jetzt aber auch kein Mensch, der gerne an der Technik herumschraubt. Ich bin froh, wenn sie funktioniert.
    Falls das Rollerfahren den Schultern zusätzliche Probleme machen sollte (und ich habe hier noch keine Rückmeldungen bekommen, Rückmeldungen bekomme ich sowieso leider häufig erst später, wenn etwas vermutlich nicht gesund für mich war), erwarte ich das eher durch das Festhalten des Lenkers an sich und die Vibrationen.
    Ich frag mich auch, was ein kürzerer Vorbau bei meinem Roller für Auswirkungen hätte, wenn ich den Roller sowieso schon als etwas niedrig empfinde (meine Körperhaltung ist wegen Rücken und langsamem Fahrtempo eher aufrecht). Muss sich der Körper dann nicht zwangsläufig mehr nach unten zum Lenker beugen, weil er weniger Platz dafür nach vorne hat?

    LG Sunrise
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  21. #146
    Kickbikerin Avatar von KarinB
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    Hallo Sunrise,

    zu Schultern kann ich nicht wirklich was sagen, ich brauchte deshalb zum Glück noch keinen Arzt. Uli hat ja einiges interessantes dazu geschrieben.

    Wenn der Roller schon etwas niedrig ist, dann macht ein kürzerer Vorbau keinen Sinn, dann eher ein höherer Vorbau oder höherer Lenker.

    Der Computer ist so ein Teufelszeug, da hat man ganz schnell viel Zeit davor verbracht und merkt es nicht mal und irgendwann brennen einem die Augen oder das Genick tut weh. Ich verbringe auch zu viel Zeit davor, ich lese was, schreibe was oder schaue Serien. Mit Spielen habe ich keine Erfahrung, das kenne ich nur von früher vom Commodore, damals hatte das schon Suchtpotential, das lasse ich lieber.

    Immer die gleichen Strecken zu fahren finde ich auch langweilig. Es gibt ja Leute, die haben ihre Trainingsstrecke und fahren die immer wieder gerne. Beim Laufen macht mir das auch nichts aus aber beim Rollerfahren brauche ich Abwechslung. Straßen ohne Radwege versuche ich zu vermeiden. Zum Glück habe ich ein Auto das ich aber dieses Jahr noch nicht so viel mit dem Roller genutzt habe. Zug gefahren bin ich schon lange nicht mehr wegen Corona. Wenn das Wetter etwas stabiler ist will ich aber mal längere Touren um die 30 km in entfernteren Gegenden machen.

    LG
    Karin

  22. #147
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    Zitat Zitat von KarinB Beitrag anzeigen
    Wenn der Roller schon etwas niedrig ist, dann macht ein kürzerer Vorbau keinen Sinn, dann eher ein höherer Vorbau oder höherer Lenker.
    Hi Sunrise,
    Hi Karin,

    so pauschal würde ich es nicht nicht formulieren. Die Armlänge steht in Relation zur Körpergröße. Die Proportionen müssen zur Rollergeometrie und den individuellen Vorlieben stehen.
    Dieses Video ist möglicherweise ganz interessant in diesem Zusammenhang https://youtu.be/j6HvMvs2RBE

    Meine beiden Kickbikes hatten fast identische Lenkerhöhen. Der Abstand des Lenkers zum Trittbrett beim Crossroller war ursprünglich erheblich größer (siehe Foto), dadurch musste ich mich weit nach vorne lehnen. Diese Position fühlte sich nicht komfortabel an, zudem konnte ich beim Abstoßen vom Boden meine Kraft nicht effektiv einsetzen. Mit dem kürzeren Vorbau passt es erheblich besser für mich, auch im Schulterbereich.

    Greets Uli
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  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von FunkyBunny:

    Sabine311 (14.07.2021)

  24. #148
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    Hallo Uli,

    Zitat Zitat von FunkyBunny Beitrag anzeigen
    so pauschal würde ich es nicht nicht formulieren. Die Armlänge steht in Relation zur Körpergröße. Die Proportionen müssen zur Rollergeometrie und den individuellen Vorlieben stehen.
    Da stimme ich zu.

    Zitat Zitat von FunkyBunny Beitrag anzeigen
    Dieses Video ist möglicherweise ganz interessant in diesem Zusammenhang https://youtu.be/j6HvMvs2RBE
    Der Roller in dem Video erscheint mir wesentlich zu klein für diesen großen Mann und den kann man auch nicht anpassen. Aber offensichtlich findet er ihn bequem. Beim Roller hat man ja mehr Bewegungsfreiheit als beim Fahrrad, deshalb passen die Rollergrößen meist für alle Körpergrößen.

    Zitat Zitat von FunkyBunny Beitrag anzeigen
    Meine beiden Kickbikes hatten fast identische Lenkerhöhen. Der Abstand des Lenkers zum Trittbrett beim Crossroller war ursprünglich erheblich größer (siehe Foto), dadurch musste ich mich weit nach vorne lehnen. Diese Position fühlte sich nicht komfortabel an, zudem konnte ich beim Abstoßen vom Boden meine Kraft nicht effektiv einsetzen. Mit dem kürzeren Vorbau passt es erheblich besser für mich, auch im Schulterbereich.
    Bei Deinem Kickbike Cross sieht das sinnvoll aus. Das Kickbike ist durch die Federgabel vorne sehr hoch und gleichzeitig hoch und weit nach vorne beugen ist unbequem. Da lässt sich dann was machen.

    Man kann schwer zu dem Kostka Tour 3 was sagen. So vom Foto her das ich gefunden habe sieht er ganz normal aus, ein mittelhoher Lenker und langer Vorbau. Sollte also für die meisten Körpergrößen passen. Sunrise schreibt er empfindet den Roller als niedrig also könnte man einen kürzeren Vorbau mit einem steileren Winkel nehmen, dann wäre der Roller etwas höher und der Abstand vom Trittbrett zum Lenker kürzer und man würde aufrechter stehen. Ich nehme an so hast Du das gemeint. Man müsste also wissen ob Sunrise noch aufrechter stehen will. Ich empfinde das so dass man wenn man zu aufrecht steht, nicht mehr so effektiv treten kann. Also mein Tektoss ist schon sehr aufrecht und mit dem niedrigen Kickbike kann ich besser treten. Am Kickbike habe ich einen verstellbaren Vorbau, den habe ich auf die niedrigste Position gestellt. Ob das bequemer oder effektiver ist als am Anfang als er auf einer höheren Position war, kann ich nicht mal sagen. Ich wollte weniger Windwiderstand haben. Oder man kann sich Bar Ends an den Lenker schrauben. Dann kommt man zwar weiter nach vorne und hat eine gestrecktere Haltung, aber auch höher. Und man zieht mehr daran und drückt nicht so viel und hat mehr Abwechslung und macht nicht immer die gleiche Bewegung. Also man muß sich ziemlich viele Gedanken machen um den Roller zu optimieren. Ich habe da aber nicht mehr so viel Spaß dran am Rumschrauben.

    LG
    Karin

  25. #149
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    Zitat Zitat von KarinB Beitrag anzeigen
    Beim Roller hat man ja mehr Bewegungsfreiheit als beim Fahrrad, deshalb passen die Rollergrößen meist für alle Körpergrößen.
    Der Unterschied zwischen passen und sich komfortabel fortzubewegen, kann schon enorm sein.
    Besonders bei kleineren und größeren Rollerfahrern könnte eine individuelle Anpassung sinnvoll sein.
    Die Rollerfahrer werden voraussichtlich unterschiedlich reagieren...
    verschiedene Positionen bevorzugen und auch mehr oder weniger schmerzfrei sein, wenn etwas nicht als ganz optimal empfunden wird.

    Mich ständig in eine unbequeme Position zu bringen, wäre nicht meine Vorgehensweise.
    Erfreulicherweise hatte mit ein Fahrradhändler in der Nähe meinen Roller wunschgemäß noch feiner anpassen können.

  26. #150

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    Herumschrauben würde ich auch nur ungern.
    Ich empfinde meinen Roller nicht als grundsätzlich zu niedrig, nur ein wenig. Möglicherweise vergleiche ich aber immer noch mit den Radfahren. Da hätte ich so nicht fahren wollen und den Lenker höher gestellt (was beim Rad aber auch sehr viel einfacher ist). Aber andererseits komme ich beim Fahren in letzter Zeit eigentlich ganz gut zurecht. Vermutlich mache ich nicht alles verkehrt. Heute hab ich mit 13 km einen neuen persönlichen Streckenrekord geschafft und hatte nicht das Gefühl, dass mein Körper damit ein ernsthaftes Problem hatte. Aber mit einem entspannten 12.0 km/h-Schnitt (MS-bedingt, falls sich jemand über die niedrigen Zahlen wundert, der mich noch nicht kennt).
    Allerdings hatte ich danach an einem Punkt in Rückenmitte wieder kurzzeitig etwas Schmerzen, ein Problem, mit dem ich auch kürzlich wieder beim Orthopäden und beim Physio gewesen war. Das passiert aber sonst nicht beim Rollerfahren.
    Hätte ich einen zweiten höheren Roller, würde ich vielleicht sogar die Erfahrung machen, dass das Fahren mühsamer wird. Aber das weiß ich nicht. (Auf Verdacht mal einen anderen höheren Lenker o.ä. hinzubauen wäre mir erheblich zu aufwändig.)
    Aber das ist nur ein Gedanke. Keine Ahnung, ob meine Körperhaltung für mich auf meinem Roller optimal ist. Da fehlt mir einfach das Wissen, und es ist auch niemand in der Nähe, der mir da Rückmeldung geben könnte. Es lässt sich auch momentan nicht einrichten, dass mich jemand mal beim Fahren filmt. Sonst könnte man evtl. mit so einem Video für mehr Klarheit sorgen.
    (Ich bin 1,80 groß, mein Oberkörper ist aber relativ klein, was ich merke, wenn ich neben meiner Frau sitze (sie ist 1,65 groß, hat aber ungefähr die gleiche Sitzhöhe wie ich, meine Größe verteilt sich wohl mehr unten als oben. - Aber das wird auch kaum helfen.)

    Mir kommt der Roller in dem Video auch zu klein vor, und ich frage mich, ob ich auf dem Roller meine Schultern auch so nach vorne strecke und die Arme derart gestreckt halte. Es sieht relativ ungesund aus. Ich muss da mal darauf achten. Vielleicht ist das aber völlig normal und vermutlich für den Fahrer im Video auch ganz ok, was er tut. Er kennt sich wohl aus.
    Bei mir ist es definitiv immer ein Pendelschritt mit den Beinen. 4 links, 4 rechts, und meist kurze Pausen dazwischen, alle 2 Sekunden ein Schritt, oft auch etwas langsamer. Außer ich muss kurz beschleunigen wegen einem Hindernis oder schnell eine Straße queren o.ä. Und bei Steigungen schiebe ich grundsätzlich immer. Sonst müsste ich mehr Kraft aufwenden, als mir guttut.
    Zuletzt überarbeitet von Sunrise08 (15.07.2021 um 19:47 Uhr)
    Der Weg ist das Ziel - In der Ruhe liegt die Kraft

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