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  1. #1

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    Standard kalt nach den Läufen

    ... und weil ich heute frei habe und sonst fast nur in diesem Forum lese , schreibe ich nun gleich meinen zweiten Beitrag

    nach meinen Läufen (Training/ Wettkampf) werden meine Hände immer sehr kalt, richtige Eisklumpen. Meist beginne ich auch noch zu frieren, trotz frischer, trockener Kleidung. Am Zürich Cityrun am 19.4.15 musste ich am Ende sogar die Handschuhe auspacken (bei ca. 12-15 Grad, leichter Wind), die ich zum Glück noch in der Tasche hatte.
    Vorhin kam ich von meinem 90min-Lauf zurück, eine halbe Stunde nach dem Duschen wurde mir kalt, meine Hände sind noch immer eisig (1Stunde nach dem Duschen)
    Ich esse auch immer eine Kleinigkeit nach dem Lauf (Banane, Müsliriegel, Nüsse oder ein paar Cracker, manchmal auch ein Stück Kuchen ).
    Ich nehme an, das wird mit dem Stoffwechsel zusammenhängen.
    Meine Lösungen bisher:
    -noch mehr anziehen, auch wenn ich doppelt so warm eingepackt bin, wie die anderen. Bei Aussentemperaturen von 20 Grad wirkt das dann lächerlich mit 2 Langarmshirts bekleidet zu sein
    -mich im 40Grad heissem Badewasser eine halbe Stunde lang auftauen, was langfristig gesehen, unsere Wasserrechnung sprengt
    Haben andere unter euch auch dieses Problem? Wie habt ihr das Problem behoben, wenn ihr es beheben konntet? Oder was unternehmt ihr dagegen, ohne die Wasserrechnung in die höhe zu treiben?

    LG

  2. #2
    Avatar von Traveläufer
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    Standard

    Aus meiner Sicht spricht das für eine Überforderung deines Körpers. Ich kenne diese Phänomen nur nach langen Trainingsläufen (> 30 km) und nach Marathonläufen, dann werden meine Hände fast immer weißblau und armkalt. Ich ziehe dann tatsächlich Laufhandschuhe an oder wärme sie an einer schönen Tasse mit Kaffee.
    M.E. musst du dir während des Laufens deswegen nicht mehr anziehen, denn deine Hände erkalten ja erst nach dem Lauf.

    Traveläufer

  3. #3
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Standard

    Ich würde es auch mit einer großen Tasse heißem, starkem Kaffee mit Zucker probieren.

    Dass der Kreislauf runter geht nach dem Laufen, ist normal.
    Bei dir anscheinend etwas zu doll.
    Wie lange läufst du denn schon? Und wie oft?
    Es könnte sein, dass es mit zunehmendem Training besser wird.

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
    "Training ist wie ein Medikament. Wenn ich es überdosiere, habe ich irgendwann auch die Nebenwirkungen." (R. Hambrecht, Kardiologe)

  4. #4
    born to run Avatar von hexe190
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    Standard

    Hallo,

    Ein bisschen mehr Informationen wäre schon nicht schlecht.
    Vielleicht isst du allgemein zu wenig auch schon vor dem Lauf.
    Wie sieht den dein Blutdruck aus ? ist der sowieso schon etwas niedrig ?

    Ich friere nur nach langen Läufen (30+km) dann hilft nur ein Kaffee warm duschen und etwas essen.
    Schöne Grüße aus Köln



    2016 Leidenhausen HM
    2016 Königsforst Marathon
    2016 Bonnmarathon
    2016 Basel Firmenlauf HM
    2016 Monschau Ultramarathon
    2016 Röntgenlauf 63km ???
    2015 Kölnmarathon 04:34
    2015 Porz HM 2:00:54

  5. #5

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    Standard

    Hoi,

    danke für die flotten Antworten
    Ich laufe - nach... hust* 10-11jähriger Pause ... - seit ca. 14 Monaten. Ich habe 3-4 Trainings in der Woche, alle 4 Wochen eine Regenerationswoche mit 2 Einheiten.
    Vor einem Jahr noch habe ich ein Lauftraining durch Inlineskaten (19km) oder Schwimmen (50min) ersetzt.

    Training wie folgt:
    - 1 Longjogg 60´-100´ (für die jetzige Trainingsperiode Wo 14-21 sind es 90´)
    - Intervall- Training (variabel)
    - Krafttraining/ Rumpfstabi mit anschliessendem lockerem DL 30´ (aber dieser Woche neu 45´)
    - 1 schneller 8km-Lauf oder 40´ ... ich sehe gerade, da gibt es diese Woche auch etwas Neues

    Kann ja mal meinen aktuellen Plan auf das Scannerglas legen.
    Merke aber auch, dass ich seit dem letzten Jahr riiiiiiiiiiiiiiiiiesen Fortschritte gemacht habe Wenn dem nicht so wäre, wäre ich nicht dann eher überfordert?

    Wenn ich einen Wettkampf habe, esse ich 3 Stunden vor dem Start, meist sehr reichlich. Vollkornbrot mit Butter und Honig dazu eine Frucht oder ein feines Porrige (Milch, Haferflocken Honig, Zimt, Weinbeeren, Apfel), Saft und einen Kaffee oder Tee.
    Wenn ich arbeite (Frühdienst), esse ich meist nur eine Kleinigkeit (mittags hatte ich dann natürlich etwas Anständiges) auf dem Heimweg, wie eine Banane und ein paar Nüsse, weil ich sonst in Zeitnot komme und es am Abend nicht zu spät wird.
    Wenn ich Spätdienst habe und das Training auf den Morgen verlegen muss, trinke ich nur einen Tee mit Honig und esse eine Banane und eeeeeeeventuel noch ein paar Nüsse und esse dann nach dem Training anständig w.o.

    Blutdruck ist eher im unteren Normbereich. Aktuell (gerade gemessen), eher etwas tief. Ruhepuls liegt bei 55-60.

    Trainer hat sich immer an meinen Zeiten bei den Läufen orientiert und Pläne neu aufgestellt bzw. anhand dessen, was er beim Intervall auf dem Platz gesehen hat.
    Zum Laufen selber ziehe ich mich nicht expliziet warm an, nur danach. Ah ja... 2 Stunden nach dem Lauf und der Dusche, ist mir dann wieder warm, fast heiss.
    LG
    Zuletzt überarbeitet von Kijia (27.04.2015 um 20:13 Uhr)

  6. #6
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard

    Du bist nicht allein, das geht mir manchmal auch so, auch wenn die Temperaturen in meiner Wohnung was anderes sagen ist mir öfters kühl nach dem Laufen. Dann zieh ich mir mehr an und manchmal stelle ich auch noch den Heizlüfter an. Kostet zwar mehr Strom aber so bleibe ich wenigstens gesund. Wenn du keinen Energiemangel hast und dich sonst wohl fühlst, dann ist das wohl leider bei dir so. Und nicht daran stören, dass die anderen weniger anhaben. Denen ist das in der Regel wurscht, was du anziehst. Also hinterher. Wie Traveläufer schon schreibt, während des Laufens ist es relativ egal, solange du nicht da auch schon frierst.

    Gruss Tommi

  7. #7
    Avatar von andreah48
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    Ich kenne das auch. Hab tendenziell einen zu niedrigen Blutdruck und muss mich nach längeren Laufeinheiten unter das heiße Wasser stellen damit mir wieder warm wird. Dann zieh ich mich kuschelig an, Decke drüber, Tee und gut.

  8. #8
    Fußkrüppel Avatar von taeve
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    Kenne das Phänomen auch, aber wirklich nur an den Händen. Die sind eiskalt, während ich am übrigen Körper schwitze. Hab manchmal, Mühe, die Haustür nach dem Laufen aufzuschließen, weil meine Hände so klamm sind. Und das bei +10°C! Mach im Anschluss an meine Laufeinheit noch ein paar Dehn- und Stabi-Übungen, dabei werden die Hände allmählich wieder warm.
    Gruß Frank


  9. #9
    Turboschnecke Avatar von Pinke_Socke
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    Ich habe auch niedrigen Blutdruck, kenne das Problem mit dem Auskühlen nach dem Sport von mir eigentlich nur, wenn ich zu lange mit dem Duschen warte.
    Viele lassen ja erstmal abschwitzen und gehen duschen, wenn sie anfangen, kalt zu werden. Wenn ich das mache, taue ich den ganzen Tag nicht mehr auf.
    Wenn ich nach dem Laufen heimkomme, bin ich eh die letzten 100m gegangen (meine Muskeln mögen ein abruptes Trainingsende nicht). Zuhause trinke ich maximal noch was und dann geht es sofort unter die Dusche. Ich werde also gar nicht erst kalt. Nach dem Duschen dann warm einmummeln und gut ist.

  10. #10
    Der Yeti Lebt ! Avatar von Kasrwatzmuff
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    Hin und wieder fühle ich mich auch "eiskalt".

    Das kann aber ganz verschiedene Ursachen haben und benötigt dann auch unterschiedliche Lösungen:

    1. Ich bin beim Sport ausgekühlt. Das kann z.B. bei einer langen Radausfahrt mit plötzlichem Regenschauer und dann nassen Klamotten passieren. Hier hilft dann eigentlich nur schnell in die heiße Wanne.

    2. Ich kann nach dem Sport nicht gleich duschen. Dies ist im Winter beim Skilanglauf fast immer so, da ich von der Loipe i.d.R. noch mindestens 45 Minuten Heimfahrt habe. Hier hilft auch eine heiße Dusche und bei schwerer "Unterkühlung" auch nur ein heißes Bad.

    3. Nach sehr langen Trainingseinheiten (> 150 Min.) ist mir ab und an nach dem Duschen auch noch kalt geworden. Seit ich aber dann direkt nach dem Training oder sogar schon während dem Training "schnelle" Kohlenhydrate zu mir nehme, ist dies nicht mehr aufgetaucht. Beste Ergebnisse liefert Schokolade und Cola. Müsliriegel und Apfelschorle wirken bei mir nicht mehr ganz so gut. Gut hilft auch ein großer Berg "normale" Nudeln.

    Das Problem eiskalter Hände kenne ich auch abseits vom Sport. Da gibt es Phasen, wo ich manchmal mehrere Tage kalte Hände habe. Gut wärmen lassen sich die Hände unter den Achseln und zwischen den Oberschenkeln. An solchen Tagen lasse ich auch die Finger von der Spülmaschine. Gegen kalte Hände wirkt normales Aufwaschen wahre Wunder.
    Grüße
    Martin

  11. #11

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    Also, bei tritt es wirklich nur nach dem Training auf. Während des Trainings friere ich nicht (ausser vielleicht im tiefsten Winter)
    Dann nehme ich das mal als gegeben hin, werde mir immer gleich ein heisses Tässchen Tee kochen mit Honig und schön heiss Duschen/baden

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