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49. Rennsteiglauf 21.05.2022: Premiere beim Supermarathon

49. Rennsteiglauf 21.05.2022: Premiere beim Supermarathon

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Lange hatte ich auf diesen Tag hin gefiebert und hin trainiert, und nun endlich war er da: Der Tag des Supermarathons beim 49. Rennsteiglauf.
Die schon legendäre Strecke von 73,9km zwischen Eisenach und Schmiedefeld mit 1870 Höhenmetern hauptsächlich über den Kamm des Thüringer Waldes.
Es war meine Premiere bei diesem einzigartigen Kultlauf. Bereits im Jahr 2020 wollte ich hier starten, doch fiel die Veranstaltung ja der Corona-Pandemie zum Opfer, und so entschied ich mich, bei der Aktion "Rennsteigläufer@home" mitzumachen und absolvierte die Distanz als Solo-Lauf in meiner Region im Teutoburger Wald auf dem Hermannsweg: Zum Hermannsdenkmal u. wieder zurück und dann noch 12Km drangehängt. 74km mit 1630 Höhenmeter.
Na ja, darüber hatte ich bereits einen Bericht geschrieben, insofern gehe ich darauf nicht mehr näher ein.
Es war einfach eine ziemliche Qual und Schinderei mit zahlreichen Gehphasen und Zwangspausen. Zudem kamen auch noch Knieprobleme hinzu, so dass ich dann mehr schlecht als recht auf der letzten Rille an der Sparrenburg Bielefeld ankam in einer Zeit deutlich über 8 Stunden.
Das Positive daran war einzig und allein, dass ich die Distanz gemeistert hatte.
Danach brauchte ich aber sehr lange, um mich von dieser Strapaze zu erholen.

Nun denn, abgehakt, 2 Jahre später dann also der echte, richtige Rennsteig-SM, auf den ich mich ziemlich akribisch vorbereitet hatte: Insgesamt 19 Wochen Training, also ab Anfang Januar, wobei die letzten 12 Wochen immer spezifischer wurden.
Die KM-Umfänge in der Woche betrugen im Schnitt zwischen 95 und 130 KM, mit meistens 6 Trainingstagen/Woche.
Die extrem wichtigen langen Läufe baute ich sukzessive immer weiter aus, angefangen von 31Km bis hin zu maximal 48km, wobei ich diese Läufe bewusst stets im Teutoburger Wald auf dem Hermannsweg absolvierte, um auf genügend Höhenmeter zu kommen.
Oftmals fuhr ich mit dem Rad von zuhause aus die ca. 20km bis Bielefeld, um dann von dort den Lauf zu starten. Das war jetzt zwar kein wirklich bedeutender Trainingseffekt , aber geschadet hat mir das ganz sicher nicht, schätze ich mal.
In den letzten 8 Wochen vor dem WK lief ich insgesamt 5 lange Läufe im Teuto zwischen 42 und 48km Länge, bei denen ich jeweils auf immerhin 890 bis 960 Höhenmeter kam. Dauer etwa zwischen 4 und 4:30h Stunden.
Natürlich lief ich diese sehr fordernden, kräftezehrenden Läufe nicht besonders schnell, schliesslich durfte ich mich nicht völlig überfordern, da ja 2 Tage später schon wieder die nächste Trainings-Einheit anstand.
Aber hier lernte ich schon, mir die Strecke gut einzuteilen und mit der Energie zu haushalten.
Nüchtern lief ich diese Läufe nie, das wäre mir zu riskant gewesen. Ich testete auch Gels, Riegel etc. bei diesen Läufen, da ja gerade auch die Nahrungsaufnahme bei einem Ultra sehr wichtig ist.
Einmal geriet ich bei einem 44km-Lauf gegen Ende in einen typischen Hungerast, da hatte ich zuvor wohl zu wenig Kohlehydrate aufgenommen.
Gut, das sowas schon im Training passiert, so war ich schon mal vorgewarnt.
Effektiv im Training war sicher auch, dass ich an den 3 Tagen des Wochenendes mehrmals über 80 bis 85 Km Umfang kam und mit zum Teil erheblicher Vorbelastung in die LDL`s startete.
Einige Male machte ich in der Woche auch 2 MLR`s plus den LDL sowie meistens 2mal Tempotraining (Intervalltraining bis mindestens HM-Renntempo und längere TDL`s meist progressiv gelaufen).
Sehr wichtig war auch ein Vorbereitungs-Wettkampf 4 Wochen vor dem Ultra, und zwar der 50. Hermannslauf am 24.04. (31,1km mit 530HM/720M Abstieg; das grösste Breitensportereignis in OWL mit über 7000 Teilnehmern), den ich mit PB in 02:16,27h absolvierte, was mir schon mal viel neues Selbstvertrauen brachte und ein echter Härtetest war.
Danach begann aber eine sehr kritische Trainingsphase: Ich brauchte erstmal 4 Tage, um mich von dem harten WK zu erholen und musste dann nur 8 Tage nach dem WK einen weiteren Ü-40km-LDL im Teuto laufen, was gerade orthopädisch ziemlich heikel war.
Zum Glück konnte ich diese Phase aber einigermassen gut überstehen und die restlichen Wochen samt Tapering verliefen denn auch noch zufriedenstellend, so dass ich am Ende doch ganz guter Dinge war vor dem Ultra,- aber natürlich schon sehr nervös und etwas unsicher:
Werde ich wirklich unter den anvisierten 7 Std. finishen können bzw. überhaupt erstmal das Ziel erreichen???
Das war alles noch längst nicht garantiert.
Nun denn, der Tag war gekommen, und ich reiste bereits am Vortag mit der Bahn nach Eisenach an, wo ich in einer recht günstigen Hotel-Pension ca. 3km vom Startort (Marktplatz) einquartiert war.
Gegen Abend holte ich die Startunterlagen ab und nahm noch einen Teil der stimmungsvollen "Kloßparty" im Festzelt auf dem Marktplatz mit.
Der gratis-Teller Klösse mit Rotkohl war einwandfrei,- allerdings könnte die fettige Gulasch-Sosse doch etwas zu viel des Guten gewesen sein. Aber ich bin halt so erzogen worden, dass der Teller auch leer gegessen werden muss! :P
Dann setzte plötzlich ein kurzer, heftiger Gewitterschauer ein; zum Glück war ich da noch im Zelt.
Erleichtert, das es sich nun abgekühlt hatte und die drückende Schwüle fast weg war, folgte ein schöner Verdauungsspaziergang zurück zum Hotel,-hier noch ein halbes Köstritzer und ein ganzes alkoholfreies Weizen, dazu ein paar Gummibärchen, ehe es so gegen 22:45h auf die Matraze ging ...
Immerhin knapp 5 Std. Schlaf, da schon um 4:00h der Wecker klingelte (06:00h Start!).
Im Hotel wurde ab 4:30h netterweise extra für die Rennsteigläufer ein Frühstück samt Kaffee eingerichtet,- sauber!
Aber nur 2 kleine Brötchen gegessen, denn eigentlich waren die nur 1,5 Std. bis zum Start zu knapp für ein (noch) mehr im Magen.
Startnummer und Zeitmess-Chip hatte ich schon am Vorabend angebracht, auch den Notproviant in einer leichten Gürteltasche, und so konnte es denn recht zügig zum Startplatz gehen. Bei angenehmer Kühle von nur ca. 10 Grad!
Auf dem Marktplatz rund um die Georgenkirche, in der u.a. Johann Sebastian Bach getauft wurde und Martin Luther predigte, noch schön warmgelaufen, dabei noch etwas vor getrunken; ein letztes Mal die Blase erleichtert, ehe es mit ca. 1200 weiteren Teilnehmern zum Start ging.
Lauf-Temperatur geradezu perfekt,- später nur etwas windig oben auf dem Kamm,- aber nicht so tragisch.
Die Taktik war klar: Sehr defensiv anlaufen, also ganz auf Sicherheit, gerade beim ersten Mal, wenn man die Strecke noch nicht kennt, ein ratsames Mittel.
Zudem die Warnung: Etwa 70 bis 75% aller Läufer würden den Ultra zu schnell anlaufen (wurde von Experten ermittelt).
Pünktlich um 6:00h der Startschuss; ich sortierte mich schön im Mittelfeld ein, wollte mich bloß nicht mitreissen lassen.
Erstmal ganz gemütlich im entspannten DL-Tempo bei 72 bis 75%HF,- das war angemessen.
Durch die Stadt hindurch und dann gleich eine knackige, lange Steigung hoch in Richtung Rennsteig!
Überhaupt lief es auf den ersten 25km bis zum Inselsberg meistens bergauf, und die ersten 5km liefen fast wie erwartet alle über 6Min.-Schnitt.
Nach ca. 8km musste ich dann leider in den Wald ausweichen und hinters` Gebüsch: Der Darm hatte sich gemeldet!
War es die üppige Gulaschsosse vom Vorabend oder das zu späte Frühstück bzw. die Kombination aus beidem ???
Nun denn, etwa 70 - 80 Sek. Zeitverlust und dann weiter,- ich versuchte, ruhig zu bleiben, schliesslich war der Weg noch lang.
Kam dann schnell wieder gut in Rhythmus, überholte wieder einige Läufer, ohne dabei besonders zu forcieren.
Ich versuchte, den Lauf zu geniessen und nichts zu überstürzen. Fing dann auch schon frühzeitig damit an, an den Verpflegungsstellen zu trinken und nahm dabei auch kurzzeitiges Gehen in Kauf. Bei einem Marathon hätte ich diese Geduld nicht gehabt! Ich erinnere mich noch an den Rothaarsteig-Marathon 2019, wo ich nur 1mal getrunken hatte! (Dafür kam an dem Tag aber genug Wasser von oben und es war kühl!)
Die Bergauf-Passagen konnte ich wie gewohnt gut meistern und überholte hier wesentlich mehr Läufer als bergab, wo ich nicht zuviel riskieren wollte.
Mein WK-Gewicht von knapp 62kg kam mir natürlich gerade bergauf zugute.
Halbmarathon-Marke in ca. 01:57h erreicht, und erste Zwischenzeit oben auf dem Inselsberg bei km 25,2 in 02:23,17h,- gut, dass war auf jeden Fall nicht zu schnell und so ungefähr im Plan,- sogar etwas dahinter.
Es lief dann weiter sehr abwechslungsreich runter und rauf durch Wald und Flur mit einigen doch schwierigen Passagen mit wechselndem Untergrund wie Wurzelwege, steinige Abschnitte usw., bei denen man voll konzentriert bleiben musste. Zum Teil auch noch Pfützen und Matsch.
Ich griff an den Verpflegungsstellen dann vermehrt auch zu Tee und Cola sowie Gels und Bananenstückchen, damit die Energie nicht flöten ging.
Im Hinterkopf hatte ich noch immer den Hungerast, den ich im Training erlitten hatte.
Nächste Zwischenzeit bei KM 36,9: 03:23,33h;- und die Marathon-Marke erreichte ich bei ca. 03:51h, das war alles auch noch im Soll.
Zwischenzeitlich konnte ich sogar mal mit einem Mitläufer ein paar Worte wechseln oder etwas scherzen (z.B. über einige kostümierte Witzbolde, die an einem Tisch sogar Spirituosen angeboten hatten!)
"Nee danke, momentan nicht ..."
Bei KM 54 am Grenzadler nahe Oberhof gab es die Möglichkeit, vorzeitig auszusteigen und mit dem Bus zurück zum Startort zu fahren.
Auf diesen Gedanken bin ich jedoch überhaupt nicht gekommen, mein Gefühl war noch immer ziemlich gut, hatte noch genug Luft nach oben, auch wenn es muskulär jetzt härter und schwieriger wurde,- aber das durfte man ja erwarten. Auch die gelegentlichen leichten Seitenstiche,- aber die vergingen zum Glück wieder.
Ein gutes Zeichen war, dass ich nun weitere Läufer überholen konnte und allmählich schon an die Top-50 der Gesamtwertung heran lief.
Einmal rief mir ein Streckenposten zu: "Du liegst jetzt sogar vor einem ehemaligen Ski-Langlauf-Weltmeister!"
"Wie, echt jetzt?"
Das war der Axel Teichmann, der allerdings keinen guten Tag erwischt hatte, wie er später selber zugab.
Am Ende sollte ich dann ca. 3 Min. vor ihm liegen.
Die 54km-Marke erreichte ich übrigens in knapp 5 Stunden, und allmählich begann ich schon zu rechnen, was für Splits ich in etwa laufen müsste, um mindestens unter 7Std. zu bleiben am Ende: Also 20km in 2 Stunden dürften wohl machbar sein, oder? Es sei denn, es würde ein heftiger Einbruch folgen, aber daran wollte ich nicht denken.
Bei einer weiteren Verpflegungsstelle musste ich dann nochmal auf`s Dixie, um die Blase zu entleeren (also getrunken hatte ich sicher mehr als genug!), und dann begann nochmal eine lange, harte Steigung hinauf zum "Grossen Beerberg", der höchsten Stelle des Laufes (970Meter) bei KM 60, die einen nochmal ordentlich forderte.
Anschliessend hatte ich eigentlich zum ersten Mal so ganz vage das Gefühl, dass ich es packen könnte bis ins Ziel, aber sicher war ich mir noch nicht.
Es galt nun wirklich zu kämpfen und zu beissen bzw. die Pace noch einigermassen konstant zu halten, was mir auch ganz gut gelang; und ich hatte auch nicht mehr das Gefühl, dass ich jetzt noch einbrechen könnte. Auch an so was wie Wadenkrämpfe wollte ich nicht denken.
Letzte Zwischenzeit dann bei KM 65: 06:01,34h. Also knapp 9km noch, das sollte zu packen sein.
Die letzte Verpflegungsstelle lies ich nun vorbeirauschen, da ich auf den letzten 5km, wo es meistens bergab lief (bis auf eine letzte fiese Steigung) schon im Rausch war und immer wieder an vielen Wanderern vorbei kam, die mir noch zu klatschten und einen anfeuerten.
Das gab nochmal einen gehörigen Motivationsschub, und die letzten 500 Meter hinab nach Schmiedefeld und durch den langen Zielkanal, in dem ich nochmal alles geben wollte, waren schon einmalig und unvergessen.
Im Ziel blieb die Uhr bei 06:47:56h stehen, also das war ja doch noch recht sicher unter der 7Std.-Marke.
Zunächst konnte ich es kaum fassen: Was ist da für eine Last von einem abgefallen!? In diesem Augenblick dachte ich auch an die vielen harten Trainingswochen zurück und das sich der ganze Aufwand nun doch gelohnt hatte und es nicht umsonst war.
Ich bekam nun doch feuchte Augen, schlug die Hände vor`s Gesicht und war extrem überwältigt, nahm die Medaille und erste Glückwünsche entgegen.
Es war ein immenses Glücksgefühl, das eigentlich nur noch mit dem allerersten Marathon, den man bewältigt hat, zu vergleichen ist.
Beim Getränkestand traf ich noch Alain, ein Mitglied hier aus dem Forum, der gerade die Marathon-Strecke (Start 9.00h) gefinisht hatte.
Nach dem Auftanken und "Sacken-Lassen" dann höchst bedächtig mit extrem steifen Gräten zur Wiese mit den Kleiderbeuteln geschlichen und dann erstmal ein lauschiges Plätzchen gesucht zum Ausruhen & Proteinriegel verzehren.
Dann durchzuckten immer wieder Krampfansätze meine Waden, und es gelang mir über 1 Stunde nicht, wieder aufzustehen, da ich die Beine gestreckt lassen musste. Irgendwann klappte es dann doch endlich, und ich genehmigte mir noch ein Köstritzer sowie die "Läufersuppe", schaute mir noch einige Finisher an und begab mich zur Bühne mit der AK-Siegerehrung.
Tatsächlich wurde ich hier noch aufgerufen: Platz 3 in der AK55 (von 158 in der Wertung)!!!
Belohnt mit einer Sondermedaille und einer Flasche Sekt.
Ein schönes nachträgliches Geschenk zu meinem 57. Geburtstag, der erst 3 Tage zuvor war.
Gesamtplatz übrigens 46, also beim ersten Rennsteig-SM in den Top-50 zu landen, kann einen schon stolz machen, zumal ich reiner Autodidakt bin; vereinslos sowie erst seit 2015 an Lauf-Wettkämpfen teilnehme.
Eine super organisierte, mehr als stimmungsvolle Breitensport-Veranstaltung, die ihrem hohen Beliebtheitsgrad absolut gerecht wurde.
Am späten Nachmittag ging es dann mit dem Bus zurück nach Eisenach. Während der ca. 90min. Fahrt hatte ich noch einen angeregten Plausch mit drei weiteren, gestandenen Ultra-Läufern.
Ich werde sicher hier wieder starten,- ob schon im nächsten Jahr, ist aber noch ungewiss.
Aber: Die Gulaschsosse bei der Kloßparty wohl nicht mehr anrühren!
Auf dem Bild links die Medaille, die jeder Finisher bekommen hat und rechts neben der Urkunde die, welche die drei Erstplatzierten einer jeweiligen Altersklasse erhielten.
Die Bilder von mir beim Lauf sind nur die Vorschaubilder vom Foto-Team Müller,- die höher aufgelösten Original-Dateien wurden bisher noch nicht geliefert.
Auf dem ganz rechtem Bild: Endspurt ins schönste Ziel der Welt in Schmiedefeld.
PB Marathon: 02:57,20h (Münster, Sept.2019) HM-Splits: 01:28,34 / 01:28,46; AK-Platz 6
50.Hermannslauf April 2022: 02:16,37 (31,1km Trail, ca. 520 HM; 700M. Gefälle); AK-Platz 4 (von über 400 in AK 55)
49.Rennsteig-Supermarathon Mai 2022: 06:47,56h (73,9km, 1835 HM) Gesamtplatz 46; AK-Platz 3
60. Marathon Essen, Okt. 22: 03:08,22h (AK-Platz 3)

PB Halbmarathon: 01:25,10h (Nov. 2019, DJK-Halbmarathon Gütersloh)
PB 10km: 39:00 (März 2020; Trainingslauf); 9,2km: 35:51 (Isselhorster Nacht)
Rothaarsteig-Trail-Marathon (835 Höhenmeter), Okt. 2019: 3:18:00h (AK-Platz 1; Gesamt-Platz 11)



"Wenn du nicht anfängst, besser werden zu wollen, hörst du auf, gut zu sein!" (Martin Luther)

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Meine Hochachtung, zu deinem ersten SM Rennsteiglauf! :nick: :daumen:
movingdet65 hat geschrieben: Aber: Die Gulaschsosse bei der Kloßparty wohl nicht mehr anrühren!
Daran lag es wohl eher nicht, das gesamte Essen ist sehr bekömmlich, trotz Rotkraut. :wink:
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Hier in aller Form die besten Glückwünsche zu dieser gelungenen Premiere :daumen:
Meine Hochachtung gilt diesem disziplinierten Training im Vorfeld, welches ich ja im 3:20er Faden verfolgt hatte.

Danke für den spannenden Bericht, die Teilhabe an den Höhen und wenigen Tiefs des Trainings, einfach Rundum gelungen.

Grüße Jens
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Hallo Det,

hier auch nochmal Herzlichen Glückwunsch für den starken Lauf beim Rennsteig SM , inkl. AK Platzierung :respekt2: & Hochachtung für die akribische Vorbereitung :respekt2: & :danke: fürs Mitnehmen auf die Strecke (nureinganzkleinbisschenseufz)

PS
hier isse hartnäckig; (steter Tropfen höhlt das Bein, ähm Stein :rolleyes: )
Vllt. doch nächstes Jahr mal über das "Double" Hermann + Rennsteig-Marathon nachdenken :winken:
Vanitas, Vanitatum Et Omnia Vanitas...

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Heidanei, da bist du aber mit einem Affenzahn über den Kammweg geflitzt. Die Ziel-Zeit ist ja mega :geil: Bist gerade mal ein Jahr jünger als ich und kannst auch auf der Ultralangstrecke so eine sportliche Pace raushauen. Da kann man echt nur neidisch werden.
18.02. 3-Seen-Runde
19.02. Vaihingen
25.02. HaWei50
05.03. Neckarufer
23.04. LIWA
06.05. NASWUT
07.05. Trolli
08.07. Heuchelbergtr.
15.07. Maintal UT, 64km 1700hm
30.07. Schwarzwald Trophy 47km 1300hm
12.08. Mauerweg
26.08. Karwendel 52km 2300hm

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schauläufer hat geschrieben:Heidanei, da bist du aber mit einem Affenzahn über den Kammweg geflitzt. Die Ziel-Zeit ist ja mega :geil: Bist gerade mal ein Jahr jünger als ich und kannst auch auf der Ultralangstrecke so eine sportliche Pace raushauen. Da kann man echt nur neidisch werden.
Vielen Dank!
Ja, ich kann schon wirklich zufrieden sein mit der Zeit,- zumal bei der Premiere.
Wenn man jetzt meine Marathon-PB hochrechnet oder auch die Zeit beim Hermannslauf, ist jetzt diese Zeit beim SM aber doch nicht völlig überraschend gekommen, also da könnte es beim 2ten mal mit mehr Erfahrung, ähnlich guter Form und etwas offensiverem Angehen sogar in Richtung 6:30h oder knapp drunter laufen. Aber auch nur, wenn das Training ähnlich intensiv und umfangreich ist und ich von Verletzungen verschont bleibe.
Das Training jetzt im Vorfeld war orthopädisch schon ganz schön belastend und es gehört ja auch immer etwas Glück dazu, wenn man es unbeschadet übersteht ...
PB Marathon: 02:57,20h (Münster, Sept.2019) HM-Splits: 01:28,34 / 01:28,46; AK-Platz 6
50.Hermannslauf April 2022: 02:16,37 (31,1km Trail, ca. 520 HM; 700M. Gefälle); AK-Platz 4 (von über 400 in AK 55)
49.Rennsteig-Supermarathon Mai 2022: 06:47,56h (73,9km, 1835 HM) Gesamtplatz 46; AK-Platz 3
60. Marathon Essen, Okt. 22: 03:08,22h (AK-Platz 3)

PB Halbmarathon: 01:25,10h (Nov. 2019, DJK-Halbmarathon Gütersloh)
PB 10km: 39:00 (März 2020; Trainingslauf); 9,2km: 35:51 (Isselhorster Nacht)
Rothaarsteig-Trail-Marathon (835 Höhenmeter), Okt. 2019: 3:18:00h (AK-Platz 1; Gesamt-Platz 11)



"Wenn du nicht anfängst, besser werden zu wollen, hörst du auf, gut zu sein!" (Martin Luther)

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Herzlichen Glückwunsch für diese außergewöhnliche Leistung :daumen: :daumen: :daumen:

Gruß Udo
"Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger. :hallo:
Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

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Hallo Det,

unglaublich was du da in dem Tempo gelaufen bist! Glückwunsch zum bewältigen deines ersten SM, dazu in der Zeit und mit der Platzierung. Hut Ab! :daumen: :daumen:
Danke für den Bericht. Habe ich sehr gern gelesen :)

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Catch-22 hat geschrieben:Hallo Det,

unglaublich was du da in dem Tempo gelaufen bist! Glückwunsch zum bewältigen deines ersten SM, dazu in der Zeit und mit der Platzierung. Hut Ab! :daumen: :daumen:
Danke für den Bericht. Habe ich sehr gern gelesen :)
Vielen Dank !!!
Das freut mich sehr. Ich bin auch noch immer dabei, den Lauf wirklich zu verarbeiten und manche Passagen bzw. Augenblicke des Rennens gehen einem immer noch durch den Kopf.
Es war schon ein sehr intensives Erlebnis, eine echte Grenzerfahrung und wird wohl unvergessen bleiben ...
PB Marathon: 02:57,20h (Münster, Sept.2019) HM-Splits: 01:28,34 / 01:28,46; AK-Platz 6
50.Hermannslauf April 2022: 02:16,37 (31,1km Trail, ca. 520 HM; 700M. Gefälle); AK-Platz 4 (von über 400 in AK 55)
49.Rennsteig-Supermarathon Mai 2022: 06:47,56h (73,9km, 1835 HM) Gesamtplatz 46; AK-Platz 3
60. Marathon Essen, Okt. 22: 03:08,22h (AK-Platz 3)

PB Halbmarathon: 01:25,10h (Nov. 2019, DJK-Halbmarathon Gütersloh)
PB 10km: 39:00 (März 2020; Trainingslauf); 9,2km: 35:51 (Isselhorster Nacht)
Rothaarsteig-Trail-Marathon (835 Höhenmeter), Okt. 2019: 3:18:00h (AK-Platz 1; Gesamt-Platz 11)



"Wenn du nicht anfängst, besser werden zu wollen, hörst du auf, gut zu sein!" (Martin Luther)
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