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Farbrausch - Hohenlohe Marathon

Re: Farbrausch - Hohenlohe Marathon

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UDO du zeigst mir immer wieder das es sich lohn auch im fortgeschrittenen Alter dranzubleiben. Auch wenn es schwerfällt, dem Schweinehund nicht nachzugeben und den ersten Schritt zu machen. Und noch einen und noch... bis das "Soll" Marathon oder Ultra erfüllt ist. Legitimierend ist nicht das Alter an sich, sondern wie man damit umgeht. Nachlassen im Bemühen sich mit einem schönen Lauferlebnis zu belohnen sollte man freiwillig nicht, solange es mit der eigene Gesundheit vereinbar ist - oder wichtigeren Verpflichtungen entgegensteht - nicht. Wobei letzteres mich gerade abhält geliebten Wettkämpfen zu goutieren. Aber ich weiß, dass ich sobald es möglich ist, mich wieder dem widmen werde was mich letztlich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Zu einem ausgeglichenen Menschen, der Kraft und Energie für seine Persönlichkeit aus den Erlebnissen und Erfahrungen von Wettkämpfen für seine Physe und Psyche schöpft.
10.02. RUR Ultra 63,3 k, 7:49:14
25.02. RUR Mara
03.03. Neckarufer Mara
23.03. Frühlingsultra 50 k
14.04. LIWA-Mara
05.05. Trollinger Mara
11.05. Albtraum 100, 115 k 3000 hm
28.07. Schönberg Trophy 47, k 1300 hm
17.08. 100 M Berlin

Re: Farbrausch - Hohenlohe Marathon

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schauläufer hat geschrieben: 23.11.2023, 22:45 UDO du zeigst mir immer wieder das es sich lohn auch im fortgeschrittenen Alter dranzubleiben. Auch wenn es schwerfällt, dem Schweinehund nicht nachzugeben und den ersten Schritt zu machen. Und noch einen und noch... bis das "Soll" Marathon oder Ultra erfüllt ist. Legitimierend ist nicht das Alter an sich, sondern wie man damit umgeht. Nachlassen im Bemühen sich mit einem schönen Lauferlebnis zu belohnen sollte man freiwillig nicht, solange es mit der eigene Gesundheit vereinbar ist - oder wichtigeren Verpflichtungen entgegensteht - nicht. Wobei letzteres mich gerade abhält geliebten Wettkämpfen zu goutieren. Aber ich weiß, dass ich sobald es möglich ist, mich wieder dem widmen werde was mich letztlich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Zu einem ausgeglichenen Menschen, der Kraft und Energie für seine Persönlichkeit aus den Erlebnissen und Erfahrungen von Wettkämpfen für seine Physe und Psyche schöpft.
Hallo Klaus,
wie zu vielen Gelegenheiten hier im Forum oder in meinen Berichten erläutert, ist Älterwerden ein Prozess, der wie vieles Menschliche allein im Grundsatz alle gleich behandelt. Tatsächlich vollzieht es sich individuell, auf Basis der jeweiligen Verfassung von Körper und Geist. Beides ist genetisch vorbestimmt, aber auch von den jeweiligen Lebensumständen bzw. dem Umfeld abhängig. Ich habe ältere Läufer und Läuferinnen erlebt, die (scheinbar = so weit beobachtbar) spielend mit den zunehmenden Einschränkungen fertig werden, dabei stets lächeln und bester Dinge sind. Für mich, in meiner persönlichen "Beschränktheit", ist das in letzter Konsequenz so nicht nachvollziehbar. Was daran liegt, dass ich stets einen hohen Aufwand treiben muss, um zu einem bestimmten Zeitpunkt leistungsbereit und -fähig an einem Marathon-/Ultrastart zu stehen. Zudem bei jedem Wettkampf eher früher als später gegen meine Grenzen anrennen muss. Es kostet mich auch Überwindung mich zu diesem Zweck von A (zu Hause) nach B (Startort) in Marsch zu setzen. Umso mehr Überwindung je unwirtlicher die Witterung wird. Und dennoch gibt es dazu keine Alternative für mich. Seit dem ersten Marathon interessiert mich keine andere Sportart mehr, wenn es darum geht sie zu praktizieren. Und ohne unausgesetzte Bewegung, auch über lange Strecken, fühle ich mich unvollständig. Ganz abgesehen davon, dass es nicht nur um die "mentale Gesundheit und Zufriedenheit" geht. Mein Körper braucht, um in allen Teilen "gut zu funktionieren" Anstrengung und Bewegung. Deshalb werde ich läuferisch nur jeweils so weit zurückstecken wie es mir meine Leistungsfähigkeit befiehlt. Hinhaltenden Widerstand werde ich leisten, so lange irgend möglich ...

Dir alles Gute! Wir sehen uns!

Gruß Udo
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