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Corona und der Sport

Re: Corona und der Sport

25602
Manchmal braucht man auch niemanden von der AfD, da genügt auch eine Frauenrechtlerin, um die False Balance wieder herzustellen:

https://www.volksverpetzer.de/aktuelles ... schberger/

Und wenn man mal in ihren Wikipediaartikel schaut, ist da auch wieder das gleiche Schema zu entdecken. Steuerhinterziehung, Antisemitismusvorwürfe, Behauptung der Rechtsstaat sei von Islamisten unterwandert, Vorverurteilung und Hetze gegen Kachelmann usw. usw. usw.

Re: Corona und der Sport

25607
Steffen42 hat geschrieben: 02.12.2022, 14:10
ruca hat geschrieben: 02.12.2022, 13:56 Im Ernst: Sie hat ein Buch zu dem Thema geschrieben und das genügt den einschlägigen Talksendungen...
Das ist ja noch übler, auch noch kostenfrei Werbung machen dürfen. :klatsch:
Kurz gegoogelt:

Am 29.11. bei Maischberger
Am 30.11. in der ARD 2.teiliger Fernsehfilm "Alice"
Am 30.11. in der Quizsendeng "Wer weiß denn sowas?"
Am 1.12. bei Maybrit Illner

Als nächstes spricht sie die Tagesthemen und hat eine eigene Kochsendung..

Re: Corona und der Sport

25608
ruca hat geschrieben: 02.12.2022, 12:13 Die 30% Umsatzbeteiligung gibt es solange es den Appstore gibt - seit 2008. Und genau zu den Bedingungen sind die Firmen dort aufgesprungen. Jetzt zu sagen "das ist aber zu viel" kommt dann ähnlich rüber wie ein Stadtbewohner, der aufs Land zieht und dann über den Lärm der Hühner meckert...
Klar, wenn Du eine App in den Store stellst, zahlst Du 30%. Kann man jetzt machen oder auch nicht. Es gibt aber gar keine Alternativen. Du hast nur App und den Play Store. Selbst wenn Du das akzeptierst und gehst rein. If you can't beat them, join them. Wenn Du dann Dienstleistungen verkaufst, die nicht die direkt über die App gehen, sondern über z.B. Deine Website, ist das ok. Aber eben nur solange Du unter dem Radar schwimmst. Dann wird es schwierig. Dann versucht insbesondere Apple Dich sehr direkt in eine Richtung zu bringen, daß sie auch dort profitieren. Ansonsten dauern dann Deine Updates etwas länger. Die App wird wieder und wieder geprüft, ob sie denn die Anforderungen für den Store erfüllen, etc. Ok, daß muss man nicht als Ausspielen von Marktmacht auslegen. Ihr habt sicher Gründe, das nicht zu tun. Ich fühle mich hier gegängelt. Vor allem werde ich so von alternative Möglichkeiten abgeschnitten. Aber ja, Ihr scheint das ok zu finden. Das sehen wir eben anders. Übrigens erlebe ich diese Tendenzen bei Android bei weitem nicht in dem Maße.

Re: Corona und der Sport

25609
leviathan hat geschrieben: 02.12.2022, 15:12 Es gibt aber gar keine Alternativen. Du hast nur App und den Play Store.
In der "iOS-Welt" ist das so; bei Android kannst Du auch andere Download-Quellen nutzen. Mir hatte eine Bekannte ihr olles :wink: iPad überlassen, wohl wissend (beide), dass da keine Updates mehr zu erwarten sind. Aber ich bin zudem zwingend auf den App Store angewiesen. In der Androidenwelt könnte ich mal nachsuchen, ob es nicht irgendwo eine ältere Version dieser oder jener App gibt, die auf dem Gerät noch läuft. Versuch das mal bei Apple ... (Ach ja, ich tippe diese Zeilen auf einem Mac.)

Um nochmal halbwegs auf das Thema dieses Threads ... äh ja. :P Frisch aus einem Medien-Newsletter: "AUF1 heißt der 'alternative' Fernsehsender, der in Österreich zum Eldorado von Impfgegnern, Corona-Leugnern und allen anderen geworden ist, die seriöse Zeitungen und Sender als 'Systemmedien' verunglimpfen. Jetzt stellt sich heraus, dass der Sender gar keine Sendelizenz hat. Das ruft die österreichische Medienaufsicht auf den Plan (...)"

Ich könnte auch noch auf eine Studie aus Südafrika verweisen, bei der es um Corona(-Impfungen) und Sport geht. Ist schon seit etwa vier Wochen verfügbar, aber ich bin zufällig hier darüber gestolpert. "Regelmäßige körperliche Aktivität war demnach in dieser großen Personengruppe mit einem verbesserten Impfschutz vor COVID-19-Hospitalisierung assoziiert. (...) Regelmäßige Bewegung könnte somit zur Steigerung des Impfschutzes empfohlen werden."

Re: Corona und der Sport

25610
leviathan hat geschrieben: 02.12.2022, 15:12 Klar, wenn Du eine App in den Store stellst, zahlst Du 30%.
Nope. Für das Einstellen bezahlst Du genau nix (* außer einem Developer-Account für 100$ pro Jahr). Erst, wenn Du Geld für Deine App willst oder InApp-Verkäufe tätigen willst, bezahlst Du Provision an Apple. Und natürlich auch die Dienstleistungen, die Du in Anspruch nimmst: Hosting, Zahlungsverkehr, Inkasso, etc. Die sind in der Pauschale drin (die übrigens für Anbieter mit Umsatz kleiner 1 Mio reduziert sind).
Es gibt aber gar keine Alternativen.
In der Apple-Welt nicht, aber bei Android schon. In DE irgendwo um die 70% Marktanteil, in USA 50%.
Dann versucht insbesondere Apple Dich sehr direkt in eine Richtung zu bringen, daß sie auch dort profitieren. Ansonsten dauern dann Deine Updates etwas länger.
Die Regelungen sind klar und transparent. Verkaufst Du über die Infrastruktur, musst Du bezahlen.
Hält man sich nicht an die Regeln, und baut bspw. eigene Zahlverfahren ein, wird man aus dem AppStore geworfen.
Dass der Prüfungsprozess inhaltlich und zeitlich nicht ideal ist, steht auf einem anderen Blatt. Dass er als Erpressungsinstrument genutzt wird, höre ich heute zum ersten Mal. Epic war da sicher ein anderer Fall, die hatten ja eben bewusst versucht, die Regelungen zu unterlaufen.
Die App wird wieder und wieder geprüft, ob sie denn die Anforderungen für den Store erfüllen, etc.
Die Prüfungen dienen in erster Linie als Schutzmechanismus für die Endkunden. Woher sollte Apple wissen, wann ein Update nur ein harmloses Update ist und wann nicht?
Dass die Prüfungen nicht ideal und nicht immer transparent stattfinden, ist unbenommen. Aber Freifahrtscheine kann es eben nicht geben, das Geschrei wäre nach dem ersten Incident riesig.
Ok, daß muss man nicht als Ausspielen von Marktmacht auslegen. Ihr habt sicher Gründe, das nicht zu tun.
Doch, ist natürlich Marktmacht. Apple bestimmt, was auf Apples Plattform kommt. So wie Rewe bestimmt, welche Artikel sie in ihre Regale lassen.

Über den DMA wird ja Bewegung in die Thematik kommen. Die genaue Ausgestaltung wird allerdings, wie gesagt, der spannende Part. Da hat die EU so überhaupt noch nicht realisiert, was da inhaltlich drinsteckt.
Aber ja, Ihr scheint das ok zu finden. Das sehen wir eben anders. Übrigens erlebe ich diese Tendenzen bei Android bei weitem nicht in dem Maße.
Dann hast Du ja die Wahl. Im Playstore-Universum gibt es die 30% "Steuer" auch, nur weniger Prüfung. Ganz raus aus der Google-Welt geht ja auch, aber ab da ist man halt bisschen auf uncharted Territory.

Ohne Ironie: man darf die unzähligen Kunden nicht vergessen, die auf die Apple-Plattform setzen, weil sie eben genau so ist, wie sie ist. Dann gibt es eine Menge Menschen, denen das völlig egal ist. Und dann noch den Rest, der sich Gedanken macht, aber auch noch nicht so genau weiß, was sie eigentlich wollen. Für letztere arbeitet die EU dran, aber das wird noch ein langer Weg.

Ich sehe für alternative AppStores keinen großen Markt, weil am Ende für den Kunden keine riesigen Vorteile entstehen werden.
Lasse mich aber gerne überraschen.

Re: Corona und der Sport

25611
Steffen42 hat geschrieben: 02.12.2022, 15:47 Nope. Für das Einstellen bezahlst Du genau nix (* außer einem Developer-Account für 100$ pro Jahr). Erst, wenn Du Geld für Deine App willst oder InApp-Verkäufe tätigen willst, bezahlst Du Provision an Apple. Und natürlich auch die Dienstleistungen, die Du in Anspruch nimmst: Hosting, Zahlungsverkehr, Inkasso, etc. Die sind in der Pauschale drin (die übrigens für Anbieter mit Umsatz kleiner 1 Mio reduziert sind).
Auslegungssache. 30% vom Umsatz werden immer genommen. Stellst Du kostenlos ein, kommst Du eben auf 30% von Null :wink:
Ich weiß aber, was Du meinst. Es ist hier deutlich attraktiver über Werbung das Geld zu verdienen. Ist das aber transparenter?
Hält man sich nicht an die Regeln, und baut bspw. eigene Zahlverfahren ein, wird man aus dem AppStore geworfen.
Dass der Prüfungsprozess inhaltlich und zeitlich nicht ideal ist, steht auf einem anderen Blatt. Dass er als Erpressungsinstrument genutzt wird, höre ich heute zum ersten Mal.
Da kenne ich durchaus einige, die diese Erfahrung gemacht haben. Ob das Zufall ist, kann ich nicht sagen. Es wirkt aber nicht so.
Bzgl. der Anforderungen war bis vor ca. zwei Jahren Apple deutlich restriktiver. Mittlerweile warten wir bei Google deutlich länger.

Ansonsten wie oben beschrieben. Als Nutzer mag ich Apple sehr gern. Einerseits muss ich mich um wenig kümmern. Andererseits mag ich die Kompatibilität innerhalb des Systems.

Re: Corona und der Sport

25613
leviathan hat geschrieben: 02.12.2022, 16:05 Auslegungssache. 30% vom Umsatz werden immer genommen. Stellst Du kostenlos ein, kommst Du eben auf 30% von Null :wink:
Ich weiß aber, was Du meinst. Es ist hier deutlich attraktiver über Werbung das Geld zu verdienen. Ist das aber transparenter?
Da Du auf den 30% rumreitest, für Entwickler mit <1Mio $ sind es 15%:
https://developer.apple.com/app-store/s ... s-program/

Und nein, Werbung ist nie transparenter, aber da konntest Du meine Antwort ja antizipieren. :D

Man kann wirklich lange drüber streiten, was nun angemessen ist an Provision. Wir sind uns hoffentlich einig, dass 0% sich auch merkwürdig anfühlen?

Dass es keine Gleichbehandlung gibt, und Größen wie Netflix oder Amazon separate Deals machen können, finde ich nicht gut, aber das ist halt nun mal Kapitalismus.
Da kenne ich durchaus einige, die diese Erfahrung gemacht haben. Ob das Zufall ist, kann ich nicht sagen.
Der Prozess ist verbesserungswürdig, inhaltlich wie technisch und skaliert halt nur bis zu einem gewissen Punkt, weil am Ende doch Menschen bei Apple im "Bergwerk" sitzen (auch die kosten Geld). Dann dauert es mal länger (nervig), mal kürzer (wurde überhaupt gescheit geprüft?), und manche Apps bekommen die Fastlane.

Alles intransparent, aber jetzt auch nicht so ungewöhnlich, wenn man das mal auf andere Branchen überträgt. Wer lässt sich schon in die Karten schauen? Man kann da argumentieren: da Gatekeeper, muss der Prozess transparent und fair sein. Da geht jeder mit. Aber was heißt das für die Umsetzung? Auslagerung des Verfahrens an ein Gremium, den Staat oder Überwachung per Watchdogs? Muss man aufsetzen, wird den Prozess an sich aber nicht beschleunigen oder günstiger machen.

So ein bisschen auf Metaebene ist das übrigens die selbe Thematik wie bei Social Media auch. Auch da sind die Prüfungsverfahren intransparent und unfair und potentiell geschäftsschädigend und und. Staatliche Behörde, die das künftig macht? Da schreit doch jetzt hoffentlich der Liberale in Dir? :wink:
Als Nutzer mag ich Apple sehr gern. Einerseits muss ich mich um wenig kümmern. Andererseits mag ich die Kompatibilität innerhalb des Systems.
There ain't not such thing as a free lunch. Wobei :wink:

Re: Corona und der Sport

25615
Da bones mal wieder den Fadentitel in Erinnerung gebracht hat, probiere ich das auch.

Das Anwaltsteam von Ballweg berichtet, dass es genau so erfolglos wie die Fußballnationalmannschaft ist. Gestern gab es wieder einen Haftprüfungstermin. Die DeepState Mauer steht wie eine Eins. Der Ball bleibt drin.

Re: Corona und der Sport

25617
Das war der Versuch Mitte des Monats. Gestern gab es noch einen. Die beschäftigen die Gerichte ganz ordentlich, die 12 Apostel.

Edit: war nicht gestern, sondern 29.11. Pressemitteilung war gestern.

Und „gewerbsmäßig“ ist aus deren Sicht vielleicht etwas Positives? :D

Re: Corona und der Sport

25618
Wenn ich es richtig verstehe, ging es bei diesem Haftverkündungstermin um den neuen Haftbefehl vom OLG von Mitte November.

Den Wechsel von "Betrug" auf "versuchten gewerbsmäßigen Betrug" kann ich durchaus nachvollziehen. Betrug nachzuweisen, wenn die Opfer nicht kooperieren, ist sehr schwer. Und was bringt es, wenn man am Ende eine Handvoll Fälle halbwegs nachgewiesen hat, wenn man auf der anderen Seite entspannt nachweisebare hunderte oder tausende Versuche hat (und diese Versuche sind schon auf der Website großartig dokumentiert...). Und selbst wenn die Versuche "untauglich" sind (was ich hier nicht glaube) bedeutet das noch lange nicht, dass sie nicht strafbar sind...

Aber für die Ballweg-Fanboys sind die Statements natürlich perfekt.

Re: Corona und der Sport

25619
Ich bin mir nicht sicher, ob es die Kooperation der Opfer überhaupt braucht. Alleine schon durch die Verschieberei der Gelder wird es da eng werden. Und ein paar sind ja auf alle Fälle übrig, die bewusst den Verwendungszweck mitgegeben haben, wie z.B. Anwalt Jun. Der hatte das Thema schon lange vor der Verhaftung aufgedröselt. Für ihn war klar, dass nur das Wann, nicht das Ob relevant ist.

Schade, dass das Verfahren sich so hinzieht. Wäre beste Unterhaltung. :popcorn:

Re: Corona und der Sport

25620
https://www.juraforum.de/lexikon/betrug

Das Problem dürfte der (für einen vollendeten Betrug notwendige) Irrtum sein, zudem muss dieser Irrtum der Grund für die Vermögensverfügung (Bezahlung) sein. Wenn einem Spender klar war, dass Ballweg das Geld nicht nur wie versprochen für die Demos verwendet, dann ist das kein vollendeter Betrug mehr. Ob Anwalt Jun glaubte, dass Ballweg sich an einen Verwendungszweck hält, kann ich mir auch nur schwer vorstellen.
Du bräuchtest also Spender, die glaubwürdig darlegen, dass sie Ballweg dieses Story glaubten und aus diesem Grund gezahlt haben. Sobald ein Spender sagt "mir war das egal, ich hätte eh gezahlt" ist das kein Betrug mehr. Und diesen Nachweis musst Du in jedem einzelnen Fall führen. Die Staatsanwaltschaft hat das über diese Fragebögen probiert, offensichtlich mit wenig Erfolg. (Die Fragebögen des Ballweg-Verteidigerteams waren hingegen defacto egal. Beweislast hat die Staatsanwaltschaft. Ob ein Geschädigter hier nun gar nix zu sagt oder Ballweg in Schutz nimmt, ist defacto egal).

Für einen Versuch genügt es hingegen, dass er über seine Website und seine Äußerungen versuchte, den Anschein zu erwecken, dass er die ganze Kohle wie versprochen verwendet und schon hast Du mit einem Fingerschnipp tausende Fälle zusammen. Und die für einen Versuch abzumildernde Strafe wird durch die schiere Fallzahl ganz schnell aufgewogen.

Ja, nicht schön und komplett gegen das Rechtsempfinden. Defacto weiß man, dass es Betrug war. Es lässt sich aber nicht sauber nachweisen und schon ist es "nur" ein Versuch. Und dieser Versuch ist bei Ballweg immerhin sehr gut dokumentiert und so häufig, dass es "gewerbsmäßig" ist.
Steffen42 hat geschrieben: 02.12.2022, 20:50 Schade, dass das Verfahren sich so hinzieht. Wäre beste Unterhaltung. :popcorn:
Das Umschwenken auf den Versuch beschleunigt die ganze Geschichte deutlich.

Re: Corona und der Sport

25621
Warten wir mal ab. Bisher sind die Informationen ja eher asymmetrisch verteilt. Die Staatsanwaltschaft berichtet so gut wie nichts, die 12 Apostel sehr viel. Sprich: was die Staatsanwaltschaft alles so weiß, ist nicht bekannt.

Da Ballweg offenbar alle Geldflüsse über ein Privatkonto abgewickelt hat, wird das eine recht aufwändig zu rekonstruierende Geschichte sein. Und da ist dann die Zusatzaufgabe, das auch noch steuerlich zu bewerten.

Schon 2020 haben Böhmermann und Netzpolitik berichtet, wie das hin und her ging:

https://netzpolitik.org/2020/querdenken ... r-ballweg/

Meine Prognose: der fährt ein. Ordentlich.

Re: Corona und der Sport

25622
Ja, ich beziehe mich auch nicht auf die Ballweg-Jünger sondern auf die in der Süddeutschen veröffentlichten dpa-Meldung in der der Gerichtssprecher den neuen Haftbefehl erklärt, der eben nicht mehr (u.a.) auf Betrug sondern auf gewerbsmäßigen versuchten Betrug lautet.
Steffen42 hat geschrieben: 03.12.2022, 09:15 Meine Prognose: der fährt ein. Ordentlich.
Sehe ich auch so. Steuer war seitens der Staatsanwaltschaft bisher wohl noch kein Thema - spricht auch nicht für ihn. Simples Beispiel: Ein Drogenhändler mit Millionenumsätzen wird auch nicht dafür belangt, dass er keine 19% MwSt. abgeführt hat, das ist in der Strafe für den Drogenhandel längst mit eingepreist.
Wenn dieser Prozess wider erwarten in die Hose geht, wird dann garantiert genau geschaut, ob er seine (gerichtlich festgestellten) "legalen" Einnahmen dann auch brav versteuert hat und bei den Summen ist der nächste Prozess mit hoher Strafandrohung nicht weit...

Re: Corona und der Sport

25625
Demnächst nehme ich an einer Lauf-/Wander-Veranstaltung teil, bei der doch tatsächlich bei der Anmeldung "Corona" ein Thema ist. Kein Problem damit, ich war nur überrascht.
Corona(erforderlich)
o geimpft
o genesen
o ich lasse mich kurz vorher testen
Die "o"s sind Radiobuttons. Ich kann also nicht "geimpft und genesen" auswählen. :motz: <-- :wink:

Re: Corona und der Sport

25627
vinchris hat geschrieben: 03.12.2022, 15:57bei der doch tatsächlich bei der Anmeldung "Corona" ein Thema ist.
Ich war jetzt in letzter Zeit auf zwei Veranstaltungen (nicht sportlich), bei denen war das Thema Corona auch wieder da.
Einmal musste man seinen CovPass vorzeigen - was bei einem Kollegen für Hektik sorgte, weil kurz vorher neues iPhone und demzufolge CovPass ohne Zertifikat :teufel:.

Und diese Woche auf einer Veranstaltung, da war Testpflicht für jeden Veranstaltungstag, recht strikt kontrolliert. Einer der Redner hat es dann dooferweise nicht durch die Schleusen geschafft, der war positiv. :wink:

Re: Corona und der Sport

25628
Oha, das ist natürlich hart. Einerseits nachvollziehbar; ich möchte bei einer längeren Indoor-Veranstaltung auch nicht gern in der Nähe eines "Seuchenherds" (übrigens auch nicht Influenza) sitzen. Andererseits macht das natürlich Termine schlechter planbar.

Bin mal gespannt, ob bzw. wie bei dieser Wander-/Laufveranstaltung kontrolliert wird. 2021 waren die recht streng, aber vielleicht gibt es in diesem Jahr lediglich Stichprobenchecks ...

Re: Corona und der Sport

25630
Ein heftiges Urteil (das aber kein Einzelfall ist): der Judenstern mit Aufschrift "Ungeimpft" ist laut Gericht nur "sehr geschmacklos" und ein "extremes Verharmlosen" aber keine Volksverhetzung.
https://www.jfda.de/post/prozess-gegen- ... freispruch
Für den Rest, den er veranstaltet hat (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte), gab es 70 Tagessätze (also nicht vorbestraft) zu 15€ (also Sozialhilfeniveau).

Ansonsten haben die Gerichte aber gut zugelangt:

140 Tagessätze zu (wieder) 15€ gegen "Captain Future" (Landfriedensbruch, öffentliche Aufforderung zu Straftaten, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Aufforderung hierzu). Also vorbestraft und knapp an einer Haftstrafe vorbei. Und es kommt noch eine weitere Anklage.

Dazu bekam eine Apothekerin 3 Jahre Haft für 1000 falsche Impfnachweise, ihr Bekannter, der die Dinger vertickerte, bekam 4 Jahre (sie war geständig, er nicht).
(Bis 2 Jahre geht zur Bewährung, für alles drüber fährt man tatsächlich ein, nach etwa 2/3 kann man vorzeitig entlassen werden).

Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.
Quelle: https://www.volksverpetzer.de/serie/que ... in-future/

Re: Corona und der Sport

25632
Insgesamt ein Riesenthema. Es gibt sehr viele Leute in dieser Szene, die "Spenden" oder "Geschenke" sammeln. Dazu machen sie sehr deutlich, wie wenig sie vom Staat halten und nehmen für sich oft ein spannendes "Notwehrrecht" in Anspruch, mit dem sie jeden Verstoß rechtfertigen.
Wieviele davon geben diese Einkünfte korrekt beim Finanzamt an?
Dazu beziehen ja viele auch ALG-Leistungen und/oder sind in Privatinsolvenz, es gibt also noch mehr Stellen, die sich für diese Einnahmen brennend interessieren.
Das ist alles schon sehr Interessant für die Behörden, wenn das Geld -nicht wie bei Ballweg- tatsächlich für den versprochenen Zweck verwendet wird...
Die ganzen Aufrufe sind ja öffentlich. Eigentlich sehr einfach, zu schauen, ob dann auch entsprechende Einnahmen angegeben wurden.
Ballweg hat es schlichtweg übertrieben, ich befürchte aber dass sehr viele damit durchkommen werden.

Re: Corona und der Sport

25636
Perfektes Timing.

Anwalt Jun stellt gerade fest, dass bei Twitter jetzt auch Kinderpornos online bleiben (9 von 9 Meldungen bekamen "nicht verboten" als Antwort). Die rechte Bubble versucht derzeit Jun in die "Was wurde denn genau gemeldet"-Falle zu locken.

Re: Corona und der Sport

25637
ruca hat geschrieben: 06.12.2022, 13:01 Kinderpornos
Dann wird der Laden hoffentlich bald dichtgemacht. Auch wenn ich den inhaltlichen Teil der Plattform und die Usability vermissen werde. Manchmal muss man Dinge aber auch einreißen und neu bauen.

Kipo ist übrigens eine ziemlich schlechte Wortschöpfung. „Darstellung sexuellen Kindermißbrauchs“ leider bisschen sperrig.

Re: Corona und der Sport

25640
Alleine schon der Name "Demo für alle" zeigt die ganze Verlogenheit.
"Alle" sind die klassische Familie: Vater, Mutter, Kind. Nix Scheidung ("Trennungskinder werden so zu Opfern, zu Objekten einer Scheidungskultur"), ganz zu Schweigen von Homo- oder Transsexuell. Was wohl Frau Weidel davon hält?

"Demo" und Russland passt hingegen. Gegen Demos im Ausland hat Russland ja nix - ganz im Gegenteil. Und gleichgeschaltete Demos, auf denen alle mit den gleichen Plakaten rumlaufen (wie auf den Bildern auf der Website zu sehen) sind ganz nach deren Geschmack.
Zuletzt geändert von ruca am 06.12.2022, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Corona und der Sport

25644
bones hat geschrieben: 06.12.2022, 10:34 Niedersachsen: 20 Mio Coronaimpfungen - 386 Anträge wegen eines Impfschadens - 15 Fälle anerkannt

Entweder war die Impfung doch nicht so gefährlich oder es gibt eine große Verschwörung im staatlichen Gesundheitssystem.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... 11284.html
Ich glaube mit Corona sind wir bald durch. Das wird sowas wie die zweite Influenza. Weil zum Glück ca. 75% der Bevölkerung mehrfach geimpft sind.

Re: Corona und der Sport

25645
bones hat geschrieben: 06.12.2022, 10:34 Niedersachsen: 20 Mio Coronaimpfungen - 386 Anträge wegen eines Impfschadens - 15 Fälle anerkannt

Entweder war die Impfung doch nicht so gefährlich oder es gibt eine große Verschwörung im staatlichen Gesundheitssystem.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... 11284.html
Es gibt auch andere (kritischer Betrachtungen) z.B. vom ZDF:

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama ... n-100.html

oder auch vom MDR. Alle diese Betrachtungen lassen aus meiner Sicht natürlich nicht den Schluss zu, daß es sich in Summe um eine aus Nutzen-/Risikoperspektive nicht sinnvolle Maßnahme gehandelt hat. Die Betroffenen aber jetzt hängen zu lassen, ist eine Sauerei.

Re: Corona und der Sport

25648
Steffen42 hat geschrieben: 06.12.2022, 15:35 Ich wäre dafür. Zumindest für die Auflösung der Verquickungen von Staat und Kirche.
Um ersteres ging es mir hier insbesondere. Eine Institution, die Pädophilie systematisch deckt und somit mehr oder weniger zum Mitmachen einlädt, spielt für mich in der gleichen Liga.

Der zweite Punkt von Dir hebt die Doppelmoral deutlich heraus. Wenn der Laden sich nicht vor staatlichen Gerichten verantworten muss, ist das unsere Akzeptanz von mafiösen Strukuren vom allerfeinsten.

Re: Corona und der Sport

25649
leviathan hat geschrieben: 06.12.2022, 15:45
Steffen42 hat geschrieben: 06.12.2022, 15:35 Ich wäre dafür. Zumindest für die Auflösung der Verquickungen von Staat und Kirche.
Um ersteres ging es mir hier insbesondere. Eine Institution, die Pädophilie systematisch deckt und somit mehr oder weniger zum Mitmachen einlädt, spielt für mich in der gleichen Liga.

Der zweite Punkt von Dir hebt die Doppelmoral deutlich heraus. Wenn der Laden sich nicht vor staatlichen Gerichten verantworten muss, ist das unsere Akzeptanz von mafiösen Strukuren vom allerfeinsten.
Zu 100%.

Re: Corona und der Sport

25650
leviathan hat geschrieben: 06.12.2022, 15:45 Um ersteres ging es mir hier insbesondere. Eine Institution, die Pädophilie systematisch deckt und somit mehr oder weniger zum Mitmachen einlädt, spielt für mich in der gleichen Liga.
Jupp. Ich kenne jemanden, der sprichwörtlich zuviel Zeit hat und sein Recht als Kirchenmitglied sehr gut kennt. Er ist extra noch Köln gefahren, um in die Original-Akten hineinzuschauen und nicht nur die Ausschnitte zu lesen, die in der Presse landeten... (Ich glaube, es ging um das zurückgehaltene Gutachten, bin aber nicht 100% sicher).

Tja, da steht es in der Tat schwarz auf weiß. Hauptziel der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle ist bis heute, Schaden von der Kirche abzuwenden. Die Opfer interessieren nicht, wenn Interessen für diese geheuchelt wird, dann nur um das Hauptziel zu erreichen...

Resultat war ein gesammelter Austritt der Familie aus dem Laden. Und er war nicht nur Kirchensteuerzahler sondern war auch so engagiert, dass er eine große Lücke hinterlässt, die bei sehr vielen Gottesdiensten dieser -nicht kleinen- Gemeinde sehr deutlich zu merken ist...

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