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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67902
@Dartan Gute Besserung dem Fuß.

Danke für die Genesungswünsche. Habe dem Magen zur Beruhigung ein 400g Flanksteak und ne Portion Brokkolisalat verabreicht :D
Da das keine weiteren Probleme verursacht hat, scheint sich die Sache erledigt zu haben :noidea:

Die Blase unterm Zehennagel habe ich auch aufgestochen (kam man zum Glück von vorne dran), um Druck abzulassen.
Jetzt merkt man auch, dass der komplette Nagel sozusagen hohl/abgelöst ist. Wird nur eine Frage der Zeit sein, bis der abfällt.
Weiß nur noch nicht, ob das für den Marathon besser ist, wenn das vorher oder nachher passiert :gruebel:

Heute nur 10km DL irgendwann und dann sollten noch die Metaspeed geliefert werden :hurra:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67903
Ich bin immer wieder fasziniert, wie viele Trainings- Einheiten und welche Umfänge ihr realisieren könnt, das finde ich wirklich stark!

Neben guter Planungs- Taktik habt ihr sicher alle eine gute Regenerations- Fähigkeit.

Ich bin froh, wenn ich 7- 9 Trainingseinheiten in einer Woche unterbringen und diese halbwegs gleichmäßig auf Schwimmen, Laufen und Radfahren verteilen kann. Dabei hilft mir, das Training in meinem Triathlon- Verein , so dass ich mich nicht dauernd allein motivieren muß.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67905
19Markus66 hat geschrieben: 05.10.2023, 09:30
Neben guter Planungs- Taktik habt ihr sicher alle eine gute Regenerations- Fähigkeit.
Ja, und man muss halt die Intensität der Einheiten anpassen. Wenn ich nur mal auf mein Krafttraining schaue: Aktuell 3-4 Einheiten pro Woche. Hab ich auch mal früher gemacht, bin dann aber nicht noch 50km die Woche gelaufen und über 300km Radgefahren und mehrmals geschwommen. Damals hab ich dann 1-2 Tage regeneriert. Bedeutet einerseits, dass ich wegen weniger Regeneration gar nicht das Gleiche erreichen kann, aber auch dass ich im Krafttraining die Intensität zwingend anpassen muss.


Ich bin froh, wenn ich 7- 9 Trainingseinheiten in einer Woche unterbringen und diese halbwegs gleichmäßig auf Schwimmen, Laufen und Radfahren verteilen kann. Dabei hilft mir, das Training in meinem Triathlon- Verein , so dass ich mich nicht dauernd allein motivieren muß.
Planung ist natürlich mit das Wichtigste. Am liebsten trainiere ich morgens vor der Arbeit, weil diese Einheiten kann mir auch der stressigste Arbeitstag oder sonstige soziale Überraschungen nicht mehr wegnehmen. Geht super beim Schwimmen und Laufen, aber sogar beim Radfahren auf der Rolle. Dann muss man natürlich beizeiten auch früher ins Bettchen.

Gleiches gilt für Arbeitswege. Wenn ich von der Arbeit nach Hause laufe/Fahre oder zur Arbeit hin, können mir auch Überstunden oder Motivationstiefs nicht das Training wegnehmen.

Verein, Gruppe oder irgendwie Verabredungen ist natürlich auch wichtig. Gerade auf der Rolle finde ich das hilfreich. Das Meetup von meinem Coach sind immer mental geschenkte 2-2 1/2h Rollentraining. Das kann sonst alleine, auch mit dem besten Video, über die Monate ziemlich zäh werden.

Ansonsten gilt aber nach meiner Erfahrung: Motivation ist halt eine Eigenleistung und kommt nicht einfach zu einem, sondern muss aktiv erzeugt werden. Ich schwimmen beispielsweise gerne, aber ich schlafe halt auch gerne länger und frühstücke auch gerne in Ruhe. Wenn ich trotzdem 2-3 mal die Woche um 5.00 Uhr statt um 6:30 Uhr aufstehe und im dunkeln zur Schwimmhalle fahre, dann liegt das an einem erklärten Ziel - wie auch immer das ausschauen mag. Aber das hilft ungemein und als Unterstützung kommt dann mit der Zeit die Gewöhnung dazu. Zähneputzen ist ja auch irgendwie nicht spannend, aber in der Regel müssen wir uns dazu nicht mehr motivieren, weil wir es gewöhnt sind.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67906
Antracis hat geschrieben: 05.10.2023, 13:09.. Am liebsten trainiere ich morgens vor der Arbeit, weil diese Einheiten kann mir auch der stressigste Arbeitstag oder sonstige soziale Überraschungen nicht mehr wegnehmen. Geht super beim Schwimmen und Laufen, aber sogar beim Radfahren auf der Rolle. Dann muss man natürlich beizeiten auch früher ins Bettchen.
....Wenn ich trotzdem 2-3 mal die Woche um 5.00 Uhr statt um 6:30 Uhr aufstehe und im dunkeln zur Schwimmhalle fahre, dann liegt das an einem erklärten Ziel - wie auch immer das ausschauen mag...
Ja, Respekt vor Jedem der sowas kann, aber glaube mir, ich habe es monatelang probiert: Morgens um 4:30 aufstehen und eine Trainingseinheit vor der Arbeit absolvieren.

Es funktioniert bei mir nicht!

Ich bin morgens physisch und psychisch so schlecht drauf, dass ich nichts Vernünftiges zustande bringe. Die Trainingseinheiten, egal ob Schwimmen, Rollentraining oder Laufen wurden schlapp absolviert und als Quittung kam jedes mal bleierne Müdigkeit um die Mittagszeit des gleichen Tages auf.

Etwas besser war es, wenn ich vor dem Training ein wenig gegessen habe, aber viel machte auch das nicht aus. Der einzige "Vorteil": Ich habe massiv abgenommen durch den ganzen Streß, aber auf Dauer konnte ich das nicht durchhalten und habe deshalb ein Training vor 9:00 Uhr morgens aufgegeben.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67908
Bei mir heute tagsüber primär mal Vorfußgeh-Training... :zwinker5:

Jetzt eben dann – obwohl meine Wintersaison ja eigentlich in gut einem Monat anfängt :rolleyes2 – als Fersenschonprogramm ganz unverhofft meine erste nicht-regenerative Zwift-Einheit seit März und bei der Gelegenheit die erste Etappe der diesjährigen 'Tour of Watopia' mitgenommen. Wurde dann schon eine eher schweißtreibende Angelegenheit :schwitz2:, ich bin radtechnisch echt nichts mehr gewohnt :peinlich: :

1:05h @208W / 215W NP (39.2km 432HM @36.2km/h)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67914
Fjodoro hat geschrieben: 06.10.2023, 07:39 Gestern Abend noch 17km in 4:20/km bei 84% HFmax. Hintenraus etwas zäher, aber hat sich größtenteils ganz gut angefühlt.
4:20/km = MRT? :gruebel:

Bei mir war dieses Jahr – zum absoluten Höhepunkt der Vorbereitung mit gut 2 Punkten höheren VO2max als beim Marathon – das Maximium 19km @4:13/km bei 83% HFMax. Darauf basierend hochgerechnet erwarte in Frankfurt also mindestens mal eine 3:06h! :prof: :P

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67915
Dartan hat geschrieben: 06.10.2023, 08:45
Fjodoro hat geschrieben: 06.10.2023, 07:39 Gestern Abend noch 17km in 4:20/km bei 84% HFmax. Hintenraus etwas zäher, aber hat sich größtenteils ganz gut angefühlt.
4:20/km = MRT? :gruebel:
Schön wärs, aber ganz ehrlich: keine Ahnung, glaube eher nicht. Im Moment passt die Entwicklung und der Lauf hat sich wirklich gut angefühlt, zumal da auch noch 100 Höhenmeter drin waren. Aber ich kann mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen, dass ich deine Zeiten laufen kann. Da passen weder meine WKMs, noch MLRs oder Lalas. Dazu kommt, dass ich abends nach einem Arbeitstag immer besser performe (im Sinne von niedrigerer HF, nicht schneller) wie morgens. Von daher weiss ich nicht, ob man da wirklich zu sehr drauf spekulieren sollte. Ich versuche aber tatsächlich mit diesen TDLs auch ein wenig ein Gefühl für die richtige Geschwindigkeit zu finden. Die sind bewusst nicht zu hoch angesetzt, sondern sollen gen M-Effort gehen, mal leicht drüber, mal leicht drunter.
Dartan hat geschrieben: 06.10.2023, 08:45 Bei mir war dieses Jahr – zum absoluten Höhepunkt der Vorbereitung mit gut 2 Punkten höheren VO2max als beim Marathon – das Maximium 19km @4:13/km bei 83% HFMax. Darauf basierend hochgerechnet erwarte in Frankfurt also mindestens mal eine 3:06h! :prof: :P
Wenn ich das von deinen Werten hochrechne, komme ich aber eher auf eine 3:08:30 :P Und wenn man bedenkt, dass du da schon 10km vorher gelaufen warst, sollte ich besser noch ein paar Minuten drauflegen....
Im Moment habe ich mir die 3:10 als Ziel gesetzt und sehe auch das als harte Nuss an. Aber ich laufe halt auch viel nach Gefühl und werde vermutlich das auch wieder im WK so machen und lieber etwas vorsichtiger angehen. Wenn dann eine 4:35er Pace auf den ersten Kilometern rauskommt und sich richtig anfühlt, wird die genommen, bei 4:20 eben die (jedoch dann mit viel mehr Kopfkino :wink:). Es kann auch einfach noch zuviel bis dahin passieren und das Wetter ist ja auch nicht ganz ohne Einfluss. So lange eine 2:59:59 nicht in Reichweite ist (und das ist sie ganz sicher nicht), bin ich da tiefenentspannt :hihi:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67916
Fjodoro hat geschrieben: 06.10.2023, 09:26 Schön wärs, aber ganz ehrlich: keine Ahnung, glaube eher nicht. Im Moment passt die Entwicklung und der Lauf hat sich wirklich gut angefühlt, zumal da auch noch 100 Höhenmeter drin waren. Aber ich kann mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen, dass ich deine Zeiten laufen kann. Da passen weder meine WKMs, noch MLRs oder Lalas.
(...)
Wenn ich das von deinen Werten hochrechne, komme ich aber eher auf eine 3:08:30 :P Und wenn man bedenkt, dass du da schon 10km vorher gelaufen warst, sollte ich besser noch ein paar Minuten drauflegen....
Dafür war mein Lauf topfeben und von den 10km davor waren u.a. 5km @5:33/km, das geht bei mir quasi als Trabpause durch. :zwinker2: Und von der Pace von MLRs / LRs auf die Marathon Pace zu schließen halte ich weiterhin für komplett unmöglich. Und wenn man das schon versucht, bin ich wirklich der aller letzte der da als Referenz gelten sollte... :wink:

Fjodoro hat geschrieben: 06.10.2023, 09:26 Ich versuche aber tatsächlich mit diesen TDLs auch ein wenig ein Gefühl für die richtige Geschwindigkeit zu finden. Die sind bewusst nicht zu hoch angesetzt, sondern sollen gen M-Effort gehen, mal leicht drüber, mal leicht drunter.
Also sag ich doch: 4:20/km = MRT! :daumen: :zwinker2:

Fjodoro hat geschrieben: 06.10.2023, 09:26Im Moment habe ich mir die 3:10 als Ziel gesetzt und sehe auch das als harte Nuss an. Aber ich laufe halt auch viel nach Gefühl und werde vermutlich das auch wieder im WK so machen und lieber etwas vorsichtiger angehen. Wenn dann eine 4:35er Pace auf den ersten Kilometern rauskommt und sich richtig anfühlt, wird die genommen, bei 4:20 eben die (jedoch dann mit viel mehr Kopfkino :wink:).
:daumen: Habe ich mir in Berlin ja auch nicht anders vorgenommen und halte ich auch prinzipiell für eine sinnvolle Vorgehensweise. Aber zu pessimistisch sollte man das ganze dann eben doch nicht angehen, jetzt z.B. langsamer als 4:30/km zu starten fände ich mit deinen Voraussetzungen doch etwas sehr über-vorsichtig. (Einigermaßen reguläre Bedingungen vorausgesetzt natürlich.)

Und "Aber ich kann mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen, dass ich deine Zeiten laufen kann." ist kein Argument. :P Glaub mir, ich selbst kann mir beim allerbesten Willen niemals vorstellen, meine Zeiten zu laufen. Klappt dann aber meistens doch irgendwie... :hihi:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67919
Ich finde ebenfalls, dass es bei Fjodoro jetzt ziemlich gut aussieht und der starke TDL deutet darauf hin, dass eine MRT-Pace von 4:20/km durchaus realistisch erscheint.
War bei bei mir vor Münster ähnlich,- war dann aber doch defensiver angelaufen (4:35 - 4:30/km) aufgrund negativer Erfahrungen der Vorjahre (oft zu forsch gestartet). Herausgesprungen ist dann ja eine 3:09h und in Frankfurt ist die Strecke wohl noch etwas flotter.
Also ne 3:08h bis 3:06h könnte drin sein bei guter Tagesform und guten äusseren Bedingungen.
Ich war heute wieder auf der Bahn,- diesmal gab es 16 x 500M.@3:43/km (ca. 5k-Pace) mit 300Meter TP`s,- wobei ich da die ersten 80 - 100Meter immer gehen musste. Gegen Ende der 500er fühlte es sich a. eher wie 3k-Pace an und die ansteigende HF sprach auch eher dafür.
Beine aber leider erst überhaupt nicht gut,- die ersten 500M. nur 10k-Pace zum Antesten (3:51/km),- danach lief es aber immer besser, auch wenn ich nicht ganz an den Speed früherer Jahre heran kam (max. bis 3:38/km),- was aber auch nicht zu erwarten war.
Es herrschte zudem böiger Wind,- aber wenigstens blieb es trocken.
War schon ein Novum für mich diese Einheit, und 2mal pro Woche Intervalle bolzen habe ich bisher sehr selten mal gemacht. Wollte erst sogar 20 Wdh. machen, aber nach den 16 Stck. u. 8km Tempo spürte ich, das der Ofen allmählich ausging,- es reichte dann auch.
Will ohnehin mal was Anderes ausprobieren u. habe zudem Nachholbedarf nach den vielen Langintervallen bei den letzten MRT-Vorbereitungen. Ein paar TDL`s werde ich aber natürlich auch noch machen vor dem HM-WK am 5.11. u. zudem 1000er bis 3000er-Intervalle.
VO2-Max. heute nach der Einheit natürlich auch sprunghaft angestiegen (lt. runanalyze auf 71),- wobei die durchschnittliche momentan höchstens bei ca. 53 bis 54 liegen dürfte.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67920
Hi zusammen,

ich lese und schreibe leider nur noch so sproradisch hier, weil mich das neue Design und Login ziemlich nervt.

Nur soviel ist mir gerade aufgefallen bei diesem Thread:

Fortschritt lässt sich wohl daran bemessen, dass ich als ich anfing hier zu lesen das "Programm" Sub 3:20 ziemlich ehrfürchtig betrachtet habe, das ich nie schaffen würde.

Tja da fällt mir gerade auf, dass genau das in 3 Wochen in Frankfurt mein Ziel ist.
Und nach dem Köln HM, der mit 1:32:52 besser lief als überhaupt in meiner Vorstellung lag (mit 1:35-36 wäre ich super zufrieden gewesen), so dass ich jetzt richtig angefixt bin, das Optimale in den 3 WOchen noch rauszuholen.
Dann wäre auch etwas deutlich sub 3_20 möglich.

Jetzt erstmal bald schlafen damit ich ft bin für morgen 3x3000 und am Sonntag > 31 km.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67921
Susis Senf;
Fjodoro hat geschrieben: 06.10.2023, 09:26Wenn dann eine 4:35er Pace auf den ersten Kilometern rauskommt und sich richtig anfühlt, wird die genommen, bei 4:20 eben die (jedoch dann mit viel mehr Kopfkino :wink:). Es kann auch einfach noch zuviel bis dahin passieren und das Wetter ist ja auch nicht ganz ohne Einfluss. So lange eine 2:59:59 nicht in Reichweite ist (und das ist sie ganz sicher nicht), bin ich da tiefenentspannt :hihi:
:prof: wenn es sich am Anfang ein ganzkleinwenig zu langsam/leicht anfühlt, dann isses richtich :noidea:

@Vögelchen_is_back ; ALLE DAUMEN SCHONMAL GEDRÜCKT :daumen: :daumen: :daumen: :daumen:

PS
gleich geht's wieder los mit Aufladen & Verteilen für die Versorgung für morgen. Sonntag dann wieder Aufbau Start in Leipzig :rock: und Rückabwicklung der Versorgung entlang der Strecke (wir machen quasi den Besenwagen :hihi: )

PPS
gestern schonmal das Treppchen abgeholt, auf dem dkf 2015 mal stand & der Commanche in 2016 :) .. (nueinganzkleinbisschenseufz)

:winken:
Vanitas, Vanitatum Et Omnia Vanitas...
Rennanneliese

PB List sub3h20er & the rules for de Offnahme in the Hitliste

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67923
Steffen42 hat geschrieben: 07.10.2023, 11:27 Huch, kein Parkrun oder 2,5h Zwift heute früh hier?
Und Ihr so?
Also mit 2.5h Zwift kann ich nicht dienen :peinlich: (dafür gestern Abend immerhin 1:08h Zwift @190W / 197W NP), aber an den Parkrun habe ich mich heute tatsächlich wieder gewagt. :angst: Aus fersenschontechnischen Gründen heute mit den wohl weichsten aller meiner Schuhen (ASICS Nimbus 25) und tempomäßig eher vorsichtig-moderat angegangen. Ferse hat soweit gehalten :nick: und am Ende stand auf der Uhr: 5.0km in 20:43min (4:08/km) Beflügelt vom geglückten Test anschließend direkt - in netter Begleitung - noch eine kleine extra Runde dran gehängt: 10.0km @5:11/km Ferse hat weiterhin gehalten, nun hoffe ich mal dass das so bleibt und dass ich mich die nächsten Tage dann auch langsam wieder an extremere Schuhmodelle wagen kann,

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67925
Wochenzusammenfassung
Wann?Was?GesamtDetails
DienstagSchwellenintervalle
3 x (2 km @ 4:30/km, 1 km Jog)
15.26 km @ 5:04/km8:56 | 8:51 | 8:48
MittwochDauerlauf9.43 km @ 5:22/km-
FreitagHügelwiederholungen
6 x 150 m
11.59 km @ 5:31/km36.9 | 36.7 | 36.8
36.0 | 34.2 | 34.6
SamstagDauerlauf6.44 km @ 5:20/km-
SonntagLanger Lauf23.09 km @ 5:20/km-
Gesamt-65.81 km @ 5:18/km-
Die erste Woche der Grundlagenphase ist geschafft. Die Schwellenintervalle liefen in Ordnung und wurden spontan sogar progressiv gestaltet. Am Freitag gab es dann zur Abwechslung Hügelwiederholungen, welche ich am Anfang noch moderat angegangen bin und die letzten beiden Wiederholungen habe ich dann mehr Gas gegeben. Ansonsten lief der lange Lauf heute wieder recht gut, auch wenn ich zwischendurch (grob km 14-16) mit Seitenstechen zu kämpfen hatte.
Nächste Woche werde ich wahrscheinlich den Umfang runterfahren, da ich die Woche über auf Dienstreise bin und nicht weiß, wann und wie oft ich zum Laufen komme.
Persönliche Bestzeiten: 5k - 21:36 (09/2023), 10k - 43:40 (02/2022), HM - 1:34:40 (02/2023), M - 3:26:26 (04/2023)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67926
Bei mir heute als Kompromiss aus Fersenschonen und Formerhaltung irgend so ein Mittelding aus MLR und LR:

26.4km 152HM @4:46/km 78% HFmax

Dermatologisch an der Ferse noch eher grenzwertig, hat zwar so weit alles gehalten, aber auf der zweiten Laufhälfte doch ein etwas unangenehmes Gefühl. :angst: Der komplette Rest des Körpers hat sich dafür heute aber unerwartet gut angefühlt, gibt mir Hoffnung dass ich das Post-Marathon-Formloch noch ein wenig herauszögern kann. :nick:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67927
@darth Also 26,4km kann man schon guten Gewissens als LR bezeichnen,- warst dann ja knapp über 2 Std. unterwegs, wenn ich richtig gerechnet habe?
Bei mir wurden es heute 25km@4:51/km (75HM),- war somit auch knapp über 2 Std. unterwegs :wink:
Lief schon besser als letzte Woche, obwohl mir die beiden harten Tempo-Einheiten unter d. Woche natürlich noch in den Beinen steckten.
1. Hälfte 5:03/km; 2. Hälfte 4:39/km mit 5km EB near MRT-Pace.
Es war mit nur 13 bis 14 Grad angenehm kühl und ausnahmsweise mal wenig Wind.
Die Woche:
MO.: Viel Gehen/Stabi/Kraft/Gym u. Arbeit
DI.: Bahntraining: Gesamt 15km; darin 12x100M. u. 20x200M@3:25/km (200M.Geh/Trabpausen). Windig u. regnerisch
MI.: 9km Recovery (ohne Uhr); sehr langsam
DO.: 8km easy und viel gegangen (besonders während der Arbeit)
FR.: Bahntraining: Gesamt 17km; darin 16x500M.@3:43/km (5k-3k-Pace); 300M. Geh/Trabpausen. Windig
SA.: 9km Recovery (ohne Uhr) & viel Gehen
SO.: 25km LDL@4:51/km (75HM). 1. Hälfte 5:03/km; 2.Hälfte 4:39/km. 14 Grad; kaum Wind.
Gesamt 84km Laufen
Zu den Tempoeinheiten hatte ich ja schon Einiges bemerkt. Die Speed-Intervalle am DI. waren natürlich erst noch ungewohnt, da es sehr lange her war, wo ich so etwas mal gemacht hatte. Äussere Bedingungen auch eher mässig,- daher war von der Pace nicht mehr zu erwarten. Zudem Beine nur so la la. Für die Lauf-Motorik war es aber doch eine sehr sinnvolle Einheit.
Am Freitag bei den 500ern hatte ich erst äusserst schlechte Beine und kam nur sehr mühsam auf Speed; wurde dann mit der Zeit aber besser. Die ersten 250 Meter meist 5k u. 2. Hälfte dann 3k-Pace bis max. 3:38/km,- na ja, lief schon mal schneller; aber dafür dass ich 16 Wdh. absolviert hatte, war es schon ne äusserst fordernde QTE, die sich dann an den Folgetagen auch in den Beinen bemerkbar machte (logischerweise).
Kommenden DI. werde ich vermutlich 1000er-Intervalle in 10k-Pace laufen (8-10mal) und den Freitag danach einen 10km-Schwellen-TDL. Mal sehen, was dabei dann so rausspringt ...

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67928
Ich habe die Woche mit einem 35er abgeschlossen. 5:03 bei ebenfalls 78% HFmax. Ein paar technische Probleme mit der Verpflegung gehabt und ansonsten etwas zäher als letzte Woche. Passt aber soweit. Waren aufgrund diverser familärer und berufl. Verpflichtungen diese Woche leider nur 3 Einheiten. Quasi Taper Frühstart. Ich muss mal schauen, wie ich die nächsten 2 Wochen angehe, v.a. die länge der nicht mehr ganz so langen Läufe ist mir noch nicht ganz klar.

Mal eine ganz andere Frage für die Zukunft: Ich bin jemand, der normal nichts mitnimmt, ausser es geht über die 30km oder die Kombi >25km und warm. Da hatte ich bisher einen kleinen Laufrucksack mit Trinkblase dabei. Das geht ist aber nicht ideal - zumal die Blase heute geleckt hat. Ich überlege daher, mir für das nächste Jahr eine Laufweste anzuschaffen. Habt ihr da Empfehlungen bzw. wie haltet ihr es mit der Verpflegung bei den langen Läufen?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67929
Fjodoro hat geschrieben: 08.10.2023, 20:19 Ich habe die Woche mit einem 35er abgeschlossen. 5:03 bei ebenfalls 78% HFmax. Ein paar technische Probleme mit der Verpflegung gehabt und ansonsten etwas zäher als letzte Woche. Passt aber soweit. Waren aufgrund diverser familärer und berufl. Verpflichtungen diese Woche leider nur 3 Einheiten. Quasi Taper Frühstart. Ich muss mal schauen, wie ich die nächsten 2 Wochen angehe, v.a. die länge der nicht mehr ganz so langen Läufe ist mir noch nicht ganz klar.

Mal eine ganz andere Frage für die Zukunft: Ich bin jemand, der normal nichts mitnimmt, ausser es geht über die 30km oder die Kombi >25km und warm. Da hatte ich bisher einen kleinen Laufrucksack mit Trinkblase dabei. Das geht ist aber nicht ideal - zumal die Blase heute geleckt hat. Ich überlege daher, mir für das nächste Jahr eine Laufweste anzuschaffen. Habt ihr da Empfehlungen bzw. wie haltet ihr es mit der Verpflegung bei den langen Läufen?
Sieht doch nach wie vor gut aus bei dir für Frankfurt, Fjodoro.
Also mit Laufweste habe ich noch keine Erfahrungen gemacht,- bei den LDL`s nehme ich in der Regel ohnehin nie was mit,- ausser wenn ich mal ein Gel teste.
Allerdings in der Ultra-Vorbereitung letztes Jahr, als ich Bergläufe mit über 40km Länge absolvierte, habe ich immer einen Hüftgurt (bzw. Belt) umgehabt,- da ist auch eine kleine Trinkblase mit dran (passt aber nicht viel rein) mit Bauchfach, wo man einige Gels u. Riegel verstauen kann. Den hatte ich dann auch beim Rennsteig-Ultra umgehabt und war damit gut durchgekommen (allerdings dann auch mit zusätzlicher Verpflegung an den Ständen).

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67930
Fjodoro hat geschrieben: 08.10.2023, 20:19 Ich überlege daher, mir für das nächste Jahr eine Laufweste anzuschaffen. Habt ihr da Empfehlungen bzw. wie haltet ihr es mit der Verpflegung bei den langen Läufen?
Salomon S-Lab kann ich empfehlen. Benutze die allerdings nicht mehr. So lange laufe ich momentan nicht und brauche daher keine Verpflegung, ähnlich wie @movingdet65.

Hab an den ganz heißen Tagen eine Softflask mit Wasser dabei gehabt. In der Hosentasche oder im Hüftgurt (ätzend).

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67931
Danke schonmal ihr zwei. Normal nehme ich ausser einem Formbelt auch nichts mit. Wasser ist aber manchmal dann aufgrund der Temperaturen mir schon lieber bzw. sicherer. Sind dann nur eine Handvoll Läufe pro Saison. Wäre heute wohl nicht notwendig gewesen, aber nun gut.
Flasche tragen an Gurt oder in der Hand wäre doof. Der Salomon von Steffen klingt da schon interessant, hatte bei Salomon auch schon den Skin Active 4 gesehen und interessant empfunden.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67932
@Verpflegung bei Long Runs
Essen generell ohne. Und da ich bisher noch keinen Trinkrucksack gefunden habe, der mich nicht komplett kirre macht (habe aber auch noch nicht so viele probiert), Wasser normalerweise auch ohne. Wenn es richtig warm ist, dann entweder leiden, oder irgendwo auf der Strecke z.B. an einem öffentlichen WC anhalten und ein paar Schluck aus dem Wasserhahn. Ganz selten nehme ich auf den ersten paar Kilometern eine normale Wasserflasche einfach in die Hand und entsorge die dann beim nächst-besten Mülleimer sobald leer.

@Chicago Marathon
Wow, scheint ja auch eine echt flottes Pflaster zu sein. :wow: Von Weltrekorden und Europa-Rekorden mal ganz zu schweigen, mindestens zwei Leute die hier (vor langer, langer Zeit :frown:) schon mal gepostet haben, sind dort mal eben unter 2:30h gelaufen, einer sogar deutlich. :haeh: :wow: :mundauf: Und einer der bei "meinen" Mittwochs-Intervallen oft mit dabei ist, hat dort heute auch die sub3 geknackt. :nick: :hurra: :)

@Training
Hier meine beiden letzten Wochenberichte nachgereicht. Ohne weitere Kommentare, da ja stets schon kurzfristig was dazu geschrieben:

25.9.2023 - 1.10.2023
(Regenerationswoche)
Tag Was Details Anmerkungen
Mo: Radtrainer 0:30h @121W / 125W NP regenerativ
Di: Radtrainer 0:45h @141W / 146W NP locker
Mi: Laufen 11.0km @4:45/km mit
2x[8'+6'+4'+2' mit 90'' Pause]
Laufgruppen Intervalle
(~ @4:00/km)
Do: Laufen 8.2km @5:01/km (119HM) 8km locker
Fr: Laufen 6.5km @4:41/km (101 HM) Kurz & (etwas) knackig
Sa: Laufen 5.0km in 20:03min (4:00/km) Parkrun
So: Laufen 21.5km @4:54/km (149HM) 21km Grundlage
==> Laufen
Rad
Radtrainer
Fitness
52.1km (4:09h, 4:47/km, 5x)
27.1km (1:20h, 2x) (Pendeln)
33.0km (1:15h, 133W, 2x)
-
6:45h - 639 TRIMP - 464 TSS
2.10.2023 - 8.10.2023
(Undefinierte Irgendwas-Woche)
Tag Was Details Anmerkungen
Mo: Laufen 8.0km @5:18/km (116 HM) 8km Recovery
Di: Rad 101km 1022HM @25.9km/h
(3:54h @147W / 172W NP)
Sehr windige Feiertagsausfahrt
Mi: Laufen 8.2km @4:54/km mit
2x[4'+3'+2'+1' mit 90'' Pause]
Laufgruppen Intervalle
(@[3:39 3:38 3:34 3:17]/km)
Do: Radtrainer 1:05h @208W / 215W NP Fersenschonprogramm
(Tour of Watopia - Stage 1)
Fr: Radtrainer 1:08h @190W / 197W NP Fersenschonprogramm
(Tour of Watopia - Stage 1)
Sa: Laufen 5.0km in 20:43min (4:08/km)
+
10.0km @5:11/km
Vorsichtiger Parkrun
+
Verlängerung
So: Laufen 26.4km @4:46/km (152HM) 26km Formerhaltungslauf
==> Laufen
Rad
Radtrainer
Fitness
57.8km (4:42h, 4:53/km, 5x)
128.1km (5:22h, 3x) (inkl. Pendeln)
77.8km (2:13h, 199W, 2x)
-
12:17h - 1104 TRIMP - 817 TSS

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67933
Danke @dkf für deine Hilfsbereitschaft :daumen:

Vielleicht noch eine kurze Nachfrage @Dartan : Kann durchaus sein, dass es mir entgangen ist oder überlesen wurde, aber hast du diese "komische Blase" irgendwie behandelt, aufgemacht oder sonstiges?

Leider bin ich die vergangenen Tage hier nicht zum schreiben gekommen. Zum Asics Metaspeed sollte aber noch erwähnt werden, dass es davon zwei Versionen gibt.
Der Sky+ ist für Vorderfuß & Mittelfußaufsatz gedacht, und pusht den Träger laut Reklamevideo zu größeren Schritten aufgrund der längeren Flugphase durch den Push.
Der Edge+ ist für den Läufertyp mit Fersenaufsatz entwickelt worden und ermöglicht dem Läufer durch die Herausnahme des vertikalen Bounce offenbar eine höhere Schrittfrequenz.
Finde ich sehr interessant von Asics, diesen Weg einzuschlagen, um auch für die breite Masse einen geeigneten Rennschuh im Portfolio zu haben. Bei den Japanern könnte da außer viel Bla Bla sogar tatsächlich ein Effekt zu erwarten sein.

@Fjodoro Wenn ich was mitnehme, dann nur Wasser in einer Softflask, welche ich im Handyfach der Laufhose verstaue. Mitnahme bei langen Läufen >HM Distanz bei hoher Wärme oder zum testen von Gels auf diesen langen Kannten.
Habe auch unterwegs schon mal was gekauft und mit Handy bezahlt. Klappt rund um Deutschland ganz gut, hier im eigenen Lande ist es wohl ratsamer nen Notgroschen dabei zu haben.

Meine Woche ist mal wieder schnell erzählt:
Viel gearbeitet, kaum zum laufen gekommen, wenn dann erst sehr spät. Erster Lauf mit Stirnlampe bereits erledigt.
Heute auch erst spät losgekommen, war vorher noch ein Fototermin unserer Kyffhäuserkameradschaft angesetzt zum 120jährigen Jubiläum.
Hier dann die Woche:
WannWasWievielHF-MAX
Montagnix
Dienstagnix
MittwochFahrtspiel11,2Km @4:59/km79%
DonnerstagDauerlauf9,0Km @5:06/km76%
Freitagnix
Samstagnix,außer viel Autofahren und Gardening
SonntagLanger Lauf23,3Km @5.20/km78% (nur Handgelenksmessung)
43,5WKM erhalten mal gerade so die Form. Übrigens bin ich fast beschwerdefrei, nur die rechte Hüftseite ist noch nicht so ganz in der Spur. Wird aber von Woche zu Woche immer besser.
Dazu habe ich übrigens eine gewagte Hypothese: auf meinen Laufrunden in der Heimat ist eigentlich keine Straße so richtig eben, außer den Bundesstraßen, größeren Kreisstraßen und neu gemachten Straßen. Erstere und zweitere kreuze ich höchstens mal, und das äußerst selten, letztere gibt es im Umkreis von 10Km nicht.
Da ich überwiegend auf der linken Straßenseite laufe, komme ich mit dem rechten Fuß in der Regel eher auf den Aspahlt auf. Teils sind die Straßen so rund, dass ich mittlerweile dazu übergegangen bin in der Mitte zu laufen sofern möglich. Könnte es dadurch evtl. zu Dysbalancen insbesondere im Bereich der Hüfte kommen?
Wie geschrieben, nur so eine Hypothese... Damit man eine Vorstellung von runden Straßen hat: Mittlerweile werden zu runde Straßen für den öffentlichen Verkehr gesperrt, da die Gefahr, sich die Ölwanne aufzureißen nicht unerheblich ist (non Tuning-Car).
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Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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RedDesire hat geschrieben: 08.10.2023, 21:40Vielleicht noch eine kurze Nachfrage @Dartan : Kann durchaus sein, dass es mir entgangen ist oder überlesen wurde, aber hast du diese "komische Blase" irgendwie behandelt, aufgemacht oder sonstiges?
Anfangs gar nicht, da komplett unter dicker Hornhaut vergraben und nicht zugänglich, oder auch nur sichtbar. Irgendwann hatte ich dann vorsichtshalber doch mal ein compeed Blasenpflaster drauf gepappt, was aber im Nachhinein betrachtet eher kontraproduktiv war. Dadurch ist die Hornhaut wohl noch mehr durchweicht und außerdem wurden die Scherkräfte auf die Haut dadurch eher noch erhöht. Mittwoch ist die Hornhaut dann großflächig aufgerissen und hat sich komplett abgelöst. Jetzt bin ich in dem Zustand, dass alles soweit halbwegs verheilt ist, ich aber keinerlei Hornhaut unten auf der Ferse mehr habe, sondern nur in recht dünne Schicht frischer Haut. So weit, so gut, aber ich sollte wohl weiterhin etwas vorsichtig sein, bis sich da wieder ein paar mehr Hautschichten angesammelt haben.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67935
Danke @Dartan für die Erläuterung. Blasenpflaster hätte ich jetzt tatsächlich auch als kontraproduktiv eingestuft.
Wäre da wohl auch von der Fraktion "aufschneiden" gewesen. Bedeutet, nur einen kleinen Teil anritzen, Flüssigkeit so gut es geht rausdrücken und dann Zug-, oder Jodsalbe als Entzündungshemmer drauf. Schließlich mit Standardpflaster abdecken und Geduld aufbringen.
Würde wohl eher die Rolle gängig machen oder mal Experimente mit Tape versuchen :noidea:

Edit: @Chicago Wahnsinn :geil: sowohl der junge Herr als auch Hassan. Schnelles Pflaster wenn das Wetter passt, evtl. ein Pokerspiel sollte der Wind zu sehr auffrischen. Zum gucken an verschiedenen Punkten aber ausgezeichnet und auch nicht zu voll dort. Irgendwann laufe ich den auch mal. Dort im Hard Rock sogar mal glück gehabt und man setzte mich neben Mike Ness von SD :headbang:
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Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67939
RedDesire hat geschrieben: 08.10.2023, 21:40
@Fjodoro Wenn ich was mitnehme, dann nur Wasser in einer Softflask, welche ich im Handyfach der Laufhose verstaue. Mitnahme bei langen Läufen >HM Distanz bei hoher Wärme oder zum testen von Gels auf diesen langen Kannten.
Habe auch unterwegs schon mal was gekauft und mit Handy bezahlt. Klappt rund um Deutschland ganz gut, hier im eigenen Lande ist es wohl ratsamer nen Notgroschen dabei zu haben.
Puh, da bin ich wohl ein Exot hier. Handyfach in der Laufhose habe ich nicht bzw. die einzige Tasche würde höchstens für einen Schnaps reichen. Handy nehme ich auch nie mit und die Läufe sind meist in der Wallachei, sodass ich nur durch ein paar Dörfer komme in denen weder Tankstellen, noch öffentliche WCs oder sonstwas ähnliches vorkommen. Und die weniger Brunnen sind nicht unbedingt einladend. Sicher gäbe es da die ein oder andere Möglichkeit in Form von Weingut oder ähnlichem, aber der Gedanke an Anhalten während eines Laufes lässt mich ähnlich erschaudern wie eine Laufrunde andersrum laufen zu müssen :wink:
Wie gesagt, die Frage stellt sich bei mir auch wirklich selten. Eine Weste, in der eine Flask vorne reinkommt, scheint die naheliegendste Lösung zu sein. Danke euch allen für eure Rückmeldungen.

RedDesire hat geschrieben: 08.10.2023, 21:40 Da ich überwiegend auf der linken Straßenseite laufe, komme ich mit dem rechten Fuß in der Regel eher auf den Aspahlt auf. Teils sind die Straßen so rund, dass ich mittlerweile dazu übergegangen bin in der Mitte zu laufen sofern möglich. Könnte es dadurch evtl. zu Dysbalancen insbesondere im Bereich der Hüfte kommen?
Wie geschrieben, nur so eine Hypothese... Damit man eine Vorstellung von runden Straßen hat: Mittlerweile werden zu runde Straßen für den öffentlichen Verkehr gesperrt, da die Gefahr, sich die Ölwanne aufzureißen nicht unerheblich ist (non Tuning-Car).
Das kann schon zu Dysbalancen führen. Darüber habe ich vor Ewigkeiten sogar mal was gelesen. Ich bin da auch sehr anfällig dank meiner "Pierre-Littbarski-Gedächtnisbeine" (wie sie mal ein Schuhverkäufer genannt hat). Daher versuche ich auch meist in der Mitte zu laufen oder wechsele die Seite ab und an.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67940
RedDesire hat geschrieben: 08.10.2023, 21:40 Leider bin ich die vergangenen Tage hier nicht zum schreiben gekommen. Zum Asics Metaspeed sollte aber noch erwähnt werden, dass es davon zwei Versionen gibt.
Der Sky+ ist für Vorderfuß & Mittelfußaufsatz gedacht, und pusht den Träger laut Reklamevideo zu größeren Schritten aufgrund der längeren Flugphase durch den Push.
Der Edge+ ist für den Läufertyp mit Fersenaufsatz entwickelt worden und ermöglicht dem Läufer durch die Herausnahme des vertikalen Bounce offenbar eine höhere Schrittfrequenz.
Hast du für das "Sky+ für Vorderfuß & Mittelfußaufsatz", "Edge+ für Fersenaufsatz" eine Quelle? :gruebel: Ich lese eigentlich immer nur, Sky für Leute die mit steigenden Tempo primär die Schrittlänge vergrößern, Edge für Leute die primär die Frequenz erhöhen. Und das ist ja eigentlich recht unabhängig vom Fußaufsatz. Bzw. würde ich vermuten dass bei sehr großen Schritten die Wahrscheinlichkeit zum Fersenaufsatz sogar eher steigt? (Aufgrund meiner niedrigen Schrittfrequenz habe ich mich, trotz Fersenaufsatzes, für den Sky+ entschieden.)

RedDesire hat geschrieben: 08.10.2023, 21:40 Da ich überwiegend auf der linken Straßenseite laufe, komme ich mit dem rechten Fuß in der Regel eher auf den Aspahlt auf. Teils sind die Straßen so rund, dass ich mittlerweile dazu übergegangen bin in der Mitte zu laufen sofern möglich. Könnte es dadurch evtl. zu Dysbalancen insbesondere im Bereich der Hüfte kommen?
Was habt ihr denn für Straßen?!? :haeh: Also wenn man wirklich regelmäßig mit dem Fuß schräg auf der Straße steht, kann ich mir schon vorstellen, dass das Dysbalancen oder andere muskuläre Probleme verursacht. Aber da "meine" Wege hier zum Glück meistens doch eher flach sind, habe ich da keine Erfahrungswerte. :gruebel:

Was ich tatsächlich immer mache um Dysbalancen zu vermeiden, ist auf der Laufbahn zumindest das Ein- und Auslaufen in entgegengesetzter Richtung wie das Hauptprogramm zu laufen, da ich mir nicht vorstellen kann dass es sonderlich gesund ist immer nur Linkskurven zu laufen...

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67942
Steffen42 hat geschrieben: 09.10.2023, 12:13Und Ihr so?
dkf hat sich am WE eine klitzekleine Erkältung eingezogen :noidea: , könnte darüber hinaus von der Reifenpanne bei der Rückabwicklung der Marathonstrecke, mitten im Nirgendwo und dem brummeligen aber findigen ADAC Techniker berichten, der uns den Reifen geflickt hat :daumen: , so dass, mit etwas Verspätung, der Abtransport fortgesetzt werden konnte :nick:

Im Übrigen, @RedDesire , die Hilfsbereitschaft der FFW'n hier ist beachtlich, und konkrekt aus Röglitz, kommt immer eine Frauentrupp, die sind der Hammer :love2:

Ansonsten, freut selbige sich gerade über diesen Beitrag;
Fjodoro hat geschrieben: 09.10.2023, 09:19Puh, da bin ich wohl ein Exot hier. Handyfach in der Laufhose habe ich nicht bzw. die einzige Tasche würde höchstens für einen Schnaps reichen. Handy nehme ich auch nie mit und die Läufe sind meist in der Wallachei, sodass ich nur durch ein paar Dörfer komme in denen weder Tankstellen, noch öffentliche WCs oder sonstwas ähnliches vorkommen. Und die weniger Brunnen sind nicht unbedingt einladend. Sicher gäbe es da die ein oder andere Möglichkeit in Form von Weingut oder ähnlichem, aber der Gedanke an Anhalten während eines Laufes lässt mich ähnlich erschaudern wie eine Laufrunde andersrum laufen zu müssen :wink:
Wie gesagt, die Frage stellt sich bei mir auch wirklich selten. Eine Weste, in der eine Flask vorne reinkommt, scheint die naheliegendste Lösung zu sein. Danke euch allen für eure Rückmeldungen.
@Fjodoro übergebe hiermit den Staffelstab von Exot -> zu Exot sozuagen ( könnte gelegentlich nochmal die Anekdote mit Laufen in Baden Baden mit ohne Händi allein im Nirgendwo und umkehren ist nicht... :wegroll: )
Vanitas, Vanitatum Et Omnia Vanitas...
Rennanneliese

PB List sub3h20er & the rules for de Offnahme in the Hitliste

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67944
Steffen42 hat geschrieben: 09.10.2023, 12:27 Gute Besserung, @dkf!
+1 :besserng:


Meine letzte Woche war super:

Di: das erwähnte Doppeln aus morgens 8km @5:50, NM 22,5km mit 830hm @laaangsam
Mi: Muskelkater :gruebel:
Do: Muskelkater Teil 2 + 1,5h Tanzen
Fr: 22km @5:43 (da kein Fußball)
So: 50min Fußball

Damit diese Woche bei 3x laufen 52,5km und 1x Fußball 0:50h
Mein VDOT bei Runalyze direkt auf knapp über 40 geklettert :peinlich:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67945
ICh muss hier mal etwas seelischen Ballast abwerfen, dafür entschuldige ich mich im Vorhinein.
Da ich aber glaube, dass das dem einen oder anderen hier auch passieren könnte - nämlich den Einsteigern, die hier mitlesen, möchte ich es dennoch los werden - es soll also kein reines "den Frust von der Seele schreiben" werden.
Also los:
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Langsam beginne ich, mich wegen dem Faden hier irgendwie verpflichtet zu fühlen, ständig zu ballern. Scheiß Gruppenzwang.
Habe in einem Anflug von Wahnsinn kurz überlegt, mich für einen 27km WK mit 400hm am Sonntag anzumelden, um hier einen tollen Bericht schreiben zu können
Konnte mich aber zum Glück beherrschen. Zum einen habe ich am Tag davor ein "Pokalspiel" (Hobby-Liga Cup) und zum anderen wäre ich für diesen WK schlichtweg zu untrainiert, um eine für mich zufriedenstellende Zeit zu laufen. Höchstwahrscheinlich würde ich mich komplett abschießen und hätte dann überhaupt keine Freude mehr.


:verdacht: Soll kein Vorwurf oder Beschwerde an irgendjemanden hier sein, mehr als Memo an mich selbst gerichtet, mich nicht unter Druck setzen zu lassen und auf meinen Geist+Körper zu hören, statt sich durch eure langjährig aufgebauten Trainingsvolumina beeinflussen zu lassen...

Schon komisch, wie schnell/leicht das geht, sich hier wegen gar nichts gestresst zu fühlen.... Hat mich wirklich beschäftigt die letzten zwei Wochen. Ein ständiges Unwohlsein im Kopf, ohne genau sagen zu können, woher diese Unruhe kommt... #1stworldproblems

Ich vermute, dass ich mich durch meine Entscheidung, nächsten Mai einen Marathon zu laufen und dem ständigen Vergleich mit EUREN Vorbereitungen (auf WK) massiv gestresst fühle, im Sinne von "ich MUSS mehr laufen"
Das ist einfach absurd lächerlich, stresst mich aber wirklich.

Aus diesem Grunde lege ich sämtliche Überlegungen hinsichtlich MRT auf Eis, vermutlich bin ich einfach noch nicht soweit bzw. ist es mir offensichtlich nicht wert, für eine Vorbereitung auf anderen Sport zu verzichten. Eigentlich war das im Vorhinein klar, aber irgendwie habe ich das wohl verdrängt oder als Schwäche gedeutet.

Fakt ist: ich bin Laufanfänger, spiele viel zu gerne Fußball, habe einfach keine Lust auf LongRuns (alles größer 2h) und mit diesem Hintergrund ist eine Teilnahme an einem Marathon schlichtweg eines: eine blöde Idee.

Ergo hier die öffentliche "Kapitulation", um mir den selbst auferlegten mentalen Druck zu nehmen.
Ihr seid eine richtig coole Truppe, macht weiter so!


Ich werde weiterhin mit Freude mitlesen, aber mir andere Vorbilder suchen, denen ich nacheifere. Mal sehen, was im Anfängerforum so los ist - denn da gehöre ich hin :hallo:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67947
@feu92

:meinung:

Man sollte sich einfach in Bewusstsein halten, dass man als Läufer keinen Marathon laufen muss. Wenn man das will, dann sollte man sich meiner Meinung nach klar darauf fokussieren, sonst wird einem weder die Vorbereitung noch der Marathon selbst irgendwelche Freude bereiten. Aber wie schon gesagt, zum Glück gibt es keine Pflicht unbedingt einen Marathon zu laufen, es gibt ja durchaus auch kürzere Distanzen die man mit einer weniger zeitintensiven Vorbereitung gut meistern kann. Wenn dir u.a. der Fußball so wichtig ist, was absolut ok ist, ich komplett verstehen kann und ich dir gar nicht ausreden will, wirst du auf 5k, 10k oder - wenn's unbedingt sein muss - mal einen HM, deutlich glücklicher werden und wirst das Training dafür deutlich besser mit deinen restlichen Programm vereinen können. Und außerdem dürften die Überschneidungen und Crosstraining-Effekte zwischen Fußball und diesen kürzeren, schnelleren Laufdistanzen auch noch viel ausgeprägter sein.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67949
@feu92
Ich teile die Meinung von Darth voll und ganz. Einen Marathon läuft man, weil man es will, nicht weil man es muss. Die Vorbereitung hierzu erfordern den vollen Focus darauf, insbesondere wenn man da noch etwas unbedarft ist.
Auch kürzere Läufe wie der Hermannslauf, an welchem der Det & meiner einer Teilgenommen haben, erfordern eine gezielte Vorbereitung mit Trainingsdiziplin, wenn man denn ein selbst gestecktes zeitliches Ziel verfolgt.
Familie, Freunde, Hobby's und Beruf müssen dieses vereinbaren können. Wenn du eben zum jetzigen Zeitpunkt erkannt hast, dass es in dem Maße nicht vereinbar ist, so kann ich dir nur meinen Respekt dazu entgegenbringen, denn viele andere schätzen den Aufwand dazu ganz offenbar verkehrt ein.
Auch auf die langen, langsamen Läufe muss man eben "Lust" haben, Ich denke so ganz ohne diese in einer Vorbereitung wird es extrem schwierig.
Mir geht es dabei etwas anders, denn ich habe total Lust auf einen Marathon pro Jahr, weiß allerdings, dass mit der beruflichen Situation so wie sie ist in keinem Maße zu vereinbaren ist. Das habe ich im Frühjahr diesen Jahres schmerzlich festgestellt, denn aus heiterem Himmel musste ich für einen erkrankten Kollegen in die Bresche springen und meine Gesamte Laufvorbereitung sowie der Lauf an sich standen auf Messers Schneide. Ich habe mich da aber durchsetzten können, konnte sogar das zugehörige Projekt erfolgreich abschließen und war einem Tag vor dem Rennen wieder in der Heimat. Logischerweise fehlte da Erholungszeit, aber zumindest konnte ich dieses Laufdebut einigermaßen zufriedenstellend finishen.
Dartan hat geschrieben: Hast du für das "Sky+ für Vorderfuß & Mittelfußaufsatz", "Edge+ für Fersenaufsatz" eine Quelle? :gruebel: Ich lese eigentlich immer nur, Sky für Leute die mit steigenden Tempo primär die Schrittlänge vergrößern, Edge für Leute die primär die Frequenz erhöhen. Und das ist ja eigentlich recht unabhängig vom Fußaufsatz. Bzw. würde ich vermuten dass bei sehr großen Schritten die Wahrscheinlichkeit zum Fersenaufsatz sogar eher steigt?
Außer dem, was dem Video zu entnehmen ist, Nein. Dort wird ja eingeblendet, dass die Analytiker Profiathleten untersucht haben, wie diese ihre Geschwindigkeit steigern. Entweder über die Schrittlänge, oder eben durch die Frequenzsteigerung (mit gleichzeitiger Zunahme der Schrittlänge). Bei den Athleten, welche über die Schrittlänge kommen, wurde eine erhöhte vertikale Bewegung festgestellt. wohingegen das bei der Erhöhung der Schrittfrequenz nicht so deutlich zum tragen kommt.
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Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

67950
Leider sind nur drei Anhänge pro Beitrag zulässig, daher wird gesplittet :noidea:

Viel interessanter fand ich allerdings die Auswertung des Fußaufsatzes in Bezug zur Hüfte. Hier hat offenbar der Lauftyp, welcher die Geschwindigkeit über die Schrittfrequenz steuert, oftmals zuerst die Ferse am Boden.
Mir ist selbstverständlich bewusst, dass dieses keine komplett neuen Erkenntnisse der Biomechanik sind, allerdings finde ich es doch recht interessant, dass sich die Japaner hier auf unterschiedliche Lauftypen eingelassen haben um einen entsprechenden Schuh am Markt zu platzieren. Die Zeit wird es zeigen ob sich dieses Marktmodell so durchsetzt oder fallen gelassen wird.
Die Analyse meiner Wettkampfergebnisse zeigt jedenfalls, dass die Schrittfrequenz nahezu "nur" um +-4 SPM variiert, während die Schrittlänge entsprechend verändert wird. Durch mehr Disziplin und Armarbeit könnte ich hier wohl auch noch die Frequenz mit anziehen, aber dazu fehlt mir derzeit einfach der Wille und Zeit das zu investieren.... Vielleicht wird das ja noch etwas für den Winterplan.
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