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Joels Daily Challenge - Streakrunning

208 km²

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Ich berichtete ja schon von der Funktion bei Runalyze, die sich "Tiles counter" nennt.

Gestern habe ich ein weiteres Rechteck voll gemacht und damit meine "grüne" Zone auf 17x17 Teile vergrößert. Laut Beschreibung ist ein Teil ca. 1,2x0,6km groß. Das ergibt dann tatsächlich 208 km², für 17x17 Teile.
ein Bild, mehr als tausend Worte.

Dazu mussten gestern noch zwei Teile erlaufen werden. Was wir im Rahmen eines Longruns machten. Dieser führte durch den wunderschönen Pfälzerwald, Natur pur.

Dochunterwegs, hinter der Autobahn, kamen wir auf einmal auf eine weitere "Autobahn". So nenne ich diese breiten Schotterpisten für 40 Tonner. Die immer häufiger in den Wald verlegt werden, damit die Giganten der Landstraße nicht absaufen im Matsch. Wo man sich fragt, wer braucht die? Die Natur und die Tiere oder doch nur die WIRTSCHAFT? Die sich mit einem Forst davor zu tarnen versucht.
Kleine Waldwege werden mit voller Absicht zugeworfen, damit man sie nicht mehr begehen kann. Nur um dann solche Pisten zu bauen. Zum Kotzen ist das.

Aber das war noch gar nicht alles. Der Hammer, kam erst noch. Da lief doch mitten im Wald ein Dieselgenerator. Direkt neben einem nagelneuen Funkmast. Mitten im Wald. Ich vermute Strom haben sie (noch) nicht bis an die Stelle bekommen. Also lieber 24/7 ein Dieselaggregat laufen lassen. Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Wer genehmigt sowas? Und vor allem, warum?
Hätten Sie besser ein Windrad hingestellt. Das hätte Strom produziert und keim CO². Aber das will man im Pfälzerwald ebenfalls verhindern, denn die Windräder schaden der Natur, weil sie sie, unter anderem verschandeln. Ja ist klar, aber Dieselaggregate für Funkmastzellen helfen der Natur ganz sicher.

Liebe Politiker, wie blöd seid ihr eigentlich wirklich?
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Ihr dürft niemals die Laserströme kreuzen

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Das war heute mein Motto, als ich unterwegs war. Eine witzige Möglichkeit, ein Wohngebiet gründlich abzulaufen, ohne seine eigene GPS-Spur zu kreuzen.
Am Ende wurde ich etwas übermütig. Ich habe zwar auf linken und rechten Rand des Radwegs geachtet. Aber das GPS war dann leider etwas ungenau :traurig: Aber trotzdem ist es mir ganz gut gelungen, wie ich finde. Natürlich kann man das im Wohngebiet auf der linken Seite noch besser machen. Aber heute war ja auch noch nicht der letzte Abend, an dem ich dort laufen gehe.

Und immerhin war die Straße unten links breit genug, um die Ströme auseinander zu halten, da habe ich nälich auch darauf geachtet, linke Seite hoch und linke Seite wieder runter. Wobei links relativ zur Laufrichtung zu sehen ist, natürlich. :prof: :P

btw. Marshmallow ist mir nicht über den Weg gelaufen :hihi:
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Zufrieden

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Ihr wisst ja, ich hadere schon seit einer ganzen Weile. Und noch immer läuft es nicht rund, aber ab und an läuft es wieder besser.

Letzte Woche hatte ich mal wieder zwei zufriedene Momente. Zum einen lief eine Serie von 5*1000m Intervallen im eher besseren Fenster. Sprich, ich habe mich mal nicht so gefühlt als wäre ich letzte Rille unterwegs und den letzten konnte ich auch noch in einer Pace von 3:38 gestalten. Das stimmte mich optimistisch auf den Sonntag. Denn da war Weihnachtsmarktlauf.

Und ich bin tatsächlich mit den Resultat zufrieden.
Mit dieser Pace kann ich gut leben. Vor allem bin ich nicht eingegangen und konnten den Leuten folgen, denen ich folgen wollte. Das hat mich positiv gestimmt. Ich hatte zwar schon mal mehr drauf, aber es sind manchmal einfach auch die kleinen Dinge, die man wertschätzen lernen muss. Wenn sie ein Fortschritt sind, bzw. ein Schritt in die richtige Richtung.

Schauen wir mal wohin die Kurve führen wird. Eines ist klar, in eine neues Jahr wird es bald gehen. Es ist nicht mehr weit. Verrückt wie die Zeit rennt.
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Re: 208 km²

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JoelH hat geschrieben: 21.11.2022, 15:16 ...
....

Liebe Politiker, wie blöd seid ihr eigentlich wirklich?
Irgendwie habe ich mich noch nicht an's "neue" Forum gewöhnt und daher erst jetzt diesen Beitrag von dir gelesen.

Ich gebe dir in allen Punkten Recht und die Frage: "Liebe Politiker, wie blöd seid ihr eigentlich wirklich?"
Habe ich mir auch schon hundertfach gestellt.

Von unserer Döberitzer Heide in Brandenburg hatte ich ja auch schon mal geschrieben, da wird über 1 Million €/Jahr ausgegeben, um die Natur vor der Natur zu schützen - und das nennt sich dann Naturschutz ...

Da werden bei uns die Zufahrten zu den Forstwegen der Wälder nicht mit Schranken vor dem unberechtigten Verkehr geschützt, weil die Wartung und Reparatur der Schranken für das Forstamt zu teuer wäre. Dadurch werden ganze LKW Ladungen Bauschutt, Sperr- und Haushaltsmüll illegal im Wald entsorgt.
Das stört aber nicht das Forstamt, weil für die Kosten der Beseitigung der illegalen Mülldeponien, der Landkreis zuständig ist und nicht das Forstamt :klatsch:

Viele weiter Beispiele zeigen wie bescheuert in manchen Dingen die Politik ist.

Danke für diesen Beitrag - manchmal glaubt man schon man wäre der einzige, dem diese Dinge auffallen und man fängt an, an sich selbst zu zweifeln.
:daumen:

Re: 208 km²

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klnonni hat geschrieben: 01.12.2022, 08:52
Das stört aber nicht das Forstamt, weil für die Kosten der Beseitigung der illegalen Mülldeponien, der Landkreis zuständig ist und nicht das Forstamt :klatsch:

Viele weiter Beispiele zeigen wie bescheuert in manchen Dingen die Politik ist.

Danke für diesen Beitrag - manchmal glaubt man schon man wäre der einzige, dem diese Dinge auffallen und man fängt an, an sich zweifeln.
:daumen:
👍 Du bist nicht alleine. Und tatsächlich, diese konsequente "Nicht mein Zuständigkeitsbereich, sondern deren...." geht mir auch immer wieder auf den Sack. Man fühlt sich ab und an zurückversetzt in die Vielstaaterei des Mittelalters. Momentan werden bei uns jede Menge Landes- in Kreisstraßen umgewidmet. Man fragt sich unwillkürlkich, was bringt das, abgesehen vom zusätzlichen Verwaltungsaufwand? Denn letztlich geht die Straße kaputt und sie muss repariert und bezahlt werden. Und am Ende ist es so oder so der Steuerzahler, der das übernehmen muss, völlig egal wie der Topf genannt wird aus dem es gezahlt wird. Einzahler ist immer und immer nur der Steuerzahler und nicht der Politiker. Egal ob Bundes-, Landes- oder Kreisabgeordneter.
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Neues Jahr, neues Glück?

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Ein Monat vergangen, seit dem letzten Eintrag hier. Viel passiert ist nicht. Das Jahr endete verkorkst. Das ist wohl der rote Faden für 2022.
Wähnte ich mich bei meinem letzte Posting noch auf einem guten Weg und war mit dem letzten Rennen zufrieden. So streckte mich eine Erkältung bitter nieder. Wahrscheinlich habe ich es dann zu früh wieder versucht und dazu noch die absolute Kältephase des Monats dabei erwischt, auf jeden Fall warf mich das wieder aus der Bahn. Und so wurden es gerade mal 103 km für den Monat. 25 davon an den letzten beiden Tagen. So wenige wie seit März 2017 nicht mehr.

Und alles ist so anstrengend. Die Beine sind locker, aber die Luft komplett weg. Die HF 10-20 Schläge höher als zu Beginn des letzten Jahres. Aber ich hoffe darauf, dass mir diese drei Wochen mit fast gar nicht laufen zumindest einen Totalreset verpasst haben und ich jetzt wieder in Ruhe aufbauen kann. Kondition soll ja relativ leicht wieder kommen, wenn sie nicht zu weit weg war.

Schauen wir mal. Es kann ja nur besser werden, denn ganz unten bin ich jetzt.
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Re: Neues Jahr, neues Glück?

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JoelH hat geschrieben: 03.01.2023, 10:24 Aber ich hoffe darauf, dass mir diese drei Wochen mit fast gar nicht laufen zumindest einen Totalreset verpasst haben und ich jetzt wieder in Ruhe aufbauen kann.
So würde ich das auch erstmal sehen und die Zwangspause als "Chance" begreifen. Du hast Deinem Köper durch sehr viele Kilometer auch sehr viel abverlangt...
Jetzt ist die Zeit sich neu "zu justieren"...

Re: Neues Jahr, neues Glück?

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heikchen007 hat geschrieben: 03.01.2023, 11:40
JoelH hat geschrieben: 03.01.2023, 10:24 Neues Jahr, neues Glück?
Nicht mit Fragezeichen, sondern mit Ausrufezeichen !

Ich wünsche dir ein gutes Laufjahr 2023 mit vielen schönen km und viel Spaß dabei.
Danke Heike. Wir werden sehen, Trail, Marathon und Ultra sind gebucht, da gilt es zu trainieren.

@Albatros
The only way is up.
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Die Zeit rennt ...

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...ich versuche zu folgen.

Wow, schon wieder so viele Tage sind ins Land gezogen. Anfang Januar war die Performance noch nicht so da. Ein kurzer 6,x km Wettkampf nahm ich mit.
2023-03-01 08_24_43-Greenshot.png 2023-03-01 08_24_43-Greenshot.png 564 mal betrachtet 35.66 KiB
dazu gibt es nicht viel zu sagen. War in der ersten Woche, war klar wie es laufen würde, aber es war schon frustrierend schlecht. Aber ich habe mich nicht abschrecken lassen und habe einfach weitergemacht.

Und im Februar hat mich dann auch wieder soetwas der Ehrzeig gepackt bezüglich meines Pacebunnys. Und obwohl ein 28 Tage Monat der Undankbarste ist
ich habe ihn besiegt. Es war hart und knapp, aber es hat funktioniert.

Und das, obwohl ich unterwegs einige Tage herausgenommen habe, um eine Premiere zu feiern. Erstmal lief ich Indoor auf einer 200m Bahn. Ja tatsächlich, man ist nie zu alt für sowas.

800m waren angesagt. 2:39,59 wurden es am Ende. Das ist natürlich schon noch 8 Sekunden langsamer als PB, aber dafür waren es vier stabile 40er Runden. Mit dieser 3:20er Pace war ich hochzufrieden, konnte ich doch wenige Wochen zuvor nichmal eine 4er Pace halten.

Ich bin also optimistisch. Zudem wird es abends wieder hell, das hilft zudem.
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Re: Joels Daily Challenge - Streakrunning

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heikchen007 hat geschrieben: 02.03.2023, 15:16
JoelH hat geschrieben: 01.03.2023, 08:41 Ich bin also optimistisch.
Liest sich gut. :daumen:
Schauen wir mal. Am Sonntag greife ich wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Ziel diesmal 5k. Habe überhaupt kein Gefühl wie ich es angehen soll. Also wohl einfach volle Pulle und schauen wie lange das (gut) geht.
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Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf

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Bei 20:19 blieb die Uhr am Sonntag für mich stehen. Damit bin ich zufrieden. Ich konnte das Tempo gut gehen und die ersten vier Kilometer waren nicht locker, aber auch nicht unangenehm. Ich möchte es kontrolliert nennen. Der letzte Kilometer war dann sehr eckig mit vielen scharfen Kurven, da habe ich über alles die meiste Zeit verloren.

Natürlich ist diese Zeit noch nicht das, was ich letztes Jahr laufen konnte, aber es ist eine echt gute Tendenz da, aber 10 km hätte ich in dem Tempo wahrscheinlich nicht geschafft. das werden wir dann Mitte April sehen.

Aber das ist gar nicht das wirkliche Trainingsziel, denn Mitte Mai steht der Hammertrail an, 25km mit 1000 hm. Das könnte ein schöner Spass werden.
Meine Lehre aus Göteborg war, dass dich die kurzen, aber massiven Anstiege killen. Und das Streckenprofil von Bornholm zeigt ähnliches. Klippe hoch und wieder runter. Viele Höhenmeter auf wenigen Distanzmetern.

Da ist es doch praktisch, dass ich praktisch direkt hinter dem Haus genau dies auch habe. Ein Pfad, 160m lang aber mit 35hm. Wobei die letzten 30m schon "flach" sind.
Da habe ich am Mittwoch sowas wie Intervalle gemacht.
Die ersten Male habe ich versuch hinauf zu laufen. Das war zu laktatfördernd. Also bin ich danach gepowerwalkt. Das war nur wenig langsamer, dafür konnte ich danach direkt wieder ins laufen übergehen.

Von daher werde ich diese Taktik wohl auch im Wettkampf fahren. So meine ersten Erfahrungswerte.

Und noch was musste ich leidvoll erfahren. Ich habe auch zwei Tage danach noch massiven Muskelkater in den Waden. Das hatte ich schon seit Jahren nicht mehr. Das bedeutet, weiter trainieren, zum Glück ist der Trail Urlaub.
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