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chronische, therapieresistente Plantarfasziitis

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Ich habe gute Erfahrungen mit der Mini Blackroll (vor dem Schlafengehen), einem Dehnbrett für die Wadendehnung und nachts spezielle Plantarfasciitis-Strümpfe von CEP zu tragen. Nach ein paar Tagen war der Anlaufschmerz morgens weg und zusammen mit extrem gedämpften Hoka-Schuhen war auch ein lockeres Laufen ohne nachträgliche Schmerzen gut möglich.
Natürlich mehrfach am Tag Abrollen mit einer eingefrorenen Plastikflasche nicht vergessen.

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In dem TV Beitrag von heute gibt es einige Tipps und Übungen:

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/ ... rn124.html
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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bones hat geschrieben:In dem TV Beitrag von heute gibt es einige Tipps und Übungen:

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/ ... rn124.html
Stosswellentherapie gegen Plantarfasziitis? Mein Hausarzt, selbst leidgeprüfter Triathlet, hat mir von abgeraten. Es ist schmerzhaft und teuer.

Einfaches Dehnen der betroffenen Strukturen hilft in den meisten Fällen. Dr. Matthias Marquardt Tipps kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Bei mir besserte sich der Schmerz nach 8 Wochen deutlich, nach 16 Wochen waren die Symptome komplett abgeklungen. Das ist natürlich ungewöhnlich schnell.

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Brian hat geschrieben:Stosswellentherapie gegen Plantarfasziitis? Mein Hausarzt, selbst leidgeprüfter Triathlet, hat mir von abgeraten. Es ist schmerzhaft und teuer.

Teuer ja, schmerzhaft geht so, hat bei mir aber deutlich geholfen und die Fersensporne, aber nicht die Beschwerden vollständig beseitigt
Brian hat geschrieben: Einfaches Dehnen der betroffenen Strukturen hilft in den meisten Fällen. Dr. Matthias Marquardt Tipps kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Bei mir besserte sich der Schmerz nach 8 Wochen deutlich, nach 16 Wochen waren die Symptome komplett abgeklungen. Das ist natürlich ungewöhnlich schnell.
Dehnen hat bei mir bisher kaum Wirkung gezeigt, aber der Igelball und das Coldpack wirken.

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badera hat geschrieben: Dehnen hat bei mir bisher kaum Wirkung gezeigt, aber der Igelball und das Coldpack wirken.
Die Frage ist auch, wie du gedehnt hast. Ein Physiotherapeut könnte es dir erklären.

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Die Stosswellentherapie beseitigt den Fersensporn nicht. Die soll das Gewebe stimulieren und somit den Heilungsprozess (der Entzündung) anregen.

Bei mir war sie (vor ein paar Jahren am rechten Fuß) nicht schmerzhaft, hat aber auch nicht geholfen. Ich vermute, das Teil war zu schwach eingestellt.
Im letzten Jahr (linker Fuß) hat der Doc deutlich mehr Dampf drauf gemacht. Ich bin nicht gerade schmerzempfindlich, musste dabei aber ordentlich die Zähne zusammenbeißen. Allerdings hat es dann auch geholfen.

Bei den Kosten ist es mittlerweile so, dass diie GKV (meine jedenfalls) die Kosten übernimmt, wenn die Behandlung seit mindestens 6 Monaten läuft und erfolglos ist.
Ich musste im letzten Jahr nicht zuzahlen.

Und ja, ohne ausgiebig Dehnen wird es nicht besser.

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Brian hat geschrieben:Die Frage ist auch, wie du gedehnt hast. Ein Physiotherapeut könnte es dir erklären.
Zehen nach hinten ziehen, also Richtung Knie.
Wadendehnung mit Wandstand und bei der Kräftigung auf der Treppenstufe.
Sportbekloppt hat geschrieben:Die Stosswellentherapie beseitigt den Fersensporn nicht. Die soll das Gewebe stimulieren und somit den Heilungsprozess (der Entzündung) anregen.
Angeblich soll bei mir (angeregt?) durch die SWT der Fersensporn verschwunden sein. Unten (Plantar) hatte ich einen 3mm Fersensporn, der nach 4 SWT auf dem Ultraschall nicht mehr erkennbar gewesen sein soll und hinten (Achillessehne) soll der 6mm Fersensporn so gut wie weg gewesen sein. Nach insgesamt 7 SWT wurde die Therapie beendet, weil bereits die letzten beiden SWT mit maximaler Stärke (und damit 3x so stark wie zu Beginn) kaum noch Wirkung zeigten. Das ist allerdings fast 3 Monate her und die Beschwerden sind entgegen der Aussage des Arztes ("der Rest verschwindet von alleine, sie können wieder vorsichtig mit dem Laufen beginnen, achten aber darauf, dass innerhalb von 24-48 Stunden nach einem Lauf die Beschwerden nicht größer werden") leider nicht weg. Irgendwas habe ich vermutlich falsch gemacht bzw. falsch verstanden.
Sportbekloppt hat geschrieben:Und ja, ohne ausgiebig Dehnen wird es nicht besser.
Werde ich wohl noch mal intensivieren müssen. :gruebel:

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Brian hat geschrieben:Stosswellentherapie gegen Plantarfasziitis? Mein Hausarzt, selbst leidgeprüfter Triathlet, hat mir von abgeraten. Es ist schmerzhaft und teuer.

Einfaches Dehnen der betroffenen Strukturen hilft in den meisten Fällen. Dr. Matthias Marquardt Tipps kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Bei mir besserte sich der Schmerz nach 8 Wochen deutlich, nach 16 Wochen waren die Symptome komplett abgeklungen. Das ist natürlich ungewöhnlich schnell.
Hast Du Dir den Bericht bis zu Ende angesehen? Solltest Du tun. Zwar nicht vom Bibelheini, aber von einer Orthopädin kommen gute Tipps für die Eigenbehandlung.
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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Ich meine den, wo die beiden Frauen zusammen üben. :D

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 21692.html
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

Re: chronische, therapieresistente Plantarfasziitis

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Hallo, da sich hier ja viele erfahrene Plantarfasziitis geplagte wiederfinden, hätte ich mal eine Frage. So richtig kann ich mich mit meiner Diagnose nämlivh noch nicht anfreunden. Bei mir ist nicht nur eine Schwellung im Bereich vor der Ferse, sondern auch im Bereich des gesamten vorderen Ballens. Grundsätzlich verlaufen die Sehnen ja bis zu den Zehen, aber irgendwie habe ich noch nie davon gelesen, dass einer von einer Schwellung dort berichtet.
Wie war/ist das bei euch?
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