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Tretroller Touren Galerie

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@ Andreas: tolle Fotos, das sieht nach sehr schönen Touren aus und Trails hast Du auch dabei. Der Pfälzer Wald ist einfach eine wunderbare Gegend egal ob zum Wandern oder Rollerfahren. Es gibt ja auch genügend Radwege ohne viele Steigungen, aber ich finde die Waldwege sind einfach am schönsten. Am Freitag war eine Sendung im Fernsehen über Wanderhütten im Pfälzer Wald: https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZ ... zE3MTQwMzg

@ Jens: das sind auch wunderbare Bilder in einer schönen Gegend.

Meine Sonntagstour war nicht so spektakulär. Alleine fahre ich meist nicht so weit mit dem Auto. Also bin ich in eine Gegend gefahren wo ich mich einigermaßen auskenne und wo es Trails wie im Pfälzer Wald gibt (Kirkel). Zuerst ging es ein Stück auf einem Radweg, dann auf eher schlechten Wegen leicht bergauf. Dann sehr steil zu einem Aussichtspunkt.
Bald lag da eine ganze Baumkrone auf dem Weg, aber ich konnte unterhalb am Hang an dem Hindernis vorbeigehen. Mit dem Roller wäre ich da nicht drübergekommen oder nur mit großer Mühe. Hier war offenbar ein starkes Gewitter gewesen, denn der Boden war immer noch nass. Ich frage mich immer wie die E-Bike-Fahrer über die Baumstämme kommen weil die Bikes ja so schwer sind.
Nach einigen weiteren schönen Trails kam dann ein Hohlweg mit Steinen und einer Rinne in der Mitte, der war dann doch etwas zu schwierig zumal man ja wenn man alleine fährt kein Risiko eingehen kann.
War schön, anstrengend, und ich habe für die 12 km sehr lange gebraucht.

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Das ist von heute. Es ging zu einem Fußballspiel in Köllerbach im mittleren Saarland. Hier bot sich an einen Radweg an einem Bach zu fahren. Leider fing es schon auf der Fahrt an zu regnen und ich wartete noch eine halbe Std. im Auto bis es aufhörte. Ich hatte zwar eine Regenjacke dabei, aber keine Lust im Regen zu fahren.

Der Roller war noch auf dem Autodach und ich musste ihn alleine runterheben was ich noch nie gemacht hatte. Der Verschluß der Befestigung ging nicht auf und so habe ich erst mal telefoniert. Normal springt der Verschluß auf wenn man einen Knopf drückt aber aufgrund der Rahmenform des Rollers hat das geklemmt und ging erst als ich daran rüttelte. Das Runterheben ist nicht einfach wenn ein Auto nebendran steht, man nicht riesengroß ist und der Rahmen nass und glatt ist. Aber es ging dann ohne Schäden. Als nächstes hatte ich 2 linke Handschuhe dabei, aber auch da bekam ich den linken Handschuh an die rechte Hand. Das wars dann zum Glück mit den kleinen Problemen.

Der Weg war ganz o.k., aber nicht traumhaft schön und ich fuhr zuerst in die eine Richtung des Radwegs, dann zurück und noch ein Stück in die andere Richtung bis es wieder etwas regnete und es auch Zeit war ans Auto zurückzukehren. Es war leider nur eine kurze Tour von 9 km.

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Tour de Bayerischer Wald

Letzte Woche habe ich endlich den Plan umgesetzt, den Regen von Bayerisch Eisenstein an der tschechischen Grenze bis zur Mündung in Regensburg zu fahren.

Mit der Bahn nach Bayerisch Eisenstein zu gelangen, ist nicht ganz einfach. Das geht nur mit dem Umweg über Pilsen und bedeutet von uns aus ~6h Bahnfahrt! Also habe ich mir überlegt, von Furth im Wald aus zu starten (nur 2:30 Bahnfahrt) und mit dem Roller rauf zu fahren.
Bei genauerer Planung kamen dabei nur 3 Tagesetappen raus und das war mir eigentlich zu kurz. Also nochmal Planänderung: Heimfahrt mit der Bahn weglassen und von Regensburg aus durch die Oberpfalz heim rollern. Damit wurden es 5 Tagesetappen.

1.Tag
Am Montag um 8:30 ging es los. Erst 4km bis zum Hbf in Fürth rollern und dann hoffen, das mit der Bahnfahrt alles klappt. Aber ich hatte die Rechnung ohne das 9€-Ticket gemacht! Einen einzige Katastrophe! Das einzige Fahrradabteil war für 4 Fahrräder vorgesehen. Am Schluss waren außer mir 5 schwerbepackte eBikes, 6 normale Fahrräder , ein (zusammengeklapptes Klapprad) und 2 Kinderwagen drin. Der Platz hat selbst zum Stehen auf Zehenspitzen kaum gereicht. Der Zug hatte eh schon Verspätung, blieb dann einfach mal in einem Bahnhof 15 Minuten stehen und verlor auf dem Rest der Strecke nochmal 10 Minuten. Damit war mein Anschluss definitiv nicht mehr zu erreichen. Am Ende war ich 2 Stunden später am Ziel als geplant und konnte mit meiner Tour erst um 13:30 starten…. die Zeit für die Tagesetappe wurde knapp….
Zum Glück konnte ich (da Bummelzug) eine Station vor Furth im Wald austeigen und so die ersten 5km entlang der Bahnlinie zurück sparen.

Start in Arnschwang

Am weißen Regen aufwärts Das ist eine Hauptstraße, in der Karte gelb eingezeichnet! Dem Großen Arber ganz nah! Passhöhe in 1040m Und jetzt am schwarzen Regen abwärts
Am Ziel beim Camping Heiner in Regenhütte, etwa 7km von Bayerisch Eisenstein flussabwärts. Sehr einfacher, kleiner Platz, fast schon wie wild Zelten Das Essen Jagen war wieder schwierig. Zwei Restaurants im Ort, aber eins Betriebsurlaub, das andere schon seit einer Stunde geschlossen. Die Chefin saß aber noch mit zwei Angestellten vor der Tür. Nachdem ich meine Situation erklärt hatte, haben sie nur für mich den Pizzaofen wieder angeheizt! Total liebe Leute! :daumen:
Die Strecke am ersten Tag: 56km, 1100hm


2. Tag
Von Regenhütte nach Blaibach: 72km und 760m rauf, 1000m runter

Direkt am Fluss gibt es leider nur wenig Wege und dann kommt erst einmal die Bundesstraße. Also führt der Regental-Radweg oft abseits vom Regen die Hänge rauf und runter. Das ist zwar sehr anstrengend, aber immer noch besser als an der Hauptstraße zu fahren.
Mittagspause mit Weitblick Hier hatte ich mich schon gefreut: 20km Bahntrassenweg! Aber dass man der Bahn 4-5% Steigung über 7km zugemutet hat, damit habe ich nicht gerechnet… war ganz schön anstrengend Ziel an diesem Tag war der Campingplatz vom Kanu-Verleih bei Blaibach. Ein netter kleiner Platz, aber leider ohne warme Küche. Also auch heute wieder das Problem mit dem Essen Jagen.
Nach Aussage des Platzwarts hatten alle Wirtschaften im Umkreis entweder Ruhetag oder Betriebsurlaub. Im nächsten Dorf (leider 120m höher gelegen) sollte die Wirtschaft allerdings offen sein. Also noch einmal, jetzt ohne Gepäck, 8km und 140hm rollern, nur um das Schild “Betriebsurlaub“ bis 05.09. zu lesen :frown: ! Zum Glück habe ich auf dem Rückweg eine Imbissbude gefunden und wenigstens eine gute Currywurst bekommen.

Am Ende vom Tag waren es also 80km und 900hm.


3. Tag
Von Blaibach nach Regensburg: 106km, 580m rauf, 630m runter

In Richtung Cham wird es recht schnell flach und es wird gemütlicher zum Fahren.


Ein ordentlicher Rückenwind tat seinen Teil dazu, dass es richtig gut lief und Spaß gemacht hat. Die Gegend ist nicht mehr so spektakulär aber schöner, als ich von dem flachen Teil der Tour erwartet hatte. Das Wetter war an diesem Tag nicht so dolle. Es war durchgehend bedeckt und ich konnte den ganzen Tag die Schauer rundherum sehen.
20km vor Regensburg wollte ich eine letzte Pause einlegen. Nach einem Blick auf das Regenradar gab es eine spontane Planänderung: keine Pause, sondern Kilometerfressen so viel noch im Trockenen geht. Die ganzen Schauer ringsherum wuchsen nämlich zu einem großen Regengebiet zusammen.

4km vor meinem Ziel hat es mich dann erwischt und ich musste alles doch noch wasserfest einpacken und Zeltaufbauen im strömenden Regen steht auf meiner Hitliste auch ganz oben :sauer:
Untergekommen bin ich auf der Zeltwiese vom Kanuverein. Sehr nett, sehr ruhig, sehr einfach und ein gut gefüllter Getränkeautomat! Den Obulus für die Nacht wirft man einfach im vorbereiteten Briefumschlag in einen Briefkasten.
Direkt nebenan war eine Kleingartensiedlung mit einem hervorragenden Restaurant. Diesmal war die Kalorienzufuhr also gesichert.


4. Tag
Von Regensburg nach Kastl in der Oberpfalz: 70km, 500m rauf, 300m runter

Am nächsten Tag war der Regen durch, aber es war noch sehr dampfig. Im Laufe des Tages kam die Sonne wieder richtig raus. Es ging zuerst an der Donau entlang bis zur Naab Mündung.
Dann die Naab ein Stück aufwärts bis nach Kallmünz. In Kallmünz mündet die Vils in die Naab. An der Vils ging es weiter flussaufwärts bis Schmidmühlen, wo der Lauterbach in die Vils mündet. Und weiter die Lauterach aufwärts bis Kastl, dem Endpunkt der heutigen Etappe. Mein Zelt wollte ich auf der Zeltwiese der Pfadfinder aufschlagen. Dummerweise ging es dafür ein paar Kilometer aus dem Tal raus und damit wieder aufwärts. Zum Essen war es noch zu früh, also musste ich dafür später noch einmal zurück in den Ort und 120 Höhenmeter zusätzlich bewältigen. Am Ende waren es dann an diesem Tag auch wieder 80km und 620hm.


5. Tag
Von Kastl nach Zirndorf: 77km, 470m rauf, 660m runter

Nach ein paar Kilometern weiter an der Lauterach entlang ging es dann über die Höhen nach Westen zum alten Main-Donau Kanal. Die Strecke ist eher langweilig, da ich die Straßen nicht vermeiden konnte. Am Kanal angekommen, war es eigentlich schon geschafft: von hier aus geht es quasi nur noch abwärts, an jeder Schleuse ein paar Meter. Der “Brückkanal“ ist immer wieder ein faszinierendes Bauwerk. Hier führt der Kanal in einer gemauerten Brücke über die Schwarzach-Schlucht. Für die damalige Zeit ein wirkliches Meisterwerk! Und es gibt hier einen wunderbaren Biergarten mitten im Wald! Der Kanalhafen mit Ladekran in Worzeldorf Geschafft :D Nach 399km und 3670hm wieder daheim :D
Dateianhänge

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@reser: Geschafft :D Nach 399km und 3670hm wieder daheim :D

Nicht schlecht, 400km in 5 Tagen mit den Höhenmetern und Campingausrüstung!


Wenn bei mir nächste Woche alles glatt läuft, gehe ich ab dem 18.9.22 auf eine Frankreich-Roller-Camping-Tour.

Start ist in Remiremont, an der Mosel entlang nach Epinal, von dort aus an der Saone entlang bis nach Dole, an der Doubs und dem Rhein-Rhone-Kanal entlang über Besancon nach Belfort und dann über Mulhouse nach Steinen. 600km.

Da es meine erste Rollertour mit vollem Gepäck ist, bin ich im Keller schon mal am Probepacken.

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Reser hat geschrieben:Was hast du denn in dem dicken Sack alles drin, der oben quer liegt? Hoffentlich nichts schweres! Das schaut alles nch einem sehr hohen Schwerpunkt aus :confused:
Hallo Andreas,

das sieht nach mehr aus als es ist. In der Ortlieb-Tasche ist das Zelt, der Schlafsack und die Isomatte.

Ich hatte das alles zuerst in meinen Ortlieb-Packsack gestopft. Das passt alles rein und sieht viel schlanker aus, ist mir aber zum Einpacken viel zu umständlich. Der Ortlieb-Packsack ist aus LKW-Plane und hat innen einen sehr hohen Reibungskoeffizient, d. h. es ist sehr mühsam den großvolumigen Schlafsack für die kältere Jahreszeit in den Packsack zu stopfen und zu komprimieren.

In die Ortlieb-Packtasche (Duffel) kann ich alles viel einfacher durch die große Öffnung von oben rein packen und dann durch den Rollverschluß komprimieren. Wasserdicht ist die Tasche auch.
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@Andreas: sehr schöne Fotos und Glückwunsch zu der tollen Leistung. Wegen der Schwierigkeiten mit dem Restaurant finden wäre ich schon genervt gewesen.

@Jens: Ich wünsche Dir ganz viel Spaß und eine Tour ohne Probleme mit schönem Wetter und immer genug zu Essen.

Hier meine Sonntagstour in der Nähe von Neunkirchen auf Wegen wo ich schon tausendmal war. Heute gab's kein Fußballspiel und meine Autobatterie ist leer und ich versuche sie seit Tagen aufzuladen, deshalb Fahren von zu Hause aus ohne Auto was auch besser für die Umwelt und den Geldbeutel ist. Immerhin diesmal 20 km was ich schon länger nicht mehr hatte.

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@ Reser , Glückwunsch zur tollen Tour ! Tolle Bilder , tolle Leistung :daumen:
Ich habe jetzt bestimmt 4 Wochen keine Bilder mehr gepostet , da ich 3Wochen in Kur war und mir dabei digitale Abstinenz geleistet habe . Was für eine Wohltat. In diesen 3 Wochen , Möhnesee bin ich summa summarum ca 240 km mit Roller unterwegs gewesen . Hier nun einige Bilder .


Greets and let it roll , Peter

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Eine Tour in der Umgebung von Neunkirchen zu einem Biotop im Wald. Alle paar Monate fahre ich da hin. Ist recht schön mit einem Holzbohlensteg und über dem Wasser ist eine Plattform zum Sitzen. Leider waren schon Leute da und so bin ich weiter auf eine kleine Bergbauhalde und da hatte jemand eine Bank aus Paletten hingestellt. Dieser Platz war mindestens genau so schön und in der Sonne sehr angenehm.

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Das Wetter könnte besser sein, aber dank dem Regenradar sieht man ja ungefähr wann es Regen gibt. Also bin ich gestern einfach losgefahren und als die Wolken immer dunkler wurden umgekehrt. Nass geworden bin ich zwar, aber 10 Min. im Regen fahren ist ja nicht schlimm.

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MollePeLa58 hat geschrieben:@ Reser , Glückwunsch zur tollen Tour ! Tolle Bilder , tolle Leistung :daumen:
Ich habe jetzt bestimmt 4 Wochen keine Bilder mehr gepostet , da ich 3Wochen in Kur war und mir dabei digitale Abstinenz geleistet habe . Was für eine Wohltat. In diesen 3 Wochen , Möhnesee bin ich summa summarum ca 240 km mit Roller unterwegs gewesen . Hier nun einige Bilder .
Greets and let it roll , Peter

Hi Peter,
ganz offensichtlich stand dein Fokus auf Tiefenentspannung.
Digitale Enthaltsamkeit gelingt heutzutage nicht vielen :D
Zu deinem letztes Foto - Ja, Auszeiten auf dem Wasser sind schon was Besonderes. :nick:

Greets Uli :hallo:

Frankreichrollertour mit Zelt & Schlafsack

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Lange habe ich von meiner ersten großen Rollertour mit Zelt und Schlafsack geträumt, aber immer wieder kam etwas anderes dazwischen. Jetzt war es dann endlich soweit, vom 18.9.-26.9.22 war ich in Frankreich, hauptsächlich auf dem Voie Bleue und dem Eurovelo 6 unterwegs.

Gestartet bin ich am ersten Tag in Remiremont an der Mosel und rollerte zum Warmwerden nach Epinal. Von dort aus ging es dann weiter auf dem Voie Blue entlang der Saone und dem dem Canal des Vosges weiter nach Dole. Hier war der Wendepunkt, von Dole aus ging es auf dem Eurovelo 6 wieder Richtung Heimat entlang der Doubs und dem Canal du Rhône au Rhin bis nach Mulhouse. Eigentlich wollte ich die letzte Etappe nach Steinen auch noch rollern, aber das Wetter wurde dann so schlecht, dass ich mir die letzten 60km im Regen erspart habe.

Mit dem Wetter und dem Wind hatte ich sehr viel Glück, besser hätte es fast nicht sein können. Auf den Campingplätzen lief auch alles glatt, auf einem Platz war ich der einzige Gast, auf einem anderen waren wir zu zweit. Auf den anderen Plätzen war wenig los, hauptsächlich waren Wohnmobilisten im Rentenalter und ein paar Radtouristen unterwegs. Auf der ganzen Tour lief alles gut, keine Panne, keine gefährliche Situation, keine Überforderung....

Die franz. Radwege entlang der Kanäle und Flüsse sind das perfekte Rollerterrain für mich , mehr geht nicht! Solange die Wegführung direkt am Kanal oder Fluß entlang geht, ist alles locker. Wenn der Weg den Kanal verlässt, wird es schnell sportlich, das ist dann aber auch eine schöne Abwechslung. Nächstes Jahr werde ich bestimmt wieder gehen, eine Idee wäre von Dole nach Nantes am Atlantik. Dieses Mal war ich alleine unterwegs, schöner wäre es zu zweit oder gar zu dritt unterwegs zu sein. Es wäre schön, wenn sich für nächstes Jahr eine gemeinsame Tour mit einem anderen oder mehreren Rolleristi/in/innen... (oder wie man das heute korrekt ausdrückt) ergeben könnte. Wer Interesse hat, darf sich gerne melden, es ist ja noch Zeit bis nächstes Jahr Frühjahr/Sommer/Herbst.

Let's roll!
Jens




Frankreich-Rollertour_09-2022

Distance: 549km (max 80km/Tag)
Fahrzeit: 9 Tage (42h 27min)
Ø Speed: 12,9 km/h
Anstieg: 4642 Hm (max 426Hm/Tag)

  1. Etappe: Remiremont-Epinal 31km
  2. Etappe: Epinal - Fontenoy-le-Chateau 56km
  3. Etappe: Fontenoy-le-Chateau – Baulay 74km
  4. Etappe: Baulay – Autet 70km
  5. Etappe: Autet - Pontallier-sur- Saône 52km
  6. Etappe: Pontailler-sur-Saône – Dole 53km
  7. Etappe: Dole-Besancon 68km
  8. Etappe: Besancon-L'Isle-sur-le-Doubs 61km
  9. Etappe: L'Isle-sur-le-Doubs – Mulhouse 80km
https://de.lavoiebleue.com/
https://de.eurovelo.com/ev6

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Hi Jens,

das schaut nach einer super Tour aus! Herzlichen Glückwunsch :daumen:
Da habe ich wirklich was verpasst :frown: . Für nächstes Jahr müssen wir dringend einen gemeinsamen Termin finden!
Mit dem Wetter hast du ja richtig Glück gehabt. Hier war es nur nass, kalt, windig und eklig... nichts was zum Tretrollern reizt.

Grüße, Andreas

Roller-Camptour 2023

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„Da habe ich wirklich was verpasst. Für nächstes Jahr müssen wir dringend einen gemeinsamen Termin finden!“

@Reser:
Ja Andreas, das stimmt, wir sollten einen passenden Termin für eine gemeinsame Mehrtagestour für nächstes Jahr finden!
Auf unseren gemeinsamen Tagestouren im April im Schwarzwald, den Vogesen und am Kaiserstuhl haben wir ja schon feststellen können, dass wir menschlich & konditionell gut zusammen passen.
Als Jahreszeit wäre mMn. Mai - September ideal, Terrain bin ich offen, aber Frankreich bietet perfekte Möglichkeiten ohne Ende!
Spontan reizen würde mich der Eurovelo 6 Richtung Loire/Atlantik, aber es ist ja noch viel Zeit bis dahin das in Ruhe zu eruieren & zu planen.
Als Erfahrung aus der letzten Tour nehme ich jetzt mit, dass Ø60 km / Tag bei einer Campingtour für mich genug sind. Der zeitliche Aufwand des Campens ist nicht zu unterschätzen und man sollte sich auch noch Zeit für Besichtigungen einräumen..

@All: Falls noch jemand Lust auf eine größere Roller-Camp-Tour hat, melde er sich.

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Hallo Karin ,
warum ? Weil sie dich an die Saar erinnern ? War nur ein Spässle , sind natürlich sehr schöne Bilder , wobei mir persönlich Bild 12 sehr gut gefällt . Grund : Das habe ich in meinem Leben auch noch vor .

Lg Peter

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Hallo Peter,

mir gefällt besonders dieses grünliche Wasser und die Felsenlandschaft. Das hat eine besondere Atmosphäre. Wenn Du gerne Camping machen willst, dann wäre das die Gelegenheit nächstes Jahr. Ich denke in Frankreich gibt es auch mehr Möglichkeiten als in Deutschland eine flache Rundtour zu machen wegen der vielen Kanäle.

Gruß
Karin

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Jetzt muss ich auch mal wieder Bilder hier rein setzen. Die ersten 2 sind von heute morgen , die anderen 3 sind vom Freitag. Da war ich mit Enkelin unterwegs :zwinker2:


Wünsche euch allen noch einen schönen Restfeiertag , und denkt dran : KEEP ON ROLLIN !

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Meine Sonntagstour ging von Blieskastel durch den Bliesgau. Endlich mal wieder mit dem Auto fahren und eine andere Gegend sehen. Das Auto war länger kaputt, 2 mal Batterie leer weil die Lichtmaschine kaputt war.

Erst mal musste ich ein paar km auf eine Höhe rauf. Es gab sehr kalten starken Ostwind von vorne, da musste ich trotz schönstem Sonnenschein bald eine Jacke anziehen und den Roller schieben. Oben ging es ziemlich eben und leicht bergab durch Wald und Wiesen. Nach dem Regen ist alles wieder wunderbar grün geworden und Bänke luden zu Pausen und Betrachten der Landschaft ein. Später ging es dann öfter bergab und dann kam ich auf den Bliestalradweg und leider war die Sonne dann weg. Die Blies sieht man nur selten und alles ist zugewachsen wie im Dschungel und es gibt viele Sümpfe. War schön, 20 km, und ich konnte viel rollern und bergab fahren und hatte nicht so viel zu schieben.

Voie Verte 33/331, von Vieux-Thann zum Lac de Wildenstein und zum Tunnelportal Urbes

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Bei herrlichem Herbstwetter war mal wieder eine meiner Lieblingstouren dran, von Thann durch das Thurtal zum Lac de Wildenstein, zum Tunnelportal nach Urbes und wieder zurück nach Thann. Eine anspruchsvolle Tour durch herrliche Landschaften.
Der VV33/331 ist ein perfekter Rad/Rollerweg, der als „schwierig“ eingestuft ist. Meine Erfahrung ist, wenn die Radwege als „schwierig“ eingestuft sind, sind sie für mich mit dem Roller noch gut fahrbar, an ein paar Stellen schiebe ich halt aus ökonomischen Abwägungen.
Der Lac de Wildenstein ist ein Stausee in den Hochvogesen, in dem man im Sommer schön schwimmen gehen kann. Das Tunnelportal und die freistehende Brücke in Urbes ist ein Überbleibsel, von dem angefangenen Tunnelprojekt unter dem Col de Bussang durch, der eine Bahnverbindung in das Tal der Mosel hätte schaffen sollen. Das Projekt wurde aber nie fertiggestellt.
63,62 km, Anstieg gesamt 471 m

https://www.alsaceavelo.fr/

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@Jens: der Lac de Wildenstein sieht wirklich wunderschön aus, vom Saarland leider ziemlich weit entfernt.


Die gestrige Tour ging nach Quierschied zum Auswärtsspiel und da bot es sich an entweder einfach im Wald rumzufahren oder auf die große Bergwerkshalde raufzugehen. Da war ich zwar schon mehrmals, aber da der Wald sehr nass und kühl war wollte ich lieber auf den Berg. An der Brücke fangen die Wege an und 100 hm geht es mit 18 % Steigung hinauf, also die ganze Zeit schieben, aber immer mit schöner Aussicht.


Aussicht oben, sehr windig und so habe ich mich nicht lange aufgehalten.


Für die Abfahrt braucht man gute Bremsen.
Hat Spaß gemacht, am meisten die Abfahrt, ansonsten war auch auf dem Rückweg durch den Wald viel zu schieben, war aber kein Problem. Die Halde und die Tümpel und Weiher sind ein Paradies für Amphibien, Libellen und Vögel und seltene Tiere und Pflanzen, die in solch kargen Landschaften leben können.

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